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  • Verflucht verdammt und Halleluja (Prime)

    Als Kind habe diesen Film geliebt, aber die letzte Sichtung ist bestimmt auch schon wieder 30 Jahre her und ich muss sagen dieser Film macht auf seine Art immer noch Spaß. Nicht nur dass er sich selbst nicht so ernst nimmt, vor allem nimmt Terence Hill sich hier nicht so ernst und nimmt praktisch sich und seine bisherigen Charaktere die er sonst immer spielt gehörig auf die Schippe, was halt auch den Charme dieses Films ausmacht. Auch ist die Entwicklung vom schwachen aber intelligenten Engländer zum taffen Western Cowboy sehr cool.
    Ihm stehlen aber ein bisschen seine drei Kollegen die Show. Die drei Charaktere jeder für sich recht Klischeehaft haben eine tolle Chemie untereinander und sorgen für jede Menge Witz und Charme, wenn die im Bild sind, ist Terence schon etwas der Fremdkörper zumal hier ohne Bud Spencer ihm ein bisschen der Gegenpol fehlt womit er entsprechend harmonieren kann. Natürlich sind hier aber auch viele Weggefährten von ihm und Bud in Nebenrollen an Bord, was natürlich auch für Charme sorgt.
    Highlight ist aber natürlich das Finale, das feier ich damals wie heute immer noch fleißig.
    Jetzt bin ich bis auf wenige Ausnahmen kein Fan der Terence Hill Solo Titel, aber dieser Film gehört für mich klar zu den besseren.

    7/10 Punkte
    Letterboxd: Sawasdee1983

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    • IMG_4839.jpeg

      Robot Chicken - Star Wars Trilogy (Blu Ray)

      Wenn man die Original Krieg der Sterne -Trilogie öfter gesehen hat als seine eigene Verwandtschaft und beim Wort „High Ground“ sofort Puls bekommt, dann ist dieses Set der heiliger Gral. :)
      Regisseur und Autor Seth Green („Austin Powers“) und sein Team von Robot Chicken haben hier nicht einfach nur eine Parodie abgeliefert – sie haben das Star Wars-Universum mit einer Mischung aus kindlicher Freude und anarchischem Wahnsinn gekreuzt.

      Das Beste vorweg: Das ist kein billiger Star Wars Abklatsch. George Lucas höchstpersönlich gab nicht nur seinen Segen, sondern lieh sich selbst (und seinen ikonischen Sound-Effekten) für diverse Sketche die Stimme. Diese offizielle Absolution erlaubt es den Machern, so richtig tief in die Lore-Kiste zu greifen. Wer hätte gedacht, dass der Imperator am Telefon genauso genervt von Darth Vader ist wie wir von Versicherungsvertretern?

      Die Blu-ray ist ein Dauerfeuer an „Weißt du noch?“-Momenten der Star Wars Episoden 1 bis 6. Die Witze zünden deshalb so gut, weil sie die logischen Lücken füllen, die wir echten Fans seit Jahrzehnten diskutieren:
      Wie sieht der Alltag in der Kantine des Todessterns aus?
      Was passiert eigentlich, wenn Boba Fett ein bisschen zu viel feiert?
      Und ja, der Moment, in dem Vader erfährt, dass er am Leben ist... „im übertragenen Sinne“, ist pures Comedy-Gold.

      Während die ersten beiden Teile ordentliche Sketch-Sammlungen sind, ist Teil 3 das absolute Highlight. Man merkt, dass hier das Budget, die Erfahrung und die Technik (Stop-Motion in Perfektion!) auf einem neuen Level waren. Die Animationen sind flüssiger, die Sets detaillierter und die Erzählstruktur ist strikter. Es fühlt sich fast wie ein „echter“ Star Wars Film an – nur halt mit deutlich mehr Plastik-Action und absurden Wendungen.

      Hier gibt’s alle drei Teile im 3 Disc Set wobei die ersten beiden (4:3) Teile je 22 Minuten Laufzeit aufweisen während die dritte Disc mit Teil 3 (in 16:9) ca. 44 Minuten lang ist.
      Dazu noch dreimal so viel Bonusmaterial auf jeder disc.

