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    Der Supercop (Blu Ray)

    Auch ohne seinen stämmigen Partner Bud Spencer bewies Terence Hill 1980 in „Der Supercop“ (im Original: Poliziotto superpiu), dass er das Publikum meisterhaft unterhalten kann. Unter der Regie von Sergio Corbucci („Sing Sing“) schlüpft Hill in die Rolle des Dave Speed, eines Streifenpolizisten in Miami, der nach einer Plutoniumexplosion übernatürliche Kräfte entwickelt. Diese Parodie auf Superheldenfilme ist eine charmante Mischung aus Slapstick, Action und Science-Fiction, die auch nach so vielen Jahren nichts von ihrem Witz verloren hat.

    Die Handlung ist herrlich naiv: Dave Speed ist unverwundbar, kann telekinetisch eingreifen und mit einem Blick ein ganzes Fußballstadion leeren. Der Haken, und Quelle zahlreicher Lacher, ist seine Allergie gegen die Farbe Rot, die seine Superkräfte sofort lahmlegt. Ernest Borgnine („Die Klapperschlange“) glänzt als sein cholerischer, aber liebenswerter Partner Sergeant Dunlop, der mit dem plötzlichen Wandel seines Kollegen überfordert ist.

    Ein absolutes Highlight des Films ist der fantastische, funkige Score von Carmelo und Michelangelo La Bionda („The Oceans“), der perfekt den Zeitgeist der frühen 80er-Jahre einfängt und den Film energetisch vorantreibt. Die Szenen in den Everglades und das heiße Miami versprühen ein nostalgisches Flair, das den Film zeitlos macht.

    Trotz mancher Kritik an der flachen Handlung ist „Der Supercop“ ein Feel-Good-Movie. Die lockere Art von Terence Hill, die humorvollen Special Effects und die Situationskomik machen den Film zu einem Muss für jeden Spencer/Hill-Fan. Ein echter Klassiker, der mir beim Zuschauen einfach ein Dauergrinsen erzeugt.

    8 von 10 Dollar-Blüten in Fisch geschmuggelt

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    • Ghost Dog (dt. Zusatztitel "Der Weg des Samurai) (WT / die letzten 15 Minuten: BR)

      Meine Einschätzung vom 22.10.2019 (!) mit seinerzeit 8,5 von 10 Punkten (guckst Du hier: https://www.filme.eu/node/1232?p=159251#post159251 ) ist schon üppig, heute paßte er aber noch besser!

      Also:

      1

      Einfach ein grandioser Film!
      "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

      Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
      4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Fand den früher auch richtig genial aber mit der Zeit hat er sich dann irgendwie abgenutzt, so dass ich ihn „nur mehr“ sehr gut finde. Auch vom Hagakure Buch, welches Ghost Dog liest, war ich selber dann doch enttäuscht, da es mit vielen seiner veralteten Ansichten gar nicht mehr in die Gegenwart passt.

    • Terminal - 7/10

      Auch wenn der Name Steven Spielberg hinter dem Film steht, ist es doch für den Altmeister ein eher ungewöhnlicher Film. Schon allein die Genreinordnung fällt mir nicht leicht - Tragik-Komödie trofft es wohl noch am Ehesten. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, wird allerdings von Frankreich in die USA verlagert. Spielberg reichert den Film auch mit einer Menge Sozialkritik an, was den Umgang mit Fremden im Land der unbegrenzten Möglichkeiten angeht. Damals wie heute ein sehr aktuelles Thema - ich vermute der amtierende Präsident würde den Film nicht verstehen...

      Spielberg und Hanks sind ein eingespieltes Team und ich freue mich immer über jede filmische Kooperation der Beiden. Mit Viktor Navorski hat man Hanks hier auf eine sehr kauzige Rolle besetzt, woran man sich erst einmal gewöhnen muss. Vielleicht wäre es besser ein eher unbekanntes Gesicht zu besetzen, da Hanks zu amerikanisch ausschaut - aber vielleicht ist auch das gerade der Witz an der Sache.

