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Meine 4K UHD Filmbewertung

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  • Alex Gabler
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    James Bond 007: Diamantenfieber

    Das Bild der UHD ist besser als das der anderen Connery UHD Scheiben. Ein klein wenig zumindest. Anfangs fehlt trotz hoher Datenrate um die 90Mbit/s zwar auch hier der 4K-Wow Effekt aber je länger der Film läuft, desto mehr „gewöhnt“ sich das Auge an das nicht ganz so scharfe 4K Bild, welches bei gut ausgeleuchteten Szenen definitiv mit Details punkten kann, in dunklen Szenen aber schon mal etwas wuseln kann. Dafür gibts hier einen sensationellen Schwarzwert, denn wenn Bond vor der Polizei flüchtet und per Rennnwagen durch Las Vegas heizt, ist schwarz so satt, das Bild sehr sauber und die Casinolämpchen funkeln dank Dolby Vision schön hell um die Wette.
    Sehr cool auch die Gesamthelligkeit - überstrahlungen gibts keine. Aber auch Textilien, Haare oder Schriften sowie Werbetexte, die gut fokussiert sind, können sehr scharf abgelesen werden.
    Insgesamt hätte ich mir von allen Connery-Bond UHDs ein saubereres Bild erhofft, aber auch so wurden Farben, Kontraste und dergleichen nie besser wiedergegeben.
    Upgrade nur für Fans des Franchises - ansonsten tuts auch auch noch die sehr gute Blu Ray.

    Der deutsche Ton kommt ebenso wieder in 5.1 Dolby Digital daher. Meist recht sauber, Dialoge können aber schon mal zischeln. Ansonsten gibts wenig Grund zum beanstanden.

    Cool, dass auch recht viele Extras auch auf der UHD Disc enthalten sind. Das 30 minütige Making of habe ich mir deshalb auch noch angesehen.

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  • Alex Gabler
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    Split

    „Split“ wurde digital mit verschiedenen Kameras gefilmt, darunter die Arri Alexa XT, mit einer Quellauflösung von 2,8K. Leider wurde er mit einem 2K Digital Intermediate (DI) fertiggestellt, was zu einem 4K-Upscale auf dieser Ultra HD Blu-ray-Disc führt.
    Es ist schwer, sofort einen Fortschritt in Details oder Auflösung über dem Blu-ray-Gegenstück zu bemerken, aber auch das ist keine Beleidigung für eine makellose Blu Ray Präsentation. Der wirkliche Unterschied kommt vom Einsatz von HDR, der manchmal auffällig, manchmal subtil implementiert wird um eine neue und überraschende Ebene der Schattendetails, Farbtiefe und des Kontrastbereichs zu integrieren. Auch hier war die Blu-ray selbst nahezu perfekt, dennoch biete die Ultra HD-Veröffentlichung immer noch in allen Bereichen eine beeindruckende Steigerung. Die Farben wechseln zwischen natürlich und kühl und dann perfekter Durchzeichnung werden keine Details in dunklen Szenen verschluckt.

    Von DTS Ton hätte ich mir etwas mehr Dynamik und Räumlichkeit erwartet, ist aber im großen und Ganzen gut. Dialoge kommen sehr sauber rüber und auch der Score verteilt sich schön auf alle Lautsprecher. Leider ist der Ton insgesamt etwas zu frontlastig ausgefallen.

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  • Kaneda
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    Blood & Sinners

    Das 4K Bild überzeugt, gerade die IMAX-Szenen sehen fantastisch aus, aber auch die regulären Szenen mit dem gewohnten 16:9 Balken sehen Klasse aus. Trotz das der Film später recht düster ist, bleibt auch im Schatten die Durchzeichnung erhalten. Der schwarzwert ist Klasse und auch farblich hat er einiges zu bieten. So erscheinen die Farben natürlich und nie zu kräftig, welches zu der Stimmung und dem Setting perfekt passt. Details gibt es ebenfalls viele zu bestaunen, trotz der warmen Beleuchtung, erkennt man an Kleidung oder Gesichtern genug Einzelheiten.
    Hier und da ein paar feine Spitzlichter kann man ebenfalls bestaunen. Kurzum, die toll eingefangen Bilder vom Mississippi der 30er Jahre, werden eindrucksvoll wiedergeben. Daher lohnt die 4K mit Dolby Vision ohne Zweifel.

