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  • SISU - Rache ist süß - 8/10

    SISU ist ein schöner kleiner dreckiger Actionfilm aus Finnland, angesiedelt in der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Die Wehrmacht ist da zwar bereits auf dem Rückzug, plündert und mordet aber trotzdem unter der Zivilbevölkerung. Ein Goldschürfer der eben den Goldschatz seines Lebens gefunden hat, wird zum Ziel eines Trupps SS-Soldaten. Doch die wissen nicht, das dieser Goldschürfer in Wahrheit eine Ein-Mann-Armee ist der den bösen Nazis jetzt richtig in den Hintern tritt...

    Die Story ist simpel, für einen straff inszenierten Actionfilm aber ausreichend. Der finnische John Wick im Kampf mit Nazis. Teilweise recht deftig und tlw. schon übertrieben brutal inszeniert, das man den Film eigentlich schon nicht mehr wirklich ernst nehmen kann. Als unterhaltsames Actionbrett macht der Film aber richtig Laune, solche Filme gibt es heute viel zu wenig. Die Inszenierung ist auch durchaus hochwertig und nicht billig, vor allem tolle Kameraführung und ein Hauch Tarantino. Cooler Film.

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    • Alex Gabler
      Alex Gabler kommentierte
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      Ich fand ihn auch solide, aber nichts zum „öfters schauen“.

    • movieguide
      movieguide kommentierte
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      Alex Gabler hat für mich durchaus einen hohen Wiedersehenswert

  • IMG_5576.jpeg

    The Arrival (Joyn)

    Erstsichtung. „The Arrival“ aus dem Jahr 1996 startet als fesselnder Sci-Fi-Thriller. Radioastronom Zane Ziminsky (Charlie Sheen – hier mit Bürstenhaarschnitt) fängt ein kosmisches Signal ab. Die Story weckt anfangs eigentlich sofort großes Interesse. Regisseur David Twohy, später bekannt für seinen „Pitch Black“, beweist hier bereits sein Talent für atmosphärische Science-Fiction.

    Der Film erinnert stark an eine Mischung aus „Contact“, wegen seiner faszinierenden Suche nach außerirdischem Leben, eine Prise „Akte X“, wegen den paranoiden Verschwörungstheorien und auch etwas „Men in Black“, wegen der Bedrohung durch getarnte Aliens.

    Trotz der starken Grundidee verliert der Film an Fahrt. Gerade im Mittelteil in Mexiko tritt der Film auf der Stelle. Aber auch etwas später ist das Pacing sehr zäh. Insgesamt fühlt er sich oft wie ein solider Fernsehfilm an, dem es am letzten Feinschliff fehlt. Die Inszenierung ist streckenweise zu träge, um echte Hochspannung zu erzeugen. Auch die Spezialeffekte wirken schlecht gealtert und waren auch damals auf TV Sci-Fi-Serien-Niveu. Charlie Sheen spielt zwar ambitioniert, kann das schwächelnde Drehbuch aber nicht allein tragen.

    „The Arrival“ bietet gute Ansätze, schöpft sein Potenzial aber nicht aus. Ein netter Nostalgie-Trip für Genre-Fans, aber definitiv kein Pflichtprogramm.

    5,5 von 10 Sonnenbrillen für Exzentriker

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    • Red Sonja (2025) (P)

      Hat mir überraschenderweise besser gefallen als erwartet. Nicht der ganz große Wurf, aber durchaus solide Fantasy-Unterhaltung - und sowas ist mittlerweile ja sehr rar gesät.

      Zur einmaligen Sichtung ist das vollkommen in Ordnung, sammlungsrelevant Stand heute nicht unbedingt.

