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    The Life of Chuck (Prime) (ein kleiner Spoiler)

    Eine Geschichte über drei Kapitel im Leben eines gewöhnlichen Mannes namens Charles Krantz.

    Regisseur Mike Flanagan („Before I Wake“, „Hush“, „Der Untergang des Hauses Usher“) hat mit seiner Adaption von Stephen Kings Novelle The Life of Chuck (aus der Sammlung Blutige Nachrichten) etwas Seltenes geschaffen: Einen Film, der sich wie eine warme Umarmung anfühlt, während um ihn herum die Welt buchstäblich aus den Fugen gerät.

    Der Film bricht mit klassischen Erzählstrukturen und entfaltet Chucks Biografie in drei Akten – allerdings in umgekehrter chronologischer Reihenfolge. Er beginnt mit dem Ende der Welt und dem Tod von Charles „Chuck“ Krantz im Alter von 39 Jahren, nur um uns dann Schritt für Schritt zurück zu führen zu den Momenten, die ihn ausmachten.

    Die Besetzung ist bis in die kleinsten Nebenrollen perfekt, doch zwei Darsteller strahlen besonders hell:
    In der Rolle von Chucks Großvater liefert Mark „Skywalker“ Hamill eine seiner bisher stärksten und zärtlichsten schauspielerischen Leistungen. Er verleiht dem Film eine emotionale Schwere und Wärme, die den Kern der Geschichte bildet.
    Und auch Benjamin Pajak als junger Chuck. Der Broadway-Newcomer ist die Entdeckung des Films. Mit einer entwaffnenden Offenheit und unglaublichem Talent (besonders in den Tanzszenen) verkörpert er die reine Freude am Augenblick.

    Trotz einer allgegenwärtigen Untergangsstimmung in der Rahmenhandlung ist „The Life of Chuck“ sehr lebensbejahend. Der Film erinnert uns daran, dass jedes einzelne Leben ein ganzes Universum enthält. Es geht darum, die kleinen Freuden zu genießen: einen spontanen Tanz auf der Straße, die Liebe zur Musik oder die einfache Verbindung zu anderen Menschen.

    Wer sich auf dieses Experiment einlässt, wird mit einem tiefen Gefühl von Trost belohnt. Es ist ein Werk, das den Zuschauer eventuell mit Tränen in den Augen zurücklässt – nicht nur aus Traurigkeit über das Unausweichliche, sondern aus purer Rührung über die Schönheit der Existenz. „The Life of Chuck“ ist ein Film für die Seele.

    8,5 von 10 lebensbejahende Tanzschritte nach einer Sternschnuppe
    Zuletzt geändert von Alex Gabler; Gestern, 13:35.

    Kommentar


    • Alex Gabler
      Alex Gabler kommentierte
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      Kaneda ja, ein unerwartet starker Film. bei ner Aktion kommt auch die Blu Ray in die Sammlung.

    • Sonny
      Sonny kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Eine gleich hohe Wertung wie "Sunshine"? 8,5? Wow!

      Mich/uns konnte er kurz vor Jahresfrist überhaupt nicht überzeugen ( https://www.filme.eu/node/1232?p=453133#post453133 ).

    • Alex Gabler
      Alex Gabler kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Sonny deine Enttäuschung kann ich zwar rauslesen, aber leider ohne Begründung(en). Aber es muss ja nicht jedem jeder Film gefallen. Meine Frau und ich waren positiv überrascht wie sehr uns der Film berühren konnte.

  • Blood Work (BD)

    Nachdem ich die Romanvorlage gelesen habe, hatte ich wieder Lust auf diesen Clint Eastwood Film, der damals an den Kinokassen gefloppt.
    Clint Eastwood spielt den grimmigen McCaleb sehr gut, auch wenn sein Charakter hier körperlich fitter interpretiert wird als in der Vorlage, aber ansonsten erkennt man den Charakter wirklich sehr gut wieder. Und natürlich ist Eastwood wie gewohnt die coolness in Person.
    Inhaltlich hat man die Geschichte gut zusammengefasst und so die Erzählgeschwindigkeit merklich erhöht ohne etwas zu vermissen. Gleichzeitig erkennt man viele Szenen und Dialoge direkt wieder. Man bleibt zum Großteil wirklich sehr nahe an der Vorlage auch wenn man ab dem Mittelteil inhaltlich etwas getrennte Wege geht.
    Auch wenn die Erzählgeschwindigkeit höher ist als beim Roman ist dieser Film trotzdem recht ruhig erzählt und ein Crime Film alter Schule. Kein großes Spektakel. Einfach nur Ermittlungen mit einem sehr gut aufgelegten Clint Eastwood und trotzdem gehen die 110 Minuten Laufzeit schnell rum. Die Atmosphäre ist halt einfach sehr gut.
    Es gibt schöne Twists und an sich kann man die Auflösung als recht cool bezeichnen weil damit rechnet keiner, sogar wenn man das Buch kennt rechnet man nicht damit und hier ist das Problem, wenn man dagegen das Buch kennt verzieht man das Gesicht da man einfach einen komplett anderen Charakter als Mörder genommen hat, einen Charakter den es auch im Buch gibt und dort definitiv nicht der Mörder ist. Das zog für mich den Film schon etwas runter, da man sich abseits der Auslösung wirklich gut an der Vorlage hielt und die neue Auflösung jetzt die Geschichte nicht besser machte.
    In der Summe bleibt dieser Film aber ein guter Old School Crime Thriller.

