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  • The Foreigner - 7/10

    Lang ists her das mich Jackie Chan mit einem Film begeistern konnte. Seine Glanzzeit ist leider vorbei, dieser Film sticht in der letzten Dekade etwas hervor.. Martin Campbell (u.a. Casino Royale) ist hier ein gut gemachter kleiner Revenge-Thriller gelungen, der neben Jackie Chan in einer ungewohnt ernsten Rolle, auch mit Pierce Brosnan als IRA-Verbindungsmann aufwarten kann. Wer den sonst üblichen Chan-Klamauk erwartet, wird wohl enttäuscht sein... den Jackie spielt hier den gebrochenen Familienvater, der seine Tochter bei einem Bombenanschlag verliert. Da auf unnötiges Overacting verzichtet wird, macht den Film auch für Leute interessant, die es mit seinen Hongkong Filmen nicht so haben. Mit der Logik sollte man es aber nicht so genau nehmen, denn dass ein 60 Jähriger hier im Alleingang gegen die IRA antritt, Experte im Bombenbau und Nahkampf ist, erinnert an die guten alten 80er One Man Army Shows, wirkt in der heutigen Zeit aber etwas befremdlich.
    Pierce Brosnan ist schauspielerisch ein ganz anderes Kaliber als Jackie und bekommt daher wohl die besseren Szenen ab. Denn lange Zeit ist unklar wer die Bomben gelegt hat und was das Motiv ist. So hat der Film auch ein paar Plot Twists zu bieten (einige vorhersehbar, andere nicht) und Brosnan überzeugt als Figur zwischen den Stühlen.

    Insgesamt sicher kein Film der das Rad neu erfindet, aber durchaus gut unterhalten kann. Campbell inszeniert routiniert, aber hochwertig wie man es von ihm gewohnt ist.

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    • Sonny
      Sonny kommentierte
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      Hahh, genau den habe ich mir vor kurzem auch zur erneuten Sichtung rausgelegt. Ich habe den noch als sehr unterhaltsam in Erinnerung, vor allem weil Jackie Chan hier nicht sein sonstiges Klamauk-Rumgehampel zeigt - und Brosnan geht sowieso immer, die coole Socke.

    • movieguide
      movieguide kommentierte
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      Sonny na dann, viel Spaß. Der Film funktioniert immer noch gut in meinen Augen.

  • Apex - Netflix - 7/10

    Wie so oft, kann ich erneut schreiben, siehe Review von Alex Gabler ! Denn er hat diesen Survival-Action-Thriller bestens beschrieben.

    Charlize Theron und Taron Egerton sehe ich ebenfalls sehr gern, Taron fand ich zuletzt schon in Die Rache der Polly McClusky sehr stark…
    Zu Apex, inhaltlich wenig innovativ und ein nahezu oberflächlich aus bekannten Genre-Filmen zusammengewürfelter Film. Aber, die Kulisse, Settings, Kameraarbeit und die Darsteller holen eine Menge raus. Es gibt viele tolle und spektakuläre Bilder, das gefällt. Auch die beiden Darsteller holen das Beste aus ihren Rollen heraus und hinzu kommt die flotte Inszenierung. Alles in allem ein sehenswerter Film für zwischendurch, da habe ich schon viel schlimmeres gesehen.




    Gruß Harry

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    • IMG_5014.jpeg

      The Housemaid – Wenn sie wüsste (Blu Ray)

      Wer bei „The Housemaid“ aus dem Jahr 2025 einen rasanten Start erwartet, braucht zunächst etwas Sitzfleisch. Die erste Stunde des Films plätschert leider sehr repetitiv dahin – man bekommt das Gefühl, in einer Endlosschleife aus sich ständig wiederholenden richtig dämlicher Liebesszenen festzustecken, die die Handlung kaum vorantreiben. Ich habe sogar ein paar Mal mit dem Ausschalten des Filmes geliebäugelt. Aber das Dranbleiben lohnte sich dann etwas – zumindest als Genre-Fan.

      Sobald man nämlich diese zähe erste Phase überstanden hat, wandelt sich das Blatt komplett. Der Film besinnt sich ENDLICH darauf, ein Thriller zu sein. Es folgen geschickte Twists, die man so nicht unbedingt kommen sieht, und ein packendes Finale, das die vorherige Langeweile fast vergessen macht.

      Besonders das Zusammenspiel zwischen Sydney Sweeney („The Ward“, „Eden“) und Amanda Seyfried („Mamma Mia!“, „In Time“) rettet den Film über die Durststrecken. Während Sweeney die Verletzlichkeit und spätere Entschlossenheit gut transportiert, spielt Seyfried die undurchsichtige Rolle mit einer Intensität, die den Thriller-Aspekt im letzten Drittel trägt.

      „The Housemaid – Wenn sie wüsste“ ist sicher kein Meisterwerk, aber ein ordentlicher Genre-Beitrag. Für Hardcore-Thrillerfans ist der Film aufgrund der starken zweiten Hälfte und des Twists durchaus eine einmalige Sichtung wert. Man muss nur bereit sein, den trägen Vorlauf zu ignorieren. Anscheinend soll hier der Bestseller-Roman (bereits von Beginn an) wesentlich packender sein.

