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  • Shadow Man (DVD)

    Aufgrund des Actionkult Podcast hieß es für mich die nächste Seagal Wissenslücke schließen. Ich hab den Release damals mitgekriegt aber nach diverser Gurken nahm ich damals vorrübergehend Abstand von Seagal bis Driven To Kill rauskam.
    Ich muss sagen Shadow Man war dann noch besser als erwartet. Er wirkt hier wieder etwas fitter und scheint sich auch wieder etwas mehr Mühe zu geben.
    Optisch merkt man aber deutlich die DTV Herkunft. Die Ostblock Kulissen sehen schon nicht gut aus und der Einsatz von so manchen Green Screens sehen übel aus. Wobei vieles von der Action zumindest handgemacht ist.
    Auch der Cast im Seagal herum liefert nicht gerade die höchste Leistung ab und praktisch direkt nachdem sie aus dem Bild sind, direkt wieder vergessen.
    Die Dialoge teilweise schwach einfach aufgesagt strotzen nicht vor Intelligenz und sind oft unfreiwillig komisch.
    Wo aber dieser Film Spaß macht ist die Tatsache dass Seagals Charakter hier praktisch wie ein Psychopath alles nieder wälzt und platt macht. Ob gut oder Böse ist egal, jeder wird verdrossen oder erschossen. Da reicht es schon wenn man ihm nur ne Frage stellt, der wird einfach getötet und dann wird so getan als wäre nichts gewesen. Ja natürlich schon arg primitiv und sinnfrei aber ich fands witzig.
    In Sachen Härte ist dieser Film aber eher harmlos. Warum dieser FSK 18 ist kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
    Logik wird hier auch gekonnt ignoriert. Also sobald man nachdenkt hat man verloren. Aber durch den vergleichbar hohen Anteil an Action sind die 95 Minuten Laufzeit sehr kurzweilig und ich habe mich durchgehend gut unterhalten gefühlt.
    Kommt dieser Film an Seagal großen Filme ran, nee nicht annähernd. Er kommt auch nicht an die besten DTV Filme von Seagal ran. Aber Seagal hat definitiv schon schlechtere Film gedreht.
    Ich hatte zumindest einiges an Spaß beim schauen.

    6/10 Punkte
    Letterboxd: Sawasdee1983

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    • In the Blink of an Eye (DP)

      90minütiger Episodenfilm mit 3 Geschichten (Neandertaler, Gegenwart, Sci-Fi-Neuer-Planet-finden-Zukunft), deren Inhalte ähnlich und auch ein wenig verwoben sind.

      Bin sehr uninformiert und offen an den Film rangegangen und wurde positiv überrascht - er hat mir/uns gut gefallen.

      Story, Umsetzung, Optik, Besetzung ... alles stimmig.

      Funktioniert wahrscheinlich nur bei der Erstsichtung so gut, dennoch auf jeden Fall empfehlenswert!


      2, vielleicht sogar 2+
      "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

      Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
      4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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      • Batman & Robin (BD)

        Dieser Film gilt nicht nur als schlechtester Batman Film ever sondern auch als schlechteste Comicverfilmung ever und überhaupt als eines der schlechtesten Filme aller Zeiten.
        Ich habe diesen Film damals im Kino gesehen und dieser hat mich regelrecht traumatisiert und schockiert zurück gelassen und seit dem nie wieder gesehen. Nun 30 Jahre später kam der Versuch das Trauma zu überwinden und naja dieser Film ist immer noch mies.
        Klar wenn man diesen Film als Hommage an der 60er Jahre Batman ansieht, wirkt re leicht besser, aber hier fehlt es ihm an Charme und wirkt zu jeder Sekunde einfach nur albern.
        George Clooney als stets gut gelaunter Batman ist irgendwie komplett Thema verfehlt. Auch seine Zickereien mit Robin sind extrem anstrengend.
        Alicia Silverstone ist zwar niedlich aber ihr Charakter und wie man sie eingefügt hat, sorgt dafür dass sie stets wie ein Fremdkörper wirkt.
        Uma Thurman und Arnold Schwarzenegger sind in ihren Rollen schauspielerisch komplett überfordert, auch wenn die schlechte Dialoge hier ihren Beitrag leisteten.
        Immerhin punktet Uma Thurman optisch, solange sie nicht den Mund auf macht. Sobald sie anfängt zu reden wird es einfach nur albern.
        Bei Arnie positiv hervorzuheben ist zumindest dass er viel Spaß in der Rolle hatte und man ihn das merklich ansieht. Seine Sprüche fand ich tatsächlich witzig.
        Der extrem bunte Look mit den Kostümen, Kulissen und Effekte sahen damals schon schrecklich aus und sind inzwischen noch mal extrem gealtert. Man sieht auch regelrecht die Modelle und Spielzeug Autos hier durch die Gegend Fahren wie in einem Werbespot zu Hot Wheels.
        Die Story wirkt wie wild zusammen geschustert, in der Hoffnung dass es irgendwie zusammen passt, mit den Ergebnis dass sich dieser Film einfach nur extrem lang anfühlt. Von den 125 Minuten Laufzeit hätte man locler 124 Minuten wegschneiden konnen und nur die Abschlussszene drin lassen können wie Batman und seine Sidekick mit dem Scheinwerfer im Rücken in Richtung Kamera rennen. Weil das sah cool aus.
        In der Summe ist und bleibt dieser Film der Bodensatz unter den Comicverfilmungen. Damals schon sehr mies und heute naja immer noch.

