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    Detroit Rock City (DVD)

    Wir schreiben das Jahr 1978. Hawk, Lex, Trip und Jam haben nur eins im Kopf: Das restlos ausverkaufte Konzert von KISS in Detroit. Als die streng religiöse Mutter eines der Jungs die Tickets verbrennt (Satanismus-Alarm!), beginnt ein chaotischer Roadtrip voller Pech, Pannen und purer Leidenschaft. Es geht um Autodiebstahl, illegale Striptease-Wettbewerbe, Beichtstühle und die ewige Frage: Wie weit gehst du für deine Helden?

    KISS. Ob man die Band mag oder nicht – der Kultstatus wird hier so charmant und überdreht gefeiert, dass man am Ende selbst Lust bekommt, sich das Gesicht weiß anzupinseln.
    Der Film ist eine einzige, laut aufgedrehte Liebeserklärung an die Zeit, in der Schlaghosen noch cool waren und Rock n’ Roll die einzige Religion war.
    „Detroit Rock City“ nimmt sich keine Sekunde lang ernst. Er hat diesen bodenständigen, ehrlichen Humor der späten 90er, der perfekt zum Vibe der Story passt.

    Der Cast bietet neben den vier Jungs (ua Edward Furlong) auch Lin Shaye („Insidious“), Shannon Tweed, Ron Jeremy und neben weiteren bekannten Gesichtern auch noch KISS selbst.

    Einer der großen Pluspunkte ist der Soundtrack. Von KISS über Van Halen, Santana, AC/DC bis hin zu Thin Lizzy – der Score ist eine akustische Goldmine für jeden, der Gitarrenriffs zu schätzen weiß. Natürlich habe ich den Soundtrack auch auf CD zuhause. :)

    „Detroit Rock City“ erfindet das Rad nicht neu, macht aber verdammt viel Spaß. Ein rasanter Roadtrip, der uns daran erinnert, warum man Musik früher nicht gestreamt, sondern einfach gelebt hat.

    Schade dass Studiocanal die alte Kinowelt DVD nicht mal auf Blu Ray herausbringt.

    8 von 10 verbrannte KISS Konzertkarten

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    • Crime 101 (Prime)

      Ich habe die Romanvorlage nie gelesen aber da der Trailer recht interessant aussah, dachte ich mir wage ich mal einen Blick. Jedoch hat dieser Film deutlich weniger Action als es der Trailer vermuten lässt.
      Es ist ein recht ruhig erzählter Thriller wo ich stellenweise schon Michael Mann Vibes hatte, was den Look und die Atmosphäre angeht. In Sachen Action gibt es jetzt aber nicht so viel, wenn aber welche kommt, dann ist diese handgemacht und sehr gut in Szene gesetzt. Auch die Optik des Films ist wirklich gut. Hier merkt man auch dass man wirklich in LA gedreht hat.
      Der Starbesetzte Cast macht ihre Sache ganz ordentlich. Problematisch sind die über 140 Minuten Laufzeit, diese sind einfach nur lang geraten, da das Storytelling eher langsam ist, kommt es hier auch immer wieder zu einigen Längen. Das hätte man schon etwas straffer erzählen können.
      Cool waren aber die letzten 30 Minuten, die waren sehr spannend gemacht, auch wenn alles wie der komplette Film eher nach recht klassischen Schema abläuft und somit auch keinerlei Überraschungen bietet.
      In der Summe ist es ein ganz netter Film den man sich mal anschauen kann, aber auch einiges an Potenzial liegen lässt und somit nicht mit den großen des Genres mithalten kann.

      6,25/10 Punkte
      Letterboxd: Sawasdee1983

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      • Haus der 1000 Leichen (DVD)

