Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Mein zuletzt gesehener Film

Einklappen
Das ist ein wichtiges Thema.
X
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Gesagt, getan ...

    Aufgrund der Erinnerung von Alex Gabler durch seinen Post gestern (guckst Du 2 über diesem) gab es gestern Abend seit vielen Jahren wieder mal:

    11:14 -Elevenfourteen (B)

    Ein abgefahrenes und recht absurdes Drama (oder gar eine Komödie?), in dem 5 willkürlich wirkende Handlungsstränge - die jeder für sich genommen schon bemerkenswert sind - zu einem genau definierten Zeitpunkt zusammen laufen ... um 11:14 Uhr eben.

    Man sieht ein Ereignis und ordnet es ein. Dann das nächste, das nächste, usw... Im Laufe des kurzen Films (ohne Vor- & Abspann nur 78 Minuten) sieht man dann allerdings besagte Ereignisse aus einem anderen Blickwinkel und schon verändert sich die Geschichte. Die Handlungsstränge greifen ineinander und verbinden sich.

    Das alles ist schon sehr cool gemacht und vor allem kurzweilig inszeniert. Durch Alex' Post weiß ich nun, daß es das Erstlingswerk des Regisseurs ist, somit: Hut ab!

    Der Film ist Freunden solcher Verstrickungen ans Herz gelegt und kann gebraucht günstig erworben werden. Ich selber habe am 25.08.2009 (!) nur 6,95 € neu bezahlt.

    ​​​​​​​2 bis 2+
    "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

    Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
    4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


    Kommentar


    • The Crazies (2010) - 7/10

      THE CRAZIES ist ein Remake des gleichnamigen Werks von Zombie-Veteran George R. Romero aus den frühen 70ern. Der Film ist zwar weniger bekannt als dessen populäre Zombie-Filme, genießt unter Fans aber ebenfalls Kultstatus. Wie schon beim Remake zu DAWN OF THE DEAD gehört diese Neuinterpretation zu den Gelungeneren. Auch wenn es hier nicht direkt um Zombies geht, so sind die Parallelen doch nicht von der Hand zu weißen. Hier wie dort mutieren normale Menschen zu willenlosen Kreaturen, nur das diese hier einen nicht anknabbern. Die eigentlichen Bösen sind daber hier gar nicht so sehr die Untoten, sondern der Mensch selbst, der als gesichtslose Massen mit Gasmasken die Menschen in Lager sperrt und tötet... die Parallelen zur NS-Zeit und den Gräueltaten in den Konzentrationslagern sind dabei auch nicht zufällig gewählt. Im Ergebnis liefert das Remake hier eine schnörkellose Neuinterpretation der Vorlage in zeitgemäßer Inszenierung. Zwar erreicht man nicht ganz die Klasse der Remakes zu DAWN OF THE DEAD oder THE HILLS HAVE EYES, aber der Film ist trotzdem ein unterhaltsamer Survival-Horror mit ein paar netten Schockmomenten. Wirklich brutal ist er am Ende trotz 18er Freigabe auch nicht, da hätte hier und da sicherlich noch etwas mehr Würze eingebracht werden können. Das Kleinstadtsetting ist gut gewählt und stimmig, die Effekte auch. Beim Cast hab ich immer noch so meine Probleme mit Timothy Olyphant, den ich den Sheriff nicht so wirklich abnehme, aber geschenkt. Insgesamt aber gute Genre-Unterhaltung.

      Kommentar


      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Jab, würde ich auch so bewerten.

    • IMG_4725.jpeg


      „The Purge: Election Year“ (Joyn)

      Erstsichtung.
      „The Purge: Election Year“ aus dem Jahr 2016 und gleichzeitig dritter Teil der Reihe, markiert den Moment, in dem das Franchise endgültig seine Subtilität abwirft und zur lautstarken Polit-Karikatur mutiert. Während der erste Teil als klaustrophobischer Home-Invasion-Thriller funktionierte und der zweite („The Purge: Anarchy“) drei Geschichten zusammenfügte weitet Regisseur James DeMonaco das Szenario hier zum großflächigen Straßenkrieg aus – verliert dabei aber jegliches Feingefühl.