      6,5 von 10 Dachbodenzimmer mit auffällig zerkratztem Türschloss

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      • Sawasdee1983
        Sawasdee1983 kommentierte
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        Nee der Roman ist da recht identisch, er spielt da mehr mit der Tatsache was wirklich gespielt wird, die zweite Hälfte dagegen ist im Roman derber gestaltet als im Film

      • Sonny
        Sonny kommentierte
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        Der ist schon raus???

        Gucken werde ich den auf jeden Fall, wahrscheinlich wohl eher im Stream weil ich befürchte, daß der ob der Thematik (und nun auch aufgrund des von Dir angesprochenen Twists) nicht zur mehrmaligen Sichtung anregt und dann muß ein Kauf nicht wirklich sein.

        Ich bin für ruhige Filme immer zu haben, vorausgesetzt sie sind interessant inszeniert.

      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Sonny ein Arbeitskollege von mir hat den Film schon auf BR. VÖ ist der 1.5. Kaufen brauchst ihn nicht, da die einmalige Sichtung reicht.

    • IMG_5015.jpeg

      Da es am WE bei uns schon so heiß war musste auch ein „heißer“ Film her:

      From Dusk Till Dawn (Uncut) (Blu Ray)

      Robert Rodriguez und Quentin Tarantino schufen 1996 mit „From Dusk Till Dawn“ einen absoluten Kultfilm, der auch heute noch mit einer Lässigkeit überzeugt, die man im modernen Kino oft vergeblich sucht. Wer den Film wie ich in der Uncut-Fassung (108 Minuten) genießt, erlebt ein knallhartes Stück Genrekino.

      Die erste Hälfte ist ein kleiner Crime-Thriller. George Clooney als Seth Gecko ist der Inbegriff von „cool“. Mit seinem Tribal-Tattoo am Hals und den staubtrockenen Sprüchen spielte er sich in viele Fanherzen. An seiner Seite glänzt Tarantino selbst als der psychopathische Richie. Die Dialoge sind messerscharf und die Spannung sehrgreifbar, während das Duo die Fuller-Familie über die Grenze nach Mexiko kidnappt.

      Doch dann folgt der legendäre Bruch im Titty Twister. Was als Entführungsthriller beginnt, explodiert nach Salma Hayeks ikonischem Tanz in ein blutiges Splatter-Fest. Dass der Film früher (von mir) noch höher bewertet wurde, liegt vielleicht am damaligen Schockeffekt dieses Genreswitches. Heute ist die Überraschung zwar weg, aber die Qualität bleibt. Die praktischen Effekte sind herrlich „trashig“, und die Action ist gnadenlos überdreht.

      Aber auch der kultige Soundtrack, ua von Tito & Tarantula, die sich selbst ein kleines Stelldichein geben, sollte nicht unerwähnt bleiben.

      Trotz kleinerer Abnutzungserscheinungen bei den CGI-Effekten der Fledermäuse bleibt das Fazit: „From dusk till dawn“ ist immer noch stark. Er ist ein dreckiges, verschwitztes Meisterwerk über Loyalität und das Überleben gegen das Böse. Ein zeitloser Klassiker für alle, die es hart, direkt und verdammt cool mögen.



      8,5 von 10 Tequila Shots in dreckigen Kneipen


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      • Action Hunter (BD)

        Ich mache es kurz: Mein Lieblingsfilm der drei Drachen, sprich Jackie Chan, Sammo Hung und Yuen Biao.

        10/10 Punkte
        Letterboxd: Sawasdee1983

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        • chris.p.bacon
          chris.p.bacon kommentierte
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          Dann sollte ich den mal sehen, die drei haben Kung Fu Salonfähig gemacht. Gerade Biao wird leider oft vergessen...

      • Mike & Nick & Nick & Alice | OV #16

        Ulkige, aber irgendwie belanglose Komödie, die auch wieder viel zu Ernst gefilmt ist. DA kommt der "ulk" irgedwie nicht so rüber, wie er vielleicht sollte. Irgendwie hat mir die Würze im Film gefehlt. Da konnte auch der Twist nichts retten, auch wenn das den Film leicht hervorhebt.

        MNNA kann man sich angucken, wenn man sonst nicht weiß, was man schauen soll. Eine Empfehlung würde ich trotzdem nicht aussprechen.

        Alles in allem war der Film ganz nett. Vince Vaughn hat mir hier am besten gefallen.
        [the hatches are open!]

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        • Chernobyl (B)

          5 Folgen a +- 60 Minuten

          Hervorragend inszeniert (!!), großartig besetzt (!) und geschauspielert!

          Sollte ich sie mit einem Wort beschreiben wäre dies: Erschreckend!

          Unbedingt ansehen!!!

          1+
          "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

          Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
          4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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          • Alex Gabler
            Alex Gabler kommentierte
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            Dem ist nichts hinzuzufügen. Die BR steht natürlich auch bei mir in der Sammlung. Eine der besten Serien die ich je gesehen habe. Packend, wissenswert und erschreckend zugleich.
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