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  • Ein Triumph (P)

    Französischer Film von 2022 mit Kad Merad, der als Schauspiellehrer in einem Gefängnis mit ein paar Insassen "Warten auf Godot" inszenieren will.

    3+

    ER
    "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

    Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
    4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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    • Halb Tod (BD)

      Dieser Film war der letzte Steven Seagal Film der in den Kinos rauskam bevor dieser für fast 10 Jahre im DTV Sumpf versank.
      Ich weiß noch wie dieser Film damals rauskam und ich diesen Film total cool fand. Mit den Jahren hat die Begeisterung für diesen Film natürlich etwas nachgelassen und ich habe diesen Film seit 15 Jahren nicht mehr gesehen aber durch den Actionkult Podcast hatte ich wieder Lust drauf ubd sicherlich auch wenn Nostalgiebonus eine Rolle spielt, ich hatte viel Spaß bei diesem Film.
      Natürlich ist dieser Film absoluter Blödsinn, total sinnfrei, logik wird konsequent ignoriert und es heißt hier klar Style über Substanz.
      Sobald man auch nur nen Hauch versucht nachzudenken hat man hier verloren.
      Die Charaktere sind allesamt auf Cool getrimmt und so sehr Klischeehaft dass es wir Karikaturen aus nem Comic wirken und man dieser zu keiner Sekunde ernst nehmen kann. Auch die Action fernab jedem Realismus und die Dialoge auch purer Klischee, hauptsache cool rüber kommen.
      Aber gerade weil man hier knallhart auf Style setzt und man diesen Film null ernst nehmen kann, sorgt dieser Film für wunderbaren NoBrainer Spaß und absolut sinnfreie Unterhaltung.
      Ich hatte durchgehend ein Grinsen im Gesicht zumal man natürlich auch merkt dass dieser Film typisch seiner Zeit war, wo man meinte so müsste cool sein.
      Das dieser Film aber recht niedriges Budget hatte sieht man ihm aber schon an. Optisch hat da der Zahn der Zeit schon dran genagt, was die Kulissen angeht und die teilweise sehr schlechten Effekte und man merkte es auch an der Action in dem man versuchte durch Kamera und Schnitt simple Actionszenen spektakulärer aussehen zu lassen als sie eigentlich sind.
      Die Laufzeit von knapp über 90 min. sorgte aber dafür dass dieser Film keinerlei Längen hat und die Zeit praktisch an einem vorbei fliegt.
      In der Summe gibt es natürlich deutlich bessere Filme mit Seagal, aber halr auch extrem viel schlechtere. Mir machte dieser Film so blödsinnig er auch ist, immer noch ordentlich Spaß.

      7/10 Punkte

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      • movieguide
        movieguide kommentierte
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        der Film ist schon ne Gurke, und eher im 4-5er Bereich anzusiedeln. Man merkt hier doch schon das Seagal keinen Block mehr hatte und Anfing aus dem Leim zu gehen. Da sind mir deine Punkte deutlich zu hoch gegriffen.

      • Sawasdee1983
        Sawasdee1983 kommentierte
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        movieguide mir macht dieser Film halt noch viel Spaß. Guck mal dem im Jahr savir erschienenen Ticker, da sieht man das er keinen Bock hatte, dagegen wirkt sein Auftritt bei Haob Tot wie voller Elan ;-)

      • movieguide
        movieguide kommentierte
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        Naja, es gibt definitiv noch schlechtere Seagal-Filme, das steht außer Frage... aber deshalb muss man sich den hier nicht schönreden. Wenn du damit deinen Spaß hattest, ist das natürlich trotzdem OK.

    • Regeln spielen keine Rolle (P)

      Der Trailer war locker, leicht, vielversprechend. Der Film leider nicht!

      Dafür mit 2 Stunden Laufzeit mindestens 30 Minuten zu lang.

