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  • Gestern mal wieder Männerabend, es wurden folgende Filme genossen:


    Der Astronaut - Project Hail Mary - Apple+ - 10/10

    Wir waren zu viert, ein Freund und ich kannten den Film bereits. Die anderen beiden nicht. Das Fazit war eindeutig, die erneute Sichtung hat enorm Spaß gemacht und auch die Erstsichtung meiner beiden Freunde fiel extrem positiv aus. Ich kann mich nur wiederholen, ein großartiger Film, der mal lustig, mal traurig und auch mal dramatisch/spannend daherkommt. Dennoch muss ich zugeben, das die Wirkung im Kino definitiv intensiver war. Auf dem TV-Bildschirm büßt er schon etwas von etwas von seiner Wirkung ein, die teils atemberaubenden Bilder hinterlassen auf einer großen Kinoleinwand, eben schon einen deutlich höheren Wow-Effekt. Nichtsdestotrotz, ich hoffe mal das es eine 4K-Scheibe erscheint, definitiv ein must have.

    Fackham Hall - Apple+ - 9/10

    Zugegeben sagt mir der Titel nichts, ein Freund hat ihn empfohlen. Er sagte, es wäre eine Parodie von Filmen wie Downton Abbey usw.!
    Also dann, was erwartete mich/uns?!
    Und hey, was haben wir den Film gefeiert, der eine Gagdichte besitzt, die enorm hoch ist. Sicherlich zündet nicht jeder Gag, aber die Vielzahl schon. Ich persönlich habe den Priester bzw. seine Predigten geliebt und köstlich gelacht. Es gibt Slapstick, Situationskomik und viel Wortwitz. Dem Film geht nie die Luft aus, ständig passiert etwas, wie schon erwähnt, eine hohe Gagdichte in allen Bereichen. Ich lehne mich aus dem Fenster und behaupte mal, schon die ersten 15 Minuten sind zehnmal lustiger, als die komplette Neuauflage der nackten Kanone. Somit kann ich auch diesen Film nur empfehlen, wer lustiges/abgedrehtes mag, wird seinen spaß haben.




    Gruß Harry

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    • Curse of Chucky (BD)

      Ich bin kein großer Chucky Fan, schon als Kind fand ich die Filme Anfang der 80er recht albern und das wurde mit den Jahren nicht besser, da die Filme nicht nur mit jeder Fortsetzung schlechter wurden, sondern gleichzeitig auch schlecht gealtert sind. Okay die Serie war dann noch mal ein so richtiger Tiefpunkt des Franchises.
      Den einzigen Chucky Film den ich mag ist Curse of Chucky auf den ich gerade wieder ein bisschen Lust hatte, denn dieser Film hat es wirklich in sich.
      Der Film hat nicht viel Blut zu bieten, wenn es mal Gore gibt dann ist diese aber handgemacht und sehr gelungen. Wovon der Film aber lebt ist die mega spannende und gruselige Atmosphäre die sich durch den ganzen Film zieht. Man fiebert wunderbar mit und es gibt jede menge Momente wo man sich erschreckt. Dabei erfindet man das Rad nicht neu man nutzt viele klassische Gruselmomente, die man schon oft in anderen Filmen gesehen hat. Gleichzeitig hat man aber den Vorteil dass man aufgrund des niedrigen Budgets das Ganze nur in einem Haus spielen lässt und das Ganze so zu einem schönen Kammerspiel mutieren lässt. Simpel aber effektiv.
      Chucky selbst die eine Echte Puppe ist und kein CGI kommt richtig gruselig rüber ohne billig auszusehen und dazu gibt es jede Menge Insider zu den anderen Teilen und Storymäßig schließt sich hier auch sehr gut der Kreislauf zu den alten Filmen.
      Als weiterer Glücksgriff erweist sich Fiona Dourif in der Hauptrolle, sie macht hier ihre Sache wirklich super und trägt die Geschichte wirklich sehr gut. Ihr Charakter ist sympathisch, intelligent und auf eine besondere Art irgendwie niedlich. Okay die Charaktere um sie herum sind dagegen nicht gerade die hellsten, so dass es sehr witzig ist diese Charaktere auf unterschiedliche Art sterben zu sehen. Brad Dourif Vater von Fiona der hier wie gewohnt Chuck sprechen darf, sagt zwar nicht viel, aber wenn passt es wirklich super und lässt den Chucky nicht wie einigen Filmen davor ins Alberne abdriften. Hier passt mal wirklich alles und nach dem Abspann gibt es dazu noch eine richtig coole Post Credit Szene.
      In der Summe für mich der mit Abstand beste der Beste Chucky Film

