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    „Regression“ (Blu Ray)

    Regisseur Alejandro Amenabar (Autor von „Vanilla Sky“ und „The Others“) lieferte 2015 mit „Regression“ eine grundsolide Genrekost ab. Der düstere Thriller taucht tief in die Mystery-Satanismus-Welle der 1990er-Jahre ein. Die Handlung kreist um den Missbrauchsvorwurf einer jungen Frau (Emma Watson). Ein sichtlich gestresster Cop (Ethan Hawke) übernimmt die Ermittlungen mittendrin.

    Der Film baut einen faszinierenden Dreieckskonflikt auf. Da wäre der gläubige Pfarrer. Er sieht überall das absolut Böse. Er lenkt den Verdacht schnell auf satanische Sekten. Dann der logisch denkende Psychologe. Er nutzt regressive Hypnose zur Wahrheitsfindung. Er hinterfragt die manipulierten Erinnerungen wissenschaftlich. Und dann wäre da noch Hawke als ermittelnder Cop. Er steht moralisch und psychisch genau zwischen diesen Fronten und pendelt hin und her.

    Amenabar inszeniert das Drama bewusst ruhig erzählt und verzichtet auf billige Schockmomente. Stattdessen setzt er auf eine dichte, beklemmende Atmosphäre. Die Farbpalette ist passend trist. Graue und braune Töne dominieren das sterile Kleinstadt-Szenario. Das verstärkt das allgegenwärtige Gefühl von Paranoia.

    Ethan Hawke spielt den Ermittler am Rande des Nervenzusammenbruchs gewohnt stark. Ich sehe ihn einfach immer gerne. Emma Watson transportiert die nötige Verletzlichkeit, bleibt in manchen Szenen aber etwas zu blass. Die eigentliche Stärke des Films liegt in seiner Botschaft. Er erforscht die Entstehung von Massenhysterie. Er zeigt, wie Angst die menschliche Logik komplett aushebeln kann.

    „Regression“ erfindet das Rad des Psychothrillers definitiv nicht neu. Der Plot bedient bewährte Genremuster und das Finale entzaubert den Mystery-Aspekt zugunsten einer rationalen, fast schon ernüchternden Wahrheit. Das mag einige Thriller-Fans auf der Suche nach dem ultimativen Twist enttäuschen. Als atmosphärisch dichter, handwerklich sauberer Kriminalfilm funktioniert das Werk dennoch hervorragend.

    7 von 10 umgedrehte Kreuze

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    • Exit Wounds BD

      8/10

      Der letzte richtig gute abwechslungsreiche Seagal Actioner eine HoPiHaLiDo auf und Spaß haben.
      MfG Stefan

      ​​​

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      • movieguide
        movieguide kommentierte
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        das sieht Pierre sicher anders, der ist hier unser Seagal Experte ;-)

    • Teufel in Blau | dt. Fassung #19

      Hatte den Film vor ein paar Monaten auf YouTube gesehen. Hätte es nicht gedacht, aber das war ein schwacher Denzel Washington-Film.
      [the hatches are open!]

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      • IMG_5152.jpeg
        Star Wars - Episode 3: Die Rache der Sith (4K UHD)

        Drei Jahre nach den Klonkriegen retten die Jedi Senator Palpatine vor Count Dooku. Während Obi-Wan einer neuen Bedrohung nachgeht, fungiert Anakin als Doppelagent zwischen dem Jedi-Rat und Palpatine und wird in einen finsteren Plan zur Herrschaft über die Galaxie gelockt.

        Nach langer Zeit lief mal wieder Episode 3 bei uns und ich muss sagen, nach der gewöhnungsbedürftigen Sequel-Trilogie wirkte Episode 3 doch wieder recht unterhaltsam und spannend. Klar ist Episode 3 der beste Teil der Prequels, aber so gut hatte ich ihn nicht in Erinnerung. Die persönliche Story Anakins könnte bittersüßer nicht sein und auch so gefällt die düstere (Umbruch)Stimmung des Films. Bis auf ein zwei lockere Sprüche gibts hier nix zu lachen, erst recht nicht nach der „Order 66“.

        Längen kommen überhaupt keine auf, das Pacing ist klasse. Dazu noch ein Soundtrack („Duel of the fates“), der mir auch besser gefällt wie der der Sequels. Kamera, Settings, Licht, Effekte, Ton (!)… alles wirkt wie aus einem Guss.
        Und last but not least der beste Lichtschwert-Fight der kompletten Saga. Wenn Anakin gegen Obi Wan vor der Lava Szenerie Mustafars kämpft, gibts epische Bilder.
        Auch klar, an die Original Trilogie kommt NICHTS heran, allerdings sehe ich Episode nach „Rogue One“ knapp dahinter. Wie gesagt, ich hatte Episode 3 nicht so unterhaltsam in Erinnerung… oder hatte ich vielleicht einfach mal wieder richtig Bock auf den Film…?

        Das 4K UHD Bild ist sehr gut. Klar gibts von der Prequel Trilogie, da damals nur Digital und in 2K gefilmt, das weichste Bild von allen, dennoch rettet HDR und eine etwas bessere Auflösung wieder alles. Glück im Unglück, dass nun CGI Effekte nicht weich herausstechen, da sie sich gut ins Gesamtbild einfügen. Das soll jetzt nicht heißen, dass das Bild nicht 4K-würdig ist, im Gegenteil. Die UHD macht Spaß und ist schön anzuschauen. Schwarz ist wirklich tiefschwarz. Kontraste und Spitzlichter (Funken, Lichtschwerter, helle neutrale Flächen, Coruscant bei Nacht) schälen sich schön heraus. Dazu warme Farben, neutrale Hauttöne und fertig ist eine sehr gute UHD. Zwar keine Referenzwerte wie in „Rogue One“ (durchgehend in 6K gefilmt) aber dennoch viel besser als die Blu Ray.

