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Der Astronaut - Project Hail Mary (2026)

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  • #16
    Hab den Film soeben auf Prime gesehen

    Ich gehöre vermutlich zu den wenigen auf der Welt die, die Romanvorlage extrem langweilig fanden. Trotzdem wollte ich zumindest aufgrund des extremen Hypes die der Filme erhalten hat wenigstens einmal anschauen auch wenn meine Erwartungen jetzt nicht allzu hoch waren und ich muss sagen, für mich ist das mal ein Beispiel wo ein Film besser ist als die Romanvorlage.
    Es ist deutlich weniger dröge, sachlich und langatmig erzählt. Die Erzählgeschwindigkeit ist deutlich höher wobei mit seinen über 160 Minuten Laufzeit dieser Film natürlich immer noch zu lang geraten ist, aber es war gut dem ganzen etwas lockeren Humor hinzuzufügen. Hier macht das Ryan Gosling richtig gut und liefert eine wirklich tolle One Man Show ab. Der Humor lockert viele Szenen richtig auf und macht die Ganzen Ereignisse deutlich weniger langatmig als im Buch. Vor allem als dann später noch Rocky hinzukommt, sorgt es für richtig tolle Buddy Elemente. Meine Frau hat hier richtig viel gelacht.
    Gleichzeitig kriegt man hier richtig tolle Bilder mit klasse Sci Fi Atmosphäre in tollem Einklang mit dem Score. Bei den Bildern vergaß man schnell alles um einen herum, wobei die Rückblenden die ich im Roman auch störend fand, fand ich hier zum Großteil auch eher nervig. Ja man liefert so Background nahm aber der Story immer dann wenn es richtig spannend wurde an Fahrt raus.
    Was man auch schön merkt ist das enorm hohe Budget. Die Effekte und diese Detailverliebtheit in den Kulissen und der Ausstattung sind wirklich super.
    In der Summe ein ganz gelungender Sci Fi Film, den ich wie gesagt deutlich besser fand als das Buch, wobei auch der Film ein paar Schwächen hat und für mich jetzt nicht der Überfilm ist.

    7/10 Punkte

    Letterboxd: Sawasdee1983

    Kommentar


    • #17
      IMG_5650.jpeg

      Nach Sam Rockwell, Matt Damon, Brad Pitt und Adam Sandler ist jetzt auch Ryan Gosling mal allein im All.
      „Der Astronaut – Project Hail Mary“ erweist sich als absolut packendes Science-Fiction-Abenteuer. Die Macher übertragen die wissenschaftliche Detailverliebtheit des Romans perfekt in ein visuell atemberaubendes Weltraum-Epos.

      Von der Bildkomposition zieht das Werk alle Register - die atmosphärisch hochwertige Optik liefert spektakuläre, kontrastreiche Bilder des unendlichen Alls, die perfekt mit der Einsamkeit des Protagonisten harmonieren. Unterstützt wird diese dichte Stimmung von einem passenden Score, der in den richtigen Momenten epische Weite erzeugt, sich in den emotionalen Phasen jedoch angenehm zurückhält.

      Die Erzählstruktur baut geschickt auf Weltraum-Rückblenden auf. Stück für Stück kehren die Erinnerungen von Grace (Gosling) zurück, wodurch die Dringlichkeit der Mission auf der Erde parallel zur Einsamkeit im Orbit beleuchtet wird. Ein echtes Highlight ist die Tonalität: Der Streifen trifft mit seinem trockenen, nerdigen und angenehm unaufgeregten Witz genau die richtige Art von Humor. Er nimmt die Wissenschaft ernst, verliert aber nie die Leichtigkeit. Ich mag sowas.

      Das emotionale und komödiantische Fundament bildet Ryan Goslings Performance. Er balanciert die anfängliche Verwirrung, die Genialität und die pure Verzweiflung seiner Figur Dr. Ryland Grace mit Bravour und viel Charme aus.

      Trotz all dieser Stärken muss man jedoch einräumen: Mit rund 2,5 Stunden Laufzeit ist der Film etwas zu lange geraten. Gerade im Mittelteil verliert das interstellare Abenteuer gelegentlich an Tempo, wenn sich wissenschaftliche Erklärungen etwas zu sehr in die Länge ziehen oder sich wiederholen. Das dachte ich mir aber bereits im Vorfeld.

      Wer intelligentes Sci-Fi-Kino mit Herz, großartigen Bildern und einer ordentlichen Portion Augenzwinkern sucht, kommt an diesem Blockbuster kaum vorbei. Ein starker Film, dem eine straffere Schere im Schneideraum allerdings gutgetan hätte.

      Meine UHD habe ich vorerst storniert und warte auf einen guten Preis.
      PS: bin ich der einzige, der die weiße Strickjacke mit den Füchsen drauf (passend zu den weißen Converse) cool fand?

      8 von 10 durchsichtige Polygon-Schutzhüllen

      Kommentar


      • chris.p.bacon
        chris.p.bacon kommentierte
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        Nö, die Grace' Kleiungsstil ist ziemlich cool

      • Kaneda
        Kaneda kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Alex Gabler. Ja die Strickjacke hatte was..
        Meine 4K Vorbestellung bleibt definitiv bestehen, da auch die Zweitsichtung mir sehr gefallen hat.
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