      9/10 Punkte
      Letterboxd: Sawasdee1983

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      • Jesse Stone - Im Zweifel für den Angeklagten (WT)

        Im vorletzten der 9 Filme der Reihe bekommt Jesse seinen Posten als Polizeichef von Paradise wieder, weil sein Nachfolger und dessen Stellvertreter nicht mehr zur Verfügung stehen. Er untersucht dabei einen ominösen Doppelmord und sucht den Kontakt zu seinen früheren Mitarbeitern...

        Dieser Teil hat mir nicht so gut gefallen, da er irgendwie unmotiviert wirkt. Sowohl Jesse als auch die Story kommen überhaupt nicht voran, alles ist noch langsamer und sogar behäbig als gewöhnlich. Auch wird der Fall nicht wirklich sichtbar abgeschlossen, sondern es gibt nach dem Finale noch eine halbgare Erklärung über die folgenden, für den Zuschauer nicht gezeigten Ereignisse, die zur Verhaftung führten. Sowas mag ich gar nicht.

        4
        "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

        Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
        4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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        • IMG_5368.jpeg

          Jumanji (1995) (4K UHD, HDR)

          1995 brachte der Regisseur Joe Johnston (Captain America: The First Avenger, Jurassic Park 3) den Film „Jumanji“, der auf dem gleichnamigen Kinderbuch vom Autor Chris Van Allsburg aus dem Jahr 1981 basiert, weltweit in die Kinos. Heraus kam dabei ein abwechslungsreicher Mix aus Fantasy, Action und wohl dosiertem Humor. Bei einem Budget von 50 Millionen Dollar und einem weltweiten Einspielergebnis von 262 Millionen Dollar kann man zu Recht von einem Kinoerfolg sprechen.

          Die Schauspieler wurden gut gewählt, allen voran natürlich Robin Williams (Der Club der toten Dichter, Mrs. Doubtfire), der sich wieder einmal in Höchstform präsentiert. Auch die damals erst 13 jährige Kirsten Dunst (Spiderman Trilogie, Melancholia) spielt ihre Rolle glaubhaft. Mit der Ausnahme von Jonathan Hyde (Titanic, Die Mumie), zu sehen in einer Doppelrolle, spielen die restlichen Akteure zwar zweckdienlich, aber dennoch ordentlich ihre mitunter recht lustigen Rollen. Einer, der unter anderem dafür verantwortlich ist, dass der Humor im Film nicht zu kurz kommt, ist Police Officer Carl Bentley, gespielt von David Alan Grier. Zuzusehen wie sein Polizeiauto im Laufe des Film immer mehr in Mitleidenschaft gezogen wird, bereitet einem schon ein lachendes sowie auch ein weinendes Auge.

          Was man dem Film damals wie auch heute noch negativ ankreiden kann ist, dass er sich aufgrund der Fokussierung der damaligen recht neuen und überzeugenden CGI Spezialeffekte für eine tiefere Charakterzeichnung wenig Zeit nimmt. Zwar kommt in den 104 Filmminuten keine Langeweile auf, aber ein bisschen mehr Vorgeschichte von einigen Rollen hätte dem Film bestimmt nicht geschadet. Immerhin ist deshalb das Pacing hervorragend.

          Die zuvor angesprochenen CGI Effekte, die in George Lucas´ Industrial Light und Magic Schmiede entstanden sind, waren damals State-of-the-Art und gehörten zum Besten, was man nach „Terminator 2“ an visuellen Effekten zu sehen bekommen hat. Bis auf einige wenige Momente, wie zum Beispiel die Darstellung der Affen, können die Spezialeffekte auch heute noch überzeugen.

