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  • Life (4)

    In den weiten des Weltalls nimmt eine Raumschiffbesatzung einen unbekannten Organismus an Bord. Dieser entwickelt sich rasant, wird schnell größer und reduziert nach und nach die Besatzung...

    Hmhh, wieso kommt mir das nur so bekannt vor? Hab irgendwie im Hinterkopf, sowas ähnliches schon mal gesehen zu haben. Kann mich aber auch irren. Komm nicht drauf.


    Geht die Geschichte erst recht gemächlich los nimmt sie bald an Fahrt auf. Der Film ist gut inszeniert und spannend gemacht. Auch die Besetzung ist stimmig, allerdings weiß ich nicht, was Ryan Reynolds dort zu suchen hatte - was aber nicht ganz so schlimm ist, da
    Spoiler ->
    er ja als erstes draufgeht!


    Das "Alien" hat mir besonders gut gefallen, die Optik und seine Bewegungen haben sie gut hinbekommen. Sieht wirklich cool aus!

    Alles in allem ein guter, sehr unterhaltsamer 95minütiger Science-Fiction-Film, der in 4K auch optisch gut rüberkommt. Kann man gucken.

    2+

    Mann, wo habe ich nur schon mal so einen "Alien"-Film gesehen? Verdammt!
    "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

    Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
    4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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    • Alex Gabler
      Alex Gabler kommentierte
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      Finde den auch stark.

    • movieguide
      movieguide kommentierte
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      richtig guter Weltraum-Horrorfilm

  • Friday Foster (Prime)

    Ich kannte weder bisher diesen Film, noch die Comicvorlage aber wegen Pam Grier dachte ich mir schaue ich mir mal diesen Blaxploitation Film mal an. Ich war dann direkt überrascht hier Carl Weathers in einer seiner ersten größeren Rollen zu sehen ist. Hier als einer der Gegenspieler macht er seine Sache auch ganz gut.
    Die Story selbst ist klassisch gehalten und bietet somit keinerlei Überraschungen und ist recht gradlinig erzählt. Die Charaktere selbst benehmen sich jedoch alles andere als intelligent wodurch so manche Szenen unfreiwillig komisch sind und es stellenweise schon leicht ins alberne abdriftet, aber wenn man nicht groß nachdenkt bei dieser extrem klischeehaften Story, bietet es zumindest ganz solide Unterhaltung mit wirklich vielen bekannten Darstellern aus der damaligen Zeit.
    Pam Grier ist auch hier wieder bildschön anzuschauen, macht ihre Sache gewohnt souverän auch wenn sie nicht ganz so badass rüber kommt wie in so manch anderer ihrer Filme zumal sie hier nicht wie sonst alles nieder metzelt was ihr über den Weg läuft. Es ist mehr ein Crimethriller wo man sie ermitteln sieht, wobei sie auch hier fleißig blank zieht.
    Zum Berieseln ist dieser Film aber ganz nett, wenn man auf das Genre steht, an die großen kommt dieser Film aber nicht annähernd ran.

    5/10 Punkte
    Letterboxd: Sawasdee1983

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    • The Octagon (Prime)

      Hab diesen Chuck Norris Frühwerk über 20 Jahre nicht mehr gesehen und hatte wieder Lust drauf in dem auch Kult Martial Arts Star Richart Norton sein Schauspiel Debüt hatte. Überhaupt sieht man in diesem Film viele bekannte Darsteller aus den 80er Jahren.
      Es ist nicht der bekannteste Chuck Norris Film zumal dieser noch vor der glorreichen Cannon Ära stammt und sicherlich nicht der beste. Gleich direkt zu Anfang merkte ich aber wie nervig es war die Gedankengänge von Chuck Norris Charaktere zu hören wie sie ihm zuflüstern nach dem Motto sein Ninja Sinn. Hier wäre es deutlich besser gewesen wenn man darauf verzichtet hätte.
      Was man aber definitiv sagen kann, dass dieser Film recht hochwertig in Szene gesetzt ist, mit guter Optik und Ausstattung und abwechslungsreicher Action. Die Story selbst ist simpel und gefühlt in ähnlicher Form schon sehr oft gesehen, besonders im B-Movie Sektor.
      In Sachen Martial Arts ist gehört dieser Film zu den besseren Chuck Norris Filmen, auch wenn es natürlich nicht annähernd auf dem Niveau von Way of the Dragon rankommmt. Das Finale macht aber viel Laune, wie sich Chuck durch die Gegnermassen prügelt ist schon cool, auch wenn man das von einem Jackie Chan natürlich deutlich besser gewohnt ist. Tatsächlich bietet dieser Film auch vergleichsweise viel Action, wodurch dieser Film auch recht kurzweilig ist.
      Alles in allem hat mir dieser Film aber ganz ordentlich gefallen, auch wenn ich andere Chuck Norris Filme lieber mag.

