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  • Shadow Man (DVD)

    Aufgrund des Actionkult Podcast hieß es für mich die nächste Seagal Wissenslücke schließen. Ich hab den Release damals mitgekriegt aber nach diverser Gurken nahm ich damals vorrübergehend Abstand von Seagal bis Driven To Kill rauskam.
    Ich muss sagen Shadow Man war dann noch besser als erwartet. Er wirkt hier wieder etwas fitter und scheint sich auch wieder etwas mehr Mühe zu geben.
    Optisch merkt man aber deutlich die DTV Herkunft. Die Ostblock Kulissen sehen schon nicht gut aus und der Einsatz von so manchen Green Screens sehen übel aus. Wobei vieles von der Action zumindest handgemacht ist.
    Auch der Cast im Seagal herum liefert nicht gerade die höchste Leistung ab und praktisch direkt nachdem sie aus dem Bild sind, direkt wieder vergessen.
    Die Dialoge teilweise schwach einfach aufgesagt strotzen nicht vor Intelligenz und sind oft unfreiwillig komisch.
    Wo aber dieser Film Spaß macht ist die Tatsache dass Seagals Charakter hier praktisch wie ein Psychopath alles nieder wälzt und platt macht. Ob gut oder Böse ist egal, jeder wird verdrossen oder erschossen. Da reicht es schon wenn man ihm nur ne Frage stellt, der wird einfach getötet und dann wird so getan als wäre nichts gewesen. Ja natürlich schon arg primitiv und sinnfrei aber ich fands witzig.
    In Sachen Härte ist dieser Film aber eher harmlos. Warum dieser FSK 18 ist kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
    Logik wird hier auch gekonnt ignoriert. Also sobald man nachdenkt hat man verloren. Aber durch den vergleichbar hohen Anteil an Action sind die 95 Minuten Laufzeit sehr kurzweilig und ich habe mich durchgehend gut unterhalten gefühlt.
    Kommt dieser Film an Seagal großen Filme ran, nee nicht annähernd. Er kommt auch nicht an die besten DTV Filme von Seagal ran. Aber Seagal hat definitiv schon schlechtere Film gedreht.
    Ich hatte zumindest einiges an Spaß beim schauen.

    6/10 Punkte
    Letterboxd: Sawasdee1983

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    • In the Blink of an Eye (DP)

      90minütiger Episodenfilm mit 3 Geschichten (Neandertaler, Gegenwart, Sci-Fi-Neuer-Planet-finden-Zukunft), deren Inhalte ähnlich und auch ein wenig verwoben sind.

      Bin sehr uninformiert und offen an den Film rangegangen und wurde positiv überrascht - er hat mir/uns gut gefallen.

      Story, Umsetzung, Optik, Besetzung ... alles stimmig.

      Funktioniert wahrscheinlich nur bei der Erstsichtung so gut, dennoch auf jeden Fall empfehlenswert!


      2, vielleicht sogar 2+
      "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

      Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
      4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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      • Batman & Robin (BD)

