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  • Over your Dead Body - Prime - 6,5-7/10

    Das Remake zu dem norwegischen The Trip, welches ich nicht kenne, aber nachholen werde, habe ich gestern geschaut.
    Pierre hat ihn ja vor kurzem recht begeistert bewertet. Prinzipiell gehe ich da mit, er ist spaßig, recht blutig und unterhält recht gut. Warum recht gut, bei mir waren die Rückblenden (zwecks Erklärung) eher ein no Go. Sie stoppten den gerade spannenden Erzählfluss unnötig, das hätte man besser lösen können. Dafür ein Punkt Abzug, ansonsten hatte ich aber durchaus gefallen an dem gezeigten, obwohl er bisweilen überdreht ist und man sollte auch nicht zu viel nachdenken,..
    Insgesamt aber ein recht guter Film, der mehr richtig als falsch macht.




    Gruß Harry

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    • Sonny
      Sonny kommentierte
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      Ich habe den Film bei Prime zwar wahrgenommen, aber nicht gewußt, daß es ein Remake von "The Trip" ist.

      Bei dem Titel klingelte allerdings was bei mir und siehe da: Anfang September 2023 (auch schon wieder knapp 3 Jahre her) habe ich ihn gesehen.

      Guckst Du hier: https://www.filme.eu/node/1232?p=394953#post394953

      Ist also eine ganz klare Sichtungsempfehlung, entweder per 7tägigem Gratiszeitraum beim Zusatzkanal oder per Kauf für 3,99 € in UHD. (Oder mal Netflix checken, da gab es ihn auch schon.)

  • Infernal Affairs (Prime)

    Während alle Departed gefeiert haben, hab ich immer gesagt: "Guckt euch das Hongkong Original an, das wischt mit diesem Remake den Boden auf" das Ergebnis war oft nur fragende Gesichter, da viele gar nicht wussten das Departed "nur" ein Remake war.
    Und so gut das Remake an sich auch ist, ich persönlich finde das Original merklich besser. Ich habe Infernal Affairs damals bei Erscheinen gesehen und dachte nur alter Schwede hatte es dieser Film in sich. Diese doppelte Katz und Mausspiel Szenario ist unglaublich spannend in Szene gesetzt. Dieser Film ist um die 50 Minuten kürzer als das Remake und somit nicht so aufgebläht und ohne ein Gramm Fett ist die Erzählgeschwindigkeit deutlich höher als beim Remake und nach kurzer Einführung geht die wilde Achterbahnfahrt los, obwohl es an sich ruhig erzählt ist und jetzt nicht die große Action passiert, fesselt einen das was man sieht ungemein.
    Natürlich hat auch diese Mega Star Besetzung in diesem Film gewaltig dazu beigetragen dass diesre Film so gut geworden ist. Tony Leung, Andy Lau und Eric Tsang liefern hier die Leistung ihres Lebens ab und geben ihren Charakteren unglaublich viel Gefühl und Tiefe ohne jetzt groß was sagen zu müssen. Hier reichen alle schon ihre Gesichter und ihre Blicke.
    Auch ist dieser Film so unglaublich gnadenlos konsequent und bitter gehalten, dass es auch den Zuschauer regelrecht fertig macht zu sehen was mit den Charakteren passiert und was sie durchmachen müssen und das Ende ist natürlich ein unglaublicher Schlag in die Magengrube.
    Für mich gehört dieser Film zu den letzten großen Meisterwerken des Hongkong Kinos, schade dass dann das Prequel und später der dritte Teil nicht mehr annähernd mit dem ersten Film mithalten konnten.

    10/10 Punkte
    Letterboxd: Sawasdee1983

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    • Quickslay
      Quickslay kommentierte
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      Da stimme ich Dir zu....den Film finde ich viel besser als Departed.

    • Count Dooku
      Count Dooku kommentierte
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      Mir hat das Remake noch nie gefallen. Vor allem Jack Nicholson hat nur genervt.
      Das Original ist um Welten besser.

