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  • Herr der Ringe - Die Schlacht der Rohirrim (4)

    Ich habe mir wesentlich mehr von diesem Film erhofft!

    Er ist doch recht mittelmäßig, die Inszenierung ist nicht wirklich gut, Spannung ist keine vorhanden und das Ding ist bar jedweder Geschichte.

    Schade!

    4 bis 4-

    Da der Streifen dazu auch noch oft geruckelt hat geht er zurück.


    P . S. Im Original heißt er "War of Rohirrim" also "Krieg" und nicht "Schlacht"! Warum sowas bei uns immer geändert werden muß erschließt sich mir den ganzen Tag nicht!
    "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

    Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
    4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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    • IMG_4354.jpeg

      The Rip (Netflix)

      Der Film, der unter der Regie von Joe Carnahan entstand, folgt Lieutenant Dane Dumars und Detective Sergeant J.D. Byrne vom Drogendezernat Miami-Dade. Nach dem Mord an ihrem Captain erhält ihr Team einen Tipp zu einem Versteck, in dem sie statt der erwarteten 300.000 Dollar eine gigantische Summe von über 20 Millionen Dollar finden. Gemäß den Vorschriften müssen sie das Geld vor Ort zählen, was sie in eine angespannte Kammerspiel-Situation bringt, in der Misstrauen und Gier die Loyalität des Teams auf die Probe stellen, während externe Kräfte näher rücken.

      Die Chemie zwischen Matt Damon und Ben Affleck funktioniert wie eh und je und trägt den Film über einige Klischees hinweg. Da der Film durchgehend in einer Nacht spielt, wird das Gezeigte automatisch düster. Die wenigen Actioneinlagen, die an die guten alten 90er Jahre Action erinnern, sind cool inszeniert und bieten eine nette Abwechslung zum sonst dialoglastigen Thriller.

      Anfangs steht man als Zuschauer wortwörtlich noch im Dunkeln und wird gekonnt immer wieder auf eine falsche Fährte geschickt, was im letzten Drittel dann aufgeklärt wird.

      „The Rip“ ist bodenständig, düster und teilweise brutal, schafft es aber in Punkto Spannung und Atmosphäre zu keiner Zeit an Genregrößen wie „Heat“ oder „Sicario“ heranzureichen. Muss er auch nicht, denn für einen unterhaltsamen Action-Thriller Abend reicht er allemal.

      Summa summarum ist „The Rip“ ein solider Buddy-Cop-Action-Thriller, der die Chemie von Matt Damon und Ben Affleck nutzt, um eine kleine, spannende, wenn auch nicht bahnbrechende, Kriminalgeschichte zu erzählen.

      7 von 10 kugelsichere Westen für Spürhunde
      Zuletzt geändert von Alex Gabler; 27.01.2026, 11:23.

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      • Sonny
        Sonny kommentierte
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        Der erste Absatz enthält mir zuviel Informationen zur Story, Kumpel.

        Ich z. B. wußte gar nichts über den Film und konnte deswegen vollkommen unvoreingenommen an ihn herangehen und die Geschichte komplett neu entdecken.

        Das ist den Lesern Deines Reviews leider nicht mehr möglich (auch wenn sich die Einleitung vielleicht mit anderen Quellen, wie z. B. Netflix, deckt).

      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Sonny ja, vielleicht hätte ich die Summen weglassen sollen, aber die aktiven Forumsmitglieder haben ihn ja ohnehin schon gesehn. ;) Ich glaube, ich war der letzte.

    • IMG_4355.jpeg


      Waynes World (4K UHD, HDR)

      Wayne und Garth haben im örtlichen offenen TV-Kanal ihre eigene Fernsehsendung. Ein schmieriger Produzent erkennt das kultige Potenzial der Show und engagiert die beiden Chaoten für eine professionelle Sendung, die von einem großen Videospiele-Hersteller gesponsort werden soll. In der Zwischenzeit trifft Wayne auch auf die attraktive Cassandra, für die er sogar Kantonesisch lernt. Doch zwischen die beiden kommt immer wieder der Produzent… und Wayne´s Ex-Freundin.