        Dieser Film gilt nicht nur als schlechtester Batman Film ever sondern auch als schlechteste Comicverfilmung ever und überhaupt als eines der schlechtesten Filme aller Zeiten.
        Ich habe diesen Film damals im Kino gesehen und dieser hat mich regelrecht traumatisiert und schockiert zurück gelassen und seit dem nie wieder gesehen. Nun 30 Jahre später kam der Versuch das Trauma zu überwinden und naja dieser Film ist immer noch mies.
        Klar wenn man diesen Film als Hommage an der 60er Jahre Batman ansieht, wirkt re leicht besser, aber hier fehlt es ihm an Charme und wirkt zu jeder Sekunde einfach nur albern.
        George Clooney als stets gut gelaunter Batman ist irgendwie komplett Thema verfehlt. Auch seine Zickereien mit Robin sind extrem anstrengend.
        Alicia Silverstone ist zwar niedlich aber ihr Charakter und wie man sie eingefügt hat, sorgt dafür dass sie stets wie ein Fremdkörper wirkt.
        Uma Thurman und Arnold Schwarzenegger sind in ihren Rollen schauspielerisch komplett überfordert, auch wenn die schlechte Dialoge hier ihren Beitrag leisteten.
        Immerhin punktet Uma Thurman optisch, solange sie nicht den Mund auf macht. Sobald sie anfängt zu reden wird es einfach nur albern.
        Bei Arnie positiv hervorzuheben ist zumindest dass er viel Spaß in der Rolle hatte und man ihn das merklich ansieht. Seine Sprüche fand ich tatsächlich witzig.
        Der extrem bunte Look mit den Kostümen, Kulissen und Effekte sahen damals schon schrecklich aus und sind inzwischen noch mal extrem gealtert. Man sieht auch regelrecht die Modelle und Spielzeug Autos hier durch die Gegend Fahren wie in einem Werbespot zu Hot Wheels.
        Die Story wirkt wie wild zusammen geschustert, in der Hoffnung dass es irgendwie zusammen passt, mit den Ergebnis dass sich dieser Film einfach nur extrem lang anfühlt. Von den 125 Minuten Laufzeit hätte man locler 124 Minuten wegschneiden konnen und nur die Abschlussszene drin lassen können wie Batman und seine Sidekick mit dem Scheinwerfer im Rücken in Richtung Kamera rennen. Weil das sah cool aus.
        In der Summe ist und bleibt dieser Film der Bodensatz unter den Comicverfilmungen. Damals schon sehr mies und heute naja immer noch.

        1/10 Punkte
        Letterboxd: Sawasdee1983

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        • chris.p.bacon
          chris.p.bacon kommentierte
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          Mal davon abgesehen, dass Ivy überall Pflanzen gedeihen lassen und Freeze alles einfrieden will, was sich gar nicht zusammen verträgt.

        • Count Dooku
          Count Dooku kommentierte
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          Als Fortführung von der alten Serie mit Adam West kann ich dem Film noch ein bißchen was angewinnen. Ich finde den Film auch stimmiger als "Batman Forever" der ständig zwischen albernen Schurken und ernsten Batman hin- und herpendelte.
          Hab schon schlechtere Comicverfilmungen gesehen wie z. B. Catwoman oder Thor 3.

        • Sawasdee1983
          Sawasdee1983 kommentierte
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          Count Dooku Catwoman fand ich tatsächlich noch unterhaltsamer als diesen Film. Okay Thor 3 ist genauso übel

      • IMG_4619.jpeg


        Jagd auf einen Unsichtbaren (Pluto TV – da die BR ja Mondpreise kostet)

        Der Börsenmakler Nick Halloway (Chevy Chase) wird durch einen bizarren Laborunfall unsichtbar. Während er versucht, sein neues Leben zu meistern und die Zuneigung der Dokumentarfilmerin Alice Monroe (Daryl Hannah) zu gewinnen, wird er vom skrupellosen CIA-Agenten David Jenkins (Sam Neill) gejagt, der ihn als ultimative Spionagewaffe missbrauchen will.

        Jagd auf einen Unsichtbaren aus dem Jahr 1992 habe ich schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen. Es ist eine ungewöhnliche Arbeit in der Filmografie von Regie-Legende John Carpenter („Halloween“), der hier Sci-Fi, Thriller und Komödie mischt.

        Für das Jahr 1992 waren die Effekte von ILM wegweisend und halten sich auch heute noch erstaunlich gut. Besonders die Darstellung von Nick, wenn er raucht oder trinkt, ist tricktechnisch kreativ gelöst.

        Mit einer knackigen Laufzeit von rund 90 Minuten ist der Film straff inszeniert und weist so gut wie keine Längen auf. Er funktioniert eher als rasanter Abenteuer-Thriller, denn als reine Liebes-Komödie, wie es anfangs den Anschein macht.

