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  • Das Genre Horror ist nicht wirklich meins - dennoch gebe ich ihm immer wieder eine Chance:

    It feeds (PD)

    Und wieder nix...

    4 (wohlwollend)

    ER
    "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

    Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
    4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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    • Fabian und die mörderische Hochzeit (Amazon Prime)

      Sehr unspektakulärer und eher langweiliger Krimi. Muss man nicht gesehen haben.

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      • IMG_4433.jpeg

        Breakdown (4K UHD, Dolby Vision)

        Jeff (Kurt Russell) und Amy Taylor sind auf dem Weg in ein neues Leben, als ihr Wagen mitten in der Hitze der Wüste liegen bleibt. Ein hilfsbereiter Trucker bietet an, Amy zur nächsten Raststätte mitzunehmen, während Jeff beim Wagen bleibt. Doch als Jeff später dort ankommt, fehlt von Amy jede Spur – und der Trucker behauptet eiskalt, ihn noch nie gesehen zu haben.

        Wer auf der Suche nach einem geradlinigen Thriller ist, kommt an „Breakdown“ aus dem Jahr 1997 nicht vorbei. Regisseur Jonathan Mostow („Terminator 3“, „Surrogates“) liefert hier ein Musterbeispiel für effizientes Storytelling ab, das den Zuschauer von der ersten Minute an packt.

        Der Film verschwendet keine Zeit mit unnötigen Hintergrundgeschichten. Die Bedrohung baut sich innerhalb der ersten 15 Minuten organisch auf und lässt den Puls bis zum Abspann nicht mehr sinken. Mit einer knackigen Laufzeit von rund 90 Minuten ist das Pacing perfekt. Jede Szene treibt die Handlung voran - es gibt keine Füllszenen oder unnötige Nebenhandlungsstränge.

        Kurt Russell („Backdraft“, „Overboard“) spielt keinen unverwundbaren Actionhelden, sondern einen ganz normalen Mann in einer Ausnahmesituation. Seine Verzweiflung und sein zunehmender Mut wirken echt, was die Spannung massiv steigert. Aber auch der leider zu früh verstorbenen J.T. Walsh („Eine Frage der Ehre“), den ich immer gerne sehe, spielt den perfekten Gegenpart.

        Ein großer Pluspunkt ist auch das Finale, denn der Showdown ist ein wahres Adrenalin-Feuerwerk. Ohne CGI-Overkill, dafür mit handgemachter Stunt-Arbeit, bietet der Film ein Finale auf der Straße, das heute noch genauso packend wirkt wie 1997.

        „Breakdown“ ist auch fast 30 Jahre später purer Nervenkitzel. Ein geradliniger 90er-Survival-Thriller, der beweist, dass man kein Riesenbudget braucht, um den Zuschauer bestens zu unterhalten.

        Die 4K-Restaurierung von Turbine Medien präsentiert den Film in der nativen Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln im Originalformat 2,35:1. Der Zuwachs an Details ist gegenüber der alten DVD (eine Blu-Ray gibt es hierzulande erst seit der VÖ der UHD) deutlich erkennbar, auch wenn der Film aufgrund seines staubigen Wüsten-Settings gelegentlich weichere Szenen beibehält. Die Texturen von Kleidung und die Gesichter der Darsteller profitieren jedoch massiv vom neuen Scan und so sieht man dann auch feinste Fältchen oder die Struktur von Kurt Russels hellblauem Ralph Lauren Poloshirt.

        Dank dem Einsatz von Dolby Vision wird die hitzige Atmosphäre des Südwestens verstärkt. Es sorgt auch für präzisere Kontraste und sattere Farben bei den staubigen Gelb- und Erdtönen. Aber auch das Rot von Kurt Russels Jeep sticht sehr schön und knallig hervor. Spitzlichter und Kontrastspitzen sucht man vergebens, hier kommt das Bild recht bodenständig daher. Filmkorn wird sehr fein aufgelöst wiedergegeben und sorgt für ein filmisches Ergebnis, welches dennoch auch modern aussieht. Der Schwarzwert ist sehr satt und verschluckt auch in den wenigen dunklen Szenen keine Details. Gegenüber der DVD ist das Bild etwas dunkler geworden. Die Bitrate liegt im Durchschnitt oberhalb der 70 Mbit/s.

        Insgesamt ein starkes, restauriertes Bild. Einen „4K Wow-Effekt“ sollte man aufgrund des dezenten Kontrast-Einsatzes aber nicht erwarten. Aber auch so lohnt sich das Upgrade zur UHD definitiv.

        Die deutsche Veröffentlichung von Turbine Medien bietet sowohl Deutsch als auch Englisch in DTS-HD Master Audio 5.1 sowie 2.0. Der Ton überzeugt durch eine druckvolle Wiedergabe der Motorengeräusche, glasklaren Dialogen und einen räumlichen Soundtrack von Basil Poledouris („Robocop“, „Starship Troopers“).