      6,25/10 Punkte
      Letterboxd: Sawasdee1983

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      • Zoomania 2 4K HDR10


        8,5/10 Captcha Cheese


        Nahezu perfekte Unterhaltung in Reinkultur und mindestens genauso knuddelig wir der Erstling! Hier und da bleibt der Überraschungsmoment natürlich auf der Strecke.
        MfG Stefan

        ​​​

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        • Sonny
          Sonny kommentierte
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          Haben wir als Familie zusammen im Kino gesehen. War positiv überrascht wie gut er mir gefallen hat. Hatte mit ner drögen Fortsetzung gerechnet.

          Liegt im Steelbook auf dem SUF.

        • Alex Gabler
          Alex Gabler kommentierte
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          Finde den genauso klasse wie Teil 1.

      • Der Kindergarten Daddy - 5/10

        Ziemlich durchwachsene Eddy-Murphy Komödie aus den 00er Jahren als es Mode war gestandene Männer auf Kinder aufpassen zu lassen. Im Vergleich zu den großen Vorbildern etwa Kindergarten Cop entlockt dieser hier Film nur ein paar müde Schmunzler. Kids haben sicher etwas mehr Spaß an dem Vergnügen, aber auch die dürften sich über weite Strecken eher langweilen.

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        • IMG_5069.jpeg

          Am Star Wars Tag gibts natürlich:

          Cocaine Bear (Joyn) :)

          Natürlich habe ich bei einem Film namens „Cocaine Bear“ kein tiefgründiges Drama erwartet. Elizabeth Banks’ Regiearbeit ist genau das, was der Titel verspricht: Eine völlig absurde Survival-Komödie, die auf einer (sehr weit entfernten) wahren Begebenheit basiert und den Wahnsinn zelebriert.

          Der wichtigste Rat vorab: Schraubt eure Erwartungen herunter. Dies ist kein Meisterwerk des Storytellings, sondern ein lupenreiner B-Movie mit A-Listen-Budget. Die 90minütige Handlung rund um den (dank CGI wirklich toll inszenierten) Schwarzbären, der kiloweise Koks verschlingt und daraufhin im Nationalpark Amok läuft, dient lediglich als Aufhänger für herrlich übertriebene Sequenzen. Fans von gepflegtem, übertriebenem Gore kommen hier voll auf ihre Kosten, denn die Effekte sind handfest, blutig und oft so drüber, dass man eher lacht oder schmerzverzerrt dreinschaut, als sich gruselt.

          Schauspielerisch wird solide Kost geboten. Die immer noch hübsche Keri Russell gibt dem Chaos als besorgte Mutter eine nötige Erdung, während Alden Ehrenreich (an der Seite des leider verstorbenen Ray Liotta) mit gutem komödiantischem Timing überzeugt. Dennoch bleiben die menschlichen Figuren meist nur Futter für den eigentlichen Star des Films – den CGI-Bären auf dem Trip seines Lebens.
          Aber auch das viel zu lange gezogene Finale fand ich schwach.

          Am Ende ist „Cocaine Bear“ kein Film, den man zweimal sehen muss. Eine einmalige Sichtung in geselliger Runde mit ein paar Kaltgetränken reicht völlig aus. In der richtigen Gruppe zündet der schwarze Humor und die kurzweilige Laufzeit sorgt dafür, dass der Witz nicht verraucht. Ein blutiger Party-Snack für Zwischendurch, der am nächsten Tag bereits wieder vergessen ist.

