Nun sind die digitalen Filme dran. Die Mischung ist wieder einmal extrem bunt. Ich habe hier auch ein paar richtig klasse Titel gefunden, aber ich wurde auch erneut vor Fehlkäufen bewahrt.

Hiervon möchte ich nun berichten.

Die Punktbewertung geht klassisch von 1-5. Wobei 1 = Ultra schlecht und 5 = Mega Geil ist.

Die Bilder stammen von Bluray.com

The Wrestler (4,5 Punkte)




Ram liebt das Wrestling über alles, einst ein gefeierter Star, verdient er sich nur in Hinterhof Matches, doch als sein Herz schlapp macht, darf er nicht mehr in den Ring. Schockeriend muss er feststellen dass er außer Wrestling nichts im Leben hat.
ALs großer Wrestlingfan war ich sehr neugierig auf den Film und ich muss sagen, hier kreigt man wirklich ein schockierend realistischen Streifen über das Ende eines einstigen Wrestling Stars, denn leider geht es vielen Ehemaligen Wrestlingstars genauso wie Ram im Film. Die Rolle ist Mickey Rourke auch auf den Leib geschrieben. Er spielt die Rolle wunderbar intensiv mit viel Körpereinsatz. Er ruft hier regelreicht die Leistung seines Lebens ab mit hammer Ausstrahlung und Tiefe. Man fühlt und leidet zu jeder Sekunde mit ihm mit. Marisa Tomei in einer großen Nebenrolle zeigt sich hier extrem freizügig und heiß und gleichzeitig auch hier mit schier unglaublicher Präsenz. Die Story selbst ist sehr dramatisch und inteniv und alles andere als einfach Kost, vor allem im ersten drittel muss man schon schwer schlucken, bei den Ereignissen. Auch wenn die Story sehr ruhig erzählt ist, ist es zu keiner Sekunde Langweilig,

Fazit: Definitiv ein hammer intensiver Film, auch für nicht Wrestling Fans

Bad Match (3 Punkte)




Harris nutzt eine Dating App um One Night Stands aufzureisen, doch dann trifft er die Riley, die sich dummerweise als psychopathische Stalkerin herausstellt.
Der Film ist ein grundsolider Thriller. Die Rolle der Riley ist natürlich wie gemacht für die extrem heiße Lili Simmons, trotzdem kommt auch sie wie der Rest des Casts nicht über eine Solide Leistung hinaus. Problem ist auch etwas dass der Hauptcharakter eher unsymapathisch rüber kommt, dadurch gibt es weniger mitfiebern. Gleichtzeitig ist der Film für ein Thirller zu seicht womit es etwas an Spannung fehlt und nichts halbes und nichts ganzes ist. Zum Einmal anschauen aber immerhin ganz nett. Dieses Thema wurde zwar schon öfters verfilmt und auch besser aber immerhin ist der Film nicht ganz langweilig und das Ende ist auch sehr böse gemacht.

Fazit: Solider Psychothriller, welches man aber schon besser gesehen hat.

Woody Woodpecker - The Movie (4 Punkte)




Der Superreiche Anwalt Lance will im Wald seine Luxus Villa bauen lassen, dummerweise direkt im Revier von Woody Woodpecker und Woody lässt sich nicht so schnell vertreiben.
Die Woody Woodpecker Cartoons sind absoluter Kult, doch wo der hyperaktive durchgeknallte Woody als 6 Minuten Cartoon super funktioniert ist er für viele wohl zu anstrengend geworden. Nachdem der FIlm bei den ersten Testscreenings total durchfiel hat sich Netflix die Rechte geschnappt so dass er gar nicht mehr ins Kino kam. Aber ich muss sagen auch wenn CGI Woodpecker optisch nicht immer perfekt ist, traf man Charakter und Stimmung der Cartoons perfekt. Ich habe Tränen gelacht. Woody rockte jede Szene und ging ab wie Sau, auch wenn er natürlich sehr sehr schnell redet und sich sehr schnell bewegt. Die anderen Charaktere machen ihre Sache eher solide, es ist halt eine große Woody Show. Auch die Story ist recht einfach gestrickt und dient einfach nur als Grundlage so viele Woody Momente wie möglich rein zu packen. Für mich als Fans des Cartoons ein heiden Spaß.

