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Meine 4K UHD Filmbewertung

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  • bifi
    kommentierte 's Antwort
    Schade. Eigentlich sollte man bei einem 2025 gedrehten Film ein top Bild erwarten…. Nicht nur bei diesem..

  • Alex Gabler
    antwortet
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    Anaconda (2025)

    Vom UHD Bild, welches auf einem 4K DI basiert, war ich anfangs etwas enttäuscht. Der Film spielt am Anfang in Buffalo und wirkt sehr körnig und hebt sich nicht wirklich von einem 1080p Bild ab. Auch die gebräunten Gesichtsfarben mögen hier noch nicht so richtig passen. Gottseidank ändert sich dies nach der Ankunft in Brasilien.

    Dank Dolby Vision wirken die Primärfarben des brasilianischen Dschungels lebendig und die Schwarzwerte sind im Vergleich zur Standard-Blu-ray deutlich tiefer, können aber dafür so manches Detail verschlucken.

    Filmkorn wird nun feiner aufgelöst wiedergegeben als am Anfang des Films. Die feinen Texturen der Schlangenhaut und die Vegetation in den Außenaufnahmen sind knackscharf. Allerdings entlarvt die hohe Auflösung auch die teils schwankende Qualität der CGI-Effekte.

    Spitzlichter, wie Sonnenreflexionen auf dem Wasser, sind brillant, ohne zu überstrahlen. Ansonsten bleibt das Bild eher durchschnittlich und, für eine UHD, fast unauffällig – also erwartet keinen 4K-Wow Effekt.

    Dafür punktet der deutsche Ton umso mehr. Hier kommt, im Gegensatz zum engl. Dolby Atmos Ton, DTS-HD Master Audio 5.1 zum Einsatz. Die dt. Spur ist präzise und bietet eine gute Räumlichkeit, besonders bei den Umgebungsgeräuschen im Dschungel. Dank der Dynamik auf allen Kanälen gibt es ein immersives Mittendringefühl. Auch der Subwoofer darf beim rockigen Soundtrack immer wieder ganz tief hinuntergehen. Lediglich der ein oder andere Satz kam mir etwas „muffig“ vor, keine Ahnung warum.

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  • Kaneda
    kommentierte 's Antwort
    Cineast aka Filmnerd. Bist in den falschen Thread abgebogen, aber egal, gibt schlimmeres.
    Glückwunsch zum Neuzugang.

  • Cineast aka Filmnerd
    antwortet
    heute von Amazon für € 34,99 erhalten:



    Quelle: https://www.amazon.de/gp/product/B0G...742&creativeAS IN=B0G2B2YKNB

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  • Alex Gabler
    antwortet
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    Men in black 2

    Das bildschirmfüllende 4K UHD-Bild basiert auf einem Scan des 35mm-Negativs und bietet eine hervorragende Detailtiefe. Poren, Hauttexturen und die feinen Stoffe der schwarzen Anzüge sind so klar wie nie zuvor sichtbar. Der Film bewahrt die ursprüngliche Filmkörnung, was dem Film eine organische, cineastische Textur verleiht, ohne dass Details durch digitale Rauschfilter verloren gehen. HDR sorgt für eine gesteigerte Dynamik. Besonders die weißen Hemden strahlen brillant gegen die tiefschwarzen Anzüge, während die bunten Alien-Effekte, Lichter der Großstadt und Laserstrahlen großartige Spitzenhelligkeiten erreichen. Durch die hohe Auflösung wirken die CGI-Effekte aus dem Jahr 2002 noch weicher und lassen sich leider als solche erkennen. Insgesamt eine starke UHD aus dem Hause Sony.

    Der Ton kommt in DTS-HD 5.1 daher. Dialoge bleiben selbst in hektischen Action-Szenen kristallklar, während sich der orchestrale Score von Danny Elfman auf alle Lautsprecher legen kann. Der Subwoofer wird kraftvoll gefordert, besonders bei Explosionen oder dem Einsatz der "De-Atomisator"-Waffen.