        Ich weiß noch wie dieser Film damals rauskam und ich ihn total abgefeiert habe. Dieser Film war für mich eine tolle wenn auch etwas kranke und verrückte Hommage an die ganz alten Horrorfilme, aus den 70ern.
        Nun ist die letzte Sichtung über 15 Jahre her und ich hatte wieder Lust drauf. Auch wenn man hier stellenweise einen starken Magen braucht, ist dieser Film voller verrückter und kranker Ideen dass dieser Film immer noch viel Spaß macht. Man merkt zu jeder Sekunde dass dieser Film wie man sich hier an diverse alte Horrorfilme orientiert. Entsprechend fühl sich dieser Film von Anfang bis Ende sehr vertraut an.
        Die Gore Szenen haben es in sich mit tollen handgemachten Effekten, die immer noch sehr gut aussehen.
        Der Cast selbst ist voller namhafter Gesichter besetzt und man merkt deutlich dass vor allem die Darsteller der Firefly Familie sichtlich viel Spaß an ihren Rollen hatten und einfach mal den innerlichen Psychopathen rausgehängt haben. Allen voran Sid Haig der hier ein großes Comeback feierte. Bill Moseley und auch die hier noch recht junge Sheri Moon Zombie. Zwar tut ihr Lachen in den Ohren weh, aber so wie das Mädel abgeht ist schon sehr krass gemacht.
        Mit seiner Laufzeit von unter 90 Minuten geht hat dieser Film auch keine Längen und ist entsprechend für Horrorfans sehr kurzweilig gemacht.
        Insgesamt ein schöner Horrorspaß den man sich immer noch ganz gut anschauen kann, auch wenn bei mir Nostalgiebonus eine Rolle spielt.

        8/10 Punkte

        Letterboxd: Sawasdee1983

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        • Sawasdee1983
          Sawasdee1983 kommentierte
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          Alex Gabler die DVD an sich hat schon eine vergleichbare recht gute Qualität, bei der BD habe ich das Problem das Rob Zombie leider immer viel zu viele optische Stilmittel reinpackt so dass Bild oft nicht gut ist, so dass sich die Upgrades nicht so sehr lohnen. Ich habe bei The Devils Rejects den Upgrade gemacht und bereut, deswegen habe ich bei Haus der 1000 Leichen nie ein Upgrade gemacht

        • Alex Gabler
          Alex Gabler kommentierte
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          Sawasdee1983 hm, das wäre mir gar nicht so aufgefallen. Ich könnte jetzt nichts bemängeln, da sie beide ohnehin schmuddelig und mit Filtern belegt sind. TDR spielt im Hellen, während Haus der 1000 Leichen ausschließlich im Dunkeln spielt - vielleicht sind die Unterschiede (für dich) da gar nicht so groß?
          Zuletzt geändert von Alex Gabler; 06.04.2026, 09:43.

        • Sawasdee1983
          Sawasdee1983 kommentierte
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          Alex Gabler ich mache Upgrades nur noch wenn ich beim Bild eine merkliche Qualitätssteigerung sehe und wie gesagt bei Devils Rejects mit dem extremen Filmkorn und den Unschärfen war das nicht der Fall und dadurch dass die DVD für Haus der 1000 Leichen vergleichbar gutes Bild hat, erwarte ich da keinen großen Qualitätssprung bei der BD.
          Beim Ton sowieso nicht, ich musste immer wieder den Ton nach unten regeln weil ich Angst hatte dass die Nachbarn beim vielen Geschrei die Cops rufen ;-)

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        Timecop (Prime)

        Da der Film demnächst als UHD erscheint und ich ihn zuletzt bei Release 1994 gesehen habe, wollte ich mal schauen, ob sich ein eventueller 4K Kauf lohnt.

        Im Jahr 2004 ist Zeitreisen Realität. Die "Time Enforcement Commission" (TEC) überwacht die Vergangenheit, um kriminelle Veränderungen zu verhindern. Agent Max Walker (Van Damme) verliert bei einem Überfall seine Frau Melissa (Mia Sara) und wird zehn Jahre später in eine Verschwörung hineingezogen, in der ein korrupter Senator die Börsencrashs der Vergangenheit für sich nutzt. Walker reist zurück, um die Vergangenheit (und seine Frau) zu retten.

        Die Logik des Films ist... nun ja…
        Man kann zurückreisen, aber nicht in die Zukunft, da diese noch nicht passiert ist. Aber nach einem Auftrag muss man ja auch in eine Zukunft reisen… Ihr seht schon, auch hier gibts Zeitreise (Un)Logiken am laufenden Band.
        Der Film hat diesen ganz speziellen 90er-Action-Look. Das Jahr 2004 wird aus der Perspektive von 1994 dargestellt, was heute charmant und veraltet zugleich wirkt. Besonders einige Fahrzeuge sehen leider wie billiges Plastikspielzeug aus.

        Regisseur Peter Hyams („Outland“, „2010“) inszeniert die Kämpfe solide. Es gibt viele Kicks, einige Schießereien und den obligatorischen Van-Damme-Spagat. Dennoch hätte ich mir etwas mehr Fights gewünscht.

