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    Dante´s Peak (4K UHD, HDR10, Dolby Atmos)

    Das kleine Dorf Dante's Peak liegt in der Nähe eines Vulkans. Als eines Tages ein Pärchen in den kochend heißen Quellen eines Tümpels stirbt ist das für den Vulkanologen Harry Dalton ein klares Indiz für einen bevorstehenden Vulkanausbruch. Er empfiehlt, die Stadt zu evakuieren, um eine Katastrophe zu verhindern. Doch außer der Bürgermeisterin Rachel Wando will ihm niemand Glauben schenken. Als der Vulkan tatsächlich ausbricht, müssen die beiden die Bevölkerung retten.

    Der 1997 unter der Regie von Roger Donaldson („Species“) veröffentlichte „Dante´s Peak“ war ein prominenter Beitrag zur Welle der Katastrophenfilme der 90er Jahre und lieferte sich ein direktes Duell mit dem nur wenige Monate später gestarteten „Volcano“, der leider von den Einnahmen her leider nicht mithalten konnte. Der Film, der den Opfern des Ausbruchs des Mount St. Helens von 1980 gewidmet ist, setzt auf eine Mischung aus (leicht) wissenschaftlichem Anspruch und visuellem Overkill.

    Die Handlung folgt dem klassischen Katastrophenfilm-Muster: Der warnende Experte wird zunächst ignoriert, bis die Katastrophe unausweichlich wird. Die Spannung wird effektiv aufgebaut, wobei die erste Hälfte des Films sich Zeit nimmt, die Bedrohung durch seismische Aktivitäten und chemische Veränderungen zu etablieren. Wenn der Vulkan schließlich ausbricht, wechselt der Film in einen nervenaufreibenden Action-Modus, der bis zum Schluss fesselt. Die Dramatik ist hoch, auch wenn einige wissenschaftliche Freiheiten für den Effekt (z.B. das rasche Auflösen eines Bootes im Säuresee oder das Entkommen vor pyroklastischen Strömen im Auto) in Kauf genommen wurden.

    Die visuellen Effekte waren 1997 beeindruckend und halten sich, im Gegensatz zu vielen rein digitalen Effekten der Zeit, überraschend gut. Dies liegt daran, dass der Film stark auf eine Kombination aus den damals größten jemals gebauten Miniaturmodellen und praktischen Effekten setzte, die durch digitale Technologien ergänzt wurden. Besonders die Szenen mit dem Fluss und der Brücke sowie dem Säuresee sind visuell dicht und intensiv. Die Darstellung der pyroklastischen Ströme und der allgemeinen Zerstörung ist wuchtig und liefert genau den "Wumms", den man von einem solchen Film, vor allem fast 30 Jahre später, nicht erwartet.

    Pierce Brosnan (dank „Goldeneye“ frisch im James-Bond-Fieber) als pflichtbewusster Vulkanologe Dr. Harry Dalton und Linda Hamilton („Terminator“) als resolute Bürgermeisterin Rachel Wando spielen ihre Rollen souverän, auch wenn die Charaktere selbst eher typisch für das Genre sind. Ihre Chemie ist nicht elektrisierend (ich sehe Linda Hamilton einfach nicht als flirtende Frau), aber glaubwürdig genug, um das Publikum emotional an die Handvoll Hauptfiguren zu binden, die inmitten des Chaos ums Überleben kämpfen.

    „Dante´s Peak“ ist ein geradliniger, spannender und visuell beeindruckender Katastrophenfilm, der genau das liefert, was er verspricht: packende Unterhaltung mit viel Zerstörung und Herz. Er ist ein überdurchschnittliches Beispiel seines Genres, das durch seine handgemachten Effekte und eine solide Besetzung auch heute noch gut funktioniert.

    Die Bildqualität profitiert von einem neuen 4K-Scan des originalen 35-mm-Kameranegativs, der vom Regisseur Roger Donaldson persönlich überwacht und freigegeben wurde. Genau wie auch unlängst bei „Daylight“, ebenfalls aus dem Hause Turbine, brauchte ich kurz, mich an das analoge 4K Bild zu „gewöhnen“, da anfangs noch viel Filmkorn das Bild ziert. Mit der Zeit merkt man dann deutlich, wie die native 4K-Auflösung für eine deutlich verbesserte Detailgenauigkeit und Klarheit sorgt. Zum Beispiel bei der Notfall-Sitzung in der Turnhalle sieht man Details bis in die letzte Reihe. Abgesehen von den (offensichtlichen) Matte Paintings und den Modellen punkten die weitläufigen Landschaftsaufnahmen und auch bei Texturen von Kleidung und Haut ist ein spürbarer Unterschied zur Blu-ray festzustellen.

