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    The last Showgirl (Netflix)

    Es geht um die Las-Vegas-Revuetänzerin Shelly, deren Welt nach dem abrupten Ende ihrer Show zusammenbricht. Mit fast 60 Jahren muss sie sich nach drei Jahrzehnten im Rampenlicht neu orientieren, ihre vernachlässigte Beziehung zur Tochter kitten und ihre Identität abseits der Bühne finden.

    „The Last Showgirl“ aus dem Jahr 2024 mit Pamela Anderson und Dave Bautista in den Hauptrollen wird definitiv die Geschmäcker spalten. Ich fand ihn ermüdend bzw. langweilig, die wackelige Kamera mit den Nahaufnahmen machte mich richtig nervös und da der Film auf Wunsch von Regisseurin Gia Coppola auf 16mm gedreht wurde, bekommt man obendrauf noch ein dreckiges, körniges sowie verwaschenes Bild zu sehen, welches vermutlich den Verfall vom Showbiz in Las Vegas unterstreichen soll. Eine tiefgründige Charakterstudie konnte ich jedenfalls nicht erkennen und auch Andersons schauspielerische Leistung war jetzt nicht der Rede wert. Obwohl der Film gerade einmal 88 Minuten Laufzeit aufweist, war es ein innerer Kampf, bis zum Ende durchzuhalten, nur um zu sehen, ob etwas Besonderes passiert.

    Beispiel? Nach ca. 30 Minuten (!) Spielzeit haben die Showgirls lediglich mitbekommen, dass ihre Show abgesetzt wird. Ja, DAS war in etwa die gesamte Handlung der ersten halben Stunde. Alles eingebettet in oberflächlichen und klischeehaften Dialogen.

    Der einzige Lichtblick war Ex-Wrestler Dave Bautista, der den Bühnenmanager Eddie in einer Nebenrolle spielt. Seine unaufdringliche, aber wirkungsvolle Darstellung fand ich richtig stark. Hier konnte er eine andere Bandbreite seines Könnens zeigen.

    Natürlich ist mir nicht entgangen, dass die Handlung eine melancholische Betrachtung über das Altern, der Identität und verpasste Chancen ist. Dennoch ist „The Last Showgirl“, auch weil Nebenhandlungen zu kurz kommen, viel zu zäh inszeniert ist und der spezielle visuelle Ansatz nicht gefällt, nichts zum Weiterempfehlen. Dass der Film mich (uns) in keiner Weise abgeholt hat verpasst ihm den endgültigen Todesstoß.

    2 von 10 gekünstelte und aufgesetzte Lächeln

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    • Red Heat (WT/B)

      2+



      Der City Hai (B)

      2+
      "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

      Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
      4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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      • movieguide
        movieguide kommentierte
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        Die Wertung für Red Heat passt, beim City Hai würde ich das + aber wegnehmen... der fällt schon deutlich ab im Vergleich

      • Sonny
        Sonny kommentierte
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        movieguide Ja, das + war meiner Stimmung vorgestern geschuldet. Kann man auch ohne + rechtfertigen. So oder so paßte er für mich am Donnerstag ganz gut.

      • bifi
        bifi kommentierte
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        Habe ich mir beide dieser Tage auf 4k gekauft und werde die Tage reinschauen. Habe beide top in Erinnerung

    • IMG_4312.jpeg

      The Long Walk (Blu Ray)

      In einer autoritären Zukunft müssen 50 Jugendliche einen Marsch auf Leben und Tod antreten. Die Regel ist simpel wie grausam: Wer langsamer als vier Meilen pro Stunde geht, wird verwarnt. Nach der dritten Warnung erfolgt das „Ticket“ – die Exekution. Es gibt kein Ziel, denn der letzte der übrig bleibt gewinnt.