    • Alex Gabler
      Alex Gabler kommentierte
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      Team „Departed“ hier. ;)

  • Demolition Man

    Gehört für mich zu Stallones coolsten Actionfilmen.

    Oscar - Vom Regen in die Traufe

    John Landis Verwechslungskomödie mit Silvester Stallone ist immer noch sehr unterhaltsam.
    Muss mal schauen ob man irgendwo die erste Verfilmung mit Louis DeFunes kriegt.

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    • Sonny
      Sonny kommentierte
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      Judge Dredd geht immer mal zwischendurch!

    • Alex Gabler
      Alex Gabler kommentierte
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      Das Remake mit Karl Urban ist 1000x besser.

    • Sonny
      Sonny kommentierte
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      Das iss ne Katastrophe! 1 x gesehen und nie wieder ...

  • Three Billboards Outside Ebbing, Missouri - 6/10

    Bei den Oscars 2018 hochgehandelter Film, für den aus auch ein paar Oscars gab. Vorweg: Die Darsteller-Oscars finde ich durchweg gerechtfertigt, da sowohl Frances McDormand wie auch Sam Rockwell sehr gut finde in ihren Rollen. Das Kleinstadtsetting ist recht gut eingefangen, auch die schrägen Figuren und ihre Beziehung zueinander. Inhaltlich konnte mich der Film hingegen nur so mäßig mitreißen, es plätschert alles doch etwas vor sich hin. Der Film hat zwar seine Momente, auch emotional, aber dann auch wieder recht distanziert und eher kühl. Denke muss ich nicht nochmal sehen.

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    • Sonny
      Sonny kommentierte
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      Das Ende dieses guten Films war mir nicht sinnvoll genug! Es wirkt so, als ob die Macher nicht wußten, wie sie die Geschichte ordentlich abschließen konnten.

    • movieguide
      movieguide kommentierte
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      Sonny der Film hat quasi gar kein Ende... fand ich auch merkwürdig. Soll halt Kunst sein.

  • Star Trek - Into Darkness (4)

    Ich bleibe dabei: das ist extrem hochklassige Science-Fiction!

    Vor allem das Setting und Worldbuilding legt im Gegensatz zum Vorgänger nochmal ne mächtige Schippe drauf und ist teilweise atemberaubend! Alleine die Eingangssequenz bis zum Titel ist hervorragend und alleine schon den Kauf der UHD wert. Das der Supersoldat hier den Namen Khan verpaßt bekommen hat stört mich nicht weiter, Cumberbatch Darstellung ist großartig und paßt gut zu ihm und zur Rolle. Da finde ich den Charakter von Dr. Marcus schon eher fehl am Platz.

    Nichtsdestotrotz bleibt mir nach wie vor nur eine Möglichkeit der Benotung:

    1


    Und jetzt freue ich mich auf meinen Lieblingsteil der Reihe: Beyond!
    "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

    Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
    4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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    • movieguide
      movieguide kommentierte
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      müsste ich auch mal wieder schauen, bin mir nicht sicher ob die Kelvin-Timeline bei mir heute noch genauso gut wegkommt wie seinerzeit

    • Sonny
      Sonny kommentierte
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      movieguide Ich finde sie großartig! Freue mich jedes Mal, wenn wieder genug Zeit vergangen ist, um sie erneut zu gucken.