    HDR10 führt zu tieferen Schwarzwerten, helleren Weißtönen und lebendigeren Farben, was dem Katastrophenfilm, der oft mit Feuer, Asche und Wasser spielt, zugutekommt. Die Farbgebung wirkt organischer, natürlicher und nuancierter als zuvor. Gerade Spitzlichter sind eine (Achtung: Wortspiel) „helle“ Freude. Diese Sorgen für Spitzenhelligkeiten bei Explosionen, Funkenspritzer aus Strommasten aber auch beim Glanz in den Augen. Wirklich top. Die Bitrate ist ok und ist im 60er bis 70er Mbit/s angesiedelt. Upgrade lohnt.

    Sehr cool ist aber auch der neue deutsche Dolby Atmos Ton. Besonders die Actionszenen, wie der Ausbruch des Vulkans, Hubschrauberflüge und das Bersten bzw. Herabfallen von Gestein Dächern oder Strommasten, profitieren von den Höhenkanälen und der präzisen Ortung von Soundeffekten im Raum. Auch der Score wird in den Actionmomenten mit „nach oben“ genommen. Der Soundtrack ist dynamisch und kraftvoll aber meiner Meinung nach etwas generisch. Dialoge bleiben dabei stets klar und verständlich, auch wenn die Umgebungseffekte und die Filmmusik an Intensität gewinnen. Lediglich vom Subwoofer hätte ich mir etwas mehr Druck gewünscht.



    8 von 10 letzte Dates in heißen Quellen


    Kommentar


    • chris.p.bacon
      chris.p.bacon kommentierte
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      Man war ich verstört als Kind, als seine Frau am Anfang stirbt... so eine echte dargestelltes Ableben findet man heute eigentlich nicht mehr. Sehr realistisch.

    • Sonny
      Sonny kommentierte
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      "Das kleine Dorf Dante's Peak (...)" !?!? Das ist eine ordnungsgemäße Stadt, mit allem Drum & Dran!

      Linda Hamilton ist für Dich wohl nur deshalb keine "flirtende" Frau, weil Du sie auf ewig als Sarah Connor (nicht die untatentierte deutsche Sängerin, die neue Mutter der zukünftigen freien Welt!) in Verbindung bringst. Guck Dir mal die Serie "Die Schöne und das Biest" mit ihr an, da ist sie liebevoll, charmant und oft absolut hinreißend!

      Deine 8 Punkte unterschreibe ich sofort: der Film ist schon ein Klassiker der 90er Jahre und einer der Top-Vertreter des Genres Katastrophenfilme!

      Ich mag Deine Reviews, Kumpel! Man liest Deine Begeisterung und Hingabe für den jeweiligen Film und die Zeit, die Du Dir dafür nimmst, förmlich aus den Zeilen heraus. Großartig! Das habe ich früher auch gerne gemacht...

    • Alex Gabler
      Alex Gabler kommentierte
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      Sonny naja, weniger als 20.000 Einwohner sind für mich noch lange keine Stadt. ;)
      Stimmt, ich sehe sie als Klimmzüge machende Sarah Connor (nicht die, die die Delphine liebt) und ja, die Serie (mit Ron Perlman) habe ich als Kind gerne gesehen, aber dennoch ist sie für mich keinen Flirt wert. :)
      Und Dankeschön, wenn sich’s gut liest. Manchmal gebe ich mir mehr Mühe und manchmal eben weniger. Dennoch macht es immer noch Spaß zu schreiben… zumal ich diese Reviews ja auch 1:1 für meine Amazon Reviews verwende (damit sich der Aufwand doppelt lohnt). Ich hoffe ja nach wie vor, dass ich mal ein „Vine Kunde“ werde, der dann die Artikel zum Testen zugeschickt bekommt.

  • Terminal (B)

    Nein ... nicht Victor Navorsky, sondern Harvey Quinn!

    Ging er erst in Richtung 3 - 4 hat es das Ende dann doch noch für mich rausgehauen. Also

    2 - 3

    Somit verbleibt er in der Sammlung.
    "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

    Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
    4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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    • Stargate (Prime)

      Als dieser Film damals rauskam, fand ich diesen nur ganz nett, aber nie gut genug dass das für die Sammlung reichte, während ich die Serie damals recht gerne geguckt habe.
      Seit der letzten Sichtung sind deutlich über 20 Jahre vergangen und da dachte ich mir, schaue ich mir den Film mal wieder an und ich muss sagen, seit der Letzten Sichtung hat dieser Film für mich schon sehr an Federn gelassen.
      Optisch hat dieser Film schon sehr an Federn gelassen. Die Effekte sehen aus heutiger Sicht schon etwas übel aus und dieser Film allgemein wirkt stellenweise schon recht trashig.
      Die erste Hälfte des Films zog sich für mich auch gewaltig, so cool Kurt Russel natürlich auch ist aber ich musste schon arg kämpfen um nicht vorzuspulen.
      Die zweite Hälfte ist da etwas besser, was in erster Linie auch daran lag dass in der zweiten Hälfte etwas Action zu sehen ist, aber es reichte nie dass ich das groß mitgefiebert habe, sondern war für mich eher wie joa ist ganz nett, mehr nicht.
      Insgesamt muss ich sagen, dass ich nicht mehr mit diesem Film warm wurde und mir hier mal so richtig klar wurde warum dieser Film es nie in meine Sammlung geschafft hat

      3,75/10 Punkte

      Kommentar


      • Sonny
        Sonny kommentierte
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        So einen Film hat jeder mal.