    Auch tonal geht es begeisternd weiter, die deutsche Dolby Atmos Tonspur ist famos, der Score hüllt das komplette Boxenset ein und auch der Subwoofer gibt ein paar kernige Bässe in den Raum. Hier gibt es ein tolles räumliches Gefühl, in ruhigen wie in dynamischen Momenten. Ich war geneigt die Lautstärke noch höher zu drehen, weil es nie aufdringlich oder nervig erschien. Fazit, ein Top abgemischte Tonspur auf der Disc, das macht ebenfalls richtig Spaß.

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  • Alex Gabler
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    ​​​​​​​Man lebt nur zweimal

    Das 4K UHD Bild von „Man lebt nur zweimal“ kommt auf den ersten Blick weicher und körniger als seine Blu-ray daher.
    Die UHD hat sogar die selben „Makel“ wie die alte Blu Ray, zum Beispiel die Halo-Effekte an Kanten während Bond an Bord des U-Bootes ist. Die wurden auch beim neuen 4K Scan mitübernommen.
    Für sich alleine genommen ist das 4K-Bild hell und akzeptabel scharf, mit schönen Farben und Kontrasten. Nun gibt es merklich mehr Details zu entdecken, egal ob in Gesichtern, auf Textilien, auf Koffern und sogar auf Blofelds weißer Katze. Zwar nicht immer aber dennoch oft. Ich hatte nur die Befürchtung, dass das neue HDR-Grading zu übertrieben werden könnte, aber die Farben sehen tatsächlich sehr natürlich bis warm aus. Die Neon-Reklametafeln in Tokio stechen schön grell hervor und machen richtig Spaß Auch der Schwarzwert kommt schön saturiert daher.
    Wie bereits erwähnt, ist das 4K-Bild im direkten Vergleich weicher und körniger als die Blu-ray. Trotzdem sieht die 4K-Disc insgesamt sehr gut aus und für mich ist sie die beste verfügbare Version des Films, auch wenn ich nie besonders enttäuscht von der Blu-ray war und die Disc immer noch ziemlich sehenswert finde.

    Der deutsche Ton kommt als Dolby Digital 5.1 daher und ist natürlich sehr frontlastig gehalten. Immerhin gibt es einige tolle Stereoeffekte, sogar bei den Dialogen, welche klar aus dem Center Lautsprecher kommen. Die Filmmusik geht immer noch ins Ohr und drängt sich nie vor. Insgesamt ist der Ton für das Alter der Produktion schon in Ordnung.

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  • Alex Gabler
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    James Bond 007: Goldfinger

    Bereits zu Beginn der Geschichte, in Miami, hält sich die Farbsättigung nicht zurück. Bonds hellblauer Frotteemantel wirkt lebendig aber auch natürlich in seiner Farbgebung. Ebenso der Himmel. Hautfarben sind schön warm und rötlich und fokussierte Objekte und Personen sind auch mal scharf - zumindest schärfer als in den beiden vorigen Filmen. Hier sieht man von Beginn an, dass man eine UHD im Player rotieren hat. Die Sättigung und Lebendigkeit machen den Film auf jeden Fall „schöner“ - anders kann man es nicht sagen. Natürlich ist nicht alles gestochen scharf oder gar „Crisp“, aber eine Steigerung zur Blu Ray ist definitiv da - auch wenn diese Disc erneut zurückhaltender ist, wenn es um Spitzenhelligkeiten geht. Nichts sticht und schält sich aus dem OLED TV heraus. Spitzlichter gibt es ganz dezent in Form von Glanz in den Augen oder hellen strahlenden Flächen - passend aber nicht übertrieben. Der satte Schwarzwert sorgt für eine gute Plastizität und verschluckt auch nichts im Dunkeln. Mit dem besseren Kontrast wirkt das Bild auch gleich moderner und insgesamt einfach hübscher.
    Klar, der ultimative 4K Kaufgrund oder eine Demoscheibe ist auch die UHD von „Goldfinger“ nicht, da auch die (nachgeschärfte) Blu Ray bereits richtig stark war.
    Ein kleines Upgrade für Fans, wie ich es bin, ist sie aber schon geworden.

