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  • Gesetz der Rache DC UHD DV


    8/10 "Krieg ist Politik mit anderen Mitteln"


    Ein Ausnahmethriller und immer noch ein verdammt sehenswertes Katz und Maus Kammerspiel mit zwei hervorraged aufspielenden Akteuren.
    MfG Stefan

    ​​​

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    • Nach meinem ersten Film Samstagabend - guckst Du hier : https://www.filme.eu/node/1232?p=457688#post457688 - war ich weiterhin im Abenteuerfilm-Modus.

      Deshalb gab es noch recht spät hinterher (war ja Wochenende):

      10.000 B. C. (B)

      Das friedliebende Naturvolk der Yagahl wird von einer höher entwickelten Zivilisation heimgesucht, die Menschen ohne Rücksicht auf Verluste für ihre Zwecke einsetzt, um die Welt nach ihren Vorstellungen zu gestalten ...

      Als ich jetzt nach vielen vielen Monden diesen Film aus dem Jahr 2008 mal wieder geguckt habe habe ich ne Menge Querverweise und Überschneidungen zu einem 1 Jahr später erschienenen Film entdeckt, in dem Menschen den Mond großer blauer Humanoiden gekapert haben, um sich dort alles zu nehmen, was sie wollten! Zufall!?!?

      Erstaunt stellte ich fest, daß nicht nur die Grundprämisse die gleiche ist, sondern das der Hauptcharakter, der Krieger (!) D'leh, als Auserwählter angesehen wird (!) und dieser die verschiedensten Völker seiner Rasse mit hochtrabenden patriotischen Reden vereint (!), um gegen die Besetzer in den Kampf zu ziehen!

      Das er sogar noch die selbe Synchronstimme wie der Hefti-Schlumpf aus dem Nachfolgefilm hat macht es noch mehr spooky...

      Selbstverständlich ist dieser Film kein Oscar-Kanditat, aber dem ewigen Roland-Emmerich-Gebashe schließe ich mich auch nicht an.

      Solide, gute Schauwerte, einfache Geschichte, übersichtlich, kurzweilig. Manchmal reicht das schon aus!

      2 bis 3
      Zuletzt geändert von Sonny; Gestern, 01:31.
      "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

      Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
      4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Als ich den letztes Jahr mal wieder gesehen hatte, haben sich nach kurzer Zeit meine Frau und meine Kids sehr für den Film interessiert und blieben bis zum Ende hin gebannt vor dem Tv sitzen. Ich mag den auch.

        Edit: Halt stop, den hab ich jetzt doch tatsächlich mit dem Film „Alpha“ verwechselt, denn DIESER hat uns letztes Jahr sehr gut unterhalten.
        Zuletzt geändert von Alex Gabler; Gestern, 09:52.

    • IMG_4761.jpeg


      „Hunted – Waldsterben“ (Blu Ray)

      Mit „Hunted – Waldsterben“ aus dem Jahr 2020 liefert Vincent Paronnaud, bekannt als Autor für den starken „Persepolis“, einen modernen Rape-and-Revenge-Thriller ab, der das Rotkäppchen-Motiv in die düsteren Wälder Belgiens verlegt. Der Film beginnt stark, atmosphärisch dicht und brutal, schwächelt jedoch im letzten Drittel.

      Man folgt als Zuschauer Ève (Lucie Debay), die nach einem verhängnisvollen Barbesuch von zwei psychopathischen Männern entführt wird. Nach der Flucht in einen abgelegenen Wald beginnt ein gnadenloses Katz-und-Maus-Spiel. Paronnaud inszeniert dies zunächst als klaustrophobischen Überlebenskampf, der durch bittere Kommentare zu toxischer Männlichkeit punktet. Besonders stark ist teilweise die visuelle Umsetzung, die oft märchenhaft-surreale Elemente nutzt, während sich die Protagonistin zur „Jägerin“ entwickelt.