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  • Alex Gabler
    antwortet
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    Scream 2

    Das 4K UHD-Bild basiert auf einem neuen Scan der originalen 35mm-Negative und bietet einen filmischen Look mit fein aufgelöstem Filmkorn und die künstliche Nachschärfung der alten Blu-ray eliminiert. Dennoch gibt es Unmengen an Details an Kleidung und Gesichtern auszumachen. Die größte Verbesserung liegt aber in der Farbpalette. Dolby Vision sorgt nämlich hier für natürlichere, gesündere Hauttöne, sattere Rottöne (besonders beim Blut) und tiefe Schwarzwerte ohne Detailverlust.

    Beim Ton gibt es den von der Blu-Ray bekannten 5.1 Dolby Digital Ton, welcher unverändert blieb. Der Sound ist dennoch effektiv, mit klarer Kanaltrennung bei Schockmomenten und einer stimmigen räumlichen Abbildung der Filmmusik. Ab und an gibt es auch nette Effekte aus den hinteren Lautsprechern, aber insgesamt bleibt der Ton schon eher konservativ.

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  • Alex Gabler
    antwortet
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    Lethal Weapon

    Die 4K UHD ist ein massives Upgrade gegenüber allen bisherigen Veröffentlichungen. Warner Bros. liefert hier einen neuen nativen 4K-Scan, der den 80er-Jahre-Look in moderner Brillanz erstrahlen lässt. Nahaufnahmen zeigen jede Pore und feine Texturen auf Kleidungsstücken (Murtaughs Karomuster auf seinem Sakko!), die auf der alten Blu-ray im Rauschen untergingen. HDR10 sorgt für tolle Spitzlichter (z. B. Sonnenreflexionen auf Chrom, künstliche Lichtquellen oder Mündungsfeuer) und verleiht dem Bild eine beeindruckende Tiefe. Das feine Filmkorn des 35mm-Materials bleibt erhalten und sorgt für eine organische, kinohafte Textur ohne digitalen Weichzeichner. Der gelbliche Stich früherer Versionen wurde durch neutralere, kräftigere Brauntöne und lebendige Farben ersetzt. Vor allem Rot kommt hier sehr kräftig rüber. Insgesamt wirkt das Bild „frischer“ und klarer. Der Schwarzwert ist ebenso top und verschluckt nicht das Geringste in dunklen Szenen. Insgesamt eine phantastische Bildqualität, wenn man das Alter des Films berücksichtigt.

    Der deutsche Dolby Digital 5.1 Ton ist der gleiche wie auch schon auf der DVD und der Blu Ray. Dialoge sind ok, Waffengeräusche können schon mal etwas dumpf und muffig wirken und auch Effekte aus den Rears sind eher spärlich. Dafür passt der Saxophon-Score jederzeit.

    Enthalten sind zwei neue Featurettes: A Legacy of Inspiration: Remembering Dick Donner und I’m Too Old For This….

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  • Alex Gabler
    antwortet
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    Death Wish (2018)

    Die 4K-Fassung (basierend auf einem 2K-Intermediate, aber mit hohen Bitraten von oft über 80 Mbps) zeigt eine spürbar höhere Detailtiefe in Texturen und Gesichtern. Durch das HDR10Grading wirken Farben lebendiger. Insbesondere Primärfarben wie Blau und rot sind stabiler und Hauttöne wirken natürlicher als auf der Blu-ray. Ein wesentlicher Vorteil liegt in den tiefen Schwarzwerten. Dunkle Szenen weisen eine bessere Schattendefinition auf und zeigen weniger Kompressionsartefakte.
    Insgesamt ein mehr als gutes 4K UHD Bild.

    Der deutsche DTS-HD MA Ton ist präzise und dynamisch. Schüsse klingen wuchtig und Dialoge jederzeit sauber. Auch aus den hinteren Kanälen gibts immer wieder tolle Effekte zu hören.

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  • Alex Gabler
    antwortet
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    Ich - Einfach unverbesserlich 3

    Obwohl der Film auf einem 2K-Intermediate basiert und für die 4K-Disc hochskaliert wurde, bietet die UHD-Fassung einen deutlichen Mehrwert gegenüber der Standard-Blu-ray.

    Die Texturen der Minions-Latzhosen (einzelne Stiche) oder Grus Schal wirken spürbar feiner und greifbarer. HDR10 sorgt für ein echtes Farbenfeuerwerk. Besonders das Minion-Gelb, die knalligen 80er-Jahre-Farben von Bösewicht Balthazar Bratt (Violett) und der riesige rosa Diamant profitieren von der erhöhten Leuchtkraft und Sättigung. Die Kontraste zwischen Dru’s weißem und Gru’s schwarzem Anzug sind messerscharf. Der Schwarzwert könnte nicht satter sein. Insgesamt ein sehr hochwertiges 4K UHD Bild, das Spaß macht.