Fazit: Tolles Comeback eines Kultcartoons

Munster Go Home (4 Punkte)




Die Munsters erben in England eine Villa, doch Cousin Freddie ist damit alles andere als Glücklich und will die Munsters vertreiben, einfach gesagt als getran.
Die Planungen für den Munsters Film waren schon im vollen Gange als man die Serie abgesetzt hatte, aber den Film wollte man trotzdem noch bringen, der erste von inzwischen mehreren Munsters Filmen. Gedreht wurde mit absolutem Mega Low Budget, macht aber nichts denn der Film ist im Grunde eine wunderbare lange Folge der Serie. Fast der Komplette Cast ist wieder dabei, bis auf Pat Priest als Marilyn, die einfach ersetzt wurde was sie selbst erst kruz vor Drehbeginn erfuhr. Der Film selbt trifft aber genau den Charme der Serie und auch wenn es nicht mehr in Schwarzweiß ist, hat man direkt das Serienfeeling wieder. Die Jokes und die Slapstick Momente sind herrlich und zeitlos. Natürlich auch stellnweise etwas albern aber ist einfach ein wunderbarer Spaß für die Ganze Familie. Der Cast macht seine Sache sehr gut, allen voran Fred Gwynne der die Rolle des Herman Munsters gewohnt rockt und den Charakter mit extrem viel Charme spielt. Terry Thomas als Cousin Freddie kommt als Gegenspieler ebenfalls ehr gut rüber. Der erste Film der Munsters Reihe ist am besten Gelungen. Klasse Film.

Fazit: Selbst nach all den Jahren ein super Fun Film, für Fans der Serie Pflicht.

Darc (4 Punkte)




Darc hat von klein auf die Härte der Yakuzza zu spüren gekriegt. Nun frisch aus dem Gefängnis wird er angeheuert um ein von den Yakuzza entführtes Mädchen zu retten, koste es was es wolle.
Tony Schiena fand ich schon in Locked Down, Circle of Pain und in Wake of Death richtig klasse. Lange hat man nichts mehr von ihm gehört und nun ist er zurück. in den 80gern wäre der Streifen vermutlich ein riesen Hit gewesen, heute kommt sowas nur Direct to Streaming. Die Story selbst ist sehr einfach gehalten und auch sehr gradlinig. Die Action ist wirklich super. Ein Fight nach dem anderen, sehr gut Choreaographiert und aufgenommen, dazu auch sehr sehr brachial gemacht. Auch gibt es einige Shootouts die Laune machen. Die Kamera wackelt zwar nicht aber ab und an schon etwas zügig geschnitten auch wenn es nicht in Schnittgewitter ausartet. Tony Schiena macht seine Sache gewohnt sehr gut Inhaltlich ist der Film nichts neues, in ähnlicher Form schon zig mal gesehen aber trotzdem für Fans von Old School Action ist der Streifen sehr gelungen. Stellenweise hat der FIlm in Sachen Handlung aber auch mit ein paar Längen zu kämpfen. Ein Großteil des Films wird übrigens auf Japanisch gesprochen.

Fazit: Recht unterhaltsamer Old School Actionfilm

Catch Me (5 Punkte)




Seit 30 Jahren spielen 5 Freunde jedes Mal im Mai Fangen, einzig Jerry wurde nie gefangen, dieses Jahr ist er dran, deswegen schließlich sich 4 Spieler zusammen damit Jerry endlich dran ist. Schnell gerät das Ganze außer Kontrolle.
Der Film basiert auf wahrer Begebenheit und ist wirklich zu geil. Herrlich wie Erwachsene ohne Rückstich auf verluste Fangen spielen. Der Cast harmoniert wirklich klasse zusammen und die Gagdichte ist enorm. Natürlich alles Over the Top, vor allem die wie Jeremy Renner agiert ist mega übertrieben aber gerade dieses Übertriebene kommt sehr klasse rüber und Renner rockt die Rolle wirklich unglaublich. Die Action und die Slapstickmomente rocken. Vor allem Ed Helms ist da voll in seinem Element, alleine schon seine Grimassen sind zu herrlich. Unterlegt ist das Ganze mit nem Hammer Rock Score. Vieles errinnert an einen 100 Minuten Cartoon und enthält gleichzeitig auch eine nette Botschaft zu Schluss. Definitiv ein klasse Comedy Film. Geheimtipp.