          5,5 von 10 gut gemeinte Ratschläge, wie man sich bei einem Bärenangriff verhalten sollte


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        • Ich kopiere meinen Eintrag vom 28.10.2024 um 11::11 Uhr:

          Rogue One - A Star Wars Story (4)

          1

          Der mit Abstand beste SW-Film!
          "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

          Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
          4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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          • Auf Messers Schneide - 8/10

            THE EDGE ist ein toll erzählter, klassischer Überlebenskampf in der Wildnis von Alaska den hier Alex Baldwin und Anthony Hopkins austragen. Sicherlich ginge das aus heutiger Sicht dramatischer und brutaler, aber irgendwie macht die klassische Inszenierung mit seinen schönen Landschaftsaufnahmen und den beiden Hauptdarstellern immer noch viel Freude.

            Von Survival sieht man zwar insgesamt recht wenig, aber immerhin gibt es einen blutrünstigen Bären der hinter den Verschollenen her ist. Man fragt sich irgendwann schon von was Sie sich ernähren, oder wie man es schafft auf einem Felsgipfeln Feuer zu machen wo kein Baum wächst, aber gut, geschenkt. Realismus ist hier eher Nebensache. Dafür stimmt der Spirit, und dieser Abenteuergeist steckt auch heute noch an. Zu den starken Landschaftsaufnahmen gesellt sich auch ein sehr guter Score von Jerry Goldsmith, der den Film gleich nochmal eine Stufe anhebt. Insgesamt also ein auch heute noch sehr sehenswerter Film.

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            • IMG_5076.jpeg


              „28 Years Later: The Bone Temple“ (Netflix, Dolby Vision)

              Nach dem, für mich, schlechtesten Film 2025 und dem dritten Eintrag in das Franchise namens „28 Years Later“, war meine Erwartung an „Bone Temple“ gleich Null, allerdings siegte dann doch die Neugier. Regisseurin Nia DaCosta („Candyman“ aus 2021) liefert mit „28 Years Later: The Bone Temple“ im Grunde genommen nichts weiter als eine aufgeblähte, uninspirierte Episode, die sich anfühlt wie der Bodensatz einer schwachen „The Walking Dead“-Staffel. Teilweise dachte ich mir wirklich, dass die Handlung in einer Miniserie (vielleicht auch unter anderem Namen) besser aufgehoben wäre.

              Wo Danny Boyle 2002 klaustrophobischen Terror und gesellschaftliche Zerbrechlichkeit einfing, präsentiert DaCosta ein „Microuniversum“, das so klein, belanglos und engstirnig ist, dass man sich fragt, warum dieser Film überhaupt existiert.

              Klar, der Film schließt direkt an den ebenso schwachen Vorgänger an. Die Handlung ist nicht nur unwichtig, sie ist praktisch nicht vorhanden. Man folgt Charakteren durch ein repetitives Szenario, dessen Ausgang einem bereits nach zehn Minuten völlig gleichgültig ist. DaCosta beweist einmal mehr, dass sie es einfach nicht draufhat, Spannung dynamisch aufzubauen. Stattdessen setzt sie auf billige Jumpscares und eine gähnend lahme Story-Struktur, die jeden Rhythmus vermissen lässt.

              Besonders schmerzhaft ist der Anblick vom dreifach Oscar nominierten Ralph Fiennes („Schindlers Liste“, „Der englische Patient“). Ein Schauspieler seines Formats wirkt hier wie ein Fremdkörper, der verzweifelt versucht, den hölzernen Dialogen so etwas wie Würde zu verleihen… leider ein aussichtsloses Unterfangen. Sein Charakter ist so dünn geschrieben, dass man seine Motivationen nicht einmal mit der Lupe findet. Aber auch unter den weiteren Charakteren sucht man vergeblich einen zentralen, geerdeten Anker.

              Was bleibt, ist, neben einer zugegeben ordentlichen musikalischen Auswahl von „Duran Duran“, die Gewalt. Doch wer hier auf die rohe Intensität des Originals hofft, wird enttäuscht. Die Brutalität in „The Bone Temple“ ist purer Selbstzweck, ein zynisches Zugeständnis an die Gorehounds, um die gähnende Leere des Skripts zu kaschieren. Blut spritzt, Knochen knacken, aber es lässt einen vollkommen kalt, weil kein emotionales Fundament existiert.

