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Meine 4K UHD Filmbewertung

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  • movieguide
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    Ghostbusters: Frozen Empire (Fr Import)



    GHOSTBUSTERS FROZEN EMPIRE ist die Fortsetzung des erfolgreichen Reboots der Filmreihe aus dem Jahr 2021. Spielte der LEGACY in einem entlegenen Kaff, verlagert sich jetzt die Handlung wieder an den eigentlichen Ort des Geschehens: nach New York. Die junge Generation der Geisterjäger hat hier wieder die legendäre Feuerwache bezogen und macht Jagd auf Geister und Paranormales. Als eine übermächtige Bedrohung die Stadt in eine neue Eiszeit zu stoßen droht, müssen sich alte und neue Geisterjäger als Team zusammenarbeiten...
    FROZEN EMPIRE will mehr sein als LEGACY und versucht noch stärker mit Nostalgie zu punkten, was in Teilen auch gut gelingt. Da wäre zum einen die Rückkehr nach New York und an viele bekannte Schauplätze wie die Bibliothek. Es tauchen eine Menge bekannter Gesichter auf, es werden Filmszenen rezitiert und auch die Original-Geisterjäger rund um Peter Vankman werden deutlich besser in die Handlung integriert. Allerdings ist der Plot nur Beiwerk und einige gute Einzelszenen machen leider noch keinen wirklich guten Film. Stattdessen gibt es zwischendurch immer wieder Leerlauf und Figuren wie die von Kumail Nanjiani passen irgendwie gar nicht in den Film. Dabei hat der Film durchaus gute Effekte und wenn am Anfang der Ecto-1 durch die Stadt brettert kommt auch echt Freude auf. Gleiches gilt natürlich wenn die Geisterjäger - alt und jung - zusammen gegen den übermächtigen Gegner ankämpfen. Das allein reicht aber leider nicht für einen richtig guten Geisterjägerfilm, denn die überzeugten vor allem durch ihren Humor und auch wenn jetzt Bill Murray und Dan Akroyd wieder mitmischen, viel mehr als Stichwortgeber sind Sie leider am Ende auch nicht. So bleibt am Ende ein zwar bisweilen recht unterhaltsamer Film, dem es aber am richtige Spirit der Orginalfilme fehlt und der das Retro-Feeling wie Legacy es noch konnte, nicht mehr ganz so gut eingefangen bekommt. 3

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    Die französische Fassung ist identisch zur deutschen Disc inkl. deutscher Menüs und Sprache.

    Bild 4K: Das Bild der 4K Scheibe entschädigt einwenig für die inhaltlichen Defizite. Die Schärfe ist durchweg sehr hoch und detailreich, die Farben schön kräftig. Auch HDR liefert durch den erweiterten Farbraum einen guten Mehrwert. Für die Oberklasse fehlt noch einwenig, vor allem der Schwarzwert ist nicht ganz optimal. 4,5/5

    Ton: Leider fehlt der deutschen Fassung eine Atomos-Tonspur, ist aber auch so schön druckvoll und wartet mit wunderbar räumlichen Effekten auf. 4,5/5

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  • Sonny
    kommentierte 's Antwort
    Beides natürlich!

  • movieguide
    kommentierte 's Antwort
    Sonny die Einschätzung zur Serie oder die zu den technischen Eigenschaften der Discs?

  • Sonny
    kommentierte 's Antwort
    Klingt Cut! Danke für Deine Einschätzung!

  • Alex Gabler
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    IMG_2134.jpeg

    Jason Bourne

    Das 4K UHD Bild ist sehr gut, bietet warme Farben. Hautfarben tendieren ins goldgelb während der Schwarzwert schön tief ausfällt. Aber auch der Kontrast bringt schöne helle Flächen zum Vorschein und lässt weiß schön neutral strahlen. Die Schärfe geht vollkommen in Ordnung und bietet viele Details in Gesichtern, Kleidungen oder in den unzähligen Städten mit ihren Gassen, Hochhäusern und Fenstern. Filmkorn wird fein aufgelöst wiedergegeben und erzeugt so einen natürlichen analogen Look. Definitiv eine sehr gute UHD.

