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  • SISU - Rache ist süß - 8/10

    SISU ist ein schöner kleiner dreckiger Actionfilm aus Finnland, angesiedelt in der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Die Wehrmacht ist da zwar bereits auf dem Rückzug, plündert und mordet aber trotzdem unter der Zivilbevölkerung. Ein Goldschürfer der eben den Goldschatz seines Lebens gefunden hat, wird zum Ziel eines Trupps SS-Soldaten. Doch die wissen nicht, das dieser Goldschürfer in Wahrheit eine Ein-Mann-Armee ist der den bösen Nazis jetzt richtig in den Hintern tritt...

    Die Story ist simpel, für einen straff inszenierten Actionfilm aber ausreichend. Der finnische John Wick im Kampf mit Nazis. Teilweise recht deftig und tlw. schon übertrieben brutal inszeniert, das man den Film eigentlich schon nicht mehr wirklich ernst nehmen kann. Als unterhaltsames Actionbrett macht der Film aber richtig Laune, solche Filme gibt es heute viel zu wenig. Die Inszenierung ist auch durchaus hochwertig und nicht billig, vor allem tolle Kameraführung und ein Hauch Tarantino. Cooler Film.

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    • Alex Gabler
      Alex Gabler kommentierte
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      Ich fand ihn auch solide, aber nichts zum „öfters schauen“.

    • movieguide
      movieguide kommentierte
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      Alex Gabler hat für mich durchaus einen hohen Wiedersehenswert

  • IMG_5576.jpeg

    The Arrival (Joyn)

    Erstsichtung. „The Arrival“ aus dem Jahr 1996 startet als fesselnder Sci-Fi-Thriller. Radioastronom Zane Ziminsky (Charlie Sheen – hier mit Bürstenhaarschnitt) fängt ein kosmisches Signal ab. Die Story weckt anfangs eigentlich sofort großes Interesse. Regisseur David Twohy, später bekannt für seinen „Pitch Black“, beweist hier bereits sein Talent für atmosphärische Science-Fiction.

    Der Film erinnert stark an eine Mischung aus „Contact“, wegen seiner faszinierenden Suche nach außerirdischem Leben, eine Prise „Akte X“, wegen den paranoiden Verschwörungstheorien und auch etwas „Men in Black“, wegen der Bedrohung durch getarnte Aliens.

    Trotz der starken Grundidee verliert der Film an Fahrt. Gerade im Mittelteil in Mexiko tritt der Film auf der Stelle. Aber auch etwas später ist das Pacing sehr zäh. Insgesamt fühlt er sich oft wie ein solider Fernsehfilm an, dem es am letzten Feinschliff fehlt. Die Inszenierung ist streckenweise zu träge, um echte Hochspannung zu erzeugen. Auch die Spezialeffekte wirken schlecht gealtert und waren auch damals auf TV Sci-Fi-Serien-Niveu. Charlie Sheen spielt zwar ambitioniert, kann das schwächelnde Drehbuch aber nicht allein tragen.

    „The Arrival“ bietet gute Ansätze, schöpft sein Potenzial aber nicht aus. Ein netter Nostalgie-Trip für Genre-Fans, aber definitiv kein Pflichtprogramm.

    5,5 von 10 Sonnenbrillen für Exzentriker

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    • Red Sonja (2025) (P)

      Hat mir überraschenderweise besser gefallen als erwartet. Nicht der ganz große Wurf, aber durchaus solide Fantasy-Unterhaltung - und sowas ist mittlerweile ja sehr rar gesät.

      Zur einmaligen Sichtung ist das vollkommen in Ordnung, sammlungsrelevant Stand heute nicht unbedingt.

      3
      "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

      Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
      4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Habe mir, neugierig wie ich bin, auch schon mal den Trailer auf Prime angesehen und war sofort enttäuscht. Das sah so billig aus. Erinnerte an „Xena“. :)

      • Sonny
        Sonny kommentierte
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        Alex Gabler Hahh, na besser als Xena ist er auf jeden Fall! (Wie peinlich war die denn bitte!?!?) Er fällt in der zweiten Hälfte ein wenig ab, was eine 2 als Wertung verhinderte. Positiv empfand ich die Schauwerte der Gegenden mit den darin enthaltenen Statuen, Bauten & Gebäuden, die Statueninsel in dem See z. B.. Das erinnerte ein wenig an Herr der Ringe. Auch kommt die Hauptdarstellerin eigentlich ganz gut rüber, ein bißchen schwach auf der Brust, aber durchaus glaubwürdig - zumal sie nicht als Superfrau dargestellt wird, die alles kann und jeden besiegt, sondern die durchaus auch ihre Schwächen hat (und Hilfe braucht).