        Ich mochte und mag ihn ganz gerne, weshalb er auch im schicken Steelbook im Regal steht. Natürlich hast Du recht, die Effekte entsprechen nicht mehr der Neuzeit.

        Im Gegensatz zum Film konnte ich mit der Serie absolut nichts anfangen.

      • Alex Gabler
        Alex Gabler kommentierte
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        Ich wurde mit dem Film auch nie so richtig warm, obwohl Kurt Russel ne coole socke ist. Und stimmt, die erste Hälfte zieht sich extrem.

      • movieguide
        movieguide kommentierte
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        Mag den Film recht gerne, bin da aber ansonsten bei Sonny die Serie war nie meins

    • Kinjite (Prime)

      Dieser Film war in vielerlei Dingen das Ende einer Ära. Es war die letzte gemeinsame Zusammenarbeit zwischen Charles Bronson und Regisseur J.Lee Thompson, die unzählige Filme gemeinsam gedreht haben und es war auch die letzte Zusammenarbeit zwischen Canon und Bronson die fast ein Jahrzehnt gemeinsam einen Actionthriller nach dem anderen rausgebracht haben. Auch gehört dieser Film zu den letzten Kinofilmen von Bronson, auch wenn es nicht ganz sein letzter Film wurde, bevor er in den TV Bereich wechselte.
      Tatsächlich ist war es das erste Mal das ich diesen Film gesehen habe und ich muss sagen, ich mochte ihn auch wenn es nicht der Beste Bronson Film war. Inhaltlich ist dieser Film ein typischer Bronson Canon Film, klassischer Selbstjustiz Streifen, wobei es hier stellenweise wirklich sehr heftig und auch schockierend zur Sache ging, da es hier um einen Kinderschänderring ging.
      Explizite Szenen werden hier nur angedeutet und geschehen dann im Off, was entsprechend für Kopfkino sorgt und entsprechend dann auch extrem bitter ist. Juan Fernandez als Bösewicht macht hier auch entsprechend seine Sache super, sehr schmierig und auch abgrundtief böse.
      Charles Bronson hier natürlich wieder klassisch, ohne Frage inzwischen etwas gealtert aber nichts von seiner Coolness und seiner Lässigkeit verloren, gleichzeitig auch einfühlsam in den heftigeren Szenen.
      Die Action selbst ist wohldosiert und kommt hauptsächlich gegen Ende vor, mit schönen Explosionen auch wenn es im Vergleich zu anderen Werken eher unspektakulärer zur Sache ging.
      Das Ende zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht und ist sehr befriedend.
      Ingesamt wie gesagt nicht die beste Zusammenarbeit von Charles Bronson mit Canon, aber trotzdem hat dieser Film schon Laune gemacht

      6,75/10 Punkte

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      • Jurassic World: Rebirth

        das war Nix… finde die Reihe ziemlich ausgelutscht und stinklangweilig.
        Der Saurier Mutant am Schluss… einfach lächerlich.

        2/10

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        • Alex Gabler
          Alex Gabler kommentierte
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          Ich wurde gut unterhalten. :)

      • IMG_4290.jpeg
        NACH 33 MINUTEN ABGEBROCHEN!


        Freaked (1993) (Blu Ray)

        Man folgt dem egozentrischen Teenie-Idol Ricky Coogan (gespielt von Alex Winter), der in Südamerika in die Fänge eines verrückten Wissenschaftlers gerät, der Menschen in Mutanten ("Freaks") verwandelt.

        Erstsichtung der bizarren Komödie, die angeblich in den USA aufgrund seines überbordenden Humors im Stil von MTV-Sketch-Shows und beeindruckender praktischer Make-up-Effekte Kult-Status genießen soll. "Freaked", unter der Regie von Alex Winter („Bill & Ted“) und Tom Stern, ist ein Film, der so wenn dann nur Anfang der 90er-Jahre funktionieren konnte.

        Klar, es gibt wirklich coole praktische Effekte und neben den unzähligen Cameos auch einen halbwegs bekannten Cast, darunter Brooke Shields, Randy Quaid oder William Sadler, doch leider zünden bei weitem nicht alle Witze und Cameos im Film. Er ist manchmal zu albern und überholt. Die "alles-muss-raus"-Mentalität des Films muss man schon mögen – ich fand dieses Witze-Herausschießen einfach nur ermüdend.

        Zum Cameo Auftritt von Keanu Reeves schaffte ich es gar nicht, da ich diesen „Film“ nach 33 Minuten ausschalten musste. Und das, obwohl ich für solche 90er Jahre B-Movies („Steinzeit Junior“, „Wie der Vater so der Sohn“) Komödien schon anfällig bin.