  • IMG_5506.jpeg

    American Pie - Das Klassentreffen (Blu Ray)

    Die vier Chaoten sind erwachsen geworden. Nach dem Schulabschluss hat sich im Leben von Jim, Oz, Stifler und Finch viel getan. Kinder, Ehe und Beruf bringen Verantwortung und Probleme mit sich. Doch beim Wiedersehen ist das alles schnell vergessen. Erinnerungen werden ausgegraben, Ex-Freundinnen rühren an den Gefühlen der Jungs und bald gehen auch die pubertären Gemüter mit ihnen durch…

    Dem offiziellen vierten Teil aus dem Jahr 2012 fehlt es insgesamt natürlich etwas am frischen und unbeschwerten „Drive“ der Vorgänger, dennoch ist auch „Klassentreffen“ noch eine solide, teils immer noch politisch unkorrekte Komödie. Was dem Film an Überraschungen fehlt, macht der sympathische Cast wieder wett. Die Jungs sind immer noch lustig, treten in die selben Fettnäpfchen wie früher und ihre Entwicklung ist auch nachvollziehbar. Lediglich die „Flaute im Bett-Geschichte“ von Jim und Michelle ist unnötig, langweilig und übertrieben.

    Cool ist natürlich wieder Jims Dad, der nun Single ist und auf Stifflers Mum trifft. Aber auch der Schwimmausflug mit einer „Kühlbox-Heimzahlung“ ist wirklich witzig. Auch der gezeigte Generationskonflikt wenn Stifler merkt, dass heutzutage seine Sprüche nicht mehr cool sind (außer bei den gerade erst 18jährigen) und Vergangenes bedeutet, dass die Dinge nie mehr so sind wie sie mal waren, macht den Film etwas „reifer“.
    Im großen und Ganzen merkt man hier, dass die Luft aus dem Franchise raus ist.

    Fans der Reihe haben immer noch ihren Spaß, auch wenn Teil 4 vom Unterhaltungswert her das Schlusslicht darstellt, da der Jugendliche Esprit etwas fehlt.

    7 von 10 kurze Shots auf Stiflers Party

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    • Mortal Kombat 2 (True ID)

      Da ich den ersten Teil nur Mittelmäßig fand und der zweite Teil überall zerissen wurde, waren meine Erwartungen an diesen Film sehr gering, aber WTF was war das bitte schön für ein Dreck.
      Die Story selbst ist absolut sinnfrei, passt locker auf eine Briefmarke und nur dafür da eine Fightszene nach dem anderen einzubauen. An sich nichts schlimmes, wenn dieser Film nicht ultra langweilig und schlecht gemacht gewesen wäre. Das dieser Film 80 Mio Dollar gekostet hat, sieht man nirgends. Schlechte CGI und überall deutlich sichtbare Green Screens.
      Charaktere die im ersten Teil noch die Hauptfiguren waren, werden hier nicht nur im zweiten Teil zu kleinen Randfiguren degradiert und so verschlissen dass es den ersten Teil schädigt und sämtliche Ereignisse aus dem ersten Teil nutzlos machte. Nächstes Problem ist dass die Darsteller die Martial Arts Erfahrung ebenfalls nur Randfiguren sind und Hauptfiguren von Leuten gespielt werden die keine Martial Arts Erfahrung haben, bedeutet dass wenn diese gegen Leute kämpfen, die wirklich Kämpfen können, sich die Gegner zurückhalten müssen damit die Hauptfiguren nicht ganz so scheiße aussehen. Ergebnis die Kompletten Fights sehen mies aus.
      Karl Urban als Johnny Cage ist eine absolute Fehlbesetzung. An sich mag ich Urban, er ist schon ne coole Socke aber hier ist er merklich zu alt und man merkt er hat keinen Martial Arts Background. Jede Bewegung von ihm ist total steif und sein stets sichtbarer Stuntdouble macht es auch nicht besser, auch dieser bewegt sich eher steif. Gleichzeitig muss Karl Urban so oft gedoubelt oder durch CGI ersetzt werden dagegen wirkt Seagal harmlos. Immerhin merkt man das Urban sich Mühe gibt halbwegs Johnny Cage cool in den Dialogen zu wirken.
      Ebenfalls sehr bemüht ist Adeline Rudolph als Kitana, sie hat zwar auch keinen Martial Arts Background aber immerhin merkt man ihr an dass sie zumindest einen Monat lang fleißig die Choreos Studiert hat und einigermaßen Beweglich ist, wodurch die Fightszenen mit ihr noch ganz okay aussehen aber nicht überragend.
      Was die Härte angeht, naja auch da habe ich mir mehr erhofft. Es fließt zwar CGI Blut aber so ein richtiges Gorefest mit fleißig Fatalities gibt es hier nicht, da war der erste Teil deutlich brutaler. Das was man hier sieht hat schon eher Kinderfilm Niveau. Hier hat man einfach unglaublich viel Potenzial in die Tonne gekloppt und da locker 80% des Films aus diesen eher schlechten Fights besteht, kam bei mir sehr schnell Langeweile auf und es fing sich sehr schnell an zu ziehen. Einzige Momente die ich mal mochte, waren die wenigen Male wo kurz der Mortal Kombat Theme für 1-2 Sekunden spielte, das war es dann auch.
      Naja da dieser Film extrem gefloppt ist, ist davon auszugehen dass von diesem Rotz kein Dritter Teil kommen wird.