    7/10 Punkte
    Letterboxd: Sawasdee1983

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    • The Help (B)

      Eine junge, angehende Journalistin im Mississippi Anfang der 60er Jahre bemerkt überall die Ablehnung und herablassende Haltung der weißen Oberschicht ihren schwarzen Angestellten gegenüber - die allerdings ihren Haushalt erledigen, das Essen zubereiten und vor allem für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich sind. Sie beschließt, dies publik zu machen und versucht, einige der schwarzen Frauen dazu zu bewegen, ihr ihre Geschichten zu erzählen, um diese in einem Buch zu veröffentlichen...

      Auch wenn Viola Davis als eine der Hauptdarstellerinnen sich mittlerweile vehement von diesem Film distanziert, weil sie der Meinung ist, daß hier eher auf das Leben der Weißen als auf das der Schwarzen eingegangen wird - eine Einstellung, die ich nicht wirklich teilen kann, aber ich bin auch keine verbitterte Schwarze mit Zorn auf die ganze Welt! -, ist das für mich immer noch ein ganz starker Beitrag dieser Thematik.

      Prunkstück des Films ist zweifelsohne die hervorragende weibliche Besetzung mit 8 (!) Oscar-Preisträgerinnen .... acht!: Viola Davis, Octavia Spencer (für diese Rolle!), Emma Stone, Allison Janney, Jessica Chastain, Mary Steenburgen, Sissy Spacek und Cicely Tyson! Aber auch die Inszenierung und das authentische Setting sorgen dafür, daß man von Anfang an in der Zeit drin ist und die Geschichte einen sofort einnimmt.

      Ich mag den Film!

      1 - 2
      "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

      Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
      4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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      • Schnappt Shorty (DVD)

        Hab diesen Film zuletzt vor 20 Jahren gesehen und wieder Lust drauf gehabt. Die Romanvorlage habe ich nie gelesen.
        Ich muss sagen dieser Film macht immer noch viel Spaß. Ich hatte von Anfang bis Ende ein breites Grinsen im Gesicht.
        John Travolta ist hier die absolute Coolness in Person. Alleine seine stets lockeren Sprüche und überhaupt die ganzen Dialoge sind einfach nur herrlich und erinnern an Tarantino.
        Und was hier für eine Starbesetztung aufgefahren wurde ist unglaublich und jeder ist mit viel Spaß dabei und zeigen eine tolle Darbietung ohne dass es aufgrund der Masse an Charakteren überladen wirkt.
        Die Story ist schön locker erzählt ohne irgendwelche Längen und versprüht von Anfang bis Ende eine schöne gute Laune Atmosphäre gemixt mit coolen Mafia Elementen.
        Bei all dem Humor driftet es auch nie ins Alberne ab. Alles ist schön homogen.
        Toller Klasssiker, wo ich mich wundere dass ich den in den letzten Jahren nicht öfter angeschaut habe. Dieser Film ist einfach schöne Gute Laune.

        8,25/10 Punkte
        Letterboxd: Sawasdee1983

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        • Projekt Art of Asia - Film Nr. 61

          Revolver (2024) (PD)

          Die Polizistin Ha Soo-young stimmt einem Deal zu und nimmt die Schuld für ein Drogenvergehen auf sich, um vorrangig ihren Verlobten, aber auch andere Mitglieder der Abteilung vor Strafe zu bewahren. Sie wird zu 2 Jahren Haft verurteilt, in dem Wissen, daß nach ihrer Entlassung eine eigene Wohnung und 700 Millionen Won als Entschädigung auf sie warten. Nur leider ist nichts von dem Versprochenen da und sie macht sich auf die Suche nach den Verantwortlichen...