      Wer die Star Wars Filme in- und auswendig kennt, wird die Liebe zum Detail in jedem Frame spüren. Alle anderen machen lieber einen großen Bogen drum herum. Es ist eine Parodie von Fans für Fans. Wenn man wissen will, was in der Sarlacc-Grube wirklich passiert, führt an dieser Trilogy kein Weg vorbei.

      8 von 10 bring-dein-Kind-zur-Arbeit-mit Tage für Stormtrooper

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      • Project: Hail Mary | OV #12

        Auch wenn ich das Hörbuch lieber mag und der Film gerne noch eine halbe Stunde hätte länger gehen können, ist PHM: amaze, amaze, amaze.

        Die Tage mehr im Thread
        [the hatches are open!]

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        • Avatar 3

          Während ich den ersten Teil als recht unterhaltsamen Blödsinn empfand, fand ich Teil 2 extrem langweilig. Meine Frau hat sogar bei der Sichtung nach der Hälfte angebrochen um lieber Bügeln zu gehen während ich mich bis zum Ende durchgequält hab.
          Nun bin ich an den dritten Teil ohne große Erwartungen rangegangen und jab den nur geguckt um mitreden zu können und um zu entscheiden ob ich endgültig aus dem Franchise raus bin oder weiter gucke.
          Aus optischer Sicht gibt es natürlich nichts zu meckern. Die Effekte und die Bilder sehen wieder top aus.
          Ich muss sagen ich fand diesen Film einen Ticken besser aber hat wie Teil 2 mit ähnlichen Problemen zu kämpfen.
          Die Kids waren wieder abgrundtief nervig und strunzdoof und es wäre besser gewesen die direkt wegzutöten. Jede Szene mit denen machte mich aggressiv. Überhaupt waren hier die Gegenspieler allesamt deutlich interessanter als die Helden. Deren Szenen machten Laune auch wenn sie voll waren mit Klischees.
          Auch vergisst Cameron in seinem Bunte Bilderwahn zwischendurch immer wieder eine Geschichte zu erzählen wodurch dieser Film mit seinen über 3h Laufzeit ca. 90min zu lang geraten ist.
          Viel rausholen tut aber das letzte Drittel des Films. Die Befreiungsaktion war richtig klasse in Szene gesetzt und die ca. 45 min. lange Endschlacht machte Laune auch wenn es stellenweise schon recht theatralisch in Szene gesetzt ist, dass ich desöfteren die Augen verdrehen musste, zumal gleichzeitig die Charaktere sich hier stellenweise immer noch recht bräsig benehmen.
          In der Summe war dieser Film einen Ticken besser als Teil 2. Das letzte Drittel hat diesen Film noch gerettet. Die 2h davor waren aber jedoch eine ziemlich Qual.

          4/10 Punkte
          Letterboxd: Sawasdee1983

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          • Sawasdee1983
            Sawasdee1983 kommentierte
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            Kaneda nee bei F&F sind tatsächlich überwiegend echte Stunts. Kann man alles im Making of sehen. Da ist man überrascht was die wirklich alles durchgezogen haben.
            Okay im Weltraum waren sie mit Hilfe von CGI ;-)

          • Copper97
            Copper97 kommentierte
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            Kaneda dafür muss man halt auch das richtige Kino zur Verfügung haben. Ich freue mich darauf, den nochmal zuhause zu schauen weil das für mich die bessere Qualität ist was Bild und Ton betrifft. Unser Kino ist da leider ziemlich 0815 was dies betrifft.

          • Kaneda
            Kaneda kommentierte
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            Copper97. Da hast du natürlich recht, unsere lokalen Kinos sind auch qualitativ recht wechselhaft. Das in direkter Nähe ist seit der Eröffnung 2018 noch relativ neu und dadurch auch mit moderner Technik. Aber auch das verblasst hinter dem IMAX, letzteres ist leider rund 45km entfernt und eben preislich eine andere Hausnummer.