        Insgesamt ist dies eine der besseren Rollen von Van Damme. Er muss hier nicht nur kicken, sondern auch den trauernden Ehemann spielen. Während seine schauspielerischen Fähigkeiten begrenzt sind, überzeugt er als physischer Actionheld. Sein Gegenspieler, Ron Silver (genial in „Blue Steel“), macht als sadistischer Politiker richtig Spaß - diese Rolle steht ihm.

        „Timecop“ ist ein solider 90er Jahre Action-Sci-Fi-Film für Genrefans und Van Damme Fans, da dieser angemessen spielt. Die Effekte sind leider schlecht gealtert, passen aber zu dem leicht trashigen Charme. Mir reichte diese erneute Sichtung erstmal wieder für viele viele Jahre.

        6 von 10 Zeitreise Logiken

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        • Titanic (B)

          Kannte den gar nicht, aber unsere Kinder wollten den lange schon mal sehen.

          Finde es schade, daß das Boot am Ende untergegangen ist - das hätte man besser lösen können.

          Alles in allem wohl sehenswert, habe aber mehr Action erwartet.

          2


          P. S. Putziges am Rande: Wenn es nicht so ärgerlich wäre könnte man fast schon drüber lachen, denn meine im April 2024 für 19,90 € günstig in Jeffs italienischer Filiale gekaufte 4K-Variante inklusive Schuber enthielt statt der erwarteten UHD, der Blu-Ray und der Bonusdisc-Blu-Ray leider nur 3 DVDS! Kein Scheiß: Disco 1, Disco 2 und Bonus-Disco. Statt wie auf bei der UHD mit deutschem Ton konnte ich zwischen Englisch und Italienisch wählen. Über Amazon.it kann ich aufgrund des Alters keine Rückgabe starten, erhalte keine sonstige Hilfe und wenn ich einen Chat dazu anklicken will lande ich sofort wieder auf der Startseite. Das nenne ich mal ins Klo gegriffen ...!
          "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

          Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
          4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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          • The Best Man (Prime)

            Ich bin mit sehr niedrigen Erwartungen an den Film rangegangen. Was daran liegt, dass Saban Films zwar of bekannte Gesichter heranholen aber im Ergebnis eher schwächere Filme produzieren und dazu wisste ich von vornherein dass Dolph Lundgren der groß auf dem Cover ist hier auch nur eine Nebenrolle hat und ja in seine Rolle ist er auch recht stark verschlissen, da man ihn in erster Linie sieht wie er dich betrinkt und später versucht einen klaren Kopf zu kriegen, während böse Buben die Gegend unsicher machen.
            Luke Wilson sowie auch Brandon Frehr dagegen wirken in ihren Rollen wenn sie Action zeigen müssen jeweils eher überfordert. Hier wäre es besser gewesen, wenn Lundgren einer der beiden Charaktere gespielt hätte und man die Rollen getauscht hätte.
            Immerhin Halloween Schnuckel Scout Taylor Compton ist hier sehr heiß anzuschauen.
            Positiv ist auch anzumerkeb dass die Kameraarbeit sehr hochwertig ist und auch die Kulissen sehr gut aussehen, wodurch dieser Film etwas teurer aussieht als er eigentlich war. Blöd ist dann nur dass das CGI Mündungsfeuer und das CGI Blut extrem sichtbar ist und nicht gut aussieht.
            Inhaltlich kriegt man hier jetzt nicht wirklich was neues geboten, es ist ein kleines Stirb Langsam Rip off, wo es aber viele in der Art gibt die deutlich besser sind. Wobei die zweite Hälfte ich mich ganz solide unterhalten gefühlt habe, zumal ich schlimmeres erwartet habe.
            In der Summe eine recht solide DVD Produktion, die man sich falls man auf sowas steht mal angucken kann, aber man verpasst nichts wenn man diesen Film ignoriert.

            5/10 Punkte
            Letterboxd: Sawasdee1983

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            • Diese Zwei sind nicht zu fassen (P)

              80er-Jahre Buddy-Bullen-Komödie mit Billy Chrystal und Gregory Hines.

              Ist schon okay, kann man mal zwischendurch gucken, wenn nichts besonderes ansteht. Einfach gestrickt.