        Nö, das war nix. Diese bizarre Komödie dürfte nur die allerwenigsten glücklich machen. Schade.

        Kommentar


        • chris.p.bacon
          chris.p.bacon kommentierte
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          Ich hab den famals auf YouTube geschaut und der war schon schwer anzusehen ja - hab's allerdings durchgezogen

        • Alex Gabler
          Alex Gabler kommentierte
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          chris.p.bacon die wohlverdiente „Durchhalte-Medaille“ ist unterwegs zu dir. ;)

        • chris.p.bacon
          chris.p.bacon kommentierte
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          Alex Gabler - die nehme ich gerne für was anderes :D

      • 28 Years Later: The Bone Temple - 5,5/10

        Nach dem ziemlich abgedrehten Ende von 28 Years Later bewegt sich die von Nia DaCosta inszenierte Fortsetzung THE BONE TEMPLE wieder in etwas gemäßigteren Bahnen. Der Film macht im Grunde zwei Handlungsstränge auf die sich im Vorgänger bereits abgezeichnet haben. Da wäre einmal die Geschichte um Ralph Fienes Figur und den Alpha, sowie die Jimmy-Bande die in den Wäldern ihr Unwesen treibt. Die Gruppe der Jimmys kommt hier zum Glück nicht mehr ganz so schräg rüber, sondern werden eher als eine Gruppe irrer Satanisten eingeführt, die sich vom Teufel berufen fühlt und ihre Opfer quält. Das ganze erinnert so an Horrorfilme mit irgendwelchen verrückten Hillbillys und nimmt doch einen erheblichen Teil der Handlung ein, für meinen Geschmack passt das aber leider nur bedingt in das was man unter einem 28 YEARS LATER Film sich vorstellt. Zombies rennen zwar auch immer mal durchs Bild, nehmen aber nur noch eine untergeordnete Rolle in der Geschichte ein. Dann wäre da noch der Plot um Ralph Fienes Figur die wir auch schon aus dem Vorgänger kennen. Der domestiziert sich hier den ebenfalls bekannten Alpha, was einige sehr absurde Szenen zur Folge hat. Fand ich seine Figur im ersten Teil noch mit am Interessantesten, wird mir hier deutlich zu wenig daraus gemacht und das was man dann zeigt, plätschert zu langsam vor sich hin. Das was am Ende fehlt ist Spannung, denn bis auf ein paar derbe Szenen gibts dann doch zu wenig was mich hier mitreißen konnte. Da hat mir der doch recht umstrittene Vorgänger doch deutlich besser gefallen, immerhin stimmt das Ende hoffnungsvoll das man vielleicht mit einem finalen dritten Teil wieder die Kurve bekommt...

        Kommentar


        • Alex Gabler
          Alex Gabler kommentierte
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          Nach DEM Vorgänger lasse ich den Titel komplett links liegen.

        • movieguide
          movieguide kommentierte
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          Alex Gabler ich fand den Vorgänger ja recht gut, bis auf das Ende... dagegen fällt die Fortsetzung leider dich recht deutlich ab

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        It Follows (Blu Ray)

        Nachdem die 19-jährige Jay mit dem süßen Hugh auf der Rückbank seines Autos Sex hatte, wird sie das beunruhigende Gefühl nicht los, dass sie jemand oder etwas verfolgt und findet sich schließlich in einem paranoiden Alptraum wieder, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.

        David Robert Mitchells "It Follows" aus dem Jahr 2014 ist ein intelligenter, atmosphärischer Psychothriller, der sich durch seinen minimalistischen Ansatz und die Hommage an klassische Horrorfilme der 70er und 80er Jahre („Halloween“) auszeichnet. Anstatt auf billige Jump Scares zu setzen, erzeugt der Film eine konstante, beklemmende Atmosphäre der Paranoia und unausweichlichen Bedrohung, die dem Zuschauer noch lange nach dem Abspann in den Knochen steckt.

        Der visuelle Stil des Films ist bewusst retro gehalten und erinnert stark an die Werke von John Carpenter. Die Kameraarbeit (oft mit weiten, offenen Einstellungen und langsamen Kameraschwenks) erzeugt ein ständiges Gefühl des Beobachtetwerdens, da die Bedrohung jederzeit im Hintergrund auftauchen könnte. Dieses visuelle Spiel mit dem Unerwarteten hält den Zuschauer permanent in Atem. Zudem ist die genaue zeitliche Einordnung der Handlung durch eine Mischung aus moderner und alter Technik (z. B. altmodische Fernsehgeräte neben E-Readern) bewusst verschleiert, was zum surrealen, traumartigen Gefühl beiträgt.