    Der deutsche Ton kommt zwar in Dolby Digital 5.1 daher, wird aber eher frontlastig angespielt, was ja auch ok ist. Dialoge sind meistens sehr sauber, können aber auch mal zischeln. Die Musik von John Barry kommt dafür sehr dynamisch daher. Für das Alter des Ausgangsmaterials ist der Ton schon in Ordnung.

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  • Alex Gabler
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    IMG_2914.jpeg James Bond 007: Liebesgrüße aus Moskau

    Das Bild kommt im fast bildschirmfüllenden Ansichtsformat 1,75:1 daher. Ähnlich wie der direkte Vorgänger „Dr. No“ soll dieses 4K-Remaster etwas filmischer und natürlicher aussehen als die Blu-ray, welche mit digitalen Spielereien schärfer getrimmt wurde.
    Davon abgesehen bin ich auch nicht ganz davon überzeugt, dass das 4K DI wirklich eine "reine" Darstellung des Originalmasters ist. Ich vermute, dass es auch eine große digitale Manipulation gab, nur eine andere Art als bei der Blu-ray. In Punkto Schärfe haut mich auch dieser 4K Bond nicht vom Hocker.
    Aber da Schärfe ja bekanntlich nicht alles ist, bietet die UHD unter anderem immerhin schöne natürliche Farben und fein aufgelöstes filmisches Korn.
    Das HDR Grading wurde sehr subtil durchgeführt und zeigt tolle Farbverläufe, mehr Kontrast und saturierung auf vielen Flächen. Weiß ist schön hell, auch wenn das Bild minimal dunkler als das der Blu Ray ist. Kontrastspitzen gibt’s dezent in Form Glänzen in den Augen, weiße strahlende Flächen oder Scheinwerfern, um nur einige zu nennen.
    Auch der Schwarzwert kann sich sehen lassen - er zeigt ein tiefes Schwarz ohne Details zu verschlucken.
    Das Bild sieht zwar nicht zwingend schärfer oder detaillierter aus (also manchmal schon) sondern wirkt dank höherer Bitrate von bis zu 88Mbits einfach stimmiger und hochwertiger. Die sehr gute Blu Ray hat aber auch hier seine daseinsberechtigung. Upgrade nur für Fans.

    Der deutsche Dolby Digital 5.1 Ton tut was er kann, bietet verständliche aber ab und an zischelnde Dialoge und auch der Score bleibt eher an der Front. Umgebungsgeräusche, die es damals ja noch nicht gab, sucht man immer noch vergebens. Der Subwoofer darf gegen Ende befinden Explosionen mitmischen, bleibt aber meist stumm… sogar beim Score. Für das Alter des Films aber noch ok.
    Zuletzt geändert von Alex Gabler; 11.07.2025, 17:01.

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  • Alex Gabler
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    James Bond 007: Dr. No

    Das 4K UHD Bild von „Dr. No“ kommt auf den ersten Blick weicher und körniger als seine Blu-ray von fast zwei Jahrzehnten zuvor daher. Das neue Master sollte wohl eher "filmartig" oder "analog" aussehen als die digital aufgehübschte Blu-ray.
    Für sich alleine genommen ist das 4K-Bild hell und akzeptabel scharf, mit schönen Farben und Kontrasten. Ich hatte nur die Befürchtung, dass das neue HDR-Grading zu übertrieben werden könnte, aber die Farben sehen tatsächlich sehr natürlich aus. Sogar Szenen, die am Tag für Nacht gedreht wurden, sehen besser aus, als ich sie je irgendwo gesehen habe. Auch der Schwarzwert kommt schön saturiert daher.
    Wie bereits erwähnt, ist das 4K-Bild im direkten Vergleich merklich weicher und körniger als die Blu-ray. Trotzdem sieht die 4K-Disc insgesamt sehr gut aus und für mich ist sie die beste verfügbare Version von „Dr. No“, auch wenn ich nie besonders enttäuscht von der Blu-ray war und die Disc immer noch ziemlich sehenswert finde.

