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    Resident Evil: Degeneration (Blu Ray)

    Claire Redfield, mittlerweile Mitglied der NGO TerraSave, wird am Flughafen von Harvardville Zeugin eines T-Virus-Ausbruchs, als ein infizierter Passagier und ein abstürzendes Flugzeug das Terminal überrennen.
    Spezialagent Leon S. Kennedy wird entsandt, um zusammen mit einem lokalen SWAT-Team die Überlebenden, darunter Senator Ron Davis, zu retten.

    Nachdem ich am Wochenende das neueste Resident Evil Requiem auf der Switch 2 durchgezockt hatte, bekam ich wieder Lust auf die animierten Resi-Filme. Und so startete ich gleich mit dem allerersten…

    „Resident Evil: Degeneration“ aus dem Jahr 2008 war der erste abendfüllende CGI-Spielfilm der Reihe und ist ein Fest für Fans, die sich nach einer authentischen Erweiterung der Videospiel-Lore sehnen. Im Gegensatz zu den trashigen Realverfilmungen ist dieser Film fester Bestandteil des offiziellen Kanons und spielt sieben Jahre nach der Tragödie von Raccoon City bzw. ein Jahr nach den Ereignissen in Resident Evil 4.

    Die Rückkehr von Serienlieblinge Leon S. Kennedy und Claire Redfield sorgt für echte Resident-Evil-Stimmung und führt ihre Geschichte nach den Ereignissen von Resident Evil 2 und 4 sinnvoll fort. Die Action beginnt auf dem Flughafen Harvardville, der durch einen Flugzeugabsturz und eine anschließende T-Virus-Invasion im Chaos versinkt.

    Die zweite Hälfte verlagert das Geschehen in einen hochmodernen WilPharma-Komplex, wo die Helden mit politischen Intrigen und Bioterrorismus konfrontiert werden.

    Der Film setzt auf klassische Zombies und die bedrückende Atmosphäre, die Fans aus den Spielen kennen, anstatt auf übertriebene Superkräfte. Mit der Freisetzung des G-Virus und der daraus resultierenden Mutation eines "abtrünnigen Kriegers" bietet der Film ein brachiales Finale gegen ein monströses Wesen.

    Obwohl einige Animationen aus dem Jahr 2008 nicht mehr up to date sind, finde ich die Optik dennoch stimmig und rund. Sogar die deutschen Sprecher können sich hören lassen. In der englischen Fassung werden die Protagonisten sogar von Paul Mercier (Leon) und Alyson Court (Claire) gesprochen, welche den Protagonisten in den Spielen ihre Stimme leihen, was die Immersion für Spieler verstärkt.

    Trotz teils hölzerner Animationen aus heutiger Sicht überzeugt „Resident Evil Degeneration“ durch seine Videospielnähe und die packende Survival-Horror-Atmosphäre. Ein Muss für jeden Fan, der die echten Abenteuer von Leon und Claire abseits der Spielkonsole erleben möchte.

    7 von 10 gelungene Headshots

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    • The Specialist (BD)

      Ich habe diesen Film seit dem BD Release nicht mehr gesehen, aber wohlwissend dass dieser Film zu den schwächeren Stallone Filmen gehört, hatte ich aufgrund des Actionkult Podcasts wieder Lust auf diesen Film
      Die Romanvorlage habe ich nie gelesen aber ich selbst fand den Streifen als der rauskam richtig cool.
      Jedoch hat die Begeisterung über den Film mit den Jahren schon einiges nachgelassen und bei jeder Sichtung eigent mehr und mehr.
      Der Film ist gerade so solide, da der Film recht langatmig inszeniert ist und für nen Stallonefilm doch mit vergleichsweise wenig Action. Man versucht hier auf Film Noir zu machen aber scheitert dabei an vielen Dingen, da es nicht atmosphärisch wirkt, sondern es einfach zu Längen kommt.
      Vom Verhalten der Charaktere und von der Story gibt es massive Logiklöcher und viele vom Cast wirken in ihren Rollen einfach überfordert, als wüssten sie nicht so recht was sie eigentlich machen sollten.
      Sharon Stone zeigt sich hier wie damals bei ihr üblich sehr freizügig und ist natürlich wie immer atemberaubend anzuschauen, aber sie schafft es mit keinem anderen auch nur irgendeine Chemie aufzubauen. Vor allem ihr Zusammenspiel mit Sly und die berühmt berüchtigte Sexszene waren damals schon zum fremdschämen, heute noch mehr.
      Die wenige Action ist aber ganz ordentlich, mit coolen Explosionen und Stallone hat zwischendurch auch ein paar nette Oneliner zu bieten.
      Ansonsten ragt hier aber nur James Woods als verrückter Gegenspieler raus. Insgesamt aber wirklich nur ein bestenfalls mittelmäßiger Film.