      Allerdings schwächt der Film im letzten Drittel leider ab. Die Handlung, die anfangs noch geerdet wirkt, driftet in zu gekünstelte und absurde Szenen ab – exemplarisch hierfür steht eine Paintball-Szene, die den Spannungsbogen eher unterbricht als fördert. Zudem müssen Genrefans über einige Logikfehler hinwegsehen. Das Verhalten der Charaktere ist stellenweise nicht nachvollziehbar, und das große Finale wirkt weniger organisch als vielmehr konstruiert und leider auch etwas in die Länge gezogen.

      Dennoch bleibt „Hunted – Waldsterben“ solide Kost. Für Liebhaber des Genres, die eine stylishe, blutige und etwas andere Rotkäppchen-Interpretation suchen, bietet der Film trotz der erzählerischen Brüche im Finale gute Unterhaltung. Die starke Performance von Debay hält den Film auch in schwächeren Momenten zusammen.

      Fazit: Ein stylisher Survival-Trip, der gut beginnt, aber leider zu gekünstelt endet. Einmalsichtung reicht.

      6,5 von 10 Elektroschocker, die Tote wiederbeleben können


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      • Plane 4K UHD DV

        6,5/10


        Kandahar 4K UHD HDR10

        7/10

        Beide Filme erfinden das Rad nicht neu und mit zunehmender Laufzeit wird's dann auch unterhaltsam und actionreich.
        Am Anfang ist es wirklich schwerfällig.


        ----------

        Kill Bill Vol.1 4K UHD DV

        10/10 quitschgelbe Asics

        Ein Kunstwerk und immer noch beeindruckend in Szene gesetzt! Die grandiose Playlist ist ein Traum!
        MfG Stefan

        ​​​

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        • Blade Runner 2049 (Netflix)

          konnte schon mit dem Original nie was anfangen und hier erging es mir ähnlich.
          Optisch natürlich top, reicht in dem Fall aber nicht für mich.

          3,5/10



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          • Kaneda
            Kaneda kommentierte
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            Sehe ich ebenfalls komplett anders…!

          • Sonny
            Sonny kommentierte
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            Bin ich bei Dir!

            Ich habe mich immer schon mit dem Original schwer getan und den Hype darum nie nachvollziehen können.

            Dennoch habe ich der Fortsetzung/dem Remake - der Film weiß nicht, was er sein will - eine Chance gegeben und ihn auch angeguckt. Wurde nach der Erst- und einzigen Sichtung gleich wieder verkauft.

          • chris.p.bacon
            chris.p.bacon kommentierte
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            Einer meiner Lieblingsfilme, kann die negative Bewertung aber durchaus verstehen

        • Jack Reacher (Netflix)

          immer noch passabel, auch wenn ich ihn besser in Erinnerung hatte.
          War mit Sicherheit meine letzte Sichtung.

          6,7/10

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          • Spilt Second (DVD)

            Ich habe diesen Film 20 Jahre nicht mehr gesehen aber als ganz gut in Erinnerung und durch den Bullets und Fists Podcast hatte ich wieder Lust drauf gekriegt.
            An den Kinokassen ist dieser Low Budget Sci Fi Film extrem gefloppt und konnte erst durch die Videotheken Kultstatus erreichen.
            Aus heutiger Sicht ist dieser Film schon etwas trashig da man ihm das niedrige Budget schon sehr deutlich ansieht. Trotzdem bietet dieser Film immer noch sehr viel Unterhaltung da man sich nicht wirklich ernst nahm.
            Rutger Hauer ist hier so over the top cool und was hier an Sprüche und verrückte Dialoge rausgehauen wird, da musste ich schon sehr lachen. Vor allem merkt man auch wie die Cast stets kämpfen musste nicht laut loszulachen.
            Kim Cattrall in einer Nebenrolle ist auch sehr hübsch anzuschauen.
            Vom Look erinnert dieser Film Noir Action Sci Fi schon etwas Blade Runner nur halt optisch nicht annähernd so schön. Wobei zumindest die Gore Szenen gut aussehen.
            Für einen ca. 90 Minuten Film war dieser Film auch recht überladen und ein ziemlich wilder mix aus BuddyCop, Serienkiller Alien Action Sci Fi mit ner Love Story und Film Noir Elementen. Also aus fast allem etwas, wodurch sich aber nichts wirklich entfalten konnte. Hier wäre weniger mehr gewesen.
            In der Summe muss ich sagen finde ich diesen Film nicht mehr so gut wie vor 20 Jahren. Der Zahn der Zeit hat halt gewaltig an diesem Film genagt. Aber als NoBrainer Trashfilm mit Nostalgiebonus kann man zumindest bei diesem Film noch einigermaßen lachen.