    Der deutsche Ton kommt als Dolby Digital 5.1 daher und ist natürlich sehr frontlastig gehalten. Immerhin gibt es einige tolle Stereoeffekte, sogar bei den Dialogen, welche klar aus dem Center Lautsprecher kommen. Die Filmmusik geht immer noch ins Ohr und drängt sich nie vor. Insgesamt ist der Ton für das Alter der Produktion schon in Ordnung.

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  • Alex Gabler
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    Zitat von bifi Beitrag anzeigen

    Kommt der auch irgendwann in Keep Case?
    50:50 Chance… wie bei den anderen Steelbooks würde ich mal behaupten. Bei Sieben oder Panic Room ist auch noch kein Keep case angekündigt.

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  • bifi
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    Zitat von Kaneda Beitrag anzeigen
    Lethal Weapon

    Das Bild der 4K beginnt schwach, der Sturz von Amanda sieht identisch zur Blu-Ray aus. Dann wendet sich das Blatt, sehen wir Murtaugh in der Badewanne, ist alles schärfer, farblich frischer, ohne das es aufgesetzt wirkt. Das zieht sich nahezu durch den restlichen Film. Man erkennt Schweißperlen in Gesichtern, jede Nuance bei der Kleidung der Darsteller und erspäht jede Haarsträne. Aber auch die Kulissen und das Setting dahinter offenbaren Details, die ansonsten eher spärlich abgebildet waren.
    Aber, man erkennt deutlicher, schlecht fokussierte Aufnahmen sofort, weichere Bereiche fallen schneller ins Auge. Insgesamt ist dieser Part aber überschaubar und absolut akzeptabel, mehr konnte man bestimmt nicht rausholen. Nochmals zu den Farben, alles wirkt so frisch, so klar und authentisch, das macht richtig Spaß. Natürlich profitiert das Bild vom satten Schwarzwert, kleinen Spitzlichtern und gutem Kontrast. Wichtig, das Filmkorn bleibt fein aufgelöst erhalten, dadurch sieht Lethal Weapon gewohnt filmisch aus und nicht digital glattgebügelt.
    Somit der altbekannte Spruch, besser sah der Film nie aus.
    Tonal alles beim alten, aber immer noch ausreichend. Der tolle Score hüllt das geschehen klar und dynamisch ein. Auch der Subwoofer zündet wie bekannt, bei den intensiveren Szenen.
    Kommt der auch irgendwann in Keep Case?

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  • Alex Gabler
    antwortet
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    3 Engel für Charlie (2000)

    Das neu abgetastete Bild der UHD ist gegenüber der Blu Ray ein klarer Sprung nach vorne. Die schlecht aufgelöste Körnung vergangener Jahre weicht einer feinen, filmischen Textur. Definition und Details sind in einer völlig anderen Klasse, und während die bonbonfarbene Palette immer noch klar aus dem Bildschirm springen mag, sind diese Farbtöne noch raffinierter oder besser gesagt feiner abgestuft. Gut, Gesichtsfarben kommen nach wie vor gut gebräunt und rötlich daher aber sonst sind die Farben einfach klasse. Der Film ist so stilisiert, dass seine Farben eben NICHT natürlich aussehen sollten, aber auf der UHD wurde ein viel angenehmeres Gleichgewicht gefunden.
    Details werden besser aufgelöst, egal ob in dunklen Szenen oder bei Tageslicht Aufnahmen, wie zum Beispiel auf der Rennbahn.
    Der Schwarzwert ist nun noch tiefer sodass das Bild insgesamt etwas plastischer wird. Dank HDR gibts tolle helle Flächen und Spitzlichter wie funkelnde Pailletten an Kostümen, glänzende Chromflächen, die Gartenbeleuchtung auf Corwins schicker Party, die Scheinwerfer des Ferraris, die feurigen Ruinen eines besonders beliebten Backsteingebäudes, die Neon- und Straßenbeleuchtung während der großen Gassenschlägerei oder auch sonst alles was glänzt. Einige weichere Abschnitte gibts zwar auch, meist am Bildschirmrand, fallen aber nie wirklich ins Gewicht.

