Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Mein zuletzt gesehener Film

Einklappen
Das ist ein wichtiges Thema.
X
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • SOLO - A Star Wars Story - 8/10

    Im Gegensatz zum ersten A STAR WARS STORY Spin Off ROLGUE ONE setzt SOLO nicht auf große Weltraumschlachten und der Kampf zwischen Rebellen und Imperium hat nur am Rand etwas mit dem Streifen zu tun. Der Film setzt seinen Fokus auf die Schattenseiten der Galaxies wo Schmuggler, Diebe und Verbrechersyndikate den Ton angeben. Corellia, die Heimat von Han, ist ein schäbiger Industrieplanet ohne Hoffnung für den einfachen Bewohner. Kein Wunder das Jedermann versucht sein Schicksal zum Besseren zu wenden und von der Freiheit träumt. Auch im weiteren Verlauf sieht man von der Galaxis eher die schmuddeligen Ecken, was sich auch in der tristen Bildsprache niederschlägt. Hinzu kommt ein gewisses Westernfeeling, auch wenn der Film am Ende weniger Elemente davon enthält als erwartet. Die neuen Welten die wir hier gezeigt bekommen sind aber in sich stimmig und passen. Einige Planeten sind bereits bekannt aus Erwähnung der OT wie Kessel, wo Solo seinen legendären Korsalflug absolviert. Die neuen Welten fügen sich sehr gut in den Stil der OT ein. Grundsätzlich zeigt sich in SOLO wieder wie sehr man bemüht ist den Ton der Original Trilogie zur Zeit von A NEW HOPE zu treffen. Es gibt eine Menge kleinerer und größer visueller Anlehnungen, sei es jetzt durch Displays, Aliens oder Droiden. Vieles wirkt sehr vertraut und wenn man nicht wüsste das Film aus dem Jahr 2018 stammt, könnte er mit Ausnahme auf die visuellen Effekte so auch in den 80ern entstanden sein. Der Kosmos wird darüberhinaus um viele Dinge erweitert, so sieht man die Fertigung von Sternenzerstörern oder den Krieg des Imperiums aus der Sicht des einfachen Infanteristen. In dieser Hinsicht hat Lucasfilm wieder alles richtig gemacht und erweitert den Star Wars Kosmos.

    SOLO dreht sich um die Entwicklung von Han Solo zu dem Schmuggler den wir aus den Filmen kennen. Beginnt der Film noch während seiner Jugend auf Corellia, so zeigt sich nach einem Zeitsprung von mehreren Jahren wie er in das Syndikat Crimson Dawn aufsteigt und schließlich auf eigenen Beinen steht. Wer ist gut, wer ist böse und wem kann man vertrauen?
    Dabei werden eine Vielzahl neuer Figuren eingeführt, von denen der zwielichtige Tobias Becket, gespielt von Woody Harrelson sicherlich eine der Interessantesten. Qi’Ra, die Jugendliebe von Han Solo, dient als Love Interest die einige interessante Wandlungen vollzieht und weniger eindimensional ist als erwartet. Am Meisten hat man aber sicherlich auf Lando Calrisian gewartet, der mit Donald Glover perfekt gecasted wurde. In meinen Augen nahezu die Idealbesetzung für die Rolle, die obendrein auch noch neue Aspekte hinzufügt. Mit L3 ist auch wieder ein Droide im Cast, der in gewisser Weise ähnlich wie der Droide in Rogue One auch wieder für den Humor zuständig ist, aber auch hier wieder auf eine neue und erfrischende Art und Weise. Insgesamt hat man doch wieder ein sehr gutes Händchen bei der Wahl der Darsteller bewiesen, auch mit Ehrenreich kommt man nach einiger Eingewöhnung gut klar, auch wenn er nicht wie Harrison Fors aussieht. Die deutsche Stimme ist jedenfalls sehr nah an der von Harrison Ford.

    Wie muss man jetzt SOLO also einordnen? Er ist ohne Frage deutlich leichter und weniger episch als SKYWALKER Saga und auch weniger actiongeladen als ROGUE ONE. Es gibt insgesamt verhätlnismäßig wenig Weltraum-Action und sicherlich sind viele Elemente der Handlung für den Nicht-Fan wohl weniger interessant. Mir gefällt er unterdessen aber doch sehr gut und er funktioniert auch für sich als Abenteuer-Weltraumfilm sehr gut.

