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Meine 4K UHD Filmbewertung

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  • Alex Gabler
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    IMG_4140.jpeg Die Restaurierung basiert auf einem nativen 4K-Transfer vom Originalnegativ und wurde persönlich von Peter Jackson abgenommen. Im Vergleich zur alten Universal Blu Ray merkt man sofort einen besseren Kontrast, mehr Tiefe und höhere Helligkeitswerte. Anfangs ist die Qualität noch etwas wechselhaft, was vermutlich dem schmuddeligem und bewölkten Wetter geschuldet ist. Auch das Intro selbst, als der Geist durch das Haus spukt, wirkt blass und flach. Das ändert sich Gottseidank nach
    einigen Minuten und man bekommt eine tolle Schärfe spendiert, die Muster und Details offenbart, die man früher nicht erkennen konnte. Hautstrukturen und Textilien lassen sich genauestens erkennen- sogar bis in die hinteren Bildbereiche.
    Der Schwarzwert ist sehr satt und dunkel, kann dafür gelegentlich Details verschlucken - bleib aber alles im Rahmen, keine Sorge.
    Das sehr feine Filmkorn bleibt organisch erhalten, ohne störende Rauschunterdrückung oder digitale Artefakte.
    Farben sind meist eher kühl gehalten, können aber auch richtig warm daherkommen. Gerade Hautfarben wechseln sich oft ab. Immerhin sind die restlichen Farben natürlich gehalten und vor allem Rot, gut zu sehen bei Mrs. Bradley Innenbeleuchtung oder bei Blut, kommt in unzähligen Facetten daher.
    Trotz des Alters der frühen CGI-Effekte fügen sich diese durch das neue Mastering (fast) harmonisch in das scharfe Gesamtbild ein.
    Insgesamt eine starke UHD, die den Film in neuem Licht erstrahlen lässt. Upgrade lohnt.



    Frighteners

    Auch beim Ton hat Turbine bei dieser Veröffentlichung alles richtig gemacht. Bereits zu Beginn darf man schon den coolen Dolby Atmos Trailer bestaunen. Sowohl die deutsche als auch die englische Tonspur liegen in einem neu erstellten Dolby Atmos Mix vor. Der Mix nutzt die Höhenkanäle effektiv für die zahlreichen Geistererscheinungen und Umgebungsgeräusche, was die räumliche Immersion massiv steigert. Egal ob Regen, das Knarzen vom Holz, die Schießereien im letzten Drittel, fast im Minutentakt kommen dynamische und glasklare Effekte „von oben“ daher“ und man fühlt sich dank der ebenfalls gelungenen 2D Soundebene mittendrin.
    Apropos Dynamik: auch der Subwoofer bekommt bei den vielen Fantasyelementen viel zu tun und lässt ab und zu das heimische Kino richtig erbeben. Und das bei glasklaren Dialogen.
    Auch der Soundtrack von Danny Elfman entfaltet sich schön im ganzen Raum. Und natürlich muss ich auch den coolen End-Credit Song „Don‘t Fear the reaper“ von The Mutton Birds erwähnen.
    Der Ton bekommt daher die volle Punktezahl, da mich das Gesamtbild des Sounddesigns richtig positiv überrascht hat.

    Das Set enthält den Film sowohl als Kino- als auch in der Directors Cut Fassung auf UHD. Die dritte Disc ist eine Blu Ray mit dem kompletten Bonusmaterial.