      Der Film ist schlichtweg zu plakativ. Die politischen Ähnlichkeiten werden dem Zuschauer nicht nur präsentiert, sondern mit dem Vorschlaghammer eingebläut. Die „New Founding Fathers“ sind mittlerweile so comichaft böse gezeichnet, dass jede Form von moralischer Ernsthaftigkeit verloren geht. Wo der Ursprung der Reihe noch unbequeme Fragen zur menschlichen Natur stellte und ein interessantes Sozialexperiment zeigte, bietet der dritte Teil nur noch ein klares Schwarz-Weiß-Schema.

      Inhaltlich erzählt „Election Year“ leider nichts Neues. Das Konzept der Purge-Nacht ist nach zwei Vorgängern erschöpft, wenn man es nur für wiederholende Action-Sequenzen nutzt. Man hetzt von einer bizarren Begegnung zur nächsten, ohne dass die Welt oder die Regeln der Säuberung sinnvoll erweitert werden. Es fühlt sich eher wie eine Best-of-Sammlung bekannter Genre-Motive an, statt wie eine eigenständige Weiterentwicklung.

      Hauptproblem bleibt die Bindung zum Publikum: Es ist schwer, eine Identifikationsfigur zu finden. Frank Grillo kehrt zwar als Leo Barnes zurück, bleibt aber der klassische, wortkarge Action-Abziehbild-Held. Die Senatorin Charlie Roan wiederum fungiert lediglich als wandelndes moralisches Gewissen ohne Ecken und Kanten. Da die Gefahr für die Protagonisten oft durch überzeichnete, fast schon lächerliche Gegner (wie die „Murder Girls“) erzeugt wird, entsteht nie echte emotionale Tiefe oder echte Sorge um ihr Überleben.

      „The Purge: Election Year“ ist ein handwerklich solider, aber inhaltlich platter Action-Horror, der seine politische Botschaft zu Lasten der Spannung opfert.

      5,5 von 10 Schokoriegel, die einen Mord wert sind

      Kommentar


      • Inglourious Basterds 4K UHD HDR10


        9/10 Morphium bis man schielt


        Messerscharfe Dialoge, perfekt besetzt, top ausgestattet und kein deut langweilig ein echter Tarantino eben!
        Da hat sich das Disc Upgrade definitiv gelohnt.
        MfG Stefan

        ​​​

        Kommentar


        • Marty Supreme - Kino - 8/10

          Gestern spontan zum Guten Kurs Dank Kinotag geschaut. Das Drama welches inspiriert ist von dem Tischtennis-Spieler Marty Reisman ist flott und unterhaltsam inszeniert. Timothée Chalamet Verkörpert Marty wirklich faszinierend. Obwohl er schon ein Halunke ist, hat man dennoch Sympathie für Marty, auch wenn es bisweilen schwer fällt. Die Geschichte ist gespickt mit interessanten Figuren und gelungenen Dialogen. Das Setting der 50er Jahre ist toll und wird Kameratechnisch bestens eingefangen. Timothée Chalamet spielt wirklich sehr überzeugend und mitreißend auf, auch der restliche Cast steht dem im nichts nach. Insgesamt ein großartiger Film der wirklich Spaß gemacht hat und audiovisuell fantastisch in Szene gesetzt ist.




          Gruß Harry

          Kommentar


          • Kaneda
            Kaneda kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Sonny. Ich sehe Timothée Chalamet gern, daher mal kurzfristig ins Kino.. normalerweise auch kein Pflichttitel, aber wie gesagt, Kinotag..

          • Alex Gabler
            Alex Gabler kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Trotz deiner guten Bewertung werde ich den Film auslassen. Kein Interesse am Thema.