      3
      "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

      Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
      4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Habe mir, neugierig wie ich bin, auch schon mal den Trailer auf Prime angesehen und war sofort enttäuscht. Das sah so billig aus. Erinnerte an „Xena“. :)

      • Sonny
        Sonny kommentierte
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        Alex Gabler Hahh, na besser als Xena ist er auf jeden Fall! (Wie peinlich war die denn bitte!?!?) Er fällt in der zweiten Hälfte ein wenig ab, was eine 2 als Wertung verhinderte. Positiv empfand ich die Schauwerte der Gegenden mit den darin enthaltenen Statuen, Bauten & Gebäuden, die Statueninsel in dem See z. B.. Das erinnerte ein wenig an Herr der Ringe. Auch kommt die Hauptdarstellerin eigentlich ganz gut rüber, ein bißchen schwach auf der Brust, aber durchaus glaubwürdig - zumal sie nicht als Superfrau dargestellt wird, die alles kann und jeden besiegt, sondern die durchaus auch ihre Schwächen hat (und Hilfe braucht).

        Wie gesagt: kein Meilenstein des Fantasy-Kinos, aber für eine Sichtung reicht es allemal. Wenn es nicht gefällt kann man ja jederzeit abbrechen...

      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Sonny dazu kommt noch bei mir, dass ich ihn immer mit dem (für mich) gelungenen Original mit Arnie vergleichen würde. Und wie gesagt, nach DEM Trailer war meine Vorfreude bzw. mein Interesse gleich null.

    • Transformers: Age of Extincion | OV #32

      Der Titel ist Programm, denn ab da ging es mit den Bayformers abwärts. Sogar in der CGI-Abteilung konnte diesmal nicht vollends überzeugen und so wirkt einiges leicht "Überanimiert" und gehetzt. Die Action ist cool und der Blödelhumor ist weniger geworden - stört aber immernoch. Sogar vor Stanley Tucci macht er keinen halt und auch mehr muss am Ende rumschreien und panisch sein. Das Productplacement ist hier schon sehr aufdringlich, gerade auch für den Sponsor China. Bei den Autos ist es noch zu verschmerzen, weil es ja quasi um diese geht.

      Faszinierend sind natürlich wieder die Bilder & Kamerafahrten und all die coolen Fahrzeuge, die sich transformieren dürfen. Ebenso Steve Jablonskys Musik und Michael Bays hochgeliebte Magnesium-Explosionen bleiben weiterhin das Aushänge der Serie. Wären die Charaktere, Dialoge und die Geschichte nicht so infantil und gleich. Alle Schreien ständig rum und es gibt immer ein neues McGuffin zu umwerben.

      Die neuen Autosbots gefallen mir nicht, da stimmt die Chemie irgendwie nicht und mir fehlen, Ironhide & Co. aus den ersten Filmen. Auch die Dinobots sind nicht mehr als Imposant. Auch die Laufzeit ist viel zu lang und am Ende kracht es nur noch - da hab ich dann auch nicht mehr aufmerksam zugeschaut und dann war der Film auch zu Ende. "AoE" war einfach zu viel Bay, obwohl hier deutlich mit dem Blödelhumor runtergefahren wurde.
      [the hatches are open!]

      Kommentar


      • chris.p.bacon
        chris.p.bacon kommentierte
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        Count Dooku - Ja, mir auch. Bay soll aber gerade wieder an einem weiteren Transformers-Film arbeiten.

      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Ich mag Teil 1 eigentlich gern, steht auch als UHD in der Sammlung, aber nach Teil 2 habe ich, aus Mangel an Interesse, keinen Teil der Reihe mehr gesehen… auch nicht Bumblebee.

      • chris.p.bacon
        chris.p.bacon kommentierte
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        Alex Gabler - Teil 1 bleibt auch weiterhin mein Favorit

    • IMG_5578.jpeg


      Caddo Lake (Netflix)

      Hier kann ich Hartmuts Einschätzung von vor ein paar Tagen komplett unterstreichen.
      Der Film aus dem Jahr 2024 entführt uns in eine wahre Hammer-Location: Das labyrinthische Sumpfgebiet des Caddo Lake an der Grenze zwischen Texas und Louisiana. Diese frische, unverbrauchte Kulisse prägt das gesamte Werk. Die Kamera fängt das trübe Wasser und die rätselhafte Flora und Fauna in bedrückend schönen Bildern ein. Diese mystische Naturkulisse ist nicht nur Hintergrund, sondern fungiert als eigenständiger Charakter. Sie erzeugt eine greifbare, melancholische Isolation, die sich wie ein Nebel über die gesamte Handlung legt und die düstere Grundstimmung perfekt transportiert.