        Chevy Chase („Caddyshack“) spielt hier zurückhaltender als in seinen typischen Rollen (wie zum Beispiel in „Schöne Bescherung“), da er vermutlich die Einsamkeit während der Unsichtbarkeit ernsthafter erkunden wollte.

        Sam Neill („Jurassic Park“) stiehlt als eiskalter Antagonist oft die Show und verleiht dem Film die nötige Bedrohlichkeit. Überhaupt sehe ich ihn recht gerne.

        Daryl Hannah („Blade Runner“) liefert eine solide Performance als "Love Interest", auch wenn ihr Charakter aufgrund des Drehbuchs etwas blass bleibt. Immerhin stimmt die Chemie mit Chase.

        „Jagd auf einen Unsichtbaren“ ist kein typischer Carpenter-Horror, aber eine charmante und kurzweilige Genre-Mischung. Wer Chevy Chase einmal in einer (etwas) ernsteren Rolle sehen möchte und auf erstklassige 90er-Jahre-Effekte steht, kommt voll auf seine Kosten.

        7,5 von 10 Puder-Dosen zur kompletten Sichtbarkeit des Unsichtbaren

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        • Sonny
          Sonny kommentierte
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          Hatte ich letztens auch versucht, aber abgebrochen. Paßte irgendwie nicht.

        • Count Dooku
          Count Dooku kommentierte
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          Ist ein ganz unterhaltsamer Streifen. Hatte mir rechtzeitig eine BD geholt.

      • Broken Arrow (DP)

        Obwohl ich ein großer Fan von John Woo bin und ein noch größerer von John Travolta konnte mich der Film bei dieser erneuten Sichtung nicht mehr so begeistern wie früher, dafür ist er zu simpel inszeniert und abgesehen davon wirkt er heutzutage auch etwas hausbacken - von den Logiklöchern ganz zu schweigen.

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        "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

        Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
        4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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        • movieguide
          movieguide kommentierte
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          Mir gefällt an dem Film, das er eben nicht so übertrieben John Woo mäßig daherkommt, sondern eher ein klassischer Actionfilm ist. Müsste ich auch mal wieder schauen.

        • Sonny
          Sonny kommentierte
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          movieguide Ja, so kann man es auch sehen. Dennoch konnte er mich gestern nicht zu 100 % zufrieden stellen. Einige Filme verlieren eben im Laufe der Zeit.

      • Agent Recon (Prime)

        Wohlwissend dass dieser Film nicht allzu viel taugen wird, habe ich mich an diesen Film rangewagt weil ich Chuck Norris in einem aktuellen Film sehen wollte.
        Die Story ist komplett hanebüchen, Soldaten gegen Aliens und dazeischeb ein Super Roboter Soldat, wobei lustigerweise ist letzter gespielt von Chuck Norris, wodurch man mit den typischen Chuck Norris Klischees spielt.
        Man merkt zu jeder Sekunde dass kaum Budget da war. Es sieht so aus als hätte man in nem Steinbruch oder einer Baustelle ein paar einfache Holzkulissen hingestellt, die grau angemalt, damit es wie Beton aussieht nicht wirklich ab. Und dazu noch ein paar Lagerhallen, ein paar Berge und mehr gibt es nicht an Kulissen.
        In Sachen Action sieht das CGI Mündungsfeuer und das CGI Blut richtig übel aus. Man sieht wie die Gewehre einfach nur gehalten wurden und den Rest der CGI überlassen wurde.
        Immerhin Hauptdarsteller, Regisseur und Drehbuchautor Derek Ting liefert ein paar ordentliche Fightszenen ab, aber jetzt nichts wo man sagen könnte, wow super. Teilweise war es auch unfreiwillig komisch.
        Der Rest des unbekannten Casts spielt auf Amateur Niveau, wodurch die schlechten Dialoge noch mal mehr Hölzern wirken.
        Einer der wenigen noch bekannten Namen ist Beastmaster Marc Singer, dem mal seine Rolle als Soldat kaum abnimmt da er mit seinen während es Drehs Mitte 70 Jahren merklich ansieht wie wenig Kraft er hat. Selbst bei den Dialogen wirkte er durchgängig erschöpft. Das ist schon ein bisschen zum Fremdschämen.
        Kommen wir zu Chuck Norris, der Gute ist natürlich auch sehr alt geworden was man entsprechend auch sieht. Viel Screentime hat er auch nicht, vielleicht 5-10 Minuten Meist sitzt er rum, start leer in Luft sagt halte seine Roboter Sachen auf. Man konnte auch direkt sehen wie er seinen Text einfach nur abgelesen hat.
        Gegen Ende darf er auch ein bisschen mit einer Gatling schießen, lustigerweise ohne Patronengurt und ohne das Patronenhülsen wegfliegen. Wo ich aber grinsen musste als er dann tatsächlich auch kämpfen durfte und sich durch die Gegnerwellen durchprügelte. Jab das sah nicht gut aus, aber halt so unfreiwillig komisch dass ich grinsen musste.
        Immerhin nach 85 Minuten Laufzeit war die Grütze vorbei.

