Hallo, Freunde der gepflegten Freizeitbeschäftigung!
Im Zuge der "37°"-Reihe des ZDF (Mediathek!) habe ich die Tage eine weitere Dokumentation über das Prinzip "Minimalismus" im Speziellen bzw. Konsumverzicht im Allgemeinen geguckt.
Dokumentationen dieses Themas habe ich schon einige gesehen und ich finde es immer hochinteressant.
Der Minimalismus ansich ist schon extrem und für uns als 5köpfige Familie mit 3 Teenagern definitiv nicht umsetzbar, aber dennoch kann sich jeder damit auseinandersetzen, ob und was er konsumiert.
Die entscheidende Frage dabei ist: Brauche ich das wirklich?
Wenn man ehrlich ist dürfte die Antwort auf diese Frage in den meisten Fällen "Nein" lauten. Aber unglücklicherweise sind wir oft nicht ehrlich und am meisten nicht zu uns selbst.
Unser Hobby ist da ein sehr gutes Beispie : wir sammeln Film in physischer Form und stopfen immer mehr Regale mit Materialien voll, die wir nur äußerst selten oder sogar gar nicht mehr benutzen (mal abgesehen von unseren Lieblingstiteln natürlich!). Dazu kommt der Doppelt- & Dreifachkauf: erst auf DVD, dann auf Blu-Ray, letztlich nochmal als UHD. Und als Krönung werden bestimmte Filme, die einem persönlich besonders am Herzen liegen, in mehreren Versionen gekauft, gerne auch mal als Sonderedition. Ich weiß, wovon ich rede: guckt Euch mal keine "Aliens"Sammlung an ...
Dabei ist das gar nicht mal das, auf das es ankommt. Viel mehr zeichnet sich das bei den Artikeln des "täglichen Gebrauchs" wieder:
Wir haben viel mehr Gläser und Tassen in den Schränken, als wir wirklich (!) brauchen. Tupperware in allen Größen und Formen. Besteck für 12 Personen oder mehr, obwohl man die Mengen noch nie gebraucht hat. Dann Klamotten: Hosen, Pullover, T-Shirts, Socken etc. etc. ... in Mengen, die es nicht bedarf. Gesellschaftsspiele, die verstauben. Regale mit Büchern, die man vielleicht sogar mal gelesen hat, es aber wohl kein zweites Mal tut. Und und und ...
Das sind nur einige Beispiele über Dinge, die wir wie selbstverständlich in unseren Wohnungen haben, die aber definitiv in der Menge überhaupt nicht erforderlich sind. Wenn jeder von uns sich mal Zeit nimmt und darüber nachdenkt, wird er feststellen, daß das bei ihm auch so ist und sich vielleicht sogar wundern, was er alles rumliegen hat, was er schon seit Urzeiten nicht mehr in der Hand hatte. Vom Keller oder dem Dachboden, der voll ist mit Sachen, die man "vielleicht nochmal braucht" oder die "noch gut sind", will ich gar nicht erst anfangen.
Es gibt eine gern zitierte Regel: "Wenn Du es zwei Jahre nicht in der Hand hattest brauchst Du es definitiv nicht mehr!" ... und dann kann es eben weg.
Das geht aber alles in die Richtung Minimalismus. Ich möchte nun allerdings mein zukünftiges Konsumverhalten hinterfragen und hoffentlich auch ändern!
Hier kann ich als aktuelles Beispiel das neue 4K-Steelbook von "Der Patriot" anführen, dessen Artwork mir außerordentlich gut gefällt - ich stehe auf diese Art "gezeichneter" Charaktere auf dem Frontcover. Genau deshalb hätte ich es auch fast vorbestellt. "Brauchen" tue ich es nicht wirklich, denn ich habe den Film bereits in 4K zuhause, in Form der englischen Ausgabe mit deutschem Ton. Also habe ich mich nun dazu entschieden, es genau deshalb nicht zu kaufen. Schweren Herzens.
Ich starte jetzt im April einen Selbstversuch: Den gesamten Monat über werde ich nichts, absolut gar nichts, selber kaufen! Dadurch möchte ich rausfinden, wie schwierig es ist, zu verzichten und wo es leichter ist bzw. wo es wirklich schwer fällt.
Lebensmittel kauft traditionell meine Frau ein und im Auto ist noch soviel teures
Benzin drin, daß es den Monat über reichen sollte. Ansonsten steht nicht wirklich was an - das Osterfeuer vielleicht, zu dem ich gerne hingehen möchte. Aber da dort dann Konsum von lecker Bierchen und Bratwurst meinerseits anstehen würde, werde ich es wohl ganz sein lassen.
Ich bin gespannt...
P. S. Nein, das ist kein Aprilscherz! Ich mache das wirklich! Konnte es nur gestern nicht schon posten wie geplant, da ich den ganzen Tag in Action war und um 22:30 Uhr keine Lust mehr auf sowas hatte.