      3 - 4

      ER!
      "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

      Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
      4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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      • Die Rache der Polly McClusky - Prime - 7,5/10

        Polly wartet nach der Schule auf ihre Mutter, doch sie kommt nicht. Stattdessen hält ein Wagen mit einem Mann, Polly steigt widerwillig ein, obwohl sie ihn kennt.
        Schnell wird klar, er hat es eilig, denn nicht nur die Polizei ist auf der Suche nach ihm.
        Der Beginn ist etwas irritierend, weil man nicht sofort weiß, das der Mann der Polly abholt ihr Vater ist, von dem sie eigentlich dachte er ist im Gefängnis.
        Der ihr versichert alles ist okay, doch Polly erfährt aus den Nachrichten, warum ihre Mutter sie nicht abholen konnte.

        Zugegeben, die Story klingt nicht besonders außergewöhnlich, jedoch ist der Film wirklich packend.
        Die Inszenierung ist sehr gelungen, der Film baut von Beginn an eine beklemmende Stimmung auf, die sich nahezu durch den ganzen Film zieht. Ich will inhaltlich nicht weiter darauf eingehen, nur so viel, es wird ein scheinbar hoffnungsloser Road Trip für beide, angesichts ihrer Verfolger.
        Die Darsteller machen es allesamt gut, Polly (Ana Sophia Heger) spielt wirklich extrem überzeugend, ihr Vater Nate, gespielt von Taron Egerton, macht ebenfalls das beste aus seiner Figur.

        Fazit, ein wirklich fesselnder Film, der trotz ca. 2 Stunden Laufzeit, fast durchweg bestens unterhält.
        Für mich definitiv ein Highlight unter den Streaming-Premieren, die sonst eher (überwiegend) mittelmäßiger Natur sind.




        Gruß Harry

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        • Sonny
          Sonny kommentierte
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          Klingt gut. Hab ihn mal in die Watchlist genommen.

        • Alex Gabler
          Alex Gabler kommentierte
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          Taron Egerton ist ein klasse Schauspieler. Der Film wird mal im Auge behalten.

      • E-Mail für Dich - 6/10

        Ich mochte SCHLAFLOS IN SEATTLE als RomCom der 90er sehr gerne, vor allem weil Tom Hanks und Meg Ryan hier wunderbar miteinander harmonieren. Nora Ephron die damals Regie führte, versuchte in einer weiteren Komödie fünf Jahre später diesen Erfolg noch einmal zu wiederholen - wieder mit dem Duo Hanks und Ryan. Dieses Mal steht das Thema Partnersuche in der Zeit des Internets im Vordergrund. Mag es im Film noch vordergründig um E-Mails gehen, so hat sich das Thema Dating heute so sehr in die virtuelle Welt verlagert wie man es sich damals wahrscheinlich nicht hätte träumen können.

        Der Film erzählt dabei die klassische RomCom Geschichte, teils auch etwas schwülstig, aber nie zu aufgezogen. Die ganzen Verstrickungen wirken zwar etwas konstruiert und ich bezweifel das man seine große Liebe in einer Person finden kann, die einem beruflich ruiniert hat, aber man wird ja noch träumen dürfen. So hat der Film durchaus ein paar schöne Momente und die beiden Hauptdarsteller machen einen guten Job, es zieht sich aber auch ein wenig in die Länge. Mir fehlte am Ende dann doch der richtige Kniff und das Gespür um richtig mitgenommen zu werden. So bleibt am Ende ein durchaus unterhaltsamer Film, aber es gibt halt dann doch ein paar bessere Genrevertreter.