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          Arrietty - Die wundersame Welt der Borger (Blu Ray)

          Knapp hinter Chihiro reiht sich für mich Arrietty ein. Eine wunderschöne Liebesgeschichte erzählt mit tollen Bildern und einem bezaubernden Soundtrack, der einem lange im Ohr bleibt.

          Mit „Arrietty – Die wundersame Welt der Borger“ beweist Studio Ghibli eindrucksvoll, dass wahre Magie oft im Kleinsten liegt. Der Film entführt uns in die Perspektive der 14-jährigen Arrietty, einer „Borgerin“, für die ein simpler Stecknadel-Degen und ein Zuckerwürfel lebensnotwendige Schätze sind.

          Die größte Stärke des Werks ist die visuelle Brillanz. Regisseur Hiromasa Yonebayashi fängt die Welt aus der Ameisenperspektive so detailverliebt ein, dass alltägliche Geräusche wie das Ticken einer Uhr oder das Rauschen von Regen eine gewaltige, fast immersive Intensität entwickeln. Jedes Bild atmet die typische Ghibli-Wärme, während der melancholische Soundtrack von Cécile Corbel die verträumte Atmosphäre perfekt untermalt.

          Inhaltlich bleibt der Film bodenständig und verzichtet auf epische Schlachten. Stattdessen fokussiert er sich auf die zarte, unmögliche Freundschaft zwischen Arrietty und dem kranken Menschenjungen Sho. Es geht um das Überleben, den Respekt vor der Natur und die Akzeptanz des Andersseins. Auch wenn das Ende – ghibli-typisch – bittersüß bleibt, hinterlässt der Film ein tiefes Gefühl von Staunen.

          „Arrietty“ ist ein ruhiges, visuell berauschendes Meisterwerk, das zeigt, dass man nicht groß sein muss, um Mut und Herz zu beweisen. Ein Muss für Fans entschleunigter Erzählkunst.

          8 von 10 geborgte Würfelzuckerstücke

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          • IMG_4844.jpeg

            Im Herzen der See (4K UHD, HDR, Dolby Atmos)

            Mit „Im Herzen der See“ aus dem Jahr 2015 widmet sich Regisseur Ron Howard („Stand by Me“, „Apollo 13“, „Backdraft“,…) nicht der fiktiven Jagd nach Moby Dick, sondern der wahren Tragödie des Walfängers „Essex“, die Herman Melville einst zu seinem Weltklassiker inspirierte. Das Ergebnis ist ein packendes Seefahrer-Abenteuer, das die unbarmherzige Gewalt der Natur und die Verletzlichkeit des Menschen in gewaltigen Bildern einfängt.

            Im Zentrum steht Chris Hemsworth als erfahrener Erster Offizier Owen Chase. Er spielt Chase mit einer physischen Präsenz, die im Verlauf des Films einer erschütternden Zerbrechlichkeit weicht. Der Konflikt zwischen ihm und dem aristokratischen, aber unerfahrenen Kapitän Pollard bildet den menschlichen Zündstoff, bevor die eigentliche Naturgewalt zuschlägt.

            Der Film ist handwerklich meisterhaft. Wenn die Besatzung die Harpune schwingt, um das begehrte Öl zu gewinnen, spürt der Zuschauer förmlich die salzige Gischt im Gesicht. Howard fängt die industrielle Grausamkeit des Walfangs ungeschönt ein, nur um sie kurz darauf durch die unfassbare Größe des „Monsters“ zu relativieren. Der Moment, in dem der gigantische weiße Pottwal das Schiff rammt, ist kein klassisches Action-Kino, sondern ein existenzieller Schock. Es ist der ultimative Kampf Mensch gegen Tier, bei dem die Krone der Schöpfung kläglich baden geht.

            Besonders stark ist der Film in der zweiten Hälfte. Ab da wandelt sich das Abenteuer zum psychologischen Überlebensdrama. Die weiten, sonnenverbrannten Einstellungen des Pazifiks wirken klaustrophobisch, während die Männer moralisch und körperlich zerfallen.

            „Im Herzen der See“ ist ein emotionaler Abenteuerfilm, das den Zuschauer fragt, wer hier eigentlich das wahre Ungeheuer ist. Ein Muss für Fans von Seefahrts-Abenteuern, die mehr suchen als nur flache Unterhaltung.