      1,25/10 Punkte
      Letterboxd: Sawasdee1983

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      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Oje, wenn du den schon kacke findest, bleibt meine Erwartungshaltung erst recht gleich null. Fand den ersten aber ok.

      • Sawasdee1983
        Sawasdee1983 kommentierte
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        Alex Gabler Teil 1 hatte den Vorteil dass wenn es zu Fights kam, diese gut waren, die Handlung dazwischen zog sich für mich dann etwas. Bei Teil 2 hast du fast nur Fights und diese sind aber dann nicht gut.

    • IMG_5510.jpeg

      Payback – Zahltag (Directors Cut) (Blu Ray)

      Erstsichtung.
      Der Einstieg in den Film macht Lust auf mehr. Nach einem skrupellosen Verrat durch seine Ehefrau und seinen Partner kehrt der totgeglaubte Kriminelle Porter (Mel Gibson) zurück. Er will nur eines: seine gestohlenen 70.000 Dollar. Dieser vielversprechende Start zieht den Zuschauer sofort in eine dreckige, von Gier getriebene Unterwelt. Gibsons Präsenz trägt die Eröffnung perfekt.

      Regisseur Brian Helgeland (Oscar für sein Drehbuch zu „L.A. Confidential“) setzt auf klassische Noir-Action. Die visuelle Gestaltung ist düster, die Moral der Charaktere komplett korrumpiert. Ein markantes Stilmittel ist dabei die Stimme aus dem Off: Porters innerer Monolog verleiht dem Geschehen einen coolen Style (ähnlich wie beim Videospiel „Max Payne“) und transportiert den zynischen Ton des Genres.

      Leider kann „Payback – Zahltag“ dieses hohe Niveau nicht halten. Nach dem rasanten Beginn folgt ein spürbar zäher Mittelteil bis ins letzte Drittel hinein. Die Handlung tritt teilweise auf der Stelle, während Porter sich durch die Hierarchie des Verbrechersyndikats kämpft. Zudem leidet die Dynamik darunter, dass die Grundstimmung (vermutlich durch einen falschen Filmschnitt) öfters wechselt. Der Film schwankt unentschlossen zwischen brutalem Drama und fast schon satirischen, schwarzhumorigen Momenten. Irgendwie hat man das alles schon mal woanders und besser gesehen.

      Der Director's Cut von „Payback“ bietet harte, stilvolle Action für Genre-Liebhaber. Trotz des starken Hauptdarstellers und der packenden Atmosphäre verhindern der schleppende Mittelteil und die tonalen Sprünge den Sprung in meine Filmsammlung. Einmalsichtung reicht.

      6,5 von 10 in blaugrau gehaltene Sets

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      • Sawasdee1983
        Sawasdee1983 kommentierte
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        Müsste ich auch mal wieder anschauen. Mochte den Directors Cut auch lieber als die Kinoversion.