        Kommentar


        • Zwei sind nicht zu bremsen (DVD)

          Diesen Film habe ich wie die meisten Bud Spencer und Terence Hill schon sehr oft gesehen wobei die letzte Sichtung schon sehr lange her ist. Aber durch den Actionkultpodcast bekam ich wieder Lust auf diesen Film, wohlwissend dass es nicht mein Lieblingsfilm der beiden ist. Wobei bei dem Dialog mit einem klitze kleinen Bisschen Pistazie lache ich jedes mal aufs neu Tränen. Allgemein sind die Dialoge und die Sprüche wieder sehr witzig. Und was die sich hier alles um die Ohren hauen, einfach nur cool und lässig in der deutschen Synchro.
          Bud Spencer und Terence Hill natürlich wie üblich beide mit viel Spielspaß unterwegs mit einer tollen Chemie und dazu auch gewohnt mit viel Körpereinsatz.
          Die Story selbst ist wie die meisten Bud Spencer und Terence Hill Filme recht simpel geraten. Logik oder Realismus wird konsequent ignoriert. Also wer nachdenkt hat schon verloren, aber die gute Laune Atmosphäre überspielt das Ganze natürlich sehr gekonnt.
          Die vielen Sportspiele sind ganz unterhaltsam gemacht, auch hier natürlich komplett unrealistisch was die Ausgänge angeht. Highlight ist natürlich das letzte Poker Spiel in Kombination mit den vielen Sprüchen und natürlich die finale Schlägerei.
          Insgesamt muss ich sagen, so unterhaltsam ich diesen Film auch finde, es gibt doch schon viele Filme der beiden dich ich lieber mag. Gut anschauen kann man sich diesen Kultfilm aber trotzdem immer noch.

          7,25/10 Punkte

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          • IMG_4227.jpeg

            Tron: Ares (Disney+) (Dolby Vision)

            Der Film folgt dem Programm Ares (gespielt von Jared Leto), das von dem Technologie-Tycoon Julian Dillinger (Evan Peters) in die Realität geholt wird.

            „Tron: Ares“, der dritte Teil des von Disney produzierten Science-Fiction-Franchise, markiert eine deutliche tonale Abkehr von seinen Vorgängern. Unter der Regie von Joachim Rønning (Maleficent, Fluch der Karibik- Salazars Rache) verlässt die Erzählung größtenteils das vertraute „Raster“ (The Grid) und verlagert das Geschehen in die reale Welt der Gegenwart.

            Der Film nutzt das klassische „Fish-out-of-Water“-Motiv, indem Ares versucht, die physische Welt zu verstehen, während er gleichzeitig eine Bedrohung für die Menschheit darstellt. Die Struktur des Films wirkt jedoch oft ziellos. Die Balance zwischen (den immer gleichen) philosophischen Fragen über künstliche Intelligenz und generischen Action-Sequenzen gelingt nur bedingt.

            Auch der Cast ist eher schlecht als recht. Divers und bunt gemischt aber größtenteils austauschbar und belanglos.
            Jared Leto liefert eine sehr stilisierte, fast mechanische Performance ab. Während seine Physis gut zur Rolle eines gehorsamen digitalen Wesens passt, bleibt die emotionale Bindung zum Zuschauer distanziert.
            Greta Lee (A House of dynamite) als Programmiererin Eve Kim fungiert als emotionaler Anker des Films und liefert die beste schauspielerische Leistung ab, auch wenn ihre Figur durch das Drehbuch eingeschränkt wird.
            Der Cameo von Kevin Flynn ist ein Zugeständnis an die Fans, wirkt jedoch innerhalb der neuen Handlung eher wie ein erzwungener Fremdkörper.

            Technisch ist der Film auf höchstem Niveau. Die Integration digitaler Ästhetik in reale Stadtumgebungen (insbesondere das neon-rote Design von Ares) ist visuell beeindruckend und up to Date. Gerade in Dolby Vision stechen Signalfarben in allen Nuancen aus dem OLED heraus.
            Cool ist der Soundtrack von Nine Inch Nails. Trent Reznor und Atticus Ross ersetzen den orchestralen Elektro-Sound von Daft Punk durch elektronisch verzerrte und industrielle Klänge, Für meinen Geschmack wirkt der Ton aber zu wenig aggressiv. Hier hätte es meiner Meinung nach ein paar schwere E-Gitarren Riffs benötigt, ist aber meine persönliche Meinung.