      Die Adaption des beliebten "Saturday Night Live" Sketches in Spielfilmlänge, "Wayne's World" aus dem Jahr 1992 hat sich über die Jahrzehnte hinweg als eine der einflussreichsten und beständigsten Komödien erwiesen. Angeführt von Mike Myers („Austin Powers“) als Wayne Campbell und Dana Carvey als Garth Algar, ist der Film zumindest für mich auch heute noch genauso lustig wie bei seiner Erstveröffentlichung.

      „Wayne´s World“ glänzt durch seinen unverwechselbaren, albernen Humor, gespickt mit Popkultur-Referenzen und ikonischen Sprüchen, die bis heute in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen sind. Die Meta-Kommentare und der direkte Bruch der vierten Wand verleihen ihm eine einzigartige Note. Natürlich sind einige Gags nicht ganz so gut gealtert wie andere (zB Wayne´s Anspielung der Raffaelo Werbung mit dem Baron im Auto, der sich „die Kugel geben“ soll – kennt heutzutage kein Mensch mehr).

      Die Chemie zwischen Mike Myers und Dana Carvey ist unbestreitbar. Sie verkörpern die liebenswerten, ziellosen Metal-Fans perfekt, deren Authentizität und naive Freude den Kern des Films ausmachen. Trotz einer einfachen ist der Film dank seines schnellen Tempos und der Aneinanderreihung von Gags äußerst kurzweilig.

      Der Soundtrack ist ein Highlight für sich und fest in der Rock- und Metal-Kultur der frühen 90er Jahre verwurzelt. Die berühmte Szene, in der die Jungs "Bohemian Rhapsody" von Queen im Auto mitgrölen, ist nicht nur eine der besten Musikszenen der Filmgeschichte, sondern verhalf dem Song auch zu neuer Popularität.

      "Wayne's World" ist weit mehr als nur eine einfache SNL-Verfilmung - er ist ein kulturelles Phänomen, das eine ganze Generation geprägt hat. Er ist eine liebevolle Hommage an die Vorstadtjugend und ihre Leidenschaften und bleibt dank seines einzigartigen Charmes und seiner Gags ein absoluter Comedy-Klassiker. Wer eine unbeschwerte, lustige und musikalisch hervorragende Zeitreise in die 90er sucht, liegt hier goldrichtig. Exzellent!

      Vom 4K UHD Dolby Vision Bild war ich in der ersten Szene etwas enttäuscht. Denn als Rob Lowe im Bett liegt und fernsieht, war doch alles etwas weich und schmuddelig. Gottseidank ändert sich das Bild schlagartig, denn in hellen gut ausgeleuchteten Szenen sorgt Dolby Vision für erstaunliche Kontraste, vor allem helle Flächen profitieren davon. Alles was glänzt (Metall, verchromte Teile, ja sogar Saiten der E-Gitarren) strahlen um die Wette. Waynes Jeans haben nun endlich Struktur und Garths Haare kann man nun einzeln zählen. Dazu gibt es fein aufgelöstes Filmkorn und einen etwas besseren Schwarzwert. Die Farben kommen etwas saturierter und natürlicher daher, vor allem Hauttöne und neutrale Flächen profitieren davon. Das Bild im 1,85 Vollbildformat bietet durchgehend eine Datenrate von ca. 70Mbit/S.
      Ein Upgrade der Blu-Ray lohnt sich definitiv, auch wenn die Steigerung der Qualität einmal besser und einmal weniger gelang.

      9 von 10 Backstage-Pässe zu Alice Cooper

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      • Sonny
        Sonny kommentierte
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        Gewohnt gutes Review. Vielen Dank!

        Da ich den Film noch gar nicht in der Sammlung habe schlage ich vielleicht bei einem korrekten Preis auch mal bei der UHD zu.

