IMG_2732.jpeg
Königreich der Himmel
Das Bild der UHD per Dolby Vision ist einfach nur stark. Jedes Detail, von den sandgestrahlten Mauern Jerusalems bis zum glitzernden Stahl einer Ritterrüstung, ist in messerscharfer Klarheit dargestellt. Die Beleuchtung - vor allem in Szenen, die von Kerzen und Feuer begleitet werden - fühlen sich plastisch und atmosphärisch an und die Farbkorrektur haucht Scotts Vision neues Leben ein. Gesichter haben nun natürliche Hautfarben, Sonnenuntergänge unzählige Farbnuancen und auch der Wüstensand wird in vielen Abstufungen gezeichnet, wo die Blu Ray einfach nicht mithalten kann.
Filmkorn ist feinstens aufgelöst und erzeugt ein filmisches Bild. Der Schwarzwert ist schön tief und auch die Durchzeichnung in den dunklen Szenen verschluckt keine Details. Besser wird der Film wohl nie mehr aussehen.
Auch der deutsche DTS-HD HR 5.1 Ton kommt sowohl glasklar bei den Dialogen und dem Score als auch dynamisch mit einigen netten Effekten bei den Kämpfen daher. Aber auch die leisen Töne des Films werden gut hörbar unterstützt.
Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Meine 4K UHD Filmbewertung
Einklappen
Das ist ein wichtiges Thema.
X
X
-
IMG_2730.jpeg
Force of Nature (2020)
Das Bild der 4K UHD gleicht dem der Blu Ray. Da auch kein HDR für eine Kontrastverbesserung herangezogen wurde, bietet die UHD keinen Mehrwert. Die Schärfe is solide, bietet eine ordentliche Durchzeichnung in den dunklen Szenen und hat warme Farben sowie gelbe Gesichter zu bieten. Schade, denn HDR hätte hier wirklich punkten können- egal ob bei den hellen Szenen außerhalb des Gebäudes oder in den dunklen, von wenigen Lampen beleuchteten Fluren. Hier hätte es tolle Spitzlichter mit maximaler Helligkeit geben können.
So bleibt es bei einem soliden Bild ohne 4K Mehrwert.
Der deutsche DTS-HD MA 5.1 Ton ist ebenfalls nur solide. Dialoge sind schön sauber und auch Umgebungsgeräusche wie Blitze und Regen während des Unwetters gibt’s immer wieder mal aus den hinteren Lautsprechern zu hören, insgesamt ist der Sound aber eher frontlastig.
- 3 Likes
Einen Kommentar schreiben:
-
kann ich so mitgehen. Da ich jetzt nicht mit der alten Kinosynchro so verbunden bin hab ich mal die Neusynchro angeschaut, ist ganz ordentlich und passt von der Anlage auch zum Alter des Filmes. Viel holt die Atmosspur da jetzt aber auch nicht raus, was die Effekte angeht.
-
IMG_2713.jpeg
Gefilmt mit Sony Cinealta Kameras wurde ein 4K Digital Intermediate erstellt, womit wir ein echtes 4K Bild erhalten. Man bekommt von Beginn an ein körniges Bild, das den Look der 60er Jahre gut einfängt. Auch das gelbgold-bräunliche Colorgrading hilft dabei. Hautfarben kommen sehr natürlich und warm daher und auch sonst gibt’s viele Details bei gut ausgeleuchteten Szenen zu bestaunen. Leider ist die Durchzeichnung nicht die allerbeste und so gehen Details in den dunklen Szenen schon mal etwas unter. Dass das Bild (für mein Empfinden) eine Nuance zu dunkel daherkommt, macht das ganze nicht besser.
Insgesamt eine ordentliche aber keineswegs eine „Herzeige-UHD“.
Bei so einem Musikfilm hätte ich mir von Universal schon eine Dolby Atmos Tonspur für die UHD gewünscht- leider werden wir mit einer (immerhin ordentlichen) Dolby Digital 5.1 Spur abgespeist.
Die Dialoge sind stets glasklar und auch die Songs (die allesamt deutsch untertitelt wurden) sind gut hörbar. Umgebungsgeräusche gibts immer wieder in den Straßen der Großstädte oder inmitten der Konzerthäuser, insgesamt ist es aber ein eher ruhigerer Film.
