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Meine 4K UHD Filmbewertung

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  • Alex Gabler
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    The Ring (2002)

    Der Film hatte schon immer eine trostloses, fast verblasste Optik, was auch zur Einstellung von Seattle passt. Da der Film auf einem neuen 4K Master basiert, war ich oft positiv über die (neue) Klarheit überrascht. Feine Details sind nun sichtbar, so dass man die Gesichtszüge, Hautporen, die Kleidungstexturen und das hervorragende Produktionsdesign des Films in vollen Zügen genießen kann. Das (sehr fein aufgelöste) Filmkorn mag für einige vielleicht störend sein, ich fand es aber filmisch und dass es viel zur gruseligen Atmosphäre beiträgt. Sogar das verfluchte Video sieht großartig aus. Einige wenige CGI-Effekte stechen als solche hervor - zum Beispiel eine Aufnahme der Skyline von Seattle mit falschem Regen ist noch offensichtlicher, aber zum Glück nicht ablenkend. Die Dolby Vision-Abstufung bleibt den tristen Grau-/Grün-Tönen des Films treu. Ein knallbuntes Werk darf man natürlich nicht erwarten. Wo Dolby Vision noch punktet, ist bei den Schwarzwerten und Kontrasten, die brillante Helligkeitsspitzen (Regentropfen, die beim Autofenster herunter kullern, Glanz in den Augen) und einige schöne tiefschwarze Abschnitte bieten. Schatten sind besonders effektiv, da sie dem Bild echte Tiefe verleihen und die alte Blu-ray übertreffen. Es ist zwar kein Tag Nacht unterschied aber dennoch sofort erkennbar. An ein knackig scharfes Bild aktueller Produktionen kommt das Bild natürlich nicht heran. Dafür passt es eben zum trostlosen und gruseligen Setting.
    Für mich hat sich das Upgrade zur Blu Ray gelohnt.

    Beim deutschen Ton bleibt es beim altbekannten Dolby Digital 5.1 der DVD und Blu Ray, was ja per se nichts schlechtes heißen muss. Den Lautstärke-Pegel sollte man aber etwas anheben. Dialoge sind jederzeit glasklar und auch passende Umgebungsgeräusche gibt’s immer wieder zu hören. Bei den Jumpscares wirds auch mal dynamisch und lauter und auch der Score verteilt sich schön auf alle Speaker. Das Sounddesign, auch bei den ruhigeren Tönen, ist aber immer noch über jeden Zweifel erhaben. Passt.

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  • Alex Gabler
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    The Equalizer

    Das Bild der UHD ist Sony-typisch herausragend. Wie von einem Film aus dem Jahr 2014 zu Erwarten gibt es dank 4K DI enorm viele und vor allem rasiermesserscharfe Details zu bestaunen. Das Bild, welches kräftige und kühle Farben enthält, wirkt überaus plastisch. Ich war richtig erstaunt, wie gut der Film immer noch aussieht. Schwaz ist tief und bietet genug Durchzeichnung in den dunklen Szenen. Obwohl die Bitrate mit durchschnittlich 40Mbit/s "nur" im normalen Bereich liegt kann man sich am Gezeigten fast nicht satt sehen. feinste Härchen und Poren in Gesichtern und auf Kleidungen lassen sich ausmachen. Die Struktur des nassen Asphalts ist zum Greifen nahe und wenn dann Bostons Stadtbild gezeigt wird, kann man jedes Fenster und jede Tür einzeln ausmachen. Dazu gibt´s extrem helle Spitzlichter wie Taschenlampen, Scheinwerfer oder Blaulicht auf die Augen. Dank des starken Kontrastes strahlen helle Flächen sehr schön aus dem TV. Für mich ein makelloses 4K Bild.

    Aber auch der DTS-HD MA 5.1 Ton steht dem fantastischen Bild in nichts nach. Dialoge klingen präzise und kraftvoll während es immer wieder natürliche Umgebungsgeräusche von allen Seiten zu hören gibt. Auch der schöne Score verteilt sich im ganzen Raum. Wenn dann mal geballert wird, kann man jeden Schuss akkurat im Raum orten. Auch hier gibt´s für mich die Höchstnote.