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  • Alex Gabler
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    4042564239720_1528x1920.jpg Robocop

    Der Transfer basiert auf einem nativen 4K-Scan des Original-Kameranegativs und bietet eine deutliche Verbesserung gegenüber früheren MGM Blu-ray. Die 4K-Auflösung bringt Texturen, Gesichtsdetails und die metallische Rüstung von Robocop besser zur Geltung. Das Filmkorn bleibt erhalten und sorgt für ein authentisches, filmisches Bild - stört allerdings in einigen wenigen Szenen mit einem stärkeren Kornaufkommen .
    Die Integration von Dolby Vision (oder HDR10) ist der größte Vorteil. Sie sorgt für tiefere Schwarzwerte ohne Details absaufen zu lassen, verbesserte Kontraste und lebendigere Farben. Besonders die Rot- und Blautöne, das grelle Licht in Wissenschaftsszenen und Blutspritzer wirken intensiver und nuancierter.
    Filmtypische optische Effekte der 80er Jahre (wie die Stop-Motion-Szenen mit ED-209 oder TV-Übertragungen) wirken naturgemäß weicher und heben sich vom ansonsten schärferen Bild ab, was jedoch eine Einschränkung des Quellmaterials ist und nicht des Transfers.
    Insgesamt bietet die UHD ein schöneres, authentischeres und schärferes Bild als die alte Blu-Ray - dennoch herrscht etwas Luft nach oben.

    Beim deutschen Ton darf man zwischen DTS-HD MA 5.1 und PCM 2.0 Ton wählen, während Originaltongucker Dolby Atmos spendiert bekommen. Im Grunde schenken sich die zwei deutschen Spuren nicht viel. Beide bieten klare Dialoge und nette Stereo-Effekte, haben aber insgesamt zu wenig Wumms. Beim DTS-HD Ton gibt´s noch ein paar Effekte von hinten, zB. bei den Schießereien oder wenn man Murphy in der Ego-Perspektive sieht. Ich bleibe beim 2.0 Ton, da dieser am authentischsten klingt. Aber auch der englische Atmos Ton ist jetzt nicht wirklich dynamischer, keine Sorge.

    Extras gibt´s auf der beiliegenden Blu-Ray, denn auf der UHD sind lediglich Trailer und ein Audiokommentar enthalten.

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  • Alex Gabler
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    IMG_4094.jpeg

    Daylight

    Nun zum Dolby Vision Bild, welches im Vollbild Ansichtsformat 1,85:1 auf die UHD gepresst wurde und mit fast konstanten 90Mbit/s Datenrate daherkommt.
    Gleich zu Beginn gibts zuerst einmal ein schmuddeliges Regenwetter mit passenden grauen Wolken - dieser neutralen Flächen zeigen schon mal etwas Filmkorn was auch zeigt, dass hier keine bis wenig Rauschfilter verwendet wurden. Feinst aufgelöstes Korn bietet einen filmischen Look.
    Danach gibt es viele Gesichtsdetails wie Hautporen, Kleidungstexturen und beeindruckende praktische Set-Designs zu bestaunen. Maserungen und Kanten sind messerscharf. Auch Karo Muster, egal ob auf Sakkos oder Damenröcken, sind nun bis ganz weit hinten im Bild genauestens auszumachen.
    Auch der Schwarzwert ist nun wesentlich satter als noch bei der Blu Ray und lässt obendrein auch keine Details absaugen. Das Bild wirkt dadurch auch wesentlich plastischer. Hautfarben kommen auch natürlich daher. Dank Dolby Vision erstrahlen Orange und Rottöne in neuem Glanz - gerade die anfänglichen Explosionen sehen nun noch dramatischer aus. Aber auch Spitzlichter in Form von glänzendem Wasser, funkeln in den Augen, Explosionen, Blaulichtern, chromatische Gegenstände, Scheinwerfern, Taschenlampen, Reklametafeln und ganz besonders von Funken gibts immer wieder zu sehen - hier ist die Kontrastdynamik genau ausbalanciert, wie ich finde.
    Lediglich gegen Ende im Fluss, bei den Unterwasser Szenen und bei wenig beleuchteten Szenen wirken einige Aufnahmen und Tricks etwas rauer und nicht sehr scharf. Insgesamt ist das Bild für das Alter wirklich sehr wichtig ausgefallen.

