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    Ich bin bin ohne große Erwartungen an diesen Film rangegangen und wollte diesen nur sehen, weil er von Sam Raimi ist und naja dieser Film war okay nicht mehr nicht weniger.
    Es fängt recht interessant an. Dylan O'Brien hier super arrogant der nur ein großes Ego hat aber ansonsten praktisch nutzlos ist, macht seine Sache sehr gut und Rachel McAdams ist ein solider Gegenpol und es ist witzig wie sie ihm zügig zeigt was sache ist, aber diesem Film geht auch schnell die Luft aus, es gibt zu viel Schmalz zu viel Drama und fühlt sich so an ob er nicht wissen will was er eigentlich sein will. Er versucht zu viele Elemente in diesem Film unter zukiregen ohne aber wirklich 100% bei einem zu überzeugen. Hier wäre weniger mehr gewesen.
    Es gibt natürlich auch ein paar richtig ekelige Szenen wo man direkt denkt, jab das ist ein Sam Raimi Film, nur er bringt solche Ekelszenen. Die letzten 20 Minuten machten dann auch Laune, denn der offene Schlagabtausch mit netten Twists ist schon unterhaltsam gemacht, aber gerade wo es wieder richtig interessant wurde war dieser Film dann vorbei und ich dachte mir, wie das war alles, das ist jetzt die Auflösung des Ganzen.
    In der Summe ist es ein recht mittelmäßiger Film der über nette Ansätze nicht hinaus kommt, wobei die Insel schön anzsuchauen war, aber man verpasst nichts wenn man diesen Film ignoriert.

    5/10 Punkte
    Letterboxd: Sawasdee1983

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    • Auftrag Rache - 7/10

      "Auftrag Rache" ist ein klassischer Thriller, mit einigen Actionszenen, aber beiweiten nicht sovielen um als Revenge-Thriller ala "Taken" durchzugehen. Mel Gibson spielt seine Rolle als gealterter Cop routiniert, reicht aber nicht an frühere Vielschichtigkeit im Schauspiel heran. Immerhin geht Gibson nicht gerade zimperlich mit seinen Gegnern um auf der Spurensuche voran zu kommen, d.h. wenn es zur Sache geht dann auch richtig. Gewisse Paralellen zu "Payback" sind definitiv vorhanden, inhaltlich sind die Filme aber eigentlich nicht vergleichbar.

      Die Rolle des gebrochenen Mannes steht Gibson übrigens sehr gut, den Sunny Boy von damals nimmt man ihm unterdessen aufgrund der privaten Eskapaden eh nicht mehr ab.

      Insgesamt ein spannender Thriller, von Martin Campbell routiniert inszeniert. Erfindet das Genre zwar nicht neu, aber insb. durch die ein oder andere deftige Szene nicht nur Gibson-Fans interessant.



      Hoppers - 6,5/10

      Mal wieder mit der Family im Kino gewesen. Zwecks guter Alternativen fiel die Wahl dann auf Hoppers, der aktuelle Pixar-Film. Das Thema Natur- und Artenschutz wird hier in eine witzige Story verpackt, wobei das Potential nicht vollends ausgeschöpft wird. Sowohl bei der Message, wie auch beim Humor wäre da sicherlich noch mehr rauszuholen gewesen. Die Botschaft ist mir am Ende nicht eindringlich genug und auch auf der Beziehungsebene fällt es schwer hier eine besondere Beziehung aufzubauen. Ein paar gute Lacher hat der Film aber allemal und Kinder dürften aufgrund dr putzigen Animation auch gut unterhalten werden. Technisch bewegt sich der Film auch eher im mittleren Bereich, denn bis auf ein paar Ausnahmen wie die gelungene Animation von Wasser, ist das alles eher grob gestaltet. Insgesamt ein Film den mal gut mit den Kids wegschauen kann, aber in dem zu wenig hängen bleibt.

