Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Mein zuletzt gesehener Film

Einklappen
Das ist ein wichtiges Thema.
X
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Das Genre Horror ist nicht wirklich meins - dennoch gebe ich ihm immer wieder eine Chance:

    It feeds (PD)

    Und wieder nix...

    4 (wohlwollend)

    ER
    "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

    Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
    4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


    Kommentar


    • Fabian und die mörderische Hochzeit (Amazon Prime)

      Sehr unspektakulärer und eher langweiliger Krimi. Muss man nicht gesehen haben.

      Kommentar


      • IMG_4433.jpeg

        Breakdown (4K UHD, Dolby Vision)

        Jeff (Kurt Russell) und Amy Taylor sind auf dem Weg in ein neues Leben, als ihr Wagen mitten in der Hitze der Wüste liegen bleibt. Ein hilfsbereiter Trucker bietet an, Amy zur nächsten Raststätte mitzunehmen, während Jeff beim Wagen bleibt. Doch als Jeff später dort ankommt, fehlt von Amy jede Spur – und der Trucker behauptet eiskalt, ihn noch nie gesehen zu haben.

        Wer auf der Suche nach einem geradlinigen Thriller ist, kommt an „Breakdown“ aus dem Jahr 1997 nicht vorbei. Regisseur Jonathan Mostow („Terminator 3“, „Surrogates“) liefert hier ein Musterbeispiel für effizientes Storytelling ab, das den Zuschauer von der ersten Minute an packt.

        Der Film verschwendet keine Zeit mit unnötigen Hintergrundgeschichten. Die Bedrohung baut sich innerhalb der ersten 15 Minuten organisch auf und lässt den Puls bis zum Abspann nicht mehr sinken. Mit einer knackigen Laufzeit von rund 90 Minuten ist das Pacing perfekt. Jede Szene treibt die Handlung voran - es gibt keine Füllszenen oder unnötige Nebenhandlungsstränge.

        Kurt Russell („Backdraft“, „Overboard“) spielt keinen unverwundbaren Actionhelden, sondern einen ganz normalen Mann in einer Ausnahmesituation. Seine Verzweiflung und sein zunehmender Mut wirken echt, was die Spannung massiv steigert. Aber auch der leider zu früh verstorbenen J.T. Walsh („Eine Frage der Ehre“), den ich immer gerne sehe, spielt den perfekten Gegenpart.

        Ein großer Pluspunkt ist auch das Finale, denn der Showdown ist ein wahres Adrenalin-Feuerwerk. Ohne CGI-Overkill, dafür mit handgemachter Stunt-Arbeit, bietet der Film ein Finale auf der Straße, das heute noch genauso packend wirkt wie 1997.

        „Breakdown“ ist auch fast 30 Jahre später purer Nervenkitzel. Ein geradliniger 90er-Survival-Thriller, der beweist, dass man kein Riesenbudget braucht, um den Zuschauer bestens zu unterhalten.

        Die 4K-Restaurierung von Turbine Medien präsentiert den Film in der nativen Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln im Originalformat 2,35:1. Der Zuwachs an Details ist gegenüber der alten DVD (eine Blu-Ray gibt es hierzulande erst seit der VÖ der UHD) deutlich erkennbar, auch wenn der Film aufgrund seines staubigen Wüsten-Settings gelegentlich weichere Szenen beibehält. Die Texturen von Kleidung und die Gesichter der Darsteller profitieren jedoch massiv vom neuen Scan und so sieht man dann auch feinste Fältchen oder die Struktur von Kurt Russels hellblauem Ralph Lauren Poloshirt.

        Dank dem Einsatz von Dolby Vision wird die hitzige Atmosphäre des Südwestens verstärkt. Es sorgt auch für präzisere Kontraste und sattere Farben bei den staubigen Gelb- und Erdtönen. Aber auch das Rot von Kurt Russels Jeep sticht sehr schön und knallig hervor. Spitzlichter und Kontrastspitzen sucht man vergebens, hier kommt das Bild recht bodenständig daher. Filmkorn wird sehr fein aufgelöst wiedergegeben und sorgt für ein filmisches Ergebnis, welches dennoch auch modern aussieht. Der Schwarzwert ist sehr satt und verschluckt auch in den wenigen dunklen Szenen keine Details. Gegenüber der DVD ist das Bild etwas dunkler geworden. Die Bitrate liegt im Durchschnitt oberhalb der 70 Mbit/s.