        0,5/10 Punkte
        Letterboxd: Sawasdee1983

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        • Der Mann, der niemals lebte - 7/10


          Mittlerweise ist BODY OF LIES bereits 10 Jahre alt, hat aber in punkto Inhalt nichts an Aktualität eingebüßt... Der Film konzentriert sich auf verdeckte militärische Aktionen der CIA bei dem Versuch eine Terrorzelle der Al Kaida zu infiltrieren. Der Mann vor Ort interagiert dabei mit den ansässigen Geheimdiensten und muss sich selbst in zwielichtige Kreise begeben. Als durch Terroranschläge in Europa die Prisanz zunimmt spinnt Farris einen Plan, um den Anführer der Zelle aus seinem Versteck zu locken...

          Ridley Scott zeigt einmal mehr, das man ihn auf kein Genre festbinden kann. In BODY OF LIES zeigt er eindrucksvoll, das er auch mit aktuellen Stoffen sehr gut umgehen kann. Das Setting wirkt sehr authentisch, auch wenn der Film in Marokko gedreht wurde. Die verdeckten Operationen der CIA wirken glaubhaft und der Film erspart sich auch unnötigen Patriotismus. Die USA sind hier nämlich zur Abwechslung mal nicht sehr einflußreich, so das Farris vor Ort sehr oft in Lebensgefahr besteht ohne Hoffnung das ihn ein Platoon Soldaten da wieder rausholt.
          Leonardo Di Caprio zeigt einmal mehr das er mittlerweile ein sehr wandlunfähiger Schauspieler ist. Auch wenn man ihm die Rolle nicht zu 100% abnimmt, macht er insgesamt einen doch ziemlich überzeugenden Job. Russell Crowe in einer etwas ungewohnten Rolle, der als Strippenzieher im Hintergrund recht wenig zu tun hat. Der Rest des Casts ist eher mit unbekannten Darstellern besetzt, die sich aber optisch zumindest gut in das Setting einfügen.

          Fazit: Spannender CIA-Thriller mit glaubhaften Setting. Immer noch aktuell. Zwar nicht der beste Ridley Scott Film, aber sehenswert trotzdem.

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          • Alex Gabler
            Alex Gabler kommentierte
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            Ähm, der Film ist bereits 18 Jahre alt… und nicht 10. ;)

          • Sonny
            Sonny kommentierte
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            Den hatte ich damals verkauft (keine Ahnung mehr warum) und ihn mir dann im Steelbook wieder in die Sammlung geholt. Könnte ich auch mal wieder gucken... wie so viele.