            5,25/10 Punkte
            Letterboxd: Sawasdee1983

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            • Sidekicks - 6/10

              Chuck Norris schlüpft hier in der Rolle des Kampfsport-Mentors, der hier in Tagträumen eines jungen Fans erscheint und am Ende bei einem Karate-Turnier selbst nochmal in Aktion zu treten. Ehrlicherweise spielt Chuck hier aber auch eher eine Nebenrolle, wenn auch eine prominente. Der Film steht ansonsten in der Tradition diverser Martial Arts Filme wie Karate Kid oder Karate Tiger, wo ein eher schwächlicher Junge zur Kampfmaschine ausgebildet wird. In die Rolle des Trainers schlüpft hier Mako, damit man zumindest auch einen Asiaten mal noch mit dabei hat. Soweit so bekannt, interessante Komponenten ist hier das der Junge aber eben großer Chuck Norris Fan ist und sich durch viele seiner bekannten Filme träumt... dadurch gibt es viele bekannte Szenen hier nochmal in die Handlung eingebaut, aber eben im Doppelpack. Jonathan Brandis macht seinen Part eigentlich ganz gut, wobei man eben aber auch merkt das er eher wenig mit Kampfsport am Hut hat, so darf er am Ende auch nicht wirklich kämpfen, aber gut. Der Film ist ganz gut gedreht von Bruder Aaron Norris, wirkt zumindest noch halbwegs wertig und so billig wie spätere Werke, so gibts immer mal wieder die ein oder andere nette Trainingseinstellung, wobei wiegesagt hier nicht der Fokus auf den Kampfszenen liegt. Dafür enttäuscht am Ehesten noch Joe Piscopo als völlig überdrehter Gegenspieler - der auch in den Träumen auftaucht, die dann arg in Trash abdriften, sollte witzig sein, ist teilweise aber echt grausam. Die finale Karate Show holt dann halbwegs die Kohlen aus dem Feuer, aber so richtig gute Choreos sieht man auch hier nicht. Der Film ist daher in erster Linie was für Fans von Chuck Norris und eben seichter Martial-Arts/Coming of Age Filmen wie man Sie aus den 80ern kennt.



              Perfect World - 7/10

              PERFECT WORLD kann man als Mischung zwischen Road Movie und Thriller. Leichtfüssig inszeniert, für meinen Geschmack diesbzeüglich etwas zu sehr. Die Geschichte ist in zwei Storylines unterteilt: eine bekleidet die Entführer auf ihrer Flucht quer durch Texas, die Andere folgt den Cops rund um die Texas Rancher - angeführt von Clint Eastwood. Kevin Costner mimt einen der beiden Gefängnisausbrecher, die auf ihrer Flucht auch noch zu Entführern werden... dabei mimt Costner seine Figur sehr charmant, so dass man über weite Strecken vergisst das er doch ein Verbrecher ist und gar mit ihm sympatisiert. Das der kleine Junge eine Bindung zu ihm aufbaut ist nicht verwunderlich - die psychische Kehrseite wird aber komplett aufgewollt. Ob gewollt oder nicht, mir ist die Darstellung etwas zu positiv, da es sich hier immerhin um Kindesentführung handelt und auch einige Dialoge aus heutiger Sicht arg befremdlich wirken.