    Auch der dt. DTS-HD MA 7.1 Ton überzeugt mit glasklaren Dialogen, netten Hintergundeffekten und schönem Subwoofer Einsatz. Passt.

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  • movieguide
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    Andor - Staffel 1 - Steelbook - Limited Edition (4K / UHD)



    ANDOR ist in meinen Augen das ambitionierteste Serienprojekt aus dem Star Wars Universum und hat jetzt zum Glück auch den Weg auf ein physisches Medium gefunden. Die Serie folgt der Figur Cassian Andor die wir bereits aus Star Wars: Rogue One kennen und zeigt seine Entwicklung vom Zivilisten zum Rebell und den Aufstieg der Rebellion gegen das Imperium in der Zeit vor A NEW HOPE.
    Die Macher hinter der Serie sind die gleichen wie hinter ROGUE ONE und das merkt man auch. Die Serie ist erstklassig geschrieben und betreibt ein World Building wie wir es lange nicht mehr im Star Wars Universum gesehen haben. Dabei setzt die Serie anders als z.B. MANDALORIAN nicht auf kurzweilige Action, sondern auf einen komplexen inhaltlichen Unterbau mit spannenden Figuren, die im Verlauf der Serie immer weiter ausgebaut werden. Nicht nur die Welten und Figuren sind hier wirklich wunderbar herausgearbeitet auch die Machtstrukturen im Imperium die man bisher immer nur angedeutet hat, werden ausführlich beleuchtet, genauso wie die im Untergrund organisierte Rebellion die versucht im Hintergrund gegen das Imperium mobil zu machen. Für eine Serie ist ANDOR so hochwertig produziert, das es sich auch um eine Kinoproduktion handeln könnte: Erstklassige Schauspieler, tolle visuelle Schauwerte und erstklassiges Story-Telling. Besser geht es in meinen Augen nicht.

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    Das Steelbook mit Prägedruck kommt mit 3 Sammelkarten, sowie je 3 Blu Ray und 4K UHD Discs daher.

    Bild 4K: Die Bildqualität ist ohne Frage nochmal ein bisschen besser als in 1080p, aber nach oben hin wäre hier in meinen Augen auch sicherlich noch etwas mehr drin gewesen. Die Farben sind oft nochmal eine Spur kräftiger und Kontraste in dunklen Bildbereichen sind besser ausgearbeitet. Was die Schärfe angeht kann ich aber nicht wirklich mehr Details erkennen.

    Ton: Die Tonabmischung in der Deutschen Fassung ist zwar nur in Dolby Digital 5.1, aber trotzdem gelungen. Nur die englische Audio Spur bietet hier auch Dolby Atmos, was ein bisschen schade ist.

    Extras: Extras sind zwar auf den Discs verteilt vorhanden, fallen aber allesamt eher kurz aus. Wer sich hier also ein richtig dickes Paket erhofft hat, dürfte enttäuscht sein. Die 3 Sammelkarten braucht denke ich Niemand. Generell muss man auch hier wieder die Veröffentlichungsstrategie von Disney anprangern. Immerhin erhält man bei ANDOR etwas mehr für sein Geld, als bei anderen Star Wars Serienproduktionen.

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  • movieguide
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    MEG



    Jason Statham darf hier mal wieder in einem Big-Budget Film den Helden spielen und dabei auch in einem Element, wo sich der ehemalige Olympiaschwimmer wohlfühlt. Es geht ins Wasser bzw. unter Wasser, denn MEG spielt auf einer Forschungsstation im Wasser, von wo aus mit U-Booten in einen bisher unbekannten Teil des Meeres erforscht wird. Hier stößt die Crew ziemlich bald auf urtümliche Riesenhaie und es dauert nicht lang bis ein Kampf auf Leben und Tod beginnt. Am Ende kann nur ein Mann das Ruder rumreißen: Jason Taylor, erfahrener U-Bootfahrer der sich in der Tiefe auskennt und auch vor gefräßigen Riesenhaien keine Angst verspürt...
    MEG will Blockbuster sein, geht aber auch stark in Richtung Monster-Trash. Statham darf hier den raubeinigen Helden spielen, wobei er deutlich handzahmer daherkommt als in vielen seiner Actionfilme. Die Rolle kann er in meinen Augen gut ausfüllen und er ist auch der Hauptgrund wieso der Film doch recht unterhaltsam geworden ist. Der Rest des Casts ist mehr oder weniger austauschbar. Was auch direkt auffällt ist das der Film offenbar eine chinesische Co-Produktion ist, was leider etwas erzwungen wirkt. Davon abgesehen ist der Film seichte Unterhaltung, die aufgrund ihrer 12er Freigabe natürlich etwas blutarm daherkommt. Trotzdem hat der Film nette Effekte und ist über weite Strecken durchaus unterhaltsam. Anspruchslose Kost für Zwischendurch, die man sich durchaus von Zeit zu Zeit mal geben kann.

