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    Stand by me - Das Geheimnis eines Sommers (4K UHD, HDR)

    Es gibt Filme, die wir anschauen, und es gibt Filme, die wir tief in uns drinnen fühlen. Rob Reiners zeitloses Meisterwerk „Stand by Me“ aus dem Jahr 1986 gehört für mich zweifellos zu letzteren und steht zurecht in meiner Top 5 Filme aller Zeiten.
    Basierend auf Stephen Kings Novelle „The Body“ entfaltet sich hier ein cineastisches Juwel, das den Zuschauer ab der allerersten Sekunde sofort in seinen Bann zieht und bis zum Abspann nicht mehr loslässt. Es ist ein Werk, das weit über die Leinwand hinausreicht und direkt die Seele berührt.

    Die Geschichte von Gordie, Chris, Teddy und Vern ist eine zutiefst melancholische Reise zurück in die eigene Vergangenheit. Reiner inszeniert hier eine Kindheit, die sich so unbeschwert, warm und voller Abenteuergeist anfühlt, dass es genau die Kindheit ist, die jeder von uns gerne gehabt hätte. Die vier Jungen brechen auf, um entlang einsamer Bahngleise die Leiche eines vermissten Jungen zu finden. Doch auf den staubigen Schienen des ländlichen Oregons suchen sie in Wahrheit nach sich selbst und nach Halt in einer Welt, die sie oft nicht versteht. Es sind die wehmütigen letzten Tage der Kindheit, getragen von einer tiefen, verletzlichen Unschuld, die spürbar dem Ende geweiht ist.

    Jede Sekunde des Films verströmt das bittersüße, schmerzhafte Wissen, dass dieser eine Sommer der unumkehrbare Wendepunkt ihres Lebens sein wird. Hier endet die Kindheit, unwiderruflich und radikal. Der Zuschauer geht hautnah mit auf diese emotionale, raue Reise zum Erwachsenwerden, spürt die unausgesprochene Angst der Jungen vor der Zukunft und lernt den unschätzbaren Wert bedingungsloser Loyalität kennen. Getragen wird diese emotionale Wucht von perfekt gewählten Jungstars. Allen voran River Phoenix, Wil Wheaton, Corey Feldman und Jerry O’Connell spielen mit einer derart rohen, ungeschminkten Ehrlichkeit, die sofort unter die Haut geht. Ihr Schmerz, ihr Lachen und ihre Einsamkeit wirken in jedem Moment absolut real.

    Untermalt wird dieses atmosphärische Gesamtkunstwerk von einem genialen Soundtrack. Der legendäre, namensgebende Titelsong von Ben E. King fängt die Essenz dieser tragischen Verbundenheit makellos ein. Er untermauert die Momente des Abschieds und brennt sich als akustisches Denkmal für immer in das kollektive Gedächtnis ein.
    „Stand by Me“ ist kein bloßer Nostalgietrip. Es ist eine schmerzhaft schöne Hommage an die flüchtigen Augenblicke der Jugend. Am Ende bleibt ein tiefer Kloß im Hals und die berühmte Erkenntnis, die der gealterte Gordie auf seiner Schreibmaschine eintippt: „Ich hatte später nie mehr solche Freunde wie damals, als ich zwölf war. Mein Gott, wer hat die schon?“ Ein makelloser, unsterblicher Film.