      Terminal ist insgesamt eher Film der leisen Töne. Wer Bombast und Action sucht ist hier an der falschen Adresse. Für den Blockbuster Regisseur Spielberg einmal eine sehr kleine Bühne mit limitierter Kulisse, die aber trotzdem auf die volle Laufzeit zu fesseln vermag. Das ist vor allem den vielen kleinen Figuren zu verdanken hat, mit denen Navorski nach und nach eine Freundschaft aufbaut, ja sogar eine kleine Romanze ist drin. Hier und da zieht sich der Film für mich aber dann doch einwenig, was wohl auch an der Laufzeit liegt.

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      • movieguide
        movieguide kommentierte
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        Sonny ne 10? Die Wertung ist bei nur ganz wenigen Filmen vorbehalten...
        Alex Gabler ok, Gupta allein verdient schon einen Bonuspunkt... haben Sie einen Termin? LOL

      • Sonny
        Sonny kommentierte
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        Weiß ich doch.

        Ne 10 gibt es von mir, wenn er mir richtig richtig gut gefällt und es keinen Grund für jedwede Abzüge gibt.

        Ich verteile die Höchstpunktzahl nicht mit der Gießkanne - wie jemand anders hier -, aber ich vergleiche Filme nicht miteinander, sondern bewerte sie jeweils einzeln. Es wäre sehr unfair, für z. B. solch eine lockere Komödie als Maßstab einen anderen 10er zu nehmen, der vielleicht zu einem anderen Genre gehört und ihn dann deshalb abzuwerten. Ich weiß, daß viele so vorgehen, aber für mich ist das nix ...

      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Sonny so geht’s mir mit den Komödien „10 Dinge die ich an dir hasse“ und „Meine Braut, ihr Vater und ich“. Sind für mich auch 10 von 10 Filme… und natürlich sind beide nicht in der selben Liga wie „Forrest Gump“ oder „Schindlers Liste“.

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      Rental Family (Disney+)

      Mit „Rental Family“ wagt sich Brendan Fraser in ein faszinierendes, wenn auch emotional unterkühltes Terrain vor. Die Grundidee ist klasse und basiert auf dem realen japanischen Phänomen der „Leih-Familien“: Ein einsamer Amerikaner in Tokio füllt sein inneres Vakuum, indem er sich als Miet-Verwandter für die verschiedensten Anlässe buchen lässt. Trotz der banalen, eiskalten Geschäftsgrundlage (Menschen mieten) vermittelt der Film, dass echte Verbindungen durch Empathie möglich sind, auch wenn sie aus einer Lüge entstehen.

      Fraser spielt diesen melancholischen Außenseiter mit einer gewohnt sanften Präsenz, die perfekt zur ruhigen, fast schon meditativen Erzählweise des Films passt. Der Film nimmt sich viel Zeit für Stimmungen und Stadtansichten, was einerseits eine angenehme Entschleunigung bietet, andererseits aber dazu führt, dass die Handlung etwas oberflächlich „abgehakt“ wirkt. Man hat das Gefühl, das Drehbuch traut sich nicht vollends in die psychologischen Abgründe der Einsamkeit vorzustoßen, sondern verbleibt lieber an der atmosphärischen Oberfläche. Vielleicht wollte man den Film aber auch nicht ZU düster gestalten, wer weiß?

      Ein wichtiger Aspekt für den Interessierten: etwa die Hälfte des Films wird auf Japanisch mit Untertiteln kommuniziert. Das sorgt für eine authentische Immersion und unterstreicht die Sprachbarriere und Isolation des Protagonisten, erfordert aber auch eine gewisse Aufmerksamkeit. Mir persönlich war´s etwas zu viel Lesen der Untertitel.

      „Rental Family“ ist ein visuell ansprechender, leiser Film über die Sehnsucht nach Verbindung. Brendan Fraser überzeugt in seiner Rolle, doch die Story bleibt letztendlich zu ungebunden, um wirklich lange nachzuwirken. Ein klassischer Fall von „Kann man sich gut anschauen, wenn man Lust auf ein Arthouse-Drama mit Fernweh-Faktor hat“… man verpasst aber auch kein Meisterwerk, wenn man es bleiben lässt.