        Extras wie Trailer und „Behind the Scenes“ gibt’s auch schon auf der UHD.

        8,5 von 10 Diner-Gäste, die rein gar nichts gesehen haben wollen

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        • movieguide
          movieguide kommentierte
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          ich werd hier wohl nur demnächst mal die BluRay kaufen, die ja auf dem selben Master basiert. Steht jedenfalls auf dem Einkaufszettel für die kommenden Monate.

        • bifi
          bifi kommentierte
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          Die neue remastered Bluray ist der 4k absolut ebenbürtig.

      • IMG_4436.jpeg

        Freitag der 13. Teil 7 - Jason im Blutrausch ( Blu Ray)

        Jahre nachdem Tommy Jarvis ihn am Camp Crystal Lake unter Wasser angekettet hat, wird Jason Voorhees von einem Teenager mit telekinetischen Fähigkeiten aus seinem Gefängnis entlassen. Nur sie kann ihn aufhalten.

        Mein Lieblingsteil der Reihe… vermutlich auch weil es der erste „Freitag der 13.“ Film war, den ich damals noch als Kauf VHS gesehen habe.
        Nachdem Jason im sechsten Teil zum untoten Über-Killer wurde, brauchte das Franchise 1988 ein neues Gimmick. Die Lösung? „Jason vs. Carrie“. Auch wenn die telekinetisch begabte Tina Shepard rechtlich natürlich nicht Carrie heißt, ist die Inspiration unübersehbar.
        Geplagt von Schuldgefühlen, weil sie als Kind versehentlich ihren Vater im Crystal Lake versenkte, kehrt sie zur Therapie zurück und weckt dabei Jason aus seinem nassen Grab auf.

        „Friday the 13th - The New Blood“, wie er im Original heißt, bedient jedes erdenkliche 80er-Jahre-Slasher-Klischee und das rechne ich als Pluspunkt für dieses Guilty Pleasure.
        Da wäre die Gruppe dämlicher Teenager, die nebenan ne Geburtstagsparty abhält. Da gibts die sensible Streberin, die „Zicke“ (Melissa, die man einfach hassen muss), den „Nerd“ und natürlich Paare, die nur existieren, um kurz darauf im Gebüsch zu verschwinden. Die Teenager verhalten sich exakt so dumm, wie man es erwartet. Sie ignorieren Warnungen, trennen sich ständig und suchen im Dunkeln nach merkwürdigen Geräuschen.

        Obwohl die MPAA (die US-Prüfstelle) den Film damals massiv gekürzt hat (siehe Making of) und viel Gore verloren ging, bietet Teil 7 einige der ikonischsten Kills der Reihe, auch wenn die FSK 18 Freigabe meiner Meinung nach etwas übertrieben ist. Da sieht man heutzutage bei FSK 16er Filmen und Serien mehr Blut.
        Da wäre zum einen der Schlafsack-Kill: Ein Klassiker! Jason schleift ein Mädchen im Schlafsack aus dem Zelt und schmettert sie gegen einen Baum. Simpel, brutal, legendär. Dennoch bin ich der Meinung, dass Jason damals auf der VHS Kassette den Schlafsack öfters gegen den Baum geschmettert hat…
        Anschließend bekommt noch jemand seine gerechte Strafe durch ein motorisiertes Gartenwerkzeug… eine Baumsäge.
        Aber auch eine Partytröte bekommt ein Opfer ins Auge gerammt. Dazu noch einige Messer- und Macheten-Kills und fertig ist der Slasher.

        Nerdiger Fun-Fact: Dieser Film war der erste Auftritt von Kane Hodder als Jason. Sein Jason ist massiv, atmet schwer und wirkt durch die hervorragenden Make-up-Effekte (die Wirbelsäule liegt teilweise frei!) so verrottet wie nie zuvor. Für mich auch der beste Jason der gesamten Reihe.

        „Freitag der 13. Teil 7 - Jason im Blutrausch“ ist purer Trash-Spaß. Die Handlung ist (erneut) hanebüchen, die Dialoge sind flach, aber das Duell zwischen Jasons roher Gewalt und Tinas PSI-Kräften im Finale ist immer noch unterhaltsam. Ein Muss für jeden Retro-Horror-Fan und für mich neben Teil 2 und 3 der beste Teil der Reihe… auch wenn ich ihn blutiger in Erinnerung hatte.

        7 von 10 dämliche Teenager als Kanonenfutter

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        • Projekt Art of Asia - Film Nr. 57

          1909 - Im Schatten des Imperiums (PD)

          Koreanische Untergrundrebellen bekämpfen die japanischen Besetzer im Verborgenen und planen ein Attentat auf den japanischen Premierminister...