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  • Kaneda
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    Weapons

    Das 4K Bild ist tadellos, der Film bietet häufig düstere innen wie Außenaufnahmen, in denen aber kein Detail verloren geht. Der Kontrast und Schwarzwert liegen somit auf sehr hohen Niveau. Die Farbgebung ist kräftig, aber nicht unnatürlich, eben sehr ausgewogen. Dazu ein sehr scharfes Bild, ob Nahaufnahmen der Gesichtern oder Häuser im Hintergrund, alles ist klar und sauber abgebildet. Kurzum, ein Klasse Bild bekommt man hier geboten.

    Tonal gibt es nur Dolby Digital 5.1 in deutsch, klingt erst einmal ernüchternd. Jedoch hebt man die Lautstärke etwas an, wird man von einer gelungen Abmischung, die recht räumlich daherkommt, positiv überrascht. Auch wenn die Film großteils Dialoglastig ist, gibt es hier und da schon einige Momente, die sehr dynamisch zu Sache gehen und den Subwoofer aus dem Standby-Modus herausholen. Neben dem Score gibt es gelegentlich noch andere Momente, bei denen die hinteren Lautsprecher dann zum Einsatz kommen. Insgesamt, eine gute Vertonung, die sich dem gezeigten bestens anpasst.

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  • Alex Gabler
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    TRON Legacy

    Das 4K UHD Bild ist klasse, aber mit Luft nach oben. Ob das Bild nun neu gemastered wurde oder ob es sich lediglich um ein 2K Master handelt, konnte nicht mit Sicherheit geklärt werden. Es dürfte aber definitiv etwas nachgeschärft worden sein, was mich, wie auch bei „Aliens“ oder „The Abyss“ (in Bewegtbildern) nicht wirklich gestört hat.
    Was auch immer gemacht wurde, der Film bietet insgesamt eine atemberaubende Präsentation, die für den Großteil der Laufzeit schärfere, besser definierte Details anzeigt. Die Bitrate beträgt gerade mal durchschnittlich etwas über 30Mbit/S. - hier wäre natürlich mehr drinnen gewesen. Natürlich gibt’s im cleanen und sterilen Grid mit all seinen glatten Flächen nicht wirklich mehr Details zu bestaunen, Kanten wirken aber nun noch glatter und schärfer und auch spiegelnde glänzende Flächen wirken nun noch „sauberer“. Wenn zum Beispiel im Finale Clu‘s orange Armee auftaucht und Tausende Soldaten zeigt, wirkt das ganze schon sehr detailliert.
    Dank HDR strahlen nun die hellblauen und orangen Linien noch etwas heller, dennoch hatte ich mehr von den prägnanten Spitzlichtern erwartet. Etwas mehr Punch wäre gerade hier prädestiniert gewesen.
    Schwarz ist schön dunkel und verschluckt keinerlei Details. Einige Fälle von milden Rauschen entlang der schärfsten Kanten und einige schwache Streifen in den hellsten Neonlichtern verhindern jedoch eine höhere Punktzahl beim Bild.
    Insgesamt ist das Bild, abwechselnd zwischen 2,39:1 und 1,78:1 IMAX Seitenverhältnis, einfach wunderschön und besser als das der ohnehin schon sehr guten Blu Ray.

    Das große Highlight der UHD Disc ist aber wieder der geniale Ton, der 1:1 von der Blu Ray übernommen wurde.
    Es sollte nicht überraschen, dass der DTS-HD MA-Soundtrack alles andere als eine phänomenale und Referenzqualität abliefern würde. Und er bietet definitiv eine Klanglandschaft, die den Hörbereich mit einer riesigen Auswahl an Atmosphären umhüllt, die sich makellos zwischen den Surround- und Höhenkanälen schlängeln und ein immersives sowie dynamisches Klangfeld erzeugt. Dialoge sind stets glasklar und sauber. Der Subwoofer darf auch ganz schön und tief mitmischen und lässt das heimische Wohnzimmer nicht nur einmal erbeben - den Nachbar wirds nicht freuen. Da es so gut wie immer etwas auf die Ohren gibt, ist der Score, das Sounddesign und insgesamt der ganze Ton herausragend und bietet Referenzwerte.

    Extras sind ausschließlich auf der beiliegenden Blu Ray zu finden.

