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    Der Supercop (Blu Ray)

    Auch ohne seinen stämmigen Partner Bud Spencer bewies Terence Hill 1980 in „Der Supercop“ (im Original: Poliziotto superpiu), dass er das Publikum meisterhaft unterhalten kann. Unter der Regie von Sergio Corbucci („Sing Sing“) schlüpft Hill in die Rolle des Dave Speed, eines Streifenpolizisten in Miami, der nach einer Plutoniumexplosion übernatürliche Kräfte entwickelt. Diese Parodie auf Superheldenfilme ist eine charmante Mischung aus Slapstick, Action und Science-Fiction, die auch nach so vielen Jahren nichts von ihrem Witz verloren hat.

    Die Handlung ist herrlich naiv: Dave Speed ist unverwundbar, kann telekinetisch eingreifen und mit einem Blick ein ganzes Fußballstadion leeren. Der Haken, und Quelle zahlreicher Lacher, ist seine Allergie gegen die Farbe Rot, die seine Superkräfte sofort lahmlegt. Ernest Borgnine („Die Klapperschlange“) glänzt als sein cholerischer, aber liebenswerter Partner Sergeant Dunlop, der mit dem plötzlichen Wandel seines Kollegen überfordert ist.

    Ein absolutes Highlight des Films ist der fantastische, funkige Score von Carmelo und Michelangelo La Bionda („The Oceans“), der perfekt den Zeitgeist der frühen 80er-Jahre einfängt und den Film energetisch vorantreibt. Die Szenen in den Everglades und das heiße Miami versprühen ein nostalgisches Flair, das den Film zeitlos macht.

    Trotz mancher Kritik an der flachen Handlung ist „Der Supercop“ ein Feel-Good-Movie. Die lockere Art von Terence Hill, die humorvollen Special Effects und die Situationskomik machen den Film zu einem Muss für jeden Spencer/Hill-Fan. Ein echter Klassiker, der mir beim Zuschauen einfach ein Dauergrinsen erzeugt.

    8 von 10 Dollar-Blüten in Fisch geschmuggelt

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    • Ghost Dog (dt. Zusatztitel "Der Weg des Samurai) (WT / die letzten 15 Minuten: BR)

      Meine Einschätzung vom 22.10.2019 (!) mit seinerzeit 8,5 von 10 Punkten (guckst Du hier: https://www.filme.eu/node/1232?p=159251#post159251 ) ist schon üppig, heute paßte er aber noch besser!

      Also:

      1

      Einfach ein grandioser Film!
      "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

      Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
      4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Fand den früher auch richtig genial aber mit der Zeit hat er sich dann irgendwie abgenutzt, so dass ich ihn „nur mehr“ sehr gut finde. Auch vom Hagakure Buch, welches Ghost Dog liest, war ich selber dann doch enttäuscht, da es mit vielen seiner veralteten Ansichten gar nicht mehr in die Gegenwart passt.

    • Terminal - 7/10

      Auch wenn der Name Steven Spielberg hinter dem Film steht, ist es doch für den Altmeister ein eher ungewöhnlicher Film. Schon allein die Genreinordnung fällt mir nicht leicht - Tragik-Komödie trofft es wohl noch am Ehesten. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, wird allerdings von Frankreich in die USA verlagert. Spielberg reichert den Film auch mit einer Menge Sozialkritik an, was den Umgang mit Fremden im Land der unbegrenzten Möglichkeiten angeht. Damals wie heute ein sehr aktuelles Thema - ich vermute der amtierende Präsident würde den Film nicht verstehen...

      Spielberg und Hanks sind ein eingespieltes Team und ich freue mich immer über jede filmische Kooperation der Beiden. Mit Viktor Navorski hat man Hanks hier auf eine sehr kauzige Rolle besetzt, woran man sich erst einmal gewöhnen muss. Vielleicht wäre es besser ein eher unbekanntes Gesicht zu besetzen, da Hanks zu amerikanisch ausschaut - aber vielleicht ist auch das gerade der Witz an der Sache.

      Terminal ist insgesamt eher Film der leisen Töne. Wer Bombast und Action sucht ist hier an der falschen Adresse. Für den Blockbuster Regisseur Spielberg einmal eine sehr kleine Bühne mit limitierter Kulisse, die aber trotzdem auf die volle Laufzeit zu fesseln vermag. Das ist vor allem den vielen kleinen Figuren zu verdanken hat, mit denen Navorski nach und nach eine Freundschaft aufbaut, ja sogar eine kleine Romanze ist drin. Hier und da zieht sich der Film für mich aber dann doch einwenig, was wohl auch an der Laufzeit liegt.