          • Kaneda
            Kaneda kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Alex Gabler. Kann ich ein Stückweit nachvollziehen, zwecks Thema. Wobei der Tischtennis-Part überschaubar ist, letztlich wenn der Trailer dich nicht angesprochen hat, dann triffst du die richtige Entscheidung.

        • Mission: Impossible VI - Fallout (4)

          Die letzte Sichtung auf Blu-Ray ist mittlerweile auch fast 6 Jahre (!) her - guckst Du hier: https://www.filme.eu/node/1232?p=219947#post219947

          Meine Einschätzung von damals paßt noch, was hier an Daueraction geboten wird ist schon aller Ehren wert! Man kommt kaum zum Verschnaufen. Und wenn man meint, die Actionszene ist nun zuende, legen sie noch ne Schippe drauf. Ehrlich, was die in 2:20 Stunden aufgefahren haben ist schon gewaltig.

          Natürlich ist einiges vorhersehbar und selbstverständlich geht es nicht ohne Tricktechnik - auch aus dem Computer - und wer bei einem 6. Teil eines erfolgreichen Franchise grundlegende Neuerungen in Inszenierung oder Charakterdarstellung erwartet ist hier falsch. Alle anderen erwartet exzellente männermäßige Unterhaltung der Extraklasse... nichts anderes!

          Ganz großes Action-Kino!

          1
          "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

          Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
          4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


          Kommentar


          • IMG_4730.jpeg


            „Anaconda“ (2025) (4K UHD, Dolby Vision)

            Man sitzt im heimischen Wohnzimmer und die Erwartungshaltung ist bei einem „Anaconda“-Reboot eigentlich klar definiert: Trash-Spaß, ein bisschen Nervenkitzel und eine Schlange, die ordentlich aufräumt. Doch was man hier serviert bekommt, ist ein erzählerisches Wrack. Es gibt keinen roten Faden. Der Film stolpert von einer Szene in die nächste, ohne jemals einen Rhythmus zu finden. Es ist einfach nur wirr.

            Das größte Problem? Es passiert schlichtweg zu wenig. Wer auf furiose Action-Setpieces hofft, wird bitter enttäuscht. Stattdessen verfällt das Drehbuch in einen zähen Verfall aus Dialogen, die niemand hören will. Da hilft auch die eigentlich tolle Location in Brasilien nichts. Was nützt der schönste Dschungel, wenn die Handlung zu 80 % daraus besteht, dass die Charaktere auf einem Schiff festsitzen und diskutieren? Es wird debattiert, gestritten und philosophiert, während die titelgebende Schlange gefühlt im Homeoffice weilt.

            Besonders schade ist das um den eigentlich ordentlichen Cast. Jack Black (School of Rock“), Paul Rudd („Ant-Man“), Thandiwe Newton (M:I 2“) und Steve Zahn („Unterwegs mit Jungs“). Hier sind fähige Schauspieler am Werk, die sichtlich versuchen, gegen das hölzerne Skript anzukämpfen, aber letztlich in der Belanglosigkeit versinken. Alles wirkt künstlich und aufgesetzt – von den hölzernen CGI-Effekten bis hin zum erzwungenen Drama. Auch der Humor, der das Original zumindest sympathisch machte, fehlt hier komplett oder zündet schlichtweg nicht.

            Ich hatte mir das Ganze wirklich anders vorgestellt. So wie die neuen „Jumanji“-Teile eben. Man wartet auf den großen Knall, auf die perfekten Gags, auf den Horror – doch am Ende bleibt nur das Gefühl, knapp 100 Minuten Lebenszeit auf einem sehr langweiligen Bootstrip verschwendet zu haben. Ein Reboot, das niemand braucht und das daran scheitert, auch nur ansatzweise zu unterhalten. Schade um das Potenzial - der Film wird wieder verkauft.