        Insgesamt ein starkes, restauriertes Bild. Einen „4K Wow-Effekt“ sollte man aufgrund des dezenten Kontrast-Einsatzes aber nicht erwarten. Aber auch so lohnt sich das Upgrade zur UHD definitiv.

        Die deutsche Veröffentlichung von Turbine Medien bietet sowohl Deutsch als auch Englisch in DTS-HD Master Audio 5.1 sowie 2.0. Der Ton überzeugt durch eine druckvolle Wiedergabe der Motorengeräusche, glasklaren Dialogen und einen räumlichen Soundtrack von Basil Poledouris („Robocop“, „Starship Troopers“).

        Extras wie Trailer und „Behind the Scenes“ gibt’s auch schon auf der UHD.

        8,5 von 10 Diner-Gäste, die rein gar nichts gesehen haben wollen

        Kommentar


        • movieguide
          movieguide kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          ich werd hier wohl nur demnächst mal die BluRay kaufen, die ja auf dem selben Master basiert. Steht jedenfalls auf dem Einkaufszettel für die kommenden Monate.

        • bifi
          bifi kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Die neue remastered Bluray ist der 4k absolut ebenbürtig.

      • IMG_4436.jpeg

        Freitag der 13. Teil 7 - Jason im Blutrausch ( Blu Ray)

        Jahre nachdem Tommy Jarvis ihn am Camp Crystal Lake unter Wasser angekettet hat, wird Jason Voorhees von einem Teenager mit telekinetischen Fähigkeiten aus seinem Gefängnis entlassen. Nur sie kann ihn aufhalten.

        Mein Lieblingsteil der Reihe… vermutlich auch weil es der erste „Freitag der 13.“ Film war, den ich damals noch als Kauf VHS gesehen habe.
        Nachdem Jason im sechsten Teil zum untoten Über-Killer wurde, brauchte das Franchise 1988 ein neues Gimmick. Die Lösung? „Jason vs. Carrie“. Auch wenn die telekinetisch begabte Tina Shepard rechtlich natürlich nicht Carrie heißt, ist die Inspiration unübersehbar.
        Geplagt von Schuldgefühlen, weil sie als Kind versehentlich ihren Vater im Crystal Lake versenkte, kehrt sie zur Therapie zurück und weckt dabei Jason aus seinem nassen Grab auf.

        „Friday the 13th - The New Blood“, wie er im Original heißt, bedient jedes erdenkliche 80er-Jahre-Slasher-Klischee und das rechne ich als Pluspunkt für dieses Guilty Pleasure.
        Da wäre die Gruppe dämlicher Teenager, die nebenan ne Geburtstagsparty abhält. Da gibts die sensible Streberin, die „Zicke“ (Melissa, die man einfach hassen muss), den „Nerd“ und natürlich Paare, die nur existieren, um kurz darauf im Gebüsch zu verschwinden. Die Teenager verhalten sich exakt so dumm, wie man es erwartet. Sie ignorieren Warnungen, trennen sich ständig und suchen im Dunkeln nach merkwürdigen Geräuschen.

        Obwohl die MPAA (die US-Prüfstelle) den Film damals massiv gekürzt hat (siehe Making of) und viel Gore verloren ging, bietet Teil 7 einige der ikonischsten Kills der Reihe, auch wenn die FSK 18 Freigabe meiner Meinung nach etwas übertrieben ist. Da sieht man heutzutage bei FSK 16er Filmen und Serien mehr Blut.
        Da wäre zum einen der Schlafsack-Kill: Ein Klassiker! Jason schleift ein Mädchen im Schlafsack aus dem Zelt und schmettert sie gegen einen Baum. Simpel, brutal, legendär. Dennoch bin ich der Meinung, dass Jason damals auf der VHS Kassette den Schlafsack öfters gegen den Baum geschmettert hat…
        Anschließend bekommt noch jemand seine gerechte Strafe durch ein motorisiertes Gartenwerkzeug… eine Baumsäge.
        Aber auch eine Partytröte bekommt ein Opfer ins Auge gerammt. Dazu noch einige Messer- und Macheten-Kills und fertig ist der Slasher.