              Auf der Habenseite überzeugt der Film mit seinem authentischen 60er Jahre Setting im idyllischen Amerika. Auch Clint Eastwood darf hier nochmal den schnoddrigen Texas Ranger alter Schule geben, quasi den gealterten Dirty Harry. Zwar ist seine Figur letztlich eher passiv, es macht aber trotzdem Spaß ihm zu zusehen. Regie geführt hat Clint ja im Übrigen auch hier. Irgendwie fehlt mir am Ende neben fragwürdiger Charakterisierung der Ganoven auch einwenig Drive, da die Handlung eher vor sich dahinplätschert... aber das soll wohl so sein. Würde den Film daher auch eher im Mittelfeld von Eastwoods Werken sehen.

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              • bifi
                bifi kommentierte
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                Bin ich bei dir. Hatte ihn vor längerer Zeit noch mal gesehen und zum Entschluss gekommen, dass es meine letzte Sichtung war.

            • IMG_4766.jpeg

              „Mercy“ (Prime)

              Mit „Mercy“ liefert Regisseur Timur Bekmambetov (Autor vom furchtbaren „Krieg der Welten“ aus 2025) einen futuristischen Sci-Fi-Thriller ab, der das "Screenlife"-Genre auf ein neues Level heben will. In der Hauptrolle sehen wir Chris Pratt als Detective Chris Raven, der ironischerweise zum Opfer genau des Systems wird, das er einst mitbegründet hat: der Mercy Court. Parallelen zu „Minority Report“ können hier schon aufkommen – an die Klasse zu Spielbergs Meisterwerk kommt dieser aber zu keiner Zeit. Hier regiert keine menschliche Jury, sondern eine künstliche Intelligenz namens Judge Maddox (Rebecca Ferguson), die auf Basis von Wahrscheinlichkeiten über Leben und Tod entscheidet.

              Der Einstieg in „Mercy“ ist packend und effizient. Raven erwacht gefesselt in einem digitalen Gerichtssaal und hat exakt 90 Minuten Zeit, um seine Unschuld am Mord seiner Frau zu beweisen. Die Beweissuche ist visuell originell umgesetzt: Durch Augmented Reality und den Zugriff auf die "Behörden Cloud" navigiert Pratt durch ein Meer aus Handyaufnahmen, Drohnen-Feeds und Überwachungskameras. Anfangs ist das Tempo hoch, die Einbindung der verschiedenen Medien wirkt "ordentlich" und modern, und die Spannung steigt konstant.

              Leider hält der Film dieses Niveau nicht bis zum Ende. Während die erste Hälfte als cleverer Desktop-Thriller überzeugt, beginnt sich das letzte Drittel merklich zu ziehen. Die Handlung verstrickt sich in einem zunehmend absurden Plot rund um korrupte Partner und Bomben-Terrorismus. Was als intimes Kammerspiel begann, bricht im Finale aus seinen eigenen Regeln aus. Die Story wirkt überkonstruiert und die KI-Richterin agiert plötzlich so menschlich und fehleranfällig, dass die ursprüngliche Prämisse der unbestechlichen Logik völlig zerfällt.

              „Mercy“ ist ein visuell interessantes Experiment mit einem starken Chris Pratt, das jedoch an seinem eigenen Ehrgeiz scheitert. Wer über das zähe letzte Drittel und das etwas enttäuschende Finale hinwegsehen kann, bekommt einen soliden, wenn auch nicht bahnbrechenden Sci-Fi-Snack für zwischendurch geboten.

              6 von 10 Kameras, die irgendwo immer auf einen gerichtet sind

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              • Shelter | #08 OV

                Klassicher Statham der besseren Sorte.
                [the hatches are open!]

