IMG_4664.jpeg
The Life of Chuck (Prime) (ein kleiner Spoiler)
Eine Geschichte über drei Kapitel im Leben eines gewöhnlichen Mannes namens Charles Krantz.
Regisseur Mike Flanagan („Before I Wake“, „Hush“, „Der Untergang des Hauses Usher“) hat mit seiner Adaption von Stephen Kings Novelle The Life of Chuck (aus der Sammlung Blutige Nachrichten) etwas Seltenes geschaffen: Einen Film, der sich wie eine warme Umarmung anfühlt, während um ihn herum die Welt buchstäblich aus den Fugen gerät.
Der Film bricht mit klassischen Erzählstrukturen und entfaltet Chucks Biografie in drei Akten – allerdings in umgekehrter chronologischer Reihenfolge. Er beginnt mit dem Ende der Welt und dem Tod von Charles „Chuck“ Krantz im Alter von 39 Jahren, nur um uns dann Schritt für Schritt zurück zu führen zu den Momenten, die ihn ausmachten.
Die Besetzung ist bis in die kleinsten Nebenrollen perfekt, doch zwei Darsteller strahlen besonders hell:
In der Rolle von Chucks Großvater liefert Mark „Skywalker“ Hamill eine seiner bisher stärksten und zärtlichsten schauspielerischen Leistungen. Er verleiht dem Film eine emotionale Schwere und Wärme, die den Kern der Geschichte bildet.
Und auch Benjamin Pajak als junger Chuck. Der Broadway-Newcomer ist die Entdeckung des Films. Mit einer entwaffnenden Offenheit und unglaublichem Talent (besonders in den Tanzszenen) verkörpert er die reine Freude am Augenblick.
Trotz einer allgegenwärtigen Untergangsstimmung in der Rahmenhandlung ist „The Life of Chuck“ sehr lebensbejahend. Der Film erinnert uns daran, dass jedes einzelne Leben ein ganzes Universum enthält. Es geht darum, die kleinen Freuden zu genießen: einen spontanen Tanz auf der Straße, die Liebe zur Musik oder die einfache Verbindung zu anderen Menschen.
Wer sich auf dieses Experiment einlässt, wird mit einem tiefen Gefühl von Trost belohnt. Es ist ein Werk, das den Zuschauer eventuell mit Tränen in den Augen zurücklässt – nicht nur aus Traurigkeit über das Unausweichliche, sondern aus purer Rührung über die Schönheit der Existenz. „The Life of Chuck“ ist ein Film für die Seele.
8,5 von 10 lebensbejahende Tanzschritte nach einer Sternschnuppe
The Life of Chuck (Prime) (ein kleiner Spoiler)
Eine Geschichte über drei Kapitel im Leben eines gewöhnlichen Mannes namens Charles Krantz.
Regisseur Mike Flanagan („Before I Wake“, „Hush“, „Der Untergang des Hauses Usher“) hat mit seiner Adaption von Stephen Kings Novelle The Life of Chuck (aus der Sammlung Blutige Nachrichten) etwas Seltenes geschaffen: Einen Film, der sich wie eine warme Umarmung anfühlt, während um ihn herum die Welt buchstäblich aus den Fugen gerät.
Der Film bricht mit klassischen Erzählstrukturen und entfaltet Chucks Biografie in drei Akten – allerdings in umgekehrter chronologischer Reihenfolge. Er beginnt mit dem Ende der Welt und dem Tod von Charles „Chuck“ Krantz im Alter von 39 Jahren, nur um uns dann Schritt für Schritt zurück zu führen zu den Momenten, die ihn ausmachten.
Die Besetzung ist bis in die kleinsten Nebenrollen perfekt, doch zwei Darsteller strahlen besonders hell:
In der Rolle von Chucks Großvater liefert Mark „Skywalker“ Hamill eine seiner bisher stärksten und zärtlichsten schauspielerischen Leistungen. Er verleiht dem Film eine emotionale Schwere und Wärme, die den Kern der Geschichte bildet.
Und auch Benjamin Pajak als junger Chuck. Der Broadway-Newcomer ist die Entdeckung des Films. Mit einer entwaffnenden Offenheit und unglaublichem Talent (besonders in den Tanzszenen) verkörpert er die reine Freude am Augenblick.
Trotz einer allgegenwärtigen Untergangsstimmung in der Rahmenhandlung ist „The Life of Chuck“ sehr lebensbejahend. Der Film erinnert uns daran, dass jedes einzelne Leben ein ganzes Universum enthält. Es geht darum, die kleinen Freuden zu genießen: einen spontanen Tanz auf der Straße, die Liebe zur Musik oder die einfache Verbindung zu anderen Menschen.
Wer sich auf dieses Experiment einlässt, wird mit einem tiefen Gefühl von Trost belohnt. Es ist ein Werk, das den Zuschauer eventuell mit Tränen in den Augen zurücklässt – nicht nur aus Traurigkeit über das Unausweichliche, sondern aus purer Rührung über die Schönheit der Existenz. „The Life of Chuck“ ist ein Film für die Seele.
8,5 von 10 lebensbejahende Tanzschritte nach einer Sternschnuppe





Kommentar