        Nerdiger Fun-Fact: Dieser Film war der erste Auftritt von Kane Hodder als Jason. Sein Jason ist massiv, atmet schwer und wirkt durch die hervorragenden Make-up-Effekte (die Wirbelsäule liegt teilweise frei!) so verrottet wie nie zuvor. Für mich auch der beste Jason der gesamten Reihe.

        „Freitag der 13. Teil 7 - Jason im Blutrausch“ ist purer Trash-Spaß. Die Handlung ist (erneut) hanebüchen, die Dialoge sind flach, aber das Duell zwischen Jasons roher Gewalt und Tinas PSI-Kräften im Finale ist immer noch unterhaltsam. Ein Muss für jeden Retro-Horror-Fan und für mich neben Teil 2 und 3 der beste Teil der Reihe… auch wenn ich ihn blutiger in Erinnerung hatte.

        7 von 10 dämliche Teenager als Kanonenfutter

        Kommentar


        • Projekt Art of Asia - Film Nr. 57

          1909 - Im Schatten des Imperiums (PD)

          Koreanische Untergrundrebellen bekämpfen die japanischen Besetzer im Verborgenen und planen ein Attentat auf den japanischen Premierminister...

          Trotz der derben und gewaltvollen Schlacht zu Beginn verläuft der Film weiterhin in ruhigen Bahnen, was angesichts der Thematik nur natürlich ist. Unglücklicherweise verliert die Geschichte ihren Schwung im Mittelteil etwas und es wird mitunter recht langatmig.

          Wenn man denn Filmen solcher Thematik und Inszenierung etwas abgewinnen kann, kann man ihn sich ruhig angucken - man muß es allerdings nicht. Er hat leider nicht die Qualität eines hervorragenden "Cliff Walker" z. B..

          3

          ER wohl.
          "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

          Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
          4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


          Kommentar


          • IMG_4441.jpeg
            „Asterix erobert Rom“ (Prime)

            Beim Jupiter! Cäsar hat die Nase voll. Da seine Legionen ständig gegen das kleine gallische Dorf verlieren, vermutet er göttliche Kräfte. Er bietet einen Pakt an: Bestehen die Gallier 12 Aufgaben (ähnlich wie Herkules), wird er ihr Untertan. Scheitern sie, müssen sie kapitulieren. So ziehen Asterix und Obelix los.

            Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich diesen Asterix Film gesehen habe, denn neben „bei den Briten“ und „Kleopatra“ ist dieser mein Liebster. Der Film aus dem Jahr 1976 strotzt vor zeitloser Ironie. Das absolute Highlight ist zweifellos das „Haus, das Verrückte macht“. Die Suche nach dem Passierschein A38 ist bis heute die treffendste Satire auf Bürokratie, die je gezeichnet wurde.

            Da dieser Film nicht auf einem existierenden Comic-Band basiert, fühlt er sich freier und surrealer an. Ob es der Ehrwürdige des Gipfels ist, der Wäsche mit „Olympia“ wäscht, oder das Geisterschiff in der Wüste – die Ideen sind herrlich abgedreht.

            Für die 70er Jahre sind die Animationen flüssig und charmant – heutzutage wirken sie teilweise schon etwas sperrig. Der Soundtrack (inklusive des ikonischen Titelsongs) sorgt sofort für gute Laune.

            „Asterix erobert Rom“ ist mehr als nur ein Kinderfilm. Er ist eine clevere Gesellschaftskritik, verpackt in ein buntes Abenteuer voller Wildschweine und Zaubertrank. Ein absolutes Muss für jede Generation – und eine Warnung an alle, die jemals ein Formular beim Amt ausfüllen mussten.