          • movieguide
            movieguide kommentierte
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            Alex Gabler da kommt davon wenn man alte Texte von sich nicht nochmal gründlich überarbeitet. Hast natürlich recht

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          Scream 2 (4K UHD, Dolby Vision)

          Rund zwei Jahre sind seit der Mordserie in Woodsboro vergangen. Die Überlebende Sidney findet sich gerade wieder im normalen Leben zurecht und besucht das College, als sich der Albtraum zu wiederholen scheint. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Hat man damals vielleicht die Falschen verdächtigt und getötet? Oder gibt es einfach nur einen Nachahmer? Die Vorgänge rufen auch wieder die Journalistin Gale Weathers auf den Plan. Sie hatte aus der Geschichte der Woodsboro-Morde ein Buch verfasst, welches gerade als Kinofilm „Stab“ seine Premiere feierte – und genau auf dieser Premiere schlug der unbekannte Täter das erste Mal zu.

          „Scream 2“ aus dem Jahr 1997 ist das seltene Beispiel einer Fortsetzung, die nicht nur mit dem Original mithält, sondern ihre eigene Existenzgrundlage zum intellektuellen Spielplatz macht. Wes Craven und Autor Kevin Williamson perfektionieren hier das Spiel mit der Erwartungshaltung.

          Der Film, von Genrefans für Genrefans, thematisiert im Hörsaal direkt die Regeln von Fortsetzungen – während er sie gleichzeitig erfüllt und bricht – eine starke Metaebene. Von hitzigen Debatten über Aliens vs. Terminator 2 bis hin zur Geburtsstunde des fiktiven „Stab“-Franchise ist alles pures Gold für Filmfans. Das Motiv der „Kopie des Originals“ zieht sich durch das gesamte Skript und sorgt für konstantes Misstrauen gegenüber jeder Figur. Hier gibt’s Doppeldeutigkeit als Prinzip.

          Während es im Mittelteil sehr viele lauwarme „Who dunnit“ Momente gibt und sich der Film im Kreis zu drehen scheint, gibt’s als Entschädigung ein richtig spannendes Finale. Wes Craven beweist ein unfassbares Gespür für Spannung, besonders in der bekannten klaustrophobischen Szene im verunfallten Polizeiwagen.

          Zum Cast gesellen sich erneut Neve Campbell, Courteney Cox und David Arquette wobei letzterer wieder einmal die Grenze zum Overacting übertritt und auch die Chemie zwischen ihm und Gale Weathers einfach nur gekünstelt wirkt. Das war 1999 schon so und ist es leider immer noch.

          Nichtdestotrotz ist „Scream 2“ cleverer, blutiger und natürlich selbstbewusster als sein Vorgänger. Er ist ein Liebesbrief an das Slasher-Genre, der seine Klischees liebt, während er sie genüsslich feiert. Ein absolutes Muss für jeden, der Horror mit Köpfchen schätzt… auch wenn ich ihn damals mehr gefeiert habe.

          Das 4K UHD-Bild basiert auf einem neuen Scan der originalen 35mm-Negative und bietet einen filmischen Look mit fein aufgelöstem Filmkorn und die künstliche Nachschärfung der alten Blu-ray eliminiert. Dennoch gibt es Unmengen an Details an Kleidung und Gesichtern auszumachen. Die größte Verbesserung liegt aber in der Farbpalette. Dolby Vision sorgt nämlich hier für natürlichere, gesündere Hauttöne, sattere Rottöne (besonders beim Blut) und tiefe Schwarzwerte ohne Detailverlust.

          Beim Ton gibt es den von der Blu-Ray bekannten 5.1 Dolby Digital Ton, welcher unverändert blieb. Der Sound ist dennoch effektiv, mit klarer Kanaltrennung bei Schockmomenten und einer stimmigen räumlichen Abbildung der Filmmusik. Ab und an gibt es auch nette Effekte aus den hinteren Lautsprechern, aber insgesamt bleibt der Ton schon eher konservativ.