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      • movieguide
        movieguide kommentierte
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        Sonny ne 10? Die Wertung ist bei nur ganz wenigen Filmen vorbehalten...
        Alex Gabler ok, Gupta allein verdient schon einen Bonuspunkt... haben Sie einen Termin? LOL

      • Sonny
        Sonny kommentierte
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        Weiß ich doch.

        Ne 10 gibt es von mir, wenn er mir richtig richtig gut gefällt und es keinen Grund für jedwede Abzüge gibt.

        Ich verteile die Höchstpunktzahl nicht mit der Gießkanne - wie jemand anders hier -, aber ich vergleiche Filme nicht miteinander, sondern bewerte sie jeweils einzeln. Es wäre sehr unfair, für z. B. solch eine lockere Komödie als Maßstab einen anderen 10er zu nehmen, der vielleicht zu einem anderen Genre gehört und ihn dann deshalb abzuwerten. Ich weiß, daß viele so vorgehen, aber für mich ist das nix ...

      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Sonny so geht’s mir mit den Komödien „10 Dinge die ich an dir hasse“ und „Meine Braut, ihr Vater und ich“. Sind für mich auch 10 von 10 Filme… und natürlich sind beide nicht in der selben Liga wie „Forrest Gump“ oder „Schindlers Liste“.

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      Rental Family (Disney+)

      Mit „Rental Family“ wagt sich Brendan Fraser in ein faszinierendes, wenn auch emotional unterkühltes Terrain vor. Die Grundidee ist klasse und basiert auf dem realen japanischen Phänomen der „Leih-Familien“: Ein einsamer Amerikaner in Tokio füllt sein inneres Vakuum, indem er sich als Miet-Verwandter für die verschiedensten Anlässe buchen lässt. Trotz der banalen, eiskalten Geschäftsgrundlage (Menschen mieten) vermittelt der Film, dass echte Verbindungen durch Empathie möglich sind, auch wenn sie aus einer Lüge entstehen.

      Fraser spielt diesen melancholischen Außenseiter mit einer gewohnt sanften Präsenz, die perfekt zur ruhigen, fast schon meditativen Erzählweise des Films passt. Der Film nimmt sich viel Zeit für Stimmungen und Stadtansichten, was einerseits eine angenehme Entschleunigung bietet, andererseits aber dazu führt, dass die Handlung etwas oberflächlich „abgehakt“ wirkt. Man hat das Gefühl, das Drehbuch traut sich nicht vollends in die psychologischen Abgründe der Einsamkeit vorzustoßen, sondern verbleibt lieber an der atmosphärischen Oberfläche. Vielleicht wollte man den Film aber auch nicht ZU düster gestalten, wer weiß?

      Ein wichtiger Aspekt für den Interessierten: etwa die Hälfte des Films wird auf Japanisch mit Untertiteln kommuniziert. Das sorgt für eine authentische Immersion und unterstreicht die Sprachbarriere und Isolation des Protagonisten, erfordert aber auch eine gewisse Aufmerksamkeit. Mir persönlich war´s etwas zu viel Lesen der Untertitel.

      „Rental Family“ ist ein visuell ansprechender, leiser Film über die Sehnsucht nach Verbindung. Brendan Fraser überzeugt in seiner Rolle, doch die Story bleibt letztendlich zu ungebunden, um wirklich lange nachzuwirken. Ein klassischer Fall von „Kann man sich gut anschauen, wenn man Lust auf ein Arthouse-Drama mit Fernweh-Faktor hat“… man verpasst aber auch kein Meisterwerk, wenn man es bleiben lässt.

      6,5 von 10 Ramen-Nudeln mit Bier zum runterspülen

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        "Indiana Jones - Das Königreich des Kristallschädels" (4K UHD)

        Fast 20 Jahre nach dem vermeintlich letzten Kreuzzug kehrte Harrison Ford 2008 als Indiana Jones zurück auf die Kinoleinwand. Regisseur Steven Spielberg und Produzent George Lucas wagten den Schritt in die 1950er Jahre, tauschten Nazis gegen Sowjets und mystische Artefakte gegen außerirdische Geheimnisse.

        Das Ergebnis ist ein Film, der „das ganze Paket“ an Abenteuer-Action liefert, dabei aber nicht alles richtig macht. Harrison Ford schlüpft auch im fortgeschrittenen Alter mühelos in den ikonischen Fedora-Hut und speckige Lederjacke. Seine Präsenz ist das Herzstück des Films. Gemeinsam mit Shia LaBeouf als Mutt Williams liefert er sich unterhaltsame Wortgefechte und eine überraschend klassisch inszenierte erste Hälfte. Die Atmosphäre des Kalten Krieges, Area 51 und die Suche nach dem Kristallschädel in dichten Dschungeln bieten das gewohnte Indy-Feeling, unterstützt von John Williams‘ unverkennbarem Soundtrack.