          Trotz der derben und gewaltvollen Schlacht zu Beginn verläuft der Film weiterhin in ruhigen Bahnen, was angesichts der Thematik nur natürlich ist. Unglücklicherweise verliert die Geschichte ihren Schwung im Mittelteil etwas und es wird mitunter recht langatmig.

          Wenn man denn Filmen solcher Thematik und Inszenierung etwas abgewinnen kann, kann man ihn sich ruhig angucken - man muß es allerdings nicht. Er hat leider nicht die Qualität eines hervorragenden "Cliff Walker" z. B..

          3

          ER wohl.
          "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

          Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
          4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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          • IMG_4441.jpeg
            „Asterix erobert Rom“ (Prime)

            Beim Jupiter! Cäsar hat die Nase voll. Da seine Legionen ständig gegen das kleine gallische Dorf verlieren, vermutet er göttliche Kräfte. Er bietet einen Pakt an: Bestehen die Gallier 12 Aufgaben (ähnlich wie Herkules), wird er ihr Untertan. Scheitern sie, müssen sie kapitulieren. So ziehen Asterix und Obelix los.

            Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich diesen Asterix Film gesehen habe, denn neben „bei den Briten“ und „Kleopatra“ ist dieser mein Liebster. Der Film aus dem Jahr 1976 strotzt vor zeitloser Ironie. Das absolute Highlight ist zweifellos das „Haus, das Verrückte macht“. Die Suche nach dem Passierschein A38 ist bis heute die treffendste Satire auf Bürokratie, die je gezeichnet wurde.

            Da dieser Film nicht auf einem existierenden Comic-Band basiert, fühlt er sich freier und surrealer an. Ob es der Ehrwürdige des Gipfels ist, der Wäsche mit „Olympia“ wäscht, oder das Geisterschiff in der Wüste – die Ideen sind herrlich abgedreht.

            Für die 70er Jahre sind die Animationen flüssig und charmant – heutzutage wirken sie teilweise schon etwas sperrig. Der Soundtrack (inklusive des ikonischen Titelsongs) sorgt sofort für gute Laune.

            „Asterix erobert Rom“ ist mehr als nur ein Kinderfilm. Er ist eine clevere Gesellschaftskritik, verpackt in ein buntes Abenteuer voller Wildschweine und Zaubertrank. Ein absolutes Muss für jede Generation – und eine Warnung an alle, die jemals ein Formular beim Amt ausfüllen mussten.

            7,5 von 10 blaue Formulare für den Passierschein A38

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            • Deja Vu - Wettlauf gegen die Zeit - 8,5/10

              "Deja Vu" ist eine der zahlreichen Zusammenarbeiten von Tony Scott und Denzel Washington aus dem Jahr 2006, in meinen Augen eine der Besten. Der Film bietet eine spannende Mischung aus Crime-Thriller und Sci-Fi und ist in meinen Augen einer besten Genre-Filme der 00er Jahre für mich. Die Handlung wird dabei sehr spannend erzählt, wenn auch das Ende zu erahnen ist. Egal, Washington ist ein klasse Schauspieler und stellt das hier wieder einmal unter Beweis. Val Kilmer in einer Nebenrolle ist hingegen ganz schön aus der Form geraten. Die Regie von Tony Scott ist gewohnt klasse, sowohl in den ruhigen Momenten wie auch den Actionszenen. Schön auch das mit New Orleans eine interessante Location nach Wirbelsturm Katharina gefunden wurde, wo man die volle Wucht der Zerstörung noch sehen kann.

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              • Sonny
                Sonny kommentierte
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                Ich wußte gar nicht, daß Tony Scott & Denzel Washington "zahlreiche Zusammenarbeiten in 2006" hatten, kannte bisher nur den hier. Muß ich doch glatt nochmal recherchieren...

                Nein, ernsthaft: Deja Vu ist schon ein wirklich guter Film, da gibt es nichts. Tony Scott hatte es einfach drauf! Schade um ihn.

              • movieguide
                movieguide kommentierte
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                Sonny du Fuchs, mein Fopah Bezog sich nur auf Denzel und Tony, nicht auf das Jahr...

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              Predator 2 (Disney+)

              Inmitten eines Bandenkrieges im Jahr 1997 geht ein hoch entwickeltes Alien auf die Jagd nach den Einwohnern von Los Angeles. Der einzige Mann zwischen ihm und seiner Beute ist der erfahrene L.A.P.D. Offizier, Lieutenant Mike Harrigan.

              Da ich den Film das letzte Mal vor über 20 Jahren gesehen habe und ich mit diesem Teil nie wirklich warm wurde, wollte ich mir erneut ein Bild davon machen. Kurzum: mein Favorit wird er wohl nie werden, auch wenn ich inzwischen meinen Frieden mit ihm gemacht habe. Mich nerven die Gangsterbanden mit ihrem Voodoo-Gefasel im ersten Drittel aber nach wie vor.