    Nun zum 4K Bild. Filmkornhasser sollten einen Bogen um den Film machen… auch wenn das filmische Korn sehr fein daherkommt. Wer allerdings ein realistisches Bild möchte, bekommt hier die bestmögliche Version dieses Columbia Klassikers. Klar gibts auch einige weichere Einstellungen, Überbelichtungen und auch die Beleuchtung ist ab und zu nicht perfekt aber immerhin kommen die Farben schön rüber. Das Grün der Wiesen und der Bäume ist sehr satt, Hautfarben erstrahlen natürlich und man kann jedes Blatt an den Bäumen oder Laub am Boden zählen. Auch das Blau des Himmels war nie schöner.
    Der 4K Scan lässt das Bild im Vollbild Ansichtsformat einfach frischer erstrahlen. 70Mbit/S Datenrate bringen eben auch viele Details zum Vorschein.
    Spitzlichter gibts immer wieder in Form von lichtbrechungen im Wasser oder beim Glanz in den Augen. Aber auch metallische Oberflächen glänzen sehr schon.
    Wer den 40 Jahre alten Film mag, muss unbedingt Upgraden - sollte ihn aber nicht mit aktuellen Produktionen vergleichen.

    Der deutsche 5.1 Dolby Digital Ton ist solide.

    Als Extra gibts ca 6 Minuten nicht veröffentlichtes Bildmaterial auf der UHD.

    10 von 10 unter der Veranda vergrabene Einmachgläser

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    • Für ein paar Dollar Mehr (DVD)

      Hab diesen Film bestimmt 20 Jahre nicht mehr gesehen und wieder Lust auf den zweiten Teil der Dollar Trilogie gehabt, der für mich immer der beste teil der Reihe war und ich musste direkt grinsen bei der ersten Szene mit Lee Van Cleef, da er hier bereits sein Kostüm an hatte, welches er auch in der Sabata Filmreihe anhatte und natürlich auch entsprechend die absolute Coolness in Person war, wobei gesagt werden muss Clint Eastwood steht hier Van Cleef in Sachen Coolness in nichts nach. Beide auf ihre Art rocken ihre Szenen dass es regelrecht ein Genuss ist den beiden bei der Arbeit zuzuschauen. Beide haben jeweils so viele klasse Momente das ich immer wieder auf der Couch jubeln musste, aber auch die Gegenspieler machen ihre Sache super.
      Die Atmosphäre des Films ist natürlich überragend, deutlich dreckiger als die stets sauberen US Western (auch wenn es im Italowestern Bereich auch deutlich dreckige Western gibt), dazu wurde nicht groß diskutiert, die wird auch einfach mal über den Haufen geknallt und ist weiter gegangen, das hat Charme und dazu der überragende Score von Ennio Morricone, dessen Musik ich hier absolut Liebe. Es geht wunderbar ins Ohr.
      Die Story selbst ist recht simpel und viele Elemente aus dem ersten Film wurden übernommen und erweitert ohne direkt den Vorgänger zu kopieren, wobei die Ähnlichkeit recht offensichtlich ist.
      Daueraction gibt es auch nicht. Es ist recht ruhig erzählt und gibt dem Zuschauer Zeit die hervorragenden Charaktere und die Atmosphäre wirken zu lassen und trotz der über 2h Laufzeit schafft es dieser Film keinerlei Längen zu haben.
      Einfach ein grandioser Westernklassiker, ein Zeitloses Meisterwerk den man sich immer wieder anschauen kann und nach all den Jahren immer noch wunderbar unter die Haut geht und weiterhin für mich klar der beste Teil der Dollar Trilogie.

      10/10 Punkte
      Letterboxd: Sawasdee1983

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      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Für mich wurde die Trilogie immer besser und endete mit dem besten Western aller Zeiten. Den Erstling kann ich aber inzwischen nicht mehr schauen.

      • Sawasdee1983
        Sawasdee1983 kommentierte
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        Alex Gabler ich gehöre zu den wenigen auf der Welt die den dritten Teil recht langweilig fanden

      • Count Dooku
        Count Dooku kommentierte
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        Für mich der beste Teil der Dollar Trilogie. Teil 3 ist teilweise langatmig besitzt aber grandiose Szenen.