            Beim Ton selbst habe ich aber aber noch eine Kritik, denn eventuell ist das ein Problem, welches sich beim Sounddesign eingeschlichen hat:
            In vielen Szenen waren die Umgebungsgeräusche und Details kaum hörbar, weil der Mix „übersteuert“ war.
            Es entsteht eine fehlende atmosphärische Tiefe der digitalen Welt (The Grid), da der Film sehr dialoglastig ist und die Umgebungsgeräusche oft von lauter Musik oder Stimmen überlagert werden. Sehr gut zu hören bei der Motorrad Verfolgungsjagd: man hört nur die Bikes aber keinerlei (Gegen)Wind- oder Verkehrsgeräusche. Es wirkt immer so, als würde etwas fehlen und lenkt extrem von der Action ab. Eine Immersion kann so natürlich nicht funktionieren. Evtl. klingt das auf der UHD besser.

            „Tron: Ares“ ist ein visuell spektakulärer, inhaltlich jedoch eher blasser Science-Fiction-Film. Er scheitert daran, die digitale Welt organisch mit einem realen Setting zu verbinden. Für Fans von „Style Over Substance“ und des Soundtracks bietet der Film zwar einige wenige Schauwerte, bleibt aber weit hinter den erzählerischen Möglichkeiten des Franchise zurück. Schade.

            6 von 10 Light Cycles aus dem futuristischsten 3D Drucker der Welt

            Kommentar


            • You're Next (Prime)

              Ich habe diesen kleinen dreckigen Home Invasion Film schon ein paar Mal gesehen und hatte mal wieder Bock darauf zumal dieser schön gegen die üblichen Konventionen geht.
              You're next braucht etwas um in Fahrt zu kommen, anfangs sehr ruhig erzählt mir extrem ruhiger Kamera passiert in den ersten 20 Minuten bis auf den Einleitungskill erst mal nichts und die Darsteller agieren fast größtenteils recht unsympathisch, hat man aber diesen gefühlt endlosen Anfang überwunden, wird der Film richtig klasse, was vor allem ein der einzigen sympathischen Charakterin gespielt von Sharni Vinson liegt, die ich hier total feier und für jede Menge Jubelmomente sorgt. Sie spielt nämlich halt nicht die klassische Scream Queen, sondern ihr Charakter agiert in bester Ready or Not Manier sehr intelligent und vor allem enorm brachial. Sharni zeigt hier enorme Coolness nach dem Motto, ihr habt euch mit der falschen angelegt und geht einfach nur ab wie Sau, mit zusätzlichen sehr coolen Sprüchen ihrerseits. Auch ihre Ausstrahlung ist richtig klasse und passt perfekt in die Rolle. Die Kills selbst sind sehr brutal so dass die 18ner Freigabe definitiv gerechtfertigt ist.
              Sensationell ist auch der Score der an die klassischen Slasherfilme der 80ger erinnert und für eine extrem spannende Atmosphäre sorgt und man wunderbar mitfiebert und für regelrechte Gänsehaut sorgt. Etwas tüben tut jedoch die Kameraarbeit. denn sobald es an Action losgeht, fuchtelt der Kamermann rum wie ein bekloppter und alles ist total verwackelt, so extrem dass Leute die anfällig für Motion Sickness sind arge Schwierigkeiten kriegen. Richtig schlimm. Ich hasse sowas.
              Aber trotzdem ist der Streifen definitiv ein verdammt cooler Vertreter des Genres. Der auch beim wiederholten Anschauen Spaß macht, vorausgesetzt man übersteht die ersten 20 Minuten.
              Toller Geheimtipp

              8/10 Punkte

              Kommentar


              • Depeche Mode: M - Netflix - 10/10

                Gerade lautstark beendet, ein toller Konzertfilm mit Anleihen an die mexikanische Tradition. Die vielen Songs aus den drei Konzerten in Mexiko, sind natürlich einfach grandios. Es war übrigens auch das erste mal, das ich zweimal auf demselben Konzert von DM (Memento Mori) war, wenn auch zufällig. Normalerweise gibt es immer nur eins..
                Daher, Fans sollten ihn schauen..