          Der Trailer versprach einen coolen Rache-Thriller, leider konnte der Film dies aber nicht einhalten. Sehr dialoglastig, mehrere Längen, unsympathische Charaktere... all das machen diese dann doch sehr zähe Geschichte nicht besonders sehenswert. Schade!

          4-

          ER!
          "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

          Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
          4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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          • The Mothman Propecies - 7/10

            Ein Film der bisher an mir vorbeigezogen ist und jetzt mal nachgeholt wurde. Richard Gere überzeugt hier in der Rolle eines Reporters, der nach dem ominösen Tod seiner Frau in einem kleinen Örtchen strandet, wo sich mysteriöse Sichtungen und Ereignisse häufen.

            Regisseur Mark Pellington zeigt hier das es nicht immer große Schockeffekte braucht um einen spannenden Thriller zu erzählen. THE MOTHMAN PROPECIES ist so ein Film der eher mit leichten Suspense Spannung aufbaut. Hier und da kommt es zu rätselhaften Ereignissen und Vorahnungen, aber es bedarf keiner Schockeffekte und Jump Scares um den Zuschauer einzufangen. Der Film wird vor allem von Richard Gere getragen, der hier in der Rolle des Witwers zeigen kann, das er ein vielseitiger Darsteller ist. Das Ende punktet dann auch nochmal mit einem spektakulären Ereignis, das sich so wie auch die mysteriösen Sichtungen des Mothman wohl tatsächlich zugetragen hat. Wie auch immer, ein insgesamt sehenswerter Thriller alter Schule.

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              „War Machine“ (Netflix) (Dolby Vision)

              Was als Standard-Militärübung beginnt, eskaliert in den tiefen Wäldern zu einem blutigen Überlebenskampf. Eine Elite-Einheit wird unfreiwillig Teil eines tödlichen Live-Tests einer neuen Waffengeneration – und aus den Jägern werden Gejagte.

              Wenn „Metal Gear“ auf „Predator“ trifft kommt „War Machine“ heraus. Sobald die "War Machine" das erste Mal gezeigt wird, atmet der Film pure Metal Gear-Atmosphäre mit High-Tech-Gadgets aus. Danach kippt die Stimmung in den Terror des ersten Predator-Films. Natürlich kommt der Film nicht in die Spheren beider (großen) Vorbilder, verbindet aber die Ideen recht unterhaltsam miteinander.

              Mit einer Laufzeit von knapp 100 Minuten gibt es keine unnötigen Dialoge oder zähe Nebenplots. Hier gibt es ab Minute 20 Action satt.

              Die Action ist schön "saftig" und dreckig. Knochen brechen hörbar, und die Effekte von zerschossenen Soldaten sind wuchtig und handgemacht. „Ab 18“ passt schon.

              Leider kann ich persönlich wenig mit Hauptdarsteller Alan Ritchson („Reacher“, Raphael aus den neuen „Turtles“) anfangen. Er spielt eben das, was er immer spielt: den wortkargen Helden mit vielen Muckis. Man könnte seine Rolle des Soldaten 81 genauso gut mit Chris Hemsworth oder Glen Powell besetzen und das Ergebnis wäre dasselbe – oder sogar besser. Auch der Rest des Casts ist austauschbar und man fühlt mit keinem mit. Und Dennis Quaid kam hier nur mal vorbei, um seinen Gehaltsscheck abzuholen.

              Dafür macht das Dolby Vision Bild Spaß. Satte Farben und knallige Kontrast Highlights in Form von Funken, Explosionen und Schüssen.

              „War Machine“ ist kein Action-Meisterwerk, sondern eine hochglanzpolierte Abrissbirne. Wer auf taktische Action und kompromisslose Härte steht, findet hier einen ordentlichen Genrevertreter auf Netflix, der gut genug ist für eine einmalige Sichtung.

              6,5 von 10 Kompasse, die in alle Richtungen zeigen

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              • War Machine - Netflix - 6,5/10

                Eigentlich könnte ich jetzt schreiben, siehe den Eindruck von Alex und Punkt.
                Die Story ist hauchdünn, bei den Charakteren gibt es null Tiefe, vermutlich haben sie deshalb auch Zahlen anstatt Namen. Zwecks Spannung und mitfiebern, ist hier Fehlanzeige. Aber dafür passen die Actionszenen, welche überwiegend unterhaltsam sind und mit guter Härte daherkommen.
                Wer Lust auf einen XXL Nobrainer hat, der einen mit fast durchweg gelungenen Actionszenen berieselt, der darf definitiv einen Blick riskieren. Eine einmalige Sichtung ist der Streifen schon wert, auch wenn es hier heißt, Hirn aus und Film ab.




                Gruß Harry

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