            Die UHD bietet eine technisch solide, aber visuell eigenwillige Präsentation, da viel mit Profil- und Schärfefiltern gearbeitet wurde. Da der Film auf einem 2K DI basiert, handelt es sich um ein Upscale, das vor allem durch den HDR-Einsatz profitiert.
            Trotz des 2K-Masters bietet die UHD-Fassung eine leicht erhöhte Feinzeichnung gegenüber der normalen Blu Ray. Texturen von Holzplanken, Seilen und der Kleidung wirken plastischer.
            HDR sorgt für kräftigere Kontraste und intensivere Lichtspitzen, etwa bei Sonnenreflexionen auf dem Wasser oder bei Blitzen. In dunklen Szenen unter Deck ist die Durchzeichnung verbessert aber immer noch nicht perfekt.
            Der Film nutzt ein stark stilisiertes Color Grading mit deutlichem Grün-Blau-Filter. Während Hauttöne teils unnatürlich wirken können, profitieren Primärfarben wie Rot und Gelb vom HDR.
            Manch digitale Effekte (Wale, Hintergründe) stechen leider als solche etwas weicher hervor. Auch aufgrund der vielen Filter gibts kein 4K Referenz Bild.

            Die deutsche Dolby Atmos Tonspur ist das eigentliche Highlight der Disc. Der Mix nutzt die Deckenlautsprecher intensiv für Umgebungsgeräusche wie knarrendes Holz, peitschenden Regen und das Tosen der Wellen. An den Referenz Ton der 5.1 Spur von „Master and Commander“ kommt er aber nicht ganz heran. Genial ist etwa die Szene, bei der Masten und Segel über den Köpfen der Darsteller und des Zuschauers hinwegkrachen - hier fühlt man sich wirklich mittendrin im Geschehen.
            Die Dialoge sind stets klar und sauber.
            Der Subwoofer wird immer wieder mal kraftvoll gefordert, besonders wenn der Wal das Schiff rammt oder Wellen gegen den Rumpf schlagen.

            8,5 von 10 Fässer voller Lampenöl

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            • movieguide
              movieguide kommentierte
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              Liegt bei mir hier auch noch auf dem Stapel.

            • Sonny
              Sonny kommentierte
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              Ich habe ihn auch einmal geguckt und wegen der belanglosen Handlung gleich wieder vergessen.

              Sammlungsaufnahme oder Zweitsichtung ausgeschlossen!

              (Zorrieh, Kumpel!)

            • Alex Gabler
              Alex Gabler kommentierte
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              Sonny beim Klabauter… seid ihr aber alles Landratten! ;)

          • Was guckt man ordnungsgemäß am Karfreitag-Abend? Rüchtüch:

            Die Zehn Gebote (B)

            3 Stunden 50 Minuten!

            Na, wenn man die für damalige Monumentalfilme typische "Intermission (plus Vorspann), Entr'acte und Exit Music" von insgesamt 15 Minuten abzieht bleiben noch 3 Stunden 35 Minuten Drama.

            Und das ist es: das wahrscheinlich dramatischte Drama aller Dramen, die je gedreht wurde. Unablässiges Verderben und andauernde Hoffnungslosigkeit, unbeschwerte Momente sind rar gesät und meist auch nur kurz. Ansonsten Leid, Elend, Ungerechtigkeit, Schmerz, Tod und noch mehr Leid!

            Nichtsdestotrotz besitzt der Film natürlich sehr viele Schauwerte - was die vor genau 70 Jahren auf die Beine gestellt haben ist schon sehr bemerkenswert. Alleine die Massenszenen sind beeindruckend.

            Kein Film, den man oft guckt und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich dieses Jahr eine neue Karfreitags-Tradition eingeführt habe. Man wird sehen (Haah, wie ungewollt doppeldeutig) ...

            2-


            Für heute und morgen sind weitere Sandalen-Filme geplant.
            "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

            Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
            4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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            • movieguide
              movieguide kommentierte
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              Boah, da bin ich leider raus... ich dachte Leben des Brian würde da besser passen?