                Gruß Harry

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                • IMG_4228.jpeg

                  Frankenstein (2025) (Netflix) (Dolby Vision)

                  Ein brillanter, aber egoistischer Wissenschaftler erweckt in einem monströsen Experiment eine Kreatur zum Leben, das schließlich sowohl den Schöpfer als auch sein tragisches Geschöpf zugrunde richtet.

                  Nach Jahrzehnten der Planung hat Guillermo del Toro mit seiner Netflix-Adaption von Mary Shelleys Klassiker nicht nur einen Horrorfilm geschaffen, sondern ein tiefgreifendes, visuell berauschendes Melodram. In der Fassung von 2025 rückt del Toro die existenziellen Abgründe der Vater-Sohn-Beziehung radikaler in den Fokus als jede Verfilmung zuvor.

                  Im Zentrum steht die toxische Dynamik zwischen Victor Frankenstein (Oscar Isaac) und seiner Kreatur (Jacob Elordi). Isaac spielt Victor nicht als verrückten Wissenschaftler, sondern als einen von Trauer zerfressenen „Vater“, der unfähig ist, sein „Kind“ zu lieben. Die Kreatur wiederum ist kein stumpfes Monster, sondern ein verlassener Sohn, der nach Anerkennung hungert. Del Toro inszeniert deren Begegnungen als schmerzhafte Spiegelungen: Der Schöpfer ist moralisch deformiert, während das Geschöpf in seiner Hässlichkeit eine tragische Reinheit bewahrt. Die Sehnsucht nach Unsterblichkeitwird hier zum Fluch erklärt, der die natürliche Ordnung von Werden und Vergehen zerstört.

                  Die Ausstattung ist, wie von del Toro gewohnt, ein Meisterwerk der Handwerkskunst. Die Sets, gedreht in den nebligen Highlands Schottlands und viktorianischen Studios, wirken physisch greifbar. Frankensteins Labor ist kein steriler Raum, sondern ein Wirrwarr aus gläsernen Apparaturen, antiken anatomischen Zeichnungen und rostigem Metall. Jedes Requisit scheint eine Geschichte zu erzählen, was dem Film eine immense Dichte verleiht.

                  Del Toro setzt verstärkt auf praktische Effekte und Prothesen, unterstützt durch dezentes CGI. Jacob Elordis Erscheinung als Kreatur ist gleichermaßen furchteinflößend wie mitleiderregend – eine technische Meisterleistung, die das Menschliche unter der vernähten Haut nie verliert.

                  Obendrein gibts einen tollen Cast, angeführt von Oscar Isaac, über Mia Goth und Christoph Waltz. So gut Isaac auch spielt, seine Leistung wird dennoch von der Arbeit von Jacob Elrodi als „das Monster“ getoppt. Er verleiht der scheinbar seelenlosen Figur so viel Seele. Erstaunlich.

                  „Frankenstein“ (2025) fühlt sich durch seine universellen Themen über Ablehnung und die ethischen Grenzen der Wissenschaft absolut zeitlos an. Del Toro beweist erneut, dass er der einzige Regisseur ist, der Monstern eine Seele verleihen kann, ohne deren Schrecken zu schmälern.

                  Ich empfehle auch jedem, nach dem 2,5 stündigen Film auch das 45minütige Making of zu schauen - sehr empfehlenswert!

