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Fortitude (sky)

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  • Fortitude (sky)


    Fortitude ist ein abgelegenes Städtchen in der norwegischen Arktis, das als einer der sichersten Orte der Welt gilt.

    Inmitten einer atemberaubenden Schneelandschaft leben die Menschen hier nahezu unbeschwert und harmonisch miteinander.

    Doch als es eines Tages zu einem brutalen Mord kommt, findet die friedliche Idylle überraschend ein jähes Ende.

    Sheriff Dan Anderssen (Richard Dormer) nimmt mit der Hilfe des zugereisten britischen Spezialisten Eugene Morton (Stanley Tucci) die Ermittlungen auf, um unter den aufgeschreckten Einwohnern der eingeschworenen Gemeinde, zu denen unter anderem auch der angesehene Forscher Charlie Stoddart (Christopher Eccleston) gehört, nach Verdächtigen zu suchen.

    Unterdessen sieht vor allem auch die Bürgermeisterin Hildur Odegard (Sofie Gråbøl) nun ihre Pläne gefährdet, aus Fortitude ein beliebtes Touristenziel zu machen.

    Während die Polizeiarbeit nur schleppend vorangeht, macht es sich der todkranke Tierfotograf Henry Tyson (Michael Gambon) zur Aufgabe, auf eigene Faust die finsteren Geheimnisse der Stadt zu enthüllen.


    Quelle: http://www.filmstarts.de/serien/12074.html

    FILME.de (pic ©STUDIOCANAL)

  • #2
    Eine spannende Serie, deren Potential sich erst nach ein paar Folgen entfaltet, erinnert teilweise an the Thing.

    Das Netz aus Intrigen und Schicksal, wird infolge der Laufzeit immer engmaschiger.

    Manch Zuschauer dürfte der Erzähltrott zu langsam vonstattengehen, allerdings ist diese Serie wie guter Wein und wird daher, je länger diese andauert, immer besser und spannender.

    Der Cast spielt wirklich überragend auf, erstklassige Darsteller glänzen und veredeln die Serie mit ihrem Schauspiel.

    Die Mörderjagd im kalten Eisbärenland ist eröffnet und wird mit einer zukünftigen 2. Staffel fortgesetzt.


    Vergebe 8,5 von 10 Punkte für die erste Staffel




    trailer:


    FILME.de (pic ©STUDIOCANAL)

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    • #3
      Inhalt zu Staffel 2


      Damit hatte niemand gerechnet: Eines Tages müssen die Einwohner von Fortitude allerdings mit Erschrecken feststellen, dass Polizeichef Dan Anderson (Richard Dormer) spurlos verschwunden ist - wie vom Erdboden verschluckt.

      Sofort begibt sich sein Kollege, Eric Odegard (Björn Hlynur Haraldsson), auf die Suche nach dem Vermissten.

      Vorerst soll er jedoch keinen Erfolg mit seinen Bemühungen haben. Was ist hier passiert?

      In der Zwischenzeit macht sich der Fischer Michael Lennox (Dennis Quaid) große Sorgen um seine Frau Freya (Michelle Fairley), die kürzlich erkrankt ist.

      Ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich von Tag zu Tag - Besserung ist nicht in Sicht.

      Michael ist am Ende seiner Kräfte und weiß nicht, wie er Freya noch helfen soll.

      Erneut ereignen sich also mysteriöse Ereignisse in Fortitude, die darauf warten, aufgeklärt zu werden.



      Quelle: https://www.moviepilot.de/serie/fortitude/staffel/2



      Trailer:

      FILME.de (pic ©STUDIOCANAL)

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      • #4
        Die Serie wird mit jeder Folge besser und besser. Man sieht dabei, dass dieses ganze Konstrukt auf einen Höhepunkt hinausläuft und bei drei Staffel wäre das auch Alles in Ordnung. Leider soll die letzte Staffel nur 4 Folgen haben, was mich doch ziemlich anpisst. Da hätten zumindest 7 bis 8 Episoden rausspringen müssen.
        "Kommt Geister, die ihr lauscht auf Mordgedanken . . . und entweiht mich!" - MacBeth

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        • EnZo
          EnZo kommentierte
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          oh, 4 Folgen sind schon etwas mager...

      • #5
        Habe die Serie heute beendet und muss sagen im ganzen war die Serie richtig gut und mal was anderes. Kann ich aufjedenfall weiterempfehlen.