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  • Kaneda
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    Starman

    Die 4K bietet gegenüber der Blu-Ray einen deutlichen Zugewinn an Schärfe und eben auch Details. Das sieht man unter anderem an dem orangefarbenen Mustang, die Lackierung zeigt sogar die kleinen Metallic-Details auf der Oberfläche. Auch beim Finale, der Abstieg in den Krater, sind Steine und Oberflächen bestens abgebildet. Natürlich gibt es Aufnahmebedingt auch ein paar weichere Passagen, die aber kaum ins Gewicht fallen bzw. stören. Farblich wirkt er natürlich, kräftiger und dennoch realistisch sowie naturgetreu. Dazu ein satter Schwarzwert und ein paar leichte Spitzlichter gibt es ebenfalls. Kurzum, ein lohnendes Upgrade, nachdem Motto, besser sah der Film nie aus.
    Tonal bietet die DTS-HD 5.1 einen überschaubaren aber dennoch guten Mehrwert. Dialoge und Effekte klingen klar und sauber, auch aus den Rears. Am meisten profitiert für mich der Soundtrack, er klingt räumlicher und zaubert eine gute mittendrin Bühne.

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  • Alex Gabler
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    Die Braut des Prinzen

    Das Bild der UHD ist einfach großartig. Bereits zu Beginn kann man jeden einzelnen Strang der Strohballen erkennen, auch die Struktur an Böden, Bäumen, Häusern und Personen ist einfach stark. Details gibts hier einfach en masse zu entdecken und das macht richtig Spaß. Vor allem wenn man bedenkt, wie alt der Film bereits ist. Das Bild ist, trotz feinem Filmkorn, richtig sauber und strahlend und auch metallische Gegenstände, wie Schwerter oder Rüstungen, dürfen dank Dolby Vision hell strahlen. Die Farben kommen natürlich bis sehr warm daher und passen zum Fantasy Setting. Auch der Schwarzwert bietet tiefes Schwarz mit toller Durchzeichnung. Alles wirkt schön plastisch und ist eine Freude für Fans des Films, welche vermutlich nicht mehr besser aussehen kann. Leichte Randunschärfen oder feinstes Wuseln bei neutralen Flächen trüben dennoch nicht den fantastischen Gesamteindruck. Hier hat Turbine eine Klasse UHD abgeliefert.

    Der deutsche DTS HD MA 5.1 Ton ist solide und bietet neben meist sauberen Dialogen auch einige wenige nette Effekte von hinten. Dennoch spielt sich das meiste aber vorne ab. Puristen oder wer einfach möchte, kann auch auf den ebenso gelungenen DTS-HD MA 2.0 Stereo Ton umschalten.

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  • Alex Gabler
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    Katzenauge

    Das 4K UHD Bild, welches mit durchschnittlich über 90Mbit/S (!) Datenrate auf die Scheibe gepresst wurde, kommt wesentlich homogener, sauberer und klarer daher. Vorbei sind die Zeiten der schmuddeligen, nebligen und milchigen Bilder der DVD oder der Blu Ray. Studiocanal hat, wie am Anfang des Films erwähnt wird, einen vollständigen 4K Scan durchgeführt und das Bild schöner als jemals zuvor erscheinen lassen.
    Natürlich darf man sich keinen cleanen Digitalen Look erwarten und es gibt auch immer noch weichere Abschnitte (zb bei den Szenen am Hochhaus, wenn die Kamera Richtung Straße schwenkt) - diese sind aber immer der damaligen Technik geschuldet und werden vermutlich nie besser aussehen. Ich bin jedenfalls schon froh, dass auch das Filmkorn Wuseln der Blu Ray verschwunden ist, denn die 4K UHD zeigt das filmische Korn sehr fein aufgelöst.
    Farben sind schön natürlich bis warm, Gesichter sind auch „gesund“ und HDR bringt einige tolle Spitzlichter wie verchromte Oberflächen oder Glanz in den Augen, ohne es aber zu übertreiben.
    Auch Details lassen sich nun viel mehr erkennen. Alleine schon bei der titelgebenden Katze sind in ihrem Fell nun noch viel mehr einzelne Haare auszumachen, auf Sakkos genauere Muster zu erkennen und auch sonst wirkt alles viel sauberer und kontrastreicher.
    Der Schwarzwert ist nun gut und nicht mehr milchig, könnte aber immer noch etwas satter ausfallen. Insgesamt ein starkes Upgrade gegenüber der wirklich schwachen Blu Ray.