            Vom UHD Bild, welches auf einem 4K DI basiert, war ich anfangs etwas enttäuscht. Der Film spielt am Anfang in Buffalo und wirkt sehr körnig und hebt sich nicht wirklich von einem 1080p Bild ab. Auch die gebräunten Gesichtsfarben mögen hier noch nicht so richtig passen. Gottseidank ändert sich dies nach der Ankunft in Brasilien.

            Dank Dolby Vision wirken die Primärfarben des brasilianischen Dschungels lebendig und die Schwarzwerte sind im Vergleich zur Standard-Blu-ray deutlich tiefer, können aber dafür so manches Detail verschlucken.

            Filmkorn wird nun feiner aufgelöst wiedergegeben als am Anfang des Films. Die feinen Texturen der Schlangenhaut und die Vegetation in den Außenaufnahmen sind knackscharf. Allerdings entlarvt die hohe Auflösung auch die teils schwankende Qualität der CGI-Effekte.

            Spitzlichter, wie Sonnenreflexionen auf dem Wasser, sind brillant, ohne zu überstrahlen. Ansonsten bleibt das Bild eher durchschnittlich und, für eine UHD, fast unauffällig – also erwartet keinen 4K-Wow Effekt.

            Dafür punktet der deutsche Ton umso mehr. Hier kommt, im Gegensatz zum engl. Dolby Atmos Ton, DTS-HD Master Audio 5.1 zum Einsatz. Die dt. Spur ist präzise und bietet eine gute Räumlichkeit, besonders bei den Umgebungsgeräuschen im Dschungel. Dank der Dynamik auf allen Kanälen gibt es ein immersives Mittendringefühl. Auch der Subwoofer darf beim rockigen Soundtrack immer wieder ganz tief hinuntergehen. Lediglich der ein oder andere Satz kam mir etwas „muffig“ vor, keine Ahnung warum.

            Beim Bonusmaterial sind „Hiss-terical“ Outtakes, gelöschte Szenen sowie Featurettes wie „Reinventing the Legend“ enthalten.

            5 von 10 ungefährliche fast schon zahme Anacondas

            Kommentar


            • Alex Gabler
              Alex Gabler kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              bifi tu das. Man bekommt hier leider nicht, was man erwartet.

            • Sonny
              Sonny kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Alter... und dann 29,99 € abzgl. eines kleinen Coupons für einen Blindkauf!? Das tut mir leid!

              Hätte man aber auch ein bißchen im voraus erahnen können. Schon beim Trailer war (mir) klar, daß es den Film wohl nicht braucht. Spätestens beim auf den Rücken gebundenen (toten?) Schwein wußte man, daß das ne Graupe ist. So etwas ist einfach nur peinlich.

              Aus solchen Gründen habe ich mir so teure Blindkäufe (zur VÖ) abgewöhnt. Bin wie wahrscheinlich jeder hier auch ein paar Mal damit schlecht gefahren und lasse es deshalb jetzt. Lieber erstmal abwarten ...

            • Alex Gabler
              Alex Gabler kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Sonny ja, Blindkäufe sind bei mir eigentlich auch rar aber hier hatte ich einen „Jumanji“ erwartet - da kann ja nicht viel schiefgehen. Zumal ich auch beide männlichen Hauptdarsteller mag. Naja, hab den Film eh gerade für € 24,- verkauft. Somit halb so wild.

          • The Bluff 4K HDR10+ (prime


            4/10


            Wenig gehaltsvolles Piratenabenteuer vor schöner Kulisse.
            Die Action ist noch ganz gut anzuschauen optisch passt auch einiges und mit der Besetzung kann ich auch ganz gut leben, aber storymäßig bleibt es so flach wie das Wasser im Babybecken des Schwimmbades.
            Da reicht eine Einmalsichtung völlig aus.
            MfG Stefan

            ​​​

            Kommentar


            • Sonny
              Sonny kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Sag ich doch.

