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  • Für Dich dreh ich die Zeit zurück (P)

    In Österreich spielenden 90minüter, in dem ein Mann seiner an Alzheimer erkrankten Frau nach 40 Jahren Ehe das Leben lebenswerter machen möchte...

    Unverkennbarer TV-Charakter, aber schon irgendwie nett.

    3+

    ER reicht trotzdem.
    "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

    Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
    4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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    • Gangs of Paris (P) (Originaltitel: Apaches ... zu deutsch: Apachen ... sprich: Apattschn)

      Auch hier bin ich gestern beim Durchstöbern der "Nur noch maximal 30 Tage verfügbar (so oder so ähnlich)"-Liste bei Prime über diesen mir unbekannten Film gestolpert, den ich nach Sichtung des Trailers gleich in die Watchlist genommen habe.

      Und das war gut so, denn der Streifen ist hervorragend!

      Setting (!), Schauspieler, Inszenierung, Handlung ... alles stimmig und sehr interessant/fesselnd! Und endlich mal ein konsequentes Ende - nicht diesen obligatorischen Happy-End-Rotz.

      1


      Habe dann geguckt, ob es den auf Scheibe gibt und ihn für 5,90 € (!) auf Blu-Ray in Jeffs Gemischtwarenhandlung gefunden. Kommt Freitag als erster Neuzugang 2026!

      P. S. Noch bis zum Ende diesen Jahres bei Prime verfügbar , falls jemand kurzfristig Bock drauf hat.
      "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

      Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
      4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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      • Mrs. Doubtfire - 7/10

        Tragikkomödie mit Robin Williams, die neben einer Menge Situationskomik aber auch einen recht ernsten Kern hat und daher auch heute thematisch noch aktuell ist. Wahrscheinlich spielt hier Robin Williams seine beste Rolle und der Film hat auch eine ganze Menge lustiger Momente zu bieten die auch heute noch funktionieren. Schöne Familienunterhaltung.

        Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft - 6,5/10

        Rick Moranis als schrulliger Erfinder der seine Kinder auf Erbsengröße schrumpft. Ewig nicht mehr gesehen, vor allem aber für junge Kids immer noch ein Heidenspaß. die vielen praktischen Trickeffekte können auch heute noch überzeugen und sehen deutlich besser aus als künstliche CGI-Kulissen. Hier und da sieht man natürlich heute die Studioherkunft an, aber das macht nichts. Ich frag mich auch heute noch wie manche Shots damals realisiert wurden, wie den Flug auf der Biene. Inhaltlich ist der Film ohne Frage harmlos, aber eben auch unterhaltsam.



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        • Alex Gabler
          Alex Gabler kommentierte
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          Mrs. Doubtfire ist klasse und bekommt bei mir noch n Punkt mehr, aber Robin Williams beste Rolle ist das nicht. (Goodwill Hunting, Good Morning Vietnam, Insomnia, One Hour Photo, Hinter dem Horizont,…)

        • Sonny
          Sonny kommentierte
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          Beides nicht meine.

        • movieguide
          movieguide kommentierte
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          Alex Gabler ich bin kein sonderlich großer Fan von ihm, daher hab ich eigentlich kaum was von ihm gesehen... hier passt das Overacting aber recht gut

      • Dredd (BD)

        Da ich diesem Film schon sehr oft gesehen habe mache ich es kurz.
        Die beste und wohl perfekteste Comicverfilmung ever. Hier stimmt alles

        10/10 Punkte

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        • Sawasdee1983
          Sawasdee1983 kommentierte
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          Sonny Das wäre die Variante die nur als Bierdeckel taugt, weil dieser Film so mies ist

        • movieguide
          movieguide kommentierte
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          gut isser ohne Frage, aber kein 10 von 10er

        • Sawasdee1983
          Sawasdee1983 kommentierte
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          movieguide stimmt eher ne 12/10

      • Ambulance - 4K - 9/10

        Ein typischer Michael Bay, audiovisuell großartig. Inhaltlich eben ein Nobrainer, einfache Story ohne nennenswert neues, dennoch höchst unterhaltsam.


        Akira - 4K - 10/10

        Schon sehr, sehr oft gesehen, der Film lag schon als VHS in meiner Sammlung. Auch die Mangas habe ich häufig gelesen, für mich ein einfach Kult, ob Anime oder Manga. Das wichtigste, Akira begeistert mich immer noch.