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      • Wactchmen Chapter 1+2 (BD)

        Die Comicvorlage gehört zu den besten Comics aller Zeiten. Ich selbst habe diesen Comic natürlich gelesen und fand diesen ebenfalls genial. Auch habe ich die Verfilmung von Zack Snyder gelesen und empfand diesen als sehr gelungen. Nun ist die neuste Verfilmung, diesmal von den DC Animations.
        Inhaltlich hat man die Vorlage 1 zu 1 verfilmt nur optisch im modernen Cell Shading Motion Comic Style. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aber nach einer Zeit war ich voll drin und die Geschichte ist natürlich sehr gut erzählt und atmosphärisch unglaublich dicht. Die Film Noir Atmosphäre spürt man zu jeder Sekunde und natürlich ist die Story wieder sehr komplex erzählt und keine Einfache Kost ohne große Action. Hier sind die Charaktere und die Geschichte im Vordergrund und wie in er Vorlage ist Rorschach natürlich die Showstealer. Titus Welliver spricht diesen auch sehr gut auch wenn ich Jackie Earle Haley wie er sprach besser finde. Auch der andere Cast macht seine Sache sehr gut.
        Die Punkt um Chapter 1 zu beenden ist sehr gut gewählt und man lässt einen voller Vorfreude auf Chapter 2 zurück
        Chapter 2 fängt dann natürlich da an wo Chapter 1 aufgehört hat und das hohe Level des ersten Chapters wird gehalten.
        Durch die Ruhige Erzählweise ist dieser Film natürlich nicht jedermans Sache, aber trotzdem gehört die Geschichte zu den ganz großen Titeln die man zumindest mal gesehen haben muss. Das Ende der Story ist natürlich auch heutiger Sicht eher ungewöhnlich und brachial aber trotzdem diese Geschichte hat es einfach nur in sich.

        10/10 Punkte

        Letterboxd: Sawasdee1983

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        • Jesse Stone - Eiskalt (WT)

          Der 2. Fall in Paradise hat es in sich: mehrere Morde weisen auf einen Serientäter hin. Zudem gibt es noch die Vergewaltigung eines jungen Mädchens, um die Jesse sich kümmert, zumal dieses natürlich verängstigt ist - auch wegen ihrer herrschsüchtigen Mutter.

          3

          Gleich der 2. Film der Reihe ist der, der mir am wenigsten gefällt - einfach wegen der Mordreihe, dem Täter und einem der Opfer. Jesses Umgang mit dem Mädchen allerdings ist großartig: freundlich, einfühlsam, ehrlich.
          "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

          Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
          4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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          • Hatchet (DVD)

            Ich hatte wieder Lust auf einen Sinnfreien NoBrainer Slasher und habe mich für diesen Film entschieden.
            Der erste Teil ist zwar hochwertiger in Szene gesetzt als die DTV Fortsetzungen aber trotzdem gefallen mir die Fortsetzungen wegen Danielle Harris besser. Im ersten Teil hatte noch Amara Zaragoza die Hauptrolle. Wobei sie ihre Sache ganz okay macht. Danielle Harris ist aber halt noch mal ein ganz anderes Kaliber.
            Dieser Film ist natürlich nichts neues und lebt im Grunde von unzähligen Slasher Klischees und von der großen Horror Starbesetztung. Es ist schon krass wer hier alles einen Gastauftritt hat.
            Die Charaktere sind natürlich allesant klischee pur und entsprechend wird einem schnell klar wer stirbt und wer nicht, aber da man sich selbst nicht ganz so ernst nimmt, hatte ich selbst durchgehend gute Laune beim gucken.
            Horror Ikone Kane Hodder war als Mörder Victor Crowley natürlich super. Hier saß jede Bewegung und die Gore Szenen waren auch ganz gelungen wobei auch hier die Fortsetzungen noch mal ne Schippe härter waren.
            Die Laufzeit von knapp über 80 min. ist natürlich auch sehr angenehm, dadurch hat dieser Film keine großen Längen.
            In der Summe kann dieser Film natürlich nicht mit den großen Slasher Filmen mithalten und es ist von Anfang bis Ende Blödsinn aber es ist spaßiger Slasher Blödsinn.