          Abenteuer- und Fantasy Fans kommen bei „Jumanji“ definitiv auf ihre Kosten. Als Familienfilm würde ich „Jumanji“ nur bedingt sehen, da selbst Robin Williams damals erwähnte, den Film seiner 6 jährigen Tochter (noch) nicht zeigen zu wollen. Daher auch die FSK Freigabe: ab 12.
          Die Handlung, die Darsteller und selbst die Effekte überzeugen auch über 30 Jahre nach Erscheinen des Films den Cineasten von heute und so ist und bleibt „Jumanji“ aus dem Jahr 1995 für mich immer noch der beste Teil der Reihe.


          „Jumanji“ erschien auch auf der UHD im Ansichtsverhältnis 1,85:1. Die durchschnittliche Bitrate ist zwischen 50 und 70 Mbit/S im gehobenen Bereich anzusiedeln - was man der Qualität auch ansieht. Filmkorn ist jederzeit präsent und verleiht dem Film diesen natürlich Look, der mit realistischer Farbgebung und toller Schärfe zu überzeugen weiß. Der Schwarzwert als auch der Kontrast sind perfekt aufeinander abgestimmt und verschlucken auch in dunkleren Szenen so gut wie keine Details. Apropos Detail, denn diese lassen sich fast jederzeit bestens ausfindig machen. Egal ob die Struktur der Kleidung, Hautporen, Laubblätter auf Bäumen oder auf Straßen – man kann sich fast gar nicht satt sehen.
          Insgesamt wirkt das Bild sehr plastisch und stimmig und man merkt dem Film das Alter (bis auf einige weichere CGI Effekte) in keinster Weise an. Er wirkt fast wie „frisch“ gedreht, da er nun noch mehr Strahlkraft erhielt. Dank HDR sind auch die Farben natürlich warm und auch sehr satt. Spitzlichter auf chromatischen Oberflächen oder Lampen strahlen ebenfalls schön heraus. Mit aktuellen Hochglanz-Filmen kann „Jumanji“ natürlich nicht ganz mithalten, verfehlt aber auch nur knapp eine Höchstwertung.

          Zusammen mit der englischen und der spanischen Tonspur, erschien auf der UHD nun auch die deutsche Fassung in DTS-HD MA 5.1. Gegenüber den vorigen Editionen von Jumanji hat man nun einen entscheidenden Mehrwert, da diese nur über Deutsch Dolby Digital 5.1 verfügen.
          Die deutschen Dialoge sind stets gut zu verstehen, nur die englische Originalfassung klingt da etwas klarer und direkter.
          Erwähnenswert ist auch, dass der Subwoofer einiges zu tun bekommt, denn ab und an driftet dieser sogar in den Tiefbassbereich herab. Die Frequenzübergänge werden dabei sehr sauber dargestellt. (gut zu hören in der Löwenszene bei Minute 28:45).
          Mit James Horner (Titanic, Avatar, Braveheart) konnte damals einer der angesehensten Filmkomponisten engagiert werden. Der Score, der auch die Surroundkanäle mit einbezieht, passt jederzeit perfekt zum Geschehen und trägt auch für die Atmosphäre des Films reichlich bei.
          Ein paar direktionale Surroundeffekte mehr und eine etwas höhere Tonbewertung wäre die Folge gewesen.


          8,5 von 10 vom Spielbrett ins echte Leben verfrachtete gefährliche Tiere

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          • IMG_5373.jpeg

            Operation: Kingdom (Joyn)

            Erstsichtung, da ich zu diesem Thema damals schon so viele Filme gesehen habe und dieser unter meinem Radar lief. „Operation: Kingdom“ aus dem Jahr 2007 unter der Regie von Peter Berg ist ein packender Hybrid aus politischem Drama und intensiver Action. Gerade die Filme „Boston“ oder „Deepwater Horizon“, die beide später erschienen, fand ich klasse. Der Film verhandelt ein hochkomplexes, schwieriges Thema: den modernen Terrorismus und die tiefen Gräben zwischen westlichen Ermittlern und der arabischen Welt.