      Ich habe den Roman nicht gelesen.
      Mit The Long Walk (2025) ist Regisseur Francis Lawrence („The Hunger Games“, „Constantine“) das Kunststück gelungen, eine der „unverfilmbaren“ Vorlagen von Stephen King (geschrieben als Richard Bachman) in einen beklemmenden Spielfilm zu verwandeln.
      Lawrence inszeniert diesen Überlebenskampf nicht als Action-Spektakel, sondern als psychologisches Kammerspiel unter freiem Himmel.

      Der sympathische Cooper Hoffman („Licorice Pizza“) und der talentierte David Jonsson („Alien: Romulus“) liefern eine Chemie ab, die das Herzstück der Geschichte bildet. Ihre wachsende Freundschaft inmitten der Hoffnungslosigkeit ist zutiefst bewegend. Man kann nicht anders, als mit den beiden und ihrer kleinen Gruppe mitzufühlen. Besonders frisch wirkt der Ansatz, die körperliche Auszehrung der Protagonisten fast physisch spürbar zu machen. Wenn ihre Füße bluten und der Geist nachgibt, leidet man als Zuschauer in jeder Sekunde mit.
      Mark Hamill liefert als „Major“ eine beeindruckende Performance ab. Er spielt den Antagonisten nicht als klischeehaften Bösewicht, sondern erschreckend sympathisch und väterlich, was die Perversion des Todesspiels nur noch unterstreicht.

      „The Long Walk“ kam mir oftmals wie das düstere Spiegelbild von „Stand by Me“ vor und dieser Vergleich trifft bei näherer Betrachtung genau ins Schwarze. Es ist eine Coming-of-Age-Geschichte, bei der das „Erwachsenwerden“ durch das Sterben ersetzt wird. Während die Jungen marschieren, philosophieren sie über das Leben, die Liebe und den Tod, was den Film extrem nachdenklich macht.

      Unterstrichen wird das ganze von einem tristen Bild mit erdigen Farbtönen und einem dezenten aber ins Herz treffenden Score von Jeremiah Fraites („The Hunger Games“).

      Nur das Ende hat mir nicht ganz so zugesagt, da ich gerne noch mehr Hintergrundinfos zum „Long Walk“ selbst und Rays Vater gehabt hätte und ob das Preisgeld überhaupt echt ist - „Die Insel“ lässt grüßen.

      „The Long Walk“ ist kein leichter Film. Es ist ein hochemotionales Erlebnis, das zum Zuhören und Mitfiebern zwingt, während man gleichzeitig weiß, dass es nur einen Gewinner geben kann. Lawrence hat bewiesen, dass man King-Horror auch ohne Monster, nur durch menschliche Abgründe, meisterhaft erzählen kann. Ein absolutes Must-Watch für Fans von Stephen King und tiefgründigen Dystopien.

      Zum Abschluss noch der beste Dialog des Films, der mir lange im Kopf geblieben ist, nachdem wieder jemand aus der Gruppe vor deren Augen erschossen wurde:
      Peter: “Ich hoffe, das wird mit der Zeit leichter.“ Daraufhin Ray: „Genau davor habe ich Angst…“

      8 von 10 große Geschäfte während dem Marschieren

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      • Sawasdee1983
        Sawasdee1983 kommentierte
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        ich kenne dem Roman und fand den Film sehr langweilig zumal die Charaktere hier auch deutlich anstrengender rüber kamen als im Buch und sich im Film die ganze Zeit recht sinnlos unterhielten. Das wurde für mich schnell sehr anstrengend

      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Sonny natürlich weiß ich was ein Kammerspiel ist, daher auch der Zusatz “unter freiem Himmel“, da es sich trotz Außenaufnahmen sehr beengt anfühlt.
        Sawasdee1983 Mich hat der Film eben auf dem richtigen Fuß erwischt und die von dir angesprochenen langweiligen Dialoge finde ich extrem wichtig, ansonsten würde der Film, der sich um (beginnende) Freundschaften dreht, nicht funktionieren. Ja, der Film mag gemächlich und für die „MCU/ Transformers-Generation“ eine Schlaftablette sein, aber Action, Chaos und Hektik hätte gar nicht zur Prämisse gepasst. Ich ziehe aber auch Gottseidank keine Vergleiche zum Buch - vielleicht würde ich ihn dann anders bewerten.
        Ein Film zum Immerwiederschauen ist er aber dennoch nicht.