              Aber zurück zum Film. Wenn man aber an Sequels der 90er denkt, kommt man an diesem verschwitzten Großstadtdschungel kaum vorbei. „Predator 2“ verlässt das dichte Grün Mittelamerikas und tauscht es gegen den glühenden Asphalt von Los Angeles aus. Ein mutiger Schritt, der dem Film eine ganz eigene Dynamik verleiht.

              Danny Glover („Lethal Weapon“) übernimmt das schwere Erbe von Schwarzenegger und man muss sagen: Er gibt sich wirklich Mühe. Er spielt den knallharten Cop Mike Harrigan mit einer greifbaren Erschöpfung, während er sich durch einen brutalen Bandenkrieg und die mörderische Hitze von L.A. kämpft. Unterstützung erhält er von der gewohnt packenden Musik von Alan Silvestri. Der Score bleibt dem Original treu und peitscht die Spannung verlässlich voran.

              Dennoch, so richtig warm werde ich mit dem Setting nicht immer. Während der erste Teil durch seine Isolation punktete, wirkt die urbane Umgebung manchmal etwas überladen. Der Film ist deutlich brutaler und expliziter als sein Vorgänger, was Fans des gepflegten 90er-Jahre-Actionfilms freuen dürfte, dem Ganzen aber einen leicht trashigen Beigeschmack gibt.

              Was den Film rettet, ist das spannende Finale. Wenn Glover in das Raumschiff der Jäger eindringt und man mehr über die Kultur der Predators erfährt, zeigt der Film neben Fanservice und Easter Eggs seine wahre Stärke. Kevin Peter Hall unter der Maske des Predators liefert erneut eine physisch beeindruckende Performance ab, die den Predator als ultimative Bedrohung zementiert.

              „Predator 2“ ist eine solide Fortsetzung, die das Rad nicht neu erfindet, aber mit kompromissloser Action und einem starken Finale punktet. Kein Meisterwerk wie das Original, aber immerhin noch ein solider Nachfolger.

              6,5 von 10 gehäutete Bandenmitglieder

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              • Sonny
                Sonny kommentierte
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                Ich finde ihn großartig und gucke ihn immer wieder gerne! Mag ihn lieber als Teil 1... *Duckundweg*

              • movieguide
                movieguide kommentierte
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                Er kommt sicherlich nicht an den ersten Teil ran, ist aber eine durchaus gelungene Fortsetzung auf seine eigene Art und Weise... damals wäre ich sicherlich enttäuscht gewesen, heute mit der 80er Jahre Retro Brille bin ich da gnädiger.

            • Cannonball (1976) (DVD)

              Hab diesen Film fast 20 Jahre nicht mehr gesehen und wieder Lust drauf gehabt.
              Durch dem Erfolg von Death Race 2000 tat sich Paul Bartel wieder mit David Carradine zusammen um wieder einen Straßenrennfilm zu machen, diesmal mehr auf Action und nicht auf Satire und mit deutlich mehr Budget. Das war noch vor den Berühmten Cannonball Run Filmen und naja dieser Film floppte und das Einzige wofür dieser Film heutzutage noch bekannt ist, sind seine berühmten Cameos.
              Ich persönlich fand diesem Film stets besser als sein Ruf. Er ist deutlich bodenständiger und ernster als die Cannonball Run Film auch wenn so manche Charaktere recht verrückt sind.
              Die Autos zum Großteil 70er Jahre Muscle Cars sind natürlich sehr cool. Die Stunts aus heutiger Sicht in Zeiten von The Fast & The Furious sind recht unspektakulär aber irgendwie machen die immer noch Laune.
              Die Story selbst passt auf ne Briefmarke und dient nur dazu coole Autoszenen zu schaffen und die Charaktere etwas posen zu lassen, dazu hat dieser Film auch einige massive Logiklöcher. Wer also nen hauch mitdenkt hat verloren aber als lockerer NoBrainer mit etwas Nostalgiebonus macht dieser Film immer noch Laune. Zumindest habe ich mich durchgängig gut unterhalten gefühlt, zumal dieser Film mit seinen angenehmen 90 Minuten Laufzeit keinerlei Längen hat.
              An die großen Auto Filme der 70er kommt dieser Film aber nicht ran. In der Summe aber wie gesagt ganz unterhaltsam.

              6,75/10 Punkte
              Letterboxd: Sawasdee1983

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              • Predator: Badlands (DP)

                Ich bin ein großer Predator-Fan... war ich immer schon.

                Das Dschungel-Original mit Arnie, die grandiose Fortsetzung mit Danny Glover und der überraschend erfrischende 3. Teil "Prey"!

                Dennoch habe ich mich von der überwiegend negativen Meinung zu "Badlands" anstecken lassen, der schon vor Kinostart verrissen wurde - was mich letztendlich auch vom Besuch im Lichtspielhaus abhielt. Ich weiß nicht wirklich warum, normalerweise bin ich da objektiver.