- 2 Likes
Einen Kommentar schreiben:
-
IMG_2712.jpeg
Das 4K Bild hat es nicht leicht, wenn doch der Film 1983 ursprünglich für die 3D Technik aufbereitet war und für die UHD ein KI-Algorithmus zum „aufhübschen“ und nachschärfen herangezogen wurde.
Das Bild könnte am besten zusammengefasst und durch die Wörter "inkonsistent" sowie "verbessert" und „gleichgeblieben“ charakterisiert werden. Filmkorn ist überall auf dem Bild, manchmal ist es sehr fein und löst sich gut auf und ganz selten wuselt es. Feine Details variieren auch von Szene zu Szene, wobei einige Aufnahmen eine Präzision mit einem überraschend lebensechten und realistischen Bild bieten und in anderen Aufnahmen ein unglaublich weiches Bild entsteht und sich feine Details verflüchtigen.
Hautfarben sind meist natürlich und „echter“ als über die Blu Ray, können aber auch hie und da etwas wachsig aussehen, was mich persönlich nicht gestört hat, da dafür das restliche Bild klar und schön scharf war. Die Bitrate wechselt zwischen 20Mbit/s bis über 100Mbit/s - eben richtig wechselhaft.
Der Schwarzwert ist schön tief und bietet dank HDR Einsatz schöne Kontraste, wenn zum Beispiel das Wasser in der Sonne glänzend schimmert.
Die Unterwasser Aufnahmen sind denen der Blu Ray zum verwechseln ähnlich und bieten wenig bis gar keinen Mehrwert, da hier immer wieder die veraltete 3D Technik übergangen bzw. verarbeitet werden muss. Zum Beispiel die Szene als Mike und Kathy per UBoot Shelby Overman suchen.
- 2 Likes
Einen Kommentar schreiben:
-
IMG_2523.jpeg
Der weiße Hai
Das 4K UHD Bild ist gut. Ja, ich muss die Definition einfach halten, da der Film damals natürlich auch nicht mit den besten Kameras gedreht wurde. Wie ein aktueller Film Word „Der weiße Hai“ vermutlich nie aussehen. Wenn man dass verschwommene Universal-Logo zu Beginn überwunden hat, bleibts erstmal ernüchternd. Klar, dank HDR wirken die gebrochenen Wellen und die Sonne die sich darin spiegelt schon sehr dynamisch, aber so richtig vom Höcker haute es mich noch nicht. Erst als Richard Dreyfuss als Hooper ins Bild kommt, zeigt das Bild seine Stärken: Schöne Linien bei Gartenzäunen, warme satte Farben, detaillierte Gesichter inklusive Hautporen und Haaren oder die Beschaffenheit der Kleidungen, sehen schon klasse aus und übertreffen die schon gute neu gemasterte Blu Ray. Filmkorn wird fein und filmisch wiedergeben und das Bild ist ingesamt schön hell. Der Schwarzwert passt und wie gesagt, HDR zeigt einige wenige Spitzenwerte in der Maximalhelligkeit bei weißen Flächen.
Insgesamt wird der Film wohl nie besser aussehen.
Vom Ton her könnte man sogar die deutsche Dolby Atmos Fassung auswählen, bekommt dann aber leider neue Sprecher serviert, was mich irgendwie gestört hat. Gottseidank können Nostalgiker auch die originale deutsche Kinosynchro in 2.0 Mono anwählen, so wie ich es auch bevorzuge.
Die Stimmen klingen ok so wie auch der Score von John Williams, sein Alter hört man aber dann doch immer wieder heraus - kristallklar ist ganz klar anders. Dennoch passt es zum Charme und zur Atmosphäre des Films und passt schon so.