            • Sonny
              Sonny kommentierte
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              movieguide Habe doch die Tage wirklich irgendwo die Überschrift gelesen, daß es "verboten" sein soll, "Das Leben des Brian" am Karfreitag auszustrahlen! Ich glaube, er läuft am Sonntag...

          • Phantom Commando (BD)

            Der ultimative 80er Jahre Actionfilm. Dieser Film vereint sämtliche 80er Jahre Klischees in einem Film und zelebriert diese Klischees regelrecht.
            Ich habe diesen Film schon sehr oft gesehen und hatte wieder Lust drauf und erneut macht dieser Film von Anfang bis Ende tierisch viel Spaß. Ernst nehmen kann man diesen Film null. Logik wird auch gekonnt ignoriert aber jeder One Liner sitzt und Arnie kommt extrem cool rüber und man sieht ihm auch an dass er tierisch viel Spaß beim Dreh hatte ubd es liebe den unkaputtbaren Helden rauszuhängen. Überhaupt als Fan der 80er Jahre Action gibt es so viele Jubelmomente hier. Ich habe unglaublich viele Szenen gefeiert.
            Die Action ist klasse in Szene gesetzt mit jeder Menge Geballer, Explosionen und schönen simplen Kämpfen, Kraft gegen Kraft bzw. Gewalt gegen Gewalt, dazu gibt es richtig tolle Stuntarbeit.
            Die Laufzeit von 90 min. ist absolut perfekt. Es gibt keinerlei Längen und dieser Film fliegt nur so an einem vorbei.
            Klar an sich ist dieser Film Blödsinn aber es ist tierisch unterhaltsamer Blödsinn.
            Es ist einfach nur ein toller Fun Action Film den man sich immer wieder anschauen kann und man von Anfang bis Ende gute Laune kriegt.

            10/10 Punkte
            Letterboxd: Sawasdee1983

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            • movieguide
              movieguide kommentierte
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              Mag den auch, aber bei aller Liebe kein 10 Punkte Film.

          • Spiel mir das Lied vom Tod (UHD)

            Dieser Film gilt nicht nur als einer der besten Western aller Zeiten sondern auch als einer der besten Filme aller Zeiten. Ich weiß noch wie ich diesen Film damals als Kind gesehen habe und total fasziniert ware von der berühmten 15 Minuten langen Eröffnungsszene wo man in erster Linie nur 3 Leute am Bahnhof auf den Zug warten sieht. Danach fand ich diesen Film aber eher langweilig und überhaupt.
            Inzwischen habe ich diesen Film aber schon öfters gesehen und meine Meinung über diesen Film hat sich natürlich stark geändert, denn mit jeder Sichtung wird dieser Film einfach nur besser und besser.
            Ja die Eröffnungssequenz hat es heute noch ins sich und ist schlichtweg Atmosphäre pur. Überhaupt ist dieser Film sehr ruhig erzählt und lebt in erster Linie von seinen tollen Bildern, seinen tollen Charakteren und natürlich dem unglaublichen Score von Ennio Morricone, denn wenn es so etwas wie den perfekten Score gibt, dann ist es hier bei diesem Film. Dieser Score alleine sorgt dafr dass die Atmosphäre grandios ist.
            Die Charaktere jeder für sich sind klasse und komplex. Natürlich brilliert hier Hernry Fonda als Bösewicht, absolut diabolisch gespielt und gnradenlos kompromislos. Solche Charaktere gibt es kaum noch in den Filmen. Auch Charles Bronson als wordkarger Mundharmonika Spieler ist perfekt in dieser Rolle besetzt. Claudia Cardinale als Starke Frau in einer gnadenlosen welt ist nicht nur eine Augenweide, sondern spielt hier einen richtig tollen Charakter.
            Die Fast 3h Laufzeit sind natürlich erst mal ein Batzen, zumal die erzählweise wirklich sehr ruhig ist, mit langen Sequenzen und Weitwinkelaufnahmen, mit nur sehr wenig Action. Somit kaum was für heutige Sehgewohnheiten. Aber wenn man sich auf diesen Film einlässt kriegt man wirklich ganz großes Westernkino geboten, wunderbar entschleunigt erzählt, ganz nach Alter Schule.
            Richtig großes Kino, ein Film den man nicht nur gesehen haben muss, sondern auch in jede gute Filmsammlung gehört.