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    Bild 4K: Die Bildqualität der UHD 4K BluRay ist auch ein Grund wieso der Film Spaß machen kann wenn man das richtige Equipment hat, denn der Film punktet hier mit toller Schärfe und satten Farben. Auch HDR liefert einen Mehrwert denn vor allem die Sunset Stimmung liefert immer wieder tolle Lichteffekte.

    Ton: Der deutsche Ton liegt leider nur als 5.1 DD Track vor, hier wäre sicherlich mit einer Atmos-Spur noch etwas mehr Räumlichkeit möglich gewesen, daher nur

    Extras fallen recht mager aus.

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  • Kaneda
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    Rain Man

    Das 4K Bild ist die beste Version den Film zu schauen. Die alte Blu-Ray war recht durchschnittlich, hier werden zwar die wenigen schlecht fokussierten Aufnahmen natürlich nicht besser. Aber der Rest dagegen erstrahlt quasi im neuen Glanz. Hier stimmt der Zugewinn an Schärfe, farblich ist alles frischer, dazu kontrastreicher und mit satten Schwarzwert. Wenn Tom Cruise die Garage öffnet und der Buick langsam in Erscheinung tritt, strahlt der Chrom einen förmlich entgegen, aber auch in Vegas, erscheinen die Farben frisch, aber natürlich. Nicht zu vergessen, das Filmkorn blieb erhalten, wurde aber fein aufgelöst. Auch wenn gerade der Beginn des Films etwas ernüchternd wirkt, keine Sorge, kurz danach wird es deutlich besser.
    Tonal ist die DTS-HD MA 5.1 Spur gelungen, der Film ist natürlich kein Audiogewitter, einzig der Soundtrack, und die gelegentlichen Ausbrüche von Dustin Hoffmann bilden hier Dynamiksprünge. Ansonsten eine mehr als solide Tonspur, die den Film perfekt trägt.

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  • Alex Gabler
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    Heretic (2024)

    Das Dolby Vision Bild im Ansichtsformat 2,39:1 ist jetzt auch nicht gerade berauschend. Klar, in den wenigen hellen Szenen (der Film spielt zu ca. 90% im schummrigen Haus) zu Beginn gibt’s eine tolle Schärfe und viele Details zu erkennen. Die Kleidung der zwei Mädels bieten viele Details und auch sonst wirkt das Bild schön hell und plastisch. Die Farben kommen dezent entsättigt daher.
    Im Haus selbst wird’s dann dunkel und das dumpfe Licht lässt eben nicht mehr so viele Details zu. Der Schwarzwert könnte etwas knackiger sein, lässt dafür aber nichts im Dunkeln absaufen. Hugh Grants Gesicht kommt mir manchmal unnatürlich rot vor - aber nicht immer.
    Spitzlichter gibt’s nur in Form vom Glanz in den Augen der wenigen Darsteller. Insgesamt kann UHD nicht überzeugen - hier reicht definitiv die Blu Ray.