- 2 Likes
Einen Kommentar schreiben:
-
IMG_2407.jpeg
Collateral
Das Bild der UHD ist nicht ganz so einfach zu bewerten, denn es kamen viele unterschiedliche (Digital)Kameras mit unterschiedlichen ISO-Qualitäten zum Einsatz. Es gibt, gerade zu Beginn einige grobe Einstellungen, bei denen das Filmkorn stark in Erscheinung tritt und bei neutralen Flächen zu wuseln beginnt. Diese Szenen halten sich in Grenzen, passen aber sogar zum Look des Films. Dann gibt’s die „saubereren“ Bilder, mit homogenen Filmkorn und ordentlicher Schärfe. Diese sind immerhin in der Mehrzahl. Richtig plastisch kommt das Bild zwar nie rüber, dafür punktet es mit neutralen Farben (außer Tom Cruise - der wirkt immer noch oft grau), natürlichen Hauttönen (nicht mehr so gelb wie auf der Blu Ray) einem sehr guten Schwarzwert mit klasse Durchzeichnung und dank Dolby Vision schönen glänzenden Flächen. Der Kontrast wird aber nie übertrieben ausgereizt und sticht auch nicht wirklich hervor - er fügt sich hingegen einfach perfekt in das körnige, gewollt dreckige Bild ein.
Zum Vergleich: Manns „Heat“ ist wesentlich dunkler (auf der UHD) und sein „Miami Vice“ sogar körniger. Für mich wurde also ein guter Mittelweg gefunden: eine Steigerung zur Blu Ray und passend zum Look des Films. Ich hatte nie den Gedanken, dass das Bild schlecht wäre - im Gegenteil. So gut hat „Collateral“ nie ausgesehen.
Der deutsche Dolby Digital 5.1 Ton tut was er soll und bietet einige nette Surroundeffekte und klare Dialoge, bleibt aber im großen und Ganzen frontlastig. Immerhin ist der Film auch kein Actionfeuerwerk und somit wird großteils der Score von allen Lautsprechern ausgegeben.
- 2 Likes
Einen Kommentar schreiben:
-
IMG_2285.jpeg
Companion - Die perfekte Begleitung
Das native 4K UHD Bild bietet warme, goldbraune Farben und auch der erweiterte Farbraum in Form von HDR10 bleibt eher subtil. Dafür unterstützt er helle Flächen gekonnt. Es gibt auch messerscharfe Konturen, fein herausgearbeitete Details und einen satten Schwarzwert, der, wenn von hinten Licht in den Raum und die Darsteller fällt, schon mal Gesichter etwas dunkler abbildet und so Details verschluckt.
Es gibt eigentlich nicht viel mehr dazu zu sagen, außer dass es sich wie eine authentische Präsentation seines Ausgangsmaterials anfühlt und mit durchschnittlich 70-80Mbit/S eine hohe Bitrate zu bieten hat.
Der deutsche Dolby Digital 5.1 Ton kommt im Gegensatz zu seinem englischen Dolby Atmos Pendant eher schwach und undynamisch daher. Klar, Dialoge bleiben sauber und gut verständlich, ab und an gibts auch nette Effekte aus den hinteren Lautsprechern und auch die Musik wird mal bedrohlicher aus allen speakern gefeuert, insgesamt war es mir für so einen Film zu wenig „Wumms“. Hier wäre mehr drin gewesen.
- 2 Likes
Einen Kommentar schreiben:
-
IMG_2278.jpeg
Der unglaubliche Hulk (2008)
Das Bild, das einem 2K DI entstammt ist erstaunlich detailliert und plastisch. Hier macht die UHD von Concorde wirklich Spaß. Egal ob Hautporen, Haare, Texturen auf Kleidungen oder ähnlichem, alles wirkt „zum greifen“ nah. Dank harschem Kontrast via HDR10 gibts glänzenden Hautschweiss, metallische Oberflächen, nasse Oberflächen und viele Spitzlichter in Form von Lampen, Scheinwerfern, Funken oder beleuchteten Hochhäusern - gerade im letzten Drittel, bei der großen Materialschlacht, darf der Kontrast dank eines sattem Schwarzwertes auftrumpfen. Manchen mag das vielleicht zu viel Helligkeit sein - ich finde es persönlich richtig klasse.
Farben kommen sehr warm daher, Hautfarben wirken gut gebräunt und die Durchzeichnung ist wirklich spitze.
Definitiv eine Top UHD … und da obwohl das Bild nur einem hochgerechneten 2K DI entstammt.
Der DTS-HD MA Ton bietet kristallklare Dialoge, viele direktionale Effekte und einen druckvollen Bass. Der Score von Craig Armstrong (Der große Gatsby) verteilt sich schön im Raum und nimmt nie überhand oder nervt gar.