        Gruß Harry

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        • Alex Gabler
          Alex Gabler kommentierte
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          Habe beide Filme aus meiner Sammlung genommen. Dafür sehe ich sie zu selten.

        • Kaneda
          Kaneda kommentierte
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          Alex Gabler. Wenn es so ist, macht es Sinn. Handhabe ich ja genauso, es bleibt nur noch das in der Sammlung, was auch regelmäßig im Player landet.

        • movieguide
          movieguide kommentierte
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          Ambulance ist tolles Actionkino, hat mir auch gefallen

      • IMG_4211.jpeg

        My Girl - meine erste Liebe (Blu Ray)

        Das Leben eines jungen Mädchens namens Vada auf der Schwelle zur Teenagerin wird durch einen ungleichen Freund auf den Kopf gestellt.

        In einer für ihn ungewohnt ernsten Rolle spielt Dan Aykroyd den verwitweten Bestatter Harry Sultenfuss. Seine Darstellung ist geprägt von einer gewissen emotionalen Distanz und Zurückhaltung, was die schwierige Beziehung zu seiner Tochter Vada (Anna Chlumsky) authentisch untermauert. Aykroyd verzichtet hier auf seine typische Slapstick-Komik und liefert stattdessen eine nuancierte Performance eines Mannes, der selbst mit Trauer und Einsamkeit kämpft.

        Der Film behandelt mutig Themen wie Tod, Verlust und das Erwachsenwerden in einem Bestattungsinstitut im Jahr 1972 - hierfür ist die junge Anna Chlumsky die beste Wahl gewesen. Sie spielt die Rolle von Vada so selbstverständlich, glaubens- und vor allem liebenswert.

        „My Girl“ ist berühmt-berüchtigt für sein hochemotionales Ende, das auch heute noch als einer der größten „Tränendrücker“ der Kinogeschichte gilt. Und auch bei der erneuten Sichtung hatte ich mehr als nur einmal einen Kloß im Halse stecken. So eine bittersüße Geschichte, die Regisseur Howard Zieff auf Zelluloid genannt hat.

        „My Girl – Meine erste Liebe“ aus dem Jahr 1991 ist ein zeitloser Coming-of-Age-Klassiker, der den schmalen Grat zwischen kindlicher Unschuld und den harten Realitäten des Lebens meistert.

        7,5 von 10 kitschig schöne Trauerweiden

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        • The Nice Guys (BD)


          Hab den Film schon ein paar mal gesehen und da dieser Film beim Actionkult Podcast total abgefeiert wurde hatte ich wieder Lust drauf.
          The Nice Guys ist eine sehr lustige Old School Schnüfferstory. Die 70ger Jahre Atmosphäre kommt richtig klasse rüber.
          Ryan Gosling spielt den abgewrackten Privat Detektiv richtig klasse und sorgt für einen wunderbar verrückten Humor, da er sich für keinen Blödsinn zu schade ist. Russel Crow als mega cooler Enforcer harmoniert super mit ihm. Die Dialoge zwischen den beiden strotzen nur so vor Coolness und sind gleichzeitig sehr witzig. Jedes mal aufs neue muss ich Tränen lachen bei dem Humor.
          Die Story selbst ist so verrückt und gleichzeitig recht realistisch dass es einfach nur Spaß macht. Vor allem die Auflösung ist klasse.
          Action gibt es auch ordentlich mit sehr guten Ballerszenen. Schöner lockerer Fun Film mit hohem Wiederanschauungswert.
          Schade dass dieser Film brachial gefloppt ist. Ich hätte da gerne ne Fortsetzung gesehen.

          9/10 Punkte

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          • Spiel dein Spiel und Töte Joe (DVD)

            Schon seit vielen Jahren grundsätzlich der erste Titel den ich im neuen Jahr gucke, ein schöner Actionreicher Italowestern mit extrem Hohem Bodycount. Das über 30 Minuten Lange Finale rockt jedes mal aufs neue Alles weg und dazu ein mega Cooler Antony Steffen.
            Da ich schon oft über den Film gesprochen habe, mache ich es kurz.

            10/10 Punkte

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            • IMG_4212.jpeg

              A Long way down (Kabel Eins Classics HD)

              In der Tragikomödie „A Long Way Down“ (basierend auf dem Roman von Nick Hornby) treffen am Silvesterabend vier grundverschiedene Menschen auf dem Dach eines Londoner Hochhauses aufeinander – alle mit derselben Absicht: ihrem Leben ein Ende zu setzen.

