Allgemein kommt der zweite Teil der Reihe nicht so gut weg, oft lese ich irgendwo er wäre gar der schlechteste. Ich denke, es liegt daran, daß der Film nicht das erwartete Actiongewitter war, sondern eher dramatisch angelegt ist - und das, obwohl er ein John Woo Film ist. Mir gefällt das eigentlich ganz gut, zumal ich Thandie Newtons Präsenz hier auch sehr mag.
Alles in allem natürlich ruhiger als die anderen, aber dennoch unterhaltsam.
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"Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"
Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)
Okay, der Soundtrack ist gut, den habe ich sogar auf CD....gerade das MI-Theme von Limp Bizkit macht richtig Laune...so betrachtet ist der Soundtrack das Beste am Film.
movieguide Für mich ist der Film ein "Fremdkörper" weil das der einzige Teil ist, in dem Ethan Hunt mal in Ruhe seine Mission durchführen kann, ohne dass er von seinen Vorgesetzen als Verräter gejagt wird.
Teil 8 ist für mich der schlechteste Teil. Teil 2 ist wenigstens kurzweilig und hat einen Gegenspieler mit mehr Charisma. Vor allem versucht er nicht mehr zu sein als ein launiger 2-Stunden-Streifen.
Bin zufällig darüber gestolpert und ließ ihn einfach laufen. Eigentlich wollte ich nur kurz reinschauen, habe ihn dann aber doch zuende geguckt. Und das, obwohl die letzte Sichtung noch gar nicht so lange her war ( https://www.filme.eu/node/1232?p=442458#post442458 ). Ist einfach ein toller Film.
Da der Stream irgendwie etwas "hakte" habe ich nach 30 Minuten zur Blu-Ray gegriffen.
Von der Einstellung Richard Browns können wir uns alle mal ne gute Scheibe von abschneiden!
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"Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"
Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)
Ich wusste dass dieser Seagal Film existiert aber angeschaut habe ich diesen Film bisher noch nie. Durch den Actionkult Podcast wollte ich aber diese Wissenslücke schließen und hätte ich gewusst das Roel Reine hier Regie geführt hatte, hätte ich vermutlich schon eher reingeschaut da er oft sehr gute DTV Action abliefert. Seagals Charakter ist hier mal etwas anders als sonst, denn dieser hat massig private Probleme. Zwar wird es jetzt nicht gerade oscarreif erzählt, aber definitiv mal ne Abwechslung ihn als kaputten Mann zu sehen, der gezwungen wird mal das Richtige zu tun. Wobei abseits von seinem Schauspiel so manche Dialoge schon recht zum Fremdschämen waren. Seagal selbst erinnert auch einige Male wieder an die guten Tage. Er reißt nen lockeren Spruch und verprügelt dann jede Menge böse Buben und das mit deutlich weniger Stunt Double als sonst. Was man entsprechend auch an der Qualität sieht bei der Action sieht. Es wurde auch hier wieder in den USA gedreht was das Ganze noch mal hochwertiger aussehen lässt als die ganzen Ostblockfilme. Roel Reine zeigt auch hier dass er mit wenig Budget wirklich das Maximun rausholt und auch von der Kamera sieht es ordentlich. Kein Rumgeschüttel und Schnittgewitter, wie bei Urban Justice. Dauer Action gibt es jetzt aber nicht und da die Story eher simpel ist und mehr zu sein versucht als sie eigentlich ist, kommt es zwischendurch schon zu ein paar Längen. Hier habe ich mir dann schon mehr Action erhofft. Während der letzten halben Stunde ging es aber wieder gut ab und da hat dieser Film schon Spaß gemacht. In der Summe eine ganz solide DTV mit Seagal auch wenn es da bessere Filme gibt aber auch deutlich schlechtere.
Special Agent Leon S. Kennedy geht gegen die Befehle seines Vorgesetzten vor und arbeitet daran, eine Reihe von biologischen Waffen zu zerstören, die in einem Kriegsgebiet in Europa eingesetzt werden.
Der 2012 entstandene zweite Animationsfilm von Sony/Capcom bietet für Resident Evil- Videospiel Fans nicht wirklich viel Neues. Dialoge und Kämpfe kennt man eigentlich alle so oder so ähnlich bereits aus den Games. Auch die Location der zerbombten slawischen Stadt finde ich jetzt nicht so dolle.
Immerhin gibts gegen Ende hin wieder ein geheimes High-Tech Labor, einen krassen Endboss, blutige Fights und viele bekannte Gesichter.