        Wie gesagt: kein Meilenstein des Fantasy-Kinos, aber für eine Sichtung reicht es allemal. Wenn es nicht gefällt kann man ja jederzeit abbrechen...

      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Sonny dazu kommt noch bei mir, dass ich ihn immer mit dem (für mich) gelungenen Original mit Arnie vergleichen würde. Und wie gesagt, nach DEM Trailer war meine Vorfreude bzw. mein Interesse gleich null.

    • Transformers: Age of Extincion | OV #32

      Der Titel ist Programm, denn ab da ging es mit den Bayformers abwärts. Sogar in der CGI-Abteilung konnte diesmal nicht vollends überzeugen und so wirkt einiges leicht "Überanimiert" und gehetzt. Die Action ist cool und der Blödelhumor ist weniger geworden - stört aber immernoch. Sogar vor Stanley Tucci macht er keinen halt und auch mehr muss am Ende rumschreien und panisch sein. Das Productplacement ist hier schon sehr aufdringlich, gerade auch für den Sponsor China. Bei den Autos ist es noch zu verschmerzen, weil es ja quasi um diese geht.

      Faszinierend sind natürlich wieder die Bilder & Kamerafahrten und all die coolen Fahrzeuge, die sich transformieren dürfen. Ebenso Steve Jablonskys Musik und Michael Bays hochgeliebte Magnesium-Explosionen bleiben weiterhin das Aushänge der Serie. Wären die Charaktere, Dialoge und die Geschichte nicht so infantil und gleich. Alle Schreien ständig rum und es gibt immer ein neues McGuffin zu umwerben.

      Die neuen Autosbots gefallen mir nicht, da stimmt die Chemie irgendwie nicht und mir fehlen, Ironhide & Co. aus den ersten Filmen. Auch die Dinobots sind nicht mehr als Imposant. Auch die Laufzeit ist viel zu lang und am Ende kracht es nur noch - da hab ich dann auch nicht mehr aufmerksam zugeschaut und dann war der Film auch zu Ende. "AoE" war einfach zu viel Bay, obwohl hier deutlich mit dem Blödelhumor runtergefahren wurde.
      [the hatches are open!]

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      • chris.p.bacon
        chris.p.bacon kommentierte
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        Count Dooku - Ja, mir auch. Bay soll aber gerade wieder an einem weiteren Transformers-Film arbeiten.

      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Ich mag Teil 1 eigentlich gern, steht auch als UHD in der Sammlung, aber nach Teil 2 habe ich, aus Mangel an Interesse, keinen Teil der Reihe mehr gesehen… auch nicht Bumblebee.

      • chris.p.bacon
        chris.p.bacon kommentierte
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        Alex Gabler - Teil 1 bleibt auch weiterhin mein Favorit

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      Caddo Lake (Netflix)

      Hier kann ich Hartmuts Einschätzung von vor ein paar Tagen komplett unterstreichen.
      Der Film aus dem Jahr 2024 entführt uns in eine wahre Hammer-Location: Das labyrinthische Sumpfgebiet des Caddo Lake an der Grenze zwischen Texas und Louisiana. Diese frische, unverbrauchte Kulisse prägt das gesamte Werk. Die Kamera fängt das trübe Wasser und die rätselhafte Flora und Fauna in bedrückend schönen Bildern ein. Diese mystische Naturkulisse ist nicht nur Hintergrund, sondern fungiert als eigenständiger Charakter. Sie erzeugt eine greifbare, melancholische Isolation, die sich wie ein Nebel über die gesamte Handlung legt und die düstere Grundstimmung perfekt transportiert.

      Inmitten dieser Kulisse agiert ein schauspielerisch absolut hochklassiges Ensemble. Dylan O’Brien („Send Help“) liefert eine seiner bisher reifsten und intensivsten Leistungen ab, voller emotionaler Tiefe. Eliza Scanlen („Little Women“) brilliert als zerrissene, rebellische Jugendliche auf der Suche nach Antworten, während Lauren Ambrose („Six Feet Under“) der tragischen Familiendynamik eine spürbare Schwere verleiht. Dennoch verlangt der Einstieg den Zuschauenden einiges ab. Das erste Drittel des Films zieht sich sehr zäh hin. Das Regie-Duo nimmt sich extrem viel Zeit für die Charakterisierung und den Beziehungsaufbau, was den Erzählfluss anfangs stark abbremst. Anfangs dachte ich sogar, dass ich den falschen Film drinnen habe, da anstelle von Mystery eher das Drama herausstach.