      • Quickslay
        Quickslay kommentierte
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        Als Sketch bei SNL mochte ich Wayne's World immer sehr gerne, aber die Filmumsetzung ist dann doch eher nur eine lahme Angelegenheit. Wie bei allen verfilmten SNL-Sketchen....

    • Iron Angels (DVD)

      Ich habe diesen Film gute 20 Jahrw nicht mehr gesehen und hatte wieder Lust auf einen der berühmtesten Girls with Guns Filme.
      Dieser Film war die Hongkong Antwort auf 3 Engel für Charlie und machte Hauptdarstellerin Moon Lee über Nacht zum Action Superstar. Ich muss aber sagen dass ich diesen Film schon deutlich besser in Erinnerung hatte.
      Daa Storytelling ist sehr sprunghaft. Man springt von einem Ort zum nächsten und von einem Charkter zum anderen ohne fließenden Übergang wodurch das Ganze schon sehr holprig ist.
      Die Charaktere sind so Klischee pur, dass sie eher unfreiwillig komisch wirkten.
      Auch hatte ich den mit merklich mehr Action in Erinnerung. Die erste Hälfte kommt sogar mit gefühlt so gut wie gar keiner Action aus.
      In der zweiten Hälfte gibt es aber dafür mehr Action. Die Ballersequenz in der Mitte des Films ist zwar recht wild aber der Bodycount ist extrem hoch und es werden fleißig körperlich sehr harte Stunts gezeigt.
      Diese längere Ballersequenz ist auch das erste große Actionhighlight des Films. Danach dauert es wieder eine ganze Weile bis es wieder zur Action kommt. Nämlich erst zum Finale, das zweite große Highlight des Films.
      Das Finale ist zwar kürzer als die Ballersequenz in der Mitte des Films, dafür ist es in Sachen Martial Arts ganz ganz großes Kino. Der Girlfight zum Schluss ist einfach nur atemberaubend und gerät zurecht zu den ganz großen Martial Arts Szenen der Filmgeschichte. Unglaublich schnell und sehr hart ausgeführte Moves. Toll choreographiert, ausgenommen und ausgeführt.
      Insgesamt muss ich sagen ist dieser Film nicht mehr das große Actionhighlight wie ich es in Erinnerung hatte. Dafür hatte es zwischendurch zu viel Leerlauf.
      Wenn es aber zu Action kommt dann aber richtig. Es gibt aber halt schon besser Filme vom Girls with Gun Genre.

      6/10 Punkte

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      • Arachnophobia (WT)

        Immer noch gut!

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        "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

        Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
        4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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        • Stagecoach (Ringo) (PT)

          Wird oft besonders positiv hervorgehoben.

          Mich konnte der sehr ereignislose Western aus dem Jahr 1939 allerdings überhaupt nicht überzeugen.

          Definitiv nicht sammlungsrelevant.

          4

          ER
          "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

          Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
          4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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          • Sawasdee1983
            Sawasdee1983 kommentierte
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            Also ich finde diesen Film immer noch sehr gut, allein schon von der Stuntarbeit für die damalige Zeit großartig

          • Sonny
            Sonny kommentierte
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            Sawasdee1983 Genau das wird ja auch gerne bei diesem Film angeführt. Der eine Stunt mit dem Indianer auf den Kutschpferden, der dann nach hinten durchfällt, ist durchaus bemerkenswert - gerade für die damalige Zeit -, das war es dann aber auch schon an interessantem. Mehr hat der Film leider nicht zu bieten, weder schauspielerisch noch inhaltlich. Gerade bei letzterem ist er ziemlich blutarm! Ich habe ja schon 2, 3 andere Western gesehen, aber diesen hier brauche ich definitiv nicht nochmal.