    Ein weiteres Highlight für Heimkino-Enthusiasten ist die DTS:X-Spur (sowohl Deutsch als auch Englisch).
    Dialoge kommen glasklar aus dem Center und auch sonst gibt’s schöne differenzierte sowie direktionale Effekte aus den hinteren Lautsprechern zu hören.
    Der objektbasierte DTS:X-Sound nutzt die Höhenkanäle effektiv für Überflüge von Bratts Robotern oder herabregnende Minions.

    Die Mischung aus Pharrell Williams Score und 80er-Hits wie „Bad“ wird mit druckvollem Bass und breiter Bühne perfekt ins Wohnzimmer transportiert. Auch der Ton weiß zu überzeugen.

    Bei den Extras gibt’s auf der UHD lediglich einen Kurzfilm – der Rest ist auf der beiliegenden Blu-Ray zu finden.

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  • Alex Gabler
    antwortet
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    A Quiet Place 2

    Der Film wurde hauptsächlich auf 35-mm-Film gedreht, was zu einer feinen, natürlichen Filmkörnung führt, die auf der 4K-Disc dank höherer Bitrate gut erhalten bleibt und dem Bild ein organisches, filmisches Gefühl verleiht.

    Dank der hohen Detaildichte werden Texturen von Gesichtern, Kleidung, rostigem Metall in der Fabrik und Naturlandschaften (Blätter, Gras) sehr plastisch und lebensecht dargestellt.

    HDR10 liefert tiefe, satte Schwarzwerte, die für die vielen dunklen Szenen des Films entscheidend sind, ohne Details in den Schatten zu verschlucken. Der Kontrastumfang ist beeindruckend, mit hellen Spitzlichtern (wie Feuer oder Lichtreflexionen auf Wasser), die im Kontrast zur gedämpften, erdigen Farbpalette des Films stehen. Wer Teil 1 auf UHD gesehen hat, weiß auch wie Teil 2 auf einer UHD aussieht.

    Auch beim Ton ist alles wie schon bei Teil 1 zu hören. Der Ton wechselt abrupt von flüsterleisen Momenten, in denen subtile Umgebungsgeräusche wie Wind oder Insektenstiche präzise platziert sind, zu ohrenbetäubenden, explosiven Actionszenen. Diese Dynamik ist entscheidend für die Spannung des Films.

    Die deutsche Dolby Digital 5.1 Spur nutzt alle Kanäle effektiv für eine vollständiges Mittendringefühl. Geräusche von angreifenden Kreaturen, die sich im Raum bewegen, sind jederzeit präzise ortbar. Wer möchte, kann auf den englischen Dolby Atmos Track umschalten.

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  • Alex Gabler
    antwortet
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    "A Quiet Place" wurde auf 35mm-Film gedreht, was dem Film eine organische, leicht körnige Textur verleiht. Die 4K-UHD-Fassung entstammt aber einem 2K-Intermediate.
    Obwohl nicht "rasiermesserscharf" wie digital gedrehte Filme, bietet die 4K-Version eine feine Steigerung gegenüber der Blu-ray. Hautporen, die Struktur von Holz in der Farm und die feinen Risse im Getreidesilo sind deutlich detaillierter.
    HDR10 sorgt für tiefschwarze Schatten, in denen trotzdem Details erkennbar bleiben. Die nächtlichen Szenen im Maisfeld profitieren enorm von der verbesserten Durchzeichnung. Hier gibts dann auch tolle Spitzlichter in Form von den warmweißen und roten Glühbirnen zu sehen.
    Die Farbpalette ist oft entsättigt, um die düstere Stimmung zu unterstreichen. HDR bringt jedoch in Szenen mit Tageslicht (z.B. der Wasserfall-Szene) ein lebendiges, natürliches Grün und warme Hauttöne hervor.
    Insgesamt eine sehr gute UHD.