Im Zuge der "37°"-Reihe des ZDF (Mediathek!) habe ich die Tage eine weitere Dokumentation über das Prinzip "Minimalismus" im Speziellen bzw. Konsumverzicht im Allgemeinen geguckt.
Dokumentationen dieses Themas habe ich schon einige gesehen und ich finde es immer hochinteressant.
Der Minimalismus ansich ist schon extrem und für uns als 5köpfige Familie mit 3 Teenagern definitiv nicht umsetzbar, aber dennoch kann sich jeder damit auseinandersetzen, ob und was er konsumiert.
Die entscheidende Frage dabei ist: Brauche ich das wirklich?
Wenn man ehrlich ist dürfte die Antwort auf diese Frage in den meisten Fällen "Nein" lauten. Aber unglücklicherweise sind wir oft nicht ehrlich und am meisten nicht zu uns selbst.
Unser Hobby ist da ein sehr gutes Beispie : wir sammeln Film in physischer Form und stopfen immer mehr Regale mit Materialien voll, die wir nur äußerst selten oder sogar gar nicht mehr benutzen (mal abgesehen von unseren Lieblingstiteln natürlich!). Dazu kommt der Doppelt- & Dreifachkauf: erst auf DVD, dann auf Blu-Ray, letztlich nochmal als UHD. Und als Krönung werden bestimmte Filme, die einem persönlich besonders am Herzen liegen, in mehreren Versionen gekauft, gerne auch mal als Sonderedition. Ich weiß, wovon ich rede: guckt Euch mal keine "Aliens"Sammlung an ...

Dabei ist das gar nicht mal das, auf das es ankommt. Viel mehr zeichnet sich das bei den Artikeln des "täglichen Gebrauchs" wieder:
Wir haben viel mehr Gläser und Tassen in den Schränken, als wir wirklich (!) brauchen. Tupperware in allen Größen und Formen. Besteck für 12 Personen oder mehr, obwohl man die Mengen noch nie gebraucht hat. Dann Klamotten: Hosen, Pullover, T-Shirts, Socken etc. etc. ... in Mengen, die es nicht bedarf. Gesellschaftsspiele, die verstauben. Regale mit Büchern, die man vielleicht sogar mal gelesen hat, es aber wohl kein zweites Mal tut. Und und und ...
Das sind nur einige Beispiele über Dinge, die wir wie selbstverständlich in unseren Wohnungen haben, die aber definitiv in der Menge überhaupt nicht erforderlich sind. Wenn jeder von uns sich mal Zeit nimmt und darüber nachdenkt, wird er feststellen, daß das bei ihm auch so ist und sich vielleicht sogar wundern, was er alles rumliegen hat, was er schon seit Urzeiten nicht mehr in der Hand hatte. Vom Keller oder dem Dachboden, der voll ist mit Sachen, die man "vielleicht nochmal braucht" oder die "noch gut sind", will ich gar nicht erst anfangen.
Es gibt eine gern zitierte Regel: "Wenn Du es zwei Jahre nicht in der Hand hattest brauchst Du es definitiv nicht mehr!" ... und dann kann es eben weg.
Das geht aber alles in die Richtung Minimalismus. Ich möchte nun allerdings mein zukünftiges Konsumverhalten hinterfragen und hoffentlich auch ändern!
Hier kann ich als aktuelles Beispiel das neue 4K-Steelbook von "Der Patriot" anführen, dessen Artwork mir außerordentlich gut gefällt - ich stehe auf diese Art "gezeichneter" Charaktere auf dem Frontcover. Genau deshalb hätte ich es auch fast vorbestellt. "Brauchen" tue ich es nicht wirklich, denn ich habe den Film bereits in 4K zuhause, in Form der englischen Ausgabe mit deutschem Ton. Also habe ich mich nun dazu entschieden, es genau deshalb nicht zu kaufen. Schweren Herzens.
Ich starte jetzt im April einen Selbstversuch: Den gesamten Monat über werde ich nichts, absolut gar nichts, selber kaufen! Dadurch möchte ich rausfinden, wie schwierig es ist, zu verzichten und wo es leichter ist bzw. wo es wirklich schwer fällt.
Lebensmittel kauft traditionell meine Frau ein und im Auto ist noch soviel teures
Benzin drin, daß es den Monat über reichen sollte. Ansonsten steht nicht wirklich was an - das Osterfeuer vielleicht, zu dem ich gerne hingehen möchte. Aber da dort dann Konsum von lecker Bierchen und Bratwurst meinerseits anstehen würde, werde ich es wohl ganz sein lassen.Ich bin gespannt...
P. S. Nein, das ist kein Aprilscherz! Ich mache das wirklich! Konnte es nur gestern nicht schon posten wie geplant, da ich den ganzen Tag in Action war und um 22:30 Uhr keine Lust mehr auf sowas hatte.



Textilien hatte ich erwähnt...
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