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                • Meine Frau und ich haben es getan!

                  Wir haben etwas neues in unserer langjährigen Beziehung ausprobiert - etwas, das wir uns bis jetzt nicht getraut haben!

                  Wir haben zusammen einen Chuck-Norris-Film angeguckt:

                  Cusack - Der Schweigsame (P)

                  Über die "Qualität" des Streifens will ich mich gar nicht erst auslassen, ganz einfache, seichte Hau-drauf- & Rumgeballer-Videotheken-Action aus der Mitte der 80er Jahre. Da darfste echt nicht drüber nachdenken. Als der gute Chuck dann noch den vollkommen indiskutablen "Polizeiroboter" mit zur finalen Schießerei mitnahm konnte ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Genauso deplatziert und überflüssig wie in "Rocky IV", der im selben Jahr entstanden ist.

                  Warum der deutsche Zusatz "Der Schweigsame" mit angeführt wurde erschließt sich mir auch nicht, schließlich hat Chucky ganz normal geredet.

                  4 bis 4-

                  ER!

                  Putziges am Rande: Wahrscheinlich der deutschen Synchronisation geschuldet wurde Norris' Rollenname von jedem (!) immer stumpf deutsch ausgesprochen - "Kuh-Sack" statt wie im englischen üblich "Quuh-Ssäk". Da kann man großartig ein Trinkspiel von machen, was das ansehen des Films um einiges leichter machen würde...
                  Zuletzt geändert von Sonny; Heute, 13:51.
                  "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                  Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                  4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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                  • Sawasdee1983
                    Sawasdee1983 kommentierte
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                    Dieser Film lief sehr erfolgreich in den Kinos, also keine Videotheken Action

                • Gestern haben wir dann gleich den zweiten Abend in Folge Chuck Norris in die Abendgestaltung mit einbezogen:

                  The Cutter - Der Diamantenschleifer (P)

                  Wenn man hölzerne Dialoge, ungelenkes Schauspiel und unlogische Handlungen gepaart mit einer arg konstruierten Story sucht ist man hier genau richtig. Mann, was die einem hier auftischen ist schon nicht ohne. Und dann noch den Holocaust (!) und die Judenverfolgung in Ausschwitz (!) als Hintergrundthena in solch eine C-Produktion einzubauen, dazu gehört schon ein sehr verzerrtes Selbstbewusstsein/Weltbild.

                  Wie dem auch sei: auch dieser Chuck-Norris-Film ist gar nicht mal so gut!

                  Ich weiß schon, warum ich damals in der Videothek um ihn (und Lundgren, Seagal und Van Dumme) einen großen Bogen gemacht habe und dies seitdem auch weiterhin tue, denn seine Streifen sind einfach nur schlecht. Vor 3 Jahren habe ich mal den unterirdisch grottigen "Missing in Action" versucht (guckst Du hier: https://www.filme.eu/node/1232?p=371823#post371823 ), d. h. ich habe noch keinen auch nur halbwegs anständigen Film mit ihm gesehen.

                  In ein paar Tagen wird "McQuade, der Wolf" ins normale Programm bei Prime aufgenommen und ich habe ihn mir schon in die Watchlist gelegt. Nach meinen bisherigen Erfahrungen und dem Trailer dazu gehe ich aber mal nicht davon aus, daß der mich dann zum Fan macht.

                  4 bis 5


                  Bevor wir diesen Streifen gestartet haben, haben wir es erst mit "Die Feuerwalze" versucht, ihn aber aufgrund der grauenhaften und peinlichen Synchronisation bzw. der Dialoge nach knapp 20 Minuten abgebrochen. Der ging gar nicht!
                  "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                  Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                  4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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                  • Vor 3 Tagen - Sonntagabend - gab es den (vorläufigen?) Abschluss der Reihe:

                    Mission: Impossible VIII - The Final Reckoning (4)

                    Obwohl ich ihm nach meiner Erstsichtung am 17.05.2025 (guckst Du hier: https://www.filme.eu/node/1232?p=443543#post443543 ) eine 2 bis 2- gegeben habe, kam ich doch etwas enttäuscht oder besser ernüchtert aus dem Lichtspielhaus.

