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"A Quiet Place" wurde auf 35mm-Film gedreht, was dem Film eine organische, leicht körnige Textur verleiht. Die 4K-UHD-Fassung entstammt aber einem 2K-Intermediate.
Obwohl nicht "rasiermesserscharf" wie digital gedrehte Filme, bietet die 4K-Version eine feine Steigerung gegenüber der Blu-ray. Hautporen, die Struktur von Holz in der Farm und die feinen Risse im Getreidesilo sind deutlich detaillierter.
HDR10 sorgt für tiefschwarze Schatten, in denen trotzdem Details erkennbar bleiben. Die nächtlichen Szenen im Maisfeld profitieren enorm von der verbesserten Durchzeichnung. Hier gibts dann auch tolle Spitzlichter in Form von den warmweißen und roten Glühbirnen zu sehen.
Die Farbpalette ist oft entsättigt, um die düstere Stimmung zu unterstreichen. HDR bringt jedoch in Szenen mit Tageslicht (z.B. der Wasserfall-Szene) ein lebendiges, natürliches Grün und warme Hauttöne hervor.
Insgesamt eine sehr gute UHD.
Da der Film fast ohne Dialoge auskommt, ist das Sounddesign der Star. Die deutsche Dolby Digital 5.1 Spur ist absolut überragend und wird nur von der noch dynamischeren und detaillierteren englischen Dolby Atmos Spur geschlagen.
Der Wechsel zwischen extremer Stille und plötzlich lauten Schockmomenten (die "Monster-Geräusche") ist atemberaubend und dynamisch. Die Szenen, in denen die Welt aus der Perspektive der gehörlosen Tochter (Regan) gezeigt wird, nutzen den Raumklang, um totale Isolation zu simulieren.
Wind, Blätterrascheln, Schritte auf Sand – die atmosphärischen Effekte sind präzise im Raum platziert. Es ist ein sehr "direktionaler" Ton.
Der Bass ist wuchtig und präzise. Wenn die Monster auftauchen, bebt das Wohnzimmer, ohne dabei den Rest des Sounds zu übertönen.
"A Quiet Place" wurde auf 35mm-Film gedreht, was dem Film eine organische, leicht körnige Textur verleiht. Die 4K-UHD-Fassung entstammt aber einem 2K-Intermediate.
Obwohl nicht "rasiermesserscharf" wie digital gedrehte Filme, bietet die 4K-Version eine feine Steigerung gegenüber der Blu-ray. Hautporen, die Struktur von Holz in der Farm und die feinen Risse im Getreidesilo sind deutlich detaillierter.
HDR10 sorgt für tiefschwarze Schatten, in denen trotzdem Details erkennbar bleiben. Die nächtlichen Szenen im Maisfeld profitieren enorm von der verbesserten Durchzeichnung. Hier gibts dann auch tolle Spitzlichter in Form von den warmweißen und roten Glühbirnen zu sehen.
Die Farbpalette ist oft entsättigt, um die düstere Stimmung zu unterstreichen. HDR bringt jedoch in Szenen mit Tageslicht (z.B. der Wasserfall-Szene) ein lebendiges, natürliches Grün und warme Hauttöne hervor.
Insgesamt eine sehr gute UHD.
Da der Film fast ohne Dialoge auskommt, ist das Sounddesign der Star. Die deutsche Dolby Digital 5.1 Spur ist absolut überragend und wird nur von der noch dynamischeren und detaillierteren englischen Dolby Atmos Spur geschlagen.
Der Wechsel zwischen extremer Stille und plötzlich lauten Schockmomenten (die "Monster-Geräusche") ist atemberaubend und dynamisch. Die Szenen, in denen die Welt aus der Perspektive der gehörlosen Tochter (Regan) gezeigt wird, nutzen den Raumklang, um totale Isolation zu simulieren.
Wind, Blätterrascheln, Schritte auf Sand – die atmosphärischen Effekte sind präzise im Raum platziert. Es ist ein sehr "direktionaler" Ton.
Der Bass ist wuchtig und präzise. Wenn die Monster auftauchen, bebt das Wohnzimmer, ohne dabei den Rest des Sounds zu übertönen.



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