    Dafür ist der deutsche Dolby Atmos Ton verdammt gut. Natürlich gibt’s kein dynamisches effektgewitter , aber gerade die leisen (zwischen)Töne können genauestens geortet werden. Auch die bedrohliche Stimme von Hugh Grant kommt immer wieder kraftvoll aus den hinteren Lautsprechern, so wie auch immer wieder toll gesetzte Effekte. Der Score sorgt ab und zu für einen richtig tiefen Bass und unterstützt so die Atmosphäre perfekt. Auch die oberen Lautsprecher dürfen bei Stimmen und dem Score immer wieder, selten aber doch, kräftig mitmischen. Der Ton ist wirklich top!

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  • Alex Gabler
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    Top Gun Maverick

    Das Bild mit seinen aufgezogenen IMAX Szenen von „Top Gun Maverick“ kommt im nativen 4K daher.
    Er wurde mit Sony Venice-Kameras mit einer Reihe von Objektiven (einschließlich Sigma, Arri, Fujifilm, Zeiss, Canon, Premier, mit optischen Extendern, die Berichten zufolge Zielfernrohren ähnlich sind, um Flugzeuge in der Ferne zu verfolgen) gedreht, aufgenommen im 6K-Quellformat. Auch drehte man etwa 800 Stunden Filmmaterial, wobei bis zu 27 Kameras gleichzeitig zum Einsatz kamen.
    Das Bild ist zu jeder Zeit tadellos, messerscharf und bietet einen erstaunlichen Detailgrad. Man erkennt zu jeder Zeit Unmengen an Details, egal ob Hautporen, Strukturen an Kleidungen oder auch Computeranimationen im Besprechungsraum. Der Schwarzwert ist perfekt und lässt keine Details versumpfen. Dolby Vision bietet einen erstaunlichen Kontrast bei natürlichen und warmen Farben. Der goldgelbe Sonnenuntergang sieht so nich wesentlich dramatischer aus. Vor allem die IMAX Szenen im Cockpit kommen extrem plastisch daher. Auch Spitzenhelligkeiten wie Glanz in den Augen oder den Spiegelungen der Pilotenhelme machen mächtig Laune.
    Diese UHD ist definitiv eine „Vorzeige- und Demodisc“ in einem.

    Auch der referenzwürdige deutsche Dolby Atmos Ton kann mit dem 4K Bild mithalten. Von Beginn an bekommt man donnernde Sounds der Triebwerke und das quietschen der Reifen der Düsenjets zu hören. Natürlich immer präzise ortbar. Hans Zimmers Score verteilt sich schön im Raum und Dialoge sind kristallklar aus dem Center zu hören. Aber auch die 3D Lautsprecher bringen gerade in den Kampfjet Szenen, egal ob beim Training oder beim großen Einsatz im Finale, unendlich viele direkte Dolby Atmos Soundeffekte ins spiel, dass man sich mittendrin in den Einsatz versetzt fühlt. Auch der Subwoofer kommt ein paar mal richtig tief hinunter und lässt das heimkino ordentlich erschüttern. Audiovisuell macht dem Film keiner etwas vor. Absolute Referenzklasse!

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  • Alex Gabler
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    Mortal Kombat (2021)

    Das 4K UHD Bild im Ansichtsverhältnis 2,39:1 macht eine hervorragende Figur und bietet bei hohem Detailgrad ein angenehm scharfes 4K Erlebnis. Grund dafür sind moderne ARRI Alexa Kameras. Der Kontrast wurde perfekt eingestellt und die breite Farbpalette zeigt sich vor allem auf der UHD gesättigt, sodass das Bild äußerst plastisch erscheint. Nebenbei gibt es unzählige Details wie Gesichtsnarben/falten und unzählige plastische Oberflächenstrukturen zu bestaunen. Dank HDR gibts schöne Farbverläufe und viele Helligkeitsspitzen wie Scheinwerfer und Lampen, aber auch Pfützen und glänzende blutige Kratzer und Narben - das alles darf schön herausstechen. Der Schwarzwert lässt zwar genug Details in den dunklen Szenen erkennen könnte aber vor allem bei einigen CGI-Szenen rund um den Kämpfer „Goro“ noch einen Ticken satter ausfallen. Auch wurden einige Randunscharfen ausgemacht. „Mortal Kombat“ (2021) bietet alles in allem ein modernes Bild, das sich im oberen Mittelfeld einordnen darf.