                    Das lag wahrscheinlich am wirklich großartigen direkten Vorgänger, der wohl eine dementsprechend große Erwartungshaltung auf die Fortsetzung geschürt hat.

                    Deshalb bin ich nun mit etwas gemischten Gefühlen an die erste Sichtung im Heimkino ran gegangen, kann aber sagen, daß ich nun meinen Frieden mit diesem Teil gemacht habe.

                    Schade ist natürlich die Sache mit Luther - keine Ahnung, warum das so gemacht wurde, aber das wird schon seinen berechtigten Grund haben. Auch, daß der gesamte Grundkonzept des Films so düster, ja fast schon hoffnungslos ist, fällt auf. Die Leichtigkeit der Vorgänger, trotz der auch darin enthaltenen "unmöglichen Missionen", war komplett weg, was man hervorragend an der Figur von Grace beobachten kann: war sie in "Dead Reckoning" noch locker und vor allem humorvoll, läuft sie hier ständig mit einem genauso ernsten Gesicht rum wie alle anderen. Das Fehlen von Rebecca Ferguson und die fast komplette Abwesenheit von Vanessa Kirby tragen ebenfalls dazu bei, das es dem Film an Lockerheit fehlt.

                    Dem gegenüber steht natürlich wieder die hervorragend inszenierte Action, die es so wohl nur in den M:I-Filmen gibt. Alleine, was Tom Cruise hier wieder abliefert ist atemberaubend. Man kann von ihm halten, was man will, aber in Sachen Action und Stunts macht ihm niemand, aber so gar niemand, etwas vor! Trotz ihrer Spannung und ihrer hervorragenden Inszenierung waren mir die zwei Sequenzen im U-Boot und mit den Doppeldecker einen Ticken zu lang.

                    Hätte ein "Entität-Trinkspiel" (guckst Du hier: https://www.filme.eu/node/1232?p=457642#post457642 ) aufgrund der 41 Nennungen bei "Dead Reckoning" definitiv zum Verlust der Muttersprache geführt, wäre man hier mit (kopfgezählten) fast doppelt sovielen 81 wahrscheinlich in die Notaufnahme eingeliefert worden ...

                    Fazit: Nicht der erhofft grandiose Abschluss der Reihe, aber doch besser als sein Ruf. Deshalb behält er bei mir eine gute

                    2


                    Resümee: Am 28.02.2026 habe ich angefangen, die 8-teilige Reihe zu gucken, jetzt am 22.03.2026 bin ich damit fertig geworden. "Fallout" und "Dead Reckoning" haben von mir jeweils eine 1 bekommen, alle anderen eine 2, z. T. mit Plus oder Minus. Damit bleibt festzuhalten, daß das ne ganz anständige Filmreihe ist, die gerne - mit einigem Abstand natürlich - wieder geguckt werden wird.
                    "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                    Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                    4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


                    Kommentar


                    • bifi
                      bifi kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Ich tue mich mit der Zweitsichtung des letzten Teils immer noch schwer.
                      Teil IV - VI sind für mich wirklich Top Actioner, Teil 7 fand ich auch noch gut. Teil 8 muss ich mal zeitnah schauen, ob‘s der in Heimkino schafft.

                    • Alex Gabler
                      Alex Gabler kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Ich traue mich ehrlich gesagt gar nicht mal mehr Teil 8 einzulegen - so schlecht fand ich den.

                    • Sonny
                      Sonny kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Alex Gabler Jetzt hör aber auf...