          • Criminal Squad 2 4K UHD HDR10 Dolby Atmos


            5/10


            Diesmal ist es sehr zäh und spannungsarm ausgefallen.
            Technisch hat die Scheibe deutlich mehr zu bieten.
            MfG Stefan

            ​​​

            Kommentar


            • Dawn of the Dead (2004) - 8/10

              Bin ehrlich gesagt kein großer Fan von altbackenen Zombie-Filmen, allerdings liefert Zack Snyder hier mit seinem ersten großen Film eines der wenigen richtig gelungegen Remakes überhaupt ab.

              DAWN OF THE DEAD ist ein schörkelloser Action-Horrortrip der sich vor Romeros Original sicher nicht verstecken muss. Statt schlurfender Zombies sind die Untoten hier richtig schnell unterwegs und werden endlich zu einer wirklichen Bedrohung. Die Geschichte wurde insgesamt wunderbar ins Hier und Jetzt katapultiert. Schnipsel aus Nachrichtensendungen führen einen die globale Zombie-Epedemie vor Augen, auch wenn sich die eigentliche Story fast ausschließlich in einer Shopping-Mall abspielt.

              Die 18er Freigabe hat der Film jedenfalls zurecht, denn es suppt die rote Brühe an allen Ecken und Kanten. Dazu alles schön mit Bloodpacks und allen Drum und Dran isnzeniert, das jeder Fan des Genres bedient werden dürfte. Dagegen können CGI Bluteffekte mal einpacken, das hier ist noch echte Handarbeit.

              Fazit: Erstklassiges Remake und für Fans härterer Horrorfilme mit Splattereinschlag absolut zu empfehlen. Da die Handlung sehr rasant ist, kommen auch Actionfans auf ihre Kosten.

              Kommentar


              • Alex Gabler
                Alex Gabler kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Ja, den könnte ich auch mal wieder schauen. Der ist klasse.

              • Sonny
                Sonny kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Alles, was auf "... of the Dead" endet, ist absolut nicht meins. Habe einige probiert - auch "Shawn" -, aber das Subgenre hat es einfach nicht für mich.

              • movieguide
                movieguide kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Sonny das hier ist auch der einzige Dead-Film den ich mag, weder die Romeros noch Shaun ist meins

            • Das Appartement (4)

              C. C. Baxter (Jack Lemmon) arbeitet als kleines Rädchen in einer Versicherungsgesellschaft mit über 30.000 Angestellten in einem riesigen Büro (die Firma hat sovieleLeute, die sitzenaber nicht alle im selbenBüro ).

              Seine stupide, eintönige Arbeit Tag ein, Tag aus, hat ihm jegliche Lebensfreude genommen und ihn unterwürfig werden lassen. Die nutzen einige Vorgesetzte verschiedener Abteilungen aus, um ihre kleinen außerehelichen Amusements in seinem Appartement abzuhalten.

              Heimlich ist er allerdings in das freundliche Liftgirl Fran Kubelik (Shirley MacLaine) verliebt - die sich allerdings mit seinem direkten Chef (Fred MacMurray) in eben seinem Appartement trifft ...


              Dieser 2stündige Schwarz-weiß-Film aus dem Jahr 1960 war der große Gewinner der darauf folgenden Oscarverleihung: 5 Goldjungen konnte der Film einheimsen - 3 davon an Billy Wilder ("Manche mögen's heiß") für Beste Regie, Bestes Drehbuch und Besten Film! Der gute Billy hatte also vor 65 Jahren einen genauso gelungenen Abend wie Paul Thomas Anderson vergangenen Sonntag!


              Solche Filme werden in dieser Art heute gar nicht mehr gemacht. Deswegen freue ich mich immer, hin und wieder ein solches Juwel - abseits der heute vorhandenen Mainstream-Unterhaltung - zu finden.
              Definitiv nicht Jedermanns Sache, vor allem wohl nicht für die ganz jungen (unter uns), aber ich genieße sowas von Zeit zu Zeit wirklich gerne.