            6,75/10 Punkte
            Letterboxd: Sawasdee1983

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            • Hoppers | OV#09

              Witzige Komödie, in der mehr steckt als man zunächst vermutet. Ich mochte den Animationsstil, der irgendwie eine Mischung aus dem klassischen Animationsstil und dem neuen 24fps-Stil ist.

              Der Humor kam nicht zu kurz und die Geschichte war ganz nett, wenn auch Oberflächliche auf der emotionalen Ebene.

              Schwach war hier die Musik von Mark Mothersbaugh, die mir nur am Ende des Films wirklich aufgefallen ist.

              Interessanterweise verfolgt Spielsbergs Disclosure-Day ebenfalls einen ähnlichen Ansatz. Bin mal gespannt, wie dieser das Thema behandelt.
              [the hatches are open!]

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              • Alex Gabler
                Alex Gabler kommentierte
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                Auf den freue ich mich auch schon, davor geht’s aber erst in Mario Galaxy. :)

              • chris.p.bacon
                chris.p.bacon kommentierte
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                Alex Gabler - den mochte ich gar nicht und lasse den zweiten Teil (Erstmal?) aus. Auch dass es bis jetzt keine Kritiken zu dem Film gibt, sagt doch auch wieder was aus

            • Protector (TrueID)

              Ich bin ohne große Erwartungen an diesen Film rangegangen weil nach ihrer Resident Evil Ära sind nicht nur alle Milla Jovovich Filme massiv gefloppt. Die Filme waren auch allesamt sehr mies und auch dieser Film ist nicht wirklicht gut.
              Was man hier kriegt ist ein weiteres Taken Rip of, welches ebenfalls nicht an sein großes Vorbild rankommt. Schon ab der ersten Sekunde merkt man das Milla Jovovich hier schauspielerisch massiv überfordert ist und die Dialoge bringt sie komplett emotionslos rüber, während die Teenietochter gleich ab der ersten Sekunde nervt.
              Immerhin dauert die Einführung nur kurz und dann kommt es zu Action die auch recht blutig ist und kaum denkt man oh endlich geht es ab, kommt es zu nem Zeitsprung und nach und nach erfährt man über Polizeiberichte und Überwachungsaufnahmen was Mama Bär angestellt hat und was für eine Spur der Verwüstung hinterlassen hat, während die eigentliche Handlung vor sich hin dümpelt.
              Die Dialoge sind auch selten dämlich voller Klischees und jeder Schritt wird doppelt und dreifach erklärt damit die Second Screener bloß nicht überfordert sind.
              Immerhin ist es schön anzuschauen wie kompromisslos Mama Bär mit den bösen Buben abgeht. Hier wird nicht groß Diskutiert sondern direkt angeknallt. Wären bloß zwischendurch die nervigen Selbstgespräche nicht wären oder der Versuch so etwas wie eine Handlung zu erzählen, weil dann zog es sich sofort tierisch.
              Nervig waren hier auch die Cops die sich selten dämlich verhielten.
              Was noch ein bisschen was rausgeholt ist die letzte halbe Stunde wo einfach nur sinnfreie Gewalt gezeigt wird.
              In der Summe gehört dieser Film schon zu den besseren Filmen mit Milla Jovovich aus den letzten Jahren.
              Schlecht ist dieser Film aber trotzdem noch.

              2,25/10 Punkte
              Letterboxd: Sawasdee1983

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              • Der Astronaut – Project Hail Mary - Kino - 9,5/10

                Als Sci-Fi Fan war der Film nachdem ersten Trailer Pflicht, dazu Ryan Gosling, den meine Frau und ich mögen, was sollte da schiefgehen!?
                Vorab, absolut nichts, was für ein fantastischer Film.