    Mehr als nur sehr gut fällt auch der deutsche Dolby Atmos Ton aus. Bereits zu Filmbeginn bekommt man einen coolen Dolby Atmos Trailer zu sehen bzw. Hören.
    Aber auch dann, nach einer kurzen Einleitung von Regisseur Rob Cohen, beginnt der Film schon bei den Credits dynamisch. Dialoge sind glasklar und immer wieder gibt es von allen Seiten tolle Umgebungsgeräusche zu hören. Wenn dann die Explosion im Tunnel losgeht, freut sich das potente Heimkino. Ein druckvoller Bass verteilt sich im ganzen Raum und dank Atmos-Effekte fühlt man sich richtig mittendrin. Egal ob Explosionen, Hubschrauberblätter, gebrochene Wasserrohre, herabfallende Erdbrocken und Betonteile oder ganz cool - brutzelnde Stromkabel, alles ist genauestens von oben zu orten. Gerade das offengelegte Stromkabel schwingt über dem Zuschauer wirkungsvoll und brutzelnd hin und her. Der Film bietet unzählige richtige 3D Sounds von oben und macht die Disc schon fast zur Referenz- und herzeige Disk für Dolby Atmos Systeme. Aber auch die normale 2D Soundebene macht richtig Laune es gibt einfach immer wieder mal was aufs Ohr. Richtig richtig stark!

    Aber auch Extras wie ein Making of, ein umgeschnittenes Ende, Regisseur Interviews, Featurette oder ein Musikvideo gibts bereits auf der UHD zu finden.

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  • Alex Gabler
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    IMG_4034.jpeg

    Ready Player One

    Der Film wurde zwar nur in 2.8K gedreht und in 2K gemastert (Digital Intermediate), aber für die UHD-Veröffentlichung auf 4K hochskaliert. Trotzdem ist ein sichtbarer Detailzuwachs und eine größere Tiefenwirkung, besonders in den CGI-lastigen OASIS-Szenen, erkennbar.
    Die Unterstützung von HDR10 sorgt für beeindruckende Kontraste und lebendige, kräftige Farben. Die knallbunte virtuelle Welt der OASIS profitiert enorm von der erweiterten Farbdarstellung im Vergleich zu den bewusst trist gehaltenen Realwelt-Szenen, die auch noch feines (künstliches?) Filmkorn zeigt. Bei der Realwelt kam mir der Kontrast bei hellen Flächen etwas zu grell vor. Der Schwarzwert ist schön tief und verschluckt auch keine Details in den dunklen Szenen. Insgesamt ein starkes (hochgerechnetes) 4K UHD Bild mit etwas Luft nach oben.

    Der deutsche Dolby Atmos Ton ist fast schon referenzwürdig. Er liefert ein dynamisches, präzise verortetes 3D-Klangbild. Besonders Actionszenen wie das Eröffnungsrennen oder auch das schießwütige Finale nutzen die Höhenkanäle eindrucksvoll. Dazu gibt´s ein hervorragendes Surround-Klangerlebnis mit wuchtigem Bass und klarer Dialogverständlichkeit. Insgesamt ein starker Ton, der das Heimkino zwar beben lässt, aber nicht ganz an die Referenztitel wie "Godzilla 2: King of the Monsters" oder "Deepwater Horizon" herankommt. Ganz oben darf aber auch "Ready Player One" mitmischen.

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  • Alex Gabler
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    IMG_4020.jpeg

    The Conjuring 4

    Das 4K UHD Bild sieht insgesamt fantastisch aus und bietet eine saubere, scharfe und reich detaillierte Präsentation von Anfang bis Ende, die keine nennenswerten Probleme zeigt. Farben kommen sehr warm daher. Details gibt es unzählige bei Charakteren (zb sieht man bei der Tochter der Warrens jedes einzelne Pünktchen bei ihrem gepunkteten Kleid), Einstellungen der Umgebungen und den unheimlicheren Elementen, während Dolby Vision und HDR verschiedene Teile verbessert, einschließlich Kleidung und helle Hintergründe. Alles verstärkt durch tiefe, satte und problemlose Schwarzstufen, die auch in den immens dunklen Momenten keine Details verschlucken. Spitzlichter halten sich in Grenzen und werden wohldosiert in Form von Taschenlampen, Scheinwerfern oder Lampenschirmen eingesetzt. Insgesamt ein klasse 4K UHD Bild.