      5/10 Punkte
      Letterboxd: Sawasdee1983

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      • Scream 7 | OV #07

        Leider muss ich mich den überwiegenden schlechten Kritiken anschließen. "Scream 7" war wirklich nicht gut. Die ersten zwei Drittel sind noch unterhaltsam, auch wenn Sie nicht wirklich mitreissen und das Finale macht das ganze Ding kaputt. Einzelne Elemente sind ganz gut und es gibt ein paar gute Kills, allerdings auch einen der nicht ins Franchise passt und eher bei Jason oder Myers aufgehoben gewesen wäre. Die emotionale Komponente um die Prescott-Familie kam leider nicht rüber und manchmal gabs ein klaffende Logikloch der Dramaturgie wegen, worüber ich nicht hinwegsehen konnte. Auch wurde aus der Meta-Kritik eher eine Sidney-Kritik, die bei mir auch nicht ganz greifen konnte und das alles, obwohl Kevin Williamson (Drehbuchautor von Teil 1, 2 und 4) hier Regie geführt hat und sogar am Drehbuch mitschrieb.

        Auch waren die Blutgeräusche für mich wieder viel zu laut und saftig, das finde ich eher nervig als das es unbehagen o.ä. in mir auslöst. Wer alelrdings nur für die Kills kommt wird Spaß haben, die Auflösung am Ende war ziemlich mau und die wohl schlechteste des ganzen Franchises. Auch hatte die Anfangsszene keinen direkten Bezug zum Film, auch wenn sie gut war. Insgesamt bestand der Film ais einigen guten Elementen, aber im Großen und Ganzen wollte das alles für mich nicht passen. Auch Sidneys Tochter Tatum blieb irgendwie blass und ihre Freunde waren auch alle nicht symphatisch - war mir egal, als die abgemurkst wurden.

        Denn werde ich dem Film in ein paar Monaten nochmal eine Chance geben. Ich bin aktuell nicht ganz beisammen (oder eher immer mehr) und habe mich von den negativen Kritken wahrscheinlich auch beinflussen lassen.
        [the hatches are open!]

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        • Alex Gabler
          Alex Gabler kommentierte
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          movieguide dabei zählt Teil 4 zu den besten. Da hast echt was verpasst. Danach nicht wirklich.

        • movieguide
          movieguide kommentierte
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          Alex Gabler die Reihe hat für mich grundsätzlich keinen Reiz, vielleicht irgendwann mal wieder im Stream... mal sehen

        • chris.p.bacon
          chris.p.bacon kommentierte
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          movieguide - Teil 4 ist wirklich sehr gut. Wenn Du die Reihe mal wieder Streamst, schließe den 4. gerne mit ein.
          Teil 1 und 4 sind Alex und meine Favoriten