    Der deutsche DTS-HD 2.0 Ton tut was er soll, wirkt aber teilweise zischelnd und mit Betonung auf die Höhen. Mein Denon Verstärker machte aber eine coole Surround Spur mit dem Upmix, so dass auch tolle Effekte wie Straßenlärm oder der Wind ganz oben im Penthouse von hinten zu hören war. Dialoge sind gut hörbar aber auch diese können schon mal zischeln. Insgesamt ist Ton für das Alter des Films schon noch „ok“.

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  • Kaneda
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    Tombstone

    Das 4K Bild bietet definitiv die Möglichkeit den Film, in seiner besten Version zu genießen. Nicht immer perfekt, dennoch ein deutlicher Sprung nach vorn. Es bleibt filmisch, aber erscheint schärfer. Ebenfalls ist alles überwiegend kontrastreicher und farblich authentischer. Kurzum, ein gelungenes Upgrade, die 4K ist definitiv sehenswert. Wenn bisweilen auch erst auf den zweiten Blick. Aber was die 4K an Details zeigt, ist meistens der Blu-Ray überlegen, das merkt und sieht man auch.

    Tonal gibt es auch ein Upgrade gegenüber der Blu-Ray Disc. Allerdings bietet die neue DTS-HD Spur kaum einen Mehrwert. Ich konnte im Gegensatz zum Bild keine positive Veränderung hören. Allerdings war die Tonspur der Blu-Ray aus meiner Sicht schon gut, also keine Angst, der Film klingt alles andere als schlecht.

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  • Kaneda
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    Willow

    Das Bild ist definitiv besser als die Blu-Ray, auch wenn es nicht permanent ins Auge fällt.
    Alex Gabler. Ich glaube du hattest den Film schon in 4K geschaut, soweit ich mich erinnere eine dezente Verbesserung gegenüber der BD bemerkt!?
    Nun, ich bemerke absolut hier und da eine verbesserte Schärfe, mehr Details und farblich einen frischer erscheinenden Film. Wie gesagt, nicht alles sticht sofort ins Auge, doch in Summe ist es die beste Version den Film zu schauen. Denn auch der Schwarzwert und Kontrast, schlagen die BD locker. Die Vorzüge der 4K mit erweiterten Farbraum und eben höherer Auflösung, machen sich schon bemerkbar. Tonal gibt es zwar ein DTS-HD 5.1, das liest sich letztlich besser als es ist. Auch hier wirkt die Tonspur bisweilen wirklich besser, gerade der Soundtrack erscheint dynamischer. Dennoch sollte man keine Wunder erwarten, auch wenn sie insgesamt schon besser klingt gegenüber der BD.

    ​​​​​​​

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  • Kaneda
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    The Ugly Stepsister

    Das 4K Bild bietet eine tolle Schärfe und Durchzeichnung. Es gibt viele Details zu entdecken, auch der Kontrast und Schwarzwert geben keinen Anlass zu meckern. Farblich gibt es hier keine kräftigen oder poppigen Akzente, nicht falsch verstehen, es ist kein blasses Bild, es hat eben diesen gewissen Look.
    Tonal gibt es eine DTS-HD-MA 5.1 Spur. Sie bekommt entsprechend wenig Anlass für Dynamiksprünge, da die ruhigen Szenen überwiegen, welche aber dennoch gelungen abgebildet sind. Geht es dann aber zur Sache, erwacht das komplette Boxenset zum Leben und hüllt den Zuschauer bestens ein.

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  • Alex Gabler
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    M3GAN 2.0

    Das Bild der UHD ist klasse und bietet neben warmen, braun angehauchte Farben eine sehr gute Schärfe. Details lassen sich unzählige ausmachen, auch wenn es am Bildrand (durch die verwendete Kameralinse) einige Unschärfen zu sehen gibt. Hautporen lassen sich ebenso ausmachen wie Strukturen an Häusern, Gehsteigen, Straßen, Bäumen oder Haare. Der Schwarzwert ist sehr satt ohne Details zu verschlucken. Auch der Kontrast ist dank Dolby Vision nie zu steil eingestellt und bietet sogar einige Spitzenhelligkeiten wie die Lichter an Hochhäusern, der Brücke, den LCD Monitoren, den Scheinwerfern oder dem Glanz in den Augen. Filmkorn ist so gut wie keines auszumachen oder wenn dann feinst aufgelöst. Wer weiß, wie das Ultra HD-Bild in Teil 1 ausgesehen hat, kann sich auch gut vorstellen, wie die Disc beim Nachfolger aussieht.