      Inmitten dieser Kulisse agiert ein schauspielerisch absolut hochklassiges Ensemble. Dylan O’Brien („Send Help“) liefert eine seiner bisher reifsten und intensivsten Leistungen ab, voller emotionaler Tiefe. Eliza Scanlen („Little Women“) brilliert als zerrissene, rebellische Jugendliche auf der Suche nach Antworten, während Lauren Ambrose („Six Feet Under“) der tragischen Familiendynamik eine spürbare Schwere verleiht. Dennoch verlangt der Einstieg den Zuschauenden einiges ab. Das erste Drittel des Films zieht sich sehr zäh hin. Das Regie-Duo nimmt sich extrem viel Zeit für die Charakterisierung und den Beziehungsaufbau, was den Erzählfluss anfangs stark abbremst. Anfangs dachte ich sogar, dass ich den falschen Film drinnen habe, da anstelle von Mystery eher das Drama herausstach.

      Wer diese träge Anfangsphase übersteht, erlebt jedoch eine radikale Kehrtwende. Nach dem Verschwinden eines kleinen Mädchens nimmt der Film rasant an Fahrt auf, und ab diesem Wendepunkt geht es Schlag auf Schlag. Das anfängliche Familiendrama transformiert sich in einen hochgradig cleveren Mystery-Thriller. Fragmente aus verschiedenen Zeitebenen und Schicksalen stürzen auf das Publikum ein. Plötzlich bricht ein faszinierendes Rätselspiel los, bei dem man die komplexen Puzzleteile ununterbrochen im Kopf selbst verknüpfen muss – soll heißen: aufpassen! Jede Entdeckung wirft neue Fragen auf, bis sich das logische, emotionale Gesamtbild spektakulär zusammensetzt.

      „Caddo Lake“ erfordert Sitzfleisch im ersten Drittel, belohnt aber mit einem packenden, stimmig konstruierten Finale. Ein kleiner Geheimtipp für Mystery-Thriller-Fans.

      6,5 von 10 schlammige Schuhe

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      • IMG_5579.jpeg

        Die Supernasen (Blu Ray)

        „Die Supernasen“ aus dem Jahr 1983 ist ein absoluter Kult-Klassiker des deutschen Klamauks, der heute vor allem als nostalgischer, alter Schinken durchgeht. Wer tiefgründigen Humor oder eine durchdachte Story sucht, ist hier definitiv an der falschen Adresse. Der Film lebt ausschließlich von der unbeschwerten Blödelei und den flachen Witzchen seiner beiden Hauptdarsteller Thomas Gottschalk und Mike Krüger.

        Die Handlung dient lediglich als loses Gerüst für eine endlose Aneinanderreihung von lockeren Sprüchen. Als Detektive wider Willen stolpern die beiden Entertainer durch absurde Situationen, die aus heutiger Sicht oft herrlich naiv wirken. Ein großer Pluspunkt des Films sind die charmanten Drehorte. Die Kulissen wechseln zwischen dem geschäftigen München der 1980er-Jahre und den sonnigen, Postkarten-tauglichen Aufnahmen am schönen Wörthersee. Diese Urlaubsatmosphäre verleiht dem turbulenten Treiben einen ganz eigenen, gemütlichen Retro-Charme.

        Am Ende bleibt „Die Supernasen“ ein filmisches Relikt seiner Zeit. Der seichte Humor zündet nicht mehr bei jedem, weshalb die Komödie heute eigentlich nur noch für echte Fans der beiden Show-Legenden zu empfehlen ist. Wer Gottschalk und Krüger in ihrer absoluten Hochphase erleben und in reiner Nostalgie schwelgen möchte, wird hier aber immer noch bestens und extrem kurzweilig unterhalten.

