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  • Mosquito Coast - DVD - 6,5/10

    Ich hatte mal in meiner Retrokiste gekramt.
    Ein Film den ich lange nicht gesehen habe.
    Die Aussteiger-Geschichte rund um Harrison Ford, hat gute Momente, tolle Bilder und teils eine klasse Atmosphäre. Wirkt mittlerweile aber auch recht unspektakulär, sowie recht sperrig bisweilen.
    An den Darstellern wie Helen Mirren, River Phoenix, liegt es nicht. Dennoch ein guter Film zum Thema gesellschaftliche Kritik, den Aufbruch ins scheinbare Paradies und dessen Herausforderung.


    Mörderischer Vorsprung - DVD - 8,5/10

    Der FBI Agent Stantin verfolgt einen Mörder in die Berge Richtung Kanada. Hierbei ist der Stadtmensch auf die Hilfe von Bergführer Knox angewiesen.
    Dessen Freundin mit einer Gruppe unterwegs ist, die einen Ausflug in den Bergen machen. Darunter hat sich anonym auch der Mörder gemischt.
    Mörderischer Vorsprung ist ein klasse Thriller, indem Sidney Poitier und Tom Berenger als ungleiches Paar brillieren. Der Film fängt sehr packend an, die Spannung baut sich exzellent auf und mündet in einem spektakulären Finale. Durch das ungleiche Duo gibt es einige coole Sprüche und humorvolle Momente, ohne das es unpassend wirkt. Definitiv ein klasse Film, der unbedingt mal ein Upgrade auf Blu-Ray oder 4K verdient hätte.
    Zuletzt geändert von Kaneda; 11.01.2026, 13:21.




    Gruß Harry

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    • The Rock (BD)

      Dieser Film machte Nicolas Cage über Nacht zum Actionstar und war der Beginn der langjährigen Partnerschaft zwischen Cage und Bruckheimer. Jedoch war dieser Film zusammen mit Speed auch der Grund warum klassische Actiondarsteller plötzlich nicht mehr gefragt waren.
      Damals als dieser Film rauskam, hat er mich total umgehauen und hab diesen Film binnen kurzer Zeit wirklich sehr oft gesehen. Inzwischen sind seit der letzten Sichtung bestimmt 10 Jahre her und ich hatte mal wieder Lust drauf.
      Schon der Anfang mit den ikonischen Theme von Hans Zimmer zauberte mir ein riesen Lächeln ins Gesicht.
      Auch ist es krass wie viele inzwischen bekannte Gesichter hier in diesem Film in kleinen Nebenrollen aufgetaucht sind.
      Absolutes Highlight ist für mich natürlich Sean Connery. Er verströmt hier eine so unglaubliche Coolness, so viel Charme und ist so lässig, wie kaum ein anderer Darsteller bis heute erreicht. Er rockt praktisch jede Szene und macht auch noch während der Actionszenen eine recht gute Figur, wobei einige Male sein Stuntdouble sehr sichtbar war.
      Nicolas Cage als total überforderter Gegenpol, der über sich hinaus wachsen muss harmoniert hier sehr gut mit Connery und beide sorgen für klasse Momente. Aber auch bei Cage sieht man öfters mal den Stuntdouble.
      Ed Harris als Bösewicht ist absolut souverän.
      Die Action selbst auch wenn des öfteren mal mit der Kamera geschüttet wird ist immer noch klasse in Szene gesetzt mit tollen Stunts und sehr guten Kamerafahrten. Alleine die Verfolgungsjagd in der ersten Hälfte des Films, mit der Zerstörungsorgie feier ich noch heute.
      Natürlich gibt es noch andere Coole Momente wie z.B. als Connery ganz lässig sagt: Welcome to The Rock
      Oder natürlich die ikonische Szene wo Cage mit den Bengalos kniet und sie Jets über ihn hinweg fliegen. Immer wieder Gänsehaut pur.
      Die zweite Hälfte des Films bietet immer noch ein tolles Actionfeuerwerk mit tollen Kamerafahrten welches immer noch extrem viel Spaß macht zuzusehen so dass die 137 Minuten Laufzeit total an einem vorbeifliegen.
      Damals wie heute ganz großer Actionkracher, den man sich immer noch wunderbar anschauen kann.