    • Dragon Angel (Prime)

      Ich wusste das dieser Film alles andere als ein Meilenstein ist und ich wollte ihn nur gucken wegen Yukari Ôshima aka Cynthia Luster und trotzdem wurde ich noch von diesem Film Film enttäuscht, denn die groß auf dem Cover zu sehende Yukari Ôshima spielt hier nur eine kleine Nebenrolle. Wobei wenn sie zu sehen ist, rockt sie ohne Ende und liefert atemberaubende Martial Arts Szenen. Leider ist sie aber halt nicht so oft zu sehen.
      Auch kriegt man hier keinen Actionfilm, auch wenn namhafte Martial Arts Stuntleute und Choreographen vor der Kamera zu sehen sind, kriegt man hier in erster Linie ein Ultra Langweiliges Gangster Drama geboten, wo der Cast nicht unbedingt das Schauspielerische Können hat um entsprechend dramatisch rüber zu kommen. Okay die schlechte deutsche Synchro ist da jetzt auch nicht gerade behilflich.
      In Sachen Action sind über den ganzen 92 Minuten Langen Film vielleicht 15 Minuten an Action Szenen zu sehen, was einfach zu wenig ist. Da hilft es auch nicht besonders dass der Bodycount hoch ist und es sehr blutig zur Sache geht, aber bei dem Cast hat man in Sachen Action einfach zu viel Potenzial liegen gelassen. Die meiste Zeit dümpelt die Story nur so vor sich hin und sieht die Charaktere dummes Zeug labbern und auf Möchtegern Cool verhandeln. Die Vorspultaste wurde hier bei mir extrem verführerisch, zumal es in Sachen Gangsterdrama aus Hongkong deutlich bessere Filme gibt als diesen.
      In der Summe ist dieser Film selbst für knallharte Hongkong Film Fans weniger zu empfehlen und es reicht eher wenn man sich anstatt den kompletten Film anguckt sich auf Youtube die Clips von den Fights anschaut, mehr hat dieser Film nämlich nicht zu bieten und wäre nur pure Zeitverschwendung.

      2/10 Punkte
      Letterboxd: Sawasdee1983

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      • U are the Universe - 6,5/10

        Das aus einem kriegsgebeutelten Land wie der Ukraine ein Science Fiction Film wie dieser hier kommt, ist schon höchst ungewöhnlich und bemerkenswert. Hierbei sollte man aber gleich vorweg sagen, das es sich um einen eher ruhigen Space Exploration Film handelt, der sich einige Anleihen bei großen Klassikern des Genres holt. Stilistisch ist der Film auch eher in Richtung MOON zu verorten, also ein ruhiges Kammerspielt was im Wesentlichen sich auf den (offenbar) einzig überlebenden Menschen und dessen Bordcomputer fokussiert. Trotz eines gewissen osteuropäischen Einschlags im Vergleich zu Filmen aus dem Westen, funktioniert das über weite Strecken sehr gut. Der Bordcomputer stellt dabei den Menschen schon ein bisschen in den Schatten, da er cool gestaltet ist und auch für einige Schmunzler sorgt, wenn er versucht als Teil seiner Programmierung den Piloten aufzumuntern. Wer sich an einen HAL-9000 erinnert fühlt, das kommt nicht von ungefähr

        Recht schnell im erlauf erfährt man das der Pilot möglicherweise doch nicht der einzige Überlebende ist und begibt sich auf eine waghalsige Reise... die Motivation dahinter wird gut rübergebracht und der Film bekommt eine deutlich emotionalere Komponente. Welche Risiken ist man bereit einzugehen, um nicht allein zu sein? Hier und da übertreibt es der Film etwas mit Kitsch und sicherlich ist das auch nicht was für Jedermann, denn Action gibt es in dem Film fast keine. Spannung lässt der Film aber leider auch etwas vermissen, denn die Handlung plätschert über weite Strecken doch etwas dahin und die dramatischen Momente, sind dann auch recht unspektakulär abgefrühstückt.