      • Der Kautions-Cop - 6/10

        "Der Kautions-Cop" ist eine typische RomCom aus den 2000ern wie Sie damals am Fließband produziert wurden. Gerard Butler und Jennifer Anniston waren damals beide hoch im Kurs, Butler hatte sich dank "300" als Actionstar etabliert, Anniston war der Star in "Friends". Wieso also nicht beide in einer lockeren Actionkomödie zusammenbringen? Beide harmonieren jedenfalls gut vor der Kamera und zeigen sich spielfreudig, vor allem Butler ist hier noch deutlich lockerer und charmanter drauf als man das aus Filmen jüngeren Datums kennt. Die Handlung selbst ist eigentlich nebensächlich und bis zum Ende vorhersehbar: Butler muss als Kopfgeldjäger seine Ex bei der Polizei abliefern, weil diese nicht bei einem Gerichtstermin erschienen ist. Es kommt natürlich wie es kommen muss, und aus der anfänglichen Abneigung wird schnell wieder mehr... Egal, hier gehts nicht um den Inhalt, sondern um den Spaß. Davon gibt es Einigen, aber auch nicht soviel wie man sich vielleicht erhofft. Bis auf wenige Szenen bleibt der Witz meist zu handzahm, hier wäre durchaus mehr Potential drin gewesen. Das eingestreute Abenteuer ist ganz nett, aber auch nicht rasant genug um wirklich zu überzeugen. Am Ende ist der Film dann auch einfach 30 Minuten zu lang und wäre als knackiger 90-Minüter sicher besser gewesen. Insgesamt aber trotzdem noch durchaus sehenswert, wenn man einen seichten Film mit seiner Liebsten schauen will, der sowohl mit etwas Witz und etwas Gefühl daherkommt. Naja, und wer sowohl Gerard Butler wie auch Jennifer Anniston gerne sieht, wird eigentlich auch nicht enttäuscht.

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        • Alex Gabler
          Alex Gabler kommentierte
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          Mir hat die einmalige Sichtung damals bei erscheinen gereicht. Er war ok aber mehr auch nicht.

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        Walking Tall - Auf eigene Faust (2004) (Blu Ray)

        Ein ehemaliger US-Soldat kehrt in seine Heimatstadt zurück, die von Verbrechen und Korruption heimgesucht wird. das will er nun ändern.

        Ich kenne das Original aus den 70er Jahren nicht, fand aber dieses Remake aus dem Jahr 2004 immer schon sehr cool.

        Wer auf der Suche nach tiefgründigen Dialogen ist, ist hier falsch – wer aber Bock auf eine knallharte One-Man-Show hat, wird bestens bedient. Dwayne „The Rock“ Johnson räumt als Ex-Soldat Chris Vaughn in seiner Heimatstadt auf und beweist, dass man für Gerechtigkeit manchmal nur ein großes Stück Holz braucht.

        Bevor The Rock zum Blockbuster- oder besser gesagt Mainstream-Giganten wurde, war er hier der ultimative Action-Held zum Anfassen. Charismatisch, physisch präsent und absolut überzeugend als Rächer.

        Die Story ist nichts besonderes: das klassische Gut gegen Böse. Keine unnötigen Twists, kein Ballast – einfach ein ehrlicher Kampf für das, was richtig ist.
        Mit gerade einmal 86 Minuten (inklusive Abspann!) bzw. 74 Minuten ohne Abspann hat der Film keine Längen. Perfekt für einen Feierabend Actioner mit Kumpels.

        Mir gefällt aber auch nach wie vor der klasse Soundtrack mit bekannten Tracks. Die Musik treibt die Action ordentlich voran und passt perfekt zum rauen Kleinstadt-Vibe.

        „Walking Tall“ (2004) ist die Definition von kurzweiliger Unterhaltung. Ein moderner Western mit ordentlich Wumms, einem sympathischen Johnny Knoxville als Sidekick und einem Hauptdarsteller, der den Film im Alleingang trägt.

        7,5 von 10 Kanthölzern
        Zuletzt geändert von Alex Gabler; 06.03.2026, 15:42.

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        • Shelter (TrueID)