              Regisseur Pascal Chaumeil wählt einen überraschend leichten, fast schon "hoffnungsvollen" Ansatz für ein so düsteres Thema. Der Film wird im Netz als „Selbstmordkomödie für sanfte Gemüter“ beschrieben, da er die Schwere des Suizidgedankens durch britischen Humor und Situationskomik abfedert.
              Statt den Tod zu romantisieren, konzentriert sich die Handlung auf die unerwartete Gemeinschaft. Die vier Protagonisten schließen einen Pakt, bis zum Valentinstag am Leben zu bleiben, was den Fokus vom Einzelnen zur Gemeinschaft verschiebt.

              Der Film glänzt vor allem durch sein hochkarätiges Ensemble, das der ernsten Thematik eine menschliche Tiefe verleiht.
              Pierce Brosnan ist Martin Sharp, ein gefallener TV-Star, dessen Karriere durch einen Skandal ruiniert wurde.
              Toni Collette ist Maureen, eine aufopferungsvolle Mutter, die durch die lebenslange Pflege ihres behinderten Sohnes völlig isoliert ist.
              Aaron Paul als J.J., ein gescheiterter Musiker, der sich als Pizzalieferant durchschlägt und den Glauben an seine Zukunft verloren hat.
              Imogen Poots als Jess, eine impulsive und verzweifelte Politikertochter, die unter Liebeskummer und familiärem Druck leidet.
              Aber auch Rosamund Pike und Sam Neill sind in kleineren Nebenrollen zu sehen. Die Chemie der Protagonisten stimmt.

              Einzig die sprunghafte Erzählweise und der zu glatte Stil werden dem komplexen Thema nicht ganz gerecht.
              Einmal schauen kann man „A Long way down“ aber auf alle Fälle.

              „A Long Way Down“ ist eine bittersüße Tragikomödie, die trotz kleinerer erzählerischer Schwächen durch ihren Charme und die Botschaft überzeugt, dass niemand mit seinem Leid allein sein muss. Wer eine starbesetzte lebensbejahende Geschichte sucht, die vor schwierigen Themen nicht zurückschreckt, findet hier einen sehenswerten Film.

              6,5 von 10 Silvestersprünge

              Kommentar


              • Sonny
                Sonny kommentierte
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                Den habe ich auch mal gesehen, ist aber schon länger her. Empfand das genauso wie Du: durchaus sehenswert, aber nicht sammlungsrelevant. Dafür war er, wie Du es formuliert hast, zu "glatt". Ansonsten paßt der schon mal.

              • Count Dooku
                Count Dooku kommentierte
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                Da habe ich vor Jahren das Buch gelesen. Hatte gut angefangen und ist dann immer schwächer geworden. Deshalb hat mich der Film nie interessiert.

            • Kiss Kiss Bang Bang (DVD)

              Die Romanvorlage have ich nie gelesen und tatsächlich ist es das erste mal dass ich den Film sehe, der damals an den Kinokassen gefloppt ist, aber im Nachhinein Kultstatus erreichte und vor allem Robert Downey Jr. den Weg zu seinem Hollywood Comeback weiter ebnete.
              Von der ersten Sekunde merkt man den Style von Shane Black. Wunderbare Buddy Movie Feeling gemischt mit Dialogen die geprägt sind mit jeder menge trockenen Humor und ich habe gut gelacht.
              Downey Jr.s Charakter im Fish out of Water Manier herrlich überfordert, während ihm Val Kilmer einen Spruch nach den anderen reinwürgt und so von einer chaotischen Situation in die Nächste geraten und das Ganze gemixt mit einer lockeren Detektive Story mit Film Noir Atmosphäre.
              Die blutjunge Michelle Monagan bietet dazu noch ein tolles Eye Candy. Der Running Gag das sie mit praktisch jedem rumgemacht hat war sehr witzig.
              Action hat dieser Film sehr wenig nur ein paar kurze Schießereien, diese sind ordentlich gemacht mit ein paar netten old School Stunts.
              Die Auflösung des Falls ist schon auf eine Art böse aber ansonsten hat dieser Film ein recht cooles Ende.
              Insgesamt ein sehr unterhaltsamer Film der vor allem von seinen witzigen Dialogen lebt.