        So bleibt ein interessanter Genrebeitrag, der eher versucht auf der Gefühlsebene zu funktionieren. Ich finde das Ergebis aber in jeden Fall bemerkenswert, da sowohl die Effekte als auch das Set-Design gelungen sind - insbesondere wenn man bedenkt wo der Film produziert wurde.

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        • Quartett (PZK)

          In dem britischen Seniorenheim Beecham House für ehemalige klassische Musiker und (Opern-) Sänger, das vom Aussehen und der Anlage her sehr an Downton Abbey erinnert, steht die jährliche Gala der Bewohner an. Dieses Jahr ist sie besonders wichtig, da die Einnahmen dringend für den Fortbestand der Einrichtung benötigt werden. Als dann die Starsopranistin Jean Horton (Maggie Smith) einzieht verursacht das einige Unruhe...

          Das 90minütige Regiedebüt von Dustin Hoffman aus dem Jahr 2012 ist eine schöne, kurzweilige und überraschend humorvolle Komödie, die eine warmherzige Atmosphäre hat und eine interessante Geschichte ganz ohne Kitsch mit einer tollen Besetzung erzählt. Obwohl der Cast wirklich gut gewählt wurde, geht das ganze Augenmerk auf Maggie Smith, sobald sie eine Szene betritt - sie ist schon großartig in ihrem Schauspiel und wir lieben sie!

          2+
          "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

          Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
          4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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          • Mal was anderes:

            Nächsten Montag, 01. Juni 2026, wäre eine der größten Filmlegenden 100 Jahre geworden! Ich schreibe das nur, damit Ihr das für Eure Filmauswahl übermorgen berücksichtigen könnt.

            Unser Film für den dementsprechenden Familienfilmabend liegt schon bereit ...
            "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

            Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
            4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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            • Tron: Ares - 4K - 6/10

              Mittlerweile die dritte Sichtung, ich wurde erneut gut unterhalten. Inhaltlich was Spannung und Dramatik betrifft, ist die Inszenierung überschaubar. Der Film hat gute Ansätze und Momente, führt diese jedoch nicht konsequent weiter, man hat das Gefühl hier wäre mehr drin gewesen. Es erscheint alles bisweilen zu zahm, eben mutlos. Dennoch macht das gezeigte überwiegend Spaß, auch weil die 4K audiovisuell absolut überzeugend ist.

              Das Bild der 4K ist nahezu perfekt, gerade bei Szenen mit viel rot, oder besser farblich insgesamt, erscheint auf dem Bildschirm alles präziser und ausgeprägter in der Darstellung. Der Schwarzwert ist knackig und dazu bekommt man ein kontrastreiches Bild. Abgerundet mit einer tollen Schärfe, die kleinste Details offenbart, gibt es am Bild überhaupt nichts zu beanstanden, es sieht einfach klasse aus.
              Leider ist die deutsche Tonspur nur Dolby Digital Plus 7.1, die englische besitzt Dolby Atmos. Ich hatte vorsichtshalber die Lautstärke etwas angehoben, das Ergebnis ist mehr als in Ordnung, alle Lautsprecher werden gut eingebunden und es gibt einige gute Surround-Effekte. Der Subwoofer kommt ebenfalls zum Einsatz und bietet ein paar tiefe Momente die das Heimkino beben lassen. Kurzum, auch beim Ton kann ich nichts negatives sagen.




              Gruß Harry

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              • Sniper No Nation (True ID)