          An den Kinokassen ist dieser Film brachial gefloppt während im VOD Bereich dieser Film zum Hit wurde.
          Ich selbst wollte diesen Film nur wegen Jason Statham sehen.
          Wie fast alle Jason Statham Filme ist dieser Film sehr simpel geraten und natürlich recht ähnlich wie die meisten Statham Filme.
          Das erste Drittel war aber eine ziemliche Qual. Man sieht in erster Linie nur Statham aus dem Fenster starren oder essen und dabei ein nerviges Kind was nicht aufhören kann zu labern. Das Ganze machte eine richtig depressive Stimmung und sorgte schon dafür dass ich kämpfen musste um diesen Film nicht abzubrechen oder vorzuspulen.
          Hat man das erste Drittel überstanden kriegt man endlich das was in einem Statham Film Action. Aber nicht so viel wie man sich vielleicht erhofft. Die die Stimmung weiterhin düster und depressiv bleibt, wodurch dieser Film weiterhin so seine Längen hat und man macht ständig auf Drama.
          Schade ist auch dass das Sidekick von Kind weiterhin die ganze Zeit dabei bleibt und weiter nervte. Sie zieht also nen kompletten Film runter.
          Statham bleibt natürlich einfach Statham und schaut weiter einfach grimmig durch die Gegend und sein Charkter ist ebenfalls ein typischer Statham Charakter wie in seinen letzten Filmen.
          Die Action wenn welche kommt ist schön abwechslungsreich, mit Ballerszenen, Typischen Statham Prügeleien und Verfolgungsjagden mit einem Gegenspieler der nicht rumlabert, sondern gnadenlos einfach alle umnietet. Es hat richtig Spaß der Action zuzuschauen mit guten handgemachten Stunts. Hier gab es ein paar richtig schöne Momente aber leider in der Summe zu wenig.
          Problematisch wird dann auch direkt immer sobald keine Action kommt, was leider wie gesagt recht oft geschieht, weil dann kommt es direkt zu Längen und man kämpft wieder damit nicht einfach vorzuspulen.
          Das Finale war dann auch recht kurz geraten.
          In der Summe ist dieser Film klar einer der schwächeren Statham Filme und schon eine Enttäuschung und wird der erste Statham Film seit langem sein der es nicht in die Sammlung schaffen wird.

          3,5/10 Punkte
          Letterboxd: Sawasdee1983

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          • Alex Gabler
            Alex Gabler kommentierte
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            Ich fand die letzten 5-6 Statham Filme allesamt schwach und generisch.

        • Young Guns - Blu-Ray - 8/10

          Der Western mit dem illustren Cast, begeistert auch heute noch. Inszenierung, Score und wie erwähnt Darsteller gefallen und Dank knapper Laufzeit, wird man kurzweilig unterhalten. Freue mich schon auf die Fortsetzung, somit ein Genrewechsel bei mir und Sci-Fi bekommt eine kurze Pause.




          Gruß Harry

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          • Kalender Girls (DP)

            Die älteren Frauen der Ortsgruppe Knapely, North Yorkshire des Womens Institute bringen mit eher bescheidenen Erfolg jährlich einen Kalender raus, um Geld für soziale Projekte zu sammeln. Motive sind Blumen, Landschaften oder wie nun geplant Kirchen. Um dies zu ändern kommt eine der Damen auf die Idee, einen Aktkalender auf den Markt zu bringen. Die Models? Sie selbst!

            Angeführt von Dame Helen Mirren und anderen namhaften britischen Schauspielerinnen wie Celia Imrie, Julie Andrews oder Penelope Wilton unterhält diese kurzweilige Komödie mit ihrem Charme und ihrem unterschwelligen Humor (wenn der Sohn von Helen Mirren z. B. in der Küche sofort wieder kehrt macht, weil seine Mutter da mal wieder oben ohne steht). Gut für zwischendurch.

            ​​​​​​​2-
            "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

            Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
            4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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            • Cop Land (B)

              Starbesetztes, ruhig inszenierten Drama über korrupte und manipulative New Yorker Polizisten, die Abseits der großen Stadt in Garrison, New Jersey, ihr Leben verbringen. Eines Tages kann der Sheriff von Garrison nicht mehr wegsehen und die Situation gerät außer Kontrolle...

              Diesen 1997 von James Mangold (erst sein 2. Film!) inszenierten Film mit Sylvester Stallone, Harvey Keitel, Robert DeNiro, Ray Liotta, Robert Patrick, Peter Berg, Michael Rapaport, Noah Emmerich, Janeane Garofalo, Annabello Sciorra, Robert Patrick u. a. unfassbar prominent besetzten Film sollte jeder anständige Filmliebhaber mindestens einmal gesehen haben.

              Ich finde ihn großartig!

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              "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

              Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
              4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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              • Kaneda
                Kaneda kommentierte
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                Klasse Film, eine 4K Version wäre fein..

              • Alex Gabler
                Alex Gabler kommentierte
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                Der gefällt dir sogar so gut, dass Robert Patrick gleich zwei mal dabei ist. ;) Klasse Film!