    Dieses Mal entschied sich Warner für ihre deutsche Fassung für eine komprimierte Dolby Digital 5.1 Tonspur, während die originale Spur mit einem englischen Dolby Atmos True HD-Ton daherkommt. Aber es darf Entwarnung gegeben werden, denn es wurden außerordentlich viele Informationen auf die deutsche Tonspur gepackt, die sich nicht wirklich vor der englischen zu verstecken braucht. In der deutschen Fassung kommen die Stimmen und Geräusche extrem präzise aus den Lautsprechern. Überraschend viele direktionale Effekte und eine tolle Dynamik, gepaart mit einer guten Dialogverständlichkeit bieten einen angenehmen Klangteppich und bringt so echtes Kinofeeling in das heimische Wohnzimmer.

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  • movieguide
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    ESCAPE FROM NEW YORK war 1981 ein dystopischer Science-Fiction Film, unterdessen wurden John Carpenters Zukunftsvision allerdings von der Realität eingeholt und zum Glück am Ende nicht ganz so schlimm.

    Im Jahre 1997 ist New Yorks Stadtteil Manhatten ein Hochsicherheitsgefängnis. Als der Präsident der USA in einer Rettungskapsel dort abstürzt, ist es an dem Gefangenen Snake Plisken, ihn dort wieder rauszuholen...
    Für Kurt Russell ist die Figur des Snake Plisken einer der wichtigsten seiner Karriere und gehört genauso zu den 80'er Jahren wie Rambo und Termintor. Zwar ist der wortkarge Held nicht ganz auf Augenhöhe mit den großen Vorbildern, aber dank seines einzigartigen Erscheinungsbildes dennoch ein wichtige Figur im Actiongenre.

    Carpenters Zukunftswelt in "Escape from New York" lebt von schrägen Figuren wie dem Duke und vor allem seiner Atmosphäre. Da der Film die meiste Zeit bei Nacht spielt, erinnert das Szenario auch eher an ein Ghetto. Carpenter, der auch hier den Soundtrack geschrieben hat, unterlegt das allerdings wieder wunderbar mit seiner eigenen Note, die den Film dann doch nochmal um eine Stufe heben kann. Im Gegensatz zu manch anderen Film dieser Zeit ist ESCAPE allerdings nicht so gut gealtert, was sicher auch daran liegen mag das er auch für damalige Verhältnisse keine Großproduktion war. So passiert actiontechnisch eigentlich recht wenig, was wirklich in Erinnerung bleibt. So wirkt die Zukunftswelt heute einwenig angestaubt, wobei das New Yorker Setting gut gelungen ist. Mir gefällt die zweite Carpenter/Russell Zusammenarbeit THE THING insgesamt etwas besser, aber auch ESCAPE gehört ohne Zweifel zu den Klassikern der 80er Jahre.

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    Bild 4K/UHD: Ich hatte seinerzeit die BluRay Erstauflage und die war richtig mies... da muss man hier schon regelrecht von einem Quantensprung sprechen. Zwar ist das Bild sicherlich kein 4K-Referenzbild, aber insgesamt doch für das Alter richtig gut. Die Schärfe ist durchgängig auf gehobenen HD-Niveau, das neu angefertigte 4K-Master bügelt da eine ganze Menge Schnitzer die man noch aus früheren Auflagen kannte aus. Hin und wieder gibt es produktionsbedingt ein paar Unschärfen, das hält sich aber in Grenzen. Auch HDR kann hier punktuell das Bild zusätzlich noch etwas aufwerten, flackerte Lichter und plastisches Feuer zum Beispiel. Gut

    Ton: Der deutsche 5.1 Upmix hat eigentlich ein ganz gutes Klangbild, vor allem der Soundtrack wird gut rübergebracht. Ansonsten gibt es hin und wieder ein paar Verzerrungen in den Höhen und erwartungsgemäß spielt sich ein Großteil auf den vorderen Kanälen ab. Gut