        • CREED 3 - 7/10 (4k)


          Es hat einige Zeit gedauert bis nach CREED II doch nochmal ein dritter Teil in Auftrag gegeben wurde. Dieses Mal nimmt Michael B. Jordan direkt selbst auf dem Regiestuhl Platz, neben der Hauptrolle die er logischerweise auch wieder inne hat. Eine Zäsur stellt dieser dritte Teil trotzdem dar, denn Sylvester Stallone ist dieses Mal nicht mehr mit von der Partie. So hat der Film zwar immer noch "Rockys Legacy" im Namen, allerdings eben deutlich weniger Verbindung zur Hauptreihe als das bei den Vorgängern der Fall war. So heißt es für Adonis Creed, das er hier erstmals im Ring auf eigenen Beinen muss, was leider nicht mehr so gut funktioniert wie gedacht.

          Eigentlich legt Adonis zu Beginn des Filmes seine Boxkarriere direkt an den Nagel, wo er nochmal gegen seinen Widersacher aus Teil 1 ein Rematch bestreitet. Es sind dann auch fast 10 Jahre zu Teil 2 vergangen, was man vor allem an seiner Tochter sieht da da noch ein Baby war. Optisch ist Creed aber kaum gealtert und auch ansonsten wirkt er immer noch wie der gleiche Kämpfer, den Alterungsprozess hat man nicht so gut integriert wie es bei Rocky noch der Fall war. Dafür wird es dieses Mal persönlich, denn aus einem Jugendfreund der plötzlich nach vielen Jahren Knast wieder vor ihm steht, wird sein späterer Gegner im Ring. Der wird verkörpert von Jonathan Majors, kurzzeitig Hollywood Aufsteiger, unterdessen aber schon wieder in der Versenkung verschwunden. Physisch kann Majors dem austrainierten Jordan definitiv schonmal das Wasser reichen.

          Leider ist die Storyline ingesamt aber nicht mehr so ausbalanciert wie bei den ersten beiden Teilen. Man merkt das Fehlen Rockys doch schon erheblich und auch wenn sich Jordan Mühe gibt, kann er den Film allein nur schwer tragen. Ich fand die Fights und das Training im Kampf dieses Mal auch nicht mehr so packend inszeniert, vor allem dem Schlußkampf fehlt es an Power. Auf der Habenseite hat der Film aber wieder sehr gute Schauspieler, auch das Privatleben von Adonis und seiner Familie wird wieder ausreichend Raum eingeräumt. So ist der wahrscheinlich letzte Film der CREED-Trilogie zwar insgesamt der schwächste Film, aber immer noch gut.

          Kommentar


          • Sonny
            Sonny kommentierte
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            Jonathan Majors wurde wegen Körperverletzung und häuslicher Gewalt verurteilt. Vielleicht hat Hollywood deshalb die Finger von ihm gelassen.

          • movieguide
            movieguide kommentierte
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            Sonny ja weiß ich, habs nur nicht explizit erwähnt

        • Der City Hai (4k)

          was soll man sagen… Schwarzenegger… die 80er… herrlich…

          8/10

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          • Alex Gabler
            Alex Gabler kommentierte
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            Daher auch gleich ein neues Profilbild. :)

          • bifi
            bifi kommentierte
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            Alex Gabler korrekt. Habe mir auch so Tage alle Schwarzenegger Film, soweit vorhanden, in 4k zugelegt und weitere Filme als Bluray ins Sortiment aufgenommen.
            Daher kommen in den nächsten Tagen fast nur Schwarzenegger Filme von mir.. ;)

          • Sonny
            Sonny kommentierte
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            Sag ich doch!