- 2 Likes
Einen Kommentar schreiben:
-
IMG_2272.jpeg
Wolf Man (2025)
„Wolf Man“ (2025) ist ein dunkler Film. Selbst während der Tagesaufnahmen ist der Himmel in der Regel bedeckt, der Wald düster und das Haus von Blakes Vater dunkel. Die Zimmer sind schlecht beleuchtet und die Maserungen kann man nur erahnen. Trotz einer ordentlichen durchschnittlichen Bitrate zwischen 60 und 70 Mbit, wirkt die UHD immer wie eine Blu Ray - ein 4K Wow Effekt bleibt aus. Selbst wenn man mal Falten, Blätter oder Haare erkennt, wirkt alles irgendwie matschig, schmutzig und niemals messerscharf. Ich gehe davon aus, das das so gewollt ist, den Kauf einer UHD rechtfertigt das Bild aber zu keiner Zeit. Selbst HDR Spitzlichter gibts nur dezent in Form von Scheinwerfern oder einzelnen Lampen - heraus strahlen tun sie aber nicht. Der Schwarzwert ist zwar tief, verschluckt aber in den vielen schummrigen Szenen Details.
Die Blu Ray, die in diesem Set leider nicht dabei ist, hat sicher ein ähnliches Bild und reicht vollkommen.
Dafür ist der deutsche Dolby Atmos Ton exzellent. Neben den obligatorischen sauberen Dialogen ist vor allem die Räumlichkeit perfekt gewählt. Präzise Geräusche und Effekte von vorne, von den Rears und auch oft von den oberen Atmos Lautsprechern, die öfter mal richtig dynamisch und effektreich mitmischen. In den wenigen Actionszenen sitzt man so als Zuschauer wirklich mittendrin. Dazu gibts noch einen ordentlichen Tiefbass, so dass Ton-Fans starkes Material zum herzeigen… Pardon herhören hat. Schade dass der Score so belanglos ist.
Extras sind einige auf der Single UHD Disc drauf.
- 2 Likes
Einen Kommentar schreiben:
-
IMG_2243.jpeg
Der Film wurde digital mit einer ganzen Reihe verschiedener Kameras mit einer Auflösung von 4,5K aufgenommen und schließlich als 4K DI fertiggestellt, was die Grundlage für diese UHD bildet. Es gibt also „echtes“ 4K zu bestaunen.
Wie man es bei modernen Filmen erwarten kann, ist das angezeigte Bild in Bezug auf Klarheit, Details, Farbwiedergabe, Kontrast und Schwarzwert einfach atemberaubend. Das UHD Bild ist so klar, dass es fast schon seinen filmischen Charakter verliert und manchen zu sauber erscheinen wird. Ich fand es richtig gut.
Details gibts en masse: die Haut hat eine klare Textur (Poren, Haarlinien, Schweiß, Schmutz usw.), Kleidung hat Gewebe (Falten und Schrammen im Leder, kunstvolle Nähte usw.), Mosaikböden, Sand und Kies des Arenabodens, Glanz auf Metall, Graffiti an Wänden, bröckelnde Steinarbeiten, Holzmaserung, Stadtlandschaften, das Meer,… es gibt überall scharfe Kanten mit präzisen Kontrasten. Weiche Abschnitte gibt es keine.
Dolby Vision verleiht dem ganzen noch üppigere saturierungen, das heiße Eom wird in schönen goldgelben Tönen wiedergegeben, während Hautfarben warm und natürlich daherkommen. Schwarz ist sehr tief und verschluckt nur in ganz dunklen Szenen gesichtshälften und Details im Hintergrund. Spitzlichter gibt’s auch einige richtig tolle, wenn man sich die Fackeln in unterirdischen Tunneln, glänzende Rüstungen oder die Reflexionen von Wasser an Wänden anschaut.
Das Bild ist fast makellos, lediglich der zu cleane digitale Look könnte Sandalen-Film Fans abschrecken.
Der Dolby Atmos Ton ist eine Wucht. Dialoge sind stets klar, der tolle Score von Harry Gregson-Williams wird schön im Raum verteilt, wird auch mal in den dramatischen Szenen mit nach oben genommen, der Subwoofer packt sogar hin und wieder richtig zu und auch auf den hinteren Kanälen spielt sich immer wieder so einiges ab… und das kristallklar. Atmos-Überkopfsounds gibt es, wenn es die Szene zulässt: egal ob Pfeile, , Feuerbälle,Vögel, Wind, die Ruder Unterwasser und und und, alles perfekt von oben zu orten. Bei den Kampfszenen eine Referenzscheibe in Sachen Ton!