                Grace erwacht einsam in einem Raumschiff, seine Erinnerung ist weg und kommt nur spärlich zurück. Seine Aufgabe eine tödliche Bedrohung von der Sonne abwenden, welche das Ende der Erde bedeutet.
                Viel mehr will ich inhaltlich auch nicht preisgeben, damit man den Film unbefangen genießen kann, es sei denn man hat das Buch gelesen.
                Trotz der hoffnungslosen Ausgangslage und dem vorhersehbaren Schicksal von Grace, ist der Film durchzogen von Hoffnung. Denn er ist Biologe und Lehrer, kein Astronaut. Zudem ganz auf sich gestellt, in einem Raumschiff Lichtjahre von der Erde entfernt.
                Die Inszenierung ist genial, sie ist spannend, lustig, packend, emotional und dramatisch. Vereint all das so unterhaltsam, ohne das ein Aspekt fehl am Platz erscheint. Ryan Gosling meistert seinen einsamen Part ausgezeichnet, von zuversichtlich bis verzweifelt überträgt er die Emotionen eindrucksvoll auf den Zuschauer. Das hat man ihm Kino gespürt, es wurde gelacht, man hat sich erschrocken und oftmals wurde es sehr, sehr still.
                Dazu ein tolles Setting, starke Effekte und ein passender Score, kurzum, ein grandioses Kinoerlebnis, die kommende Scheibe ist so etwas von gekauft.




                Gruß Harry

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                • Alex Gabler
                  Alex Gabler kommentierte
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                  Das freue ich mich umso mehr auf meinen Blindkauf. Mal schauen, ob er meinen „heiß geliebten“ Ad Astra vom Thron stoßen wird.

                • Sonny
                  Sonny kommentierte
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                  Bin extrem erstaunt ...

              • IMG_4806.jpeg


                Greenland (4K UHD, HDR10)

                Als Vorbereitung auf Teil 2 nochmal Teil 1 eingelegt. Gleich vorweg: diejenigen, die auf ein Effekt-Spektakel eines „2012“ oder einer Macho-Prahlerei eines „Armageddon“ (die ich dennoch beide sehr gerne mag!) gehofft haben, könnten etwas enttäuscht werden.

                Regisseur Ric Roman Waugh, der bereits gemeinsam mit Butler den soliden „Angel Has Fallen“ aus dem Jahr 2019 inszenierte, hält sich im Gegensatz zu Roland Emmerich oder Michael Bay nicht lange mit unzähligen farbenfrohen Szenen kolossaler Verwüstungen auf. Einer der Gründe ist natürlich das recht geringe Budget von gerade einmal 35 Millionen US-Dollar das nun mal nicht allzu viele Bombast-Effekte zulässt.

                Der Hauptgrund ist aber die „realistischere“ Ausrichtung des Films. Regisseur Waugh („Shot Caller“) und Autor Chris Sparling („Buried – Lebendig begraben“) lassen Gerard Butler („300“, „Hunter Killer“) und seine Familie von einem Schicksalsschlag zum nächsten ringen während sie, wie tausend andere, verzweifelt auf der Suche nach einem sicheren Ort sind.

                Erfrischend anders für dieses Genre verzichtetGreenland“ auf ein geschöntes Bildder Widerstandsfähigkeit des menschlichen Körpers und Geistes. An dessen Stelle steht ein Pragmatismus darüber, wie sich ein solches Szenario entwickeln würde, wenn Panik in der Bevölkerung einsetzt und eine weit verbreitete Gesetzlosigkeit Einzug hält. Zu diesem Chaos kommt noch hinzu, dass der Garrity-Clan letztendlich nicht in der Lage ist, eines der Flugzeuge zu nehmen, die sie nach Grönland fliegen würden. Darüber hinaus macht ein von der Regierung ausgestelltes Armband das als „Golden Ticket“ fungiert sie überall zum Ziel, das zu mehreren angespannten Auseinandersetzungen und Kämpfen führt. Diese vielschichtigen und real gehaltenen Szenen machen Greenland“ so anders… so packend.

