Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Mein zuletzt gesehener Film

Einklappen
Das ist ein wichtiges Thema.
X
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Gesagt, getan ...

    Aufgrund der Erinnerung von Alex Gabler durch seinen Post gestern (guckst Du 2 über diesem) gab es gestern Abend seit vielen Jahren wieder mal:

    11:14 -Elevenfourteen (B)

    Ein abgefahrenes und recht absurdes Drama (oder gar eine Komödie?), in dem 5 willkürlich wirkende Handlungsstränge - die jeder für sich genommen schon bemerkenswert sind - zu einem genau definierten Zeitpunkt zusammen laufen ... um 11:14 Uhr eben.

    Man sieht ein Ereignis und ordnet es ein. Dann das nächste, das nächste, usw... Im Laufe des kurzen Films (ohne Vor- & Abspann nur 78 Minuten) sieht man dann allerdings besagte Ereignisse aus einem anderen Blickwinkel und schon verändert sich die Geschichte. Die Handlungsstränge greifen ineinander und verbinden sich.

    Das alles ist schon sehr cool gemacht und vor allem kurzweilig inszeniert. Durch Alex' Post weiß ich nun, daß es das Erstlingswerk des Regisseurs ist, somit: Hut ab!

    Der Film ist Freunden solcher Verstrickungen ans Herz gelegt und kann gebraucht günstig erworben werden. Ich selber habe am 25.08.2009 (!) nur 6,95 € neu bezahlt.

    ​​​​​​​2 bis 2+
    "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

    Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
    4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


    Kommentar


    • The Crazies (2010) - 7/10

      THE CRAZIES ist ein Remake des gleichnamigen Werks von Zombie-Veteran George R. Romero aus den frühen 70ern. Der Film ist zwar weniger bekannt als dessen populäre Zombie-Filme, genießt unter Fans aber ebenfalls Kultstatus. Wie schon beim Remake zu DAWN OF THE DEAD gehört diese Neuinterpretation zu den Gelungeneren. Auch wenn es hier nicht direkt um Zombies geht, so sind die Parallelen doch nicht von der Hand zu weißen. Hier wie dort mutieren normale Menschen zu willenlosen Kreaturen, nur das diese hier einen nicht anknabbern. Die eigentlichen Bösen sind daber hier gar nicht so sehr die Untoten, sondern der Mensch selbst, der als gesichtslose Massen mit Gasmasken die Menschen in Lager sperrt und tötet... die Parallelen zur NS-Zeit und den Gräueltaten in den Konzentrationslagern sind dabei auch nicht zufällig gewählt. Im Ergebnis liefert das Remake hier eine schnörkellose Neuinterpretation der Vorlage in zeitgemäßer Inszenierung. Zwar erreicht man nicht ganz die Klasse der Remakes zu DAWN OF THE DEAD oder THE HILLS HAVE EYES, aber der Film ist trotzdem ein unterhaltsamer Survival-Horror mit ein paar netten Schockmomenten. Wirklich brutal ist er am Ende trotz 18er Freigabe auch nicht, da hätte hier und da sicherlich noch etwas mehr Würze eingebracht werden können. Das Kleinstadtsetting ist gut gewählt und stimmig, die Effekte auch. Beim Cast hab ich immer noch so meine Probleme mit Timothy Olyphant, den ich den Sheriff nicht so wirklich abnehme, aber geschenkt. Insgesamt aber gute Genre-Unterhaltung.

      Kommentar


      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Jab, würde ich auch so bewerten.

    • IMG_4725.jpeg


      „The Purge: Election Year“ (Joyn)

      Erstsichtung.
      „The Purge: Election Year“ aus dem Jahr 2016 und gleichzeitig dritter Teil der Reihe, markiert den Moment, in dem das Franchise endgültig seine Subtilität abwirft und zur lautstarken Polit-Karikatur mutiert. Während der erste Teil als klaustrophobischer Home-Invasion-Thriller funktionierte und der zweite („The Purge: Anarchy“) drei Geschichten zusammenfügte weitet Regisseur James DeMonaco das Szenario hier zum großflächigen Straßenkrieg aus – verliert dabei aber jegliches Feingefühl.