            10/10 Punkte
            Letterboxd: Sawasdee1983

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            • Freitag der 13. (2009) - 6/10

              Neben Michael Myers und Freddy Krueger ist Jason Voorhees ohne Frage einer der großen Kultfiguren im Slasher-Kino der 80er Jahre. Ehrlicherweise reichte die Qualität seiner Filmauftritte aber nie an die Qualität eines HALLOWEEN heran sondern eher ein Produkt der entstandenen Popularität dieser Art Horrorfilme. Dumme Teenager und jede Menge brutale Kills sind das Markenzeichen der Filme, wirklich spannend und einfallsreich war man aber nie. Ich konnte persönlich nie wirklich viel mit der Figur anfangen. Irgendwann war das Thema dann auch totgeritten und erst ein Boom von Remakes in den 00er Jahren eröffnete hier eine zeitgemäße Neuinterpretation.

              Marcus Nispel inszenierte das geniale Remake von TEXAS CHAINSAW MASSACRE und wurde daher auch für diese Neuinszenierung verpflichtet. Man orientiert sich nur noch lose an der Vorlage und packt die Ereignisse mehrerer Filme direkt in ein Werk. Das war in meinen Augen eine gute Entscheidung, denn vor allem der erste Film ist aus heutiger Sicht sicherlich nichts, was für ein Rekame taugt. Wirklich kreativ geht Nispel hier aber nicht zu Werke, denn der Film ist inhaltlich ein Absziehtbild des typischen Slashers geblieben. Horden junger Teenager, ein paar Möpse, hohle Sprüche... aber eben auch ein skruepllos agierenden Killer, der mit der Machete hier nicht zimperlich vorgeht. Visuell erreicht man hier zwar ebenfalls nicht die Intensität eines TCM, aber lehnt sich an diesen an... weniger schmutzig und verdreckt, aber schön düster gefilmt. Der Gorehound kommt in der Kinofassung gut auf seine Kosten, brutaler waren die Filme damals auch nicht. Insgesamt ist es aber ein eher durchschnittlicher Slasher, der in erster Linie durch seine ikonische Figur aufgewertet wird.
              Zuletzt geändert von movieguide; Gestern, 09:22.

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              • Alex Gabler
                Alex Gabler kommentierte
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                Ich mag den. Aber natürlich auch das Remake von TCM.

            • Ella und der schwarze Jaguar

              Furchtbarer Film. Die Hauptfigur ist unsympathisch ohne Ende und wird auch noch als Besonders verkauft.War rrausgeschmissenes Geld

              Monsieur Robert kennt kein Pardon
              Nette französische Komödie mit Christian Clavier. Gegen Ende verliert der Film an Fahrt , wie schon die letzten Filme von Clavier. Zum einmal schauen reicht es .

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              • Operation Cobra (Prime)

                Auch wenn ich weiß dass die meisten DTV Filme von Don The Dragon Wilson weniger überzeugen, jedes mal wenn ich einen sehe den ich noch nicht kannte, möchte ich diesen sehen. Keine Ahnung warum.
                Operation Cobra ist eine DTV Produktion aus den Ende der 90er wo man schon sehen kann dass in dem Zeitraum die Qualität der Filme schon merklich nachließ. Optisch ist es schon sehr billig in Szene gesetzt und auch vom Cast ist keine große Schauspielkunst zu erwarten. Man merkt hier dass die meisten nur noch Optik und nicht wegen Können gecastet wurden. Wodurch so einige Dialoge eher unfreiwillig komisch rüberkommen.
                Don Wilson ist aber wie so oft in seinen Filmen recht sympathisch.
                Indien als Kulisse gibt dem Ganzen auch etwas exotisches.
                Die Action selbst ist wie so oft bei Don Wilson eher unspektakulär. Erst recht aus heutiger Sicht. Ein paar simple Kicks und ein paar Simple Schläge und das wars. Hier ist es von Vorteil das er dabei recht cool posen kann ohne übertrieben zu wirken wie Van Damme und die Moves recht locker fast schon nebenbei ausführt.
                Der Bösewicht als Gegenpol ist dagegen absolut schmierig.
                Die Story an sich ist sehr simpel und manchmal auch etwas hanebüchen aber dank der angenehmen Laufzeit von unter 90 Minuten ist dieser Film auch sehr kurzweilig erzählt.
                In der Summe ist aber auch dieser Don Wilson Film nicht wirklich gut und im Grunde nur für Hardcore DTV Actionfans der damaligen Zeit zu empfehlen.