    Da der Film fast ohne Dialoge auskommt, ist das Sounddesign der Star. Die deutsche Dolby Digital 5.1 Spur ist absolut überragend und wird nur von der noch dynamischeren und detaillierteren englischen Dolby Atmos Spur geschlagen.
    Der Wechsel zwischen extremer Stille und plötzlich lauten Schockmomenten (die "Monster-Geräusche") ist atemberaubend und dynamisch. Die Szenen, in denen die Welt aus der Perspektive der gehörlosen Tochter (Regan) gezeigt wird, nutzen den Raumklang, um totale Isolation zu simulieren.
    Wind, Blätterrascheln, Schritte auf Sand – die atmosphärischen Effekte sind präzise im Raum platziert. Es ist ein sehr "direktionaler" Ton.
    Der Bass ist wuchtig und präzise. Wenn die Monster auftauchen, bebt das Wohnzimmer, ohne dabei den Rest des Sounds zu übertönen.

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  • Alex Gabler
    antwortet
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    Der Marsianer

    Der Marsianer galt bei Erscheinen der UHD im Bereich Home-Entertainment als einer der
    Referenz-Titel für die 4K Ultra HD Blu-ray und ist es noch immer. Obwohl der in 5K gedrehte Film auf einem 2K Digital Intermediate basiert (hochskaliert), bietet die UHD-Fassung mit HDR10 ein starkes Bild.
    Trotz des 2K-Upscales sind feine Texturen wie der Mars-Sand, Gesteinsformationen und die Oberflächen der Raumanzüge deutlich auszumachen. Poren und Bartstoppeln in Nahaufnahmen wirken fast greifbar.
    HDR10 sorgt für eine beeindruckende Dynamik. Besonders die Reflexionen auf Helmvisieren, die gleißende Mars-Sonne, Leuchtreklamen und Tafeln, LED Bildschirme und die Kontraste zwischen den roten Wüstenlandschaften und dem tiefschwarzen Weltraum profitieren enorm.
    Dank des erweiterten Farbraums (BT.2020) wirken die Orange- und Rottöne des Mars deutlich satter und natürlicher, ohne zu übersteuern. Auch Hauttöne wirken natürlich und gesund.

    Der deutsche DTS macht Laune, hat eine klasse Dynamik, glasklare Dialoge und einen exzellenten Einsatz der hinteren Lautsprecher. Wenn der Sturm am Mars loslegt, fliegen kleinste Sandkörner förmlich spürbar im heimischen Kino herum.
    Auch der geniale Score verlagert sich auf alle Lautsprecher.

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  • Alex Gabler
    antwortet
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    Breakdown

    Die 4K-Restaurierung von Turbine Medien präsentiert den Film in der nativen Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln im Originalformat 2,35:1. Der Zuwachs an Details ist gegenüber der alten DVD (eine Blu-Ray gibt es hierzulande erst seit der VÖ der UHD) deutlich erkennbar, auch wenn der Film aufgrund seines staubigen Wüsten-Settings gelegentlich weichere Szenen beibehält. Die Texturen von Kleidung und die Gesichter der Darsteller profitieren jedoch massiv vom neuen Scan und so sieht man dann auch feinste Fältchen oder die Struktur von Kurt Russels hellblauem Ralph Lauren Poloshirt.

    Dank dem Einsatz von Dolby Vision wird die hitzige Atmosphäre des Südwestens verstärkt. Es sorgt auch für präzisere Kontraste und sattere Farben bei den staubigen Gelb- und Erdtönen. Aber auch das Rot von Kurt Russels Jeep sticht sehr schön und knallig hervor. Spitzlichter und Kontrastspitzen sucht man vergebens, hier kommt das Bild recht bodenständig daher. Filmkorn wird sehr fein aufgelöst wiedergegeben und sorgt für ein filmisches Ergebnis, welches dennoch auch modern aussieht. Der Schwarzwert ist sehr satt und verschluckt auch in den wenigen dunklen Szenen keine Details. Gegenüber der DVD ist das Bild etwas dunkler geworden. Die Bitrate liegt im Durchschnitt oberhalb der 70 Mbit/s.

    Insgesamt ein starkes, restauriertes Bild. Einen „4K Wow-Effekt“ sollte man aufgrund des dezenten Kontrast-Einsatzes aber nicht erwarten. Aber auch so lohnt sich das Upgrade zur UHD definitiv.

