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Lady Bird (Blu-ray Review)

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    Lady Bird (Blu-ray Review)

    03.09.2018, 23:21




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    © Copyright Universal Pictures Home Entertainment – Alle Rechte vorbehalten (die Bilder stammen aus snapshots des hier verlinkten Trailers)




    Christine, die sich selbst den Namen Lady Bird auferlegt hat, ist ein ganz normaler Teenager, mit allen Sorgen und Ängsten, die diese Zeit mit sich bringt.

    Sie wohnt, mit dem Bruder, in Sacramento bei ihren Eltern, streitet gerne mit ihrer Mum und bewirbt sich für ein College.


    Da sie eine katholische Schule besucht, färbt der asketische Umgang schnell auf sie ab, nur selten versucht sie aus diesem starren Regelwerk einen Ausbruch.

    Gerne isst sie zusammen mit ihrer besten Freundin Julie ungeweihte Hostien, schwärmt von Jungs und lebt ihr bescheidenes Leben.

    Als sie auf anraten einer katholischen Schwester, einen Theaterkurs belegt, ändert das alles.






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    © Copyright Universal Pictures Home Entertainment – Alle Rechte vorbehalten (die Bilder stammen aus snapshots des hier verlinkten Trailers)




    Bald lernt sie ihren ersten Freund kennen, das Leben meint es scheinbar gut mit ihr, leider ziehen bereits erste dunkle Wolken am Horizont auf...


    Denn als der Vater Arbeitslos wird, der Krankenschwester-Job ihre Mutter immer mehr einnimmt und sie zudem Menschlich enttäuscht wird, möchte Birdy nur noch weg, weg aus diesem vermeintlich unerfüllten Leben, weg aus dem biederen Sacramento.


    So orientiert sich Christine neu, sucht sich eine coole wie oberflächliche Clique und steigt in der Hierarchie steil nach oben.


    Aber macht sie sich letzten Endes nur etwas vor ?






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    © Copyright Universal Pictures Home Entertainment – Alle Rechte vorbehalten (die Bilder stammen aus snapshots des hier verlinkten Trailers)




    Bild:

    Ein ständiges Grieseln liegt auf dem Bild, auch wirkt die Auflösung etwas grob, der typische Independent Look.

    Die Farben wirken leicht verwaschen wie blass. In der Summe noch ok.


    Ton:

    Der Center wird stark einbezogen, auch wenn Musik erklingt, bleiben die Rears, bis auf wenige Ausnahmen, meist stumm.

    Eine klare wie verständliche Ausgabe, kann man allerdings der Deutschen Tonspur bescheinigen.


    Untertitel:

    Deutsche UT, wie eine Vielzahl anderer UT (zB Italienisch, Spanisch, Französisch etc.) sind jederzeit zuschaltbar.


    Bonus:

    Als Zugabe begleitet ein Audiokommentar der Autorin/Regisseurin Greta Gerwig samt Kameramann Sam Levy den Film, im O-Ton mit Deutschen Untertiteln.

    Zudem wartet ein kurzes wie informatives Making Of auf Interessierte, im O-Ton mit Deutschen UT (Dauer ca. 15.41 min)




    Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden.




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    © Copyright Coverartwork Universal Pictures Home Entertainment – Alle Rechte vorbehalten




    Fazit:

    Oscar-prämiert, mit Golden Globes ausgezeichnet und von vielen Fachleuten als glänzende Coming-of-Age-Dramödie bezeichnet, weckten diese Attribute mein Interesse.


    Zugegeben, der Cast spielt umwerfend glaubwürdig, besonders Laurie Metcalf ist hervorzuheben, auch verkommt der Film nie in Anarchie, was man bei diesem gesitteten kirchlichen Umfeld erwarten könnte.


    Aber der Weg von der naiven, etwas rebellischen Teenagerin zur verständnisvollen Erwachsenen, geschieht spürbar nach einer imaginären Ckeck-Liste.

    Als würde die Regisseurin Greta Gerwig nach jeder absolvierten Etappe ein Häkchen setzen, ein junges Leben im Zeitraffer beschreibt es wohl ganz gut.


    Wer sich damit zufrieden geben möchte, wird wohl eine Art der Bestätigung empfinden.


    Vielleicht gehöre ich auch nicht zur anvisierten Zielgruppe ?

    Der schwelende Mutter/Tochter Konflikt weckte nicht wirklich mein Interesse, auch mit der Haupt-Protagonistin konnte sich meine Person schlecht identifizieren.


    So wurde mir der stetig ausgerufene Zauber des Films auch nicht zuteil, eher eine Art der Langeweile, die mich hin und wieder packte.




    Wertung Blu-ray

    Film: 7 von 10 Punkte

    Bild: 7 von 10 Punkte

    Ton: 7 von 10 Punkte

    Bonus: 5 von 10 Punkte




    Testgeräte:

    TV: Samsung UE58J5250SS (58 Zoll)

    Player: Philips BDP7600

    AV Receiver: Technics SA-DX 940

    LS: Teufel Viton 51 Mk2




    (Nicolas M.)



    Trailer:

    FILME.de (pic ©STUDIOCANAL)

  • #2
    ich fand den Film einfach nur mega langweilig

    Kommentar


    • EnZo
      EnZo kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      unterschreibe ich sofort...
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