      • Sawasdee1983
        Sawasdee1983 kommentierte
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        Alex Gabler wobei im Buch es halt nicht um Freundschaften ging, sondern um Gesellschaftskritik (im Buch sind überall tonnenweise Zuschauer) und halt ums durchhalten

    • Auf Wunsch unseres Sohnes:

      Source Code (B)

      Ist in Ordnung. Nichts weltbewegendes.

      3

      "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

      Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
      4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Ich mag den. Hab sogar die UK UHD mit deutschem Ton.

    • Double Trouble (P)

      Recht sinnbefreiter Film aus dem Jahr 1992.

      Zwei vollkommen unterschiedliche Zwillingsbrüder - einer Cop, einer Dieb - müssen zwangsläufig zusammenarbeiten, um ... Na, das weiß man auch nicht so genau. Ist bei diesem 80minütigem Videotheken-Trash aber auch komplett unwichtig.

      Die beiden Bodybuilder David & Peter Paul - auch im wirklichen Leben Zwillinge - kennt der eine oder andere Ältere unter uns vielleicht aus dem 1987er Fantasy-Trash "Die Barbaren" der so schräg ist, daß er sogar im Mediabook bei mir im Regal steht.

      4-
      "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

      Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
      4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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      • CREED - Rockys Legacy - 9/10

        10 Jahre nach dem (bisherigen) Abschluß der Rocky Saga mit ROCKY BALBOA setzt der erste Teil der Spin-Off Saga mit der neuen Hauptfigur Adonis, dem Sohn von Apollo Creed, an. Auch wenn Rocky hier eine zentrale Figur einimmt, ist er nicht die Hauptfigur und steht auch nicht mehr selber am Ring.

        Coogler ist stilistisch wieder sehr bemüht einen ähnlcieh Ton zu treffen wie die anderen Rocky-Filme, so sieht man von Philadelphia meist das einfache Arbeitermileu, besucht Schauplätze mit Mickys Gym die man bereits aus den anderen Filmen kennt, trotzdem hat der Streifen musikalisch und bildlich eine eigene Sprache und durch seine neue Hauptfigur ist er auch etwas mehr auf einen jüngeres Publikum zugeschnitten (siehe Love Interest). Die Fights und auch die Kontrahenten fand ich hier ebenfalls sehr gut inszeniert, das war imho das einzige Manko bei ROCKY BALBOA.

        Trotzdem lebt der Film auch von seiner stilistischen Nähe zu den Filmen der ROCKY-Saga und damit auch zur Figur Rocky Balboa. Stallone hatte mit Rocky Balboa einen sehr gefühlvollen Film erzählt. Auch Ryan Coogler drückt den Film einen eigenen Stempel auf, gibt sich aber größte Mühe den Ton der Vorgänger zu treffen. So könnte man meinen das eigentlich nur 10 Jahre vergangen sind, man sich aber immer noch im selben Philly mit seinen schrägen Typen befindet. Wirkte Rocky im letzten Teil für sein Alter noch vital, so nagt an ihm mittlerweile der Zahn der Zeit. So ist er unterdessen physisch wohl näher an seinem alten Trainer Micky, als dem Rocky Balboa der früheren Filme. Für Stallone-Fans wie mich mag das zwar schmerzlich sein, seinen Helden in einen so miserablen Zustand zu sehen, Stallone gleicht das aber mit einem sehr gefühlvollen Schauspiel wieder aus. Sicher seine beste Leistung seit ROCKY BALBOA für die er wie ich finde auch verdient für den Oscar nominiert wurde.