          7,5 von 10 gratis „Stab“-Merchandise Pakete bei der Filmpremiere

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          • Alex Gabler
            Alex Gabler kommentierte
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            chris.p.bacon ja, das finde ich auch. Teil 3 schwächelt zwar etwas dafür gibt Teil 4 wieder richtig Gas.

          • movieguide
            movieguide kommentierte
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            konnte mit der Reihe noch nie was anfangen...

          • chris.p.bacon
            chris.p.bacon kommentierte
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            Teil 3, mit diesem blöden Stimmenimmitator, hätte eher in "Scream 7" platz gehabt... S3 ist wirklich nicht so gut, aber 3 von 4 Filmen sind sehenswert.

        • Anna und der König (1999) (DP)

          Immer noch ein unglaublich guter Film!

          Das grandiose (!) Setting, die tolle Besetzung und die geschickt geschriebene & inszenierte Story werden nur noch vom hervorragenden Zusammenspiel von Jodie Foster und Chow Yun-fat übertroffen!

          Der auf UHD... ein Day-One-Kauf!!

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          "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

          Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
          4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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          • Attack Force (DVD)

            Und weiter geht es mit den Seagalfilmen, entlang der gerade entsprechend gehörten Actionkult Podcast Folge. Ich kanne diesen Film bisher noch nicht. Aber aufgrund des Podcasts hatte ich bereits schlimmstes befürchtet und dieser Film wurde noch schlimmer.
            Es sollte Seagals große Antwort auf Predator werden und schon beim Dreh merkte man, das wird nichts, also entschied man sich direkt 2 Storyversionen vom Film zu drehen und reichte diese beim Studio ein und das Studio fand beide Versionen so mies, dass der halbe Film noch mal gedreht werden musste, halt ohne Seagal und dann hat man praktisch 2,5 Filme einfach zusammen gewürfelt und Dialoge aus den Szenen von alten Versionen einfach nein einsyncronisiert, in der Hoffnung dass dieser Film Sinn ergibt. Ich kann hier direkt sagen, dieser Film ergibt absolut null Sinn. Dieser Flickenteppich ist ein wirrer Mix ohne gerade Linie. Dieser Film wirkt wie ein Unfall wo man gar nicht mehr weggucken kann, weil dieser so schlimm geworden ist.
            Dass Seagal bei den Nachdrehs nicht mehr dabei war, merkt man auch, er hat hier so wenig Screentime, dass er im Grunde nur noch ne Nebenrolle hat und seine Dialoge wurden auch fast komplett von jemand anderem eingesprochen, der nicht mal annähernd die Stimme hat wie Seagal. Überhaupt bringen diese ständig wechselnden Stimmen bei den ganzen Darstellern einen immer total aus dem Konzept, einfach weil die Charaktere sich jedes mal anders anhören.
            Dazu merkt man auch zu jeder Szene bei Seagal dass er absolut keine Lust hatte auf diesen Dreh und genervt war überhaupt da zu sein.
            Optisch merkt man dass hier nicht viel Geld zur Verfügung stand, jede Szene sieht einfach nur schlecht aus. Schlechte Kulissen, schlechte Kameraarbeit und ein Cast der auf unterem TV Niveau agiert. Allgemein wirkt dieser Film nicht wie ein DTV Produktion von 2006, sondern wie eine schlechte TV Produktion aus Mitte der 90er.
            Einzig positive an diesem Film, ist die Tatsache dass der weibliche Cast optisch sehr ansprechend aussah. Mehr positives fällt mir diesem Film nicht ein.
            In der Summe ist das mit der bisher Abstand schlechteste Seagal Film den ich je gesehen habe.

            0,25/10 Punkte
            Letterboxd: Sawasdee1983

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            • Sawasdee1983
              Sawasdee1983 kommentierte
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              movieguide der Minusbereich hat bisher nur ein Film bei mir verdient und zwar das Remake von The Crow.