      10/10 Punkte

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      • movieguide
        movieguide kommentierte
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        top-Film. Müsste ich auch mal anschauen.

      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Gerade erst gesehen. Top Film!

      • FKNOESTREET
        FKNOESTREET kommentierte
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        Ja der war auch bei mir erst Ende Dezember im Player top besetzt großartige Action und coole Sprüche was will man(n) mehr!

    • The Expendables 4 - 5,5/10



      Wenn man fast 10 Jahre später eine Fortsetzung zum letzten Teil des Expendables-Franchise bringt, dann ist die Erwartungshaltung groß. So war es bei mir, aber das legt sich recht schnell, denn der Cast kann hier leider nicht mal mehr ansatzweise mit dem der Vorgänger mithalten. Statt große Namen aus der einstigen Riege der Actionhelden bekommt man hier zwar mit Iko Uweis und Tony Jaa zwei formatible Kämpfer, aber eben keine Helden der 80er. Auch vom einstigen Cast ist wenig geblieben, stattdessen No Names und Möchtegern-Actionhelden. Offenbar wurde das Budget erheblich zusammengestrichen, das sieht man nicht nur beim Cast sondern bei ganzen Setting des Filmes. Wurde bei den vorangegangenen Filmen viel im Ostblock, aber On Location, gedreht - sieht hier alles nur nach Studioset aus. Nichts wirkt echt, was durch die Teils grottigen CGI-Effekte noch verstärkt wird.

      Wenn man einen Actionfilm dreht, der auf die alte Schule des Actionkinos referenziert, dann sollte der Film auch so gemacht sein und nicht wie ein billig runtergedrehter B-Actioner rüberkommen. Das ist in meinen Augen neben der generellen Inszenierung das Hauptproblem mit diesem Film, man hat den Kern der Reihe leider aus den Augen verloren. Da wirkt dann selbst der seinerzeit gescholtene Teil 3 wie ein großer Actionfilm. Trotzdem kann man mit Expendables 4 durchaus seinen Spaß haben, vor allem wenn die Crew-Mitlgieder untereinander ihre Späßchen machen. Da haben die Vorgänger eingezahlt, so das man sich gern zum hundersten Mal den Blumenkohlwitz von Toll Road anhört. Als Jason Statham Fan macht es mir auch nichts aus das er als Charakter hier im Vordergrund steht und der Rest stark in den Hintergrund rückt. Das Stallone hier eine kleinere Rolle einnimmt war ja von Anfang an bekannt, war dann am Ende sogar überrascht das er doch mehr Screentime hatte als erwartet. So bekommt Statham auch ein paar gute Actionszenen zu gestanden, vor allem der Fight gegen Uweis ist wie ich finde recht gut gelungen.

      So bleibt am Ende eine Fortsetzung der verschenkten Möglichkeiten. Schade das der letzte Teil des Franchise dann auch ziemlich deutlich abfällt. Es ist zwra kein Totalausfall, das liegt aber nur an Figuren wie Statham und Stallone. In punkto Action ist der Film aufgrund seines künstlichen CGI-versifften Looks leider eine herbe Enttäsuchen, daher magere

      ---
      Bild 4K: Am Bild der 4K UHD Scheibe gibts nichts zu bemängeln. Sehr gute Schärfe, kräftige Farben... macht die miesen Effekte leider auch nicht besser

      Ton: Es liegen alle relevanten Tonspuren inkl. Atmos vor, so richtig referenzwürdig war das Ganze dann für mich aber auch nicht

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      • Skiptrace (BD)