                Der 12. Teil der Sniper Reihe. Inhaltlich geht es direkt da weiter wo Teil 11 aufgehört hat, ohne Einführung wird man direkt in die Story reingeworfen, wobei Story auch schon ein bisschen zu viel des Guten wäre. Immerhin für so einen Film ist es mehr als genug Story, reicht aber in der Summe auch auf einen Bierdeckel.
                Vom Storytelling ist es aber recht chaotisch. Man springt immer wieder von einer Situation in die Nächste ohne fließenden Übergang und von einem Ort zum anderen immer wieder hin und her. Das hätte man schon besser lösen können.
                Optisch dagegen ist dieser Film sehr hochwertig in Szene gesetzt und man merkt zu keiner Sekunde die DTV Herkunft. Das sah richtig gut aus. Auch die Action ist toll in Szene gesetzt, wobei hier merkt man dass man in erster Linie Call of Duty Fans ansprechen wollte. Der Look und die Inszenierung schreit regelrecht nach Call of Duty. Dauer Action gibt es aber nicht, die Action an sich ist zwar gut über den Film verteilt und abwechslungreich aber im Mittelteil geht dem Film schon etwas die Luft raus, da man zu viel rumlabbert und ein bisschen foltert, was diesen Film mit seinen gerade 95 Minuten Laufzeit schon künstlich in die Länge zieht.
                Der Cast selbst macht seine Sache gewohnt ordentlich, wobei ich etwas erschrocken war von Tom Berenger, der hier mehr oder weniger einen größeren Cameo hat. Er ist sehr dürr, sehr klapperig und Nuschelt auch stark in seinen Szenen. Also seine 76 Jahre merkt man ihm überdeutlich an.
                Etwas Augen verdrehen musste ich auch beim Ende, ein riesiger Cliffhanger und dann gibt es eine Vorschau auf einen 13. Film, somit war auch direkt klar dass der Nächste Film kommt, aber immerhin der Cliffhanger macht definitiv Lust auch diesen anzuschauen.
                In der Summe ein hochwertig gemachter DTV Actioner, der zwar auch ein paar Schwächen hat, aber wer auf diese Art von Filme steht, der macht hier nichts falsch. Nur sollte man einige der direkten Vorgänger dazu schon gesehen haben.

                6/10 Punkte
                Letterboxd: Sawasdee1983

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                • In the Line of Duty 7 (Prime)

                  Meine Erwartungen an diesen Film waren recht gering, da die Reihe bereits vorher schon ihren Zenit überschritten hatte, aber ich muss sagen dieser Film war ganz ordentlich auch wenn man nicht an die Glanzzeiten herankam, wobei dieser Film mehr ein Thriller mit Actionanteilen ist. Da man hier aber einen recht guten Cast hat wie z.B. Simon Yam, bringen sie entsprechend auch die Charaktere gut rüber auch wenn niemand so richtig in Sache Screentime die Hauptrolle an, sondern jeder eher größere Nebenrollen. Das gilt natürlich auch für Cynthia Khan die seit dem dritten Teil das Gesicht dieses Franchise ist. Sprich sie hat deutlich weniger Screentime als man denkt.
                  Wenn sie aber auftaucht rockt diese Frau alles weg was geht und liefert richtig klasse Fightszenen ab. Im Grunde ist es auch direkt so, dass in dem Moment wo sie auftaucht, gibt es fast immer Action. Ist sie nicht im Bild, heißt es oft keine Action und die Story wird erzählt.
                  Die Story selbst ist aber alles andere als komplex und recht simpel erzählt aber immerhin zu keiner Sekunde langweilig und ohne irgendwelche Längen. Hier sind natürlich auch wieder die Laufzeit von 90 Minuten natürlich wieder sehr angenehm und auch die Charaktere sind sehr sympathisch auf ihre Art und weise und nicht over the Top wie man es von anderen HK Actionern teilweise zu sehen kriegt, aber es muss auch gesagt sein, spannend oder groß mitgefiebert habe ich auch nie.
                  Das Finale auf dem Boot ist mit gerade mal 5 Minuten sehr kurz geraten aber immerhin mit sehr cooler Action.
                  Trotzdem muss auch gesagt sein, dass dieser Film das Problem hat dass es halt in diesem Genre bessere Filme gibt, aber innerhalb des Girls with Guns Genre ist dieser Film ein Grundsolider Beitrag den man sich immer noch gut anschauen kann.

                  5/10 Punkte
                  Letterboxd: Sawasdee1983

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