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Meine 4K UHD Filmbewertung

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    Sieben

    Das 4K UHD Bild weiß zu überzeugen. Klar, „Sieben“ ist ein düsterer Film mit vielen Schatten und wiederholender Dunkelheit, dennoch sah er noch nie so gut aus. Filmkorn wird feinst aufgelöst wiedergegeben und farblich liegt man zwischen blau, grau und goldtönen. Ein cleaner und sauberer Film wird „Sieben“ nie sein, und das ist gut so. Dennoch gibts bei guter Beleuchtung massenweise Details zu erkennen. Egal ob kleinste Regentropfen auf den Autofenstern, Straßenbeschaffenheiten, Hautporen oder die Struktur von Krawatten und Sakkos. Hier gibts immer wieder Schärfe, die es früher nicht gab.
    Auch der Schwarzwert ist schön satt, ohne Details absaufen zu lassen. Spitzenhelligkeiten gibts zwar selten bei Taschenlampen, dafür aber bei vielen metallischen Gegenständen, polizeilichem Blaulicht, dem Glanz in den Augen oder wenn sich helle Flächen in Wasser oder Pfützen spiegeln.
    Anscheinend hat David Fincher am Bild gespielt und dabei Details ersetzt und Farbakzente erneuert - (negativ) aufgefallen ist mir davon aber nichts.
    Insgesamt würd ich sagen, dass der Film nun eine perfekte Mischung aus schmuddelig düster und detailreich sauber gefunden hat.

    Der Dolby Digital Ton ist quasi identisch mit dem Ton der Blu Ray. Lediglich ein paar (ca. 5) Dezibel sollte man den Grundpegel anheben, damit man alles hört. Dann bekommt man erneut saubere Dialoge, den Score von Howard Shore und nette Surroundeffekte (Regen!) auf die Ohren.

    Extras wie Audiokommentare, nicht verwendete Szenen und ein alternatives Ende gibts auch schon auf der UHD.
    An ein Wendecover ohne FSK16 Flatschen wurde gedacht.

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    • IMG_5280.jpeg Mission Impossible 1996

      Der native 4K-Scan vom originalen 35mm-Negativ lässt Brian De Palmas Agententhriller in völlig neuem Glanz erstrahlen. Vorbei die Zeiten der vertauschten Blu Ray.
      Poren und Schweißperlen auf Gesichtern sowie Texturen der Kleidung sind präzise herausgearbeitet.
      Ein feines, organisches Filmkorn bleibt durchgehend erhalten und verleiht dem Bild einen hochwertigen Film-Look.
      Dolby Vision optimiert die Helligkeitswerte Szene für Szene (zumindest bei mir) präziser als HDR10. Die neblige Flucht an der Moldau profitiert von tiefen, satten Schwarzwerten, ohne dass Details in den Schatten absaufen.
      Knalliges Lippenstift-Rot, das Leuchten der Computermonitore und die kühlen Blautöne in London wirken extrem lebendig.
      Natürlich darf man kein modernes glattgebügeltes Bild erwarten, wer aber den Klassiker noch von der alten Blu Ray kennt, erlebt hier ein echtes visuelles Upgrade.

      Der bereits von der BR bekannte 5.1 Dolby Digital Ton reißt heutzutage keine Bäume mehr aus. Dialoge sind zwar meist klar, Dynamik kommt aber eher selten durch. Auch werden die hinteren Lautsprecher zu selten angespielt.

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