        Ich habe diesen Film seit seinem BD Release nicht mehr gesehen und hatte wohlwissend dass dieser Film nur mittelmäßig ist irgendwie wieder Lust drauf.
        Die US Filme von Jackie Chan sind bis auf wenige Ausnahmen eher dürftig, auch dieser ist bekanntlich nicht der große Hit, was vor allem an dem extrem albernen Humor liegt. Denn der fängt nach ner Zeit an zu nerven.
        Johnny Knoxville, macht halt seine typischen argen Slapstick einlagen, die eher peinlich sind als lustig. Die Story natürlich auch arg an den Haaren herbei gezogen hat einige Längen.
        Wobei die Landschaftsaufnahmen wirklich sehr schön sind.
        Was die Action angeht, merkt man bei den Stunts schon deutlich das Wire Work und stellenweise auch ganz schwache Green Screen arbeiten. Die Fights selbst sind sehr gut Choreografiert, aber man merkte hier das Alter von Jackie schon deutlich, da seine Bewegungen stellenweise recht langsam sind. Etwas Speed Up hätte der Action gut getan. Das ist hatte man in seinem letzten Film Shadow Chase besser hinbekommen.
        Zhang Lanxin in einer Nebenrolle ist auch arg verschenkt da bis auf einen minifight am Schluss gegen Ex WWE Diva Eve Torres kann sie sich kaum beweisen und ist nur da um als Sidekick grimmig zu gucken, wobei wenn sie kämpft wird’s cool. Kleines Highlight ist aber der Fight zwischen Eve Torres und Jackie Chan im ersten Drittel des Films, einfach weil dieser sehr lustig gemacht ist. Ansonsten reicht der Film zu lockerer Berieselung und halbwegs unterhalten werden an einem Sonntag Nachmittag. Zu mehr nicht.

        5,25/10 Punkte

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        • Ski Academy (Prime)

          Hab diesen Film bestimmt 30 Jahre nicht gesehen und dieser Film ist definitiv ein Kind seiner Zeit und aus heutiger Sicht sehr albern mit vielen verrückten Slapstick Einlagen. Meine Frau hat aber oft Lachen müssen weil gerade dieser Alberne Humor genau ihr Ding ist. Für mich reichte es in erster Linie nur zum Schmunzeln.
          Optisch merkt man schon das Alter. Alleine diese Bunten Klamotten und diese verrückten Frisuren wo man damals noch dachte das war früher cool. Heute eher zum Fremdschämen. Die Charaktere sind sich recht verrückte Karikaturen. Hier merkt man klar dass dieser Film von den Machern von Police Academy ist und versuchte den Erfolg zu wiederholen ohne aber annähernd deren Klasse zu erreichen.
          Ernst nehmen kann und will man sich hier definitiv nicht. Im Grunde ist dieser Film so ein typischer 80er Jahre Party Film auch wenn dieser 1990 erschienen ist ohne jeden Anspruch zur lockeren Unterhaltung.
          Interessant war aber wie viele bekannte Darsteller hier zu sehen sind.
          Die Ski und Snowboard Szenen sind cool gemacht, okay aus heutiger Sicht unspektakulär und sicherlich schon besser gesehen aber ansonsten solide Stuntarbeit.
          Heutzutage kann man diesen Film aber nur noch anschauen wenn man den von früher noch kennt und diesen Film mochte, aber selbst dann überzeugt dieser Film jetzt nicht mehr so sehr. Zumindest mich nicht.

          3,25/10 Punkte

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          • The Gift (2015) - 6,5/10

            Von Joel Edgerton gedrehter Thriller, in dem er auch eine Hauptrollen spielt. Es geht hier um ein junges Paar, das in der alten Heimat ein neues Leben beginnen möchte. Dabei trifft Simon auf einen alten Schulfreund: Gordo. Die Anfangs zufällige Begegnung wird aber zunehmend bedrohlich, als er anfängt das Paar mit Geschenken zu bedenken und immer öfter vor der Tür steht. Aus der anfänglichen Freundschaft entspinnt sich ein Psychokrimi.