                2,75/10 Punkte
                Letterboxd: Sawasdee1983

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                • Nach dem ersten Langfilm am Freitagabend gab es gestern:

                  Ben Hur (B)

                  3 Stunden 45 Minuten!

                  Auch hier ein Abzug von etwas über 14 Minuten für die für damalige Monumentalfilme typische "Overture (plus Vorspann), Entr'acte und Exit Music". Damit bleiben noch 3 Stunden 30 Minuten reiner Film übrig.

                  Nicht ganz so hoffnungslos wie "Die Zehn Gebote", aber auch dieses Drama hat nicht wirklich viel positives.

                  Guckt man sich die Geschichte mal genauer an:
                  • Wohlhabender geachteter Mann fällt ohne eigenes Verschulden in Ungnade bei den Römern und wird dann
                  • vom Freund verraten.
                  • Er verliert alles Hab & Gut.
                  • Danach folgt die Sklaverei.
                  • Durch Wohlwollen eines reichen Mannes erlangt er Siege im Wettkampf und darf seinem ihn hassenden Widersacher im Kampf in der Arena gegenüber treten ...

                  Ja, Ihr seht es auch, nicht wahr!? Hier wurde schonungslos bei Ridley Scott's "Gladiator" geklaut! In Hollywood gibt es eben keine Freunde.


                  Was auch auffällt ist, daß der gute Benny H. alle, die zu ihm stehen wollen, wegstößt, als ob er es fast schon genießen würde, sich in seinem Unglück zu suhlen. Das führt letztendlich dazu, daß alle, aber auch wirklich alle eine schlechte Zeit haben: allen voran natürlich er selbst, seine Mutter Miriam und seine Schwester Zirze (die später im Film putzigerweise immer Zirza gerufen wurde), seine Herzensdame Esther und ihr Vater, der doofe Marsala, und und und ...

                  Und zwischendurch huscht immer mal "Wilson Wilson"-mäßig (man sieht sein Gesicht nie!) der gute Jupp anne Latt durch die Geschichte, was mich immer wieder auf's Neue irritiert. Bevor der Film losgeht gibt es sogar eine Einblendung, daß das ein "Christus Tale" (oder so ähnlich) sei - ich denke, das hat was mit der Finanzierung zu tun, mit JC in da houze ließ sich das bei den Produzenten wohl besser verkaufen. Trotzdem ist die Storyline komplett überflüssig. Und Ben soll Jay auf seinem Kreuzigungsgang persönlich vor Ort Wasser gebracht haben? Wem wollen die das denn erzählen!?

                  Long Story short: Auf jeden Fall sehenswert, aber eben auch lang und mit düsterer Grundstimmung.


                  2-


                  P. S. Habe auf YouTube einen Beitrag zum Tierwohl im Bereich Film gesehen und da wurde gesagt, daß bei den Dreharbeiten zu dem Film "bis zu" 100 Pferde gestorben sein sollen (Stichwort: Wagenrennen). Natürlich nur als Aussage, nicht belegt. Aber selbst, wenn es "nur" 10 gewesen sind, sind das schon 10 zuviel (und ich bin nun wirklich kein Freund dieser gruseligen Wesen)!
                  "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                  Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                  4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


                  Kommentar


                  • Alex Gabler
                    Alex Gabler kommentierte
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                    Ha, dann bin ich ja nicht der einzige, der Pferde fürchtet und gruselig findet. :)

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                  Christopher Robin (Free TV)

                  Ich bin zwar kein Winnie Pooh Fan, aber der Film hat mich dann doch immer schon irgendwie interessiert. Nun hatte ich die Möglichkeit, ihn mal zu sehen.