      6,5 von 10 Ramen-Nudeln mit Bier zum runterspülen

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        "Indiana Jones - Das Königreich des Kristallschädels" (4K UHD)

        Fast 20 Jahre nach dem vermeintlich letzten Kreuzzug kehrte Harrison Ford 2008 als Indiana Jones zurück auf die Kinoleinwand. Regisseur Steven Spielberg und Produzent George Lucas wagten den Schritt in die 1950er Jahre, tauschten Nazis gegen Sowjets und mystische Artefakte gegen außerirdische Geheimnisse.

        Das Ergebnis ist ein Film, der „das ganze Paket“ an Abenteuer-Action liefert, dabei aber nicht alles richtig macht. Harrison Ford schlüpft auch im fortgeschrittenen Alter mühelos in den ikonischen Fedora-Hut und speckige Lederjacke. Seine Präsenz ist das Herzstück des Films. Gemeinsam mit Shia LaBeouf als Mutt Williams liefert er sich unterhaltsame Wortgefechte und eine überraschend klassisch inszenierte erste Hälfte. Die Atmosphäre des Kalten Krieges, Area 51 und die Suche nach dem Kristallschädel in dichten Dschungeln bieten das gewohnte Indy-Feeling, unterstützt von John Williams‘ unverkennbarem Soundtrack.

        Dennoch unterscheidet sich der Film stark von der Original-Trilogie. Der größte Kritikpunkt ist der übermäßige Einsatz von CGI-Effekten, der den „schmutzigen“, realen Look der Vorgänger vermissen lässt. Szenen wie der Kühlschrank-Atomtest, die Affen-Schwing-Sequenz oder der Angriff der Ameisen wirken oft cartoonartig und übertrieben. Spielbergs Action-Finesse ist in den Verfolgungsjagden zwar spürbar, aber die digitalen Effekte wirken teilweise "billig" und rauben den Actionszenen die physische Schwere. "Das Königreich des Kristallschädels" ist zweifellos ein unterhaltsamer Popcorn-Film, der die Tradition fortsetzt.

        Es ist ein Wiedersehen mit einem alten Freund, das nostalgische Gefühle weckt. Aber die Balance zwischen fantastischem B-Movie-Charme und technologischer Inszenierung kippt. Es ist ein solider Abenteuerfilm, aber im direkten Vergleich mit den Meisterwerken der 80er Jahre wirkt er wie eine etwas zu glatte Kopie. Wer über den CGI-Look hinwegsehen kann, bekommt jedoch ein turbulentes Abenteuerpaket.

        Ich jedenfalls habe meinen Frieden mit dem (oft negativ bewerteten) Film gefunden und finde ihn mit jeder Sichtung sogar besser. Kein Wunder, bei den ganzen veröffentlichten generischen Abenteuer Schrottfilmen der letzten Jahre. Dagegen sticht sogar ein "Indiana Jones - Das Königreich des Kristallschädels" positiv hervor. Das Bild ist trotz seines digitalen Looks richtig gut. Dank eines nativen 4K-Scans vom 35mm-Negativ ist die Detailzeichnung (Hautporen, Stoffstrukturen von Indys Lederjacke) beeindruckend hoch. HDR korrigiert den oft kritisierten „gelblichen“ Look der alten Blu-ray. Die Farben wirken nun natürlicher, die Kontraste (tolle Spitzlichter) sind knackig und die Schwarzwerte in den Grabkammern tief und satt. Die computergenerierten Effekte (z. B. im Finale oder die Erdhörnchen) wurden damals in 2K gerendert. In der 4K-Auflösung fallen diese digitalen Übergänge nun deutlicher auf und wirken teilweise etwas weicher als die knackscharfen Realfilm-Szenen.

        Während der Originalton mit Dolby Atmos aufwartet, gibt es fürs deutsche immerhin Dolby TrueHD 5.1. Das ist zwar kein Atmos, aber dennoch ein sehr dynamischer, sauberer Mix, der John Williams’ ikonischen Score hervorragend zur Geltung bringt, Dialoge glasklar aus dem Center gibt und auch sonst in den Actionszenen ordentlich zupacken kann.