    Auch der deutsche Dolby Atmos Ton zeigt bereits in den ersten Minuten was er kann- und zwar in Form von Dynamischen Effekten (auch von oben!) und einen starken Subwoofer Einsatz. Danach wirds storybedingt mal etwas ruhiger aber im späteren Verlauf hört man dann glasklare Dialoge und immer wieder bei den Gruselszenen lautes Knarzen, Brummen und poltern. Wenn Regen auf das Dach prasselt hört man das genau so gut wie unheilvolle genauso ortbare Geräusche von oben. Da freut sich das Heimkino-Audio Herz! Wie auch beim Bild gibt’s beim Atmos Ton Topwerte.

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  • Alex Gabler
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    Wrong Turn (2003)

    Das Bild der UHD ist gegenüber der alten Blu Ray schon auf den ersten Blick besser. Vorbei sind die schwache Farben und der trübe Look. Körnig und rau bleibt der Look zwar nach wie vor, Filmkorn wird aber sehr fein aufgelöst und filmisch wiedergegeben. Farben kommen dank HDR etwas satter daher - vor allem Blut glänzt nun saftig tiefrot. Der Schwarzwert bietet sattes Schwarz, lässt aber nur in ganz dunklen Szenen, wie in der Holzhütte oder in den Baumkronen, Details schwerer erkennen. Ansonsten gibts Details, die früher nicht zu sehen waren. Egal ob Falten,
    Hauporen oder Muster auf Textilien- man kann alles gut und dank tollem Kontrast, leicht erkennen. Natürlich darf ein günstig produzierter Slasher aus dem Jahr 2003 nicht mit aktuellen Produktionen verglichen werden, aber dank einer soliden Bitrate im gehobenen mittleren Bereich, bekommt man doch ein gutes 4K UHD Bild im bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis 1,78:1 zu sehen. Upgrade lohnt.

    Auch der deutsche DTS-HD MA 5.1, welcher bereits auf der alten Blu Ray zu finden war, ist immer noch dynamisch und raumfüllend genug. Waldgeräusche wie das Zwitschern der Vögel kann man durchgehend aus allen Lautsprechern ausmachen. Auch Dialoge sind jederzeit gut verständlich. Lediglich eine Synchronsprecherin wirkt etwas „unbeholfen“. Dynamik kommt in den spannenden Szenen auch auf und insgesamt macht die Tonspur schon Laune.

    Extras hat die UHD bis auf den Trailer keine zu bieten. Dafür gibts auf der beiliegenden Blu Ray einen ganzen Batzen Bonusmaterial, welches man aber schon kennen dürfte.
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  • Alex Gabler
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    IMG_3945.jpeg