              8/10 Punkte

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              • Der erste Film des Jahres war eine Sichtung mit der ganzen Familie, also entschieden wir uns für was einfaches, lustiges, das wir alle noch nicht gesehen haben.

                Die Wahl fiel also folgerichtig auf eine Komödie:

                Jurassic World: Die Wiedergeburt (PD)

                Wir haben uns alle köstlich amüsiert und viel gelacht!

                Genau das Richtige für einen simplen Filmabend ohne große Ansprüche!

                2 bis 2+
                "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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                • Sonny
                  Sonny kommentierte
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                  Alex Gabler Zwischen den Zeilen lesen...

                • Alex Gabler
                  Alex Gabler kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Sonny da ist nur weiß zwischen den Zeilen. ;)

                • Sonny
                  Sonny kommentierte
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                  Naaa, nicht wirklich.

              • Geschenkt ist noch zu teuer - Blu-Ray - 10/10

                Ebenfalls das Jahr mit einem lustigen Film gestartet, bei der hohen Bewertung bleibe ich. Wenn ein Film, den ich zigmal gesehen habe, mich immer wieder reizt ihn zu schauen und zusätzlich, er mich nach wie vor köstlich unterhält. Dann ist das für mich absolut verdient!

                Zwar kenne ich ihn mittlerweile auswendig, aber sei es die Badewannen-Szene, oder die Treppe,.. Gerade erste bringt mich immer wieder zum Lachen.
                Eine großartige Komödie!




                Gruß Harry

                Kommentar


                • Alex Gabler
                  Alex Gabler kommentierte
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                  „2 Wochen!“ :) Wir müssen auch immer bei der Szene lachen, wenn Tom Hanks mit dem „Geisteroutfit“ mit dem Wagen am Außengerüst Richtung Brunnen herabsaust - herrlich.

                • Sonny
                  Sonny kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Abgesehen von dem allen finde ich Max, den narzisstischen Dirigenten, - Annas Ex - großartig. Alexander Godunow (aka Karl aus Stirb langsam) ist hervorragend!

                • bifi
                  bifi kommentierte
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                  Die Badewannen Szene… legendär

              • IMG_4214.jpeg

                Jurassic World - Die Wiedergeburt (4K UHD, HDR10, Dolby Atmos) (korrigierte UHD Disc)

                Jahre nachdem die Dinosaurier den Planeten überflutet hatten, hat der Umweltverfall sie in tropische, äquatoriale Klimazonen zurückgedrängt, so dass sie erneut vom Aussterben bedroht sind. Aber Biotech-Unternehmen, die das Potenzial erforschen wollen, die in einigen der größten der Arten gefunden werden können, heuern eine Gruppe hochqualifizierter Söldner an, um Blutproben von lebenden Exemplaren zu erhalten und begeben sich auf eine Reise zu einer verbotenen Insel in der Hoffnung, sie zu finden... und dabei noch viel mehr.

                Zweite Sichtung.
                Regisseur Gareth Edwards (Rogue One, The Creator) und Drehbuchautor David Koepp (Jurassic Park) sind schon mal die richtige Wahl, obwohl sie ihre Charaktere mühsam und manchmal etwas unnötig einführen. Dennoch schaffen sie es von Beginn an, mit einer fast Horror ähnlichen Eröffnungsszene den Zuschauer bei Laune zu halten. Aber auch Scarlett Johannsen, die ich eigentlich nicht so besonders finde, hat sichtlich Spaß an ihrer Rolle. Sie bringt Spaß, Verspieltheit und den nötigen Ernst absolut überzeugend in Einklang.

                Sobald die Charaktere im zweiten Akt aufs Wasser kommen, schaltet der gesamte Film ein paar Gänge hoch und Ewards versucht nicht nur Spielbergs ikonische Szene zu kopieren (so wie es die letzten drei Teile taten) sondern schafft es selbst, einige denkwürdige Momente zu erschaffen. Plötzlich findet man sich in einem „Weiße Hai“ Moment wieder und das macht schon Laune. Und wenn das klassische Jurassic Park Theme, das in den vorherigen Fortsetzungen schmerzlich vermisst wurde - einsetzt und zum allgegenwärtigen leicht modernisierten Theme wird, findet man sich plötzlich in die glorreichen Tage der Vergangenheit zurückversetzt.