        MY COLLECTION - (owned: DVD´s/ordered: Blu-ray´s)--

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        • #6
          Schon als ich hörte, die dritte und letzte Staffel würde nur vier Folgen umfassen, schwahnte mir Übles und meine Vorahnung hat sich nach Sichtung der letzten Folgen auch leider bestätigt. Die Serie wird, mehr oder weniger etwas kaschiert, abrupt beendet und es bleiben lose Enden.
          Zunächst einmal setzt die letzte Staffel einige Wochen bzw. Monate nach dem Ende der zweiten Staffel ein. Während nach einem neuen Gouverneur gesucht wird, herrscht Dan mit einem irren Blick über Fortitude und sorgt dort für Ruhe. Schließlich soll ja Niemand erfahren, was genau mit Gouverneur Munk passiert ist. Da stören die beiden Oberbullen aus Oslo nur, die sich umhören und immer sturer bohrende Fragen stellen, was Dan in seinem kaputten Zustand natürlich dazu verleitet das Problem ein für allemal zu lösen. Die zarte kleine Petra ünterstützt ihn allerdings dabei, was überhaupt keinen Sinn ergibt, war sie doch in der letzten Staffel psychisch labil und war dem Zusammenbruch nach. Mal abgesehen davon, dass nahezu Alles, was in der kleinen Stadt geschieht, ganz extrem gegen ihre Moral steht. Sie geht sogar so weit, dass sie sich auf eine Beziehung mit Dan einlässt, vor dem sie eigentlich Todesangst hat. Das ist schon einmal das erste große, ärgerliche Fragezeichen. Es besteht dabei auch noch die Möglichkeit, dass sie sich ebenfalls den Parasiten eingefangen hat, was aber nicht einmal im Ansatz aufgeklärt wird. Aber OK, lassen wir das mal sacken und machen weiter im Text.
          Natürlich sind beiden Polizisten aus Oslo nicht das einzige Problem, mit dem sich Dan konfrontiert sieht. Mit der kühlen Millionärin Elsa hat sich nämlich eine weitere, interessante Figur in Fortitude eingefunden, die ungeheuer viel Potential gehabt hätte. Elsa ist nämlich die Besitzerin einer großen Pharmafirma und nicht ganz zufällig auch die Chefin von Dr. Khatri, die jenen Parasiten untersuchen sollte, von dem Niemand wissen darf. Warum, das erfahren wir nämlich erst durch Elsa. Der Parasit hat nämlich neben dem auffällig psyischen Verhalten noch die angenehme Eigenschaft, dass er quasi ewiges Leben ermöglicht. Um seine Sinne aber bei sich zu behalten braucht man als Träger Hirnflüssigkeit eines lebendigen Spenders, was bedeutet, dass man dafür Menschen töten muss. Da liegt doch mal richtig viel Potential für einen starken Ark vor, bei dem jede Menge Konflikte ausbrechen können, was aber kaum genutzt wird. Selbst die direkte Konfrontation mit Dan bleibt hier vollkommen ruhig. Stattdessen versucht sich Elsa mit Michael anzufreunden, der ihr ähnlich verloren vorkommt, wie sie selbst. Tatsächlich entwickelt sich daraus auch eine Beziehung, der aber nicht viel Zeit bleibt, weil Elsa unter terminalem Druck steht.
          Zuletzt guckt sich Fortitude noch einmal an, was mit Natalie und Vincent geschehen ist. Natalie hat ja ihr Augenlicht verloren und nachdem sich keine Heilung einstellt, gehen beide das irre Wagnis ein ihr den Parasiten zu injezieren, was trotz aller Vorsichtsmaßnahmen recht chaotisch endet. So kriegt auch Vincent den Parasiten ab und versucht nun verzweifelt ein Gegenmittel zu finden, während er Natalie im Keller gefangen hält. Bis jedenfalls Elsa davon Wind kriegt und die Ereignisse sich überschlagen. Und dann braucht es nicht einmal eine Episode, bis die ganzen Erzählstränge mehr oder weniger gekappt werden.

          Spoiler ->
          Die ganze Serie dreht sich natürlich um Dan Anderson und der darf hier am Ende auch sterben, wobei ihn ein besonders derbes Schicksal erwartet. Aber nachdem die Art und Weise seines Todes schon etwas krampfhaft sind, ist dieses Finale schon nicht das Wahre. Tötet er vorher ohne Gewissen, hat sichtlich Spaß mit seinen Leichen in der Badewanne und verstümmelt mit einem Grinsen im Gesicht, wird ausgerechnet dann verletzt, als er Natalie retten will?? Das ergibt nicht viel Sinn. Apropos Natalie: sie wurde lediglich angeschossen und es gibt keinen Zweifel, dass sie überlebt hat, doch was mit ihr geschieht, erfahren wir einfach nicht, weil die Zeit dafür einfach nicht bleibt. Das gilt auch für Vincent. Er wird verletzt aus Dans Wohnung gezogen und ist wahrscheinlich nun geistig behindert, weil sein Hirn lange ohne Sauerstoff war. Doch wissen wir, dass er ebenfalls den Parasiten in sich trägt und wir wissen auch, dass er in Lage ist solche Verletzungen zu heilen. Potential sehr stark, Nutzung gleich Null. Elsa wird von Michael einfach in ein Flugzeug gesetzt und noch im Flieger beginnt sich ihr Körper zu zersetzen; legt also den Parasiten frei. Wieder also gibt es hier ein offenes Ende.


          Man sieht, das einzige was hier wirklich endet, ist die Geschichte von Dan, was aber durch dessen Sadismus und Gewaltlust schon Ende der zweiten Staffel angedeutet hat. Alle anderen Figuren werden letztendlich um ihre eigenen Geschichten beschissen, nachdem sich hier viele Optionen für weitere ganze Staffel ergeben. Wie mir scheint, haben da Sky einfach den Stecker gezogen und wollten krampfhaft ein Ende herbeiführen. Die Zuschauer und Fans sind da mal wieder die Gelackmeierten. Ich vergebe darum nur 4/10. Ein schlechtes Ende für so eine tolle Serie.
          "Kommt Geister, die ihr lauscht auf Mordgedanken . . . und entweiht mich!" - MacBeth

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