      Wer diese träge Anfangsphase übersteht, erlebt jedoch eine radikale Kehrtwende. Nach dem Verschwinden eines kleinen Mädchens nimmt der Film rasant an Fahrt auf, und ab diesem Wendepunkt geht es Schlag auf Schlag. Das anfängliche Familiendrama transformiert sich in einen hochgradig cleveren Mystery-Thriller. Fragmente aus verschiedenen Zeitebenen und Schicksalen stürzen auf das Publikum ein. Plötzlich bricht ein faszinierendes Rätselspiel los, bei dem man die komplexen Puzzleteile ununterbrochen im Kopf selbst verknüpfen muss – soll heißen: aufpassen! Jede Entdeckung wirft neue Fragen auf, bis sich das logische, emotionale Gesamtbild spektakulär zusammensetzt.

      „Caddo Lake“ erfordert Sitzfleisch im ersten Drittel, belohnt aber mit einem packenden, stimmig konstruierten Finale. Ein kleiner Geheimtipp für Mystery-Thriller-Fans.

      6,5 von 10 schlammige Schuhe

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      • IMG_5579.jpeg

        Die Supernasen (Blu Ray)

        „Die Supernasen“ aus dem Jahr 1983 ist ein absoluter Kult-Klassiker des deutschen Klamauks, der heute vor allem als nostalgischer, alter Schinken durchgeht. Wer tiefgründigen Humor oder eine durchdachte Story sucht, ist hier definitiv an der falschen Adresse. Der Film lebt ausschließlich von der unbeschwerten Blödelei und den flachen Witzchen seiner beiden Hauptdarsteller Thomas Gottschalk und Mike Krüger.

        Die Handlung dient lediglich als loses Gerüst für eine endlose Aneinanderreihung von lockeren Sprüchen. Als Detektive wider Willen stolpern die beiden Entertainer durch absurde Situationen, die aus heutiger Sicht oft herrlich naiv wirken. Ein großer Pluspunkt des Films sind die charmanten Drehorte. Die Kulissen wechseln zwischen dem geschäftigen München der 1980er-Jahre und den sonnigen, Postkarten-tauglichen Aufnahmen am schönen Wörthersee. Diese Urlaubsatmosphäre verleiht dem turbulenten Treiben einen ganz eigenen, gemütlichen Retro-Charme.

        Am Ende bleibt „Die Supernasen“ ein filmisches Relikt seiner Zeit. Der seichte Humor zündet nicht mehr bei jedem, weshalb die Komödie heute eigentlich nur noch für echte Fans der beiden Show-Legenden zu empfehlen ist. Wer Gottschalk und Krüger in ihrer absoluten Hochphase erleben und in reiner Nostalgie schwelgen möchte, wird hier aber immer noch bestens und extrem kurzweilig unterhalten.

        6 von 10 launische Verkleidungen

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        • Projekt Art of Asia - Film Nr. 62

          Never a thief (PZK)

          Der junge Safeknacker Zhao Ji trifft auf eine Gruppe (typisch charakterisierter!) Spezialisten rund um den legendären Meisterdieb Zhou Taiyuan, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, gestohlene Kunstgegenstände aus illegalen Privatsammlungen zu klauen, um diese wieder an die Allgemeinheit zurück zu geben. Er erhofft sich dabei, Informationen über seinen lange verschollenen Vater zu erhalten, der früher Partner von Zhou Tajyuan gewesen ist ...

          Dieser chinesische Heist-Actionfilm aus dem Jahr 2025 kommt mit einer knackigen Laufzeit von gerade einmal 82 Minuten vor Abspann daher und hält sich deshalb auch gar nicht großartig mit Erklärungen auf, sondern legt gleich los. Die jeweiligen "Diebstähle" werden stets cool ausgeführt und es gibt immer wieder überraschende Wendungen und Auswege, wenn man schon dachte jetzt sei Schluß. Auch ist immer irgendwas los, der Film hat absolut keine Längen und ist interessant und extrem kurzweilig inszeniert.

          Gerne würde ich ihn zur heimischen Asia-Sammlung nehmen, aber bis jetzt wird dieser recht neue Film noch nicht in HD angeboten. Hoffe, das ändert sich noch.

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          "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

          Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
          4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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          • SISU - Road to Revenge - 6,5/10



            3 Jahre nach dem finnischen Überraschungshit SISU erscheint nun die Fortsetzung, die nach Ende des Zweiten Weltkriegs angesiedelt ist. Wieder schlüpft Jorma Tommila in die Rolle des scheinbar unverwüstlichen Aatami, der sich dieses Mal mit Sowjet Soldaten konfrontiert sieht, denn seine frühere Heimat ist jetzt Teil der Sowjetunion. Bei einem Versuch sein altes Holzhaus abzubauen und nach Finnland zu fahren, muss er sich auch einem alten Widersacher stellen. Mit Stephen Lang ist dieses Mal auch ein bekannteres Gesicht mit an Bord, hier als sowjetischer Truppenführer der sich Aatami in den Weg stellt.