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  • Alex Gabler
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    Willow

    zum 4K UHD Bild im bildschirmfüllenden Ansichtsformat 1,85:1, welches zuerst mal für Ernüchterung sorgte. Zuerst vermutet man eine gute Blu Ray Bildqualität, was in vielen Fällen ja sogar stimmt. Allerdings und bei genauerer Betrachtung sieht man dann doch natürliche, satte und warme Farben - vor allem an den Kleidungen. Auch feine Verbesserungen beim detailgrad lasen sich ausmachen - keine Tag Nacht Unterschiede aber dennoch Verbesserungen. Das durchgängig präsente Filmkorn wird sehr fein aufgelöst wiedergegeben, der Schwarzwert ist schön satt ohne an Durchzeichnung zu verlieren - hier gibts dann eher Detailverluste in wenigen Kontraststarken Szenen, wie zu beginn als die Frau mit dem Baby im Schnee geht. Dieser ist zwar schön und natürlich weiß, verschluckt aber Details im Hellen. Immerhin passiert dies nur ganz selten. Auch die Gesamthelligkeit
    Das Schärfe ist etwas wechselhaft, denn während es wirklich scharfe Bilder mit vielen Details gibt (meist in Nahaufnahmen) gibt es leider auch einige weichere Bilder. Es ist ein ständiges auf und ab der Schärfe. Dank des tollen Schwarzwertes und dem dynamischen Kontrast in Form von Dolby Vision wirkt das Bild aber sehr oft plastisch, trotz seines Alters. Auch Spitzenhelligkeiten wie der Glanz in den Augen, helle Reflexionen in Pfützen, auf Felsen oder auf Rüstungen sehen schon toll aus. Als ich zu meiner kleinen sagte, dass „Willow“ ein älterer Film sei, antwortete diese, dass er aber gar nicht alt aussieht, was ja eigentlich wieder für die Qualität dieser UHD aus dem Hause Disney/ LEONINE spricht.
    Wenn überlagerte Spezialeffekte zu sehen sind, wie zum Beispiel wenn die zwei kleinen Brownies im Bild sind, lassen diese sich über die UHD nun noch mehr als spezialeffekte ausmachen, da sie oftmals eine dunkle Kontur aufweisen. Auch einige weiche Szenen, meist in dunklen oder nebligen Bereichen, lassen sich nicht leugnen.
    Insgesamt kann man sagen, dass „Willow“ nie besser und frischer ausgesehen hat und man eine gute UHD erstellt hat, der ganz große Wow-Effekt dürfte aber bei vielen ausfallen. Für das Alter des Filmes geht es aber meiner Meinung nach schon in Ordnung.
    Fans können getrost upgraden oder auf ein Schnäppchen warten, die blu RAY austauschen sollte man aber auf alle Fälle.

    Der DTS-HD Master Audio 5.1 Ton ist der selbe wie schon auf der Blu Ray und bietet klare Dialoge, die nur ganz ganz selten muffig erklingen. Es gibt zwar einige nette Surround Effekte und auch der Score von James Horner kommt aus allen Speakern, dennoch ist der Film doch recht frontlastig. Für einen Fantasy-Film aus den 80ern aber immer noch gut genug. Der Subwoofer hätte mehr Punch haben können und überhaupt fehlt es etwas an Dynamik, da der Film aber eher Familien ansprechen soll, ist das schon ok.

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  • Alex Gabler
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    The Sixth Sense

    Das Bild ist im Großen und Ganzen genau so gut geworden wie bei der zeitgleich erschienenen „Signs“ 4K UHD.
    Das 4K UHD Bild im bildschirmfüllenden Ansichtsformat 1,85:1 ist etwas strahlender als die alte Blu Ray. Schön hell aufgeleuchtet in den tagesszenen aber auch schmuddelig dunkel und atmosphärisch in den Nachtszenen. Am Tag gibt es sehr schöne warme Spätsommer Brauntöne während es nachts blauschwarz scheint. Die Blu Ray hatte noch eher kühlere Farben, die ich aber auch passend fand. Nachts leidet manchmal die Durchzeichnung und Gesichter sind etwas schlechter erkennbar.

