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  • The Lost Boys (BD)

    Durch den Nachtprogramm Podcast hatte ich wieder Lust auf diesen Kultfilm, den ich schon ewig nicht mehr gesehen habe, der Twilight Film der 80er sozusagen. Wobei mit dem Wissen was für schlimme Sachen sich hinter den Kulissen während des Drehs vorgetragen haben, hat dieser Film für mich schon ein einen bitteren Beigeschmack, wenn man von Drogen Exzessen und Vergewaltigungen hört.
    Im Film selbst sieht man den Darstellern aber nichts an. Dieser Film atmet die 80er Jahre pur. Mehr Klischee geht hier kaum noch, alleine schon wie die Charaktere allesamt auf cool getrimmt wurden bzw. man damals dachte das ist cool, sorgt dafür, dass dieser Film auf der einen Seite unfreiwillig komisch ist, aber auf der anderen Seite irgendwie Charmant.
    Überragend ist hier natürlich der Soundtrack, die Musik ist selbst heute noch richtig klasse und geht wunderbar ins Ohr. Die Story selbst ist so ziemlich hanebüchen und dient im Grunde nur dazu, möglichst einen coolen Moment nach dem anderen zu schaffen, wodurch dieser Film auch direkt wieder unterhaltsam ist aber immerhin sehr kurzweilig erzählt ist und dank der angenehmen Laufzeit von 97 Minuten, keinerlei Längen hat.
    Kiefer Sutherland als Bösewicht ist klasse und kommt wunderbar schmierig rüber und die Junge Jamie Gertz was für eine Bildschöne Frau. Corey Haim und Corey Feldman, beide in echt beste Freunde und hier auf dem Höhepunkt ihrer Karriere machen einen wirklich klasse Job in diesem Film. Auch Jason Patric, der danach nie mehr an die Erfolge anknüpfen konnte, war auf der einen Seite mir seinem übertrieben auf Cool gemachten Verhalten albern, aber dann auch gleichzeitig irgendwie cool.
    Inzwischen hat der Film aber schon etwas Staub angesetzt, weil der Look einfach wirklich extrem nach 80ger ausschaut, aber trotzdem Kultfilm und dank Nostalgiebonus immer noch sehr unterhaltsam.

    7/10 Punkte

    Letterboxd: Sawasdee1983

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    • Quickslay
      Quickslay kommentierte
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      Alex Gabler Du hast den damals nicht im Kino gesehen, oder?

    • Alex Gabler
      Alex Gabler kommentierte
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      Quickslay Nope. Bin Jahrgang 81. immerhin habe ich inzwischen meinen Frieden mit dem (ähnlichen) Goonies Film geschlossen. Wenn man das Kindergekreische wegblenden kann, ists ja doch noch ein ordentlicher Abenteuerfilm. Aber ich habe auch nicht Explorers, ET oder Karate Kid damals im Kino gesehen und feiere die total.

    • Quickslay
      Quickslay kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Alex Gabler Wobei Lost Boys schon um einiges mehr 80er Jahre ist als die von Dir genannten Filme...ich finde ihn jedenfalls sehr unterhaltsam...und ich habe ihn damals im Kino gesehen....herrje, ich bin alt...

  • IMG_5090.jpeg

    Sieben (4K UHD, HDR) David Finchers „Sieben“ aus dem Jahr 1995 ist kein gewöhnlicher Thriller – es ist ein cineastischer Abstieg in den moralischen Abgrund. Auch fast drei Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung bleibt das Werk der Goldstandard des düsteren Kinos. Nur „Das Schweigen der Lämmer“ erreicht für mich eine noch beklemmendere Intensität, doch während Jonathan Demmes Klassiker aus dem Jahr 1991 im klinischen Weiß der Anstalt beginnt, lässt Fincher uns im Dreck versinken.

    Die Atmosphäre ist der eigentliche Protagonist des Films. Es herrscht ein permanenter, peitschender Regen, der die namenlose Großstadt in ein schlammiges Grau taucht. Alles wirkt baufällig, ölig und verbraucht. In dieser urbanen Hölle jagen der besonnene, kurz vor der Pensionierung stehende Somerset (Morgan Freeman) und der hitzköpfige Neuling Mills (Brad Pitt) einen Serienmörder, der seine Taten als predigtartige Mahnmale inszeniert.