        • The Wrecking Crew (Prime)

          Da ich den Trailer ganz witzig fand, war ich sehr neugierig auf diesen Film. Dummerweise ist das einer der Filme, welches bereits die besten Szenen im Trailer verbraten hat.
          Action gibt es recht wenig, da hatte ich mir mehr erhofft. Es gehr mehr um die unterschiedlichen Brüdergespann und wie sie sich andauernd streiten auch wenn es nie das Niveau von z.B. Bad Boys erreicht und viele Jokes nicht zünden. Wobei meine Frau hat Tränen gelacht.
          Jason Momoa als absoluter Chaos der jede Chance nutzt um zu saufen wird im Verlauf schon sehr anstrengend. Da sind die Frauen an der Seite der beiden trotz der vielen Klischees deutlich witziger.
          Hawaii als Kulisse ist natürlich wieder bildschön und es gibt richtig schöne Landschaftsaufnahmen.
          Action gibt es wie gesagt jetzt nicht so viel aber wenn ist zumindest postiv dass es stellenweise sehr brutal zur Sache geht und Dave Bautista wieder ein paar seiner Wrestling Moves einbauen konnte.
          Highlight wäre hier auch hier die Verfolgungsjagd im letzten Drittel des Films sowie das Finale. Aber nur weil diese vom Humor sehr lustig gemacht waren nicht weil es gut in Szene gesetzt ist, denn was vieles von der Action kaputt macht ist die stellenweise unterirdische CGI, die sieht teilweise schon sehr übel aus und sehr künstlich aus.
          Okay die Oldboy Homage im Finale war schon cool, wäre aber besser gewesen wenn man es nicht mit HipHop unterlegt hätte, vorher überall eher rockig und dann so ein Stilbruch
          Dadurch dass es für Comedy nicht lustig genug ist und es zu wenig Action gibt, dind die über 2h Laufzeit auch merklich zu lang. 30 Minuten weniger Laufzeit hätten diesem Film gut getan.
          Insgesamt zwar ein netter Film, der aber nicht mit den großen Mithalten kann und nicht über Mittelmaß hinaus kommt. Zum lockeren Berieseln ganz nett, aber zu mehr reicht es nicht.

          5,5/10 Punkte

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          • Ein Tag in Middleton (B)

            Meine Einschätzung vom 13.02.2019 (!) hat immer noch Bestand:

            https://www.filme.eu/node/1232?p=68335#post68335

            Ein wirklich schöner Film mit einem tollen Hauptdarsteller-Paar!

            2+
            "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

            Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
            4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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            • Das Todeshaus am Fluß (PT)

              Der Schwarz-weiß-Film von 1950 heißt im Original "House by the River" - im deutschen wurde aus dem normalen Haus jedoch ein Todeshaus. Ich werde sowas nie verstehen.

              Obwohl von Fritz Lang inszeniert überzeugt der Film weder darstellerisch noch inhaltlich.

              1 x gesehen und gleich wieder vergessen. Schade eigentlich, hatte mehr erhofft.

              4-

              ER
              "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

              Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
              4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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              • IMG_4358.jpeg


                P2 – Schreie im Parkhaus (Blu Ray)

                Die Geschäftsfrau Angela (Rachel Nichols) wird nach einem langen Arbeitstag von dem psychopathischen Wachmann Thomas (Wes Bentley) in der Garage gefangen gehalten, woraus sich ein brutaler Überlebenskampf entwickelt.

                Ich habe den Film seit Release nicht mehr gesehen, also wurde es mal wieder Zeit - auch wenn nicht mehr Weihnachten ist.
                Der Film nutzt sein minimalistisches Setting – eine fast menschenleere, weihnachtlich geschmückte, aber dennoch klaustrophobische Tiefgarage an Heiligabend – optimal aus. Die Atmosphäre ist von Beginn an beklemmend und spielt mit der Angst vor Überwachung und dem Ausgeliefertsein an einem eigentlich alltäglichen Ort. Da macht es auch nichts, wenn die Story selbst sehr einfach gehalten wurde.

                Rachel Nichols („Tokarev“) verkörpert die Wandlung von der normalen Geschäftsfrau zum "Final Girl", das um sein Leben kämpft, äußerst glaubwürdig. Ihre Performance trägt enorm zur Spannung des Films bei, weil sie Verletzlichkeit und zunehmende Entschlossenheit authentisch vermittelt.