        Der eigentliche Held des Filmes ist aber ein Anderer: Michael B. Jordan. Bisher kannte ich ihn davor nur aus dem katastrophalen Fantastic 4 Reboot und dort wirkte er ziemlich schmächtig. Wahnsinn wie er sich für CREED ins Zeug gelegt hat und an Muskeln zugelegt hat. Auch schauspielerisch gibt er eine durchaus gute Leistung ab, sowohl im als auch abseits des Rings. Unterdessen ja eine feste Bank in Hollywood, der Film hier hat sicherlich maßgeblich dazu beigetragen.

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        • Eenie Meanie - Disney+ - 6,5/10

          Ein recht solider Film, in dem eine ehemalige Fluchtwagenfahrerin, Jahre später erneut hinter das Steuer muss.
          Dank knapper Laufzeit und einer gut aufgelegten Samara Weaving, bietet der Film kurzweilige Unterhaltung. Die Mischung aus Heist-Thriller, etwas Drama und Love-Story, hat zwar ein paar holprige Momente in der Inszenierung. Letztlich ist er aber eine Sichtung wert, denn Eenie Meanie macht schon überwiegend Spass.
          Zuletzt geändert von Kaneda; 24.01.2026, 15:12.




          Gruß Harry

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          • New Police Story (BD)

            Nach mehreren Gurken in den USA kehrte Jackie Chan damals nach Hongkong zurück zu seinen Wurzeln und lieferte mit seinem 5. Police Story Film ein atemberaubendes Comeback ab.
            Ich weiß noch wie dieser Film damals rauskam und ich ohne Erwartungen rangegangen bin ubd mich dieser Film total umgehauen hat. Es war nach langer Durststrecke endlich wieder ein klasse Jackie Chan Film.
            Seit dem habe ich diesen Film einige Male gesehen und hatte wieder Lust drauf. Für Fans der damaligen Jackie Chan Filme war dieser eher ungewöhnlich, da es hier sehr ernst zur Sache ging, ohne großen Humor und mit viel Drama wie es die ersten beiden Police Story Filme auch waren. Aber alter Schwede liefert dieser Film ab. Was hier an Stunts aufgefahren wurde hat es wirklich in sich. Die Action ist schlichtweg Atemberaubend. Jackie dreht mit unglaublichen Körpereinsatz so richtig voll auf und auch die Fightszenen sind richtig großes Kino. Alleine schon die Bus Sequenz, die teilweise an den berühmten Stunt aus Police Story 2 erinnert ist ein absolutes Fest. Da schlägt jedes Actionherz höher.
            Auch zeigt Jackie dass er abseits der Action auch wirklich schauspielern konnte Er bringt den gebrochenen Cop wirklich sehr gut rüber.
            Der Cast um ihn herum war auch voll gepackt mit jeder Menge Shooting Stars wie Daniel Wu, Nicolase Tse oder Andy on oder Charlene Choi die absolute Superstars wurden und jeder für sich auch eine gute Leistung abrief.
            Obwohl dieser Film über 2h dauert fliegt die Zeit nur so einen vorbei und das obwohl dieser Film nicht unbedingt Daueraction bietet. Dieser Film ist spannend, dramatisch und liefert ein tolles Wechselbad der Gefühle ab.
            Das Finale im Hong Kong Trade Center ist einfach nur großartig. Vor allem der Part im Lego Geschäft wo sich Jackie gegen Andy On eines seiner besten Filmfights abliefert.
            Insgesamt für auch nach erneuter Sichtung immer noch einer der besten Jackie Chan Filme und toller Actionklassiker.

            10/10 Punkte

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            • Sonny
              Sonny kommentierte
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              Und das nächste Meisterwerk...