    Tommy Boy

    Das 4K UHD Bild im Vollbild Ansichtsformat 1,85:1 ist wirklich gelungen. Wir deutschsprachigen Filmfans haben von dem Film bislang ja nur eine DVD spendiert bekommen, während andere Länder sogar eine Blu Ray aufwarten können. Na immerhin gibts nun eine Ultra HD und die bietet einige tolle 4K Wow Bilder, die sich immer wieder wieder mit ordentlichen Blu Ray Bildern mischen. Soll heißen, dass die Bildqualität von Szene zu Szene unterschiedlich ausfällt, aber immer im gehobenen Niveau bleibt. Ich glaube auch, dass hier mit nachschärfefiltern gearbeitet wurde, bin mir aber nicht ganz sicher, denn das Filmkorn wird sehr fein aufgelöst wiedergegeben und auch Haare und Sakkomuster sind nun detailliert auszumachen.
    Farben kommen natürlich und gut saturiert daher. Gesichtsfarben wirken gesund und auch der Schwarzwert ist für eine Komödie aus dem Jahr 1995 mehr als ordentlich.
    Helligkeitsspitzen bleiben aus aber liefern immerhin helle neutrale Flächen ohne zu überstrahlen. HDR10 und Dolby Vision schenken sich hier wenig - Dolby Vision bietet bei genauerem Hinschauen vielleicht etwas mehr Helligkeit und Strahlkraft. Chromatische Elemente glänzen sehr hell und strahlend und auch Objekte, die weiter hinten zu sehen sind, werden oft genug noch scharf wiedergegeben. Wenn da nicht die wechselhafte Qualität von UHD auf Blu Ray wäre, könnte ich definitiv eine hohe Note fürs Bild geben - so bleibts eben bei einer guten Bewertung für ein Bild, welches wir für diesen Film so noch nie gesehen haben. Upgrade (von DVD auf UHD) lohnt!

    Der deutsche Dolby Digital 2.0 Ton ist natürlich sehr frontlastig - für eine Komödie aber ausreichend. Mein Denon Verstärker holte sogar ab und zu nette Surround Effekte wie Verkehrs-, Stadt- und Partylärm von hinten heraus und sorgte so für ein nettes mittendringefühl.
    Dialoge sind jederzeit klar verständlich und auch sonst gibts nette Stereoeffekte. Solide und zweckmäßig trifft es ganz gut.

    Extras gibt es leider keine - nicht mal ein schnöder Trailer. Da es eine Single UHD Veröffentlichung ist, gibts auch keine zweite Disc mit Bonusmaterial im Set dazu. Sehr schade.

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  • Alex Gabler
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    Black Bag - Doppeltes Spiel

    Auch das Bild der UHD reißt keine Bäume aus und wirkt mit all seinen (bewusst) soften Bildern wie eine herkömmliche (weiche) Blu Ray. Bildränder sind prinzipiell unscharf gehalten, lediglich der Fokus ist halbwegs scharf. Da auch die Beleuchtung eher schwach und diffus ist, bleiben auch messerscharfe Details aus. Dazu noch das von mir gehasste „Drei Farben Bild“ welches aus Gold-, Grün- und Blautönen besteht. Einfach hässlich. Lediglich Szenen bei Tageslicht sehen in Ordnung aus - dennoch weit weg von den Möglichkeiten einer aktuellen 4K UHD.
    Schwarz ist sehr tief- leider auf Kosten der Durchzeichnung.
    Spitzlichter und Kontrasthighlights konnte ich keine ausmachen. Nein, leider ist auch die Qualität der UHD weit hinter ihren Möglichkeiten geblieben.

    Auch der deutsche 5.1 Ton ist weder dynamisch noch sonderlich räumlich. Dialoge sind zwar glasklar und präzise, dennoch spielt sich so gut wie alles im Frontbereich ab. Kein Wunder, bei so einem dialoglastigen Film. Lediglich der Score wird schön in Raum verteilt aber ansonsten bleibt der ganze Film bis auf eine Explosion relativ kraftlos.

    Fazit: schlechter Film, schlechtes UHD Bild und unspektakulär beim Ton!

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  • Alex Gabler
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    Gefährliche Brandung

    Obwohl eine vollständige 4K Restauration stattgefunden hat, lässt einem der Film nicht gerade die Kinnlade herunter fallen. Ich vermute, dass ein Teil davon mit dem ursprünglichen schwachen Quellmaterial zu tun hat und der andere Teil mit den Designentscheidungen von Kameramann Donald Peterman. Der Film verwendet viele Filter und spezifische Objektive, um eine Reihe von Strandszenen im Freien einzufangen. Dann gibt’s noch mehrere Sequenzen mit diesem nebligen Dunst, der einfach nicht verschwinden will. Ich habe extra zum Vergleich noch kurz die beigelegte Blu Ray eingelegt um zu sehen, wie viel und ob überhaupt ein Upgrade durch die UHD vorliegt.
    Die Antwort ist ja… allerdings minimal.