            Nach einem verheerenden Anschlag auf eine US-Siedlung in Saudi-Arabien reist ein FBI-Team rund um den entschlossenen Agenten Ronald Fleury (Jamie Foxx) ins Epizentrum der Gefahr, um die Hintermänner zu jagen.

            In knackigen 105 Minuten Laufzeit entfaltet sich ein bemerkenswert realistischer Thriller. Berg verzichtet auf klischeehafte Schwarz-Weiß-Malerei und zeigt ungeschönt die bürokratischen Hürden, kulturellen Missverständnisse und die allgegenwärtige Bedrohung vor Ort. Besonders stark glänzt das Werk in der Annäherung zwischen Fleury und einem saudischen Colonel, was dem Action-Spektakel eine unerwartete emotionale Tiefe verleiht.

            Die handwerkliche Umsetzung ist wirklich stark. Die Kameraarbeit fängt das staubige, nervenaufreibende Setting dynamisch ein. Das extrem bleihaltige Finale im letzten Drittel des Films raubt dem Zuschauer den Atem. Es zeigt die brutale Realität moderner urbaner Kriegsführung ohne moralischen Zeigefinger, regt jedoch durch seinen bitteren Schlusssatz stark zum Nachdenken über die Endlosspirale der Gewalt an.

            Hier gibt’s dann doch noch etwas Kritik, da der Film diese ausufernde Action im letzten Drittel gar nicht gebraucht hätte. Dazu noch viele Klischeehafte Charaktere und für den einen oder anderen eine zu fest wackelnde Kamera (Shaky-Cam).

            Dennoch erhält man mit „Operation: Kingdom“ ein intelligentes, handlungsorientiertes Action-Drama. Wer einen realistischen, politisch ambitionierten Thriller mit Tiefgang und handwerklich perfekter Action sucht, wird hier bestens unterhalten.

            7,5 von 10 selbstgebastelte Bomben bestehend aus Murmeln und Nägel

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            • Alex Gabler
              Alex Gabler kommentierte
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              chris.p.bacon also ich verstand es so, dass beide Seiten immer wieder auf Angriff gehen werden. Ist nicht Pro aber auch nicht Contra.

            • chris.p.bacon
              chris.p.bacon kommentierte
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              Ja, genau. Und als ich ihr erklären wollte, das beide Seiten gar nicht so unterschiedlich sind - man, hab ich da was zu hören bekommen.

            • Count Dooku
              Count Dooku kommentierte
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              Fand den Film nicht so besonders. Die Figuren fand ich sehr unsympathisch. Die kamen so arrogant gegenüber den Einheimisch rüber.
              Die Schlusszene fand ich aber sehr gut.

          • Runaway Bride (Prime)

            Hab diesen Film gute 20 Jahre nicht mehr gesehen und irgendwie wieder Lust darauf gehabt. Ich gehöre zu den wenigen Menschen auf der Welt die diesen Film besser finden als den in meinen Augen überhypten Pretty Woman.
            Runaway Bride ist natürlich recht seichte Kost, voll und ganz auf seine Hauptdarsteller ausgerichtet und gerade Richard Gere und Julia Roberts machen diesen Film zu einer schönen lockeren Unterhaltung wo ich immer noch von Anfang bis Ende gute Laune hatte. Richard Gere hat sichtlich viel Spaß in der Rolle und kommt entsprechend cool und lässig rüber und Julia Roberts absolut bezaubernd, von der ersten bis zur letzten Sekunde hat man sie einfach nur gern und ist hier einfach nur toll in allem was sie macht. Das Zusammenspiel zwischen Gere und Roberts ist sehr gut, wobei ich mir immer wieder vorstellen musste wie das Zusammenspiel gewesen wäre, wenn anstatt Gere, ihr Kumpel George Clooney die männliche Hauptrolle gespielt hätte.
            Der Cast um sie herum macht ihre Sache ebenfalls gut aber mit den beiden halbwegs mithalten kann eigentlich nur Joan Cusack, wobei Gary Marshals Stammschauspieler Hector Elizondo bei mir auch immer für gute Laune sorgt.
            Die Story ist simpel und von Anfang bis Ende vorhersehbar und natürlich sich sehr seiner vor allem weiblichen Zielgruppe bewusst. Im letzten Viertel driftet man aber schon ein bisschen sehr in Schmalz und Kitsch hab. Hier hätte man es vielleicht einen ticken Straffer erzählen können.
            Gibt es bessere Romantic Comedys, ja natürlich und sogar bessere mit Julia Roberts, aber dieser Film macht gute Laune, besonders nach einem harten Arbeitstag und es macht definitiv Spaß Julia Roberts hier in ihrer Prime bei der Arbeit zuzusehen.