      Der Film ist schlichtweg zu plakativ. Die politischen Ähnlichkeiten werden dem Zuschauer nicht nur präsentiert, sondern mit dem Vorschlaghammer eingebläut. Die „New Founding Fathers“ sind mittlerweile so comichaft böse gezeichnet, dass jede Form von moralischer Ernsthaftigkeit verloren geht. Wo der Ursprung der Reihe noch unbequeme Fragen zur menschlichen Natur stellte und ein interessantes Sozialexperiment zeigte, bietet der dritte Teil nur noch ein klares Schwarz-Weiß-Schema.

      Inhaltlich erzählt „Election Year“ leider nichts Neues. Das Konzept der Purge-Nacht ist nach zwei Vorgängern erschöpft, wenn man es nur für wiederholende Action-Sequenzen nutzt. Man hetzt von einer bizarren Begegnung zur nächsten, ohne dass die Welt oder die Regeln der Säuberung sinnvoll erweitert werden. Es fühlt sich eher wie eine Best-of-Sammlung bekannter Genre-Motive an, statt wie eine eigenständige Weiterentwicklung.

      Hauptproblem bleibt die Bindung zum Publikum: Es ist schwer, eine Identifikationsfigur zu finden. Frank Grillo kehrt zwar als Leo Barnes zurück, bleibt aber der klassische, wortkarge Action-Abziehbild-Held. Die Senatorin Charlie Roan wiederum fungiert lediglich als wandelndes moralisches Gewissen ohne Ecken und Kanten. Da die Gefahr für die Protagonisten oft durch überzeichnete, fast schon lächerliche Gegner (wie die „Murder Girls“) erzeugt wird, entsteht nie echte emotionale Tiefe oder echte Sorge um ihr Überleben.

      „The Purge: Election Year“ ist ein handwerklich solider, aber inhaltlich platter Action-Horror, der seine politische Botschaft zu Lasten der Spannung opfert.

      5,5 von 10 Schokoriegel, die einen Mord wert sind

      Kommentar


      • Inglourious Basterds 4K UHD HDR10


        9/10 Morphium bis man schielt


        Messerscharfe Dialoge, perfekt besetzt, top ausgestattet und kein deut langweilig ein echter Tarantino eben!
        Da hat sich das Disc Upgrade definitiv gelohnt.
        MfG Stefan

        ​​​

        Kommentar


        • Marty Supreme - Kino - 8/10

          Gestern spontan zum Guten Kurs Dank Kinotag geschaut. Das Drama welches inspiriert ist von dem Tischtennis-Spieler Marty Reisman ist flott und unterhaltsam inszeniert. Timothée Chalamet Verkörpert Marty wirklich faszinierend. Obwohl er schon ein Halunke ist, hat man dennoch Sympathie für Marty, auch wenn es bisweilen schwer fällt. Die Geschichte ist gespickt mit interessanten Figuren und gelungenen Dialogen. Das Setting der 50er Jahre ist toll und wird Kameratechnisch bestens eingefangen. Timothée Chalamet spielt wirklich sehr überzeugend und mitreißend auf, auch der restliche Cast steht dem im nichts nach. Insgesamt ein großartiger Film der wirklich Spaß gemacht hat und audiovisuell fantastisch in Szene gesetzt ist.




          Gruß Harry

          Kommentar


          • Sonny
            Sonny kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Das klingt doch ganz ordentlich.

            Für mich kein Titel für's Lichtspielhaus, aber im Heimkino durchaus vorstellbar.

        • Mission: Impossible VI - Fallout (4)

          Die letzte Sichtung auf Blu-Ray ist mittlerweile auch fast 6 Jahre (!) her - guckst Du hier: https://www.filme.eu/node/1232?p=219947#post219947

          Meine Einschätzung von damals paßt noch, was hier an Daueraction geboten wird ist schon aller Ehren wert! Man kommt kaum zum Verschnaufen. Und wenn man meint, die Actionszene ist nun zuende, legen sie noch ne Schippe drauf. Ehrlich, was die in 2:20 Stunden aufgefahren haben ist schon gewaltig.

          Natürlich ist einiges vorhersehbar und selbstverständlich geht es nicht ohne Tricktechnik - auch aus dem Computer - und wer bei einem 6. Teil eines erfolgreichen Franchise grundlegende Neuerungen in Inszenierung oder Charakterdarstellung erwartet ist hier falsch. Alle anderen erwartet exzellente männermäßige Unterhaltung der Extraklasse... nichts anderes!

          Ganz großes Action-Kino!

          1
          "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

          Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
          4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


          Kommentar

          Lädt...
          X