                Das ist natürlich nur eine von mehreren Handlungssträngen: Als Johns Nachbarn herausfinden, dass er zum Überleben ausgewählt wurde und sie nicht, flehen sie ihn an, sie oder zumindest ihre Kinder mitzunehmen. Regisseur Waugh erweitert das Drama, ohne jemanden in einen bequemen Bösewicht zu verwandeln. Er zeigt uns großteils verwirrte, verängstigte Menschen, die nicht wissen, was sie tun sollen. Dieser „Kniff“ funktioniert hervorragend und hebtGreenland“ aus dem Katastrophenfilm-Einheitsbrei positiv hervor.

                Butlers Rolle wurde nicht sonderlich kompliziert ausgerichtet. Er spielt einen durchschnittlichen, etwas verletzt zerknitternden Kerl aus der gehobenen Mittelschicht, der einige Probleme mit seiner Frau hat. Wie sich herausstellt, sind die Reibereien in Johns Ehe auf seine Untreue zurückzuführen, eine Tat, die er zutiefst bedauert. Natürlich, und für uns Zuschauer vorhersehbar, bekommt er die Chance seinen Fehler etwas auszumerzen indem er seine Frau und sein Kind während dieser erschütternden Odyssee beschützt. Seine Dialoge können schon mal aufgesetzt und unbeholfen wirken, aber „B-Movie-Star“ Butler strahlt trotzdem während des gesamten Filmes eine ruhige Autorität eines gewöhnlichen Mannes aus, der unverhofft in eine außergewöhnliche Situation geraten ist.

                Aber auch die zierliche Morena Baccarin („Serenity“, „Deadpool“) spielt die findige Ehefrau Allison so überzeugend, dass man sich als Zuschauer trotz gewisser Klischees in der Story gut in ihre aktuelle Notlage hineinversetzen kann.

                Anstelle eines übertriebenen Spektakels das wir von Filmen dieses Genres sonst erwarten, zeigt Greenland“ eine rohe Überlebensgeschichte, die neben einigen wenigen Ungereimtheiten (warum bekommt gerade die Familie Garrity ein extrem rar gesätes goldenes Ticket?) ab und an sogar Platz für echte Emotionen schafft.

                Hollywood-Katastrophenfilme haben die Menschheit schon oft ausgerottet, aber selten so bescheiden wie hier… und das ist durchaus als positiv zu verstehen.



                4K UHD-BILD:
                Der vollständig digital gedrehte Film kommt im Ansichtsverhältnis 2,39:1 daher und kann bis auf wenige Ausnahme überzeugen.

                Positiv seien erst einmal die tollen Schärfe- und Auflösungswerte erwähnt, die wirklich jede Falte in Gerard Butlers Gesicht oder auch Strukturen der Outfits erkennen lassen. Die Hochhäuser in der ersten Szene des Films gelangen extrem detailliert zum Zuschauer. Auch die Laufruhe des Films ist, wenn nicht gerade eine Wackelkamera in eine der hektischeren Szenen im Einsatz ist, beachtlich. Farben kommen gut saturiert und recht warm daher. Gerade in der zweiten Hälfte des Films dominieren Rot- und Brauntöne, da hier Kameramann Dana Gonzales akkurat zeigt, wie der Himmel nach dem Kometeneinschlag Staub aufgewirbelt hat.
                Auch Spitzlichter gibt’s in Form von Lampen, glänzenden Autolacks oder Schweißperlen zu sehen - immer wieder sehr cool, wenn die Stadt bei Nacht gezeigt wird und aus den Häusern messerscharf und dank HDR extrem helle Lichter strahlen.

