Trailer #1 . . . Scheint sich speziell um den Charakter von Ralph Fiennes zu drehen. Die Skala ist etwas kleiner, fokussierter auf die Hauptfigur, und liefert mir doch wieder starke Bilder; nun auch mit einem stärkeren Mystery-Hauch. Gefällt mir tatsächlich besser als der Trailer von 28 Years Later.
"Kommt Geister, die ihr lauscht auf Mordgedanken . . . und entweiht mich!" - MacBeth
Ich werden den gar nicht erst anschauen. der erste 28 Years Later Film war ja schon sehr mies und der Charakter von Fiennes war auch unsympathisch. nee brauche ich nicht
na ich weiß nicht so recht. Verglichen mit dem Trailer zu 28 Years passiert doch recht wenig hier, mit nem Zombiefilm hat das in meinen Augen aber nur noch wenig zu tun. Wie jetzt genau diese Jugendgang hier zum Einsatz kommt ist mir auch noch schleierhaft, hängt glaube ich viel von der Art der Umsetzung ab.
sieht auf alle Fälle besser aus als der 1. Trailer. Deutlich atmosphärischer. Bleibt halt vor allem die Frage welche Rolle die New Kids Gang am Ende spielt und ob Sie genauso überdreht gezeigt werden wie im ersten Teil.
In GB startet der Film mit einer 18ner-Freigabe wegen "außerordentlich brutaler Gewalt, Verletzungsdetails und sehr derber Sprache". Eine FSK für Bone Temple gibt es noch nicht, allerdings hat jeder der anderen drei Titel hier in Deutschland auch eine 18ner-Freigabe.
Gestern den Film zum Kinotag mal in Augenschein genommen.
Nach dem ziemlich abgedrehten Ende von 28 Years Later bewegt sich die von Nia DaCosta inszenierte Fortsetzung THE BONE TEMPLE wieder in etwas gemäßigteren Bahnen. Der Film macht im Grunde zwei Handlungsstränge auf die sich im Vorgänger bereits abgezeichnet haben. Da wäre einmal die Geschichte um Ralph Fienes Figur und den Alpha, sowie die Jimmy-Bande die in den Wäldern ihr Unwesen treibt. Die Gruppe der Jimmys kommt hier zum Glück nicht mehr ganz so schräg rüber, sondern werden eher als eine Gruppe irrer Satanisten eingeführt, die sich vom Teufel berufen fühlt und ihre Opfer quält. Das ganze erinnert so an Horrorfilme mit irgendwelchen verrückten Hillbillys und nimmt doch einen erheblichen Teil der Handlung ein, für meinen Geschmack passt das aber leider nur bedingt in das was man unter einem 28 YEARS LATER Film sich vorstellt. Zombies rennen zwar auch immer mal durchs Bild, nehmen aber nur noch eine untergeordnete Rolle in der Geschichte ein. Dann wäre da noch der Plot um Ralph Fienes Figur die wir auch schon aus dem Vorgänger kennen. Der domestiziert sich hier den ebenfalls bekannten Alpha, was einige sehr absurde Szenen zur Folge hat. Fand ich seine Figur im ersten Teil noch mit am Interessantesten, wird mir hier deutlich zu wenig daraus gemacht und das was man dann zeigt, plätschert zu langsam vor sich hin. Das was am Ende fehlt ist Spannung, denn bis auf ein paar derbe Szenen gibts dann doch zu wenig was mich hier mitreißen konnte. Da hat mir der doch recht umstrittene Vorgänger doch deutlich besser gefallen, immerhin stimmt das Ende hoffnungsvoll das man vielleicht mit einem finalen dritten Teil wieder die Kurve bekommt... 5,5/10
Nach dem, für mich, schlechtesten Film 2025 und dem dritten Eintrag in das Franchise namens „28 Years Later“, war meine Erwartung an „Bone Temple“ gleich Null, allerdings siegte dann doch die Neugier. Regisseurin Nia DaCosta („Candyman“ aus 2021) liefert mit „28 Years Later: The Bone Temple“ im Grunde genommen nichts weiter als eine aufgeblähte, uninspirierte Episode, die sich anfühlt wie der Bodensatz einer schwachen „The Walking Dead“-Staffel. Teilweise dachte ich mir wirklich, dass die Handlung in einer Miniserie (vielleicht auch unter anderem Namen) besser aufgehoben wäre.
Wo Danny Boyle 2002 klaustrophobischen Terror und gesellschaftliche Zerbrechlichkeit einfing, präsentiert DaCosta ein „Microuniversum“, das so klein, belanglos und engstirnig ist, dass man sich fragt, warum dieser Film überhaupt existiert.
Klar, der Film schließt direkt an den ebenso schwachen Vorgänger an. Die Handlung ist nicht nur unwichtig, sie ist praktisch nicht vorhanden. Man folgt Charakteren durch ein repetitives Szenario, dessen Ausgang einem bereits nach zehn Minuten völlig gleichgültig ist. DaCosta beweist einmal mehr, dass sie es einfach nicht draufhat, Spannung dynamisch aufzubauen. Stattdessen setzt sie auf billige Jumpscares und eine gähnend lahme Story-Struktur, die jeden Rhythmus vermissen lässt.
Besonders schmerzhaft ist der Anblick vom dreifach Oscar nominierten Ralph Fiennes („Schindlers Liste“, „Der englische Patient“). Ein Schauspieler seines Formats wirkt hier wie ein Fremdkörper, der verzweifelt versucht, den hölzernen Dialogen so etwas wie Würde zu verleihen… leider ein aussichtsloses Unterfangen. Sein Charakter ist so dünn geschrieben, dass man seine Motivationen nicht einmal mit der Lupe findet. Aber auch unter den weiteren Charakteren sucht man vergeblich einen zentralen, geerdeten Anker.
Was bleibt, ist, neben einer zugegeben ordentlichen musikalischen Auswahl von „Duran Duran“, die Gewalt. Doch wer hier auf die rohe Intensität des Originals hofft, wird enttäuscht. Die Brutalität in „The Bone Temple“ ist purer Selbstzweck, ein zynisches Zugeständnis an die Gorehounds, um die gähnende Leere des Skripts zu kaschieren. Blut spritzt, Knochen knacken, aber es lässt einen vollkommen kalt, weil kein emotionales Fundament existiert.
„28 Years Later: The Bone Temple“ ist ein steriles Experiment in Sachen Belanglosigkeit. Ein weiterer Film, der den Namen des Franchise beschmutzt und beweist, dass manche Geschichten besser in der Vergangenheit geblieben wären. Ein lebloses Stück Zelluloid, das, zumindest bei mir, schneller in Vergessenheit geraten wird als das Leben der Infizierten, die es porträtiert.
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