              2+
              "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

              Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
              4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


              Kommentar


              • IMG_4732.jpeg

                „Starship Troopers“ (Blu Ray)


                „Auch ich leiste meinen Beitrag!“
                Paul Verhoevens „Starship Troopers“ aus dem Jahr 1997 ist ein absolutes Meisterwerk des Science-Fiction-Kinos, das seiner Zeit weit voraus war. Ich musste den Film damals auf VHS nach dem Abspann gleich nochmal von vorne sehen – was sehr selten vorkommt. Auch heute noch landet der Film, den ich schon fast auswendig kenne, regelmäßig in meinem Player. Was oberflächlich wie ein hirnloses Action-Spektakel wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als eine der brillantesten Faschismus-Satiren der Filmgeschichte. Basierend auf Robert Heinleins umstrittenem Roman, dreht Verhoeven die Vorlage ins Gegenteil und entlarvt militaristisches Heldentum als tödliche Propaganda.

                Man folgt Johnny Rico (Caspar Van Dien) und seinen Freunden (Denise Richards, Neil Patrick Harris und Dina Meyer), die sich nach der Highschool in einer militarisierten Welt, der „Föderation“, zum Dienst an der Waffe verpflichten. Ihr Ziel: Krieg gegen riesige außerirdische Insekten („Bugs“) führen. Verhoeven („Robocop“, „Total Recall“, „Hollow Man“) inszeniert dies als „schwarz-weiße“ Welt: Die Menschen sind strahlend schön und heldenhaft, während der Feind entmenschlicht wird. Eingestreute Nachrichtenclips („Möchten Sie mehr wissen?“) im Stil von NS-Propaganda oder US-Werbespots zeigen den satirischen Geniestreich des Films.

                Technisch ist der Film auch heute noch brillant. Die Special Effects, eine Mischung aus CGI und physischen Modellen, lassen die Bugs brutal und greifbar wirken. Die Kämpfe sind extrem blutig, was den Zynismus des Films unterstreicht. Krieg wird hier als "Spaß" verkauft, während die Soldaten zerfetzt werden. Diese explizite Gewalt und das glorifizierte Sterben führen zu einer absurden Wirkung, die den Zuschauer zwingt, über die Botschaft nachzudenken.

                Klar, bei einigen der Effekten nagte der Zahn der Zeit etwas mehr, manche Sets sind etwas billiger und auch der Cast ist nicht immer oscarreif – im Gegenteil, die sind oft hölzern, das muss man bei aller Liebe zum Film schon auch zugestehen. Das stört mich, als Fanboy, aber nur minimal. Dafür gibt es aber zusätzlich viele bekannte Gesichter aus der 2. Reihe zu sehen. PS: bin ich der Einzige, der, wenn ich Johnny Rico wäre, jederzeit Dizzy Flores Carmen Ibanez bevorzugen würde? :)

                "Starship Troopers" ist extrem unterhaltsam, schnell erzählt und zutiefst ironisch. Es ist eine perfekte Mischung aus Action-Schlachtplatte und intellektueller Auseinandersetzung mit Faschismus, Propaganda und Medienmanipulation. Ein Kultfilm, der beim ersten Mal Spaß macht und beim zweiten Mal zum Nachdenken anregt – ein Muss für Sci-Fi-Fans.

                10 von 10 Rico´s Roughnecks

                Kommentar


                • chris.p.bacon
                  chris.p.bacon kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Carmen fürs Bett und Dizzy für's Leben. RoboCop und Starship Troopers sind meine Lieblings Verhoeven-Filme!

                • Alex Gabler
                  Alex Gabler kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  chris.p.bacon ich mag auch seinen „Hollow Man“ sehr.