                  Marc Forsters „Christopher Robin“ versucht, die Brücke zwischen Kindheitsnostalgie und den harten Realitäten des Erwachsenenseins zu schlagen – verliert sich dabei aber leider in einer überraschend traurigen Atmosphäre.

                  Das größte Manko (für mich) ist die visuelle Gestaltung. Anstatt die Magie von Disneys Klassiker aufzugreifen, wirkt der Film optisch regelrecht entsättigt. Die graue, fast schon farblose Optik mag das triste London der Nachkriegszeit widerspiegeln, zieht sich aber leider auch durch den Hundertmorgenwald. Das nimmt Puuh und seinen Freunden viel von ihrem ursprünglichen Charme und lässt das Ganze unnötig schwerfällig wirken. Ich hörte den Film im laufe der Spieldauer immer eine Nuance „bunter“ gestaltet, was auch von der Handlung her Sinn gemacht hätte.

                  Der Film ist stellenweise schlichtweg zu melancholisch. Die existenzielle Krise des erwachsenen Christopher Robin drückt schwer auf das Pacing. Zwar macht Ewan McGregor seine Sache gewohnt souverän und schafft es, die Zerrissenheit seiner Figur glaubhaft zu verkörpern, doch selbst seine starke Performance kann nicht über die teils deprimierende Grundstimmung hinwegtäuschen.

                  „Christopher Robin“ ist kein schlechter Film und ja, man versteht die Botschaft des Films, aber er fühlt sich eher wie ein philosophisches Drama als wie ein herzerwärmendes Familienabenteuer an. Für Fans von Winnie Puuh ist er aufgrund der tollen Animationen der Stofftiere durchaus sehenswert, doch die drückende Atmosphäre sorgt dafür, dass eine einmalige Sichtung völlig ausreicht.

                  5,5 von 10 Portale durch Baumstämme

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                  • Mission to Mars - 7/10

                    Brian De Palmas Ausflug zum Mars erschien seinerzeit zeitgleich mit Red Planet auf dem Höhepunkt der Mars Euphorie durch diverse Rover-Programme. Er ist in meinen Augen definitiv der bessere Mars Film von Beiden, hat aber auch so seine Schwächen. Der Cast ist sehr gut gewählt, Tim Robbins, Don Cheadle und Gary Sinise - nicht die A-Liga, aber sehr gute Charakterdarsteller. Auch fokussiert sich De Palma deutlich stärker auf das Space Exploration Thema und weniger um stumpfe Action. Die Sets sind sehr gut gelungen, vor allem die Szenerie auf den Mars und die Raumschiffe wirken allesamt sehr stimmig. Viele Effekte wurden mit praktischen Modellen gedreht und sehen daher auch heute noch gut aus. Wenn es Action gibt, das meist in Zusammenhang mit den Gefahren im Weltraum. Insgesamt ist der Film aber eher etwas ruhiger inszeniert.

                    Visuell bedient er sich dabei immer wieder großer Vorbilder, allen voran Kubricks 2001. Das Raumschiff mit seinen Gravitationsring ist hier sicherlich das auffälligste Merkmal, das etwas abgedrehte Ende ein Weiteres. Wirkte Letzteres bei 2001 aber irgendwie noch kunstvoll, so verkommt es hier eher zum Kitsch - zumal die eingesetzten CGI Effekte auch nicht gerade gut gealtert sind. Dafür gibts leider auch einen Punktabzug. Da der Film aber insgesamt doch unterhält, kann man sich den Film auch heute noch gut ansehen.

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                    • Alex Gabler
                      Alex Gabler kommentierte
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                      Also zwei Oscar Nominierte und ein Oscar Preisträger sind nicht die A-Liga? Gut, bei Cheadle gebe ich dir sogar recht. ;) Aber ich finde auch, dass Mission to Mars der bessere der beiden Filme ist und würde ihm sogar 8 Punkte geben.
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