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Tron 3: Ares (2025, Joachim Rønning, Jared Leto)

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  • #46
    Vielleicht hätten sie doch lieber eine richtige Weiterführung von Legacy machen sollen.

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    • Sonny
      Sonny kommentierte
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      Ist es eigentlich auch, denn die Programme wollten in die reale Welt... und das ist ihnen gelungen.

    • chris.p.bacon
      chris.p.bacon kommentierte
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      Oder einfach gar keine

  • #47
    Tron: Ares - Kino - 6,5-7/10

    Heute nach einem Essen mit der kompletten Familie im Kino gewesen, zur Spätvorstellung. Sprich, die Freunde meiner Mädels waren auch mit. Natürlich kennen die Mädels den Tron (1982), und ja, sie fanden ihn nicht so gut.
    Ebenfalls kennen sie Tron: Legacy, damals noch per Beamer und 3D-Blu-Ray geschaut. Die Fortsetzung hat sie begeistert, den sehen sie heute noch gern.
    Somit war klar, die Fortsetzung schauen wir im Kino!

    Nun wie ist Tron: Ares ausgefallen?
    Wie seine Vorgänger, bietet er keine tiefgründige Story, es bleibt ein Popcorn Film der unterhalten will, gerade visuell und fertig. Zugegeben, Tron: Legacy finde ich/wir besser. Weil dieser in 2010 einen coolen Look geboten hat und einen noch cooleren Soundtrack. Das schafft Tron: Ares nicht. Der Look ist ähnlich und der Soundtrack gut, aber der von Daft Punk ist definitiv besser.
    Die Story könnte man sagen spiegelt sich zum Vorgänger, zuletzt wollte ein Mensch in die digitale Welt, jetzt will ein Programm in die menschliche Welt.
    Die Inszenierung ist recht flott, hat amüsante Momente und bietet etwas mehr Action gegenüber dem Vorgänger. Dennoch fehlte uns etwas dramatisches, spannendes und letztlich spektakuläres. Auch wenn Tron: Legacy davon auch nicht immer gesegnet war, bot er doch packendere Momente.
    Nichtsdestotrotz hat Tron: Ares viele gute Szenen, bietet ein paar tolle Actionszenen und eine nicht soooo uninteressante Geschichte. Ebenfalls fanden wir Jared Leto nicht als Totalausfall, sondern seinen Spagat als Programm und dieser (menschlicher) Neugier durchaus gut gespielt. Nun ja, es bleibt mein (unser) Geschmack/Eindruck. Die Mehrheit sieht es aktuell anscheinend anders, sei es Leto oder der Film selbst, eigentlich schade! Wir würden gern einen vierten Tron sehen. Abschließend, es bleibt eine recht gute Fortsetzung, die im Kino auf der großen Leinwand mit imposanter Soundkulisse Spaß gemacht hat, ebenfalls das 3D hatte einige beeindruckende Szenen. Daher wird die kommende Disc auch in die Sammlung wandern, wer weiß, vielleicht wird er mit jeder Sichtung, zunehmend besser?!




    Gruß Harry

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    • #48
      Hab den Film gesehen:

      Als Kind habe ich den ersten Teil damals abgefeiert, aber inzwischen hat der Zahn der Zeit gewaltig an diesem Film genagt und ist nicht unbedingt gut gealtert. Legacy war ein auf und ab. Er hatte tolle Momente aber auch so einige Schwächen. Entsprechend waren meine Erwartungen an den dritten Film erst mal recht gering aber ich muss sagen ich habe mich ordentlich unterhalten gefühlt.
      Die Story ist sehr simpel gestrickt und im Grunde nur Grundlage für viel Action, der optische Wow Effekt was es damals beim ersten Teil und auch beim zweiten Teil gab, gibt es hier nicht aber die Lightcycle Verfolgungsjagd in der ersten Hälfte des FIlms macht viel Laune, dagegen ist das Finale dann eher harmlos. Auch gibt es einen sehr coolen Nostalgie Moment, der schon Charme hatte.
      Der Cast ist allesamt recht austauschbar und keiner bleibt im Gedächtnis und einige sind auch eher unsympathisch. Während man im zweiten Teil nach dem Dreh festgestellt hat, dass man den Charakter Tron vergessen hatte und einfach dann irgendjemand nachträglich einfach Tron nannte, verzichtet man nun komplett auf den Charakter, wodurch die Tatsache warum dieser Film unbedingt Tron heißt, keinen Sinn ergibt. Auch auf die Ereignisse aus dem zweiten Teil geht man praktisch nur in einem Satz ein und man ist fertig damit
      Herausragend ist aber der Score von Nine Inch Nails, der geht wirklich ins Ohr und sorgt für eine sehr gute Atmosphäre und passt zu jeder Szene. Vorteil ist auch dass man die Laufzeit auf unter 2h lässt wodurch dieser Film keinerlei Längen hat.
      Als simpler No Brainer Film wirklich ganz unterhaltsam aber kein Film der einem lange im Gedächtnis bleiben wird. Insgesamt der schwächste Teil bisher