                Nun konnte ich ihn noch vor Erhalt des blind bestellten 4K-Steelbooks vorab auf dem heimischen Sofa per Stream sichten. Und wißt Ihr was!?

                Der ist richtig gut. Ich meine mal so richtig!!

                Das Worldbuilding ist hervorragend (!!!), die Charaktere glaubhaft und durch die Bank sympathisch (okay, bis auf die Bitch natürlich), die Idee mit dem nichtmenschlichen Charakter und seinem Universalübersetzer grandios und die Story packend von Anfang bis Ende. Auch der kleine außerirdische Sidekick macht Spaß.

                Ich bin total begeistert!

                Die Entscheidung, keine direkte Fortsetzung von "Prey" zu machen, sondern die Geschichte auf einem anderen Planeten mit einem komplett neuen Ansatz zu gestalten, war genau richtig. Hier kann jeder, ob er Predator aus den Vorgängern vielleicht schon kennt oder auch nicht, vollkommen unvoreingenommen an die Sache herangehen und wird bestens (!) unterhalten! Der Film strotzt nur so vor tollen Ideen und unerwarteten Momenten.

                Selbst Elle Fanning, mit der ich sonst überhaupt nicht klar komme - auch ein Grund für mich, den Film schon im Vorfeld abzustrafen - gibt hier eine gelungene Performance ab und paßt hervorragend in ihre Rolle(n).

                Fazit: Geiler Scheiß! Freue mich auf's 4K-Steelbook wie Bolle.

                1
                "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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                • Alex Gabler
                  Alex Gabler kommentierte
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                  Ich fand ihn auch überraschend unterhaltsam. Die Flora und Fauna und das Abenteuerfeeling haben mich am
                  Meisten überzeugt, Kaufe ihn aber erst zu nem Aktionspreis.

                • movieguide
                  movieguide kommentierte
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                  puh, ne glatte 1 für so nen CGI-überladenen Actioner von der Stange? Da hast du aber keine so hohen Ansprüche an das Franchise

                • Sonny
                  Sonny kommentierte
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                  movieguide Bei Avengers & Co. hat ja auch niemand Probleme mit CGI und da ist es ja nunmal wirklich schlimm. Ich verstehe sowieso nicht, warum CGI immer so verteufelt wird. Es ist ein fester Bestandteil unserer Filmkultur und wird in fast jedem Film eingesetzt, selbst in solchen, in denen man es nicht erwartet. In diesem Fall ist es bestimmt sehr schwer, richtige Predatoren für Filmzwecke unter Vertrag zu nehmen, die dann mit großen, außerirdischen Kreaturen kämpfen - wobei letztere ja auch schwer zu finden sind.

                  Ich mag den Begriff Franchise auch nicht wirklich weil er impliziert, daß alles darin enthaltene gleich oder angepaßt sein muß. Die Filme haben sich immer nach den jeweils vorherrschenden Sehgewohnheiten der Kinobesucher gerichtet - die waren zu Arnies Zeiten heldenmäßiger, zu Glovers Zeiten brutaler und jetzt differenzierter in der Charakterzeichnung. Das ändert sich eben mit der Zeit. Filme, die vor 30, 40 Jahren wunderbar funktioniert haben, würden heute wohl niemanden mehr ins Kino locken.

                  Für mich ist einzig und allein wichtig, ob mich ein Film gut unterhält! Und das hat "Badlands" gestern (überraschenderweise) eben "sehr gut" geschafft und deshalb gibt es eine 1 - völlig egal, ob und wie er mit vorherigen Teile des "Franchise" zusammenpasst. Ich bewerte immer den einzelnen Film ...

              • Nach "Badlands" brauchte ich was einfaches zum Runterkommen:

                Der Schatz des Gehenkten (Originaltitel: The Law and Jack Wade ... Nicht zu erklären oder!? ) (B)

                Richard Widmark zwingt seinen alten Weggefährten Robert Taylor, nachdem er ihn aus dem Gefängnis befreit und somit vor dem Strick bewahrt hat, ihn zur vergrabenen Beute ihres letzten Banküberfalls zu führen ...

                Solider 85minütiger Western mit einer guten Besetzung und einer kurzweiligen Inszenierung von einem der Meister des Genres: John Sturges.

                Der Film ist von 1958, also fast 70 (!) Jahre alt, und ich bin immer wieder erstaunt, wie gut das Bild bei solch alten Filmen sein kann.

                2


                Fun Fact: Es wird niemand gehenkt und einen Schatz gibt es auch nicht!
                "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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                • Sonny
                  Sonny kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Kleiner inhaltlicher Fehler meinerseits: Statt "nachdem ER ihn aus dem Gefängnis befreit" muß es "DIESER" heißen, denn Taylor hat Widmark aus dem Gefängnis befreit. So liest es sich jetzt, als hätte Widmark Taylor rausgeholt.