            • movieguide
              movieguide kommentierte
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              Sawasdee1983 wirklich? Kann mir nicht vorstellen das es nichts gibt, das schlechter ist... gerade im DTV Sumpf den du ja recht ausführlich goutierst findet sich doch sicherlich noch mehr

            • Sawasdee1983
              Sawasdee1983 kommentierte
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              movieguide doch das The Crow Remake war eines der schlimmsten Filme ever. Hier kenne ich natürlich die Verfilmung mit Brandon lee, aber ich kenne auch die Comicvorlage die für mich zu den besten Comics aller Zeiten gehört und die Brandon Lee Version ist tatsächlich recht nah and er Vorlage, teilweise gibt es einige 1 zu 1 Szenen
              Was man dann aber bei dem Remake draus gemacht hat, ist einfach nur ein absoluter Schlag in die Fresse und eine pure Beleidigung an jeden Zuschauer der die erste Verfilmung und die Comicvorlage kennt. Und ja hätte ich die Wahl zwischen Attack Force oder das The Crow Remake, würde ich jederzeit Attack Force nehmen, denn gegen das The Crow Remake wirkt Attack Force wie ein absolutes Meisterwerk.

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            Men in Black 2 (4K UHD, HDR10)

            In einer Ära, in der Blockbuster immer länger und komplexer werden, ist „Men in Black II“ aus dem Jahr 2002 eine herrlich erfrischende Erinnerung daran, wie effizient und unterhaltsam Science-Fiction-Comedy sein kann. Regisseur Barry Sonnenfeld ist es gelungen, die Magie des Originals von 1997 einzufangen und sie in ein Sequel zu packen, das vor allem durch eines besticht - unkomplizierten Spaß.

            Das Herzstück des Films ist zweifellos die Chemie zwischen Will Smith und Tommy Lee Jones. Während Smith als Agent J mit gewohnt lässigen Sprüchen überzeugt, liefert Jones als der „re-neuralisierte“ Agent K den perfekten, staubtrockenen Gegenpart. Es ist eine Freude zu sehen, wie die Dynamik zwischen dem impulsiven Mentor und seinem nun erfahrenen Schüler neu gemischt wird. Ihre Interaktionen wirken natürlich und bilden den emotionalen Anker inmitten des intergalaktischen Chaos.

            Für das Jahr 2002 waren die visuellen Effekte wegweisend. Heute versprüht das CGI von „Men in Black II“ einen veralteten aber nostalgischen Charme. Die Mischung aus computergenerierten Kreaturen und den praktischen Effekten von Special-Effects-Legende Rick Baker sorgt für eine Welt, die sich „echt“ anfühlt. Ob die tentakelartige Schurkin Serleena oder die legendären Wurm-Aliens in ihrer Junggesellenbude – das Design ist kreativ, bunt und strotzt vor Liebe zum Detail.

            Ein angenehmes Merkmal dieses Sequels ist seine knackige Laufzeit. Mit rund 88 Minuten (ohne Abspann) verschwendet der Film keine Sekunde. In einer Zeit von Drei-Stunden-Epen ist dieses Tempo eine wahre Wohltat. Die Handlung ist simpel und geradlinig: Ein böses Alien sucht ein mächtiges Licht, die MIB müssen es aufhalten. Diese Einfachheit erlaubt es dem Film, von einem Set-Piece zum nächsten zu jagen, ohne den Zuschauer mit unnötigen Nebenplots zu ermüden. Es gibt keinen Leerlauf, nur Pointen und Action.

            Der Humor von „Men in Black II“ ist, wie schon bei Teil 1, herrlich schräg. Szenen wie die im Schließfach am Bahnhof, in dem ein ganzes Volk Agent K als Gott verehrt, oder die Gesangseinlagen von Frank dem Mops sind längst Kult. Sonnenfeld nutzt das Science-Fiction-Genre als Spielwiese für kreative Einfälle, die oft erst beim zweiten Hinsehen ihre volle Wirkung entfalten. Der Film nimmt sich selbst zu keinem Zeitpunkt zu ernst, was ihn zur perfekten Wahl für einen entspannten Filmabend macht.