        7,5 von 10 Kristallschädel

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        • Quickslay
          Quickslay kommentierte
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          Selten habe ich mich im Kino so über einen Film geärgert....und nach Kauf der 4K-Box habe ich dem Film noch mal eine Chance gegeben...wurde aber nicht besser....das waren gerade mal 4 Punkte aus reiner Nostalgie....

        • Count Dooku
          Count Dooku kommentierte
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          Ich war von dem Film damals auch sehr enttäuscht. Besonders die Optik sah ganz anders aus als bei den Vorgängern. In dem Film wirkte alle zu "weichgezeichnet". Dadurch sehen die Actionszenen auch so künstlich aus. Selbst die, die es gar nicht waren laut Making Ofs.
          Dazu noch das langweilige Finale.
          Nach dem Debakel von 2023 fand ich diesen Film allerdings angenehmer zu schauen.

      • Hab jetzt einen verkürzten MCU Marathon begonnen, um meiner Verlobten die restlichen MCU Filme zu zeigen, die sie noch nicht gesehen hat.

        Captain America

        Joe Johnstons Film ist für mich immer noch sehr unterhaltsam anzuschauen. Die Effekte sind nicht gut gealtert bzw. sahen teilweise schon damals nicht so toll aus. Schade ist auch, dass man nicht mehr Zeit in dem Setting verbringen konnte.

        The Avengers

        Das Aufeinandertreffen der ersten MCU Figuren macht immer noch Spaß.

        Die beiden Filme haben ihr gefallen. Als nächstes ist der aus meiner Sicht beste MCU Film The Winter Soldier dran.

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        • chris.p.bacon
          chris.p.bacon kommentierte
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          Oh ja "The Winter Soldier" ist wirklich der beste Film aus der Serie

        • Sonny
          Sonny kommentierte
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          MCU Marathon!?!? Wie gruselig ...

        • Alex Gabler
          Alex Gabler kommentierte
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          Sonny jedem das seine. Meins wär’s auch nicht.

      • Jesse Stone - Dünnes Eis (WTM)

        Diesmal ist es persönlich, denn Jesse wird bei einer Observierung angeschossen. Im B-Fall kommt eine Mutter nach Paradise, um ihren vor 7 Jahren als Baby entführten Sohn zu suchen ...

        Auch der 5. Fall läuft nach den gewohnten Mustern ab. Putzig finde ich, daß die Altherrenriege des Stadtrats Jesse immer mal wieder zu sich zitiert, um ihn wegen seiner Methoden zusammen zu falten und ihm mit Kündigung zu drohen und das obwohl er er a.) seinen Job wirklich gut macht und sie b.) überhaupt keine Alternative haben, zumal das Polizeibüro inklusive Jesse eh nur aus 3 Leuten besteht und damit permanent unterbesetzt ist.

        3
        "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

        Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
        4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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          Ferris macht blau (4K UHD, Dolby Vision)

          „Ferris macht blau“ ist nicht einfach nur ein Film – es ist ein Lebensgefühl, konserviert in 103 Minuten purer 80er Jahre Magie. John Hughes hat mit diesem Meisterwerk den ultimativen Liebesbrief an die Jugend geschrieben und damit (neben „Stand by me“) den wohl besten Coming-of-Age-Film aller Zeiten geschaffen.

          Schon in den ersten Minuten zieht uns Matthew Broderick als Ferris Bueller mit seinem unwiderstehlichen Charme in den Bann. Er ist der Held, den wir alle gerne wären. Furchtlos, wortgewandt und mit einem unerschütterlichen Optimismus gesegnet. Doch hinter der Fassade des gewitzten Schulschwänzers steckt eine tiefgreifende Botschaft über das Erwachsenwerden. Ferris lehrt uns, dass das Leben in rasantem Tempo an uns vorbeizieht und wir Gefahr laufen, es zu verpassen, wenn wir nicht ab und zu innehalten. Das könnten wir uns alle merken.