              „28 Years Later: The Bone Temple“ ist ein steriles Experiment in Sachen Belanglosigkeit. Ein weiterer Film, der den Namen des Franchise beschmutzt und beweist, dass manche Geschichten besser in der Vergangenheit geblieben wären. Ein lebloses Stück Zelluloid, das, zumindest bei mir, schneller in Vergessenheit geraten wird als das Leben der Infizierten, die es porträtiert.

              3 von 10 aus Turnschuhen gebastelte Masken

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              • Alex Gabler
                Alex Gabler kommentierte
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                Sonny aus Neugier wollte ich halt dann doch wissen, wie es mit der Reihe weitergeht, da das Ende wieder Grund für Spekulationen gibt. Und wie oben schon beschrieben, habe ich mich auch durch die ein oder andere ähnlich schwache Walking Dead Episode gekämpft… also ab Staffel 6.

              • Sonny
                Sonny kommentierte
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                Na, Serien ist eine Sache, Filme ne andere.

                Wenn bei x Folgen innerhalb einer Staffel mal die eine oder andere hakt: was soll's, kommt immer mal vor.

                Aber megagraupige Filme darf man auch ruhig mal abbrechen. Ich für meinen Teil habe mir das" durchkämpfen" abgewöhnt! Ist ein Film Scheiße wird er ausgemacht... beim nächsten dann mehr Glück.

              • Alex Gabler
                Alex Gabler kommentierte
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                Sonny gebe dir ja grundsätzlich recht und ich breche auch mal Filme ab, aber wie gesagt, das Gefühl zum Abbrechen hatte ich nicht, da ich ja wissen wollte, wie das Franchise weiter geht und für einen neuen Film (aussuchen) war ja auch keine Zeit mehr.

            • Mortal Kombat (2021) | OV #17

              In Vorbereitung auf MKII habe ich den Erstling nach 5 Jahren mal wieder gesehen und bleibe bei meiner Meinung von damals: der Film ist dumm, dafür aber stellenweise unterhalsam. Allen voran Kano stiehlt mit seinem Schauspiel und seinen Mono- und Dialogen allen die Show. Dumm nur, dass man ihn dann am Ende töten muss - zum Glück ist er aber im zweiten Teil wieder mit dabei.

              Insgesamt ist aber die Story, bis auf das Grundprizip des Turniers, einfach vollkommen dumm: es braucht kein Arcana, um die Kräfte der Kämpfer zu erklären, es braucht auch nicht das dumme Drachentatto/-mal aus dem grottenschlechten MK: Annihilation, um die Kämpfer auszuwählen, es braucht keinen Cole Young mit seiner buchstäblichen "Plotarmour" um den Zuschauer in das Universum einzuführen (dafür gibt es Lui Kang, Kung Lao, Sonya und Jax). Da reg ich mich schon wieder auf. Wozu immer das dazudichten von Zeug, dass es im Original nicht gibt? Und der Fan-Service ist manchmal auch drüber, gerade wenn bekannte Worte aus dem Film plakativ in die Kamera gesagt werden: "Flawless Victory" etc. und auch so manche Dialoge sind viel zu offensichtlich und sprechen dem Zuschauer seinen Intellekt hab. Da kann ich nur an die Decke gucken, die Schultern runterlassen und tief seufzen. Auch das der ständig japanisch Sprechende Scorpion, mit seiner Maske, die er wie einen Schnuller benutzt, plötzlich "Get Over here" schreit, wirkt fehl am Platz. Details sind wichtig, da sie das Ganze ausmachen.

              Die Kostüme und das Set-Design sind 1A, ebenso wie das Casting. Jeder Kämpfer wurde, in meinen Augen, ausnahmslos gut gecastet! Außer Mileena. Da sie der Klon Kitanas ist, kann sie keine dunkle Hautfarbe haben. Aber auch hier sah ihr geschlossenes Maul-Design hervorragend aus. Leider war das offene Maul dann auch wieder unverstanden schlecht entworfen. Und solche Details-Fauxpaux würde ich gerne in ihrem Entstehungs- und Durchführungsprozess beobachten: wieso, weshalb, warum? Nochmal: Details sind wichtig, da sie das Ganze ausmachen.

              Mich ärgert so ein stümperhaftes herangehe hier aus zwei Gründen: Verfälschung der Geschichte, wegen/für ??? und weil MK viel mehr zu bieten hat, als nur Brutalität und Kämpfe. Gerade die Entstehung des Turniers und dessen Bedeutung ist auch schon einen tollen Filmanfang wert. Ich denke da an die ersten 17 MInuten von Pacific Rim, die auch schon quasi ein eigener Film sind.