                Wie gesagt, Edwards imitiert nicht nur, er verwendet tatsächlich ähnliche Techniken in neuen Szenen und lässt eine Bootsfahrt den Fluss hinunter an die allererste Jeep-Begegnung mit dem T-Rex erinnern. Oder eine Tankstellenszene, die, auf den ersten Blick, dem Küchenmoment im ersten „Jurassic Park“ erstaunlich ähnlich zu sein scheint und plötzlich ein Eigenleben als angespanntes, wieder fast Horror-artiges Setdesign annimmt.

                Und es funktioniert. Trotz des langsamen Starts und den Charakteren, die ich nur selten sympathisch fand fügt sich zum Schluss alles zusammen. Es werden Dino-Blutproben zu Wasser, zu Lande und in der Luft entnommen und dabei allerlei Abenteuerfeeling versprüht. Insgesamt bekommt man etwas „Der weiße Hai“, etwas „Indiana Jones“, eine Prise „Alien“ und ganz viel „Jumanji“ aufgetischt. Zusätzlich fühlte ich mich stellenweise an die goldene Ära des Erstlings zurückversetzt - dieses Mal mit phantastischen Effekten. Die Dinos sehen erstaunlich plastisch und „echt“ aus und setzen sich auch nie als CGI Modelle ab. Aber davon war ja auch auszugehen.

                Aufgrund der vielen negativen Bewertungen, die ich zu „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ lesen musste, waren meine Erwartungen gleich null. Eigentlich wollte ich den Film sogar auslassen. Zum Glück habe ich mir dann doch selbst ein Bild darüber gemacht und trotz der lahmen Story und den einfallslosen Charakteren bekamen wir eine unterhaltsame, unberechenbare Dino Action auf See, zu Lande und in der Luft zu bestaunen, die uns für knapp zwei Stunden in dieser abenteuerliche Welt entführt hat. Insgesamt ein einfaches Stück Popcorn Kino - nicht mehr aber auch nicht weniger.
                Ist es der beste Teil der Reihe? Nein, aber definitiv auch nicht der schlechteste. Beim nächsten Dino-Abenteuer erwarte ich mir aber einen denkwürdigeren Cast.

                Der Film wurde auf 35mm-Film gedreht, was der UHD eine organische, sehr filmische Textur mit feinstem Filmkorn verleiht.
                Dank eines 4K DI bietet die Disc eine enorme Detailtiefe. Poren, die Textur der Dino-Haut und die dichte Dschungelvegetation wirken fast greifbar. Johannsens weißes Feinripp-Shirt zeigt durchgehend eine Plastizität und die Streifen sind jederzeit auszumachen. Das feine Filmkorn bleibt authentisch erhalten.
                Die Nutzung von HDR10 sorgt für eine natürliche und warme Farbwiedergabe. Vor allem rot sticht sehr schön heraus. Während die UHD im Vergleich zur Blu-ray und zum Stream insgesamt etwas dunkler abgestimmt ist, profitieren dunkle Szenen von perfekten Schwarzwerten und einer überlegenen Differenzierung in Schattenbereichen. Aber auch das Grün in seinen unzähligen Formen des Dschungels und die Hauttöne wirken deutlich gesättigter und natürlicher als in der HD-Fassung.

                Bei Erstauslieferung gab es defekte deutsche Atmos-Spuren bei einigen Chargen. Universal hat hierfür jedoch bereits ein Austauschprogramm gestartet und ich konnte meine UHD nun richtig testen und genießen.
                Die Höhenkanäle werden exzellent genutzt, besonders bei Hubschrauber-Sequenzen, Alarmsirenen, großen Dinos und dem Prasseln von Regen im Blätterdach. Alles was man weiter oben sieht, kann man nun auch von oben hören.
                Der Subwoofer wird massiv gefordert – die Schritte der großen Fleischfresser haben den nötigen Druck, ohne die kristallklaren Dialoge zu überlagern. Auch der Score, bei dem einige Klassiker aus Spielbergs Erstling zu hören sind, verteilen sich schön auf alle Lautsprecher.
                Insgesamt eine der besten Tonspuren von 2025.

                7,5 von 10 hässliche monsterhafte Dinosaurier Hybride

                Kommentar


                • Alex Gabler
                  Alex Gabler kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Sonny bei uns war’s sogar schon die zweite Sichtung. :)

                • bifi
                  bifi kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Ich merke langsam, den muss ich mir auch noch kaufen…

                • Count Dooku
                  Count Dooku kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Fand den im Kino sehr enttäuschend. Da haben mir die sogar die letzten Teile viel besser gefallen.