    Filmkorn wird nun wesentlich feiner wiedergegeben, Farben kommen eine Nuance natürlicher und saturierter daher, Schwarz ist nun richtig schwarz und Kontraste passen meist auch. Ebenfalls verbessert wurde die Klarheit. Der „Schleier“, der über dem alten Bild waberte, ist nun passe.
    Allerdings kann ich keine Verbesserung in Details und Schärfe erkennen. Nicht einmal im direkten Vergleich - und das obwohl sich die Bitrate immer im höheren mittleren Bereich bewegt. Das neue UHD Bild profitiert „lediglich“ von leicht besseren Farben und vom besseren Kontrast sowie der dadurch entstandenen neuen Plastizität - welche aber immer noch eher dürftig ist.
    Hier kann ich kein klares Upgrade aussprechen. Nur Fans, bei denen der Film öfters im Player landet, können zur UHD greifen.

    Auch beim Ton habe ich mir mehr erwartet. Klar, Dialoge sind klar hörbar aber Umgebungsgeräusche klingen schon mal etwas dumpf und muffig. Was mir auch negativ auffiel, war der zu laut abgemischte Surroundbereich: während beispielsweise Wellen oder Regen zu sehen ist, sind die Rears lauter eingepegelt als der Frontbereich und das klingt einfach unschön… zumindest für mich.

    Extras gibts bereits auf der UHD.

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  • Alex Gabler
    antwortet
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    Crocodile Dundee

    Beim Bild darf man zwischen HDR10 und Dolby Vision wählen. Natürlich darf man keinen modernen, cleanen und crispen Look erwarten und im ersten Kapitel neigt der Film auch noch zu überstrahlen. Helle Flächen bieten keine Durchzeichnung und auch Darsteller und der Hintergrund wirken oftmals soft. Allerdings wird das Bild ab Kapitel 2 (11:50Minuten) stimmiger und schärfer. Kontraste sind nun perfekt eingestellt und bieten ein plastisches Bild. Filmkorn ist fein aufgelöst auszumachen und bietet einen filmischen Look.
    Lediglich in den dunkleren anfänglichen Szenen kann es unschön werden und etwas wuseln. Auch wird das Bild bei Szenenübergängen immer wieder weicher und sofort dargestellt, was eine Szene darauf wieder normalisiert wird.
    Farben kommen nun warm, herbstlich und gut saturiert daher - vorbei sind die Zeiten von tristen DVD Bildern und ihrem Schleier. Gesichtsfarben wirken nun gesund, schwarz kann ganz dunkel daherkommen und auch helle Flächen strahlen hell. Spitzlichter gibts eigentlich keine zu sehen - hier bleibt alles recht klassisch und natürlich.
    Für eine so alte Komödie, dessen bisheriges DVD Bild eher mau war, kann fast kein besseres Ergebnis erzielt werden - schließlich wurde aus dem originalen 35mm Material ein neuer 4K Scan durchgeführt.
    Ich bin zufrieden und das Upgrade hat sich definitiv gelohnt.

    Auch beim Ton gibt’s, zumindest am Papier, die besten Werte. Denn zumindest auf der UHD gibts deutschen Dolby Atmos Ton, während es auf der beiliegenden Blu Ray immerhin DTS-HD Ton gibt. Aber hier muss ich gleich Entwarnung geben, denn „von oben“ gibts lediglich eine Handvoll Sounds. Zwar immer passend, aber eben selten. Bis auf etwas Score, Outback- und New York City Umgebungsgeräusche bleibts oben herum recht still. Immerhin gibts klare Dialoge und nette Stereo Effekte, wenn zum Beispiel Kumpel und Aborigine Neville Bell im Outback mal falsch abbiegt.
    Für eine Komödie aus dem Jahr 1986 vollkommen in Ord

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  • Alex Gabler
    kommentierte 's Antwort
    Deniso stimmt, die alte Blu Ray hatte noch keinen HD Ton, qualitativ gibts bei dem doch recht dialoglastigen Film nicht viel Unterschied. Dass der alte Ton zu tief war, ist mir (doch recht kritischem Menschen) nie aufgefallen. Bei den Rocky UHDs allerdings sofort.