            Die Idee des Filmes ist gut und man nimmt sich ausreichend Zeit eine gute Atmosphäre aufzubauen. Edgerton der hier in die Rolle des Gordo schlüpft ist von Anfang an undurchsichtig. Jason Bateman der Simon spielt ist ebenfalls gut. Leider geht dem Film irgendwann einwenig die Puste aus, da das Bedrohungsszenario nicht voll ausgeschöpft wird. Der Film wartet zwar mit einen Twist auf, aber es fehlt dann irgendwie am Ende doch etwas an Thrill um gänzlich zu überzeugen. Hier ist dann vielleicht die 12er Freigabe auch etwas hinderlich. Insgesamt also ein solider Thriller den man sich durchaus mal ansehen kann, bei dem man jetzt aber auch nichts verpasst wenn man ihn auslässt.

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            • Alex Gabler
              Alex Gabler kommentierte
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              Habe den glaube ich sehr ähnlich empfunden und bewertet. Die Idee dahinter ist gut.

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            Air Force One (Blu Ray)

            Die "Air Force One", das sicherste Flugzeug der Welt, wird auf dem Rückflug von Moskau gekapert. An Bord befindet sich US-Präsident James Marshall mit seiner Familie und einigen wichtigen Mitarbeitern.

            Der Thriller aus dem Jahr 1997 wird oft als "Stirb langsam im Flugzeug" beschrieben, wobei der Präsident selbst zum Helden wider Willen wird. Der Film ist nach einer kleinen Einleitung rasant inszeniert und hält das Tempo durchgehend hoch, was auch heute noch für Spannung sorgt.

            Harrison Ford brilliert in der Rolle des entschlossenen Präsidenten, der nicht nur der mächtigste Mann der Welt ist, sondern auch ein Familienvater, der kämpft, um seine Liebsten zu retten. Ford verleiht der Rolle die nötige Glaubwürdigkeit und Härte.

            Noch besser ist aber Gary Oldman als Anführer der kasachischen Terroristen, Egor Korshunov. Er liefert einen intensiven und charismatischen Gegenspieler. Sein fanatischer Eifer und seine rücksichtslose Art machen ihn zu einem denkwürdigen Bösewicht, der Fords Heldenrolle perfekt ergänzt.

            Natürlich hat der Film einen übertriebenen US-Pathos, schließlich handelt er ja auch von der Entführung des Präsidenten bzw. der Air Force One. Lediglich einige schlecht gealterte CGI-Effekte und die simple Weltanschauung des Films trüben tatsächlich etwas den Gesamteindruck.

            So oder so und trotz einiger Klischees ist "Air Force One" ein absolut sehenswerter und fesselnder Actionfilm, der vor allem durch die starken Leistungen von Harrison Ford und Gary Oldman sowie der straffen Regie von Wolfgang Petersen überzeugt.

            Bild und Ton der Blu Ray sind solide. Der Ton könnte aber mehr "Wumms" haben.

            8 von 10 leere Rettungskapseln

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            • Sonny
              Sonny kommentierte
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              Natürlich habe ich ihn auch mal gesehen, aber wenn ich es richtig in Erinnerung habe, war der mir da schon zu altbacken. Für mein Empfinden nicht gut gealtert, weswegen er auch nicht in der Sammlung ist oder kommen wird.

            • Count Dooku
              Count Dooku kommentierte
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              Mag den Film ganz gerne. Das CGI hat aber schon in 90ern schlecht ausgesehen. Besonders die Szenen am Schluß sehen sehr schlecht aus.
              Besonders gut finde ich die Kamera-Arbeit und Action.

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            Predator: Badlands (Prime Leihe)

            "Predator: Badlands" erzählt die Geschichte von Dek, einem jungen, von seinem Vater verstoßenen Predator, der auf einem gefährlichen Planeten strandet und dort auf die Androidin Thia trifft, die zu seiner unerwarteten Verbündeten wird, um gemeinsam einer übermächtigen Bedrohung zu begegnen und sich als würdig zu erweisen.