                  • IMG_4769.jpeg

                    Event Horizon (4k UHD) (Dolby Vision)

                    Im Jahr 2047 erhält die Crew des Rettungsschiffs Lewis & Clark ein Signal der Event Horizon, eines Forschungsschiffs, das sieben Jahre zuvor bei einem geheimen Experiment spurlos verschwunden ist. Angeführt von Captain Miller (Laurence Fishburne) und dem Konstrukteur des Schiffes, Dr. Weir (Sam Neill), begibt sich die Crew zum Neptun, um das Schiff zu bergen. Was sie dort finden, ist keine defekte Maschine, sondern ein bösartiges Wesen, das Raum und Zeit durchbrochen hat – und etwas "anderes" mit zurückgebracht hat.

                    Einer meiner Lieblingsfilme! Fand den schon 1998 im Kino stark. Zigmal gesehen und immer noch gut.
                    „Event Horizon“ ist weit mehr als nur ein weiterer Science-Fiction-Film der 90er Jahre - er ist ein düsteres Meisterwerk, das Sci-Fi mit Horror der Güteklasse "Hellraiser" kreuzt. Obwohl der Film von Paul W.S. Anderson („Resident Evil“) bei seinem Erscheinen 1997 floppte, gilt er heute zu Recht als absoluter Kultklassiker, der auch fast drei Jahrzehnte später nichts von seiner bedrohlichen Intensität verloren hat.

                    Anders als viele Filme seiner Ära setzt Event Horizon auf beeindruckende, physische Kulissen (inspiriert von gotischer Architektur) und handgemachte Gore-Effekte. Das Design des Schiffes wirkt "dreckig", industriell und bedrohlich, was den Film modern hält.

                    Der Film erzeugt eine dichte, paranoide Stimmung, die stark an „Alien“ erinnert. Er setzt auf psychologischen Horror – die Crew wird mit eigenen Schuldgefühlen und Ängsten konfrontiert. Der Film wandelt den klassischen "Haunted House"-Plot in eine "Haunted Spaceship"-Geschichte um, wobei das Schiff selbst ein Tor zur Hölle ist.

                    Mit einer Laufzeit von nur ca. 96 Minuten kommt „Event Horizon“ extrem schnell zur Sache. Es gibt kaum Leerlauf. Die Handlung schreitet zügig voran, getrieben von Sam Neills brillanter Darstellung des langsam wahnsinnig werdenden Konstrukteurs und Fishburnes souveräner Rolle als Captain. Der Film ist ein intensiver, schockierender Ritt.

                    „Event Horizon“ ist ein Fest für Fans von Weltraum-Horror. Er ist kurzweilig, brutal, atmosphärisch dicht und bietet mit seiner Mischung aus gruseligem Sci-Fi und übernatürlichem Horror ein einzigartiges Erlebnis, das auch heute noch als Maßstab im Genre gilt.



                    Das 4K Dolby Vision Bild ist eine große Steigerung gegenüber der künstlich hochgeschärften Blu Ray. Auf den ersten Blick kommt die 4K nicht unbedingt schärfere daher, dafür aber viel sauberer, bietet natürliche Hautfarben, einen guten Schwarzwert und satte Kontraste, vor allem bei den hellen Spitzlichtern. Auf den zweiten Blick allerdings, wirken viele Szenen dank 4K Abtastung dann doch wesentlich schärfer, als noch bei der Blu Ray. Das damalige entfernte Filmkorn der BR ist nun wieder dezent und fein aufgelöst da und kann so wieder Details zeigen, die auf der BR weggefiltert wurden. Insgesamt lohnt sich das Upgrade definitiv, zumal nun auch endlich wieder die Verzerrung des Bildformates (Eierköpfe) Schnee von gestern sind.