            • Command Performance

              Ein DTV Stirb Langsam Rip of von und mit Dolph Lundgren und ich muss sagen wich wurde nicht so wirklich warm mit diesem Film.
              Dolph Lundgren hatte ohne Frage sichtlich viel Spaß in der Rolle als Rockstar der sich dann durch Geiselnehmer durchkämpfen muss.
              Die Kills sind recht blutig und abwechslungsreich, da alle möglichen Gegenstände als Waffe benutzt werden, sber irgendwie abseits vom Blut auch recht unspektakulär in Szene gesetzt.
              Das dieser Film nicht viel Budget hatte merkt man dem ganzen leider von erster Sekunde an, da Russland als Kulisse nicht wirklich gut aussah. Hinzu kommen viele Osteuropäische Darsteller die in erster Linie nur grimmig gucken können aber deren Schauspiel sehr hölzern ist.
              Die Story ist simpel aber trotzdem sind viele Elemente total hanebüchen, genauso wie so manche Twists sehr an den Haaren herbeigezogen sind.
              Daueraction um die Schwächen auszugleichen gibt es leider auch nicht, wodurch dieser Film schon so einige Längen hat.
              Das Einzige was noch etwas bei diesem Film was rausholt ist Lundgren weil er hier mal wieder ne absolute coole Sau ist, aber trotzdem gibt es da schon deutlich besser DTV Filme mit Lundgren.

              3/10 Punkte
              Letterboxd: Sawasdee1983

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              • War Machine (Netflix)

                Ich bin ohne große Erwartungen an diesen Film rangegangen und ich muss sagen ich hatte tierisch viel Spaß mit dieser Netflix Antwort auf Predator. Dieser Film ist schön schnörkelos, simpel und kompromislos. Ja Logik ist nicht immer vorhanden aber das ist hier auch komplett egal. Hier steht Spektakel im Vordergrund und das gelingt diesem Film wirklich sehr gut, denn die Laufzeit von unter 100 Minuten ohne Abspann fliegen wirklich an einem vorbei.
                Die Einführung ist noch recht ruhig, aber nie langweilig, einfach wiel der Charakter von Alan Ritchson sehr interessant trotz der Einfachheit ist und man mit ihm Mitfiebert und auch ein bisschen mitleidet. Aber sobald die knappe erste halbe Stunde vorbei tritt dieser Film von Anfang bis Ende absolut das Gaspedal durch und geht richtig klasse los.
                Die Härte ist wirklich sehr gut, hier tun die Treffer richtig weh. Hier musste ich teilweise an Lone Survivor denken was die Treffer angeht und die Action ist klasse in Szen gesetzt, mit jeder Menge toller Explosionen und dazu sind die Effekte ganz gelungen. Hier kriegt man eine tolle Zerstörungsorgie geboten, gemixt mit einer netten Portion Patriostismus. Ich bekam das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.
                In der Summe ist dieser Film ein schöner NoBrainer Popkorn Film. Pure Actionunterhaltung ohne Anspruch und das klappt hier wirklich sehr gut.
                Das Ende schreit dann auch noch nach Fortsetzung, die ich mir tatsächlich auch angucken würde.

                8/10 Punkte
                Letterboxd: Sawasdee1983

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                • Direct Action (BD)