            Der Film bricht mit der Tradition, indem er den Predator als Protagonisten etabliert - und das funktioniert größtenteils. Im Zentrum steht die ungeplante Zusammenarbeit zwischen dem wortkargen Dek und Thia, einem positiv gestimmten Androiden der Weyland-Yutani Corporation. Diese "Buddy-Cop"-Dynamik sorgt für überraschenden Witz und sogar etwas emotionale Tiefe.

            In puncto Action und Brutalität liefert der Film von Regisseur Dan Trachtenberg ("Prey") ordentlich ab. Obwohl er im Kino eine 14er-Freigabe erhielt, um ein breiteres Publikum anzusprechen, nutzt er die Abwesenheit von menschlichem roten Blut (da es sich um Kämpfe zwischen Fantasy-Kreaturen und Androiden handelt) für brutalen, intensiven Action-Horror. Es gibt viele spannende Kampfszenen und Verfolgungsjagden, die für Popcorn-Unterhaltung sorgen.

            Das Setting auf einem unwirtlichen Alien-Planeten hat mir überraschend gut gefallen, da es visuell beeindruckend in Szene gesetzt wurde. Gut, teilweise mit erkennbarer CGI (z. B. wenn Dek Androidin Thia nach oben wirft), aber immerhin effektiv inszeniert. Die Kreaturen und die Flora/Fauna des Planeten sind fantasievoll gestaltet und tragen zur intensiven Atmosphäre bei.

            "Predator: Badlands" ist ein überraschend gelungener Sci-Fi-Action-Abenteuerfilm geworden, der das Franchise in eine neue Richtung lenken könnte. Das starke World Building, die Charakterentwicklung und die Action ergeben einen ordentlichen Mix. Lediglich Fans vom brutalen Predator könnten etwas enttäuscht sein. Nachdem ich mich mit dem neuen Predator Design von Dek arrangieren konnte, fand ich ihn im großen und Ganzen zwar nicht überwältigend aber immerhin noch überraschend solide bis gut.

            7 von 10 Doofe drakonische Predator-Väter
            Zuletzt geändert von Alex Gabler; 14.01.2026, 11:36.

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            • Maria träumt - oder: Die Kunst des Neuanfangs (P)

              Knapp 90minütige (Liebes-?) Komödie aus dem Land des Baguettes und des billigen, wässrigen Rotweins aus dem Jahr 2023 über eine (Putz-) Frau mittleren Alters, die langsam für sich entdeckt, daß da mehr ist...

              Ein wirklich schöner, kurzweiliger Film mit überaus charmanten Hauptcharakteren, der gefällt, ohne kitschig zu werden (was ja oft so ne Gratwanderung ist). Hat uns sehr gut gefallen und paßte hervorragend am gestrigen Abend.

              2
              "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

              Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
              4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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                Eine wie keine (Disney+)

                Der beliebte Highschool-Star Zach Siler (Freddie Prinze Jr.) wettet, dass er jedes Mädchen nach der Trennung von seiner Freundin in die Ballkönigin verwandeln kann. Seine Wahl fällt auf die unscheinbare, kunstaffine Laney Boggs (Rachael Leigh Cook).

                Was folgt, ist eine vorhersehbare, aber dennoch unterhaltsame Geschichte, in der beide Protagonisten lernen, über den Tellerrand hinauszuschauen. Trotz der stereotypen Charaktere – vom aufgeblasenen Ex bis zum gutaussehenden Sportler – sorgen die Darstellerleistungen für eine gewisse Sympathie.