            7/10 Punkte
            Letterboxd: Sawasdee1983

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            • Zwei außer Rand und Band (PZK)

              Bud Spencer & Terrence Hill 1977

              Wow - der war gar nicht mal so gut!

              4 bis 4-

              ER definitiv!
              "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

              Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
              4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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              • Alex Gabler
                Alex Gabler kommentierte
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                What? Der ist doch lustig. O.0

            • Be Cool (Prime)

              Hab diesen Film bestimmt 15 Jahre nicht mehr gesehen und wieder Lust drauf gekriegt, wohl wissend dass dieser Film nicht annähernd so gut ist wie sein Vorgänger.
              Dieser Film hat halt das Problem dass es praktisch die selbe Story aus dem Vorgänger noch mal aufwärmt, nur in der Musikbranche mit noch größerem Cast. Wo der erste Teil damals recht frisch wirkte war es hier bei der Fortsetzung nicht mehr der Fall. Ebenso durch die Masse an Charkteren wirkte das Ganz recht überladen und hatte im Mittelteil dann auch noch ein paar Längen.
              Wofür dieser Film aber immer noch reicht ist für lockere Gute Laune Berieselung. John Travolta spielt die Rolle des Chilli Palmer wieder extrem cool und ist mit viel Spaß dabei auch wenn er oft dieselben Sprüche Raushaut wie im Vorgänger, hatte ich wieder direkt Gute Laune ihn hier wieder zu sehen. Ebenfalls sehr witzig war Cedric The Entertainer mit seiner Entourage rund um André 3000. Die waren witzigen und passten recht gut in das Ganze Gefüge ein. Anders dagegen war es aber bei Vince Vaughn und The Rock, beider Charaktere waren hier recht nervig und definitiv too much. Vor allem ersteren hat man mit seinem möchtegern Ghetto Gelaber kaum verstanden. Hier wäre es besser wenn man auch sie Verzichtet hätte. Wobei man zumindest positiv sehen kann das The Rock hier kein Problem hat sich komplett zum Affen zu machen.
              Uma Thurman spielt hier fast dieselbe Rolle die im Vorgänger Gene Hackmann hatte, und letzter ist nochmal ein komplett anderes Kaliber an Schauspieler, immerhin sie ist hübscher als er. Wobei ich noch weiß wie dieser Film damals groß als Pulp Fiction Reunion beworben wurde, weil sie und Travolta wieder tanzen, wo wir natürlich direkt auch wieder beim aufwärmen sind. Denn wirklich spektakulär war die Tanzszene bei Be Cool jetzt auch nicht.
              Die Story selbst mit all den kleinen Twists und ganz nett gemacht und lebt in erster Linie von Travoltas Coolness und der riesigen Starbesetzung. Große Schenkelklopfer bleiben aus, es ist halt ein lockerer Berieselungsfilm für zwischen durch, ohne Anspruch und angenehmen Guten Laune. Aber der erste Teil war halt deutlich besser

              5,25/10 Punkte
              Letterboxd: Sawasdee1983

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              • Count Dooku
                Count Dooku kommentierte
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                Kommt nicht an den ersten Teil ran, unterhält aber ganz gut.

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              The Matrix (4K UHD, HDR)

              Mit „The Matrix“ schufen die Wachowski-Geschwister 1999 einen Meilenstein der Filmgeschichte. Der Sci-Fi-Klassiker prägte den Zeitgeist der Jahrtausendwende und ist heute aktueller denn je.