Auch wenns anfangs etwas negativ klang, hat der Film als No-Brainer dann doch Spaß gemacht, neues oder gar weltbewegendes darf man sich jetzt nicht erwarten. Immerhin sind die Animationen sehr gut und auch die Farbgebung passt sehr gut ins RE-Franchise. Gerne mehr von den Animationsfilmen aus dem RE-Universum.
"Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"
Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)
Es geht um Bruce Nolan, einem TV-Reporter in Buffalo, der mit seinem Leben hadert. Er will den Posten des Chefmoderators, scheitert jedoch kläglich. In einem Wutanfall macht er Gott persönlich für sein Elend verantwortlich… und Gott antwortet.
Hier beginnt die Show von Jim Carrey. Ich mag den talentierten Kerl einfach… in so gut wie allen seinen Rollen. Es ist eine Freude zu sehen, wie er die neu gewonnenen göttlichen Kräfte nutzt. Carrey schafft die Balance zwischen seinem typischen „Gummigesicht-Slapstick“ und einer ernsthaften Charakterentwicklung. Ob er das Rote Meer in seiner Tomatensuppe teilt oder seinen Rivalen Evan Baxter (Steve Carell) live im Fernsehen in Kauderwelsch verfallen lässt, die Gags zünden und sorgen für Dauergrinsen.
Ein Film über Gott steht und fällt mit dessen Besetzung. Morgan Freeman ist schlichtweg die Idealbesetzung. Mit seiner Ruhe und seinem weißen Anzug verleiht er der Rolle eine Würde, die den Film davor bewahrt, in reine Albernheit abzugleiten. Er ist kein strafender Gott, sondern ein weiser Mentor mit trockenem Humor.
Jennifer Aniston wiederum liefert das emotionale Fundament. Als Bruce’ Freundin Grace ist sie der Anker der Geschichte. Während Bruce sich in seiner Macht verliert, erinnert sie uns (und ihn) daran, was im Leben wirklich zählt: Liebe, Geduld und die Fähigkeit, für andere da zu sein. Die Chemie zwischen Carrey und Aniston passt.
Was „Bruce Allmächtig“ von einer gewöhnlichen Blödel-Komödie abhebt, ist seine (ja, man mag es kaum glauben) Tiefgründigkeit. Der Film stellt eine universelle Frage: Was würden wir tun, wenn wir alles kontrollieren könnten? Die Antwort ist so simpel wie wahr: Macht löst keine inneren Probleme. Die wahre Magie liegt nicht darin, den Verkehr zu teilen oder die Lottogewinne zu manipulieren.
Die „Botschaft“ des Films ist, dass jeder Mensch das Potenzial hat, ein Wunder zu sein, indem er freundlich ist, hart arbeitet oder jemandem ein Lächeln schenkt. Bruce lernt auf die harte Tour, dass freier Wille ein kostbares Gut ist und dass man Glück nicht erzwingen kann.
„Bruce Allmächtig“ ist perfekt für einen verregneten Sonntag. Der Soundtrack ist locker, die Pointen sind zeitlos und das Ende hinterlässt ein tiefes Gefühl von Zufriedenheit.
Wer Lust auf ein pointiertes Drehbuch, großartige Darsteller und eine Prise Lebensweisheit hat, kommt an diesem Klassiker nicht vorbei. Es ist eine humorvolle Erinnerung daran, dass wir nicht Gott sein müssen, um die Welt ein kleines Stück besser zu machen. Ein absolutes Muss für jeden Comedy- (und/ oder Carrey) Fan!
PS: ich wusste gar nicht, dass die Blu Ray OoP und nur mehr teuer zu haben ist. O.0
8 von 10 Affen, die aus dem Arsch gekrochen kommen
Ich bin ohne große Erwartungen an diesen Film rangegangen aber da Hauptdarstellerin Virginia Gardner ganz niedlich ist, dachte ich mir, schaue ich mir den Film mal an. Die Story selbst hat man in ähnlicher Form schon sehr oft gesehen, nur Ort und Bedrohung durch das Tier unterscheiden sich hier. Es gab sogar bereits vorher ähnliche Varianten mit Virginia Gardner. Und ja die meisten Varianten sind besser als dieser Film. Die komplette Story ist so hanebüchen und albern, ich wusste nicht was ich mehr machen soll, Augen Verdrehen oder Lachen. Die Charaktere sind jetzt auch nicht besonders sympathisch, entsprechend war man schon eher auf der Seite des Orcas, wobei Virginia Gardner leicht bekleidet stets niedlich anzuschauen war. Weniger gut sahen die teilweise sehr starken Green Screens aus. Die erste halbe Stunde zieht sich auch sehr. Minimal Besser wird es danach wenn die Bedrohung losgeht, aber hier waren alle Varianten die ich bisher gesehen habe, spannender. Die Dialoge zwischen den beiden gefangenen Mädels sind dann auch nicht gerade wirklich interessant, entsprechend ziehen sich die 89 Minuten schon sehr. Das ist schon nen mix aus bräsig und schmalzig. Im Grunde bietet dieser Film nur optische Reize durch die Mädels im Bikini, mehr aber nicht wirklich.