    Der Dolby Atmos Ton ist zwar sehr gut, könnte aber etwas mehr 3D Sounds von oben abfeuern. Dialoge sind jederzeit glasklar, auch einige nette Stereo-Effekte gibts für uns Zuschauer. Allerdings werden mir die hinteren Surround als auch die oberen Atmos Lautsprecher, vor allem in der ersten Hälfte, zu wenig miteinbezogen. Etwas mehr Dynamik hätte ich mir da schon erwartet. Auf der regulären Ebene greift zwar der Bass schön tief zu aber von oben ists mir zu wenig an Action. Auch passt es nicht immer, wie es sollte. Als zum Beispiel Milliardär Appleton die Rede auf seiner Party hält und auf dem Podest steht, also höher als der Zuschauer, kommen die ersten Sätze nicht wirklich aus den Atmos Lautsprechern von oben. Er im Verlauf der Ansprache wird diese „nach oben“ gelegt.
    Der Rest geht schon in Ordnung und gefällt, aber im Atmos und Surround Bereich bin ich von einem aktuellen Science Fiction Film eigentlich mehr „Power“ gewohnt.

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  • Alex Gabler
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    Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn

    Das Dolby Vision Bild strahlt schön hell, wirkt modern und glänzt an allen Ecken und Enden. Die Farben kommen teils stark saturiert (bei der Konfetti Kanone oder Quinns Klamotten) bis düster (Finale) daher und Dolby Vision bringt hier wirklich noch mal nen farbbooster inklusiver feinster Abstufungen mit. Details lassen sich unzählige ausmachen - auch in den hinteren Bereichen - und das Bild strotzt nur so vor messerscharfen Details - hier gibts in Punkto Auflösung nicht viel zu meckern. Auch der Schwarzwert ist schön tief und verschluckt nichts. Insgesamt eine Top UHD.

    Der deutsche Dolby Atmos Ton ist ebenfalls hochwertig. Neben klaren Dialogen, dynamischen Effekten und einem passenden Rockigen Score darf auch der Subwoofer mitmischen. In Punkto 3D Sound kommt viel „von oben“, da wo es auch hinpasst. Einschüsse bei den Ballereien oder das Wasser, welche die Feuermelder auslösten, im Polizeirevier kann man bestens und teilweise erstaunlich laut von oben orten, auch die Musik wird immer wieder mal nach oben mitgenommen und verbreitet so einen noch immersiveren Klangteppich. Ebenfalls top.

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  • Kaneda
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    F1

    Das 4K Bild ist Referenz würdig, Schärfe, Kontrast und Schwarzwert sind auf sehr hohen Niveau. Spitzlicher gibt es auch, wenn auch eher dezent, dennoch bemerkbar. Kurzum, ein tolles Bild.
    Tonal, ebenfalls ein fest für die Sinne, die Dolby Atmos Tonspur überzeugt, viele tolle Surround Effekte, eine dynamische Abmischung und ein famoser Tiefbass, bei Gewissen Momenten, auch hier, einfach genial.

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  • Alex Gabler
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    Warfare

    Das 4K UHD Bild im Fast bildschirmfüllenden Format 2.00:1 ist richtig stark. Vor allem Dolby Vision holt hier noch mehr Feinheiten aus den zerschossenen, staubigen und dunklen Ecken heraus. Auch Lichtstimmungen werden toll herausgearbeitet. Spitzlichter halten sich in Grenzen, denn das Bild soll roh, matt und dreckig sein. Filmkorn wird feinst aufgelöst wiedergegeben und auch Details wie Narben, Wunden, Einschusslöchern an den Wänden, Strukturen der Textilien werden genauestens wiedergegeben und auch das Bild selbst wirkt trotz seines matten Stils immer noch plastisch genug. Der Schwarzwert geht vollkommen in Ordnung und verschluckt nichts, könnte aber noch einen Zacken satter ausfallen. Die Farbpalette ist düster und erdig und lediglich Blut sticht farblich heraus.
    Insgesamt eine starke UHD mit etwas Luft nach oben.