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              Putzig: Der Film heißt im Original "Running Scared". Wenn man bei Prime den Trailer dazu anklickt kriegt man allerdings den zum gleichnamigen Film mit Paul Walker gezeigt.
              "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

              Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
              4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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              • Alex Gabler
                Alex Gabler kommentierte
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                Fand den auch ok. Die Action im Finale hat mich dann doch überrascht aber insgesamt ein eher durchschnittlicher Genrebeitrag. Daher habe ich die BR auch wieder aus der Sammlung genommen.

              • movieguide
                movieguide kommentierte
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                fand ich auch eher durchschnittlich, liegt aber auch daran das jetzt Billy Crystal in diese Art Rolle nicht wirklich passt... irgendwie musste aber scheinbar jeder in den 80ern mal so eine Art Buddy-Komödie abliefern.

            • Mercy 4K HDR10+ (prime)


              4,5/10


              Wenig gehaltsvolles viel zu viel Wackelkamera! Es stellt sich schnell Ernüchterung ein nach einem interessanten Start und Ansatz.
              MfG Stefan

              ​​​

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              • Sonny
                Sonny kommentierte
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                Ich war von Anfang an sehr skeptisch und habe den nach den meist ähnlich laufenden Kommentaren dazu hier dann gleich wieder aus der Watchlist genommen. Solche seelenlose Streaming-Massenware gebe ich mir nicht mehr.

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              Shanghai Noon (Free TV)

              Erstsichtung. „Shanghai Noon“ aus dem Jahr 2000 ist eine klassische Actionkomödie, die das „East meets West“-Konzept nutzt, um Jackie Chan (Chon Wang) in den Wilden Westen zu verpflanzen. Was als urkomische Genre-Parodie mit einem fantastischen Duo beginnt, verliert sich jedoch im Mittelteil in allzu bekannten Klischees und wird schnell belanglos.

              Die ersten 30 Minuten des Films sind dabei noch recht unterhaltsam. Die Chemie zwischen dem tollpatschigen, aber ehrbaren chinesischen Leibwächter Chon Wang (gesprochen „John Wayne“) und dem charmanten, schwatzhaften Outlaw Roy O’Bannon (Owen Wilson) stimmt von der ersten Sekunde an. Jackie Chans physische Comedy, kombiniert mit den trockenen Sprüchen von Wilson, sorgt für echtes Kinovergnügen. Die Idee, Kung-Fu in den staubigen Saloon zu bringen, funktioniert besonders am Anfang frisch und unverbraucht.

              Sobald die Handlung ins Rollen kommt, also die Suche nach der entführten Prinzessin Pei-Pei (Lucy Liu), verlässt sich der Film zu sehr auf Standard-Western-Klichees. Die Story wird dünn und die Gags wiederholen sich. Auch die Schauplätze könnten nicht langweiliger gewählt ausfallen. Irgendwann habe ich dann nur mehr auf die Uhr geschaut und mich gefragt, wie lange denn der Film nun geht. Was anfangs charmant war, wirkt später oft bemüht. Die Actionsequenzen sind zwar solide choreografiert, können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Geschichte kaum Inhalt bietet.

              Der Cast geht in Ordnung. Jackie Chan liefert gewohnt hohe Qualität, verbindet Martial Arts mit Slapstick. Owen Wilson ist das Highlight des Films. Sein lässiger, etwas ängstlicher Revolverheld bildet den perfekten Kontrast zu Chans physischer Präsenz. Lucy Liu bleibt leider in einer eher passiven Rolle blass.

              „Shanghai Noon“ ist kein schlechter Film, aber einer, der seine besten Ideen zu schnell aufbraucht. Er ist eine seichte, sympathische Actionkomödie, die man sich gut ansehen kann, ohne viel nachzudenken. Wer den Charme von Jackie Chan und Owen Wilson mag, wird gut unterhalten, darf aber keine filmische Tiefe erwarten.

              5 von 10 in Urin getränkte Shirts, um Gefängnisgitter zu verbiegen

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              • Meine Braut, ihr Vater und ich - Blu-Ray - 7,5/10

                Lange nicht gesehen, gestern dann spontan eingelegt. Ja der Film macht noch Spaß und unterhält gut, habe ihn ja schon häufiger gesehen. Aber so einen bleibenden und faszinierenden Eindruck wie Geschenkt ist noch zu teuer, hinterlässt er nicht. Aber das ist jammern auf hohem Niveau, er hat schon einige großartige Momente und es gibt weitaus schlechtere Komödien. Kurzum, gelangweilt bei der erneuten Sichtung habe ich mich definitiv nicht.