Ich hatte bisher noch nie was von diesem Film gehört und bin nur darauf aufmerksam geworden weil dieser Film auf allen Bestenlisten innerhalb der Top 5 ist. Deswegen wollte ich diese Wissenslücke schließen.
Naja er ist zwar gut aber für mich jetzt nicht das überragende Meisterwerk wie es überall heißt. Lustigerweise habe ich beim schauen gemerkt dass ich tonnenweise hommage und Parodien über diese Story gesehen habe unter anderem natürlich die Version mit Pauly Shore.
Ansonsten war dieser Film an ganz nettes Kammerspiel mit Starbesetzung. Jetzt nicht wirklich spannend und gefühlt schon sehr vorhersehbar aber es war schon lustig zu sehen wie bei einem scheinbar klarem Fall die Beweislage immer mehr angezweifelt und ausgehebelt werden kann und jeder der Charaktere im Verlauf von der ganzen Situation immer mehr angepisst werden.
Aber ansonsten gab es bei mir zu keiner Sekunde irgendwie den Wow Effekt oder großes Mitfiebern. In der Summe ein ordentlicher bis guter Film aber wie gesagt für mich nicht das Meisterwerk wie es überall heißt.
„Kung Fu Hustle“ aus dem Jahr 2004 ist kein gewöhnlicher Martial-Arts-Film. Er ist eher ein bunter Fiebertraum aus Looney-Tunes-Logik, explodierenden Ochsenfröschen und fliegenden Pantoffeln. Stephen Chow hat hier ein Werk geschaffen, das gleichzeitig eine tiefe Verbeugung vor dem Kung-Fu-Kino der 70er und eine schamlose Parodie auf alles Bestehende ist.
Der Film sprüht vor kreativen Ideen. Wo sonst wird eine Verfolgungsjagd wie beim Road Runner inszeniert, während eine toughe Vermieterin mit Lockenwicklern und Dauer-Zigarette im Mundwinkel die Schallmauer durchbricht? Die witzigen Dialoge leben von trockenem Humor und absurden Beleidigungen, die oft genau dann einschlagen, wenn man am wenigsten damit rechnet.
Trotz des Humors nimmt Chow die Kämpfe ernst. Die Choreografie (verantwortlich: Yuen Woo-ping) ist schlichtweg brillant. Jede Auseinandersetzung fühlt sich frisch an. Zum Beispiel die Musiker-Attentäter, die mit ihren Harfen tödliche Geister-Krieger beschwören. Dann die drei versteckten Meister in der „Schweinebuch-Gasse“, die Alltagsgegenstände in Waffen verwandeln. Oder das Finale, das so over-the-top ist, dass es fast schon wieder poetisch wirkt. Die Kämpfe sind flüssig, ideenreich und nutzen die Umgebung auf eine Weise, die man in Hollywood-Produktionen oft vermisst.
Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: die fehlende Identifikationsfigur. Stephen Chow spielt Sing, einen Taugenichts, der erst nach 27 Minuten auftaucht und der eigentlich nur böse sein will, darin aber kläglich scheitert. Er verbringt einen großen Teil des Films damit, entweder verprügelt zu werden oder am Rand zu stehen. Da der Fokus ständig zwischen den skurrilen Bewohnern der Gasse und der Axt-Gang hin- und herspringt, bleibt Sing als Charakter lange Zeit blass. Man lacht über ihn, aber man fiebert nicht unbedingt mit ihm mit – zumindest nicht bis zum großen Showdown.
„Kung Fu Hustle“ hat mir damals bei Erscheinen zwar etwas besser gefallen, dennoch ist er pure Unterhaltung. Es ist ein visuelles Feuerwerk, das den Zuschauer mit seiner Energie förmlich überrollt. Wer über fliegende Kämpfer lachen kann und gleichzeitig Wert auf erstklassig inszenierte Kämpfe legt, kommt an diesem Klassiker nicht vorbei. Es ist das perfekte Beispiel dafür, dass Actionfilme nicht immer bierernst sein müssen, um Eindruck zu hinterlassen.
7,5 von 10 bemerkenswerte und witzige Ideen während der Kämpfe
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