            Was ROAD TO REVENGE wie auch schon der erste Teil gut macht, ist das mit stark übertriebener Härte und einer Prise schwarzem Humor, einen schnörkellosen Actionfilm entstanden ist. Der finnische Berserker wird überlebensgroß dargestellt und scheint unverwundbar, fast wie ein finnischer John Wick. Dieses Mal sind auch einige Anleihen an Mad Max mit dabei, richtig actionreich ist aber eigentlich nur das Finale. Die Flucht auf der Straße in die Heimat ist hingegen etwas zerfahren und ideenlos. Auch sind die Sowjets hier nicht so bösartig wie die Nazis im ersten Teil dargestellt, was es weniger einfach macht mit der Titelfigur mitzufiebern. Dafür gibts immerhin ein paar wilde Actionszenen, die jeglicher Physik strotzen. Neu erfindet sich die Fortsetzung aber nicht, erreicht daher auch nicht die Klasse des ersten Teils. Trotz einiger Abstriche die man bei der Fortsetzung machen muss, macht es aber immer noch Spaß dem wortkargen Helden bei der Arbeit zu zuschauen.

            ---

            Bild 4K: Die Bildqualität ist definitiv gut, aber nicht auf Referenzniveau. Die Schärfe ist zwar durchweg sehr gut, aber das letzte Quäntchen fehlt irgendwie noch, insb. das HDR wird nicht vollends ausgenutzt. 4/5

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              A Nightmare on Elm Street 5: Das Trauma (Uncut) (Blu Ray)

              Regisseur Stephen Hopkins („Predator 2“, „Explosiv: Blown Away“) setzt inszenatorisch voll auf eine düstere, fast schon gotische Atmosphäre. Die Locations und das Set-Design gehören zu den absolut besten der gesamten Reihe. Die Traumwelten wirken herrlich surreal und bedrohlich.

              Gepaart wird diese Optik mit gelungenen, handgemachten Effekten, die auch heute noch jeden CGI-Effekt alt aussehen lassen. Die kreativen Highlights des Films sind die

              Verschmelzung eines Opfers mit einem Motorrad, der Comic-Tod, bei dem ein Charakter in eine gezeichnete Welt gesaugt und buchstäblich in Papierfetzen zerrissen wird und absurde, eklige "Feinschmecker"-Szenario, bei dem ein Opfer sprichwörtlich gemästet wird.

              So beeindruckend die Schauwerte sind, so enttäuschend bleibt das Drehbuch. Die Story versucht verzweifelt, Freddy Kruegers Mythos zu erweitern, verheddert sich dabei aber in einer wirren Logik: Freddy nutzt die Träume des ungeborenen Babys der schwangeren Überlebenden Alice, um neue Opfer zu finden.

              Das fühlt sich nicht nur extrem konstruiert an, sondern killt auch jegliche echte Spannung. Die Handlung spult lediglich die bekannte Slasher-Formel ab. Zudem verliert Freddy Krueger (Robert Englund) hier endgültig seine bedrohliche Aura. Er mutiert vom unheimlichen Kindermörder zum reinen Sprücheklopfer, dessen One-Liner eher unfreiwillig komisch als gruselig wirken… und das bei wenig Screentime.

              Auch ist der Cast wieder einmal sowas von austauschbar und bis auf die Alice Darstellerin eher schlecht.

              Für mich ist die „Freddy“-Reihe ähnlich altbacken wie die „Hellraiser“-Filme und ich werde einfach nicht mehr warm damit. Wer den Charme des 80er-Jahre-Kinos und kreativen Body-Horror liebt, wird hier aber sicher unterhalten. Wer eine packende, logische Geschichte und echten Grusel sucht, bleibt auf der Strecke.

              „A Nightmare on Elm Street 5: Das Trauma“ rettet sich dank seiner kreativen Kulissen, die ernstere Herangehensweise und handgemachten Splatter-Effekte knapp über die Runden, krankt aber spürbar an seiner ideenlosen Geschichte.

              5 von 10 Irrenanstalt Insassen

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              • Sonny
                Sonny kommentierte
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                Ich habe mir die Collection mit den 7 (?) Teilen auch mal für kleines Geld gekauft. Finde, die Reihe wird mit jedem Teil unglaubwürdiger und leider auch alberner. Teil 1 ist ein Klassiker, keine Frage, aber danach geht es steil bergab. Das gebe ich mir heutzutage definitiv nicht mehr.

              • Alex Gabler
                Alex Gabler kommentierte
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                Sonny genauso verhält es sich mit „Hellraiser“. Teil 1 geht ja noch aber dann…
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