                Gruß Harry

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                • Sonny
                  Sonny kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Konnte mit der Reihe noch nie was anfangen. Das sich Robert DeNiro und dann auch Barbra Streisand dafür hergegeben haben wird mir auf ewig ein Rätsel sein ...

                • Alex Gabler
                  Alex Gabler kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Sonny also „hergegeben“ passt so gar nicht. Die beiden, und auch Dustin Hoffman, bereichern diese Filme immens mit ihrem Können.

                • movieguide
                  movieguide kommentierte
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                  hab ich letztens in der Mediathek gesehen, hat ein paar gute Szenen die immer noch lustig sind, gibt aber bessere Ben Stiller Komödien.

              • Beverly Hills Cop (4)

                2+

                Beverly Hills Cop II (4)

                2- bis 3+ (Tendenz zu letzterem)


                4K-Feeling bei beiden = 0

                Konnte absolut keine Unterschiede zur Blu-Ray feststellen. Schade um's Geld!
                "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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                  „Dich kriegen wir auch noch!“ (Blu Ray)

                  Ende der 90er rollte die Teenie-Horror-Welle nach „Scream“ unaufhaltsam durch die Kinos. Doch während die meisten Filme auf maskierte Schlitzer setzten, schlug David Nutters „Dich kriegen wir auch noch!“ (im Original: Disturbing Behavior) aus dem Jahr 1998 eine interessantere Richtung ein. Es ist ein Film, der sich wie eine verlängerte, stylische Episode von Akte X anfühlt. Kein Wunder, schließlich brachte (Akte X) Regisseur David Nutter nicht nur Hauptkomponist Mark Snow mit, sondern gefühlt die halbe Crew der Mystery-Serie.

                  In der malerischen Küstenstadt Cradle Bay werden rebellische Teenager durch Gehirnwäsche in die perfekten „Blue Ribbons“ verwandelt – eine klinisch saubere Elite, die bei sexueller Erregung oder Aggression zu mörderischen Kurzschlüssen neigt. James Marsden und die damals aufstrebende Katie Holmes bilden ein charismatisches Duo gegen den Perfektions-Wahn. Besonders Holmes versprüht als unangepasste Rachel einen rebellischen Charme, der weit weg von ihrem späteren Dawson’s Creek-Image liegt.

                  Das große „Was wäre wenn“ überschattet diesen Film jedoch bis heute. Mit einer Laufzeit von knapp 84 Minuten ist das Werk extrem zerschnitten. Die Produzenten verlangten massive Kürzungen, strichen tiefere Charakterentwicklungen und entschärften die düstere Atmosphäre zugunsten eines schnelleren Tempos. Das Ergebnis ist ein rasanter Sci-Fi-Thriller mit rockigem Soundtrack, dem man leider an mancher Stelle ansieht, dass ihm das Herzblut und die erzählerische Tiefe geraubt wurden. Ganze Handlungsstränge und das ursprünglich melancholische Ende fielen der Schere zum Opfer. Gerne hätte er gute 15 Minuten länger laufen können. Immerhin gibt es einige dieser Szenen im Bonusmaterial zu sehen.

                  Trotz dieser Verstümmelung bleibt „Dich kriegen wir auch noch!“ ein absoluter Geheimtipp für Genrefans. Mark Snows unterkühlter Score und die klinische Optik erzeugen eine Paranoia, die eher an „Die Dämonischen“ aus dem Jahr 1956 erinnert als an einen klassischen Slasher. Es ist ein faszinierendes Relikt der 90er, das trotz (oder gerade wegen) seiner Schönheitsfehler (sicher nicht nur bei mir) Kultstatus verdient hat. Ein düsterer Blick auf Jugendkultur und den Preis der Anpassung, der heute, in Zeiten von Selbstoptimierung, fast noch aktueller wirkt.

                  7,5 von 10 Blue Ribbon Zombies im Yogurt Shoppe

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                    Halloween 4 – Die Rückkehr des Michael Myers (Blu Ray)

                    Nach dem gewagten Experiment von „Halloween III“, das auf Michael Myers komplett verzichtete und bei den Fans auf gemischte Gefühle stieß, markiert „Halloween 4: Die Rückkehr des Michael Myers“ eine starke Rückkehr zu den Wurzeln des Slasher-Genres. Der Film besinnt sich konsequent auf das zurück, was das Original so unvergesslich machte: den lautlosen, unaufhaltsamen Killer und eine dichte, beklemmende Atmosphäre.