    Die deutsche Veröffentlichung von Turbine Medien bietet sowohl Deutsch als auch Englisch in DTS-HD Master Audio 5.1 sowie 2.0. Der Ton überzeugt durch eine druckvolle Wiedergabe der Motorengeräusche, glasklaren Dialogen und einen räumlichen Soundtrack von Basil Poledouris („Robocop“, „Starship Troopers“).

    Extras wie Trailer und „Behind the Scenes“ gibt’s auch schon auf der UHD.

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  • Alex Gabler
    antwortet
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    Minority Report

    Das 4K UHD Bild ist schwer zu beschreiben. Ähnlich wie bei „Krieg der Welten“, ebenfalls mit Cruise, beinhaltet das Bild unzählige Stilmittel und neigt öfters zu überstrahlen. Der Kontrast ist oft harsch und die Farben bläulich und kühl. Das war auf der DVD und auf der Blu Ray schon so - und nun eben auch auf der UHD.
    Bei genauerem Hinsehen merkt man aber einen deutlichen Anstieg an Details. Egal ob Hautporen, Falten oder Bartstoppel - alles wird messerscharf wiedergegeben. Vor allem bei den vielen Nahaufnahmen kann man sich gar nicht satt sehen. Außer im Bild gibt’s weiße Überstrahlungen, dann kann es auch schon mal etwas matschig wirken (ganz gut zu sehen etwa bei den Szenen, wenn John Agatha bei dem High-Tech-Fritzen „anzapfen“ möchte. Da kann das Bild schon mal wie auf einer DVD wirken. Der gewollt schmuddelige Look wird mit etwas Filmkorn, welches fast immer zu sehen ist, perfektioniert.
    Gegenüber der Blu Ray gibt es aber einen besseren Schwarzwert - hier bei Möglichkeit die Dolby Vision Version nehmen, da mit HDR10 Schwarz nicht ganz so satt aussieht wie mit Dolby Vision. Bei letzteren gibts tiefstes Schwarz ohne Details zu verschlucken. Auch die Plastizität profitiert vom gelungenen Schwarzwert.
    Die Datenrate liegt durchschnittlich über 70Mbit/s.
    Insgesamt lässt sich sagen, dass die UHD gegenüber der Blu Ray in den meisten Szenen die Nase vorne hat. Es ist kein Tag / Nacht Unterschied aber die optisch beste Präsentation des Films erhält man nun mit der UHD.

    Der deutsche Dolby Digital 5.1 Ton ist solide bis gut. Dialoge sind klar verständlich und Surroundeffekte gibts auch einige coole, insgesamt hätte der Film aber mehr Dynamik verdient. Wer die Blu Ray von dem Film hat, weiß was ihn hier erwartet.

    Extras gibts keine auf der UHD, diese gibts nur auf der Blu Ray.

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  • Alex Gabler
    antwortet
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    One Battle After Another

    Die UHD liefert eine hervorragende Bildqualität, welches im Vollbild Ansichtsformat 1,85:1 zu sehen ist, mit gestochen scharfen Details und lebendigen, gelb goldenen Farben. Das filmische Bild profitiert stark von den für den Dreh verwendeten 35mm VistaVision-Kameras.
    Feine Details, Texturen und Umgebungen sind auch bei schwachem Licht sichtbar - und das bei nur einer mittelmäßigen Bitrate.
    Der Schwarzwert könnte meine Meinung nach tiefer ausfallen aber vermutlich ist das ein Stilmittel. Leider gibts auch einige wenige Szenen, bei denen Gesichter im Dunkeln absaufen. Spitzlichter bzw. Kontrastspitzen gibts in Form von hellen Flächen und chromatischen Gegenständen.

    Vom Dolby Atmos Ton bin ich etwas entt. Gut, es gibt jederzeit glasklare Dialoge aus dem Center und ein paar wenige Effekte aus den hinteren Lautsprechern aber im großen und Ganzen ist der Film doch sehr dialoglastig. Von den oberen Atmos-Lautsprechern habe ich mir mehr erwartet. Nicht einmal den Hubschrauber, den man ganz klar von unten beobachtet, hört man von oben. Der Subwoofer bleibt auch eher dezent, lediglich beim Soundtrack oder bei der Szenen in der Schuldisco get er mal anständig runter. Insgesamt aber eher undynamisch gehalten.

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