    Natürlich kann ein scharfes helleres Bild auch Nachteile bieten - hier erkennt man leider umso besser die CGI Effekte, die Anfang der 2000er eben nicht so hoch aufgelöst waren. Dessen muss man sich bewusst sein. Mich störte es nicht im geringsten.

    Während die englische Tonspur im Dolby Atmos Format angeboten wird, gibts fürs deutsche immerhin eine solide DTS-HD MA 5.1 Spur. Dialoge kommen sauber aus dem Center und auch der Subwoofer darf in den Actionszenen mitspielen. Effekte von hinten gibts zwar einige, könnten aber für meine Geschmack dynamischer und öfter auftreten. Der Soundtrack verteilt sich auf alle Kanäle und sorgt für eine feinen Klangteppich. Wer möchte oder kann, darf auch 15 weitere Sprachen auswählen.

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  • Kaneda
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    Mississippi Burning

    Das Bild der 4K ist klasse geworden, in den Nahaufnahmen gibt es nun Details zu bewundern, die vorher eher zu ahnen waren. Aber auch in den halbtotalen oder in der totalen ist ein Schärfegewinn deutlich erkennbar. Der Kontrast ist ausgewogen und gibt kaum Anlass zur Kritik. Ebenfalls der Schwarzwert ist nun satter, farblich bleibt es, ich sag mal reduziert, ohne das es farblos erscheint. Wenn die Szene sich anbietet, erstrahlen die Farben ordentlich. Und ja, mein geliebtes Filmkorn blieb fein aufgelöst erhalten und der Film sieht eben perfekt filmisch aus. Kurzum, eine wirklich gelungene 4k Umsetzung, welche den Flair des Originals behält, aber in allen Bereichen deutlich Mehrgewinn bietet. Definitiv ein Update wert, da gibt es keine zwei Meinungen.

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  • Alex Gabler
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    WarGames

    Der Film wurde damals noch auf 35mm gedreht und das vorhandene Material wurde für die 4K UHD neu gescannt.
    Das resultierende Bild im 1,85:1 Vollbild Format bietet viele gestochen scharfe Details und eine feine Texturierung, obwohl einige Innenaufnahmen ein wenig softer daherkommen. Die Bitrate kann dabei auch schon mal über 100Mbits hinaus gehen. Filmkorn ist sehr fein aufgelöst, sieht aber jederzeit organisch aus. Die Farben sind kräftig und natürlich , mit einem leichten Hang ins warme. Die Highlights wie auch das gesamte Bild sind angenehm hell ohne zu überstrahlen und die tiefen Schwarzwerte verschlucken auch keine Details und machen das Bild so etwas plastischer. Ich würde das Bild der UHD nicht als 4K-Referenzqualität werten, aber sie ist sehr gut geworden und bietet sicherlich die beste Darstellung dieses Films seit je her - insgesamt eine große Verbesserung gegenüber der vorherigen Blu-ray.

    Der deutsche DTS-HD MA 5.1 Ton ist, im Gegensatz zum früheren 1.0 Ton der Blu Ray Erstauflage, erstaunlich räumlich und sauber. Dialoge kommen klar aus dem Center während Umgebungsgeräusche wie auch der Score von Arthur B. Rubinstein kommen auch schon mal aus den hinteren Lautsprechern. Dennoch spielt sich das meiste vorne ab. Für das Alter aber überraschend hochwertig und ebenfalls ein Upgrade zur alten Blu Ray.