  • Deniso
    kommentierte 's Antwort
    Die deutsche DTS HD 5.1 Tonspur ist neu erstellt worden und hat jetzt die korrekte Tonhöhe. Die alte Tonspur auf der Blu-ray war zudem nicht in HD, sondern nur DTS 5.1.

  • Alex Gabler
    antwortet
    IMG_3764.jpeg

    Nun zum 4K UHD Dolby Vision Bild, welches von Kameramann Tak Fujimoto persönlich überwacht wurde.
    Details sind scharf und knackig mit einer filmischen Kinomaserung. Bereits beim ersten Treffen von Clarice mit ihrem Vorgesetzten kann man sich an den Details nicht satt sehen: egal ob die Beschaffenheit der Kleidung, die klaren Linien der Brille von Jack Crawford, Hautporen, Haare uvm. Nie gab es mehr Details zu bestaunen. Auch wurde der neblige Schleier, der über der alten 20th Century/ MGM Blu Ray lag, ist nun verschwunden und zeigt den Film nun viel klarer. Filmkorn tritt in einigen dunklen Sequenzen immer noch hervor, wird aber durchgehend fein aufgelöst gezeigt. Farben sind bei diesem Film nie wirklich aus dem Bildschirm gesprungen - es ist eben ein verdammt trister Film, aber Blau, Rot und Gelb sind genau richtig eingestellt. Schwarztöne sind schöne tief und liefern eine ordentliche Durchzeichnung.
    Kontrastspitzen halten sich in Grenzen und würden auch nicht zum Film selbst passen. Insgesamt holt Dolby Vision in Punkto Spitzenhelligkeiten nicht wirklich die Kohlen aus dem Feuer - hier bleibts recht klassisch. Wenn man die Bitraten überprüft, zeigen sie im Durchschnitt durchgehend zwischen 80 und 90mbps - alles ohne schwere Abstürze oder Einbrüche.
    Einen glattgebügelten Look sollte man tunlichst nicht erwarten, dafür erstrahlt der Film mit einem frischen, filmischen Look und Details, die vorher einfach nicht ersichtlich waren. Top!

    Der deutsche DTS-HD MA 5.1 Ton ist immer noch der selbe wie auch auf der Blu Ray. Wer möchte, darf auch den 2.0 PCM Ton auswählen. Richtig dynamisch war der Film in seiner Akustik noch nie. Dafür gibts aber klare Dialoge und einen stimmigen Score. Vor allem im Finale gibt’s aber immer wieder mal nette Surroundeffekte und auch der Subwoofer zeigt dort, dass er nicht immer im standby Modus bleibt.
    Insgesamt ist der Ton solide bis gut. Ein Actionfeuerwerk darf man natürlich nicht erwarten.

    Als Extras gibts auf der UHD lediglich einige Trailer, dafür gibts aber noch eine weitere Blu Ray als Beigabe, mit Unmengen an Extras. Sogar zwei längere Making ofs sind dabei.