            7,5 von 10 blaue Formulare für den Passierschein A38

            Kommentar


            • Deja Vu - Wettlauf gegen die Zeit - 8,5/10

              "Deja Vu" ist eine der zahlreichen Zusammenarbeiten von Tony Scott und Denzel Washington aus dem Jahr 2006, in meinen Augen eine der Besten. Der Film bietet eine spannende Mischung aus Crime-Thriller und Sci-Fi und ist in meinen Augen einer besten Genre-Filme der 00er Jahre für mich. Die Handlung wird dabei sehr spannend erzählt, wenn auch das Ende zu erahnen ist. Egal, Washington ist ein klasse Schauspieler und stellt das hier wieder einmal unter Beweis. Val Kilmer in einer Nebenrolle ist hingegen ganz schön aus der Form geraten. Die Regie von Tony Scott ist gewohnt klasse, sowohl in den ruhigen Momenten wie auch den Actionszenen. Schön auch das mit New Orleans eine interessante Location nach Wirbelsturm Katharina gefunden wurde, wo man die volle Wucht der Zerstörung noch sehen kann.

              Kommentar


              • Sonny
                Sonny kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Ich wußte gar nicht, daß Tony Scott & Denzel Washington "zahlreiche Zusammenarbeiten in 2006" hatten, kannte bisher nur den hier. Muß ich doch glatt nochmal recherchieren...

                Nein, ernsthaft: Deja Vu ist schon ein wirklich guter Film, da gibt es nichts. Tony Scott hatte es einfach drauf! Schade um ihn.

            • IMG_4445.jpeg


              Predator 2 (Disney+)

              Inmitten eines Bandenkrieges im Jahr 1997 geht ein hoch entwickeltes Alien auf die Jagd nach den Einwohnern von Los Angeles. Der einzige Mann zwischen ihm und seiner Beute ist der erfahrene L.A.P.D. Offizier, Lieutenant Mike Harrigan.

              Da ich den Film das letzte Mal vor über 20 Jahren gesehen habe und ich mit diesem Teil nie wirklich warm wurde, wollte ich mir erneut ein Bild davon machen. Kurzum: mein Favorit wird er wohl nie werden, auch wenn ich inzwischen meinen Frieden mit ihm gemacht habe. Mich nerven die Gangsterbanden mit ihrem Voodoo-Gefasel im ersten Drittel aber nach wie vor.

              Aber zurück zum Film. Wenn man aber an Sequels der 90er denkt, kommt man an diesem verschwitzten Großstadtdschungel kaum vorbei. „Predator 2“ verlässt das dichte Grün Mittelamerikas und tauscht es gegen den glühenden Asphalt von Los Angeles aus. Ein mutiger Schritt, der dem Film eine ganz eigene Dynamik verleiht.

              Danny Glover („Lethal Weapon“) übernimmt das schwere Erbe von Schwarzenegger und man muss sagen: Er gibt sich wirklich Mühe. Er spielt den knallharten Cop Mike Harrigan mit einer greifbaren Erschöpfung, während er sich durch einen brutalen Bandenkrieg und die mörderische Hitze von L.A. kämpft. Unterstützung erhält er von der gewohnt packenden Musik von Alan Silvestri. Der Score bleibt dem Original treu und peitscht die Spannung verlässlich voran.

              Dennoch, so richtig warm werde ich mit dem Setting nicht immer. Während der erste Teil durch seine Isolation punktete, wirkt die urbane Umgebung manchmal etwas überladen. Der Film ist deutlich brutaler und expliziter als sein Vorgänger, was Fans des gepflegten 90er-Jahre-Actionfilms freuen dürfte, dem Ganzen aber einen leicht trashigen Beigeschmack gibt.

              Was den Film rettet, ist das spannende Finale. Wenn Glover in das Raumschiff der Jäger eindringt und man mehr über die Kultur der Predators erfährt, zeigt der Film neben Fanservice und Easter Eggs seine wahre Stärke. Kevin Peter Hall unter der Maske des Predators liefert erneut eine physisch beeindruckende Performance ab, die den Predator als ultimative Bedrohung zementiert.

              „Predator 2“ ist eine solide Fortsetzung, die das Rad nicht neu erfindet, aber mit kompromissloser Action und einem starken Finale punktet. Kein Meisterwerk wie das Original, aber immerhin noch ein solider Nachfolger.