            • Sawasdee1983
              Sawasdee1983 kommentierte
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              Sonny tja ich kann ja nichts dafür dass dieser Film so extrem gut ist

          • Blood and Sinners - 4K - 9/10

            Auch aufgrund der Flut an Oscarnominierungen, habe ich mir den Film gestern frisch ins Gedächtnis geholt.
            Und ja, die erneute Sichtung hat mir richtig spaß gemacht. Es ist einfach ein Film der genau meinen Nerv trifft. Sei es die gemächliche Inszenierung, der fantastische Soundtrack, das Setting, die Darsteller,.. es passt alles. Auch wenn ich mir nach wie vor, den Horrorpart zum Finale etwas temporeicher und abwechslungsreicher gewünscht hätte. So habe ich aber mittlerweile meinen Frieden damit gefunden, nach einigen Sichtungen, passt er schon zum Gesamtbild.

            Aber ist es ein Film der 16 Oscarnominierungen verdient hat?! Aus meiner Sicht, eher nein. Auch wenn ich den Film wirklich mag, ist es für mich kein typischer Oscarfilm. Ich denke das Pendel wird eher Richtung One Battle after another gehen. Oder Marty Supreme (von dem man nur gutes hört) wird die Überraschung. Ich bin definitiv gespannt. Letztlich hat mich die Auswahl in der Kategorie bester Film schon verblüfft..




            Gruß Harry

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            • Kaneda
              Kaneda kommentierte
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              Sawasdee1983. Da hast du allerdings recht, ich habe auch keinen Film (Meisterwerk) in Erinnerung zwecks Oscarnominierung.

            • bifi
              bifi kommentierte
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              Kaneda Wie ist das 4k Bild?

            • Kaneda
              Kaneda kommentierte
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              bifi. Ich finde es sehr gut, die IMAX Szenen heben sich natürlich ab, aber auch der Rest ist definitiv Klasse. Kurzum, die 4K lohnt sich absolut.

          • The Rip (N)

            Endlich mal wieder eine wirklich gute Netflix-Produktion.

            Hat Spaß gemacht!

            2+
            "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

            Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
            4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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            • FKNOESTREET
              FKNOESTREET kommentierte
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              Ja stimmt Miami scheint prädestiniert zu sein für gute Cop Duos.

          • Haben Sie das von den Morgans gehört (BD)

            Hab diesen Film seit dem BD Release vor 17 Jahren nicht mehr gesehen und hatte Lust auf ein bisschen lockere Comedy.
            Damals ist dieser Film an den Kinokassen brachial gefloppt und von den Kritikern zerissen worden. Aber ich persönlich finde diesen Film besser als seinen Ruf.
            Und auch wenn ich Sarah Jessica Parker oft eher unsympathisch finde, ist dieser Film lustig und sorgt für jede Menge gute Laune.
            Hugh Grant spielt super Steif und schießt staubtrocken einen Joke nach dem anderen ab was den Film ganz gut macht.
            Auch die Nebencharaktere die Marhalls die auf die beiden aufpassen sollen. Einfach nur locker und lässig. Okay bei Mr. Cool Sam Elliot kann man ja nie was falsch machen, der ist klasse bei allem was er macht.
            Diese Fish out of Water Storyline ist natürlich von Anfang bis Ende sehr vorhersehbar und gefühlt in ähnlicher Forn schon öfters gesehen. Funktioniert hier dank dem gut aufgelegten Cast aber ganz gut so dass es zu keiner Sekunde längweilig wurde.
            An die großen Filme kommt dieser Film natürlich nicht ran, aber für einen Sonntag Abend als lockeren Entspannungsfilm ohne Anspruch passt dieser Film ganz gut.

            6,75/10 Punkte

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            • Alex Gabler
              Alex Gabler kommentierte
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              Ja, den würde ich auch so einstufen. Ich mag diese ländliche Community in dem Film.

          • CREED 2: Rocky Legacy - 8/10

            Nachdem man mit dem Spin-Off CREED einen unabhängigen Nachfolger der Rocky-Saga 2015 erfolgreich etablieren konnte, folgte 3 Jahre später die Fortsetzung.