                  8 von 10 zusammengenähte Gliedmaßen

                  Kommentar


                  • Sonny
                    Sonny kommentierte
                    Kommentar bearbeiten
                    Hatte den gerade gestern wieder von der Watchlist genommen, als ich im Trailer Christoph Waltz bei irgendeiner schlauen Rede entdeckte. Sowas habe ich von ihm nämlich mittlerweile echt über.

                    Und nun? Doch gucken?

                  • Alex Gabler
                    Alex Gabler kommentierte
                    Kommentar bearbeiten
                    Sonny Gucken! Waltz hat eigentlich nur eine recht kleine Rolle inne.

                • Gestern ein winterlicher Männerabend..

                  Zuerst gab es das Bundesligaspiel des BVB, danach natürlich ein Film.

                  The Running Man - Apple+ - 6/10

                  Da waren wir hin und hergerissen, klar kennen wir alle den Schwarzenegger Film. Das Remake ist audiovisuell selbstverständlich deutlich hochwertiger inszeniert.
                  Bietet ein paar gute Actionszenen sowie einige humorvolle Momente. Doch irgendwie wollte bei uns der Funke nicht so recht überspringen. Mag eventuell damit Zusammenhängen, das er mit über 2 Stunden Laufzeit zu lang ausgefallen ist, weil er inhaltlich zu wenig erzählt. Zwar greift er einige Interessante Themen auf, aber leider wird das Potenzial daraus fast garnicht genutzt und holt den Zuschauer somit kaum ab.
                  Es bleibt ein recht unterhaltsamer Actionfilm, der ein paar gute Momente bietet. Aber einen Tag später, bei mir wenig bleiben Eindruck hinterlassen hat.





                  Gruß Harry

                  Kommentar


                  • Sawasdee1983
                    Sawasdee1983 kommentierte
                    Kommentar bearbeiten
                    Sonny der Arnie Film ist nicht das Original, sondern nur eine Interpretation der Vorlage, welches das Original ist in dem Fall das Buch und auch im Buch muss sich der Hauptcharakter gegen die komplette Bevölkerung stellen. Sprich der neue Film ist viel näher am Buch. Der Arnie Film hat so gut wie nichts mit der Vorlage gemeinsam.

                    Ansonsten wäre übrigens laut deiner Definition der Original Batman nicht die Comics sondern die erste Verfilmung aus den 30ern das Original an dem sich jeder weitere Batman Film/Serie messen muss ;-) Oder der Herr Der Ringe Trickfilm aus den 70ern ist das Original und nicht die Bücher ;-)

                    Ob der Erste Film oder der jetzige dir besser gefällt ist natürlich deine Sache, der erste Film ist halt der Erste Film. Das Original bleibt das Buch.

                  • Sonny
                    Sonny kommentierte
                    Kommentar bearbeiten
                    Sawasdee1983 Rate mal, warum ich in meinem vorherigen Kommentar das Wort Original in Anführungszeichen gesetzt habe!

                    Mir geht es hier ausschließlich um die FILME, was mein Beitrag auch deutlich gemacht hat.

                    Die Nolan-Batman-Trilogie vergleiche ich ja auch nicht mit irgendwelchen Serien, sondern mit den 4 Burton/Schumacher-Streifen.

                    Du mußt hier nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, nur weil Du derjenige bist, der gerne Bücher zu späteren Verfilmungen liest/gelesen hast...

                  • Sawasdee1983
                    Sawasdee1983 kommentierte
                    Kommentar bearbeiten
                    Sonny welche Schumacher Streifen, es gibt keine Batman Filme von Schuhmacher ;-)

                    By the Way Die Arnie Version von Running Man ist besser als die mit Glen Powell, zumindest empfand ich dieser mehr Unterhaltsam auch wenn Nostalgiebonus eine Rolle spielt. Auch wenn die Glen Powell in vielen Dingen nah an der Vorlage war war man hier auch in vielen Bereichen zu feige

                • Woody Woodpecker goes to Camp (Netflix)

