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  • Soldier (Starforce Soldier)- 6,5/10


    Paul W.S. Anderson ist kein unumstrittener Regisseur, zeichnet er sich doch vorrangig für trashiges Actionkino verantwortlich. Ein paar gute Werke hat er aber trotzdem vorzuweisen, eines davon ist SOLDIER mit Kurt Russell in der Hauptrolle, das er kurz nach seinem wohl besten Film EVENT HORIZON in Angriff nahm.

    Kurt Russell darf hier nach langer Zeit mal wieder in Rolle des Actionheldes schlüpfen und nochmal einen echten Kracher hinlegen, der an Blütezeit des 80er Jahre Actionkinos erinnert. Im ganzen Film spricht Russell nur wenige Sätze und erinnert mit seiner versteinerten Miene an den frühen Schwarzenegger. Auch an Muskelmasse hat er für den Film ordentlich zugelegt, was zumindest der Physis seiner Figur zu Gute kommt.

    Inhaltlich ist SOLDIER eine Art UNIVERSAL SOLDIER Ripp-Off, welches sich optisch an Endzeitfilmen wie MAD MAX orientiert. Wie im erstgenannten Film geht es übermenschliche Soldaten, die zwar nicht im Labor gezüchtet, aber durch Umerziehung und Training zu Kampfmaschienen geformt werden, die kaum noch menschliche Züge zeigen. Das Design der Uniformen erinnert etwas an den Nationalsozialismus und ist sicher auch beabsichtigt, wirklich zum Tragen kommen diese Motive aber nie wirklich... das hat z.B. Verhoeven mit STARSHIP TROOPERS dann noch ein Stück besser hinbekommen.

    So ist die eigentliche Handlung am Ende doch recht simpel und kommt nur selten über einen handwerklich gut gemachten, aber wenig tiefgehenden Sci-Fi Genrefilm hinaus. Manchmal wirkt das alles auch einwenig trashig, da Anderson bewusst oder unbewusst etwas überstilisiert. Kann man mögen oder auch nicht. Trotzdem gibt vor allem am Ende ein paar schön gemachte Actionszenen, die auch heute noch gut aussehen. Kurt Russell schlägt sich gut, allerdings sehe ich ihn lieber in Rollen die er mit einen Augenzwinkern spielen kann.

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    • Midnight

      Ich wollte diesen Film sehen weil ich gesehen habe dass Kim Hye-Yoon mitspielt, einem Film der entstand kurz bevor sie mit The Girl on a Bulldozer den Durchbruch hatte und bevor sie mit Lovely Runner zum Superstar wurde.
      Hier hat sie aber nur eine Nebenrolle, diese spielt sie aber sehr gut und sehr sympathisch. Hauptdarstellerin ist Jin Ki-Joo, die ihre Sache als taubstumme wirklich hervorragend macht. Auf der Gegenseite kriegt man Wi Ha-jun, der hier einen tollen manipulativen Psychokiller hinlegt.
      Insgesamt ist dieser Film ein sehr kurzweiliger aber sehr packender Thriller, wo man nach kurzer Zeit wirklich sehr gut mitfiebert und vor allem während der ersten Hälfte welches zum Großteil auf einer Polizeistation spielt ein tolles Kammerspiel abliefert. In der zweiten Hälfte wechselt es dann zu einem schönen Katz und Mausspiel und dadurch dass die Hauptcharakteren weder sprechen noch hören kann, sorgt dieses Element noch mal für eine besondere Atmosphäre und die Macher setzten es hier wirklich gekonnt ein. Gleichzeitig das die kompletten Ereignisse während einer Nacht spielen, kriegt man hier auch gleichzeitig ein schönes Gefühl von Echtzeit geboten.
      Das Ende zauberte mir dann ein Lächeln ins Gesicht, weil es mal schön anzusehen ist, dass sich das vermeintliche Opfer intelligent verhält und nicht total bräsig.
      Insgesamt eine wirklich positive Überraschung und wirklich toller koreanischer Thriller

      8/10 Punkte
      Letterboxd: Sawasdee1983

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      • Kaneda
        Kaneda kommentierte
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        Mir hat der auch gefallen, einzig die Polizisten wirkten etwas überdreht (Overacting). Ansonsten ein wirklich sehenswerter Film.
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