        6 von 10 launische Verkleidungen

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        • Projekt Art of Asia - Film Nr. 62

          Never a thief (PZK)

          Der junge Safeknacker Zhao Ji trifft auf eine Gruppe (typisch charakterisierter!) Spezialisten rund um den legendären Meisterdieb Zhou Taiyuan, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, gestohlene Kunstgegenstände aus illegalen Privatsammlungen zu klauen, um diese wieder an die Allgemeinheit zurück zu geben. Er erhofft sich dabei, Informationen über seinen lange verschollenen Vater zu erhalten, der früher Partner von Zhou Tajyuan gewesen ist ...

          Dieser chinesische Heist-Actionfilm aus dem Jahr 2025 kommt mit einer knackigen Laufzeit von gerade einmal 82 Minuten vor Abspann daher und hält sich deshalb auch gar nicht großartig mit Erklärungen auf, sondern legt gleich los. Die jeweiligen "Diebstähle" werden stets cool ausgeführt und es gibt immer wieder überraschende Wendungen und Auswege, wenn man schon dachte jetzt sei Schluß. Auch ist immer irgendwas los, der Film hat absolut keine Längen und ist interessant und extrem kurzweilig inszeniert.

          Gerne würde ich ihn zur heimischen Asia-Sammlung nehmen, aber bis jetzt wird dieser recht neue Film noch nicht in HD angeboten. Hoffe, das ändert sich noch.

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          "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

          Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
          4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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          • SISU - Road to Revenge - 6,5/10



            3 Jahre nach dem finnischen Überraschungshit SISU erscheint nun die Fortsetzung, die nach Ende des Zweiten Weltkriegs angesiedelt ist. Wieder schlüpft Jorma Tommila in die Rolle des scheinbar unverwüstlichen Aatami, der sich dieses Mal mit Sowjet Soldaten konfrontiert sieht, denn seine frühere Heimat ist jetzt Teil der Sowjetunion. Bei einem Versuch sein altes Holzhaus abzubauen und nach Finnland zu fahren, muss er sich auch einem alten Widersacher stellen. Mit Stephen Lang ist dieses Mal auch ein bekannteres Gesicht mit an Bord, hier als sowjetischer Truppenführer der sich Aatami in den Weg stellt.

            Was ROAD TO REVENGE wie auch schon der erste Teil gut macht, ist das mit stark übertriebener Härte und einer Prise schwarzem Humor, einen schnörkellosen Actionfilm entstanden ist. Der finnische Berserker wird überlebensgroß dargestellt und scheint unverwundbar, fast wie ein finnischer John Wick. Dieses Mal sind auch einige Anleihen an Mad Max mit dabei, richtig actionreich ist aber eigentlich nur das Finale. Die Flucht auf der Straße in die Heimat ist hingegen etwas zerfahren und ideenlos. Auch sind die Sowjets hier nicht so bösartig wie die Nazis im ersten Teil dargestellt, was es weniger einfach macht mit der Titelfigur mitzufiebern. Dafür gibts immerhin ein paar wilde Actionszenen, die jeglicher Physik strotzen. Neu erfindet sich die Fortsetzung aber nicht, erreicht daher auch nicht die Klasse des ersten Teils. Trotz einiger Abstriche die man bei der Fortsetzung machen muss, macht es aber immer noch Spaß dem wortkargen Helden bei der Arbeit zu zuschauen.

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            Bild 4K: Die Bildqualität ist definitiv gut, aber nicht auf Referenzniveau. Die Schärfe ist zwar durchweg sehr gut, aber das letzte Quäntchen fehlt irgendwie noch, insb. das HDR wird nicht vollends ausgenutzt. 4/5

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              A Nightmare on Elm Street 5: Das Trauma (Uncut) (Blu Ray)

              Regisseur Stephen Hopkins („Predator 2“, „Explosiv: Blown Away“) setzt inszenatorisch voll auf eine düstere, fast schon gotische Atmosphäre. Die Locations und das Set-Design gehören zu den absolut besten der gesamten Reihe. Die Traumwelten wirken herrlich surreal und bedrohlich.