        Der Soundtrack, komponiert von Disasterpeace, ist ein absolutes Highlight und maßgeblich für die Gänsehaut-Momente verantwortlich. Die pulsierenden Synthesizer-Klänge sind eine direkte Anspielung auf die ikonische Musik von John Carpenter bei "Halloween" und verstärken die Spannung und das Gefühl des drohenden Unheils in jeder Szene. Die Musik ist so effektiv, dass sie fast selbst zu einem Hauptdarsteller des Films wird.

        Der Horror in "It Follows" ist psychologischer Natur und spielt mit der Urangst, gejagt zu werden. Die "Entität“, die langsam, aber unaufhaltsam auf ihr Opfer zukommt und jede beliebige Form annehmen kann, ist zutiefst verstörend. Der Grusel entsteht nicht durch Gore-Effekte, sondern durch die schleichende Bedrohung und die Erkenntnis, dass es kein Entkommen gibt, es sei denn, man gibt den "Fluch" durch Sex weiter. Diese Prämisse dient auch als vielschichtige Metapher für sexuell übertragbare Krankheiten, die Last des Erwachsenwerdens oder die Unvermeidbarkeit des Todes.

        Der Film besticht durch einen überzeugenden, jungen Cast um Hauptdarstellerin Maika Monroe („Longlegs“), die ihre Rolle als gepeinigte Jay glaubwürdig verkörpert. Die unverbrauchten Gesichter der Schauspieler tragen zur Authentizität der Geschichte bei und lassen die Situation umso realistischer wirken.

        "It Follows" ist ein absoluter Geheimtipp für alle, die cleveren, atmosphärischen Horror abseits des Mainstreams suchen. Der Film ist ein Musterbeispiel dafür, wie man in 100 Minuten mit Stil, Atmosphäre und einem originellen Konzept nachhaltigen Grusel erzeugt. Wer sich auf das langsame Tempo einlässt, wird mit einem der originellsten und beklemmendsten Horrorerlebnisse der letzten Jahrzehnte belohnt.

        Das Bild der Blu-Ray ist bewusst etwas weicher und blasser gehalten, trägt aber immens zur Atmosphäre bei.

        Der klasse Soundtrack kommt dank DTS-HD Ton so richtig zur Geltung. Dialoge sind etwas leiser aber immer noch gut verständlich.

        Extras wie ein Audiokommentar und ein Interview mit dem Komponisten sind etwas wenig Bonusinhalt.

        8 von 10 unerwartete Gänsehautmomente

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        • Sonny
          Sonny kommentierte
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          Putzig. Ich habe den seinerzeit nach 20, 25 Minuten abgebrochen.

        • Alex Gabler
          Alex Gabler kommentierte
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          Sonny da fängt er aber erst so richtig an. Naja.

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        Blue Steel (Dailymotion)

        Megan Turner ist eine frischgebackene NYPD-Polizistin, deren erster Einsatz in einem Supermarkt im Chaos endet, als sie einen bewaffneten Räuber in Notwehr erschießt. Ein Zeuge, der wohlhabende Eugene Hunt, stiehlt unbemerkt die Waffe des Räubers vom Tatort. Ohne die Beweiswaffe wird Megan vom Dienst suspendiert, und ihre Kollegen, darunter Detective Nick Mann (gespielt von Clancy Brown), zweifeln an ihrer Version der Geschichte.

        Erstsichtung.
        Kathryn Bigelow („Gefährliche Brandung“) inszenierte 1990 mit „Blue Steel“ einen intensiven Psycho-Thriller, der gängige Geschlechterrollen im Action-Genre auf den Kopf stellt. Der Film, mit Jamie Lee Curtis in der Hauptrolle als Polizeibeamtin Megan Turner und Ron Silver als psychopathischem Börsenmakler Eugene Hunt, überzeugt meistens durch seinen stilistischen 90er Jahre Flair und den fesselnden Darstellerleistungen.

        Der Film greift Themen wie ein Fetisch für Waffen und die Stellung einer Frau in einem männerdominierten Berufsumfeld auf. Bigelow bricht dabei bewusst typische Genre-Konventionen: Megan ist keine hilflose Opferfigur, sondern eine intelligente und körperlich starke Protagonistin, die sich mit ihrer Ausbildung und Entschlossenheit zur Wehr setzt.

        Regisseurin Kathryn Bigelows Arbeit ist erneut stilvoll, visuell fesselnd und mit einer rohen Darstellung des New York City der 90er Jahre gesegnet. Die Nutzung von Nahaufnahmen und die kühle, bläuliche Farbpalette tragen zur intensiven Atmosphäre bei.

        Jamie Lee Curtis liefert eine überzeugende Leistung als entschlossene, aber verwundbare Polizistin ab. Besonders hervorheben möchte ich Ron Silver in seiner Rolle als psychopathischen, unberechenbaren Bösewicht Eugene Hunt, der den Wahnsinn seines Charakters brillant verkörpert. Sehr stark fand ich aber auch Clancy Brown, den ich immer gerne sehe, als Detective Nick Mann.