          Die Reise durch Chicago, vom Kunstinstitut bis zur legendären Parade, ist eine Ode an die Freiheit. Hughes versteht es meisterhaft, den Kontrast zwischen der starren Autorität der Erwachsenenwelt (herrlich verkörpert durch Jeffrey Jones als Mr. Rooney) und dem grenzenlosen Potenzial der Jugend einzufangen. Während Ferris die Welt als seinen Spielplatz betrachtet, erleben wir durch seinen besten Freund Cameron die schmerzhafte, aber notwendige Befreiung von elterlichem Leistungsdruck.

          Die 80er-Jahre-Ästhetik, untermalt von einem genialen Soundtrack, macht den Film zu einem zeitlosen Kulturgut. Es ist dieser seltene Mix aus Slapstick-Humor, philosophischen Zwischentönen und echter Herzenswärme, der „Ferris macht blau“ so einzigartig macht. Ein Film, der so heute einfach nicht mehr entstehen würde. „Ferris macht blau“ ist ein starker Aufruf für die Freundschaft, den Mut zum Regelbruch und die Kunst, den Moment zu feiern.

          Wer diesen Film sieht, verlässt das Sofa mit einem Lächeln und dem dringenden Bedürfnis, das Leben ein bisschen mehr zu genießen. Ein absolutes Juwel des 80er-Jahre-Kinos und meiner Meinung nach John Hughes’ bester Film.


          Das Bild der UHD ist für das Alter sehr gut, wirkt an einigen Stellen etwas glattgebügelt, bietet aber einen tollen Schwarzwert und viele Details. Die Farben kommen sehr natürlich und gut saturiert daher- vor allem das Rot des Ferraris strahlt richtig schön und dank Dolby Vision strahlen auch Chromfarbene Metalle schön. Selten wirken Gesichter und neutrale Flächen etwas blass und auch in einigen Szenen (zB wenn Ferris „Twist and Shout“ singt) gibts unschöne Konturen rund um Ferris (wenn man den Himmel im Hintergrund sieht). Insgesamt aber eine kleine und feine Steigerung gegenüber der Blu Ray.

          9 von 10 Fehltage in der Schule

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          • Sonny
            Sonny kommentierte
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            Auch der kriegt von mir 1 Punkt mehr!

            Großartig!!!

            "Die Freundin vom Bruder des Freundes der Schwester meiner besten Freundin hat es von "nem Typen gehört, der den kennt, der mit dem Mädchen geht, das gesehen hat, wie Ferris gestern abend in "ner Eisdiele ohnmächtig wurde, ich glaube es ist ziemlich ernst!"

          • Alex Gabler
            Alex Gabler kommentierte
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            Sonny und das, obwohl Ferris‘ Schwester nicht mal den Direktor Rooney erkennt, wenn er in ihrem Haus steht. ;)

        • 23. April ... Der alljährliche "Tag des deutschen Bieres"!

          Dazu folgende Frage zur Gestaltung der Abendunterhaltung:

          In welchem/n Film/en wird viel Bier getrunken?
          "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

          Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
          4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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          • Alex Gabler
            Alex Gabler kommentierte
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            Sonny
            Der Rausch (Another Round)
            Hangover
            Shaun of the Dead

          • Sonny
            Sonny kommentierte
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            Alex Gabler Danke für die Tipps, die hatte ich natürlich auch schon auf dem Schirm ... nur trinken die in Der Rausch alles mögliche und letztendlich fast nur harte Sachen, werde ich Hangover definitiv nie wieder sichten (der ist einfach nur schlecht) und alles, was auf "of the dead" endet echt nicht meins ist.