              • Submerged (BD)

                Ich habe diesen Film seit dem BD Release nicht mehr gesehen und dank dem Actionkult Podcast wieder Lust drauf gehabt.
                Ich hatte diesen Film immer als ganz ordentlich, erst Recht in Anbetracht der Tatsache was für ein Chaos der Dreh dank Seagal wurde.
                3 Wochen vor Drehbeginn musste das Drehbuch auf Wunsch von Seagal komplett ungeschrieben werden, so das praktisch nichts mehr vom Original Drehbuch übrig blieb. Er stritt sich mit dem Regisseur und seinen CoStars und kam entweder einen halben Tag zu spät oder gar nicht ins Set. Zwischendurch verschwand er sogar für 2 Wochen komplett und war in der Summe gerade man 20h am Set. Er hat noch nicht mal den Größteil seiner Dialoge selbst eingesprochen.
                Ergebnis ist das Seagal hier massiv gedoubelt wurde und seine Dialoge von jemand anderes im Studio eingesprochen wurden, oder er war halt recht oft gar nicht im Bild und dafür hat Seagal noch 1/3 des Budgets als Gage gekriegt.
                Zwar hat Seagal hier nicht nur praktisch Arbeitsverweigerung betrieben, sondern auch das Projekt massiv manipuliert aber trotzdem gehört dieser Film immer noch zu den besseren DTV Produktionen von Seagal, was vor allen daran lag das der Regisseur und der Cast abseits von Seagal hier keine Stümper waren und trotz all der Probleme versucht haben das Beste aus diesem Film rauszuholen. Wobei ich auch sagen muss, dass ich diesen Film besser in Erinnerung hatte.
                Man merkt natürlich dass dieser Film ein Flickenteppich geworden ist und trotz einiger starker Logiklöcher und auch Filmfehler, mit einer ser hanebüchen Story konnte man hier einige sehr unterhaltsame Momente schaffen.
                Vieles wurde sehr auf cool getrimmt, dass es schon wieder witzig war und tatsächlich sind viele Schießereien ganz ordentlich in Szene gesetzt. Dadurch dass auch über die 96 Minuten Laufzeit die Action auch gut verteilt ist, ist dieser Film auch recht kurzweilig und zu keiner Sekunde langweilig geworden und auch das Finale war recht cool und ging gut ab.
                Viele vom Cast machen ihre Sache ganz gut, vor allem Vinnie Jones ist klasse. Gary Daniels war hier zwar verschenkt, aber auch hier hatte Seagal seine Hände mit im Spiel die ein Großteil von dessen Szenen streichen lies. Aber da der Rest des Casts trotzdem alles gab, störte auch die recht wenige Screentime von Seagal nicht. Man konnte seine ständige Setabwesenheit wirklich gut überspielen. Auch zeigen die allesamt eine recht gute Figur bei der Action und dürfen sich auch fleißig prügeln.
                Optisch merkt man jedoch dass es sich hier nur um eine DTV Produktion handelt. Die CGI sah damals schon richtig mies aus und sieht heute natürlich besser aus.
                Auch die ständigen Farbfilter um Osteuropa wie Südamerika aussehen zu lassen machen das Ganze natürlich nicht besser. Auch die Kulissen sehen nicht immer gut aus. Vieles ist eher kahl gehalten.
                In der Summe hat dieser Film natürlich noch so einige Probleme aber für eine DTV Produktion ist dieser Film am Ende noch ganz okay geworden.

                5,25/10 Punkte
                Letterboxd: Sawasdee1983

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                • First Blood (BD)

                  Die Romanvorlage habe ich gelesen, den Film unzählige Male gesehen und durch den Actionkult Podcast hatte ich wieder Lust auf diesen Meilenstein der Filmgeschichte.
                  Dieser Film ist eine absolut Perle wo einfach alles stimmt, bei dem auch Hauptdarsteller Stallone am Drehbuch mitgewirkt hat und dadurch eine der bekanntesten Actionikonen aller Zeiten entstanden ist.
                  Dieser Film hält sich auch recht nah an die Romanvorlage, einziger Unterschied ist, ist dass der Bodycount im Roman um einiges höher ist sowie dass Ende, welches das eigentiche Original Ende im Film war, welches aber vom Testpublikum abgeschmettert wurde und so dass das uns bekannte Ende gedreht werden musste. Wobei man hier von Glück reden kann, denn sonst wären die Fortsetzungen nie entstanden.
                  Stallone ist für die Rolle die Idealbesetzung und kommt richtig gut rüber und zeigt gegen Ende auch seine sehr gute Schauspielerische Leistung, Stallone macht verleiht dem Charakter Rambo mehr Tiefe als in der Vorlage, er macht aus ihm nen Menschen, anstatt wie im Buch beschrieben ein in die Ecke gedrängtes Raubtier. Dazu die ganze Atmosphäre einfach perfekt und genial und schlichtweg Zeitlos.
                  Alleine schon der Score sorgt für Gänsehaut pur und passt perfekt zu jede Szene und geht wunderbar ins Ohr und sorgt für eine tolle Atmosphäre.
                  Obwohl dieser Film an sich releativ ruhig ist und keine Daueraction hat, hat dieser Film mit seiner 93 Minuten Laufzeit keinerlei Längen und die Erzählgeschwindigkeit wird konstant hoch gehalten, dass dieser Film einfach nur an einem vorbei fliegt.
                  Wie gesagt ich habe diesen Film schon unzählige Male gesehen und jedes mal aufs Neue begeistert er mich total. Zu Recht absoluter Meilenstein der Filmgeschichte.