                • chris.p.bacon
                  chris.p.bacon kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  @Alex Galer - ach, der ist auch von ihm? Hatte den nur einmal gesehen und fand den Super! Müsste ich nochmal schauen. "Total Recall" ist auch sehr gut

              • Vier Fäuste gegen Rio (DVD)

                Hab diesen Film ewig nicht mehr gesehen und aufgrund des Actionkult Podcasts irgendwie wieder Lust auf den Film gekriegt, den ich damals als Kind sogar als Original Kaufkassette hatte.
                Dieser Film ist nicht mein Lieblingsfilm des Kultdous, aber natürlich kriege ich auch heute noch beim Schauen des Films sehr gute Laune.
                Man nahm sich hier absolur null Ernst, es war einfach nur Spaß im Vordergrund und das Bud Spencer und Terence Hill hier viel Spaß hatten merkt man den beiden zu jeder Sekunde an und sind sich für keinen Blödsinn zu schade.
                Die Chemie zwischen den beiden ist natürlich grandios auch wenn man merkt dass Spencer deutlich weniger fit war als 10 Jahre vorher.
                Die Sprüche die sich die beiden in der deutschen Synchro um die Ohren hauen sind sowas von herrlich, solche werden nicht mehr gebracht. Klar Albern sind diese aus heutiger schon aber hey dieser Film hat massiven Nostalgiebonus bei mir und ich lache mich hier immer noch tierisch schlapp.
                Die Story ist simpel und schön kurzweilig erzählt und ohne irgendwelche Längen.
                Die Prügelszenen sind aufgrund des Alters des Cast auch nicht mehr ganz so akrobatisch und jetzt auch nicht so massig wie in deren anderen Filmen aber ebenfalls sehr witzig in Szene gesetzt mit schönen Slapstick Elementen.
                Insgesamt immer noch ein toller Fun Film.

                8/10 Punkte
                Letterboxd: Sawasdee1983

                Kommentar


                • Alex Gabler
                  Alex Gabler kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Ja, die Synchro ist das beste am Film.

              • Breaker Breaker (DVD)

                Aufgrund des Todes von Kultstar Chuck Norris hatte ich wieder Lust auf diesen Film welches das Debut von Chuck Norris als Hauptdarsteller war.
                Es ist nicht der beste und definitiv nicht der berühmteste Chuck Norris Film und auch nicht mein Lieblingsfilm mit ihm. Es ist auch eine ganze Weile her seitdem ich ihn zuletzt gesehen habe. Aber ich hab diesen Filn immer noch als recht charmant in Erinnerung.
                Dieser Film ist nicht so der typische Chuck Norris Film wie man ihn aus den 80ern kennt. Hier ist er stellenweise recht verspielt und öfters mal gut gelaunt und fröhlich. Irgendwie nicht ganz so passend als Fan der klassischen Chuck Norris Filme, wobei er gleichzeitig immer noch eine gewisse Coolness verströmt. Er hat hier aber merklich noch nicht seinen Style gefunden.
                Die Story ist sehr simpel und trotz seiner recht kurzen Laufzeit von unter 90 Minuten hat er schon ein paar Längen da die Action recht wohldosiert ist zumal man auch merkt dass es ein 70er Jahre Low Budget Film ist der binnen kurzer Zeit gedreht wurde und auch einige Hillbilly Klischees der damaligen Zeit bedient und ja ich hatte ihn auch besser in Erinnerung.
                Die Action wenn welche kommt ist zwar abwechslungsreich aber natürlich aus heutiger Sicht recht unspektakulär. Wobei ich sagen muss ich mag es wie sich Chuck Norris durch die Gegner prügelt und einen nach dem anderen fast schon tiefentspannt wegkickt und den Endfight find ich auch ganz cool in Szene gesetzt. Hier spielt sber Nostalgiebonus eine große Rolle.
                Auch die kleine Zerstörungsorgie zum Schluss ist witzig, blödsinnig auch aber witzig.
                In der Summe ist dieser Film natürlich nicht mehr wirklich gut. Er hat zwar immer noch ein paar nette Momente, aber viele andere Chuck Norris Filme sind da deutlich besser.

                4/10 Punkte
                Letterboxd: Sawasdee1983

                Kommentar

                Lädt...
                X