                Aber auch Wes Bentley („Yellowstone“), den ich eigentlich nicht so gerne sehe, brilliert in der Rolle des Thomas, einem einsamen und zutiefst gestörten Sicherheitsmann, der mich öfters an einen Norman Bates erinnerte. Seine Darstellung des Peinigers, der seine Taten in einer verdrehten Logik rechtfertigt, ist effektiv, fies und unberechenbar. Das Psychospiel zwischen ihm und Angela ist ein zentrales Element des Films.

                Obwohl sich „P2 – Schreie im Parkhaus“ stark auf das psychologische Duell der beiden Protagonisten konzentriert, liefert er aber auch einige unerwartet gewalttätige und blutige Momente. Kein Wunder, ist doch kein geringerer als Alexandre Aja („High Tension“, „Crawl“, „The Hills have eyes“) Autor und Produzent des Streifens. Diese Szenen sind effektiv platziert und tragen zur Härte des Thrillers bei, ohne in puren, sinnlosen Gore abzudriften. Die Stärke des Films liegt im intensiven Zweikampf der beiden Hauptdarsteller, nicht in übermäßiger Splatter-Action.

                "P2 – Schreie im Parkhaus" erfindet das Genre nicht neu, ist aber ein straff inszenierter, atmosphärischer und spannender Thriller. Die herausragenden Leistungen von Rachel Nichols und Wes Bentley, kombiniert mit dem beengten, beklemmenden Setting, machen ihn zu einem sehenswerten, wenn auch unterbewerteten, Genre-Beitrag.

                8 von 10 verrückte Elvis-Fans

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                • Alex Gabler
                  Alex Gabler kommentierte
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                  Sonny wenn du ihn denn (günstig) bekommst… der ist OoP. Wobei… auf Joyn kannst du ihn dir momentan gratis ansehen. :)

                • Sonny
                  Sonny kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Ja, das habe ich auch schon gemerkt - hab vorhin mal geguckt.

                  Bin immer wieder erstaunt, wieviel Geld die Leute meinen, nehmen zu müssen, nur weil ein Film nicht mehr im Handel ist. Würde nie auf die Idee kommen, 50 oder mehr Euro für ein normales Keep Case zu bezahlen - vollkommen egal, für welchen Film -, am besten noch gebraucht...

                • Alex Gabler
                  Alex Gabler kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Sonny auf rebuy habe ich ihn unlängst um € 25,- gesehen - auch noch genug.

              • IMG_4361.jpeg

                Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug (4K UHD, Dolby Vision)

                Wie soll man „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ jemandem beschreiben, der noch nie „Spoof Filme“ gesehen hat? Fangen wir einmal von vorne an:

                Der Film persifliert bekannte Flugzeug-Katastrophen-Filme der 1970er Jahre wie „Giganten am Himmel“ oder „Airport“. Grundlage für die Haupthandlung bildet jedoch der 1957 veröffentlichte Film „714 antwortet nicht“ (im Original „Zero Hour“) von Hall Bartlett.

                Die Gags werden am laufenden Band, mal mehr und mal weniger humorvoll, gezündet und manche davon erkennt man auch erst nach mehrmaliger Sichtung – das kennt man ja schon von „Hot Shots“ und Co.

                Die „Story“ dient eigentlich lediglich dazu, so viele Sketche wie möglich unterzubringen und darf, wie bei den meisten „Spoof-Filmen“, als zweckdienlich bezeichnet werden.

                Natürlich hat sich der Humor und die vielzitierte „Political Correctness“ in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt und so passiert es dann auch, dass damalige Schenkelklopfer einem nüchternen Schmunzeln weichen mussten. Aber keine Sorge, der Großteil der genialen und gut pointierten Sketche funktioniert auch heute noch so, wie sie es schon damals taten.

                Unvergesslich – die zwei im Original in einem afroamerikanischen Dialekt (Jive) sprechenden afroamerikanischen Passagiere, die in der deutschen Fassung mit bayerischem Dialekt reden und obendrein auch noch untertitelt werden müssen – zum Hinknien!