              Gepaart wird diese Optik mit gelungenen, handgemachten Effekten, die auch heute noch jeden CGI-Effekt alt aussehen lassen. Die kreativen Highlights des Films sind die

              Verschmelzung eines Opfers mit einem Motorrad, der Comic-Tod, bei dem ein Charakter in eine gezeichnete Welt gesaugt und buchstäblich in Papierfetzen zerrissen wird und absurde, eklige "Feinschmecker"-Szenario, bei dem ein Opfer sprichwörtlich gemästet wird.

              So beeindruckend die Schauwerte sind, so enttäuschend bleibt das Drehbuch. Die Story versucht verzweifelt, Freddy Kruegers Mythos zu erweitern, verheddert sich dabei aber in einer wirren Logik: Freddy nutzt die Träume des ungeborenen Babys der schwangeren Überlebenden Alice, um neue Opfer zu finden.

              Das fühlt sich nicht nur extrem konstruiert an, sondern killt auch jegliche echte Spannung. Die Handlung spult lediglich die bekannte Slasher-Formel ab. Zudem verliert Freddy Krueger (Robert Englund) hier endgültig seine bedrohliche Aura. Er mutiert vom unheimlichen Kindermörder zum reinen Sprücheklopfer, dessen One-Liner eher unfreiwillig komisch als gruselig wirken… und das bei wenig Screentime.

              Auch ist der Cast wieder einmal sowas von austauschbar und bis auf die Alice Darstellerin eher schlecht.

              Für mich ist die „Freddy“-Reihe ähnlich altbacken wie die „Hellraiser“-Filme und ich werde einfach nicht mehr warm damit. Wer den Charme des 80er-Jahre-Kinos und kreativen Body-Horror liebt, wird hier aber sicher unterhalten. Wer eine packende, logische Geschichte und echten Grusel sucht, bleibt auf der Strecke.

              „A Nightmare on Elm Street 5: Das Trauma“ rettet sich dank seiner kreativen Kulissen, die ernstere Herangehensweise und handgemachten Splatter-Effekte knapp über die Runden, krankt aber spürbar an seiner ideenlosen Geschichte.

              5 von 10 Irrenanstalt Insassen

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              • Sonny
                Sonny kommentierte
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                Ich habe mir die Collection mit den 7 (?) Teilen auch mal für kleines Geld gekauft. Finde, die Reihe wird mit jedem Teil unglaubwürdiger und leider auch alberner. Teil 1 ist ein Klassiker, keine Frage, aber danach geht es steil bergab. Das gebe ich mir heutzutage definitiv nicht mehr.

              • Alex Gabler
                Alex Gabler kommentierte
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                Sonny genauso verhält es sich mit „Hellraiser“. Teil 1 geht ja noch aber dann…

              • movieguide
                movieguide kommentierte
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                Mag nur den ersten Teil... der Rest wurde von Film zu Film alberner. Die Filme sind auch schlecht gealtert, was in den 80ern vielleicht noch funktioniert hat, lockt heute keinem mehr hinter dem Ofen vor.

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              Avatar: Fire and Ash (Disney+) (HDR10)

              James Camerons Kinouniversum wächst unaufhaltsam weiter, doch mit „Avatar: Fire and Ash“ liefert der visionäre Regisseur den vorerst letzten Teil der monumentalen Hauptsaga ab, bevor das Sci-Fi-Franchise eine längere Pause einlegt. Das bildgewaltige Epos präsentiert sich im direkten Vergleich zum direkten Vorgänger „The Way of Water“ insgesamt als das etwas rundere Werk. Die Übergänge zwischen den einzelnen Handlungssträngen wirken flüssiger, und die Inszenierung wirkt trotz gigantischer Ausmaße etwas kompakter und erzählerisch geschlossener.

              Die Handlung schlägt dieses Mal düsterere Töne an. Die ehemals idyllischen Postkartenmotive weichen einer bedrohlichen, apokalyptischen Atmosphäre. Das liegt vor allem an der spannenden Einführung eines neuen Na'vi-Volkes. Die sogenannten „Aschemenschen“ zeigen eine völlig neue, von Zorn, Missgunst und Zerstörung geprägte Facette der Kultur Pandoras. Trotz dieses frischen, thematischen Elements krankt das Drehbuch von Cameron jedoch schnell an einem altbekannten Problem: Es bietet letztlich nur „More of the Same“. Der Regisseur verlässt sich viel zu stark auf seine bewährten, aber mittlerweile abgenutzten Formeln. Zum wiederholten Male plätschert der Plot in bekannten Bahnen und gipfelt in einem kreativen Paukenschlag. Wieder einmal muss eine wichtige Figur mühsam aus den Fängen der Feinde befreit werden.