              6,5 von 10 gehäutete Bandenmitglieder

              Kommentar


              • Sonny
                Sonny kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Ich finde ihn großartig und gucke ihn immer wieder gerne! Mag ihn lieber als Teil 1... *Duckundweg*

            • Cannonball (1976) (DVD)

              Hab diesen Film fast 20 Jahre nicht mehr gesehen und wieder Lust drauf gehabt.
              Durch dem Erfolg von Death Race 2000 tat sich Paul Bartel wieder mit David Carradine zusammen um wieder einen Straßenrennfilm zu machen, diesmal mehr auf Action und nicht auf Satire und mit deutlich mehr Budget. Das war noch vor den Berühmten Cannonball Run Filmen und naja dieser Film floppte und das Einzige wofür dieser Film heutzutage noch bekannt ist, sind seine berühmten Cameos.
              Ich persönlich fand diesem Film stets besser als sein Ruf. Er ist deutlich bodenständiger und ernster als die Cannonball Run Film auch wenn so manche Charaktere recht verrückt sind.
              Die Autos zum Großteil 70er Jahre Muscle Cars sind natürlich sehr cool. Die Stunts aus heutiger Sicht in Zeiten von The Fast & The Furious sind recht unspektakulär aber irgendwie machen die immer noch Laune.
              Die Story selbst passt auf ne Briefmarke und dient nur dazu coole Autoszenen zu schaffen und die Charaktere etwas posen zu lassen, dazu hat dieser Film auch einige massive Logiklöcher. Wer also nen hauch mitdenkt hat verloren aber als lockerer NoBrainer mit etwas Nostalgiebonus macht dieser Film immer noch Laune. Zumindest habe ich mich durchgängig gut unterhalten gefühlt, zumal dieser Film mit seinen angenehmen 90 Minuten Laufzeit keinerlei Längen hat.
              An die großen Auto Filme der 70er kommt dieser Film aber nicht ran. In der Summe aber wie gesagt ganz unterhaltsam.

              6,75/10 Punkte
              Letterboxd: Sawasdee1983

              Kommentar


              • Predator: Badlands (DP)

                Ich bin ein großer Predator-Fan... war ich immer schon.

                Das Dschungel-Original mit Arnie, die grandiose Fortsetzung mit Danny Glover und der überraschend erfrischende 3. Teil "Prey"!

                Dennoch habe ich mich von der überwiegend negativen Meinung zu "Badlands" anstecken lassen, der schon vor Kinostart verrissen wurde - was mich letztendlich auch vom Besuch im Lichtspielhaus abhielt. Ich weiß nicht wirklich warum, normalerweise bin ich da objektiver.

                Nun konnte ich ihn noch vor Erhalt des blind bestellten 4K-Steelbooks vorab auf dem heimischen Sofa per Stream sichten. Und wißt Ihr was!?

                Der ist richtig gut. Ich meine mal so richtig!!

                Das Worldbuilding ist hervorragend (!!!), die Charaktere glaubhaft und durch die Bank sympathisch (okay, bis auf die Bitch natürlich), die Idee mit dem nichtmenschlichen Charakter und seinem Universalübersetzer grandios und die Story packend von Anfang bis Ende. Auch der kleine außerirdische Sidekick macht Spaß.

                Ich bin total begeistert!

                Die Entscheidung, keine direkte Fortsetzung von "Prey" zu machen, sondern die Geschichte auf einem anderen Planeten mit einem komplett neuen Ansatz zu gestalten, war genau richtig. Hier kann jeder, ob er Predator aus den Vorgängern vielleicht schon kennt oder auch nicht, vollkommen unvoreingenommen an die Sache herangehen und wird bestens (!) unterhalten! Der Film strotzt nur so vor tollen Ideen und unerwarteten Momenten.

                Selbst Elle Fanning, mit der ich sonst überhaupt nicht klar komme - auch ein Grund für mich, den Film schon im Vorfeld abzustrafen - gibt hier eine gelungene Performance ab und paßt hervorragend in ihre Rolle(n).

                Fazit: Geiler Scheiß! Freue mich auf's 4K-Steelbook wie Bolle.

                1
                "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


                Kommentar

                Lädt...
                X