            „Men in Black II“ ist ein Paradebeispiel für ein gelungenes Sequel. Es ist unterhaltsam, visuell einfallsreich und verlässt sich auf die Stärken seiner Hauptdarsteller. Wer Lust auf ein schnelles, witziges und technisch charmantes Abenteuer hat, kommt an diesem Klassiker nicht vorbei. Es ist Sci-Fi-Entertainment in seiner reinsten Form: direkt, sympathisch und verdammt kurzweilig.

            Das bildschirmfüllende 4K UHD-Bild basiert auf einem Scan des 35mm-Negativs und bietet eine hervorragende Detailtiefe. Poren, Hauttexturen und die feinen Stoffe der schwarzen Anzüge sind so klar wie nie zuvor sichtbar. Der Film bewahrt die ursprüngliche Filmkörnung, was dem Film eine organische, cineastische Textur verleiht, ohne dass Details durch digitale Rauschfilter verloren gehen. HDR sorgt für eine gesteigerte Dynamik. Besonders die weißen Hemden strahlen brillant gegen die tiefschwarzen Anzüge, während die bunten Alien-Effekte, Lichter der Großstadt und Laserstrahlen großartige Spitzenhelligkeiten erreichen. Durch die hohe Auflösung wirken die CGI-Effekte aus dem Jahr 2002 noch weicher und lassen sich leider als solche erkennen. Insgesamt eine starke UHD aus dem Hause Sony.

            Der Ton kommt in DTS-HD 5.1 daher. Dialoge bleiben selbst in hektischen Action-Szenen kristallklar, während sich der orchestrale Score von Danny Elfman auf alle Lautsprecher legen kann. Der Subwoofer wird kraftvoll gefordert, besonders bei Explosionen oder dem Einsatz der "De-Atomisator"-Waffen.

            7,5 von 10 geblitzdingste Personen

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            • IMG_4627.jpeg


              „14 Tage lebenslänglich“ (DVD)

              Der arrogante Staranwalt Konrad von Seidlitz (Kai Wiesinger) lässt sich auf einen PR-Gag ein: Er tritt eine 14-tägige Haftstrafe wegen unbezahlten Strafzettel an, um seine Berühmtheit zu steigern. Doch die Fassade bröckelt schnell, als er Opfer einer Intrige wird und der „Urlaub“ im Knast zum Überlebenskampf mutiert.

              Schon eeewig nicht mehr gesehen.
              „14 Tage lebenslänglich“ aus dem Jahr 1997 ist ein packendes deutsches Justizdrama, das auch fast 30 Jahre nach seinem Erscheinen durch seine klaustrophobische Atmosphäre und moralischen Fragen überzeugt.

              Herauszuheben ist hier Kai Wiesingers Performance. Er spielt den Wandel vom überheblichen Unsympathen zum gebrochenen, mitfühlenden Opfer absolut glaubwürdig. Aber auch die Bildsprache und Atmosphäre passen. Die Enge und die psychische Belastung des Gefängnisalltags werden ungeschönt und bedrückend eingefangen.

              Die unerwartete Wendung zur Mitte des Films hebt die Geschichte von einem simplen Drama zu einem fesselnden Thriller und dürfte einige überraschen.

              Allerdings gibt es auch etwas Kritik in Form von einigen schlecht gewählten Nebenschauspielern, der unerwarteten Flucht und den ein oder anderen unlogischen Sinneswandel gewisser Figuren. Das passt so nicht ganz zum Rest des gut durchdachten Dramas.

              Trotzdem ist „14 Tage lebenslänglich“ ein intensiver Trip durch das deutsche Rechtssystem, der zeigt, wie schnell Privilegien in der Isolation wertlos werden. Trotz kleinerer Schwächen bleibt der Film für mich ein Klassiker des deutschen 90er-Jahre-Kinos.

              7 von 10 rote Bänke auf die man sich nicht setzen darf

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