- 2 Likes
Einen Kommentar schreiben:
-
IMG_2216.jpeg
Morbius
Das Bild der UHD bietet native 4K Auflösung und ist Sony typisch wirklich großartig. Die Schärfe und Klarheit sind exzellent und bieten Details en Masse. Egal ob Feinheiten auf der Haut der Darsteller, die Beschaffenheit von Textilien, Straßen, Häusern oder den vielen verglasten Hochhäusern, alles kommt gestochen scharf und detailliert daher. Die Dolby Vision-Farbkorrektur bietet eine vollständige Spektrumverbesserung und liefert überlegene Schwarz- und Weißfarben. Spitzlichter gibt es einige und künstliches Filmkorn tritt mal feiner und mal gröber in Erscheinung. Farben kommen in den tagesszenen warm und natürlich daher während sie in den vielen Nachtszenen grau und bläulich erscheinen.
Beim Bild gibt’s bis auf einige wenige zu dunkle versumpfte Szenen nichts zu bemängeln.
Auch der DTS-HD MA Ton ist von Beginn an präzise, sauber und dynamisch. Dialoge sind glasklar, Effekte genauestens auszumachen und auch der Subwoofer mischt mit- auch wenn dieser etwas mehr zupacken hätte können. Der Score wird schön auf alle Kanäle verteilt und insgesamt gehört die Tonspur zum besten, was es gibt.
- 2 Likes
Einen Kommentar schreiben:
-
IMG_2203.jpeg
Ich weiß noch immer was du letzten Sommer getan hast (Import UHD mit dt. Ton)
Die UHD bietet ein massives Upgrade gegenüber den vorherigen Blu-ray-Veröffentlichungen. Die native 4K-Übertragung, die von einem brandneuen Remaster der ursprünglichen 35-mm-Kameranegative stammt und von Regisseur Danny Cannon genehmigt wurde, hat Wunder bewirkt und bietet den Zuschauern durchgehend ein visuell atemberaubendes und gestochen scharfes Bild. Jeder Regentropfen, jeder Grashalm und jeder verängstigte Ausdruck auf den Gesichtern der Charaktere ist kristallklar.
Die tropische Umgebung wird dank Dolby Vision zum Leben erweckt.
Die Farben kommen sehr warm und gut gesättigt daher, vor allem das rote Blut profitiert enorm vom erweiterten Farbraum. Der Kontrast ist genau richtig eingestellt und bietet makelloses, brillantes Weiß, während strahlende spiegelnde Spitzlichter den hellsten Flecken am Bildschirm einen schönen strahlenden „Kick“ verleihen. Auch Scheinwerfer und Taschenlampen leuchten schön aus dem Bild heraus.
Der Schwarzwert ist ebenfalls schön satt, bietet starke Schattierungen und lässt so gut wie nichts im Dunkeln absaufen. Filmkorn wird sehr fein aufgelöst und filmisch wiedergegeben. Lediglich einmal, im Finale, gab es auf einer neutralen weißen Wand ein kleines wuseln zu sehen.
Dennoch kommt das Bild knackig scharf, mit brillanten Farben und fast schon dreidimensional daher.
Definitiv eine der technisch besten 4K UHDs in meiner Sammlung.
Aber auch der DTS-HD MA Ton macht eine Menge Spaß. Auf den hinteren Kanälen ist fast immer etwas los und kommt, vor allem in den schreckmomenten und dem Unwetter, schön dynamisch, präzise und direktional daher. Alle Effekte kommen schön direktional durch den Raum geschossen und auch der Subwoofer darf hin und wieder richtig tief mitmischen. Dialoge sind, bis auf wenige Ausnahmen in den Actionszenen, glasklar und der Soundtrack verteilt sich auch schön im Raum. Für das Alter des Films jedenfalls eine erstaunliche und verdammt gute Tonspur.