          • movieguide
            movieguide kommentierte
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            Bierfest aka Beerfest würde thematisch wohl gut passen

        • The Shepherd (DVD)

          Hab diesen Film über 15 Jahre nicht mehr gesehen und hatte wieder Lust drauf. Dieser Film entstand zu einer Zeit als Van Damme eine Phase hatte wo seine DTV Filme etwas besser wurden und dieser Film gehört für mich neben Wake Of Death zu seinen besten DTV Filmen und ich muss sagen ich habe mich hier immer noch ganz gut unterhalten gefühlt.
          Hier ist es natürlich von Vorteil das Kultregisseur Isaac Florentine am Werk war, der immer aus Wenig Budget was wirkliche Maximum herausholen konnte und zeitlich auch weiß wie man Action richtig in Szene setzt. Gleichzeitig war Actionchoreograf JJ Perry an Bord, mit dem Florentine bereits in Undisputed 2 zusammen gearbeitet hat und entsprechend sieht man auch wie hochwertig die Action ist. Tatsächlich lieferte hier Van Damme die besten Fightszenen seit langem ab.
          Jeder Kick und jeder Schlag ist mit toller Wucht in Szene gesetzt. Der Fight im Knast macht richtig viel Laune und natürlich der Fight gegen Scott Adkins im Finale ist klasse in gemacht. Okay hier ist natürlich die Tatsache dass Scott Adkins dabei war, ebenfalls ein großer Vorteil, der hier auch entsprechend wieder richtig gut abging. Dieser Film war auch die erste Zusammenarbeit zwischen Adkins und Van Damme, gleichzeitig die dritte Zusammenarbeit zwischen Adkins und Florentine.
          Der Rest des Casts dagegen waren eher No Names und wurden klar nach Klischee Aussehen gecastet und recht schnell wieder vergessen. Die Story selbst ist sehr simpel und reines Vehikel für jede Menge Action, wodurch die angenehme Laufzeit von 91 Minuten sehr kurzweilig ist.
          Das das Budget eher niedrig war, sieht man in erster Linie nur an den Kostümen, die wirklich sehr minimalistisch sind, und die Einschusslöcher in Autos und Co, die merklich CGI sein. Aber ansonsten empfand ich diesen Filme hochwertig gemacht und kann man sich immer noch gut anschauen.

          7/10 Punkte
          Letterboxd: Sawasdee1983

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          • movieguide
            movieguide kommentierte
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            schade das es den Film nicht in HD gibt, damals waren Van Damme Filme immerhin noch sehenswert

        • Captain Phillips - 7/10

          Paul Greengrass, bekanntgeworden durch DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG, liefert hier einen Hochseethriller basierend auf wahren Begebenheiten vor der Küste Somalias ab. Der gleichnamige Kapitän eines Frachtschiffes gerät dabei in die Fänge somalischer Piraten. Der Verlauf der Ereignisse ist zentraler Bestandteil des Filmes. Tom Hanks zeigt hier einmal mehr seine Vielseitigkeit und liefert eine durchaus überzeugende Leistung ab. Der Film ist in gewisser Weise zweigeteilt. In der ersten Hälfte steht noch die Verteidigung des Frachters im Vordergrund, während die zweite Hälfte der Entführung von Phillips und dem Versuch der Befreiung durch die US Navy zeigt. Greengrass dreht den Film wieder viel mit seiner berüchtigten Handkamera, weshalb die Bilder zwar nah dran am Geschehen sind, aber auch immer etwas unruhig. Diesen Stil muss man mögen. Da der Film insgesamt aber weniger Action hat als z.b. die Bourne Filme, stört es bisweilen mehr, vor allem in der Enge des Rettungsschiffs. Der Film hat zwar durchaus seine Spannungsmomente, insgesamt aber vielleicht doch etwas wenig Fleisch am Knochen um daraus einen Film mit über 2 Stunden Lauflänge zu machen. Immerhin ist das Setting realistisch und es wurde viel auf echten Schiffen gedreht, was man dem Film auch ansieht.

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          • Zum gestrigen Tag des deutschen Bieres haben meine Frau und ich doch noch einen Film gefunden, in dem ordentlich Bier getrunken wird... und es sogar eine deutsche Produktion:

            Dampfnudelblues (B)

            Die erste Eberhofer-Verfilmung ist noch frisch und ursprünglich. Es gibt mehrmals Bier mit den Kumpels in der Kneipe vom Wolfinger, zusammen mit dem Birkenberger zur Brotzeit und es fliegt in Zeitlupe durchs Fußballstadion, wenn der maximalpikmentierte Stürmer Buengo per Kopf einnetzt... Prost!

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            "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

            Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
            4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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