        1/10 Punkte
        Letterboxd: Sawasdee1983

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        • Alex Gabler
          Alex Gabler kommentierte
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          Hier stimmt so vieles nicht. Der alberne Cast und die schlimmen Plastikkulissen/-Sets fallen aber am meisten ins Gewicht.Es wirkt so, als hätte Warner einen Spielfilmlangen Werbespot für sein Merchandise zum Film gedreht.

        • chris.p.bacon
          chris.p.bacon kommentierte
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          Mal davon abgesehen, dass Ivy überall Pflanzen gedeihen lassen und Freeze alles einfrieden will, was sich gar nicht zusammen verträgt.

      • IMG_4619.jpeg


        Jagd auf einen Unsichtbaren (Pluto TV – da die BR ja Mondpreise kostet)

        Der Börsenmakler Nick Halloway (Chevy Chase) wird durch einen bizarren Laborunfall unsichtbar. Während er versucht, sein neues Leben zu meistern und die Zuneigung der Dokumentarfilmerin Alice Monroe (Daryl Hannah) zu gewinnen, wird er vom skrupellosen CIA-Agenten David Jenkins (Sam Neill) gejagt, der ihn als ultimative Spionagewaffe missbrauchen will.

        Jagd auf einen Unsichtbaren aus dem Jahr 1992 habe ich schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen. Es ist eine ungewöhnliche Arbeit in der Filmografie von Regie-Legende John Carpenter („Halloween“), der hier Sci-Fi, Thriller und Komödie mischt.

        Für das Jahr 1992 waren die Effekte von ILM wegweisend und halten sich auch heute noch erstaunlich gut. Besonders die Darstellung von Nick, wenn er raucht oder trinkt, ist tricktechnisch kreativ gelöst.

        Mit einer knackigen Laufzeit von rund 90 Minuten ist der Film straff inszeniert und weist so gut wie keine Längen auf. Er funktioniert eher als rasanter Abenteuer-Thriller, denn als reine Liebes-Komödie, wie es anfangs den Anschein macht.

        Chevy Chase („Caddyshack“) spielt hier zurückhaltender als in seinen typischen Rollen (wie zum Beispiel in „Schöne Bescherung“), da er vermutlich die Einsamkeit während der Unsichtbarkeit ernsthafter erkunden wollte.

        Sam Neill („Jurassic Park“) stiehlt als eiskalter Antagonist oft die Show und verleiht dem Film die nötige Bedrohlichkeit. Überhaupt sehe ich ihn recht gerne.

        Daryl Hannah („Blade Runner“) liefert eine solide Performance als "Love Interest", auch wenn ihr Charakter aufgrund des Drehbuchs etwas blass bleibt. Immerhin stimmt die Chemie mit Chase.

        „Jagd auf einen Unsichtbaren“ ist kein typischer Carpenter-Horror, aber eine charmante und kurzweilige Genre-Mischung. Wer Chevy Chase einmal in einer (etwas) ernsteren Rolle sehen möchte und auf erstklassige 90er-Jahre-Effekte steht, kommt voll auf seine Kosten.

        7,5 von 10 Puder-Dosen zur kompletten Sichtbarkeit des Unsichtbaren

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        • Sonny
          Sonny kommentierte
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          Hatte ich letztens auch versucht, aber abgebrochen. Paßte irgendwie nicht.

      • Broken Arrow (DP)

        Obwohl ich ein großer Fan von John Woo bin und ein noch größerer von John Travolta konnte mich der Film bei dieser erneuten Sichtung nicht mehr so begeistern wie früher, dafür ist er zu simpel inszeniert und abgesehen davon wirkt er heutzutage auch etwas hausbacken - von den Logiklöchern ganz zu schweigen.

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        "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

        Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
        4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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