    Auch der Ton spielt in der oberen Liga mit. Der deutsche Dolby Atmos Ton macht seinem Namen alle Ehre. Dialoge sind glasklar, Schüsse und Einschläge diagonal genauestens ortbar und auch der Subwoofer bringt mächtig Wumms ins heimische Wohnzimmer. Aber auch die Überkopfeffekte nehmen den Zuschauer richtig mit ins Geschehen. Wenn am Dach des Hauses geschossen, geschrien und getrampelt wird, bekommt man das schön und akkurat von oben zu hören. Hier wurde richtig gute Arbeit geleistet. Auch wenn der Film mehrere stille Momente als laute hat, reicht die Disc hervorragend als Demo Material für Dolby Atmos Anlagen. Top!

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  • Alex Gabler
    antwortet
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    Master and Commander

    Die vorige Blu Ray Veröffentlichung war leider nicht viel besser als die DVD. Viel zu milchig trüb, detailarm und matt war das Gezeigte.
    Hier schafft die UHD dann endlich Abhilfe:
    Ich war sofort beeindruckt, wie das HDR-Grading mit der Beleuchtung umgeht. Alle glänzenden Objekte leuchten und strahlen, während der Rest unauffällig bleibt. Schwerter, Knöpfe an Uniformen, das Glänzen in den Augen und vor allem die phantastischen kleinen Explosionen von den Kanonen strahlen richtig schön aus dem OLED TV. Der Film ist manchmal recht neblig und wenn sich die Handlung dann unter Deck bewegt, gibt es nur dunkle, kaum beleuchtete Räume mit bedrückenden Schatten. Auch hier passt die Durchzeichnung und liefert Details, die die Blu Ray nicht schaffte. Abgesehen von ein paar Szenen ist es kein übermäßig heller oder farbenfroher Film - außer die marineblauen und königsroten Uniformen, welche schön saturiert herausgearbeitet werden. Feine Details in den Gesichtszügen, den historischen Kostümen und den beeindruckenden Bühnenbildern für die HMS Surprise entfalten sich mehr als zuvor. Das feine Filmkorn ist angemessen filmisch, ohne jemals aufdringlich zu wirken.
    Natürlich ist der Film kein auf Hochglanz poliertes sauberes Werk, aber das Upgrade gegenüber der Blu Ray zahlt sich definitiv aus. Auch der Schwarzwert passt nun und gibt dem Bild nun etwas Tiefe und Plastizität.

    So, nun zum Ton, bei dem viele jammerten und Angst hatten, dass aus dem hervorragenden DTS Ton der Blu Ray nun eine beschnittene Dolby Digital 5.1 Spur rauskommt.
    KEINE SORGE, der Ton klingt ziemlich genau so genial wie auch schon auf der Blu Ray, nur eben nun mit DD5.1 Kodierung. Aber alle Geräusche und Pegel, die man vorher gewohnt war, kommen auch nun zum Tragen. Egal ob wuchtige Explosionen, das Trampeln auf dem Deck, zerberstende Masten oder der Score, alles in gewohnt perfekter Form. Dialoge kommen jederzeit glasklar zur Geltung und auch die Surround Kanäle haben fast durchgängig etwas zu tun - immerhin knarzt das Segelschiff aus allen Ecken. Bei starken Wellengang fühlt man sich immer noch mittendrin und fühlt so mit der Crew mit, wie es fast kein zweiter Film schafft. Wer mal wieder richtigerweise Anlage befeuern möchte, bekommt hier wieder Gelegenheit dazu - und das trotz einer Dolby Digital 5.1 Spur fürs deutsche.
    Natürlich gibts eine Dolby Atmos Spur fürs englische, aber dynamischer und präziser kam mir diese nicht wirklich vor. Also kein Grund zu jammern. Freut euch auf eine der besten, wenn nicht DIE beste Dolby Digital 5.1 Tonspur, die jemals für einen Film verwendet wurde!

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