                  Ich hab den ersten Woody Woodpecker Live Action Film bereits mehrfach gesehen und entsprechend war ich sehr neugierig auf drn zweiten Woody Woodpecker Film.
                  Optisch und vom Cast merkt man dass dieser Film nur noch fürs Streaming produziert wurde und nicht mehr fürs Kino.
                  Also ist irgendwie kleiner simpler mit jeder Menge No Name Darsteller bzw. TV Darsteller im Cast. Aber die Animationen von Woody Woodpecker sind weiterhin sehr gut. Diesmal sind aber noch eine Handvoll zusätzliche CGI Charaktere dabei, die sind aber nicht ganz so gut animiert wie Woody.
                  Die Story ist simpel und in erster Linie dazu dass Woody so manchen Leuten das Leben zu Hölle macht und Chaos verursacht mit seiner Verrückten Art und die Kids ne Botschaft lernen.
                  Gleichtzeitig ist die Camp Fehde gefühlt schon sehr oft gesehen.
                  Während Woody und seine animierten Kollegen für sehr witzige Momente sorgen, sind die Menschen und vor allem die Kids deutlich die Schwäche des Films, nicht nur Klischee pur mit sehr albernen Aktionen, sind diese entweder schauspielerisch merklich überfordert oder agieren rechtlos. Entsprechend wenn keine Animierte Figur im Bild ist, kommt es schnell zu Längen und es kommt zu jeder Menge Situationen wo ich mehr die Aufen verdreht habe, als das ich gelacht habe.
                  In der Summe muss ich sagen war dieser Film schon recht enttäuschend. Der erste Teil war um Längen besser und ist nur war für Hardcore Woody Woodpecker Fans. Woody selbst war witzig, aber der Rest um ihn herum halt nicht.

                  3/10 Punkte

                  Kommentar


                  • Robocop (Director's) (4)

                    2 +

                    Der geht aber eigentlich auch nur mit Nostalgiebrille...
                    "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                    Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                    4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


                    Kommentar


                    • The Foreigner (2003)

                      Ich weiß noch wie ich diesen Seagal Film damals in den Videotheken sah als er rauskam und dachte, yeah ein neuer Seagal und zu Hause kam das böse Erwachen und dachte wtf hat Seagal hier für nen schlechten Film gedreht.
                      Nun Nachdem dieser Film auch im Actionkult Podcast zerissen wurde, wollte ich über 20 Jahre nach der Erstsichtung wieder nen Blick reinwagen und ich muss sagen, es ist immer noch unglaublich dass dieser Film 20 Mio Budget hatte. Es gibt Filme mit halb so viel Budget die viel besser aussehen.
                      Dieser Film war damals der endgültige Abstieg von Seagal in den DTV Bereich und damals wie heute so ziemliche Grütze.
                      Der ganze sehr karge Ostblock Look sieht nicht gut aus, als ob an allen Enden kein Geld mehr übrig war für ordentliche Kulissen.
                      Das Storytelling ist sehr holprig. Man springt recht sinnfrei von einer Situation in die Nächste ohne großen Übergang oder Zusammenhang, wodurch dieser Film natürlich tonnenweise Logiklöcher und Übergamgsfehler hat. Als ob man einfach nur irgendwas gedreht hat und dann zusammengefügt hat, in der Hoffnung ne halbwegs ordentliche Story zu erzählen, was am Ende natürlich nicht der Fall war.
                      Der Cast in Kombination mit den schlechten Dialogen wirken unfreiwillig komisch, teilweise sogar zum Fremdschämen. Wo Seagal trotz der Tatsache dass er hier noch mal fülliger geworden ist, zumindest noch etwas grundcoolness ausstrahlt, sind der Cast um ihn herum wie schlechte Karikaturen.
                      Die Action ist eher wohldosiert, man sieht Seagal wild in Nahaufnahme mit den Armen rumfuchteln und dass fliegt irgendwann der böse Bube in bester A-Team Slow Mo Manier durch die Gegend.
                      Immerhin Schießereien und Explosionen sehen noch relativ gut aus. Oft hier recht sinnfrei eingefügt, aber wenigstens ein paar Schauwerte.
                      Warum dieser Film damals keine Freigabe erhalten hat, kann ich auch nicht nachvollziehen. Ich kenne FSK 12 Film die blutiger sind.
                      In der Summe ist dieser Film damals wie heute wirklich sehr mies, wobei immerhin nicht ganz der schlechteste Seagal Film. Weit weg ist man aber nicht.