              • Emergency Declaration (BD)

                Aufgrund der Mega Starbesetzung war ich sehr neugierig auf diesen koreanischen Thriller und ich muss sagen er hat mir wirklich gut gefallen. Die Erzählweise ist ruhig aber trotz der 140 Minuten Laufzeit so packend in Szene gesetzt dass die zeit wirklich an einem vorbei fliegt.
                Da gut 2/3 im Flugzeug spielt hat es auch was von einem wirklich gutem Kammerspiel, wobei das Szenario erschreckend realistisch ist, wodurch das Ganze noch mal besonders unter die Haut geht. Erst recht wenn man bedenkt dass dieser Film während Corona gestartet ist, gibt dem ganzen noch mal besonders heftige Züge, auch wie die Leute am Boden reagierten passte entsprechend genau.
                Der cast rund um den Superstars Song Kang-ho und Lee Byung-hun machen einen sehr guten Job. Jeder spielt sehr gut und unterstützen noch mal besonders gut die Dramatik bei dem Film. Man spürt zu jeder Sekunde die Verzweiflung bei den Charakteren.
                Einzig was nicht so schön aussieht sind die Außenaufnahmen vom Flugzeugt, hier sieht man stellenweise schon die CGI und gegen Ende drückt man auch schon sehr übertrieben auf die Tränendrüse, dass es schon etwas in Schmalz verkam.
                Beim Ende musste ich auch die Augen verdrehen weil es dann doch sehr zügig alles funktionierte, wo wir nun aus Erfahrungen natürlich wissen, dass es so nie funktionieren würde.
                Wenn man also so manche Logiklöcher ignorierte, muss ich sagen ist dieser Thriller wirklich gut. Er ist spannend gemacht und lässt sich gut anschauen, auch wenn das Thema sicherlich nicht jedermans Geschmack sein könnte

                7,5/10 Punkte

                Kommentar


                • Sonny
                  Sonny kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Habe ihn im Juni 2023 gesehen ( https://www.filme.eu/node/1232?p=388322#post388322 ) und das von mir in den Spoilertag gesetzte verhinderte eine höhere Wertung und bis jetzt auch die Sammlungsaufnahme.
                  Zuletzt geändert von Sonny; 02.01.2026, 20:40. Grund: Schreibfehler korrigiert

                • Sawasdee1983
                  Sawasdee1983 kommentierte
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                  Sonny ja das Ende wirkte alles andere als natürlich

              • Exit Wounds (DVD)

                Ich habe diesen Film schon sehr oft gesehen und damals als dieser Film rauskam total gefeiert und durch den Aktionkult Podcast hatte ich wieder Lust auf diesen Film
                Es war der letzte Nr.1 Erfolg von Stevel Seagal und offiziell letzte Zusammenarbeit mit Warner Bros bevor er im DTV Sumpf versank.
                Ich muss sagen der Film macht immer noch Spaß. Logik kann man total ignorieren, dieser Film ist recht sinnfrei. Story passt auf nen Bierdeckel und ist nur Grundlage für jede Menge Action. Die Charaktere Klischee pur, aber trotzdem versprüht dieser Film einen unglaublichen Spaß und man merkt nicht wie hinter den Kulissen so einiges schief ging, wie der Tod eines Stuntmans, oder das Steven Seagal mal wieder die Diva raushängen ließ, so sehr dass man Michael J. White beim Endfight gesagt hat, wenn er wollte könnte er richtig zuschlagen, es ist der letzte Drehtag, somit ist es okay wenn er Seagal verletzen würde.
                Seagal selbst mehr oder weniger zum letzten Mal in Schlank zeigt hier gute Action wenn auch mit sichtbarem Wirework. Aber er versprüht zumindest vor der Kamera eine gewisse Coolness.
                Die harte Action ist auch schön Abwechslungsreich, es gibt Fights, es gibt Verfolgungsjagden und Ballerszenen. Schöner Lockerer No Brainer Spaß, der auch beim wiederholten Anschauen einfach nur Spaß pur ist auch wenn natürlich bei mir der Nostalgiebonus klar eine Rolle spielt.

                8/10 Punkte

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