        Der „neue“ Dolby Digital+ Ton klingt auch nur am Papier schwach. Fakt ist, wenn man den Grundpegel etwas anhebt, bekommt man wieder feinsten Star Wars Sound wie eh und je, wenn nicht sogar feiner und differenzierter. Auch der Subwoofer kommt, gerade in der ersten Raumschlacht schön tief runter, etwas mehr Punch hätte er aber schon noch vertragen können.

        8,5 von 10 beste Kumpel von Palpatine

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        • Anaconda (2025)
          Bin echt froh, dass wir dafür nicht ins Kino sind.Der Trailer hatte die guten Szenen schon alle drinnen.

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          • Alex Gabler
            Alex Gabler kommentierte
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            Ja, der war ne herbe Katastrophe.

        • Rise of the Legend (BD)

          Ich hatte wieder Lust auf diesen Wong Fei Hung Film den ich seit dem Release nicht mehr gesehen habe. Über keinen Charakter gibt es mehr Filme als über den legendären Chinesischen Volkshelden Wong Fei Hung. Unzählige Stars schlüpften bereits in diese Rolle.
          Nach langer Pause feierte Wong Fei Hung 2014 ein sensationelles Comeback. Hier durfte der damalige aber leider inzwischen in Ungnade gefallene Megastar Eddie Peng die Rolle übernehmen. Eddie Peng liefert hier die Leistung seines Lebens ab und das obwohl er ja eigentlich kein Martial Artist ist. Man merkt dass der Junge Trainingsmäßig durch die Hölle ging um die Rolle würdig zu vertreten. Seine Ausstrahlung ist enorm, mit schier unglaublicher Präsenz. Er gibt der Rolle auch viel Gefühl und man merkt seine innere Zwickmühle. Sammo Hung als Bösewicht spielt seine Rolle natürlich gewohnt souverän wie man es nicht anders von ihm erwarten kann.
          Die Martial Arts Szenen von niemand geringem in Szene gesetzt als vom Meister Regisseur Corey Yuen sind atemberaubend. Zwar mit einigem an Wirework aber dafür toll abgemischt zwischen Hoher Geschwindigkeit und Slow Mos, so dass sensationelle Bilder mit einer hohen Härte entstanden sind. Das Finale zwischen Eddie Peng und Sammo Hung ist ganz großes Kino. Es erreicht zwar nicht die Klasse des berühmten Leiterkampfes, als Jet Li die Rolle hatte, aber gehört definitiv zu den besten Fightszenen die man damals zu sehen bekommen hat.
          Die Story ist ebenfalls super erzählt, die Mischung zwischen Action, Drama und Thriller passt wunderbar, die 131 Minuten vergehen wie im Fluge und sobald zum ersten Mal der berühmte Wong Fei Hung Theme ertönt heißt es Gänsehaut pur. Man merkt zu jederzeit dass der Film eine Verbeugung vor dem großen Wong Fei Hung ist. Ein Absolutes Meisterwerk und es ist schade das Eddie Peng seit dem nie wieder die Rolle spielen durfte und man stattdessen Vincent Zhao wieder die Rolle überlies der Wong Fei Hung bereits davor schon mehrfach gespielt hatte. Denn die Qualität von Rise of the Legend hat man seit dem nie wieder in Sachen Wong Fei Hung erreicht.

          10/10 Punkte
          Letterboxd: Sawasdee1983

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          • movieguide
            movieguide kommentierte
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            den kenne ich noch gar nicht... die Figur bleibt bei mir aber irgendwie auch immer mit Jet Li verknüpft

        • Drag me to hell - 6/10

          Mit DRAG ME TO HELL meldete sich Sam Raimi seinerzeit zurück in einem Genre, durch das er zu Beginn seiner Karriere bekannt geworden ist: de, Horrorfilm. Nicht ganz unähnlich zu den Wesen der Unterwelt in EVIL DEAD ist es hier eben ein Fluch, der wenn er einmal auf einem lastet, nach kurzer Zeit einen Dämon aus der Hölle heraufbeschwört der nach dem eigenen Leben trachtet. Raimi braucht für den Film keine komplexe Handlung, vielmehr setzt er auf Ekeleffekte und Jump Scares um die gewünschte Wirkung zu erzielen. So wartet der Film mit einigen echt ekligen Szenen auf und auch ein paar schönen Schockmomenten, wobei sich der Effekt mit der Zeit doch abnutzt. Es fehlt ein spannender Unterbau, denn der Film grenzt durch seine teils arg überzeichneten Figuren bzw. abgedrehte Effekte, schon fast an eine Horrorkomödie. Man erkennt jedenfalls recht eindeutig die Handschrift von Raimi, was dem Fan seiner Frühwerke sicherlich gefallen dürfte. Wer aber einen spannenden und atmosphärischen Horrorfilm erwartet, dürfte am Ende eher einwenig enttäuscht werden. Für ist der Film ganz nett, aber nicht der große Wurf.

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