                  10/10 Punkte
                  Letterboxd: Sawasdee1983

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                  • Alex Gabler
                    Alex Gabler kommentierte
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                    Man darf auch nicht die starke Leistung von Brian Tennehy als Sheriff vergessen - ein perfekter Antagonist.

                  • Kaneda
                    Kaneda kommentierte
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                    Alex Gabler. Wie recht du hast, es war eine beeindruckende Leistung von Brian Tennehy . Das geht zugunsten von Stallone schon unter. Aber ohne tollem Gegenpol, ist der Held oftmals auch nur blass.


                • Powerman (UHD)

                  Auch wenn es nicht mein Lieblingsfilm der "Drei Drachen" ist, ist und bleibt Powerman immer noch einer der ganz, ganz großen Actionfilme und sicherlich auch mit einer der bekanntesten Filme mit Jackie Chan.
                  Habe diesen Film oft gesehen, immer wieder herrlich. Okay der Humor ist aus heutiger Sicht manchmal etwas albern, aber ich finde den Film an sich immer noch recht witzig. Natürlich ist das Zusammenspiel zwischen Sammo Hung, Yuen Biao und Jackie Chan herausragend. Die drei harmonieren klasse zusammen und hauen sich tollen Slapstick um die Ohren. Lola Forner gesellt sich dann als hübsches Eye Candy hinzu.
                  Aus heutiger Sicht immer noch herausragend ist natürlich die Stunt Arbeit. Was hier aufgefahren wurde ist sensationell. Da können viele der heutigen Filme noch nicht mal annähernd mithalten und dann ist natürlich der Kampf Jackie Chan vs. Benny Urquidez. Den alleine habe ich bestimmt schon über 100x gesehen und auch jetzt rockt dieser Fight alles weg was geht und gilt zurecht als einer der besten Film Fights aller Zeiten. Auch hier kommen 99,9% der heutigen Filme nicht annähernd ran. Atemberaubend Choreographiert und ausgeführt. Sensationell aufgenommen, mit der genau richtigen Dosis Speed Up um dem Ganzen noch mal ordentlich wucht zu geben. Keine großen Schnitte, kein Rumgeschüttel mit der Kamera. Einfach nur herrlich und ein Genuss den beiden bei der Arbeit zu sehen.
                  Ingesamt natürlich ohne Frage heute noch ein toller Filmklassiker, den man sich immer wieder anschauen kann und immer noch tierisch viel Spaß macht.

                  10/10 Punkte
                  Letterboxd: Sawasdee1983

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                    „Der Marsianer“ (4K UHD, HDR10)

                    Ein Astronaut strandet auf dem Mars, nachdem sein Team ihn für tot hält. Daher muss er sich auf seinen Einfallsreichtum verlassen, um ein Signal zur Erde zu senden, dass er noch am Leben ist.

                    Mit „Der Marsianer“ hat Regie-Altmeister Ridley Scott 2015 nicht nur einen der besten Science-Fiction-Filme des letzten Jahrzehnts geschaffen, sondern ein cineastisches Denkmal für menschlichen Erfindungsgeist.

                    Matt Damon liefert als Botaniker Mark Watney eine phantastische Performance ab. Er trägt den Film fast im Alleingang und schafft es, die Isolation auf dem roten Planeten mit einer perfekten Mischung aus trockenem Humor, Verletzlichkeit und unerschütterlichem Überlebenswillen greifbar zu machen. Man fiebert jede Sekunde mit, wenn er versucht, Kartoffeln wachsen zu lassen.
                    Ich fand aber auch Jeff Daniels Rolle erfrischend anders - stark. Auch einen Sean Bean (der dieses Mal gar nicht sterben musste) sehe ich immer wieder gerne.

                    Optisch ist der Film ein absoluter Genuss. Ridley Scott und Kameramann Dariusz Wolski nutzen die weiten Landschaften Jordaniens (Wadi Rum), um den Mars in phantastischen Bildern zum Leben zu erwecken. Die staubigen, rot-orangen Panoramen sind so detailreich und imposant, dass man das Gefühl hat, tatsächlich durch die karge Marswüste zu wandern.