        Dennoch unterscheidet sich der Film stark von der Original-Trilogie. Der größte Kritikpunkt ist der übermäßige Einsatz von CGI-Effekten, der den „schmutzigen“, realen Look der Vorgänger vermissen lässt. Szenen wie der Kühlschrank-Atomtest, die Affen-Schwing-Sequenz oder der Angriff der Ameisen wirken oft cartoonartig und übertrieben. Spielbergs Action-Finesse ist in den Verfolgungsjagden zwar spürbar, aber die digitalen Effekte wirken teilweise "billig" und rauben den Actionszenen die physische Schwere. "Das Königreich des Kristallschädels" ist zweifellos ein unterhaltsamer Popcorn-Film, der die Tradition fortsetzt.

        Es ist ein Wiedersehen mit einem alten Freund, das nostalgische Gefühle weckt. Aber die Balance zwischen fantastischem B-Movie-Charme und technologischer Inszenierung kippt. Es ist ein solider Abenteuerfilm, aber im direkten Vergleich mit den Meisterwerken der 80er Jahre wirkt er wie eine etwas zu glatte Kopie. Wer über den CGI-Look hinwegsehen kann, bekommt jedoch ein turbulentes Abenteuerpaket.

        Ich jedenfalls habe meinen Frieden mit dem (oft negativ bewerteten) Film gefunden und finde ihn mit jeder Sichtung sogar besser. Kein Wunder, bei den ganzen veröffentlichten generischen Abenteuer Schrottfilmen der letzten Jahre. Dagegen sticht sogar ein "Indiana Jones - Das Königreich des Kristallschädels" positiv hervor. Das Bild ist trotz seines digitalen Looks richtig gut. Dank eines nativen 4K-Scans vom 35mm-Negativ ist die Detailzeichnung (Hautporen, Stoffstrukturen von Indys Lederjacke) beeindruckend hoch. HDR korrigiert den oft kritisierten „gelblichen“ Look der alten Blu-ray. Die Farben wirken nun natürlicher, die Kontraste (tolle Spitzlichter) sind knackig und die Schwarzwerte in den Grabkammern tief und satt. Die computergenerierten Effekte (z. B. im Finale oder die Erdhörnchen) wurden damals in 2K gerendert. In der 4K-Auflösung fallen diese digitalen Übergänge nun deutlicher auf und wirken teilweise etwas weicher als die knackscharfen Realfilm-Szenen.

        Während der Originalton mit Dolby Atmos aufwartet, gibt es fürs deutsche immerhin Dolby TrueHD 5.1. Das ist zwar kein Atmos, aber dennoch ein sehr dynamischer, sauberer Mix, der John Williams’ ikonischen Score hervorragend zur Geltung bringt, Dialoge glasklar aus dem Center gibt und auch sonst in den Actionszenen ordentlich zupacken kann.

        7,5 von 10 Kristallschädel

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        • Quickslay
          Quickslay kommentierte
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          Selten habe ich mich im Kino so über einen Film geärgert....und nach Kauf der 4K-Box habe ich dem Film noch mal eine Chance gegeben...wurde aber nicht besser....das waren gerade mal 4 Punkte aus reiner Nostalgie....

        • Count Dooku
          Count Dooku kommentierte
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          Ich war von dem Film damals auch sehr enttäuscht. Besonders die Optik sah ganz anders aus als bei den Vorgängern. In dem Film wirkte alle zu "weichgezeichnet". Dadurch sehen die Actionszenen auch so künstlich aus. Selbst die, die es gar nicht waren laut Making Ofs.
          Dazu noch das langweilige Finale.
          Nach dem Debakel von 2023 fand ich diesen Film allerdings angenehmer zu schauen.

      • Hab jetzt einen verkürzten MCU Marathon begonnen, um meiner Verlobten die restlichen MCU Filme zu zeigen, die sie noch nicht gesehen hat.

        Captain America

        Joe Johnstons Film ist für mich immer noch sehr unterhaltsam anzuschauen. Die Effekte sind nicht gut gealtert bzw. sahen teilweise schon damals nicht so toll aus. Schade ist auch, dass man nicht mehr Zeit in dem Setting verbringen konnte.

        The Avengers

        Das Aufeinandertreffen der ersten MCU Figuren macht immer noch Spaß.

        Die beiden Filme haben ihr gefallen. Als nächstes ist der aus meiner Sicht beste MCU Film The Winter Soldier dran.

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        • chris.p.bacon
          chris.p.bacon kommentierte
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          Oh ja "The Winter Soldier" ist wirklich der beste Film aus der Serie
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