    Das Grauen findet dabei oft im Kopf des Zuschauers statt. Fincher zeigt nicht die Tat, sondern das makabre Resultat der sieben Todsünden. Die Tatorte sind gezeichnet vom Schrecken: Völlerei, Habgier, Trägheit, Zorn, Hochmut, Wollust und Neid - jede Entdeckung ist ein psychologischer Tiefschlag. Brad Pitt verkörpert die jugendliche Arroganz, die glaubt, das Böse besiegen zu können, während Freemans Charakter längst weiß, dass man es höchstens verwalten kann.

    Alles steuert unaufhaltsam auf das erschütternde Finale in der staubigen Einöde zu. Es ist ein Ende, das mutig ist. Ein Schockmoment, der den Zuschauer vollkommen geschockt zurücklässt. „Sieben“ bietet keine Erlösung und keinen billigen Trost.

    Leider gibts aber auch etwas Kritik. Die einzige nennenswerte weibliche Rolle, gespielt von Gwyneth Paltrow, dient lediglich als „Plot Device“. Sie hat keine eigene Story, sondern existiert primär, um das emotionale sowie traumatische Finale zu ermöglichen.
    Auch sind die einige Morde, vor allem „Trägheit“ logistisch und vom Aufwand so gut wie unmöglich.
    Allerdings ist dies meckern auf sehr hohem Niveau.

    „Sieben“ ist ein düsteres Meisterwerk, das beweist, dass das wahre Grauen nicht in Monstern liegt, sondern in der konsequenten Logik des Wahnsinns. Ein absoluter Klassiker, der bis zur letzten Sekunde unterhält.

    Das 4K UHD Bild weiß zu überzeugen. Klar, „Sieben“ ist ein düsterer Film mit vielen Schatten und wiederholender Dunkelheit, dennoch sah er noch nie so gut aus. Filmkorn wird feinst aufgelöst wiedergegeben und farblich liegt man zwischen blau, grau und goldtönen. Ein cleaner und sauberer Film wird „Sieben“ nie sein, und das ist gut so. Dennoch gibts bei guter Beleuchtung massenweise Details zu erkennen. Egal ob kleinste Regentropfen auf den Autofenstern, Straßenbeschaffenheiten, Hautporen oder die Struktur von Krawatten und Sakkos. Hier gibts immer wieder Schärfe, die es früher nicht gab.
    Auch der Schwarzwert ist schön satt, ohne Details absaufen zu lassen. Spitzenhelligkeiten gibts zwar selten bei Taschenlampen, dafür aber bei vielen metallischen Gegenständen, polizeilichem Blaulicht, dem Glanz in den Augen oder wenn sich helle Flächen in Wasser oder Pfützen spiegeln.
    Anscheinend hat David Fincher am Bild gespielt und dabei Details ersetzt und Farbakzente erneuert - (negativ) aufgefallen ist mir davon aber nichts.
    Insgesamt würd ich sagen, dass der Film nun eine perfekte Mischung aus schmuddelig düster und detailreich sauber gefunden hat.

    Der Dolby Digital Ton ist quasi identisch mit dem Ton der Blu Ray. Lediglich ein paar (ca. 5) Dezibel sollte man den Grundpegel anheben, damit man alles hört. Dann bekommt man erneut saubere Dialoge, den Score von Howard Shore und nette Surroundeffekte (Regen!) auf die Ohren.

    Extras wie Audiokommentare, nicht verwendete Szenen und ein alternatives Ende gibts auch schon auf der UHD.
    An ein Wendecover ohne FSK16 Flatschen wurde gedacht.

    9,5 von 10 altmodisch eingerichtete Polizeibüros

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    • movieguide
      movieguide kommentierte
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      unser Pierre wieder ;-)
      Gehe hier klar mit, ganz starker Thriller... ob ich ihn auf 4K updaten müssten, wüsste ich jetzt aber nicht.

    • Quickslay
      Quickslay kommentierte
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      Pierre kann halt nichts mit Filmen anfangen, die sich Zeit lassen, um eine Geschichte zu erzählen....

    • Sawasdee1983
      Sawasdee1983 kommentierte
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      Doch kann ich, nur halt nicht mit Filmen die sich Zeit lassen und dabei nichts erzählen, damit kann ich nichts anfangen ;-)

  • Uncharted - 5/10

    Vorweg; Ich kenne die Spiele nicht, kann daher nur was zum Film sagen. Hier reiht sich der Film aber ein bei den schwächeren Game-Verfilmungen, der es trotz guter Ansätze nicht schafft die Charaktere glaubhaft rüberzubringen und auch das ganze Abenteuer-Vehikel ist total an den Haaren herbeigezogen. Es kommen für mich hier null Adventure-Vibes ala Indiana Jones auf. Mark Wahlberg spielt hier einer seiner zuletzt vielen generischen Rollen und Tom Holland passt null auf die Figur in der Vorlage. Die Handlung spult eine 0815 Story vom Reißbrett runter, die es nie schafft mitzureißen. Die Action ist ebenfalls total austauschbar und vor allem total an der Physik vorbei... sorry, hier hat mich der Film jedenfalls total verloren wenn die Figuren Sachen vollbringen die man so aus einem Marvel-Film erwarten würde, hier wirken Sie aber recht deplatziert.