                "She´s all that", wie er im Original heißt, ist der Inbegriff einer 90er-Jahre-Teenie-Romanze und ist auch ein "Guilty Pleasure" von mir. Der Film, der lose auf George Bernard Shaws Theaterstück Pygmalion basiert, nimmt sich selbst nicht allzu ernst und bietet genau das, was man von einem Klassiker dieses Genres erwartet: Kitsch, Charme und eine unwiderstehliche Portion Nostalgie.
                Die "Verwandlung" von Laney, bei der sie lediglich ihre Brille abnimmt und ihre Latzhose gegen ein Kleid tauscht, ist legendär trivial, aber genau das macht den Charme aus. Die Geschichte ist herzerwärmend, weil sie, trotz ihrer Oberflächlichkeit, eine Botschaft über Authentizität und das Überwinden von Äußerlichkeiten vermittelt. Diese unbeschwerte, positive Stimmung ist es, die mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

                Ein wesentlicher Bestandteil des Filmerlebnisses ist auch der Soundtrack. Besonders hervorzuheben ist der ikonische Song "Kiss Me" von Sixpence None the Richer, der eine der denkwürdigsten Szenen des Films untermalt. Die musikalische Untermalung fängt das Gefühl der späten 90er perfekt ein und trägt maßgeblich zum Kultstatus des Films bei.

                "Eine wie keine" ist kein Meisterwerk der Filmkunst, aber das will er auch gar nicht sein. Er ist ein charmantes, leichtgewichtiges Teenie-Filmchen, das durch seinen Witz, seine (sehr vielen bekannten) sympathischen Darsteller und seinen tollen Soundtrack besticht. Für Fans des Genres und alle, die eine Dosis unschuldiger 90er-Jahre-Romantik suchen, ist er das perfekte Guilty Pleasure: ein Film, den man vielleicht nicht auf ein Podest hebt, aber heimlich immer wieder gerne schaut. ;)

                7,5 von 10 Abschlussball-Klischees

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                  The Running Man (2025) (Prime Leihe)

                  Der Film, der in einem dystopischen Jahr 2025 spielt, in dem Reality-TV und die Kluft zwischen Arm und Reich dominieren, zeigt Ben Richards (Glen Powell), der an der tödlichen Spielshow "The Running Man" teilnimmt, um Geld für die Medikamente seiner Tochter zu verdienen.

                  Der neueste Film von Edgar Wright ("Baby Driver") ist ein actiongeladener, Dystopie-Thriller, der das Buch von Stephen King genauer adaptiert als das Original von 1987 mit Arnold Schwarzenegger.
                  Der Film bietet nach einer gekonnten Einführung der Charaktere eine Menge unterhaltsamer Action und Spannung. Die Menschen-Jagd durch diese Zukunftswelt ist rasant inszeniert und hat mich sofort abgeholt.

                  Auch audiovisuell weiß Regisseur Wright genau, worauf es ankommt und erklärt Dinge wie bereits bei seinen anderen Filmen nonverbal bzw. im Vorbeiziehen. Hier muss nicht mit dem Holzhammer ewig erklärt werden, was für Richard auf dem Spiel steht - der Zuschauer begreift sofort und ist auf Richards Seite.

                  Wie bereits erwähnt hält sich die Neuverfilmung enger an die düstere und politisch aufgeladene Vorlage von Stephen King (die er unter dem Pseudonym Richard Bachman geschrieben hat).Der ganze Film verlagert sich nun raus aus einem TV-Studio und spielt in der ganzen Stadt, was mir recht gut gefällt.
                  Die Leistung von Glen Powell ("Twisters") ist durchgehend charismatisch sowie überzeugend und er ist als wütender Actionheld die richtige Wahl gewesen. Ich finde, er ist einfach eine coole Socke. Aber auch die Rolle von Josh Brolin als Dan Killian passt. Lediglich der Moderator der "Running Man" Show kann es in keinster Weise mit dem charismatischen aber diabolischen Richard Dawson aus dem ersten Film aufnehmen.
                  Mir gefiel auch dieser Genremix aus Dystopie, Satire, Action und Comedy, welcher vielleicht von manchen als Kritikpunkt gesehen werden kann, da er so keine klare (klassische) Linie verfolgt.

                  Wie zu erwarten, gibt es bei einer Laufzeit von 137 Minuten einen Haken. So spannend der Film in den ersten zwei Dritteln auch ist, so sehr zieht sich das letzte Drittel etwas. Man hat als Zuschauer dann eigentlich genug, ist "satt" und möchte zu einem Abschluss kommen. Und wenn dann das Ende da ist, kommt es dann dennoch abrupt und etwas unbefriedigend daher. Diese Mankos zerstörten mir den eigentlich gelungenen Gesamteindruck des Filmes etwas.