              Die Story bricht radikal mit der wahrgenommenen Realität. Der Hacker Neo (Keanu Reeves) steht vor der existenziellen Wahl: Die blaue Kapsel lässt ihn im bequemen Schein verbleiben. Die rote Kapsel führt ihn in die echte Welt. Angeführt von Morpheus (Laurence Fishburne) erkennt Neo die bittere Wahrheit. Die Menschheit wurde von Maschinen versklavt. Sie dient nur noch als biologische Batterie.

              Der Film inszeniert einen düsteren Maschinen-Krieg. Er wirft damit tiefschürfende, philosophische Fragen auf. Was ist real? Wo endet menschliche Selbstbestimmung? Die Parallelen zur Gegenwart sind verblüffend. In Zeiten von generativer KI, Deepfakes und algorithmischer Überwachung fühlt sich die Matrix nicht mehr wie ferne Fiktion an. Sie wirkt wie eine akkurate Parabel auf unsere digitale Abhängigkeit.

              Visuell war das Werk absolut bahnbrechend. Die Erfindung des „Bullet-Time“-Effekts revolutionierte das Actionkino nachhaltig. Der coole Lederlook, die sterilen Grün- und Blautöne sowie die Synthese aus Cyberpunk und fernöstlicher Kampfkunst schufen eine unverkennbare Ästhetik. Reeves glänzt als stoischer, zweifelnder Erlöser. Fishburne verleiht dem Film mit seiner ruhigen Präsenz mythologische Tiefe.

              „The Matrix“ ist kein gealtertes Relikt der späten Neunziger. Es ist ein prophetisches Meisterwerk. Der Film verbindet revolutionäre Special Effects perfekt mit existenziellen Kernfragen der Menschheit. Ein visionärer Meilenstein, der auch nach Jahrzehnten im Streaming-Zeitalter absolut fesselt.



              Nun zum UHD Bild:

              Die auffälligste Änderung betrifft das Color Grading. Frühere Heimkino-Releases (wie die DVD von 1999 oder die danach erschienene Blu Ray) litten unter einem extremen, nachträglich verstärkten Grünstich in fast allen Szenen. Die neue 4K-Fassung korrigiert dies. Der grüne Schleier ist innerhalb der Matrix zwar immer noch als Stilmittel präsent. Er wurde jedoch deutlich feinfühliger dosiert.

              Besonders positiv fallen die optimierten Hauttöne auf. Gesichter wirken jetzt weitaus natürlicher und lebendiger. Wo Keanu Reeves und Laurence Fishburne früher oft kränklich und grünlich überstrahlt wirkten, zeigt das HDR-UHD-Bild nun echte, gesunde Hautfarben. Das sorgt für deutlich mehr Tiefe und Realismus in den Charakterporträts.

              Diese Farbrekonstruktion basiert auf den originalen Kinofilmen von 1999. Sie bringt das Werk so zurück auf den Bildschirm, wie es damals im Kino zu sehen war. Der Kontrast ist dank HDR extrem knackig. Das tiefe Schwarz in der echten Welt bietet einen grandiosen Kontrapunkt zu den hellen, sauberen Tönen der Simulation. Mitunter wird’s dann schon etwas Dunkel in der Beleuchtung von Gesichtern.

              An Details gibt’s dank einem 4K DI wieder mehr zu erkennen als auf der Blu Ray: Schweißperlen, Regentropfen, Hautporen oder die zerzausten Wollpullis von Morpheus´ Crew – alles lässt sich nun genauestens und plastisch erkennen.

              Die 4K UHD ist die ultimative Version des Filmklassikers. Sie befreit das Meisterwerk vom künstlichen Grün-Look späterer Heimkino-Fassungen. Sie liefert stattdessen ein natürliches, detailreiches und originalgetreues Kino-Erlebnis.

              Der deutsche Dolby Digital Ton ist noch der gleiche wie auf der DVD bzw. der Blu Ray. Dialoge sind etwas zu leise abgemischt, sind aber das einzige Manko einer ansonsten mehr als soliden Tonspur. Man bekommt genug Dynamik und Surroundeffekte aus den Lautsprechern. Mit heutigen Blockbustern sollte man den Ton aber nicht vergleichen.