                Der gut aufgelegte Cast wertet die unterhaltsame Parodie noch etwas auf und das obwohl der Großteil davon damals noch gar nicht so bekannt oder motiviert war. Die beiden bereits verstorbenen Schauspieler Leslie Nielson („Die nackte Kanone“) und Lloyd Bridges („Hot Shots“) waren bis dato eher in B-Movies zu sehen während hingegen Peter Graves, bereits bekannt aus de Serie „Kobra, übernehmen sie!“, zuerst gar nicht so recht Lust auf den Film hatte, nachdem er das Drehbuch dazu las. Auch LA Lakers-Legende Kareem Abdul-Jabbar gab als Co-Pilot einen mehr als passablen Gastauftritt ab.

                Bei einem Budget von gerade einmal 3,5 Millionen Dollar, dem ein Einspielergebnis von über 80 Millionen Dollar allein in den USA gegenübersteht, blieb eine Fortsetzung nahezu unausweichlich. „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Raumschiff “kam 2 Jahre später in die Kinos und verfrachtete das Geschehene des Erstlings fast 1:1 in den Weltraum.

                Wer gute „alte“ Klamauk-Komödien, wie die in der Einleitung genannten, zu schätzen weiß, kommt um „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ gar nicht drum herum, da dies ja quasi „die Mutter“ aller Film-Parodien ist und zu recht vom American Film Institute zu einer der „10 besten Komödien aller Zeiten“ gewählt wurde.

                Natürlich nagte an manchen Gags der Zahn der Zeit aber das „AZA-Trio“ gelang es dennoch, mit einem geringen Budget eine Parodie für die Ewigkeit zu kreieren.

                Bild:
                Die native 4K-Auflösung sorgt für eine deutlich bessere Detailwiedergabe in Nahaufnahmen, wie Hautstrukturen oder feinem Haar. Das Bild wirkt schärfer und klarer als bei der herkömmlichen 1080p-Blu-ray, wobei der Filmcharakter durch das erhaltene, feine Filmkorn gewahrt bleibt. Der über 40 Jahre alte Film bietet einen, in den meisten Szenen, überraschend guten Schwarzwert und bringt dank gut sichtbarer Falten der Darsteller ein ordentliches UHD-Feeling mit. Die Farbpallette reicht von hellen Brauntönen bis hin zu weichen Gelbtönen und passt so hervorragend zum Alter des Films. Dank Dolby Vision wirken Farben natürlicher und gesättigter und Weißtöne sind sauberer und klarer. Obwohl die 4K-Version eine Verbesserung darstellt, handelt es sich um einen Film aus dem Jahr 1980. Einige Aufnahmen sind naturgemäß weicher oder weisen leichte Unschärfen auf, die durch die höhere Auflösung nicht vollständig behoben werden können.
                Mit aktuellen Produktionen kann der Film nicht mithalten.

                Ton:
                Tja, was soll man aus einem flachen deutschen DD 2.0 Ton schon groß herausholen? Immerhin sind die Dialoge meist klar und verständlich, auch wenn sich die Synchro vereinzelt, aufgrund des Alters des Films, etwas muffig anhört. Die hinteren Kanäle sowie der Subwoofer bleiben stumm. Auch wenn die englische DTS-HD 5.1 MA-Spur zumindest am Papier klar die Nase vorne hat, profitiert eigentlich fast ausschließlich der geniale Soundtrack von Elmar Bernstein davon, der bereits in Klassikern wie „Die glorreichen Sieben (1960)“, „Caddyshack“ oder „Ich glaub´ mich knutscht ein Elch“ sein Können unter Beweis gestellt hat. Sein Score verteilt sich nun auf alle Kanäle und schafft so einen angenehmeren Klangteppich als bei der deutschen Tonspur.