                  Insgesamt ist "The Running Man" aus dem Jahr 2025 ein unterhaltsamer Popcorn-Blockbuster, der genug Action, Energie und Stil bietet, aber leider nicht sein volles Potenzial ausschöpft. Die Arnie Version ist klar anders, aber meiner Meinung nach auch etwas besser und weniger sperrig.
                  Die UHD wird auf jeden Fall (etwas später und zu nem guten Preis) gekauft.

                  7,5 von 10 Cyber-Drohnen, die dir überall hin folgen können

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                  • 27 Nächte (P)

                    Maria ist eine liebenswerte 83jährige wohlhabende Frau, die gerne feiert und ihr Leben genießt. Dies paßt ihren beiden Töchtern überhaupt nicht, die Angst um ihr Erbe haben - weswegen sie ihre Mutter einweisen lassen! Ein vom Gericht bestellter, recht konservativer Gutachter soll nun im Nachgang Marias Fähigkeiten, ihr Leben alleine zu meistern, beurteilen...

                    Kleine sympathische argentinische Komödie mit einer "charmanten Alten" und einer unterhaltsamen Geschichte. Natürlich nicht sammlungsrelevant, aber gut zu gucken.

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                    ER
                    "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                    Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                    4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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                    • Kuffs (Prime)

                      Dieser Film war damals in den Kinos ein Flop, erst über den Videotheken konnte dieser FIlm einen gewissen Geheimtippstatus erreichen. Damals in den 90ern habe ich diesen FIlm recht oft gesehen. Die Letzte Sichtung ist aber locker über 25 Jahre her und ich hatte wieder Bock auf diese Actioncomedy und ich muss sagen ich habe mich weiterhin gut unterhalten gefühlt.
                      Trotz an sich ernster Grundstory nimmt sich dieser FIlm null ernst und hat so eine gewisse lockere Atmosphäre, was vor allem daran liegt dass Christian Slater hier ständig die vierte Wand bricht und so jede Szene schön auflockert. Er selbst ist auch mit viel Spaß dabei und kommt dadurch auch entsprechend cool rüber. Dazu eine noch sehr junge Milla Jovovich als Love Interest noch vor ihrem durchbruch in 5. Element ist hier wirklich schön anzuschauen.
                      Die Story ist eine simple Crime Rache Story und entsprechend von Anfang bis Ende vorhersehbar, aber dank der lockeren Art gehen die 101 Minuten Laufzeit recht zügig an einem vorbei.
                      Action selbst ist wohldosiert und hauptsächlich zum Finale aber diese ist wirklich gut gemacht mit schönen Slow Mos und guten Shootouts.
                      Insgesamt macht dieser Film immer noch sehr viel Spaß, null Anspruch pure Unterhaltung auch wenn hier sicherlich noch Nostalgiebonus eine Rolle spielt.

                      7/10 Punkte

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                      • Alex Gabler
                        Alex Gabler kommentierte
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                        An den kann ich mich auch nur mehr ganz vage erinnern - VHS Zeiten eben. :) Da war der Christian halt noch cool.

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                      The Astronaut (2025) (4K UHD, HDR10)

                      Als eine Astronautin auf der Erde notlandet, wird sie von ihren Vorgesetzten zur Rehabilitation und Untersuchung unter Quarantäne gestellt. Als sich beunruhigende Ereignisse zutragen, befürchtet sie, dass ihr etwas Außerirdisches nach Hause gefolgt ist.