                    Obwohl der Film wissenschaftlich fundiert bleibt, verliert er nie an Tempo… und das bei einer Laufzeit von 140 Minuten. Die Handlung ist spannend bis zum Schluss, da Watney ständig vor neue, scheinbar unlösbare Probleme gestellt wird. Die dramatische Rettungsmission am Ende sorgt für echtes Herzklopfen und lässt einen bis zum Abspann nicht los.

                    Der Soundtrack von Harry Gregson-Williams (ich wusste es sofort als ich ihn gehört habe) untermalt die Einsamkeit und die epischen Momente des Weltalls perfekt. Den genialen Kontrast dazu bilden die eingestreuten Disco-Klassiker (wie „Starman“ oder „Waterloo“), die dem Film eine einzigartige, fast schon beschwingte Note verleihen und Watneys Galgenhumor unterstreichen.

                    „Der Marsianer“ ist ein Meisterwerk, das durch seine tollen Bilder, einen brillanten Hauptdarsteller und eine mitreißende Inszenierung besticht. Wer spannendes intelligentes Kino liebt, kommt an diesem Film nicht vorbei.

                    Der Marsianer galt bei Erscheinen der UHD im Bereich Home-Entertainment als einer der
                    Referenz-Titel für die 4K Ultra HD Blu-ray und ist es noch immer. Obwohl der in 5K gedrehte Film auf einem 2K Digital Intermediate basiert (hochskaliert), bietet die UHD-Fassung mit HDR10 ein starkes Bild.
                    Trotz des 2K-Upscales sind feine Texturen wie der Mars-Sand, Gesteinsformationen und die Oberflächen der Raumanzüge deutlich auszumachen. Poren und Bartstoppeln in Nahaufnahmen wirken fast greifbar.
                    HDR10 sorgt für eine beeindruckende Dynamik. Besonders die Reflexionen auf Helmvisieren, die gleißende Mars-Sonne, Leuchtreklamen und Tafeln, LED Bildschirme und die Kontraste zwischen den roten Wüstenlandschaften und dem tiefschwarzen Weltraum profitieren enorm.
                    Dank des erweiterten Farbraums (BT.2020) wirken die Orange- und Rottöne des Mars deutlich satter und natürlicher, ohne zu übersteuern. Auch Hauttöne wirken natürlich und gesund.

                    Der deutsche DTS macht Laune, hat eine klasse Dynamik, glasklare Dialoge und einen exzellenten Einsatz der hinteren Lautsprecher. Wenn der Sturm am Mars loslegt, fliegen kleinste Sandkörner förmlich spürbar im heimischen Kino herum.
                    Auch der geniale Score verlagert sich auf alle Lautsprecher.

                    9 von 10 neu auftauchende Probleme

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                    • Sonny
                      Sonny kommentierte
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                      Jordanien!?!? Die haben NICHT auf dem roten Planeten gedreht? Alter ....

                      Ein wieder mal saustarkes Review! Habe beim Lesen gleich wieder Lust auf den Film bekommen, obwohl die letzte Sichtung noch gar nicht so lange her ist.

                      Aber sag mal - unter uns Pastorentöchtern -, wo hat der Streifen denn den einen Punkt liegen gelassen? *kopfschüttelnd*

                      Hauptdarsteller top, Regie großartig, Musik supi, Kamera hervorragend, Nebendarsteller opti-mopti, Spannung zum Nägel kauen, Bild nahezu Referenz, DTS macht Laune und dann noch "Meisterwerk" ... das muß doch ein 10er sein!

                      Oder hast Du Dich nicht getraut, Kumpel?

                    • Alex Gabler
                      Alex Gabler kommentierte
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                      Sonny danke für die Blumen. Also mit 10er Wertungen schmeiße ich ja nicht um mich. Einen 10er bekommen für mich nur herausragende Filme, die man einmal im leben gesehen haben MUSS. „Schindlers Liste“, „Forrest Gump“, „The Green Mile“, „Die Verurteilten“, „The Big Lebowski“, „Donnie Darko“, „Fargo“, „The Dark Knight“, „Starship Troopers“, „Shutter Island“, „HdR-Trilogie“,… ja, „Der Marsianer“ ist ziemlich nahe dran und ähnelt für mich „Apollo 13“ (aber mit besserer Technik) aber ein „MUST SEE“ ist er für mich einfach nich ganz. Aber Wertungen sind ja subjektiv und für jeden zählen andere Werte, Erfahrungen und Wünsche für einen 10er Film. Ich brauche meistens auch noch „dieses gewisse Etwas“ dazu.
                      Verstehe aber auch, wenn jemand dem Film eine 10 gibt und habe auch kein Problem damit. Ich kann es sogar nachvollziehen.
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