            Adonis Creed muss sich nun mit seinen Dämonen auseinandersetzen und führt unweigerlich zum letzten Kampf seinen Vaters gegen Ivan Drago. Der hat unterdessen seinen Sohn Viktor als Boxer aufgebaut und ist heiß auf den Titel, den Adonis unterdessen inne hat. Auch Rocky muss sich dadurch noch einmal mit diesen schicksalhaften Kampf gegen Drago auseinandersetzen...

            CREED II setzt da, wo der erste Teil aufgehört hat. Der Titelgewinn wird relativ schnell abgehakt, denn im Kern geht es bereits um den ausgehandelten Kampg gegen den Drago-Sprößling Viktor. Auch wenn ROCKY 4, der hier quasi die Vorlage liefert, nicht unumstritten ist, so sind die Kampfszenen aber mit die besten innerhalb der Saga. Durch den schicksalshaften Tod von Apollo im Schaukampf gegen Ivan, musste es in den Creed-Ablegern also früher oder später zu einem Aufeinandertreffen kommen. Hierfür nimmt man sich dieses Mal Zeit und beleuchtet auch die Motivation hinter den Figuren Ivan und Viktor. Im Gegensatz zu Rocky wurden Sie vom politischen System fallen gelassen und fristeten ein Leben ohne Ruhm. Im Verlauf gibt es ein paar Parallelen zu ROCKY III, denn auch dort unterschätzt der Champ den Underdog und kassiert mächtig Prügel. Auf alle Fälle bekommt der Bad Guy dieses Mal etwas mehr Background als noch sein Vater seinerzeit. Es hat mich gefreut das man Dolph Lundgren auch nochmal für die Rolle gewinnen konnte, da das Vater-Sohn Verhältnis hier schön rausgearbeitet wurde.

            Im Gegenzug bleibt die Beziehung Rocky - Adonis dieses Mal etwas auf der Strecke und ist weniger gut herausgearbeitet. Besonders Rocky wird zunehmend zur Nebenfigur, die nur noch unwesentlich zur Handlung beiträgt. Erst im letzten Drittel wird sein Part nochmal wichtiger, am Ende wirkt es aber schon fast wie ein Abschied für immer - Stallone hat ja auch bereits angekündigt, nicht nochmal in die Rolle zurückkehren zu wollen. Trotzdem hat auch Rocky wieder ein paar sehr schöne Szenen spendiert bekommen die den Geist der Rocky-Serie atmen, die besten außerhalb des Rings.

            Die Rocky/Creed-Filme schaut man aber nicht nur wegen der Handlung sondern wegen den Kämpfen. Hier muss ich sagen hat mir das Gesamtpaket der Fights im ersten Creed-Film besser gefallen. In Teil 2 gibt es eigentlich nur den Hinkampf und den Rückkampf gegen Viktor die aber beide gut choreographiert sind.

            Insgesamt also eine würdige Fortsetzung, die aber inhaltlich etwas schwächer ist als der erste Teil, durch den moderneren Stil aber für Boxfans aber trotzdem sehenswert bleibt.

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            • Departed - Unter Feinden - 4K - 9/10

              Ein sehr guter Thriller von Martin Scorsese, der mit einer wendungsreichen wie spannenden Story daherkommt. Die Rund 2,5 Stunden Laufzeit vergehen wie im Flug, das liegt an der gelungenen Inszenierung, den Klasse ausgearbeiteten Figuren und dem illustren Cast. Kurzum, ein absoluter Klassiker, der völlig zurecht ein paar Oscars bekommen hat.


              Das 4K Bild schlägt die bisherige, recht gute Blu-Ray definitiv. Nicht nur bei den Nahaufnahmen, gibt es enorm mehr Details an den Uniformen, Gesichtern oder Gegenständen zu bewundern. Auch in der halbtotalen kann man einiges mehr entdecken, gegenüber der Blu-Ray. Farblich erscheint der Film einfach frischer, ohne den ursprünglichen Look zu verändern. Gerade die blauen Uniformen erstrahlen im neuen Glanz. Der Schwarzwert ist ebenfalls tadellos, nicht nur die Schuhe der Polizisten sind tiefschwarz. Diese glänzen so realistisch, wie auch die Polizeimarke, das sieht fantastisch aus. Dazu ein kontrastreiches Bild mit fein aufgelösten Filmkorn. Abschließend, die 4K ist definitiv ein Upgrade wert.