                    Zehn Jahre nach den Ereignissen in Haddonfield erwacht Michael aus dem Koma und macht Jagd auf seine junge Nichte Jamie Lloyd. Dieser Fokus auf die familiäre Bindung verleiht dem Slasher eine persönliche Note, die durch die großartige schauspielerische Leistung der jungen Danielle Harris getragen wird. Auch Donald Pleasence kehrt als Dr. Loomis zurück und spielt den besessenen Verfolger mit einer Intensität, die den Film spürbar aufwertet.

                    Was „Halloween 4“ zu einem der besseren Teile des Franchise macht, ist das exzellente Gespür für Spannung. Regisseur Dwight H. Little („Mord im weißen Haus“) setzt weniger auf wahlloses Gemetzel und mehr auf das Spiel mit Schatten und Erwartungen. Die herbstliche Stimmung von Haddonfield wird perfekt eingefangen, unterstützt durch eine modernisierte, aber dennoch originalgetreue Interpretation des legendären John Carpenter Scores. Das bekannte Klavierthema sorgt sofort wieder für Gänsehaut und treibt den Puls in den entscheidenden Momenten nach oben.

                    Besonders hervorzuheben ist das Finale, das zu den mutigsten Momenten der gesamten Reihe gehört und einen schockierenden Twist bietet, der das Erbe des Bösen auf faszinierende Weise thematisiert. Auch wenn die Maske von Michael Myers in diesem Teil oft kritisiert wird, macht der Film dies durch seine handwerkliche Qualität und das perfekte Pacing wett.

                    „Halloween 4“ ist ein atmosphärischer Volltreffer. Er ist die ideale Antwort auf den Myers-losen Vorgänger und beweist, dass der „Boogeyman“ auch Ende der 80er Jahre nichts von seinem Schrecken verloren hatte. Die trashigen Dialoge und Charaktere verzeihe ich hier nur zu gerne.

                    7,5 von 10 Hillbillie Bürgerwehr Helfer

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                    • The Drama | OV #13

                      Sehr gutes "Drama" mit einer sich immer mehr ungemütlichen und sich zuspitzenden Handlung. Es bleibt zu jeder Minute spannend und zündet am Ende alles im Finale. Es ist die ganze Zeit ungemütlich, wie (unreflektiert) die Beteiligten mit dem "Drama" umgehen und mehr und mehr aufgedeckt wird. Für mich war die Sache eigentlich ziemlich schnell klar, aber in den USA wird gerade viel diskutiert.

                      Das Editing, gepaart mit der Musik, das Schauspiel und die Atmosphäre sind stark, während der ganze Film sehr eigen ist und stetig ineressant bleibt. Man will einfach wissen, wie es am Ende gelöst wird und was bis dahin mit den Figuren passiert. Auch die Dialoge und das Schauspiel sind alle sehr natürlich und die Handlung entfalet sich ganz organisch bis zum Ende. Die wenigen Set-Ups und Pay-Offs sind gut gestreut und das Schauspiel von Zendaya und Pattinson sind schön anzusehen. Hat mir alles gut gefallen. Nur schmeckt mir wieder der unterschwellige bzw. auffällige Hautfarben Unterton nicht. Wobei er hier bei der Hauptfigur wieder einen anderen, frischen, Blickwinkel hat. Und wo wir gerade bei Unterton ist: eine RomCom ist es auch nicht, sondern eher ein, ja, Psycho-Thriller.

                      Oh und auch, wenn der Film genau die richtige Länge hat, hätte ich noch viel länger zuschauen können. Tolles Pacing! Gut auch, dass der Trailer die Wendung nicht erwähnt.

                      Wenn auch nicht perfekt ist "The Drama" mein erster Überrachungshit des Jahres.
                      [the hatches are open!]

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                      • Last Man Standing (B)

                        Extrem cooler und unterhaltsamer Gangster-Film erster Güte!

                        Bruce Willis rockt als undurchsichtiger Fremder, der in einem verschlafenen Western-Nest während der Prohibition eine Gangstertruppe gegen die andere ausspielt.

                        Großartig!!

                        Wenn man im Wörterbuch unter "Rumgeballer" nachguckt findet man wahrscheinlich das Filmposter zu diesem Film ...

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                        Ich steh total drauf!
                        "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                        Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                        4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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