        Leider finden sich auch einige Logiklücken im Drehbuch (wieso kann Hunt nach all dem „Stress“ mit der Polizei einfach so und ohne Folgen bei Megans Familie auftauchen?), unrealistische Handlungsentwicklungen (die Romanze gegen Ende) und das Fehlen einer tieferen Erklärung für Hunts Motivation. Das Ende finde ich auch etwas zu gestreckt, was das Potenzial des 100 minütigen Films nicht vollständig ausschöpft.

        Trotz einiger Schwächen im Skript ist "Blue Steel" ein sehenswerter, intensiver Psycho-Thriller und ein gelungenes Frühwerk von Kathryn Bigelow, das eine einzigartige Perspektive auf das Cop-Thriller-Genre bietet.


        7 von 10 markierte Patronen

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        • Backdraft (4)

          Sehr interessante, fesselnde Geschichte, von Ron Howard hervorragend inszeniert, ein passender Soundtrack von Hans Zimmer (bei dem man The Dark Knight & Fluch der Karibik raushört), großartige Besetzung und tolles, echtes, handgemachtes Feuer.

          Ein grandioser Streifen, der nie alt wird.

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          "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

          Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
          4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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          • Alex Gabler
            Alex Gabler kommentierte
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            Lustig, wie oft man bei Hans Zimmer Fluch der Karibik heraushört… Crimson Tide *hust*
            Ja, Backdraft ist gut. Auch eine starke UHD mit tollem Dolby Atmos Ton.

          • Kaneda
            Kaneda kommentierte
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            Ja ein toller Film, lege ich mir mal raus. Habe ich auch mal wieder Lust drauf..

        • Wir haben es getan:

          Avatar - Fire and Ash (K / 3D)

          Hier wurde Teil 2 nochmal neu verfilmt; Quasi ein "Remake" ...

          Als negativ habe ich dann doch die lange Laufzeit empfunden. Ich habe generell nichts gegen 3 Stunden Filme, aber der zog sich zum Ende doch ein bißchen. Auch wurde mir von der (neuen) Flora & Fauna auf Pandora zu wenig gezeigt. Gerade das titelgebende Aschevolk wurde ja so gut wie überhaupt nicht ausgearbeitet. Schade! Die ewigen Gefangennahmen von Jakesully und/oder dessen Liebsten hätte man anzahlmäßig auch etwas geringer ausfallen lassen können.

          Positiv hingegen waren die Windhändler bzw. dessen Fortbewegungsmittel (!), die Unterwasseraufnahmen mit den Tulkun, die pandorianischen Kopffüßler und die Tatsache, daß das Aschevolk nicht auch noch weitere Baumumarmer oder Fischfreunde waren, sondern richtig schön unangenehme Arschkrampen, die erst geschossen und dann noch nicht einmal gefragt haben. Vor allem deren Anführerbitch Varang (ich habe immer Waran verstanden und fand den Namen recht lustig) ist ein echtes Herzchen! Herrlich!

          Zum Ende hin wurde dann nochmal sooo richtig auf den Latz gehauen: erst die Wal-/ Wasser- /Schlachtennummer inklusive dem Gute-Laune-verhagelnden Feuervolk und dann der Zweikampf von Quidditch und dem übergelaufenen Himmelsmenschen. Sowas kann der gute Jim C. . ja, das muß man ihm lassen.

          Fazit: Selbstredend nicht so triumphal wie der Erstling, vielleicht etwas "schlechter" (wobei ich dieses Adjektiv hier ungern verwenden möchte) als die Fortsetzung, aber auf jeden Fall so, wie ich es in etwa erwartet hatte. Unterhaltsam ist er allemal.

          Kommt als 4K-Steelbook zur Sammlung zu den anderen beiden.

          2-

          P. S. Und ratet mal, wer in Teil 4 garantiert wieder auftaucht...


          Nur mal so nebenbei:

          Essen für Sohnemann und mich vorab: 45,-- €
          Kino inklusive 3D-Brillen: 33,-- €
          Parkgebühr: 7,-- €
          Fahrtkosten PKW (nur Treibstoff): 7,-- €

          Macht unterm Strich: 92,-- €

          Jede Woche geht sowas nicht ...
          "Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!"

          Schulnotenbewertung: 1 sehr gut (= top!), 2 gut (= empfehlenswert), 3 befriedigend (= in Ordnung),
          4 ausreichend (= geht so), 5 ungenügend (= schlecht), 6 mangelhaft (= sehr schlecht!)


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          • Kaneda
            Kaneda kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Sonny. Im IMAX bei uns die Karte als Bundle, mit mittlerer Popcorn oder Nachos plus Getränk 24,90€ pro Person. Machen wir auch sehr, sehr selten..
            Zwecks gefallen an Avatar, nun ja, jeder hat seinen Geschmack. Pierre hat so sein Faible, Alex ebenfalls und ich habe oftmals auch Filme gefeiert, die andere hier belanglos fanden.
            Stört mich null und freut mich teils, das andere einen Film grandios finden, der bei mir null zündet.
            So ist das eben, letztlich muss jeder für sich Spass an dem Film haben. Wenn Pierre Avatar 2 mit 2/10 bewertet, es so empfindet, okay. Bei mir liegt er definitiv höher, aber ich akzeptiere Pierres Meinung, er mag ihn eben nicht und gut.