              Besonders enttäuschend schlägt sich das zentrale Zweiergespann nieder. Aus dem ewigen Konflikt zwischen Jake Sully und seinem unerbittlichen Erzfeind Colonel Quaritch hätte man nach all den Jahren weitaus mehr herausholen müssen. Ihre Konfrontationen wirken mittlerweile extrem repetitiv, vorhersehbar und emotional völlig blockiert. Statt einer echten charakterlichen Weiterentwicklung gibt es nur das x-te, seelenlose Duell der Giganten. Ähnlich frustrierend verhält es sich mit Jakes Partnerin: Neytiri agiert in ihren Szenen erneut extrem nervig. Ihre permanenten, hysterischen Ausbrüche und ihr unerschütterliches Misstrauen blockieren jede diplomatische Annäherung und bremsen den Fluss der Erzählung spürbar aus. Irgendwie ist sie schon fast eine andere Figur als im genialen Erstling.

              Ein weiteres gravierendes Problem des Films ist zudem die viel zu lange Spieldauer von 3 Stunden 17 Minuten. Cameron verliert sich wieder einmal in epischen, ausufernden Panoramen, was die Laufzeit künstlich aufbläht und zu extremen Längen im zweiten Akt führt. Ein strafferer Schnitt hätte dem Erzähltempo sichtlich gutgetan. Eigentlich hätte man „Way oft the Water“ und „Fire and Ash“ in einen drei Stunden Film quetschen können, dann wäre auch das Pacing hervorragend.

              Auf technischer Ebene bleibt das Franchise jedoch absolut unantastbar. Der Film ist optisch ein absolutes Brett. Die aschebedeckten, vulkanischen Landschaften und die Perfektion der Computeranimationen rauben dem Zuschauer schlichtweg den Atem. Die Computereffekte setzen erneut den absoluten Goldstandard im Heimkino, denn die Grenze zwischen realen Sets und CGI verschwimmt komplett. Am Ende bleibt jedoch das unüberhörbare Urteil: „Style over Substance“. Die monumentale Optik blendet das Auge perfekt, kann die dünne, recycelte Story und die mangelnde charakterliche Tiefe aber nicht kaschieren.

              „Avatar: Fire and Ash“ ist ein visuelles Meisterwerk für die Kinoleinwand, das erzählerisch aber leider auf der Stelle tritt. Für mich ist und bleibt aber „Aufbruch nach Pandora“ einfach unantastbar und das wird sich innerhalb des Franchises auch nicht mehr ändern.





              Das HDR10 Bild kam mir stellenweise zu hell und fast schon überbelichtet vor. In den nächtlichen Szenen passt der Kontrast perfekt.

              Die Schärfe und der Detailgrad sind enorm. Jede Hautpore, jede Gesichtsbemalung und jede feine Ascheschicht auf den Na'vi ist in nativer 4K-Auflösung zu bestaunen. Der Kopfschmuck und die zeremoniellen Gewänder des neuen Asche-Volkes zeigen eine extreme Web- und Materialstruktur. Die vulkanischen Landschaften Pandoras wirken physisch greifbar und plastisch.

              Explosionen, Mündungsfeuer, leuchtende Wurzeln und brennende Wälder bieten starke Spitzlichter. Die Nächte bieten perfektes, sattes Schwarz ohne Detailverlust in dunklen Bildbereichen.

              Die deutsche Tonspur im Dolby Digital Plus 7.1-Format ist für Disney-Verhältnisse überraschend stark ausgefallen. Die hinteren Lautsprecher sind quasi im Dauereinsatz. Gerade in den Dschungel-Szenen oder bei den fliegenden Einheiten bietet der Ton ein atmosphärisches Klangbild. Vorbeizischende Pfeile, das Lodern der Asche-Vulkane und die Dynamik in den großen Schlachten lassen sich perfekt im Raum orten.