                    Der deutsche DD 5.1 Ton mag im Jahr 2026 zwar am Papier schwach klingen, dennoch beweist „Event Horizon“, dass auch solche alten Tonspuren noch mächtig Dampf machen können. Bei Minute 3, als das Raumschiff im All fliegt, geht der Subwoofer so weit runter, dass es eine Freude ist. Dialoge sind jederzeit gut verständlich. Lediglich etwas mehr Einsatz der hinteren Lautsprechern hätte ich mir noch gewünscht.

                    9 von 10 Liberate me -Hilferufe

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                    • Sonny
                      Sonny kommentierte
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                      Das ist ein Film, den ich gaaanz früher mal gesehen habe, ihn aber nicht so dolle fand - im Gegenteil. Ich habe ihn 2014 überhaupt nur in die Sammlung genommen, weil ich das Steelbook für lediglich 3,-- € kaufen konnte (wo oder bei wem weiß ich nicht mehr).

                      2023 dann jedoch habe ich ihn mir im 4K-Steelbook zugelegt - ich glaube, weil ich eine oder mehrere tolle Kritiken zur 4K gelesen habe. Da ich ihn seinerzeit günstig bekommen konnte (24,99 €) dachte ich mir: Was soll's!?

                      Als ich ihn dann wenige Tage nach Kauf geguckt habe war ich vom 4K-Bild total geflasht!

                      Meine Begeisterung darüber kann man hier nachlesen: https://www.filme.eu/node/1232?p=384465#post384465

                      Bin jetzt also komplett bei Dir! Putzig, wie das manchmal so geht ...

                    • Alex Gabler
                      Alex Gabler kommentierte
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                      Sonny habe das 4K Bild damals bei Release der UHD auch schon hier positiv bewertet. Aber ja, das Upgrade lohnt definitiv.

                  • Pretty Lethal (Prime)

                    Ich bin ohne große Erwartungen an diesen Film rangegangen und wollte ihn nur sehen weil dieser Film von 87Eleven ist.
                    Die Story ist auf eine Art sehr simpel aber auf andere Art total hanebüchen. Durch die ganze Ostblock Kulisse musste ich auch ständig an die ganzen DTV Produktionen von Nu Image von früher denken. Man merkt also schon das man versucht hat das Budget niedrig zu halten.
                    Anfangs braucht es auch ein bisschen bis dieser Film an Fahrt aufnimmt aber nach ner halben Stunde geht dieser Film ab. Zwar sind die Szenen allesamt over the top mit style über Substanz und so dass man das Ganze absolut nicht ernst nehmen kann aber was man sagen kann, die Kills sind definitiv mal was anderes. Man hat sich hier wirklich mal was einfallen lassen um mal was neues zu zeigen und hat der Fantasie freuen Lauf gelassen um Ballet mit töten zu verbinden. Ich hab da gut Lachen müssen und dazu geht es Gore mäßig richtig gut ab. Das CGI Blut spritzt nur so durch die Gegend.
                    Die Mädels gehen einem zwar mit ihrem ständigen Rumgezicke und dummes Zeug gelaber einem nach ner Zeit schon etwas auf die Nerven aber immerhin macht Profi Tänzerin Maddie Ziegler ihre Sache ganz gut. Es ist schon witzig anzuschauen wie sie sich durch die Bösewichter tanzt und diese dabei umbringt.
                    Und wie man hier die körperlichen Stärken einer Ballettänzerin nutzt um daraus ein kleines Stirb Langsam Rib of zu machen, sorgt einfach einen wirklich guten Unterhaltungswert. Ernst nehmen kann man das Ganze null aber die Optik stimmt, mitsamt der Härte und dem verrückten schwarzen Humor was man schon öfter bei 87Eleven zu sehen kriegt.
                    Die Bösewichter sind jedoch allesamt schlechte Klischees und recht zügig wieder vergessen und austauschbar.
                    In der Summe war dieser Film jetzt nicht der beste Film von 87Eleven aber als total blödsinnige NoBrainer Unterhaltung machte dieser Film schon Spaß.

                    7/10 Punkte
                    Letterboxd: Sawasdee1983

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