    Dafür gibts tagsüber unzählige neue Details. Bereits nach dem Vorfall in Dr. Crowes Wohnung zu Beginn erkennt man jeden einzelnen roten Backstein an den Häuserwänden Philadelphias. Danach kann man an Bruce Willis jeden Fussel des Sakkos erkennen. Aber auch Hautporen und Haare lassen sich einzeln ausmachen. Dazu noch diese wunderschöne natürliche warme Farbpalette mit tollen Übergängen, „dezenten“ bzw. unaufdringliche Spitzenhelligkeiten im Funkeln der Augen, glänzenden und verchromten Oberflächen (zB an den Karosserien) und fertig ist das beeindruckende HDR-Bild, welches definitiv ein Upgrade wert ist. Filmkorn wird sehr sehr fein aufgelöst wiedergegeben und bietet so ein analoges Bild.

    Natürlich gibt’s auch wenige weiche Abschnitte und der Schwarzwert könnte auch satter mit besserer Durchzeichnung sein, aber der Großteil des Films strahlt in neuem Glanz. Ich bin positiv überrascht und rate jedem zu einem Upgrade zur doch recht betagten und fast schon schmuddeligen Blu Ray.

    Der deutsche DTS-HD HR 5.1 ist der gleich gute und präzise wie auf der Blu Ray. Alleine wenn Crowes Frau zu Beginn in den Keller geht um eine Flasche Wein zu hole , gibt es schon so viele präzise Sounds fürs Ohr, die richtig Spaß machen. Soundfetischisten bekommen aber auch noch über den gesamten Film hinweg direktionale Effekte, einen fast schon subtilen Grundton, der immer dann zu hören ist, wenn es gruselig werden soll und den phantastischen Score von James Newton Howard über alle Lautsprecher zu hören. Aber auch die Dialoge sind jederzeit klar erkennbar und auch die Synchronstimmen sind sehr angenehm über den Center Lautsprecher zu hören. Effektgeräusche gibts immer wieder an den richtigen Stellen - ein Actionfeuerwerk darf man natürlich nicht erwarten.

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  • Alex Gabler
    antwortet
    IMG_1856.jpeg

    Signs - Zeichen

    Das 4K UHD Bild im bildschirmfüllenden Ansichtsformat 1,85:1 ist zu allererst strahlend. Schön hell aufgeleuchtet in den tagesszenen aber auch schmuddelig dunkel und gefährlich in den Nachtszenen. Am Tag gibt es sehr schöne warme Spätsommer Goldtöne während es nachts blauschwarz scheint. Nachts leidet manchmal die Durchzeichnung und Gesichter sind (bewusst?) nur zur Hälfte erkennbar.
    Dafür gibts tagsüber unzählige neue Details. Bereits in der ersten Szenen erkennt man jede einzelne Metallstrebe des Grills. Danach kann man an Gibsons t-Shirt jeden Fussel erkennen. Aber auch Hautporen und Haare lassen sich einzeln ausmachen. Dazu noch diese wunderschöne natürliche warme Farbpalette mit tollen Übergängen, Spitzenhelligkeiten im funkeln der Augen, Scheinwerfern, Aluhüten und Taschenlampen und fertig ist das beeindruckende HDR-Bild, welches definitiv ein Upgrade wert ist. Ich konnte mich fast nicht satt sehen, an den vielen schönen Details. Filmkorn wird sehr sehr fein aufgelöst wiedergegeben und bietet so ein analoges Bild.
    Natürlich gibt’s auch wenige weiche Abschnitte und der Schwarzwert könnte auch satter mit besserer Durchzeichnung sein, aber der Großteil des Films strahlt in neuem Glanz. Ich bin positiv überrascht und rate jedem zu einem Upgrade.

    Der deutsche DTS-HD HR 5.1 ist auch noch mal ein Ticken präziser als der DTS Tom der Blu Ray. Wenn Gibson mit der Taschenlampe in der Hand ins nächtliche Maisfeld geht, fühlt man sich mittendrin. Von überall her raschelt es - top. Auch Dialoge sind jederzeit klar erkennbar und auch die Synchronstimmen sind sehr angenehm über den Center Lautsprecher zu hören. Effektgeräusche gibts immer wieder an den richtigen Stellen - ein Actionfeuerwerk darf man natürlich nicht erwarten.

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