                Insgesamt geht der Ton, für das Alter und das Genre aber schon in Ordnung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

                Leider gibt es auf der UHD keinerlei Bonusmaterial wie Trailer, Making-Of´s oder Werbeclips zu sehen – diese bleiben ausschließlich der beiliegenden Blu Ray vorbehalten.



                Zucker, Abrahams und Zucker erschufen 1980 mit „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ die Mutter aller Film-Parodien, deren Gags auch heute noch zum Großteil zünden und die Messlatte für spätere „Spoof Filme“ hoch ansetzte. Ein Comedy-Meilenstein mit dezenten Abnutzungserscheinungen, der in keiner gut sortierten Film-Sammlung fehlen sollte.

                8 von 10 Ohrfeigen für hysterische Passagiere

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                • Out of Reach (DVD)

                  Ich kannte diesen Seagal Film bisher noch nicht, aber dadurch dass dieser Film im Actionkult Podcast regelrecht zerstört wurde, dachte ich mir schließe ich die "Wissenslücke"
                  In diesem Film ist Seagal zwar wieder dünner aber dafür besonders faul. Nicht nur dass er sich oft deutlich sichtbar doublen lässt, im O-Ton wird er auch noch mal sehr oft von einer komplett anderen Stimme nachsychronisiert, was man natürlich sofort heraushört, weil ständig die Stimme wechselt.
                  Immerhin Matt Schulze als Bösewicht ist schön schmierig, wobei dass Verhalten seines Charakters wenig Sinn macht.
                  Die Story hat man in ähnlicher Form schon sehr oft gesehen und so ziemlich überall besser.
                  Man merkt dass dieser Film zu viel auf einmal sein will und sich dadurch auch verheddert und massive Logiklöcher entstanden sind. Vieles ergibt auch praktisch überhaupt keinen Sinn und wirkt einfach nur wie eine Aneinanderreihung von Szenen, in der Hoffnung das ws passt.
                  In dem Moment wo man nachdenkt hat man verloren.
                  Ebenso sieht man zu jeder Sekunde dass dieser Film für sehr wenig Geld in Polen gedreht wurde. Der Look gleicht eher nem TV Film und der Cast abseits von Seagal ist sichtlich bemüht aber mit praktisch jeder Szene schauspieletisch überfordert. Seagal selbst ist noch nicht mal bemüht.
                  Was man diesem Film aber zu Gute halten kann, dass dieser Film mit seinen 85 Minuten eine recht kurze Laufzeit hat und gleichzeitig eine so hohe Erzählgeschwindigkeit so dass dieser Film bei all seinen Problemen nie langweilig wird, da praktisch durchgängig etwas passiert.
                  Das Finale in 2 Etappen ist ganz cool gemacht. Erst eine ganz gute Ballersequenz und danach folgt ein Schwertkampf. Dieser ist zwar unspektakulär choreographiert aber dank cooler Kulisse sieht es sehr elegant aus.
                  Insgesamt ist dieser Film natürlich überhaupt nicht gut und gehört dank der unzähligen Probleme zu den schwächsten Seagal Filmen die ich bisher gesehen habe.

                  2,75/10 Punkte

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                  • Sonny
                    Sonny kommentierte
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                    Das mag sein. Aber ich bin dann mit einer Gurke durch, während Du unzählige guckst...

                  • Sawasdee1983
                    Sawasdee1983 kommentierte
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                    Sonny nee heute habe ich als Rerun Superman 2025 geguckt, der war toll

                  • movieguide
                    movieguide kommentierte
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                    endlich kommen die Wertungen mal in Regionen wo dieser Schund auch hingehört ;-)
                    Ich denke aber auch Pierre, du bis ein Masochist der irgendwie so seinen Spaß an diesem Elend hat :-D

                • Pünktlich zur VÖ gestern von Jeff geliefert und gleich abends in den Player gesteckt:

                  Einer flog über das Kuckucksnest (4)

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                  "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                  Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                  4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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