              Normalerweise gibt’s bei Disney einen milderen Bass – nicht aber hier. Auch der Subwoofer darf immer wieder mal ordentlich mitmischen und das bei gleichbleibender Dialogverständlichkeit. Natürlich muss man Disneytypisch auch hier den Grundpegel um ein paar Dezibel anheben, damit richtiges Heimkinofeeling aufkommt.

              6,5 von 10 wertvolle Sauerstoffmasken


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              • Send Help - 6/10

                Sam Raimi meldet sich nach längerer Zeit mal wieder auf dem Regiestuhl zurück. Rachel McAdams und ihr arroganter Chef stürzen irgendwo im Pazifik ab und stranden auf einer einsamen Insel... schnell dreht sich das Machverhältnis zwischen beiden, da ihr Chef verletzt ist und auf ihre Hilfe angewiesen ist. Eine gefährliche Abhängigkeit entsteht...

                Die Grundprämisse des Films finde ich ganz gut, aber der spezielle Raimi-Ton passt dazu ehrlich gesagt nicht sonderlich gut. Es ist zwar hier eigentlich kein Horrorfilm, sondern eher in Richtung Psychothriller konzipiert, aber Raimi baut auch immer mal wieder seine typischen Markenzeichen wie skuriele Figuren und Jump Scares mit ein. Blutig wird es auch einwenig, aber bis auf einen Moment, der leider auch zu CGI-lastig ist, nicht wirklich stark. Es fällt mir auch schwer Rachel McAdams ernst zu nehmen, da die Figur viel zu überzeichnet ist. Auch das Ende ist in seiner Form nicht konsequent genug und lotet seine Grenzen nicht wirklich aus. Da wäre definitiv noch mehr zu holen gewesen, denn die Idee und das Setting sind eigentlich gut.




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                • Alex Gabler
                  Alex Gabler kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Ich finde eher, dass er ZU WENIG Raimi Ton beinhaltet. Er fühlt sich nicht nach einem Raimi Film an. Habe mir aber insgesamt auch mehr erwartet.

                • Sonny
                  Sonny kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Mich hat der Trailer eh nicht abgeholt, weshalb eine Sichtung bei mir auch nicht geplant ist.

                • movieguide
                  movieguide kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Alex Gabler die Krux ist, das mir der Raimi Stil eh nicht zusagt, daher bin ich gar nicht so traurig das wenig davon drin vorkommt....

              • Neighbourhood Watch (PZK)

                Simon hat so seine psychischen Probleme, weshalb die Polizistin ihm nicht glaubt, als er ihr die von ihm beobachtete Entführung einer jungen Frau meldet. Er kontaktiert seinen grummeligen Nachbarn, einen ehemaligen Sicherheitsmann einer Schule, ihm zu helfen ...

                Ein wirklich sehenswerter 90minüter, der mit einer gut umgesetzten Geschichte mit zwei gut harmonierenden Hauptdarstellern überzeugt. Hat positiv überrascht.

                Empfehlenswert!

                2
                "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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                • IMG_5589.jpeg

                  Alien: Covenant (4K UHD, HDR10)

                  Es gibt so Filme, da ist man bei der ersten Sichtung richtig enttäuscht. Waren die Erwartungen zu hoch? Hat man sich gar einen anderen Film darunter vorgestellt? Was auch immer, „Alien: Covenant“ aus dem Jahr 2017 habe ich, als großer Fan des direkten Vorgängers „Prometheus“, ebenfalls sehr schwach empfunden, wollte ihm aber nochmals eine Chance geben.