Fazit: Irre lustige Komödie

Inside - Remake (3 Punkte)




Nach dem Tod ihres Mannes lebt Sarah hoch schwanger alleine, doch dann dringt eine Frau in ihr Haus ein und sie hat nur ein Ziel, sie will das Baby. Ein Kampf ums überleben beginnt.
Das französische Original gehört zu den Höhepunkten der Tour the Force Ära. Dieses US Remake ist eines dieser typischen 1 zu 1 Remakes, wenn man das Original nicht kennen würde, kann man sagen ist die spannung und Atmosphäre ganz gut auch geht es nicht gerade unblutig zur Sache, jedoch braucht er auch wie das Original Zeit um zur Sache zu kommen, erst nach der ersten halben Stunde wird der Film merklich interessanter, Der Cast macht ebenfalls seine Sache ganz ordentlich, aber ich kenne halt das Original und da verliert dieses Remake. Trotz der Blut geht der Film nicht annähernd so schonungslos und so heftig wie das Original ab, und auch wenn der Cast ganz ordentlich ist, erreichen beide auch nciht annähernd das Level von Alysson Paradis und Beatrice Dalle aus dem Original. An sich kann ich sagen, wer das Original nicht kennt und es nicht ganz so heftig mag, dann dann kriegt man hier einen ganz ordentlichen Home Inavasion Film, für alle anderen bleibt beim Original. Definitiv der bessere Film trotz 1 zu 1 auch wenn das Ende abgeändert wurde.

Fazit: Nettes Remake aber nur gelungen wenn man das Original nicht kennt.

Wind River (5 Punkte)




In einem Indianerreservoit wird ein junges Mädchen Tod aufgefunden. Mit Hilfe des Jägers Cory fängt die junge FBI Agentin Jane an in einem Gebiet zu ermitteln wo die Verbrechensaufklärungsquoten nahezu bei null liegt.
Alter Schwede was für ein Film. Ruhig erzählt aber Atomsphäre pur. Die Landschaftsaufnahmen und Setting sind wirklich klasse. Und auch wenn die Story sehr ruhig erzählt ist, gibt es keinerlei Längen. Ich habe sehr gut mitgefiebert. Jeremy Renner spielt die Rolle des Jägers wirklich herausragend. Hammer Ausstrahlung ohne große Worte, macht er alles nur durch seine Mega Präsenz. Elizabeth Olson macht ihre Sache auch ganz ordentlich. Die Wenige Action, sprich zwei Ballerszenen sind sehr gut in Szene gesetzt, sehr schnell, sehr hart und sehr realistisch. Stellenweise geht es auch sehr schockieren zur Sache, also alles andere als einfach Kost. Wirklich ein mega Film

Fazit: Atmosphärisch Hammer Crime Thriller.

The 15:17 to Paris (3 Punkte)




Drei von klein auf beste Freunde machen eine Rundreise durch Europa, doch als ein Terrorist den Zug nach Paris überfällt zeigen sie ungeheuren Mut und halten ihn auf. Dies ist ihre Geschichte.
Der Film ist in mehrere Abschnitte unterteilt, wobei der Hauptaugenmerkt ist auf Spencer gerichtet, einmal ein drittel die Kindheit der drei, dann kurze Militärzeit, dann noch mal 30 Minuten die Reise durch Europa und zum Schluss halt in den letzten Minuten die Zugpfahrt und ihre Auszeichnung. Wer Action erwartet ist falsch, Es ist eine sehr ruhige geschichte und der Kampf gegen den Terrorristen ist recht schnell aber auch recht blutig abgewickelt. Der FIlm selbst erzählt in erster Linie die Story von Spencer, derjeniger der beim Angriff auch verletzt wurde. Viel passiert eigentlich nie groß. Es ist recht nett anzuschauen aber es fehlt dem Ganzen das Gewisse etwas um zu zünden. Man merkt auch dass man alle so gut wie möglich versucht darzustellen. Auch wenn die drei Helden sich selbst spielen merkt man schon dass die etwas steif sind und keine echten Schauspieler, machen aber für ihre Verhältnisse ihre Sache solide. Für einmal anschauen ist der Film ganz nett, aber zu mehr reicht es leider nicht. Bei Eastwood ist man auch einfach bessers gewohnt.

Fazit: Mittelmäßiges Drama nach wahrer Begebenheit

Insgesamt wurden im Juni wurden 9 Filme digital geguckt.


Mein Persönliches Highlight des Monats: Catch me

Der Flop des Monats: The 15:17 to Paris


Tja das war der August, mal schauen was ich im September gucken werde, meine Watchlist hab ich gut abgebaut.

Also man liest sich ;-)