          • Sonny
            Sonny kommentierte
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            Schön, daß Ihr Euch hier offenbar alle eing seid:

            "Kumbaya, My Lord, Kumbaya"

          • movieguide
            movieguide kommentierte
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            da hat der Papa aber die Spendierhosen angehabt.... :-D

            Ne, sorry... nicht mein Fall, freut mich aber das du einen schönen Abend hattest, so sollte es ja auch sein. Ich werde um den Film einen großen Bogen machen und hoffe das sich Herr Cameron jetzt mal endlich wieder auf zu neuen Ufern abseits Pandora macht. Der Mann hat soviel Lebenszeit in diesen Filmen versenkt... was hätte er in der Zeit uns für schöne andere Sachen zeigen können....

        • Pandorum (Prime)

          Hab diesen Film seit dem BD Release nicht mehr gesehen und wieder Bock drauf gehabt. Damals wurde dieser Film von den Kritikern absolut zerrissen und war ein gnadenloser Flop an den Kinokassen. Dabei ist dieser Film in meinen Augen richtig gut. Okay ich finde ihn nicht mehr ganz so gut wie bei der Erstsichtung aber immer noch ein Klasse Sci Fi Horror Film.
          Die Atmosphäre ist sehr gut und schön beklemmend und braucht sich hier nicht vor Genregrößen wie Event Horizon zu verstecken. Dazu hat diser Film auch eine Gewisse Videospiel Ästetik, die an Dead Space erinnert gemixt mit The Descent. Der Cast macht ihre Sache ordentlich. Ben Foster zur Abwechslung mal nicht als Bösewicht, macht seine Sache sehr gut, während dazu Dennis Quaid seinen Part schön souverän runterspielt. Antje Traue ist zusätzlich richtig schön Bad Ass.
          In Sachen Gewalt geht es hier auch nicht gerade zimperlich zur Sache und es gibt im Verlauf auch jede Menge Action, dummerweise ist die Action ein so ziemliches Schnittgewitter, wodurch das Ganze sehr unübersichtlich ist und entsprechend nicht immer schön anzuschauen ist. Das hätte man besser Lösen können.
          Die Twists sind natürlich recht vorhersehbar, da man versucht komplexer zu sein als dieser Film eigentlich ist, aber trotzdem kommt hier zu keiner Sekunde langeweile auf und die 108 Minuten fliegen gut an einem vorbei.
          Schade dass dieser Film so untergegangen ist und deswegen nie über Geheimtippstatus hinauskam.

          8,75/10 Punkte

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          • Alex Gabler
            Alex Gabler kommentierte
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            Ich feiere die Szene, als sie bei den schlafenden „Viechern“ vorbeischleichen müssen. Sehr spannend - auch wenn er an die Genregrößen wie Event Horizon und Co. nicht herankommt.

        • The Hidden – Das unsagbar Böse - Blu-Ray - 8/10

          Ein Film aus den 80er, eigentlich ein B-Movie mit geringem Budget. Aber mit Kyle MacLachlan als Zugpferd, dank Dune und Blue Velvet.
          Dennoch überzeugt der kleine Sci-Fi- Film mich immer noch, mit gewissen Abständen und etwas nostalgischen Bonus. Denn aus seinen begrenzten Mitteln holt er einiges raus, bietet ein gutes Tempo, eine recht packende Story/Inszenierung und einige gute Actionszenen, somit gute Unterhaltung.
          Hat wieder spaß gemacht und zeigt, das gelungene Unterhaltung nicht mit hohem Budget einhergeht. Manchmal ist weniger mehr..




          Gruß Harry

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          • Belly of the Beast (DVD)