- 2 Likes
Einen Kommentar schreiben:
-
IMG_2189.jpeg
Im Westen nichts Neues (2022)
Der Film kommt auf einer vollständigen dreischichtigen (100 GB) UHD-Disc mit HDR10 und Dolby Vision Codierung daher. Ich habe mir letzteres angesehen und war ab der Eröffnungsszene an durchgehend begeistert. Feinste Details und Texturen sprangen praktisch aus dem OLED Bildschirm und die überwiegend gedämpfte Farbpalette wurde dennoch durch einen hohen Dynamikbereich gut unterstützt. Trotzdem können Farben (vor allem das rote Blut) schon mal etwas besser saturiert daherkommen. Schwarzstufen und die Durchzeichnung (zB bei Schattendetails) waren auch vorbildlich. Die einzigen minimalen (!) Störungen konnte ich beim kniffligen Nebel und in Bereichen mit Rauchschwaden ausmachen, welche sowohl auf dem rauchigen Schlachtfeld als auch bei ungünstigen Wetterbedingungen auftreten können. Das Endergebnis hier ist jedoch immer noch überwältigend positiv und die UHD Disc schlägt den komprimierten Stream um Längen.
Auch der deutsche Dolby Atmos Ton braucht sich nicht zu verstecken - im Gegenteil. Mit seinen glasklaren und dynamischen Effekten gehört diese Tonspur mit zum Besten, was ich je durch meinen Verstärker gejagt habe. Wenn Bomben und Granaten wuchtig einschlagen und explodieren, rieseln Gesteins- und Erdbrocken akkurat auf den Zuschauer herab. Auch Geschosse verteilen sich schön im Raum und wenn Granaten angeflogen kommen, kann man die bereits genauestens orten und bis zum wuchtigen Einschlag nachverfolgen. Auch Regen, Gewehrsalven, Schreie und viel mehr ziehen den Zuschauer Mitte. Ins Geschehen. Aber auch die leisen Szenen überzeugen mit einem tollen Score oder passenden Windgeräuschen.
3D Sounds machen durchgehend Laune. Wenn zB der beschossene Bunker auseinander bricht und berstende Holzbalken herunter fallen, dann kann das heimkino zeigen, was es drauf hat - bei den Höhen und beim Bass! Im gesamten Film geht es einfach ab und jeder Lautsprecher wird miteinbezogen. Das teilweise Nuscheln der Darsteller hat nichts mit der Audioqualität sondern mit der Aussprache zu tun.
Für mich gehört der Ton von „Im Westen nichts Neues“ definitiv zum Besten, was es derzeit auf Disc gibt.
- 3 Likes
Einen Kommentar schreiben:
-
IMG_2146.jpeg
Pearl
Das 4K UHD Bild ist sehr schwer zu bewerten, da der Film bewusst einen Vintage Technicolor Look erhalten hat und auch einige Retro Filter zum Einsatz kamen. Der körnige Look passt perfekt und Farben kommen teilweise sehr saturiert daher. Dolby Vision gefiel mir auf meinem LG OLED aber nicht so gut, da Kontraste überbelichtet (Wolken) und manche Farben (grüne Wiese) fast unnatürlich daherkamen. Ab der Hälfte des Filmes schaltete ich auf HDR um um fand den Look besser, angenehmer und natürlicher. Die Farben kamen zwar immer noch teilweise gut saturiert daher, waren aber nicht mehr so verfremdet. Das rote Kleid oder der rote Schuppen bieten viele Farbabstufungen. Auch helle Flächen strahlen nun schön heraus, ohne jetzt aber zu blenden.
Details gibts viele zu sehen, solange der Fokus gut eingestellt wurde, denn nicht selten gibts in den hinteren Bereichen (gewollte) Doppelkonturen und weichere Abschnitte. Bei guter Fokussierung sieht der Film sehr hochwertig aus. „Pearl“ ist zwar nicht unbedingt eine Vorzeige UHD, kann aber dennoch viele starke Bilder liefern.
Der dt. Dolby Atmos Ton bietet zwar auf der 2D Ebene hochwertige Sounds wie glasklare Dialoge und nette Surroundeffekte, bietet aber nur sehr wenige echte 3D Atmos Effekte. Nicht nur, dass der Film wenig Anlass gibt, Sounds von oben zu bieten, sondern man hört auch leider nur ein paar Gewittersounds und den Score, der mit nach oben genommen wurde. Ein effektgewitter sollte man nicht erwarten.
- 2 Likes
Einen Kommentar schreiben:
Einen Kommentar schreiben: