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    Senna (Blu Ray)

    Ein Dokumentarfilm über den brasilianischen Formel1-Rennfahrer Ayrton Senna, der vor seinem Tod im Alter von 34 Jahren dreimal die F1-Weltmeisterschaft gewann.

    Klasse Dokumentarfilm über einen sehr sympathischen, bodenständigen und bescheidenen Ausnahmefahrer. Vieles „hinten herum“ wusste ich damals als als knapp 10jähriger gar nicht. Seine Rivalität mit Alain Prost, seine Verbesserungsvorschläge an die FIA, sein technisch schwächeres Auto und seine Organisationen um ärmeren Kindern aus Brasilien aus der Armut zu retten. Spannende und informative Doku eines sympathischen Rennfahrers, der leider viel zu früh von uns ging.
    Gegen Ende hin wurde die Doku natürlich noch sehr sentimental und ich bekomme auch beim dritten Mal schauen immer noch einen Kloß im Hals - Taschentücher bereithalten.

    8 von 10 gelbe Rennhelme von einem Nationalhelden, der den Menschen Hoffnung gab

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    • Pretty Lethal 4K DV (prime)


      4,5/10 2 Balken Empfang!


      Kruder blödsinniger Genremix wenig gehaltsvolles, blutig ja eine gewisse Kampfkunst ist dem Streifen auch nicht abzusprechen aber von großen Schauwerten außer dem einen oder anderen Schmuckelchen bleibt nicht viel übrig.
      Da gibt es eindeutig bessere Bars zum einkehren von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen.
      MfG Stefan

      ​​​

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      • The Corruptor (DVD)

        Hab diesen Film seit 20 Jahren nicht mehr gesehen und hatte wieder Lust auf diesen Film den ich als sehr gut in Erinnerung hatte und dieser Film ist heute noch richtig klasse.
        The Curruptor ging damals an den Kinokassen unter und kam nie über ein Geheimtippstatus hinaus. Was man hier aber hier kriegt ist ein schöner harter Cop Thriller, wo es keine wirklich Helden gibt sondern jeder Charakter in einer Grauzone agiert.
        Chow Yun Fat spielt hier wirklich überragend und ist merklich mit seiner Ausstrahlung allen überlegen. Jede Szene mit ihm ist einfach ein Genuss ihm beim Schauspiel zuzuschauen. Der Junge Mark Wahlberg als Rookie Cop ist hier ein toller Gegenpol und es gibt einige Momente wo ich etwas an Training Day denken musste.
        New York als Chinatown ist hier eine wirklich gute Kulissen und entsprechend kommt die Atmosphäre auch sehr gut rüber. In Sachen Action gibt es hier auch einiges, inklusive jeder Menge schöner harter Shootouts die an Chow Yun Fats glorreiche Heroric Bloodsheed Ära erinnert. Zwar hier weniger Elegant, aber dafür mit schöner Härte und Wucht. Die Action ist auch gut über den Film verteilt und lässt sich die Story auch ganz gut entfalten und man taucht sehr gut in diese korrupte Cop Welt ein und trotz seiner 110 Minuten Laufzeit gibt es keinerlei Längen
        Insgesamt immer noch ein guter Actionthriller mit einem wirklich tollen Chow Yun Fat

        8/10 Punkte
        Letterboxd: Sawasdee1983

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        • Rush Week (Youtube)

          Ein recht unbekannter DTV Slasher aus den 80ern und naja schon zu Recht unbekannt. Dieser Film war irgendwie nichts halbes und nichts ganzes und vor allem sehr zahnlos. Die Slasher Elemente sind nett gemacht nur um dann sämtliche Kills im off geschehen zu lassen. Was definitiv recht feige ist und gleichzeitig wirkt dieser Film viel zu oft wie eine typische 80er Jahre College Comedy und ist entsprechend albern und auch freizügig aber in diesem Fall auch nicht Lustig. Dazu gibt es auch noch eine ziemliche aufgesetzte Love Story mit kleinen Drama Elementen die irgendwie noch weniger funktionieren will und deswegen kommt es dann auch trotz der 96 Minuten Laufzeit auch immer wieder zu einigen Längen.
          Der Cast selbst ist auch allesamt recht unbekannt, einzig Kathleen Kinmont wird den meisten DTV Actionfans bekannt sein, aber sie hat hier nicht wirklich viel Screentime, immerhin zumindest ist ihr Gastauftritt sehr freizügig. Was dem Film auch fehlt ist ein Sympathieträger, ob jemand lebt oder stirbt war mir recht schnell egal, auch das Final Girl sowie ihr Love Interest waren nicht wirklich der Bringer.
          Am meisten rausholten tun die letzten 20 Minuten, da konzentriert man sich voll auf die Slasher Elemente, immer noch Blutarm und natürlich weit weg davon um mit der großen Liga mitzuspielen, aber wenigstens kam dann mal etwas Spannung rein und ich fragte mich, warum ich gleich von Anfang an so, denn dann wäre dieser Film tatsächlich gut geworden, aber so ist dieser Film praktisch schon zum Beginn des Abspanns wieder vergessen.

          3/10 Punkte
          Letterboxd: Sawasdee1983

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          • A Million Ways To Die In The West (WT)

            Seth MacFarlanes Western-Komödie mit ihm selbst, Charlize Theron, Giovanni Ribisi, Sarah Silverman, Neil Patrick Harris, Amandy Seyfried und Liam Neeson.

            Der Film war überraschenderweise recht unterhaltsam und auch lustig - wir haben immer mal wieder laut gelacht.

            Er wäre sogar sammlungsrelevant gewesen, wenn ... ja wenn nicht hin und wieder dieser unsägliche Fäkalhumor wäre, der nicht nur Momente des Fremdschämens kreiert, sondern auch sowas von vollkommen überflüssig ist! Ich werde nie verstehen, was dieser Pipi-Kacka-F***ken-"Humor" in Filmen soll! Denken die Filmemacher wirklich, daß die Filmzuschauer es (heutzutage) witzig finden, wenn ein Schaf jemandem ins Gesicht pinkelt oder jemand seinen Dünnpfiff in einen Hut knallt und diesen beim Weggehen noch aus Versehen anstößt, so daß der Inhalt in Großaufnahme rausläuft? Was soll sowas???

            Mich animiert sowas eher zum ausschalten.

            Ohne all das hätte er eine 2- gekriegt, mit all dem wird es in der Gesamtheit noch eine

            3-

            Selber Schuld, Seth!
            "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

            Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
            4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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            • Alex Gabler
              Alex Gabler kommentierte
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              Hab den damals nach ca. 15 Minuten abgebrochen.

          • Danach brauchten wir was bodenständiges:

            Jesse Stone - Alte Wunden (WT)

            Obwohl in Paradise gerade die Renn-Woche ansteht (Segelregatta?) ist kriminaltechnisch nichts zu tun. Deshalb nimmt sich Jesse einen 15 Jahre zurückliegenden Banküberfall vor, bei dem auch jemand zu Tode kam ...

            Der 4. Fall des dem abendlichen Alkoholkonsum zugetanen Kleinstadtsheriffs ist themenbedingt besonders ruhig inszeniert, da es sich diesmal um einen Cold Case handelt, bei dem viel in Erinnerungen passiert. Natürlich gibt es wie in jedem Film nebenbei noch den kleineren B-Fall, aber auch der ist absolut unspektakulär.

            Sowas ist bestimmt nicht jedermanns Sache, zumal es ja auch TV-Filme sind, aber wir gucken die 9-teilige Reihe ganz gerne mal.

            3
            "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

            Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
            4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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            • Der Detonator (DVD)

              Ich hatte mal wieder Lust auf nen alten Wesley Snipes DTV Film die ich alle als ganz ordentlich in Erinnerung hatte.
              Diesen Film habe ich 20 Jahre also praktisch seit dem Release nicht mehr gesehen.
              Und ich muss sagen ich habe mich ordentlich unterhalten gefühlt. Wesley Snipes ist mit Spaß dabei mehr Spaß als bei Blade Trinty und schüttelt die Rolle locker aus dem Ärmel mit vielen coolen Momenten. Der Rest des Cast ist recht nach Klischee gecastet worden und recht zügig vergessen.
              Es ist zwar im Ostblock gedreht worden wie damals üblich aber sieht hochwertiger aus als die Seagal Filme der damaligen Zeit, auch wenn es natürlich immer noch nicht wie Hollywood Hochglanz aussieht.
              Bei Szenen in Autos merkt man deutlich das Green Screen im Hintergrund.
              Die Action ist ganz ordentlich in Szene gesetzt. Snipes darf sich hier fleißig durch die Gegend prügeln und ballern. Einzig Explosionem und Feuer sieht mies aus, aber insgesamt hat der Regisseur hier viel bessere Arbeit geleistet als in seinem Out of Reach Film mit Seagal wo de auch Regie geführt hat.
              Die Story selbst ist simpel, nicht immer logisch aber dank der angenehmen Laufzeit von knapp über 90 Minuten enorm kurzweilig erzählt.
              In der Summe eine wirklich unterhaltsame DTV Produktion.

              6,75/10 Punkte
              Letterboxd: Sawasdee1983

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                Dawn of the Dead (2004) (Blu Ray)

                Eine Krankenschwester, ein Polizist, ein junges Ehepaar, ein Verkäufer und andere Überlebende einer weltweiten Plage, die aggressive, fleischfressende Zombies hervorbringt, flüchten in ein riesiges Einkaufszentrum.

                Zack Snyders („300“) Regiedebüt „Dawn of the Dead“ aus dem Jahr 2004 ist das seltene Beispiel eines Remakes, das dem legendären Original von George A. Romero nicht nur gerecht wird, sondern es für eine neue Generation perfekt modernisiert. Zumindest geht es mir so. Wo Romero schleichende Sozialkritik übte, setzt Snyder auf puren, hocheffizienten Terror.

                Der Film etabliert sofort einen nervenaufreibenden Ton. Die Untoten sind hier keine schlurfenden Schlafwandler mehr, sondern pfeilschnelle, aggressive Bestien. Manche sehen das vielleicht als Blasphemie aber ich finde schnelle Zombies cool. :)
                Besonders die Eröffnungsszene, in der das Vorstadt-Idyll binnen Minuten im Chaos versinkt, gehört zum Besten, was das Genre je hervorgebracht hat. Mitten im Zentrum dieser Apokalypse steht Ving Rhames als knallharter Polizist Kenneth. Rhames verleiht dem Film durch seine physische Präsenz und seine stoische, aber empathische Art eine enorme Erdung. Er ist der moralische Anker in einer Gruppe von Überlebenden, die sich in einem Einkaufszentrum verschanzt haben.

                Snyder liefert ein blutiges, absolut gelungenes Remake, das handwerklich überzeugt. Die Effekte sind drastisch und „Old School“ gehalten, was dem Film eine angenehme Härte verleiht. Trotz des hohen Tempos gönnt Snyder den Charakteren Momente zum Atmen, was zu minimalen Längen im Mittelteil führt, wenn die Routine im Kaufhaus einkehrt. Doch diese Ruhepausen sind nötig, um die Spannung für das explosive, gnadenlose Finale wieder anzuziehen.

                „Dawn of the Dead“ bleibt ein hartes, spannendes Stück Genrekino, das zeigt, wie viel Energie in einem Remake stecken kann, wenn man die richtige Vision verfolgt. Ein moderner Klassiker.

                Das Bild der Blu Ray ist vermutlich bewusst dreckig und roh gehalten. Der Schwarzwert ist zwar sehr satt, lässt aber auch teilweise ganze Gesichter in dunklen Szenen absaufen. Aber auch der (bewusst?) gewählte harsche Kontrast lässt Details in hellen Szenen überstrahlen und so unsichtbar zu machen. Gut zu sehen an hell glänzenden Wangen der Protagonisten.

                Der DTS Ton ist solide, könnte aber auch etwas mehr Pepp vertragen. Dialoge sind klar verständlich und das Zombie Schlurfen kommt auch „natürlich“ daher.

                8 von 10 gefährliche Bisswunden

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                • The Quiet Girl (WT)

                  Die 9jährige Cait wird, da ihre Mutter ein weiteres Kind erwartet, während der Sommerferien zu Verwandten geschickt. Im Gegensatz zu ihrer gefühlskalten Familie widerfährt ihr bei dem älteren Paar Aufmerksamkeit, Anleitung und am wichtigsten Zuneigung in einer Form, die sie bis dahin überhaupt nicht kannte ...

                  Der irische Oscarbeitrag aus dem Jahr 2020 überzeugt durch seine ruhige Inszenierung, die sich viel Zeit nimmt, in das Seelenleben des Mädchens vorzudringen. Nichts aufgeregtes, nichts übereiltes und vor allem nichts überflüssiges. Ruhig & sinnig.

                  2-

                  ER
                  "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                  Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                  4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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                  • Star Trek: The Motion Picture (Directors Cut) - 8/10 4K



                    20 Jahre nachdem Regisseur Robert Wise den Directors Cut für STAR TREK THE MOTION PICTURE produzieren ließ, weil er selbst mit dem Film nicht wirklich zufrieden war schafft es die sicherlich beste Fassung des Filmes nun endlich auch auf BluRay. Da die Effekte seinerzeit nur in SD angerfertigt wurden war ein HD-Release nicht möglich, doch nun hat man sich doch noch einen Ruck gegeben und alle Effekte komplett neu rekonstruiert, so das ein zeitgemäßes Release möglich wurde. Man kann also endlich den ersten Film der Reihe nun in seiner wahren Pracht auch auf BluRay erleben.

                    Der erste Ausflug der Enterprise im Kino erschien 1979, vor allem dank des Erfolges von Star Wars. Ursprünglich war eine weitere Fernsehserie geplant (Phase II). Visuell orientiert sich der Film auch sehr an Kubricks 2001, vor allem was lange Kamerafahrten und den Einsatz von Filmmusik angeht. Star Trek Fans vermissten hingegen die vertraute, familiäre Beziehung der Crew-Mitglieder.

                    Wenn man bedenkt das 10 Jahre zwischen dem Ende der Fernsehserie vergangen sind und viele Crew-Mitglieder eigene Wege gegangen sind, wundert es nicht das die Freundschaften etwas distanzierter geworden sind. Man merkt aber auch das Hollywood Regisseur Robert Wise, einen eher technischen, ästethischen Film machen wollte, was sich doch etwas mit der Grundidee von Star Trek beißt. Nichtsdestotrotz ist dieser Film für Fans klassischer Science-Fiction ein Augenschmaus, denn Star Trek bekommt endlich die technischen Möglichkeiten einen visuell herausragenden Film zu machen, was die Fernsehserie nie bieten konnte.

                    Besonders die erste Stunde bietet für Fans eine Menge interessanter Momente, und sei es nur um die Wiedervereinigung der Crew zu genießen und die neue Enterprise mit ihren tollen Sets kennenzulernen. Die Suche nach V'ger ist hingegen etwas zäh und bietet bis zum Finale nur wenig spannende Momente. So ist THE MOTION PICTURE sicher nicht der beste Star Trek Film, aber zumindest auf technischer Ebene ein sehenswerter Film, der vor allem Liebhaber klassischer Sci-Fi immer noch ansprechen dürfte.

                    Der Directors Cut fügt einige Szenen hinzu, verändert den Film jetzt aber auch nicht dramatisch. Größter Pluspunkt sind die überarbeiteten Effekte, die u.a. von V'Ger völlig neue Eindrücke ermöglichen. Auf der deutschen Tonspur gibt es dafür ein paar Sprecherwechsel, da die Originalstimmen teilweise nicht mehr zur Verfügung standen. Nachdem der Film bereits 2001 in dieser Fassung erschien, die Effekte aber nur in SD gerendert wurden, musste man lange Zeit warten bis alles nochmal neu in 4K überarbeitet bzw. neu erstellt wurde.

                    ---

                    Bild 4K: Der Film wurde zwar für den DC nochmal überarbeitet, aber einige der Originalaufnahmen liegen teilweise nicht in bester Bildqualität vor, weshalb ich hier insgesamt ein gut vergeben würde. Auch finden sich auf einigen Shots, insb. mit Special Effects Verunreinigungen, die leider negativ auffallen - gegenüber der Kinofassung wurde hier aber auch stark nachgebessert so das Film sicherlich auch nie besser aussehen wird. Das Bild der 4K Scheibe ist in meinen Augen nur marginal besser als das der gleichzeitig veröffentlichten Neuauflage auf Blu Ray. Weder in punkto Schärfe noch HDR bringt hier nennenswerte Unterschiede. 4/5

                    Ton: Gegenüber früheren Veröffentlichungen der Kinofassung liegt jetzt der deutsche Ton auch endlich in 5.1 Dolby Digital vor, auch wenn diese im Vergleich zur englischen Atmos-Spur deutlich weniger räumlich und druckvoll klingt. Der englische Atmos-Ton ist für das Alter des Filmes sehr gut, wuchtig und kraftvoll vor allem bei den Effekten. Insgesamt in beiden Sprachfassungen gut umgesetzt, daher auch hier 4/5 Punkten.

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                    • Forrest Gump (Prime)

                      Die Forrest Gump Romane habe ich nie gelesen, aber damals als dieser Film rauskam fand ich ihn klasse und habe diesen auch schon öfter gesehen. Die Letzte Sichtung ist aber auch schon wieder über 25 Jahre her und trotzdem muss ich sagen, hat dieser Film nichts von seiner Klasse, seiner Faszination und vor allem seinem Herz verloren.
                      Die Story ist mit so viel Liebe und soviel Detail erzählt dass die über 140 Minuten Laufzeit nur so an einem vorbei fliegen. Man erlebt hier auch ein Stück Zeitgeschichte nacherzählt und das ganze mit unglaublich viel Charme und natürlich lebt dieser Film von seiner meisterhaften Darstellung von Tom Hanks. Alleine schon wie er seinen Charakter spricht, da könnte ich ewig seinen Erzählungen zuhören. Sein Charakter mit dieser Naivität und dieser Unschuld, obwohl um ihn herum wirklich schlimme Sachen geschehen und er einfach das beste daraus macht und dadurch auch Erfolgreich ist, diesen Charakter muss man einfach nur gern haben.
                      Robin Wright als Gegenpol liefert ebenfalls eine tolle Leistung ab, wobei ihr Charakter deutlich weniger sympathisch ist als wie Forrest Gump. Aber ansonsten sind die Charaktere rund um Forrest herum sehr toll geschrieben dass diese allesamt gut im Gedächtnis bleiben.
                      Insgesamt ein toller Zeitloser Filmklassiker der einem egal wie oft man ihn sieht einfach ans Herz geht.

                      10/10 Punkte
                      Letterboxd: Sawasdee1983

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                      • Alex Gabler
                        Alex Gabler kommentierte
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                        Ja, definitiv ein 10er Film.

                    • Road to Perdition - Blu-Ray - 9/10

                      Toll inszeniertes wie auch gespieltes Drama. Mit Tom Hanks, Paul Newman, Jude Law, Daniel Craig, Jennifer Jason Leigh,.. ist der Film bestens besetzt.
                      Ein spannendes Gangsterdrama in beeindruckenden Bildern und mit einem extrem passenden, wie stimmigen Score versehen.




                      Gruß Harry

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                      • IMG_4956.jpeg


                        Das geheime Fenster (Blu Ray)

                        Johnny Depps Darstellung des verstörten Autors Mort Rainey in „Das geheime Fenster“ aus dem Jahr 2004 bleibt eine der unterschätztesten Stephen-King-Adaptionen der Nullerjahre und gefiel mir bereits im Kino und inzwischen unzählige Male im heimischen Player. Während viele King-Verfilmungen an der Atmosphäre scheitern, trifft Regisseur David Koepp („Premium Rush“) hier genau den richtigen Ton zwischen psychologischem Zerfall und paranoider Spannung.

                        Die Geschichte zeigt Mort in einer existenziellen Krise. Er lebt in einem abgelegenen Haus am See, steckt mitten in einer schmerzhaften Scheidungsphase und leidet unter einer massiven Schreibblockade. Johnny Depp spielt diesen Zustand brillant: zerzaust, im löchrigen Morgenmantel und sichtlich gezeichnet von Schlafmangel und innerer Leere. Er war schon ein Hipster, als es diese Bezeichnung noch gar nicht gab. Die Ruhe wird gestört, als der mysteriöse John Shooter (bedrohlich: John Turturro) auftaucht und Mort des Plagiats bezichtigt.

                        Was folgt, ist ein handwerklich erstklassiger Mystery-Thriller. Das Setting, ein isoliertes Holzhaus, umgeben von dichten Wäldern, verstärkt das Gefühl der Klaustrophobie. Ein besonderes Highlight ist der Score von Philip Glass. Seine minimalistischen, treibenden Klänge unterstreichen Morts zunehmende Verwirrung und den schleichenden Realitätsverlust perfekt. Der Cast ist bis in die Nebenrollen (u.a. Maria Bello und Timothy Hutton) top besetzt, was dem Familiendrama hinter dem Thriller-Plot Tiefe verleiht.

                        Für Mystery-Fans ist der Film ein Muss, da er geschickt mit der Wahrnehmung des Publikums spielt. Koepp verzichtet auf billige Jump-Scares und setzt stattdessen auf eine stetig wachsende Unruhe. Manch einem mag das Pacing (vor allem im Mittelteil) eventuell schleppend vorkommen – ich finde es genau richtig. Im Vergleich zur Kurzvorlage „Das heimliche Fenster, der heimliche Garten“ wagt der Film zudem eine mutige Entscheidung beim Ende, die ihn für viele sogar zur „besseren“ Version der Geschichte macht. Ähnlich wie bei der Verfilmung zu Kings „Der Nebel“.

                        „Das geheime Fenster“ ist ein atmosphärisch dichter Trip in eine zerbrechende Psyche, gespielt von einem Johnny Depp in Bestform und einer Inszenierung, die zeigt, dass das größte Grauen oft hinter der eigenen Stirn lauert.

                        8,5 von 10 heiße, selbst geerntete Maiskolben


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