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  • Alex Gabler
    antwortet
    IMG_3717.jpeg Weapons

    „Weapons“ wurde digital gedreht und nativ in 4K fertiggestellt. Das Bild ruft Spätherbstliche Stimmung hervor, bei der die Blätter gerade erst beginnen, abzufallen. Farben sind schön saturiert und natürlich, Gesichter kommen gesund daher und auch sonst gibt’s, wenn notwendig, knallige Farben zu sehen. Details sind durchgängig zu bestaunen, aber die meiste Klarheit kommt von den unangenehmeren Nahaufnahmen, die alle Gesichtszüge, das Make-up und die Frisuren bestimmter Darsteller genauestens erkennen lassen.
    Schwarz ist zwar sehr dunkel, könnte aber noch eine Nuance dunkler ausfallen. Schwarz ist hier meist tiefgrau und setzt sich von den schwarzen Balken oben und unten ab. Immerhin passt sondie Durchzeichnung und auch Details in dunklen Szenen gehen nicht verloren. Der Kontrast ist dafür gut eingestellt und zeigt reines Weiß auf weißen Oberflächen und Glanz in den Augen sowie auf Oberflächen aus Chrom.
    Insgesamt lässt sich sagen, dass Szenen im Dunkeln Luft nach oben lassen, Szenen bei Tageslicht richtiges „4K Wow feeling“ versprühen.

    Der deutsche Dolby Digital 5.1 Ton ist in Ordnung. Nach Anhebung des Grundpegels gibts saubere Dialoge, einige nette Surroundeffekte und einen tollen Score aus allen Lautsprechern. Leider fehlt es etwas an Dynamik und auch sonst spielt sich das meiste „vorne“ ab. Hier hätte ich mir, gerade bei so einem tollen Sounddesign, einfach etwas mehr Pepp gewünscht. Insgesamt ist der Ton aber solide.

    Deutsch untertitelte Extras wie eine 5 minütige Lobpreisung der Darsteller über den Regisseur Zach Cregger und zwei kleinere hinter den Kulissen Videos gibts bereits auf der UHD.

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  • Alex Gabler
    antwortet
    IMG_3710.jpeg

    Tron

    Der native 4K-Transfer stammt aus einer brandneuen Restaurierung und einem Remaster der ursprünglichen Kameranegative und zeigt einige Anzeichen dafür, dass DNR zum Einsatz kam. Das stört mich ganz und gar nicht, da der Film nun moderner wirkt aber trotzdem seinen Look behält. Vorbei nun die Zeiten von Filmkorn Wuseln, welches nun den Raster als auch die „echte“ Welt von Tron wesentlich sauberer macht.
    Insgesamt ist das Bild, unter Berücksichtigung des Alters, unglaublich scharf und detailliert und enthüllt jedes Detail. Egal ob Alans grünes Cord Sakko oder Hautporen der Darsteller, alles ist genauestens auszumachen. Noch beeindruckender (also fast noch mehr als bei „Tron Legacy“) ist der Einsatz von HDR, welches das Bild mit dynamischen, reich gesättigten Farben verschönert und den Rot- und Blautönen einen atemberaubenden Glanz verleiht. Apropos Glanz, egal ob Alans Brille, chromfarbene Flächen oder Glanz in den Augen, alles strahlt schön hell während der Rest, also zum Beispiel Schwarz, richtig tiefschwarz sowie satt daherkommt und von den beiden schwarzen Balken oben und unten nicht mehr zu unterscheiden sind.
    Auch Hintergründe und Muster sind am Raster gestochen scharf - vielleicht wurde künstlich nachgeholfen aber gegen so ein Ergebnis habe ich persönlich nichts. Im Gegenteil: ich freue mich, wie gut und frisch der Film nun ausschaut und kann manch negative Bildbewertung im Netz nicht ganz nachvollziehen. Auch dass Hellblau nun Cyan sein soll fällt während dem schauen gar nicht mal auf, da auch so die Farben sehr korrekt und natürlich wiedergegeben werden können. Zum Beispiel sind Hautfarben (in der echten Welt) sehr natürlich und wirken gesund.
    Für mich hat sich das Upgrade zur Blu Ray definitiv gelohnt und kann sie jedem Fan empfehlen.

    Der deutsche DTS Sound kann natürlich mit neueren Produktionen nicht mühe mithalten, dennoch gibts klare Dialoge, nette Surroundeffekte und hin und wieder sogar einen netten Einsatz des Subwoofers. Insgesamt ist der Ton ok bis gut,

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