            Ich weiß noch wie dieser Film damals rauskam und dachte wow nach den letzten Gurken, hat Seagal endlich mal wieder nen guten Film abgeliefert und ich habe diesen Film schon nen paar mal gesehen. Die letzte Sichtung ist aber schon über 16 Jahre her, aber durch den Actionkult Podcast hatte ich wieder Lust auf diesen Film.
            Inhaltlich ist dieser Film eine ähnliche Variante wie Taken mit Liam Neeson, nur das Taken deutlich später erschien ist.
            Man merkt auch direkt dass man nicht mehr einen Stümper im Regiestuhl hat sitzen lassen sondern stattdessen einen renommierten Hongkong Actionregisseur geholt hat. Denn dieser Film ist in allen Belangen deutlich hochwertiger in Szene gesetzt als die ganzen Ostblock DTV Film mit Seagal. Wodurch dieser Film auch für viele als einer der besten DTV Seagal Filme gilt.
            Thailand als Kulisse kommt natürlich auch toll rüber und wirkt halt nicht so trist und karg wie z.B. Bulgarien.
            Die Action selbst orientiert sich am klassischen HK Kino. Es wird geballert was das Zeug hält ohne groß nachzuladen und es gibt jede Menge Martial Arts. Die an sich cool ist aber hier Seagal deutlich sichtbar gedoubelt wurde. Zumal sein Stuntdouble auch deutlich dünner war als der inzwischen sehr auseinander gegangene Seagal. Trotzdem muss ich sagen, macht die Action immer noch Spaß auch wenn diese halt absolut sinnfrei ist. Vor allen die Shootouts sind sehr cool.
            Inhaltlich ist dieser Film auch sehr einfach gestrickt und dient als Grundlage für jede Menge Action. Logik oder gar Realismus sollte man hier ignorieren, zumal es hier auch einige Entwicklungen gibt, die schon so ziemlicher Blödsinn waren.
            Auch wenn sich Seagal recht oft hat doublen lassen müssen da er körperlich gar nicht in der Lage war solche Stunts durchzuführen, zeigt er hier tatsächlich viel mehr Spielspaß als in den DTV Filme davor und kommt dann auch entsprechend wieder merklich cooler rüber.
            Die etwas mehr als 90 min. Laufzeit sind sehr gut, die Erzählgeschwindigkeit ist durchgehend hoch und es gibt keinerlei Längen.
            Das Finale ist klasse und geht richtig gut ab. Zwar ist das Wirework sehr übertrieben aber trotzdem kriegt man sie gute Action geboten.
            Insgesamt kommt dieser Film natürlich trotzdem nicht an die großen Seagal Filme ran aber dieser Film gehört trotzdem zu den besten DTV Filmen von Seagal.
            Inhaltlich natürlich absoluter over the top Blödsinn aber auch wenn sicherlich Nostalgiebonus mitspielt, macht mir dieser Film immer noch viel Spaß.

            6,75/10 Punkte

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            • movieguide
              movieguide kommentierte
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              hast du immer noch nicht genug vom kämpfenden Big Mac? Ich fand den hier schon immer überbewertet... ist leider trotz des etwas wertigeren Settings auch ein lahmer Film der bei mir max. mit 5/10 rauslaufen würde

            • Sawasdee1983
              Sawasdee1983 kommentierte
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              movieguide nee noch nicht, da ich aktuell den Actionkult Podcast höre (bin aktuell bei Folge 94 von 147) und die nehmen unter anderen auch die komplette Filmografie von Seagal durch, krieg ich jedes mal wenn wieder ein Seagal Film bei denen besprochen wird Lust auch diesen zu gucken. Wobei ich sag mal die Filme die ab 2013 erschienen sind, werde ich wohl auslassen, wei die werden dann noch mal Qualitativ gewaltig schlechter und oft hat er dann auch nur noch größere Nebenrollen
              Beim Actionkult Podcast wird aber nicht nur Seagal besprochen, die besprechen da viele Actionfilme aus den 80ern, 90ern und Anfang der 2000er wo ich dann oft wieder Lust kriege diese auch zu gucken weil die letzten Sichtungen dann oft schon Jahrzehnte bei mir her sind.

            • movieguide
              movieguide kommentierte
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              ich schau mir nur noch seine gute Filme an, für alles andere ist mir die Zeit zu schade.

          • Operation Kingdom - 7,5/10

            Ein Thriller der bei mir bisher komplett durchgerutscht ist, da ich das Thema Nahost und USA leider etwas über hatte. Hier habe ich das aber wohl etwas falsch eingeschätzt, denn der Film ist eher eine Art klassischer Ermittlungsthriller der eben auf einer US-Basis in Saudi Arabien spielt. Peter Berg hat schon in der Vergangenheit viele gute Filme gemacht und auch hier zeigt sich, das er ein versierter Filmemacher ist. So verfällt man hier nicht in die klassische Schwarz-Weiß Malerei zwischen guten Amerikanern und bösen Arabern, der Film bemüht sich um ein differenzierteres Bild. Es gibt zwar die Islamisten, denen es gilt den Gar auszumachen, man zeigt aber eben auch die normalen Muslime, die mit all dem Nichts am Hut haben und gewährt ein paar gute Einblicke in deren Kultur.
            Über weite Strecken ist der Film erzählerlisch eher eine Art Thriller, mit eben Fokus auf Beweissicherung und Ermittlungsarbeit. Erst im letzten Drittel zieht man die Daumenschrauben an und der Film wird zum Actionthriller mit durchaus schonungsloser Darstellung. Jamie Foxx als Anführer des Ermittlerteams macht hier einen ordentlichen Job und auch der Rest der Gruppe ist mit Jason Bateman und Jennifer Garner gut besetzt. Wer sich also einwenig für das Verhältnis Saudi-Arabien - USA interessiert und dem Nahost-Setting nicht überdrüssig ist, bekommt hier einen spannenden und actionreichen Thriller geboten.

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