              Gruß Harry

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              • Kaneda
                Kaneda kommentierte
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                Ja, die HK Version ist gut, keine Frage. Müsste ich mal wieder schauen. Aber mir gefällt das Remake besser, zumindest aus der Erinnerung.

              • Quickslay
                Quickslay kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Die UHDs der Originale kommen ja bald raus....dann werde ich die mal wieder sichten. Mal sehen, ob die Erinnerung weiterhin anhält...

              • Alex Gabler
                Alex Gabler kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Ich bin hier auch beim „Team Remake“ ;)

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              Vier Jahre nachdem Finn dem Kidnapper "Der Greifer" entkommen ist, bemüht er sich immer noch, dieses Trauma zu bewältigen. Unterdessen erhält seine Schwester Gwen in Albträumen Anrufe vom schwarzen Telefon. In Visionen sieht sie immer wieder drei schrecklich zugerichtete Jungen im Bergcamp "Alpine Lake". Beide machen sich auf nach Alpine Lake, um hinter das Rätsel der Visionen zu kommen, nur um dort erneut dem Greifer gegenüberzustehen, der seit seinem Tod noch mächtiger geworden ist.

              Der Film, der vier Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils spielt, fokussiert sich darauf, die Traumata der Protagonisten Finney und Gwen zu vertiefen. Der Film schlägt ein langsameres, atmosphärischeres Tempo an, das sich von der direkten Konfrontation des ersten Teils unterscheidet. Das Ziel ist es, eine durchgehend gruselige Stimmung aufzubauen, insbesondere durch die visuell interessanten, körnigen Retro-Traumsequenzen.

              „Black Phone 2“, die Fortsetzung des erfolgreichen Horror-Thrillers von 2022, unter der Regie von Scott Derrickson, bietet zwar einzelne gruselige Momente (insbesondere die Szenen auf dem zugefrorenen See mit den untergetauchten Leichen), das Gesamtkonzept ist aber nicht mehr so stark wie im Original. Die Spannung verlagert sich von einem physischen Überlebenskampf hin zu einer übernatürlichen Ermittlung, bei der Gwen's psychische Fähigkeiten im Vordergrund stehen.

              Die Handlung erweitert die Mythologie um den "Grabber" (wieder einmal ein starker Ethan Hawke) und die Familie Blake erheblich, indem sie die Vorgeschichte der Mutter von Finney und Gwen miteinbezieht. Diese Ausweitung, die über den simplen, effektiven Ansatz des ersten Films hinausgeht wirkt leider konstruiert. Insbesondere die Art und Weise, wie der nun tote Grabber aus dem Jenseits agiert, basiert stark auf den spezifischen, übernatürlichen Regeln des Films, was je nach Betrachtungsweise als Logikbruch empfunden werden kann.

              Leider gibt’s aber sonst noch so einige Logiklücken und Schlampereien zu sehen. Gwen bekommt zwar eine schwer erhältliche Karte für ein Duran Duran Konzert, fährt aber stattdessen mit dem Schenker in das Bergcamp. Die wertvollen Tickets spielen plötzlich keine Rolle mehr. Oder das mitternächtliche Finale am zugefrorenen See – keiner der Protagonisten zeigt auch nur annähernd einen Kondensations-Hauch aus seinem Mund. Alles wirkt wie in einem Studio aufgenommen. Oder die Telefonzelle am See, die angeblich seit über 10 Jahren nicht mehr in Betrieb war aber glänzt, als wäre sie gerade erst aufgestellt worden – diese und viele solche unnötigen kleinen Fehler lassen einfach keine Immersion zu – schade.