                  Ridley Scotts „Alien: Covenant“ ist unterm Strich deutlich besser als bei meiner letzten Sichtung und besser als sein Ruf. Der Altmeister des Science-Fiction-Kinos beweist mit diesem Werk einmal mehr, dass er sein inszenatorisches Handwerk absolut perfekt beherrscht. Bereits die Eröffnungsszene zieht den Zuschauer mindestens bis zur Hälfte des Films in den Bann und der gesamte Film besticht durch eine außergewöhnlich hochwertige audiovisuelle Gestaltung. Die Kameraarbeit fängt sterile Raumschiff-Innenräume und unheimliche, weite Naturlandschaften gleichermaßen meisterhaft ein. Gepaart mit einem drückenden, atmosphärischen Sounddesign entsteht eine beklemmende Grundstimmung, die den Zuschauer bis zum Abspann nicht mehr loslässt.

                  Ein zentraler Schwachpunkt des Drehbuchs lässt sich jedoch nicht leugnen: Dem Film fehlt eine klare, emotionale Identifikationsfigur a la Ripley. Die menschlichen Charaktere der Covenant-Crew agieren in entscheidenden Momenten oft unlogisch, leichtsinnig oder bleiben schlichtweg zu blass, um echtes Mitgefühl zu wecken. Dieses Defizit wird allerdings durch den thematischen Tiefgang des Films kompensiert. „Alien: Covenant“ versteht sich weniger als simpler Survival-Horror, sondern vielmehr als ein zutiefst philosophischer Sci-Fi-Thriller. Das Drehbuch stellt das große Thema Schöpfung ins Zentrum der Erzählung: Wer hat das Recht zu erschaffen, was unterscheidet den Schöpfer von seiner Kreation, und wohin führt der messianische Größenwahn?

                  Getragen wird diese intellektuelle Meta-Ebene von einem schauspielerisch brillanten Michael Fassbender. In einer faszinierenden Doppelrolle als die Androiden David und Walter liefert er eine absolute Meisterleistung ab und spielt das menschliche Ensemble mühelos an die Wand. Seine physische Präsenz und die nuancierte Mimik verleihen den philosophischen Dialogen eine gewisse Anziehungskraft.

                  Für klassische Horror-Fans sind die Actioneinlagen zwar extrem packend und handwerklich hervorragend inszeniert, fallen im Gesamtkontext jedoch relativ kurz aus. Das tut dem Spannungsaufbau aber keinen Abbruch, da Scotts Fokus spürbar auf dem existenziellen Grauen und den moralischen Abgründen seiner künstlichen Intelligenz liegt.

                  Wer bereit ist, den Film abseits gängiger Monster-Slasher-Klischees zu betrachten, ja vielleicht auch abseits der alten „Alien“-Teile, entdeckt ein ambitioniertes, visuell berauschendes Spätwerk, das eine filmische Neubewertung absolut verdient hat.



                  Obwohl der Film digital in 3,4K gefilmt und über ein 2K-Master hochskaliert wurde, liefert die UHD-Disc hervorragende Ergebnisse. Gesichter, Hautporen, feine Härchen, Texturen der Raumanzüge sowie die schleimigen Details der Neomorphen und Xenomorphen gewinnen spürbar an Plastizität. Die vielen Bordcomputer im Raumschiff und weitläufige Landschaftsaufnahmen wirken schärfer und tiefer als auf der herkömmlichen Blu-ray. Ridley Scott nutzt, wie beim Vorgänger „Prometheus“, eine bewusst kühle, sterile Farbpalette.

                  Das Weltall und die düsteren Höhlen des Planeten bieten ein tiefes, sattes Schwarz. Durch den erweiterten Farbraum stechen einzelne Farben wie das kühle Blau von Davids Augen, die orangefarbenen Akzente der Overalls oder das kräftige Rot bei den brutalen Bluteffekten extrem lebendig hervor. Vereinzelte Lichtquellen stechen schön heraus. Gelegentlich führt das aggressive HDR in extrem dunklen Szenen (wie in Davids Tempel) dazu, dass minimale Details im tiefen Schwarz verschwinden.

                  Der DTS 5.1 Ton ist dynamisch, räumlich und bietet glasklare Dialoge. Aber auch subtilere Sounds wie ein Blätterrascheln, ein Windhauch, Regen oä. klingen sauber und jederzeit bestens ortbar.

                  7 von 10 philosophische Fragen über die Schöpfung

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