                      2/10 Punkte

                      Kommentar


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                        Wake up dead man: A Knives Out Mystery (Netflix) (Dolby Vision)

                        Als der junge Priester Jud Duplenticy geschickt wird, um Monsignore Jefferson Wicks zu unterstützen, wird schnell klar, dass in der Gemeinde nicht alles rosig ist. Als ein plötzlicher und scheinbar unmöglicher Mord die Kleinstadt erschüttert, veranlasst das Fehlen eines offensichtlichen Verdächtigen die örtliche Polizeichefin Geraldine Scott, sich mit dem berühmten Detektiv Benoit Blanc zusammenzutun, um das Rätsel zu lösen.

                        Mit der Veröffentlichung von „Wake Up Dead Man“ auf Netflix im Dezember 2025 schließt Regisseur Rian Johnson („Star Wars- Die letzten Jedi“) seine ursprüngliche Krimi-Trilogie vorerst ab. Während der Film handwerklich brillant bleibt, kämpft er mit einer Schwäche, die schon beim (humorvolleren) Vorgänger Glass Onion spürbar war: dem Sitzfleisch des Zuschauers.

                        Daniel Craig ist als Benoit Blanc mittlerweile völlig in seiner Rolle aufgegangen. Er spielt den Detektiv mit einer Mischung aus cooler Gelassenheit und messerscharfer Beobachtungsgabe, die den Film trägt. Es ist offensichtlich, dass Craig in der Zusammenarbeit mit Johnson eine kreative Freiheit genießt, die ihm in seinen Bond-Jahren oft verwehrt blieb. Der Cast, allen voran Josh O’Connor, Josh Brolin und Glenn Close, liefert erstklassige Leistungen ab, die das komplexe Geflecht glaubhaft machen.

                        Trotz der scharfen Dialoge und der gewohnt cleveren Wendungen leidet Wake Up Dead Man an seiner überproportionalen Laufzeit. Mit fast 150 Minuten fühlt sich der Film im letzten Drittel unnötig aufgebläht an, was ihm wertvolle Punkte kostet.

                        Johnson neigt dazu, die Auflösung in extrem kleinteiligen Rückblenden zu erklären. Was in „Knives Out“ (2019) noch frisch wirkte, zieht sich hier in die Länge. Der Film stoppt seinen Erzählfluss für fast 20 Minuten, um kleinste Details zu beleuchten, die der aufmerksame Zuschauer bereits geahnt hat.
                        Nach der großen Enthüllung in der Mitte des Films verliert die Geschichte an Tempo. Der Weg zum finalen Showdown fühlt sich eher wie ein langsames Auslaufen an statt wie ein spannungsgeladener Sprint.

                        „Wake Up Dead“ Man ist ein intelligenter, visuell beeindruckender Kriminalfilm, der durch seinen Cast veredelt wird. Es ist jedoch auch ein Film, der sich zu sehr in seinen eigenen Wendungen verliert. Wer die Geduld für die ausführlichen Erklärungen im letzten Drittel mitbringt, wird mit einem der atmosphärischsten Krimis der letzten Jahre belohnt. Dennoch bleibt der Beigeschmack, dass weniger (Laufzeit) hier definitiv mehr gewesen wäre.

                        7 von 10 wichtige Flachmänner

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