              Auch der Cast selbst ist, bis auf unsere drei Hauptrollen, eher mäßig bis schlecht gewählt. Kein Charakter ist in irgendeiner Form glaubwürdig – hier hätte ein talentierterer Cast gutgetan.

              Das größte Manko ist allerdings, dass der Film mit seinen 2h Spielzeit, bis auf das Finale, keinerlei Highlights bietet. Ständig wird versucht etwas Spannung aufzubauen, was anfangs ja noch funktioniert, allerdings verläuft vieles dann in genretyischen Pfaden. Richtige Wow-Momente sucht man vergeblich. So wartet und wartet man als Zuschauer ehe nach 100 Minuten dann das Finale eingeläutet wird.

              Immerhin gibt’s einige nette Gewaltspitzen für Gore-Fans – da hat die FSK mit ihrem 16er Flatschen wohl einen guten Tag gehabt. Auch die Ausstattung und die verschneite Umgebung rund um den „Alpine Lake“ können sich sehen lassen und sind gegenüber dem ersten Teil ein willkommener Kontrast. Auch die Makeup-Effekte und die blutigeren Szenen sind handwerklich gut gemacht.

              Der Score von Atticus Derrikson ist zwar atmosphärisch und verzerrt elektronisch gehalten, kommt meiner Meinung nach aber viel zu selten zum Einsatz.

              Das Bild der UHD, welches im Seitenformat 2,39:1 daherkommt, darf im Großen und Ganzen als gelungen bezeichnet werden. Es wird fast das Beste aus dem verwendeten Digital- und Super-8-Filmmaterial herausholt. Die bewusst eingesetzten Filmkorn-Effekte des Super-8-Materials während Gwens Traumsequenzen bleiben erhalten und tragen zur beabsichtigten, düsteren Ästhetik bei, anstatt künstlich geglättet zu werden.

              Trotz der stilistischen Wechsel zwischen den Formaten wird die reale Welt in 4K als gestochen scharf und detailreich dargestellt. Farben sind etwas entsättigt und es dominieren Braun und Blautöne. HDR10 sorgt für eine verbesserte Tiefe, einen besseren Kontrast und detailliertere satte Schwarzwerte. Die Durchzeichnung lässt keine Details in den vielen Dunklen Szenen absaufen. Spitzlichter halten sich in Grenzen, gibt’s aber zuweilen bei Taschenlampen oder den Heizkörpern im Feriencamp zu bewundern. Insgesamt eine tolle UHD mit einem überzeugenden Bild.

              Vom deutschen Dolby Atmos Ton (mit einem 7.1 True-HD Kern) habe ich mir etwas mehr erhofft. Klar, Dialoge sind jederzeit glasklar aus dem Center zu hören und der Soundtrack ist „nice“, allerdings vermisste ich Dynamik, Effekte und auch 3D Sounds. Ja, ab und an gibt’s nette Effekte aus den hinteren Lautsprechern aber von oben gibt’s lediglich den Score und maximal eine Handvoll native 3D-Sounds zu hören. Natürlich bietet der Film auch nicht wirklich viele Gelegenheiten, Effekte von „oben“ zu implementieren, allerdings hätten die, die man bekommt, dynamischer ausfallen dürfen. Schade, denn hier wäre etwas mehr „Wumms“ drinnen gewesen.

              "Black Phone 2" ist ein ambitionierter Versuch, das Universum zu erweitern, scheitert aber letztendlich an den eigenen Erwartungen, indem er sich in einer zu langen Laufzeit verliert, die klaustrophobische Spannung des ersten Teils vermissen lässt und unnötigerweise ins Slasher-Genre schielt. Über die kleinen Logikfehler lege ich lieber mal den Mantel des Schweigens.

              Mit einem Auge zugedrückt gerade noch so

              6 von 10 blutige Narben aus Alpträumen

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              • Zwischen Himmel und Hölle (P)

                Kein einfacher Film, zugegeben. Aber ein wichtiger!

                Sollte jeder hier einmal gesehen haben.

                2+ bis 1-
                "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

                Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
                4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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