    Death Sentence - Todesurteil - 6/10

    Ziemlich düsterer Revenge Thriller mit Kevin Bacon in der Hauptrolle eines Familienvaters, der nach dem Mord an seinem Sohn auf einen Rachefeldzug zieht. Hier werden bekannte Motive aus Revenge-Thrillern in eine heile Familienwelt übertragen, bei sich die Hauptfigur von dieser immer mehr entfernt... ein Happy End sollte man hier besser nicht erwarten. Bacon spielt seine Rolle gut, aber es fällt auch schwer sich mit der Figur zu identifizieren. Gegen Ende gibt es dann auch etwas mehr Action und die ist dann auch recht deftig inszeniert. Ein netter kleiner Film für zwischendurch, aber jetzt nicht der ganz große Wurf.

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    • Sonny
      Sonny kommentierte
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      Na, das war ja recht durchwachsen, was!?

      Uncharted habe ich nach der Flugzeug-Gepäcknetz-Szene ausgemacht. Auf so eine Verarschung hatte ich keine Lust.

    • Alex Gabler
      Alex Gabler kommentierte
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      Sonny aber die war doch 1:1 im Spiel. Ich fand eher die Story spannungsarm.

  • Mortal Kombat II (2026) | OV #18

    Besser als MK (2021), leider aber immer noch nicht überzeugend.

    Mehr dann im Thread in den nächsten Tagen.
    [the hatches are open!]

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    • Ich wußte nicht, was ich heute Abend gucken könnte.

      Also habe ich meinen Sohn befragt:

      "Kepp Cases, Regal 1 - 8?" Antwort: "4"

      "Stapel 1 - 4?" Antwort: "1"

      "Film 1 - 18?" Antwort: "12"


      Also gab es:

      Fargo (B)

      Großartig! Man muß ihn einfach lieben!

      1
      "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

      Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
      4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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      • Quickslay
        Quickslay kommentierte
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        Fargo hat mich so gar nicht abgeholt...

    • Scream (2022) (BD)

      Neben dem ersten Teil ist Scream 5 mein Lieblingsteil der Reihe. Dieser Film bietet wunderbaren Slasher Fun.
      Okay anfangs war es für mich gewöhnungsbedürftig da Ghostface im O-Ton mit seiner Standart Stimme sprach. Mit der Zeit ging es aber.
      Man merkt auch von Anfang an dass man mit viel Respekt an den ersten Teil rangegangen ist. Es gibt so viele Hommageszenen, Verweise und auch tolle Gastauftritte. Dazu diese Dialoge, die das Genre toll aufs Korn nehmen. Ich bekam das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Die Meta Ebene wird wirklich hier wirkliche klasse zelebriert, ich habe das so gefeiert weil es auch so viele coole Jubelmomente gab. Einfach nur Fun pur und für ein FSK 16 Film auch irre brutal. Hier hatte die FSK wirklich einen sehr guten Tag gehabt um das so durchzwinken.
      Der Cast selbst harmoniert auch hier wieder sehr gut zusammen. Nicht nur der Legacy Cast, dessen Charaktere sich sehr gut weiter entwickelt haben, auch der Neue Cast macht ihre Sache super. Hier merkt man natürlich auch direkt dass man sich da an den Charakteren aus dem ersten Teil orientieren wollte. Die Ähnlichkeiten waren halt mehr als offensichtlicht
      Jenna Ortega ist herrlich, ich mag es einfach wenn dieses Mädchen anfängt wie wild zu Fluchen. Sie macht ihre Sache als kleine Scream Queen wirklich super. Melissa Barrera als eigentlicher Hauptdarstellerin machte ihre Sache ebenfalls super und ist dazu auch wirklich bildschön anzuschauen. Schade dass sie sich aufgrund ihres privaten Verhaltens ihre Karriere zerstört hat.
      Einzig die Killer weil man sich halt sehr an dem Original entlang hangelt sind und bleiben sehr vorhersehbar aber trotzdem eine tolle Fortsetzung einer großen Slasherreihe, den man sich immer wieder anschauen kann.

      9,5/10 Punkte
      Letterboxd: Sawasdee1983

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