      6,5/10 Punkte

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      • Kaneda
        Kaneda kommentierte
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        Huii, ähnliche Bewertung, bin überrascht. Da wir beide doch einen recht unterschiedlichen Filmgeschmack haben, teils recht speziell.
        Egal, zu Tron kann ich deinen Eindruck nachvollziehen, nicht gut gealtert, trotz Nostalgie Bonus. Und ja, Tron: Legacy hat so ein paar schwache Momente, dennoch mag ich ihn sehr, daher bleibt er mein Favorit, auch weil die Symbiose aus beeindruckenden Bildern und grandiosen Soundtrack überwiegend ausreicht um zu unterhalten. Letztlich, Tron:Ares ist schwächer als Legacy, hat mich dennoch gut und kurzweilig unterhalten, der Score von NIN war gut, keine Frage, der von Daft Punk war aber deutlich besser.

    • #49
      IMG_4227.jpeg

      „Tron: Ares“, der dritte Teil des von Disney produzierten Science-Fiction-Franchise, markiert eine deutliche tonale Abkehr von seinen Vorgängern. Unter der Regie von Joachim Rønning (Maleficent, Fluch der Karibik- Salazars Rache) verlässt die Erzählung größtenteils das vertraute „Raster“ (The Grid) und verlagert das Geschehen in die reale Welt der Gegenwart.

      Der Film nutzt das klassische „Fish-out-of-Water“-Motiv, indem Ares versucht, die physische Welt zu verstehen, während er gleichzeitig eine Bedrohung für die Menschheit darstellt. Die Struktur des Films wirkt jedoch oft ziellos. Die Balance zwischen (den immer gleichen) philosophischen Fragen über künstliche Intelligenz und generischen Action-Sequenzen gelingt nur bedingt.

      Auch der Cast ist eher schlecht als recht. Divers und bunt gemischt aber größtenteils austauschbar und belanglos.
      Jared Leto liefert eine sehr stilisierte, fast mechanische Performance ab. Während seine Physis gut zur Rolle eines gehorsamen digitalen Wesens passt, bleibt die emotionale Bindung zum Zuschauer distanziert.
      Greta Lee (A House of dynamite) als Programmiererin Eve Kim fungiert als emotionaler Anker des Films und liefert die beste schauspielerische Leistung ab, auch wenn ihre Figur durch das Drehbuch eingeschränkt wird.
      Der Cameo von Kevin Flynn ist ein Zugeständnis an die Fans, wirkt jedoch innerhalb der neuen Handlung eher wie ein erzwungener Fremdkörper.

      Technisch ist der Film auf höchstem Niveau. Die Integration digitaler Ästhetik in reale Stadtumgebungen (insbesondere das neon-rote Design von Ares) ist visuell beeindruckend und up to Date. Gerade in Dolby Vision stechen Signalfarben in allen Nuancen aus dem OLED heraus.
      Cool ist der Soundtrack von Nine Inch Nails. Trent Reznor und Atticus Ross ersetzen den orchestralen Elektro-Sound von Daft Punk durch elektronisch verzerrte und industrielle Klänge, Für meinen Geschmack wirkt der Ton aber zu wenig aggressiv. Hier hätte es meiner Meinung nach ein paar schwere E-Gitarren Riffs benötigt, ist aber meine persönliche Meinung.

      Beim Ton selbst habe ich aber aber noch eine Kritik, denn eventuell ist das ein Problem, welches sich beim Sounddesign eingeschlichen hat:
      In vielen Szenen waren die Umgebungsgeräusche und Details kaum hörbar, weil der Mix „übersteuert“ war.
      Es entsteht eine fehlende atmosphärische Tiefe der digitalen Welt (The Grid), da der Film sehr dialoglastig ist und die Umgebungsgeräusche oft von lauter Musik oder Stimmen überlagert werden. Sehr gut zu hören bei der Motorrad Verfolgungsjagd: man hört nur die Bikes aber keinerlei (Gegen)Wind- oder Verkehrsgeräusche. Es wirkt immer so, als würde etwas fehlen und lenkt extrem von der Action ab. Eine Immersion kann so natürlich nicht funktionieren. Evtl. klingt das auf der UHD besser.

      „Tron: Ares“ ist ein visuell spektakulärer, inhaltlich jedoch eher blasser Science-Fiction-Film. Er scheitert daran, die digitale Welt organisch mit einem realen Setting zu verbinden. Für Fans von „Style Over Substance“ und des Soundtracks bietet der Film zwar einige wenige Schauwerte, bleibt aber weit hinter den erzählerischen Möglichkeiten des Franchise zurück. Schade.

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      • Count Dooku
        Count Dooku kommentierte
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        Hab anscheinend nichts versäumt.
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