                      Der Science-Fiction-Thriller "The Astronaut" (2025), unter der Regie von Jess Varley, versucht, dem bekannten Genre der Weltraum-Heimkehrer-Storys (zB. "The Astronauts Wife") eine neue Wendung zu geben. Mit einer vielversprechenden Besetzung, angeführt von Kate Mara ("Fantastic Four 2018")und dem erfahrenen Laurence Fishburne ("Matrix"), der General William Harris spielt und von Anfang an Autorität verleiht, beginnt der Film mit einer fesselnden Ausgangslage, so wie es auch der Trailer versprach. Die anfängliche Spannung und das Rätselraten, ob die Vorkommnisse oder die Halluzinationen real sind, sind die Stärken des Films.

                      Jedoch verliert der Film im Mittelteil an Fahrt und das Potenzial der soliden Grundprämisse wird nicht voll ausgeschöpft. Ich hatte mir mehr erhofft, insbesondere vom Ende. Der finale Twist wirkt unvorbereitet und überstürzt, anstatt die angedeuteten Themen von Familie und Identität tiefer zu ergründen, was zu einem abrupten Ende führt.

                      Die 4K UHD präsentiert sich d visuell ansprechend. Das Bild mit seinen natürlichen und satten Farben ist kristallklar und die düstere, beklemmende Atmosphäre in der Quarantäne-Villa kommt hervorragend zur Geltung. Die Kameraarbeit fängt die Isolation und die psychologische Spannung gut ein. Leider fallen einige der visuellen Effekte im Weltraum oder im letzten Akt im Vergleich zur ansonsten soliden Produktion etwas ab und wirken teilweise wie aus einem B-Movie. Die Bitrate liegt mit ca. 80 MBit/s im gehobenem Bereich und zeigt insgesamt ein messerscharfes Bild. Immer, wenn die Kamera die herbstlichen Bäume (mit all ihren Farbnuancen) von oben einfängt, kann man jedes Blatt einzeln zählen. Aber auch Hautporen oder einzelne Haare kann man, wenn man denn möchte, zählen. Helle Spitzlichter, die wirklich herausstechen, gibt es dank HDR10 beim Glanz in den Augen, Taschenlampen oder Scheinwerfern zu sehen. Auch der Schwarzwert bietet tiefstes Schwarz ohne Details absaufen zu lassen. Insgesamt ein starkes 4K UHD Bild!

                      Auch akustisch liefert "The Astronaut" (2025) eine starke Leistung ab. Der dynamische Ton DTS-HD MA trägt wesentlich zur Atmosphäre bei. Sowohl die subtilen Geräusche innerhalb der Isolationseinheit als auch die intensiveren Momente mit der Filmmusik sorgen für eine immersive Erfahrung. Immer wieder werden einzelne Lautsprecher angespielt und man fühlt sich recht oft mittendrin. Die Dialoge wie auch die Effekte sind jederzeit glasklar. Ein Effektgewitter sollte man sich zwar nicht erwarten aber beim Ton, so wie auch beim Bild, macht der Film alles richtig.

                      Fazit:
                      "The Astronaut" ist ein visuell und akustisch überzeugender Science-Fiction-Horror-Thriller mit guten schauspielerischen Leistungen, der aber unter seiner unausgereiften und enttäuschenden Ausführung der vielversprechenden Story leidet. Wer einen technisch brillanten Filmabend sucht und über eine schwächelnde Handlung hinwegsehen kann, wird hier gut bedient. Mir hat die einmalige Sichtung gereicht.

                      6 von 10 Laser-Sicherheitskameras

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                      • movieguide
                        movieguide kommentierte
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                        ich fand den Trailer schon total lahm. Wird maximal mal im Stream geschaut, aber nichts wofür ich Geld ausgeben würde. Hast du ihn dir gekauft?

                      • Alex Gabler
                        Alex Gabler kommentierte
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                        movieguide ja, gestern ein Blindkauf über Amazon um € 19,-. Wird aber wieder verkauft.

                    • Projekt Art of Asia - Film Nr. 55

                      Bataillon der Versammten - Die Schlacht um Jangsari

                      2 bis 3

                      ER wohl.
                      "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                      Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                      4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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                      • Sonny
                        Sonny kommentierte
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                        Das soll natürlich "Verdammten" heißen...
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