              Ingesamt: fängt MK gut an und lässt dann stark und stärker nach. Schade, denn das MK-Universum gibt viel mehr her, als was wir bis jetzt bekommen haben.

              Ich hoffe, dass es der zweite Teil besser macht, auch wenn ich weiterhin skeptisch bleibe. Ich schaue mit den zweiten Teil schnellstmöglich an.
              [the hatches are open!]

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              • 20.000 Meilen unter dem Meer - Disney+ - 6/10

                Es lief die Filmversion von 1954, als Kind und Jugendlicher zuletzt geschaut, denke ich..
                Nun damals war ich aus der Erinnerung heraus sehr begeistert von der Verfilmung, heute braucht es schon die starke Nostalgie-Brille. Dennoch hat er mich irgendwie doch noch recht gut unterhalten..




                Gruß Harry

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                • Alex Gabler
                  Alex Gabler kommentierte
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                  Den mochte ich auch schon als Kind… und auch jetzt noch. Allerdings könnte er 20 Minuten kürzer ausfallen.

                • Kaneda
                  Kaneda kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Alex Gabler. Das stimmt schon, würde ihn vermutlich sehenswerter bzw. kurzweiliger machen.

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                „Identität“ (Blu Ray)

                Regisseur James Mangolds („Le Mans 66“, „Cop Land“) „Identität“ aus dem Jahr 2003 ist ein Paradebeispiel für einen effizienten Psycho-Mystery-Thriller, der zeigt, wie man mit einem minimalistischen Setting maximale psychologische Wirkung erzielt. In einer Zeit von überlangen Blockbustern ist dieses Werk mit seiner knackigen Laufzeit von nicht einmal 90 Minuten eine Offenbarung an erzählerischer Dichte und Präzision.

                „Identität“ beginnt wie ein klassischer Kammerspiel-Albtraum: Zehn Fremde stranden während eines heftigen Unwetters in einem abgelegenen Motel in Nevada. Die Straßen sind überflutet, die Telefonleitungen tot. Als einer nach dem anderen auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, beginnt ein paranoider Wettlauf gegen die Zeit. Doch Mangold gibt sich nicht mit einem simplen Slasher-Motiv zufrieden - er webt ein komplexes Netz aus subtilen Hinweisen, das weit über das Offensichtliche hinausgeht.

                Die Besetzung ist perfekt gecasted worden. John Cusack überzeugt als besonnener Chauffeur mit dunkler Vergangenheit, während Ray Liotta als nervöser Polizist eine gewohnt intensive und kantige Performance abliefert. Die Chemie zwischen den Charakteren ist von tiefem Misstrauen geprägt, was die klaustrophobische Atmosphäre des Motels perfekt unterstreicht. Man spürt förmlich die Nässe des Regens und die Enge der Räume.

                Besonders hervorzuheben ist die meisterhafte Spannungskurve. Mangold verzichtet auf unnötigen Ballast und treibt die Handlung mit einem unerbittlichen Tempo voran. Jede Szene, jeder Dialogfetzen dient dem großen Rätsel. Dabei spielt der Film geschickt mit den Erwartungen des Publikums und führt es immer wieder auf falsche Fährten, ohne dabei jemals die Logik seiner eigenen Welt zu verraten.

                „Identität“ ist ein intelligentes, atmosphärisch dichtes Meisterstück des Mystery-Genres, welches schon öfters in meinem Player rotierte. Wer einen Film sucht, der ohne Leerlauf direkt zur Sache geht und dennoch tiefgreifende psychologische Spannung bietet, kommt an diesem Kammerspiel nicht vorbei. Ein absolutes Muss für jeden (Psycho)Thriller-Fan.

                8,5 von 10 am Tatort hinterlegte rote Zimmerschlüssel

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                • Sonny
                  Sonny kommentierte
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                  Der ist großartig! Steh ich total drauf! Könnte ich eigentlich auch mal wieder gucken...

                • Alex Gabler
                  Alex Gabler kommentierte
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                  Sonny bei mir war als „Vorspeise“ für die „Sieben“ UHD gedacht. :)
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