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Michael (2025; Fuqua, Jackson)

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  • Michael (2025; Fuqua, Jackson)

    Screenshot 2024-02-14 095538.png

    The first look at the upcoming Michael Jackson biopic has been released, and it recreates one of the singer’s most iconic outfits.

    Michael Jackson’s nephew, Jaafar Jackson, plays the King of Pop in “Michael,” which releases in theaters on April 18, 2025. The film is now in production. [...]

    Director Antoine Fuqua added, “We have assembled an incredible team of artists for this project – hair and makeup, costumes, cinematography, choreography, lighting, everything – and some who knew and worked with Michael are reuniting for this film. But most importantly, it’s Jaafar who embodies Michael. It goes beyond the physical resemblance. It’s Michael’s spirit that comes through in a magical way. You have to experience it to believe it.”

    “Michael” is produced by King and the co-executors of the Michael Jackson estate, Branca and John McClain. Lionsgate is distributing the film domestically, while Universal Pictures International will handle all territories apart from Japan, which Lionsgate will oversee.
    Quelle: https://variety.com/2024/film/news/m...ok-1235909338/
    [the hatches are open!]

  • #2
    Hab den Film gesehen

    Meine Frau wollte diesen Film unbedingt sehen und als Kind der 80er war auch mir natürlich seine Musik absolut geläufig und das obwohl ich in erster Linie Metal höre. Entsprechend war ich auch neugierig auf diesen Film, wohlwissend dass man es hier mit der Wahrheit nicht immer ganz so genau nahm.
    Hier hat man 2 Jahrzehnte mal eben in einen 2h Film gepresst. Entsprechend ist vieles sehr oberflächlich geraten und vieles einfach zu schnell mal eben abgefrühstückt, auch was die Charaktere angeht, wobei mit den gegebenen Mitteln der Cast an sich einen sehr guten Job macht. Jaafar Jackson macht seine Sache als Michael super. Jede Bewegung sitzt wirklich perfekt und er verkörpert ganz gut das Kind gefangen im Körper eines Mannes mit viel gutem Herz. Seine privaten inneren Kämpfe werden hier bestenfalls nur angedeutet. Was ich schade fand. Colman Domingo als Vater und Nia Long als Mutter machen ebenfalls einen guten Job, innerhalb der vom Drehbuch aufgelegten Grenzen. Man merkt aber vor allem was den Vater angeht, das man sich auch hier nicht so richtig traut in die vollen zu gehen und bleibt eher oberflächlich was seine Schlimme Taten angeht.
    Jacksons Kindheit wird man eben in unter 30 Minuten abgefrühstückt. Das wirkte für mich das sehr gehetzt, hier ist der Jackson 5 TV Zweiteiler inhaltlich klar die bessere Alternative und immer wieder konzentriert man sich zu sehr darauf wie er innerlich praktisch ein Kind bleibt und nicht erwachsen wird und alles positiv sieht.
    Den meisten Zeitraum kriegt hier im Film die Ereignisse rund um das Thriller Album, was war auch der interessanteste Teil des Films, sehr interessant gemacht aber auch hier nagt man stets nur an der Oberfläche, des Ganzen. Man hebt Michael hier filmisch ohne Frage auf ein Podest aber alles läuft praktisch viel zu leicht ab und ja auch hier hätte ich es mir noch mal deutlich ausführlicher gewünscht zu sehen wie der Sprung zum Mega Star ablief.
    Das Ende mit der Victory Tour und dann den Sprung zu Bad war an sich als Schnitt ganz gut gewählt, da ja damit die Jackson 5 Ära endgültig vorbei war, wobei ich auch hier gerne die Entwicklung von Bad gesehen hätte, wer weiß vielleicht wird es im zweiten Film noch mal aufgegriffen.
    Musikalisch gibt es hier natürlich nichts zu meckern, die Musik von Michael Jackson ist natürlich ein Level für sich.
    Insgesamt muss ich aber sagen kommt dieser Film für mich nicht über Mittelmaß hinaus. Es gibt halt inzwischen unzählige Biopics die halt einen besseren Job machen. Dieser Film ist ganz nett, nicht langweilig aber halt in seiner Art zu oberflächlich und zu gehetzt um die Geschichte eines so großen Stars wie Michael Jackson würdig zu erzählen.

    5/10 Punkte
    Letterboxd: Sawasdee1983

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