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  • Kaneda
    antwortet
    Lethal Weapon

    Das Bild der 4K beginnt schwach, der Sturz von Amanda sieht identisch zur Blu-Ray aus. Dann wendet sich das Blatt, sehen wir Murtaugh in der Badewanne, ist alles schärfer, farblich frischer, ohne das es aufgesetzt wirkt. Das zieht sich nahezu durch den restlichen Film. Man erkennt Schweißperlen in Gesichtern, jede Nuance bei der Kleidung der Darsteller und erspäht jede Haarsträne. Aber auch die Kulissen und das Setting dahinter offenbaren Details, die ansonsten eher spärlich abgebildet waren.
    Aber, man erkennt deutlicher, schlecht fokussierte Aufnahmen sofort, weichere Bereiche fallen schneller ins Auge. Insgesamt ist dieser Part aber überschaubar und absolut akzeptabel, mehr konnte man bestimmt nicht rausholen. Nochmals zu den Farben, alles wirkt so frisch, so klar und authentisch, das macht richtig Spaß. Natürlich profitiert das Bild vom satten Schwarzwert, kleinen Spitzlichtern und gutem Kontrast. Wichtig, das Filmkorn bleibt fein aufgelöst erhalten, dadurch sieht Lethal Weapon gewohnt filmisch aus und nicht digital glattgebügelt.
    Somit der altbekannte Spruch, besser sah der Film nie aus.
    Tonal alles beim alten, aber immer noch ausreichend. Der tolle Score hüllt das geschehen klar und dynamisch ein. Auch der Subwoofer zündet wie bekannt, bei den intensiveren Szenen.
    Zuletzt geändert von Kaneda; 01.07.2025, 19:54.

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  • Alex Gabler
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    Rambo 2

    Das 4K UHD Bild wurde sorgfältig von einem 35mm negativ restauriert und das sieht man sofort. Natürlich hat der Film nicht die Wucht an Details wie aktuelle Produktionen, dennoch war der Film nie klarer, detaillierter und sauberer als nun. Der Schwarzwert ist schön tief und zaubert mit dem tollen Kontrast ein richtig plastisches Bild. Vorbei die Zeiten mit ausgewaschenen Farben, denn nun strahlt der Dschungel in allen grüntönen und auch Hautfarben kommen warm und natürlich daher. Dank HDR glänzen Schweißtropfen richtig hell und auch die Explosionen profitieren vom Spitzenkontrast.
    Die Durchzeichnung ist spitze, da sie keine Details in den dunklen Szenen verschluckt.
    Filmkorn wird sehr fein aufgelöst wiedergegeben und zeigt ein filmisches natürliches Bild.
    Insgesamt sah der Film nie besser aus.

    Leider klingt der deutsche Ton, genau wie auch bei Teil 1, nach wie vor blechern und zischelnd und auch der Subwoofer packt zu wenig zu. Hier hätte Studiocanal mal etwas Hand anlegen können. Immerhin ist der eingängige Score von Jerry Goldsmith toll komponiert.
    Zuletzt geändert von Alex Gabler; 01.07.2025, 15:55.

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  • Alex Gabler
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    Mr. No Pain

    Das 4K UHD Bild ist ordentlich aber auch nicht herausragend. Ein „Aha“ oder 4K „Wow“ Moment aufgrund viel zu erkennenden Details bleibt leider aus. Die Farben und Gesichter sind warm gehalten, der Schwarzwert ist in Ordnung und verschluckt auch nichts in dunklen Szenen (und davon gibts einige) und Kontrast Highlights wie zB. das Blaulicht an den Polizeiautos, der Glanz in den Augen oder Lichtquellen machen auch Laune. In Summe in Ordnung mit Luft nach oben.

    Der deutsche Dolby Digital 5.1 Ton mag zwar am Papier veraltet klingen, zeigt sich in der Praxis aber immer wieder potent genug. So auch hier. Dialoge klingen sauber, Effekte kommen präzise aus den Lautsprechern und verteilen sich im Raum und auch der Subwoofer mischt hin und wieder wieder mit. Der Soundtrack kommt obendrein schön aus allen Rohren.
    Eine Demo-Scheibe wird diese UHD aber niemals sein.

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