    Kommentar


    • Sonny
      Sonny kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ich finde den auch klasse! Mein zweitliebster Star Wars Film ... nach Rogue One!

    • Alex Gabler
      Alex Gabler kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ich mag den auch sehr gerne… wenn bloß das versaute und zu dunkle UHD Bild wäre.

    • chris.p.bacon
      chris.p.bacon kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ich mag den Soundtrack, der ist richtig großartig - und die Kostüme. Das der Imerpial March das offizielle In-Universe-Thema des Imperiums ist und das Han Nachnache oder sein Blaster eine Entstehungsgeshichte bekam, fand ich richtig dumm. Zu Eldenreichs Schauspiel: gerade in den letzen 10 Minuten spürt man, dass er sich an Harrison Fords Art orientiert.

  • DOA - Dead or Alive (DVD)

    Hab diesen Film seit über 16 Jahre nicht mehr gesehen und wieder Lust darauf gehabt. In den Kinos ist dieser Film damals brachial gefloppt, aber dank den Videotheken bekam er leichten Kultstatus.
    Ich selbst habe die Spiele damals sehr gerne gezockt, es war tolle Hochglanz Spiele. Dieser Film hat aber nur wenig mit der Vorlage gemeinsam, außer dass die Charakter dieselben Namen und Beruf haben und an einem Kampf Turnier teilnehmen und natürlich dass die Mädels wie im Spiel nicht mit ihren Reizen geizen. Das Einzig was hier ab glänzt ist das Baby Öl auf den Körpern der Charakteren. Dieser Film ist von Anfang bis Ende purer Blödsinn, der sich von Anfang bis Ende nicht ernst nimmt. Aber ich muss sagen er ist spaßiger Blödsinn. Man merkt auch dass den Machern bewusst war, dass man hier kein Shakespeare rausholen wird, weder aus der Story noch aus dem Schauspielerischen Können der Darsteller und sich gedacht haben, ach scheiß drauf, lasst uns einfach ein bisschen Spaß haben.
    Optisch muss man aber so einige Abstriche machen. Die Green Screens sind mehr als deutlich sichtbar und die Kostüme und die Frisuren sehen wir absoluter Billig Trash aus. Das ist natürlich auch dem fehlenden Budget geschuldet. Auch merkt man dass die meisten jetzt nicht unbedingt Martial Arts Background haben. Die einzig echten Fighter wie Collin Chou und Kane Kosugi werden hier total verschlissen. Vor allem Kane Kosugi als Hayabusa, der im Spiel rockt ohne Ende ist hier eher ein Weinerliches Weichei.
    Was man aber zumindest etwas merkt dass die Darstellerinnen 3 Monate lang unter Corey Yuen trainieren mussten und somit das beste aus ihnen rausholen zu können. Körperliche Schwächen wurden dann ausgeglichen in dem Mann die Mädels hübsch posen lies und tatsächlich funktioniert das ganz gut, da die Reize definitiv einiges überdecken und mich als Mann stets zum Grinsen brachten. Was aber merklich fehlte waren die Unterschiedlichen Kampfstile, was das Spiel so cool machte. Jeder kämpft hier mehr oder weniger gleich. Trotzdem muss man sagen dass Corey Yuen bei den Fights noch halbwegs das Beste aus dem ganzen Cast ohne Martial Arts Background rausgeholt hat.
    Der Einzige Charakter der halbwegs der Vorlage entsprach war Tina, wundervoll gespielt von Jaimie Pressly die hier sichtlich viel Spaß an diesem Film hat überhaupt scheinen die Mädels viel Spaß beim Dreh gehabt zu haben. Jeder harmoniert wirklich ganz gut zusammen und werfen sich auch schön die Bälle zu. Manchmal auch wortwörtlich, denn zumindest das obligatorische DOA Volleyball Spiel darf nicht fehlen. Optisch definitiv ein Genuss.
    In dieser Summe ist dieser Film natürlich nicht besonders gut, es ist noch nicht mal eine gute Videospielverfilmung. Er ist albern, er ist trashig, er ist Blödsinn, aber was ich sagen muss er macht trotzdem Spaß und die kurze Laufzeit von unter 90 Minuten sorgt dafür dass dieser Film schön kurzweilig ist. Im Grunde pures Guilty Pleasure für mich.

    6/10 Punkte


    Letterboxd: Sawasdee1983

    Kommentar

    Lädt...
    X