                Leider hat der Film, gerade im nächtlich angelegten Mittelteil, so seine Probleme mit der Durchzeichnung. Klar mag es realistischer erscheinen, in dunklen Szenen ohne künstliche Beleuchtung weniger Details zu erkennen, aber wenn dann längerfristig Gesichter in der Dunkelheit (fast) versumpfen, ist dies für den Zuschauer etwas ärgerlich. Gut, oder besser gesagt „nicht“ gut zu erkennen in den Szenen, als Allison und John unfreiwillig getrennte Wege gehen und jeder für sich eine Mitfahrgelegenheit wahrgenommen haben.

                Aber auch Schwarz könnte hin und wieder etwas satter daherkommen. Das ist allerdings meckern auf hohem Niveau.
                Im Großen und Ganzen kann sich das Bild von „Greenland“aber in den meisten Szenen sehen lassen und spielt im oberen Mittelfeld mit.


                TON:
                Leonine spendiert der 4K UHD und der beiliegenden Blu-Ray sowohl in der deutschen, als auch in der englischen Originalversion eine mehr als ordentliche DTS-HD MA 5.1 Tonspur. Die Dialoge sind, spätestens nach einer kleinen aber feinen Anhebung des Lautstärkepegels, jederzeit sauber und klar verständlich. Bereits zu Beginn am Hochhaus, im Supermarkt, aber auch später, zB. während der Explosion des Flugzeugs, bei den Kometeneinschlägen oder der Schießerei in der Apotheke sind akkurate direktionale Effekte aus jedem platziertem Lautsprecher im Raum zu orten, womit sich ein angenehmer Klangteppich ausbreitet.

                Der Subwoofer kommt in besagten Szenen ebenfalls nicht zu kurz, da auch er so einiges zu tun bekommt und die ein oder andere tolle Druckwelle simuliert.

                Der bedrohliche Score von David Buckley („Unhinged – Außer Kontrolle“, „Jason Bourne“) macht zwar musikalisch alles richtig, könnte aber, zumindest für meinen Geschmack, etwas prägnanter mitmischen.

                Insgesamt gesehen macht „Greenland“ in punkto Sound eine hervorragende Figur. Für eine Höchstwertung reicht es aber leider nicht ganz, da hier noch minimal Luft nach oben herrscht. Etwas schade, dass gerade hier auf einen 3D-Ton in Form von Dolby Atmos oder DTS:X verzichtet wurde…

                8 von 10 wichtige blaue Armbänder

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                • Pretty Lethal (P)

                  5 unbedarfte Teenager-Ballerinas mischen in Budapest eine (zugegebenermaßen sehr coole) Gangsterkneipe auf machen jeden der immer zahlreicher werdenden Ganoven platt, der ihnen in die Quere kommt - egal, welche Bewaffnung dieser hat...

                  Leute, vergeßt Lawrence von Arabien, Forrest Gump, Der Pate oder Die Verurteilten, DAS hier ist ein absolutes Meisterwerk der Geschichtenerzählung und der Charakterzeichnung! Der nächste mehrfache Oscarkandidat schlechthin - da kann Blood & Sinners nominierungstechnisch einpacken!

                  4

                  ER!



                  The Minute You Wake Up Dead (P)

                  Trotz guter Prämisse enttäuscht dieser optisch nicht über eine TV-Produktion hinaus kommende Film letztendlich doch, was seiner absolut hölzernen Inszenierung geschuldet ist. Alleine die zwei Autoverfolgungen... gruselig schlecht. Dazu entbehrt das Ende jeglicher Grundlage, da hatte wohl selbst der Regisseur keinen Bock mehr. Was Morgan Freeman geritten hat hier mitzumachen ist mir ein Rätsel, am Geld wird es nicht gelegen haben können bei dieser Billig-Produktion.

                  Spart Euch den lieber!

                  4-

                  ER!
                  "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                  Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                  4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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