                  Das ist einer der Filme die seit seinem Release vor über 20 Jahren regelmäßig immer mal wieder im Player landen und ich von der ersten bis zur letzten Sekunde beim Schauen gute Laune kriege zumal dieser Film damals als er rauskam auch ein kleiner Wendepunkt für Lundgren war, denn nach ein paar Jahren voller schlechter DTV Filme, war das für mich der erste wieder gute DTV Film mit Lundgren seit Silent Trigger und nach Direct Action schaffte Lundgren damals auch wieder eine ganze Welle an recht ordentlichen Filmen.
                  Anspruch hat Direct Action natürlich null, er ist simpel mit iener klassischen Actionstory die schon oft kopiert wurde aber halt immer wieder gut funktioniert, vor allem hier dank einem sehr sehr gut aufgelegten Dolph Lundgren, der mit merklich viel Spaß bei der Sache war und entsprechend die absolute Coolness in Person ist, zumal er das Ganze auch mit einem gewissen Augen zwinkern spielt, was der an sich ernsten Story einer gewissen Lockerheit gibt.
                  Lundgren hat hier einen lässigen Spruch nach dem anderen raus und darf sehr abwechslungsreiche Action machen. Er darf sich prügeln, er darf rumballern und es gibt Verfolgungsjagden und das nicht zu wenig, wodurch dieser Film mit seiner Laufzeit von 96 Minuten wunderbar kurzweilig ist. Okay bei den Prügelszenen merkt man schon dass Lundgren etwas steif ist und kann sicherlich nicht mit heutigen Martial Arts Szenen mithalten, aber gefiel es immer noch.
                  Für eine DTV Produktion ist dieser Film auch recht hochwertig in Szene gesetzt, hier ist es von Vorteil dass man zur Abwechslung weg ging von Ost Europa und nach Kanada gewechselt ist, was einfach deutlich hochwertig aussieht.
                  Abstriche muss man natürlich beim Cast um Lundgren herum machen, hier merkt man natürlich dass da das Budget nicht besonders hoch war und es nicht gerade nach Können gecastet wurde, sondern wie so oft damals bei Nu Image, welches heute Millenium ist, nach Aussehen, nach dem Motto, hauptsache sie können grimmig gucken und schön klischeehaft aussehen.
                  Polly Shannon als Rookie Sidekick ist recht nervig und ebenfalls klischee pur, wobei sie immerhin niedlich anzuschauen ist.
                  In der Summe finde ich diesen Film immer noch toll auch wenn natürlich jede Menge Nostalgiebonus eine Rolle spielt.

                  7,75/10 Punkte
                  Letterboxd: Sawasdee1983

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                    Trouble ohne Paddel (Netflix)

                    Nachdem ihr Freund gestorben ist, beschließen drei Männer, ihren Kindheitstraum zu erfüllen, indem sie auf eine Camping-Expedition und Schatzsuche gehen… mit katastrophalen Folgen.

                    Stell dir vor, deine Jugendträume verstauben in einer alten Kiste, während der „Ernst des Lebens“ dich langsam erstickt. Genau hier setzt „Trouble ohne Paddel“ aus dem Jahr 2004 an. Was oberflächlich wie eine klassische Slapstick-Komödie der frühen 2000er wirkt, ist eigentlich ein charmanter Trip über die Angst vor dem Mittelmaß.

                    Das Herzstück des Films ist das Trio: Seth Green (der Ängstliche), Matthew Lillard (der Geerdete) und Dax Shepard (der Wilde). Man nimmt ihnen die lebenslange Freundschaft in jeder Sekunde ab. Die Chemie zwischen den Jungs wirkt nie konstruiert. Ihr Gezänke ist genau die Mischung aus übertriebener Männlichkeit und echter Zuneigung, die man nur unter besten Freunden findet.

                    Ja, es gibt Furz-Witze und eine lustige Begegnung mit einem Bären. Aber zwischen den Slapstick-Einlagen stellt der Film die essenzielle Frage: „Wann haben wir aufgehört, Abenteurer zu sein?“ Die Suche nach dem verschollenen Schatz von D.B. Cooper ist nur der Vorwand, um festzustellen, dass ihre Leben im Hamsterrad feststecken. Der Film schafft die Balance, uns erst über ein Missgeschick lachen zu lassen, nur um uns im nächsten Moment daran zu erinnern, dass Zeit das einzige Gut ist, das wir nicht zurückbekommen.

                    Mit knackigen 90 Minuten ist der Film perfekt getimt. Er verliert sich nicht in unnötigem Drama, sondern bleibt eine kurzweilige Abenteuerreise, die nach dem Abspann ein wohliges Gefühl hinterlässt. Es ist eine Hommage an die Freundschaft und die Erkenntnis, dass man manchmal im Wald verloren gehen muss, um seinen Weg im Leben wiederzufinden.

                    Obendrauf gibt’s noch einen coolen Soundtrack.

                    „Trouble ohne Paddel“ ist ein echtes „Feelgood-Movie“. Nicht philosophisch überladen, aber tief genug, um nach dem Lachen kurz innezuhalten.
                    Sehr schade dass es keine deutsche Blu Ray des Films gibt.

                    7,5 von 10 Jungenderinnerungen in einer Schatztruhe

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