      • Count Dooku
        Count Dooku kommentierte
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        Hab bisher nur die Kinoversion gesehen und das Original mit Lee Marvin.

      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Anscheinend soll aber die Kinofassung die bessere sein… Ich brauche ihn aber kein zweites Mal zu sehen.

    • Transformers: Dark of the Moon | OV # 26

      Also ohne den überzogenen Pippi-Kacka-Busen-Humor wäre der Film sehr viel besser. Auch, dass überall nur heisse Mädels rumstehen oder arbeiten ist auch ein bisschen lachhaft. LaBeouf spielt den Chaoten Sam sehr überzeugend, leider hat ein paar Szenen die auch wieder völlig überzogen sind und es nervt stellenweilse schon ziemlich arg. Gleichzeitig muss man aber auch darüber und mitlachen. Huntington-Whiteley ist schön anzusehen, bricht sich aber keinen Zacken aus der Krone. Megan Fox hat besser zu ihm gepasst. Naja. Die meisten Nebenfiguren sind allesamt Karikaturen und nicht der Rede Wert.

      Neben dem ersten ist Teil 3 der einzige der Bay-Filme den man halbwegs noch gucken kann. Die Action und die Musik ist mitreissend, die Animationen sind für einen 15 Jahre alten Film besser, als was Hollywood heute raushaut. Wahnsinn wie hochauflösend und nahtlos integriert die Transformers sich durch die Gebäude und Straßen bewegen. Da hat ILM ordentlich Rechenleistung verbraucht. Für die Szene in der Shockwave sich durch das zerstörte Hochhaus bohrt, hat man 288 Stunden (12 Tage) lang gerendert.

      Ebenso sind die Standorte alle wunderschön anzusehen und ansehnlich gefilmt. Ich hab mich ein bisschen in Sams Dachwohnung verliebt, die sieht sehr gemütlich und wohnlich aus. Gleichzeitig natürlich auch unbezahlbar. Steve Jablonskys Score ist wieder 1A und über ihn wird mAn viel zu wenig gesprochen, wenn es um gute Komponisten geht. Auch hier hat er wieder einige tolle neue Musikstücke komponiert, wie die Action großartig unterstreichen.

      Ich hab zwar immer mal vorspulen müssen, weil auch die Dialogeteilweise störend sind - das galt aber meist für die Humorszenen. Zum Glück sind mit John Malkovich und Frances McDormand ein paar gelassene Schauspieler dabei, auch wenn erster etwas überzogen spielt. Mit Lennard Nemoy als Sentinal hat man noch eine Bekannten Schauspieler für die Autobots bekommen.

      Die Story ist ... da und ich mochte, es, dass es hier mit einem weltbekannten Geschichtlichen Ereignis verknüpft wurde. Was auch etwas seltsam ist, ist das Ende: eben knallt es noch an allen Ecken und Enden und 10 Sekunden später gibt es die Endcredits. Hä?

      Schneidet man die Blödelszenen raus, so hätte der Film eine gesunde Laufzeit. So ist "Dark of the Moon" einen halbe Stunde viel zu lang. Allein wegen der Effekte und der dynamischen Zerstörungsorgie sehenswert.
      [the hatches are open!]

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      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Bei zu langen zerstörungsorgien oder (CGI) Kämpfen an sich, schaltet mein Hirn immer auf Standby und der Film wird dann immer zäher und zäher. Egal ob Transformers, Quantumania oder wie sie alle heißen.

      • Count Dooku
        Count Dooku kommentierte
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        Fand den 4. Film erträglicher als Teil 3.

      • chris.p.bacon
        chris.p.bacon kommentierte
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        Alex Gabler - Geht mir auch so. Ging mit bei Kampf zwischen Liu Kang und Kung Lao im neuen Film auch so. Hier geht's, muss ich sagen.

        Count Dooku - bei mir ist es genau andersherum. Teil 5 war dann richtig schlimm.
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