              10 von 10 schnell erlernte Kampfkünste


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            • Anlässlich des 100. Geburtstag von Marilyn Monroe gestern gab es:

              Manche mögen's heiß (B)

              2 bis 2+
              "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

              Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
              4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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              • IMG_5380.jpeg


                Abigail (Joyn)



                Leichte Spoiler!!



                Erstsichtung.
                Der Horror-Thriller „Abigail“ aus dem Jahr 2024 verspricht eine blutige Vampir-Hatz, bleibt am Ende aber hinter seinen Möglichkeiten zurück. Das absolute Highlight des Films ist die titelgebende Ballerina-Vampirin Abigail. Ihre Darstellung mischt kindliche Unschuld mit brutaler Mordlust. Das ist visuell extrem cool inszeniert. Wenn sie im Tutu blutüberströmt durch die Hallen tanzt, zeigt der Film seine größten Stärken.

                Der restliche Cast, bestehend aus einer Truppe von Entführern, agiert solide. Die Schauspieler holen das Beste aus ihren typischen Klischeerollen heraus. Die Gruppendynamik funktioniert in den ersten Minuten gut. Leider verliert das Kammerspiel schnell an Fahrt.

                Das größte Problem von Abigail ist seine Laufzeit. Mit fast zwei Stunden ist der Film viel zu lange geraten. Die Geschichte zieht sich ab der Hälfte zäh wie Kaugummi. Anstatt die Spannung hochzuhalten, reihen Regisseure Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett zu viele Längen aneinander. Wendungen werden unnötig in die Länge gezogen. Das nimmt dem Horror jegliches Tempo. Was ein knackiger 90-Minüter hätte sein können, verkommt zu einer zweistündigen Geduldsprobe.

                Erfahrene Horrorfans werden sich hier vermutlich schnell langweilen. Die Schockeffekte und Wendungen sind zu vorhersehbar. Der Film eignet sich daher nur für Genreneulinge, die noch wenige Vampirfilme gesehen haben und sich von einfachen Gore-Effekten unterhalten lassen.

                Was mir persönlich auch nicht so zusagte, war die omnipräsente Gelbbraune Farbgebung, allerdings ist dies Geschmacksache.

                Abigail selbst rettet den Film vor dem Totalausfall. Wer ein straffes, nervenaufreibendes Horror-Highlight erwartet, wird bitter enttäuscht.

                5 von 10 blutige Ballettschuhe

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                • Sawasdee1983
                  Sawasdee1983 kommentierte
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                  Ich fand den Film gerade ab der zweiten Hälfte interessant weil ab dann ja auch da Gemetzel losgeht

                • Alex Gabler
                  Alex Gabler kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Sawasdee1983 dennoch sehr langatmig inszeniert. Trotz cooler Ballerina. Musste mich echt durchkämpfen.

              • The Thing - 4K - 9/10

                Ich zitiere mal einen Post von mir, es hat sich nichts vom Eindruck geändert. Hatte gestern Lust auf den Film und somit geschaut..

                John Carpenters Version macht nach wie vor enorm Spaß, die Handgemachten Effekte, erstrahlen auf der 4K Scheibe zu neuem Glanz. Der Film ist spannend inszeniert, mit tollem Cast und abgerundet mit einem stimmigen Score.
                Trotz wirklich häufiger Sichtung, fiebere ich noch immer mit beim Bluttest, aber nicht nur dabei. Kurzum, für mich ist der fast 45 Jahre alte Streifen, einfach Kult.

                Erneutes Fazit, der Film sieht auch von den Effekten, immer noch toll aus. Definitiv ein Klassiker..




                Gruß Harry

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                • Alex Gabler
                  Alex Gabler kommentierte
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                  Lustig, da habe ich letzte Woche die klasse YouTube Review von „Fancy Reviews“ geschaut. Sehr empfehlenswert.

                • Kaneda
                  Kaneda kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Alex Gabler. Ist notiert, schaue ich mir bei Gelegenheit mal an.
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